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Old July 9th, 2010, 01:25 PM   #21
patsch
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Originally Posted by sämelihülz View Post
Vor allem bei den Schrebergärtchen werden die Fetzen fliegen, wenn was gebaut werden soll! Aber die Stadt hat keine Alternativen!
"Keine Alternativen"? Äh, ah ja? Was die Stadt vor allem nicht hat, sind überzeugende Argumente dafür, warum sie in die Grünfläche wachsen soll und ergo die Areale zum Abschuss freizugeben seien. Das verstösst en passant auch gleich gegen RPG Art. 1. Denn "haushälterischer Umgang" mit dem Boden geht anders!
Und übrigens handelt es sich bei den Gärten nicht um ungenutztes Brachland. Wer sie überbauen will, nimmt den sozialen Konflikt bewusst in Kauf: Ein Stück Lebensqualität von mindestens 10'000 Menschen (PächterInnen und Umfeld) vs. von Investoreninteressen getriebene Architekten- und Stadtbaumeisterphantasien. Welche Seite wählst Du?
Umsiedeln? Versetz Dich eine Sekunde lang in jemanden, der / die jahrelang seinen Garten gehegt und drum rum nachbarschaftliche Verbindungen geknüpft hat. Umziehen? Dream on! Auf das "Angebot" wird nur eine Minderheit eingehen. Die Kündigung wird bei vielen das Ende ihrer Gartenarbeit bedeuten.
Der "Gegenvorschlag" der Regierung simuliert Kompromissbereitschaft, ist aber eine versteckte Nötigung (BL- und F-Areale "sichern" nur bei Annahme). Und er behauptet, er könne Dinge garantieren (Areale in BL/F), die ausserhalb seiner Jurisdiktion liegen. Was die Speckgürtelgemeinden schon heute lauthals lachen macht.
Die Abstimmungskampagne zur Initiative der Familiengärten wird jedenfalls interessant werden...
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Old July 21st, 2010, 12:09 AM   #22
rübenzahn
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Originally Posted by patsch View Post
"Keine Alternativen"? Äh, ah ja? Was die Stadt vor allem nicht hat, sind überzeugende Argumente dafür, warum sie in die Grünfläche wachsen soll und ergo die Areale zum Abschuss freizugeben seien. Das verstösst en passant auch gleich gegen RPG Art. 1. Denn "haushälterischer Umgang" mit dem Boden geht anders!
Und übrigens handelt es sich bei den Gärten nicht um ungenutztes Brachland. Wer sie überbauen will, nimmt den sozialen Konflikt bewusst in Kauf: Ein Stück Lebensqualität von mindestens 10'000 Menschen (PächterInnen und Umfeld) vs. von Investoreninteressen getriebene Architekten- und Stadtbaumeisterphantasien. Welche Seite wählst Du?
Umsiedeln? Versetz Dich eine Sekunde lang in jemanden, der / die jahrelang seinen Garten gehegt und drum rum nachbarschaftliche Verbindungen geknüpft hat. Umziehen? Dream on! Auf das "Angebot" wird nur eine Minderheit eingehen. Die Kündigung wird bei vielen das Ende ihrer Gartenarbeit bedeuten.
Der "Gegenvorschlag" der Regierung simuliert Kompromissbereitschaft, ist aber eine versteckte Nötigung (BL- und F-Areale "sichern" nur bei Annahme). Und er behauptet, er könne Dinge garantieren (Areale in BL/F), die ausserhalb seiner Jurisdiktion liegen. Was die Speckgürtelgemeinden schon heute lauthals lachen macht.
Die Abstimmungskampagne zur Initiative der Familiengärten wird jedenfalls interessant werden...
Es ist schon ziemlich absurd die Schrebergärten im Zentrum Basel zu beheimaten wo der Boden unglaublich knapp ist anstatt im Umland, Schrebergärten auf Ground Zero zu errichten hätte glaube ich ebenfalls schlechte Karten (wäre zwar noch witzig). Ein Schrebergarten wäre im Umland eigentlich 1:1 ersetzbar. Zugegeben, ob das Umland mitspielt ist wieder eine ander Frage. Wohnen direkt am Rhein und zentrumsnähe ist aber eine einmalige Chance für Stadt und Leute. Altes und neues sollte nebeineinander Platz haben. Auch finde ich von allen sozielen errungenschaften doch den Schrebergarten als eher fragwürdig und sowieso nur eine Minderheit davon profitiert. Ich persönlich wäre nicht nur zu faul den das Gärtchen zu verlegen, sondern überhaupt so ein Ding mir zuzulegen
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Old July 21st, 2010, 12:15 AM   #23
rübenzahn
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in einer Stadt günstigen Wohnraum zu haben finde ich zB wichtig
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Old July 21st, 2010, 02:50 PM   #24
hausmeister
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Vielleicht verstehe ich etwas nicht richtig: Es geht doch bei der Initiative um den Erhalt der Familiengartenareale in ihrer aktuellen Ausdehnung, und nicht um die Verhinderung vom Bau neuer Wohnungen, oder? Wieso sollte dann ein Nicht-Gartenbetreiber für die Initiative sein, wenn er damit theoretisch auch verhindern würde, dass die Fläche als öffentliche Grünfläche (und somit eigentlich zu seinem Vorteil) genutzt werden könnte?

Es sollte doch um die Sache gehen und da sehe ich nicht so ganz ein, weshalb wegen den Gartenbetreiber die Stadtentwicklung blockiert werden soll, weil ihnen ein Kompromiss nicht zumutbar ist.

Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren.

Last edited by hausmeister; July 21st, 2010 at 05:16 PM.
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Old November 17th, 2010, 02:32 PM   #25
Don Calo
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Familiengarten-Initiative auf Eis legen

Von David Weber.

Kanton und Initiativkomitee wollen nochmals nach einer Lösung im Familiengarten-Streit suchen. Ob die Präsidenten der Gartenareale dem zustimmen, zeigt sich am Montagabend.


Die Initiative «Rettet die Familiengärten» will alle basel-städtischen Areale am jetzigen Standort erhalten. Bereits vor einem halben Jahr hat der Regierungsrat einen Gegenvorschlag präsentiert. Dieser würde zwar 80 Prozent aller sich im Besitz von Basel-Stadt befindenden Familiengärten in und um Basel schützen. Auf Stadtgebiet würden aber insgesamt 20 Hektaren Familiengartenfläche wegfallen. Die Regierung will dort Wohnraum für 4500 Personen bauen. Für das Initiativkomitee ist der Gegenvorschlag enttäuschend. Ein Rückzug des Volksbegehrens kommt nicht infrage. So könnte es bereits im Februar zur Volksabstimmung kommen.

Könnte. Denn nach Informationen der BaZ ist in den letzten zwei Tagen Bewegung in die festgefahrene Situation gekommen. Es soll nochmals eine Gesprächsrunde zwischen Familiengärtnern und dem Kanton geben. «Vielleicht kann doch noch ein verbesserter Gegenvorschlag gefunden werden», sagt Christian Schneider, Zentralpräsident der Familiengartenvereine Basel. Marc Keller, der Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, nennt es vorsichtig «einen Gedankenaustausch, um mögliche Annäherungen auszuloten».

Stadtrand-Entwicklung

Diese Gespräche sollen im Rahmen der Staatlichen Kommission für Familiengärten stattfinden, der auch Schneider und Heinrich Ueberwasser, SVP-Grossrat und Präsident des Initiativkomitees angehören. Den Vorsitz hat Baudirektor Hans-Peter Wessels. Der Teilnehmerkreis soll aber erweitert werden. Der Basler Architekt Jacques Herzog wird an den Gesprächen teilnehmen, wie er der BaZ bestätigt. Er sei angefragt worden und wolle dazu beitragen, dass ein Nebeneinander zwischen Wohnen und Familiengärten möglich sei. «Man darf das eine nicht gegen das andere ausspielen.»

Der Kanton hat ein starkes Interesse daran, das Komitee zum Rückzug der Initiative zu bewegen. Denn würde diese vom Volk angenommen, könnte die Regierung die Pläne für die Stadtrand-Entwicklung mit dem neuen Wohnraum begraben. Ob Wessels für weitere Zugeständnisse bereit ist, wird sich zeigen. Aufgrund der geplanten Gespräche wollen Ueberwasser und Schneider die politische Behandlung der Initiative für wenige Monate sistieren. Dies ist möglich, falls der Grosse Rat und das Initiativkomitee dem zustimmen. «Ein Rückzug der Initiative kommt aber nicht infrage», sagt Schneider dezidiert. «Sie ist unser Faustpfand.» Bleiben die Gespräche ergebnislos, soll spätestens im Sommer über Initiative und Gegenvorschlag abgestimmt werden können, sagt Ueberwasser.

Präsidenten entscheiden

Ob es allerdings tatsächlich zu diesen Gesprächen kommt, entscheiden die Präsidenten der Basler Familiengartenvereine am Montagabend. Dann findet die Präsidentensitzung statt und Christian Schneider weiss, dass es nicht einfach werden wird, die Familiengärtner vom Sinn weiterer Gespräche zu überzeugen. «Ohne das Okay der Präsidenten macht es keinen Sinn», erklärt Ueberwasser. Sagen diese Nein, kommt es hart auf hart, sprich zur Abstimmung. Wann diese sein wird, ist noch offen. Derzeit behandelt die Bau- und Raumplanungskommission des Grossen Rats Initiative und Gegenvorschlag.

Quelle: www.bazonline.ch
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Ich hoffe die Initiative wird zurückgezogen, denn ich befürchte diese hat sehr gute Chancen angeommen zu werden (analog Landhof Initiative). Ich bin hier ganz der Meinung von Hans-Peter Wessels, denn wenn diese Initiative angeommen wird, würden grosse Areal welche für die zukunftige Entwicklung von Basel wichtig wären nicht mehr zur verfügung stehen. Ich kann die Familiengärtner schon verstehen, niemand lässt sich gerne vertreiben. Aber wenn einem die Zukunft Basels am Herzen liegt, dann kann man nicht wirklich für diese Inititative sein.
Dies aus zwei Gründen, zum einten habe ich aus erster Hand erfahren (bei einer Informationsveranstatltung zum neuen Zonenplan, anwesenend war der Präsident der Familiengärten der Milchsuppe, im Nordwesten von Basel), dass die Nachfage nach den Familiengärten rückläufig ist. Dies aus zwei Gründen zum einten interessieren sich weniger junge für die Gärten zum anderen ist der grossteil der Besitzer relativ alt, was bedeutete, dass es in Zukunft schwierig werden wird für die leerstehenden Familiengarten nachfolger zu finden. Es werden anscheinend durchschnittlich 1% weniger Familiengärten pro Jahr benötigt.
Zweitens finde ich es etwas anmassend wenn die Familiengärtner finden sie könnten auf Lebzeiten dort bleiben, denn diese Areale gehören ja nicht Ihnen oder täusche ich mich da? Wenn sich eine Stadt entwickeln will und im speziellen Fall von Basel sich nicht geografisch ausdehnen kann, müssen halt andere alternative Areale gesucht werden. Denn wir alle möchten ja dass sich Basel entwickelt, denn weniger Einwohner bedeutet auch weniger Steuereinnahmen und somit auch mehr Steuern für alle die hier noch wohnen. Dieser Trend wurde zum glück in den letzen Jahren gebrochen, die Steueren sinken und die Einwohnerzahl steigt. Vor allem besitzen die Familiengärten noch sehr attratkive Lagen, welche sich viel besser zum Wohnen eignen würden, wie z.B. die Famliengärten am Bettingerweg, nahe Grenzach. Diese Areal welche schon gut mit dem ÖV erschlossen sind, würden sich zum Wohnen sehr gut eignen, auch oder vor allem für Familien.
Ich finde es berechtigt, das Ersatz gefordert wird, welcher nicht zuweit entfernt ist und auch gut mit dem ÖV erreichbar ist. Aber warum die Famliengärtner auf stur schalten finde ich nicht sehr konstruktiv, und wird Basel schaden. Was nützt es den Famliengärten wenn es in Zukunft weniger Familien in Basel leben, dafür haben wir haben wir jedoch immer noch unsere Famliengärten. Dann wohnen die Familien ausserhalb von Basel und pendeln in Stadt um zu Ihren Familiengarten zu gelangen.

Last edited by Don Calo; November 17th, 2010 at 02:40 PM.
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Old November 17th, 2010, 02:42 PM   #26
subtile
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Ich finde die Schrebergärtler haben ein (ge)wichtiges Argument, welches ich voll unterstütze. Und zwar sollte man lieber mal die vielen ungenützten, teilweise schon jahrelang leerstehenden Büroflächen konsolidieren und zu Wohnraum umfuinktionieren, statt bestehende Freiräume weiter zuzupflastern. Wenn die Roche dann noch ihre in der Stadt verteilten Büros aufgibt, gibt es noch mehr Leerstand.

Und ob der Trend zum Schreber(äxgüsi, Familien-)garten nicht wieder kommt, sei dahingestellt, wenn dann mal alles zugepflastert ist, sehnt man sich wieder nach ein wenig grün, siehe Trend zum "Urban Gardening" in den Staaten
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Old November 17th, 2010, 03:06 PM   #27
Paul B.
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Eine komplette Überbauung ist abzulehnen, aber eine Kombination aus Wohnen und öffentlichen (!) Grünflächen ist sicher eine Verbesserung für die Mehrheit der Bürger.
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Old November 17th, 2010, 05:38 PM   #28
urbanbasel
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Wenn der Feuerteufel von Riehen so weitermacht, braucht es gar keine Abstimmung mehr...
Nein Spass beiseite. Es kann doch nicht sein, dass die Schrebergärtner die Stadtentwicklung so behindern können. Schade auch, dass sie nicht mit sich reden lassen und alle Kompromisse verwerfen. Diese Sturheit bestätigen leider all meine Vorurteile.
Schrebergärten an bester Wohnlage, so etwas gibt es nur in Basel.
Kommt es zu einer Abstimmung, so müsste die Regierung massiv investieren und grosse Überzeugungsarbeit leisten. Ich denke die Gärtner Lobby ist relativ gross in Basel...
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Old November 17th, 2010, 06:07 PM   #29
Don Calo
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Ich finde die Schrebergärtler haben ein (ge)wichtiges Argument, welches ich voll unterstütze. Und zwar sollte man lieber mal die vielen ungenützten, teilweise schon jahrelang leerstehenden Büroflächen konsolidieren und zu Wohnraum umfuinktionieren, statt bestehende Freiräume weiter zuzupflastern. Wenn die Roche dann noch ihre in der Stadt verteilten Büros aufgibt, gibt es noch mehr Leerstand.
Büro- in Wohnungen umbauen ist sicherlich keine schlechte Idee, nur lässt sich dies sehr schlecht steuern und auch nicht vorschreiben. Tatächlich findet dies relativ selten statt, warum weiss ich auch nicht. Mit dem neuen Roche Turm erhält Basel massiv mehr Büroflächen, was ich jedoch auch als Chance ansehen, bisher hatten Firmen welche sich in der Schweiz niederlassen wollten, in Basel nicht genügend zusammenhängende Büroflächen gefunden, was sich mit den neuen Roche Turm ändern wird.
Umnutzungen und verdichten reicht beim jetzigen Bevölkerungswachstum in Zusammenhang mit dem steigenden Bedarf von Wohnfläche pro Person nicht aus um den zusätzlichen Wohnraumbedarf zu decken. Deshalb lieber in der Stadt oder in der nähe der Stadt zusätzlichen Wohnraum schafen welcher oftmals schon gut mit dem ÖV erschlossen ist.

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Und ob der Trend zum Schreber(äxgüsi, Familien-)garten nicht wieder kommt, sei dahingestellt, wenn dann mal alles zugepflastert ist, sehnt man sich wieder nach ein wenig grün, siehe Trend zum "Urban Gardening" in den Staaten
Der Familiengarten ist ja kein Freiraum für alle, sondern nur für eine kleine Gruppe zugänglich, der neue Zonenplan würde jedoch neue Grünflächen für alle geschaffen. Hier wird nicht nur zugepflastert. Ich finde es bedenklich wenn man so auf stur schalten und alles so erhalten will wie es ist. Der Trend nach Familiengärten ist schon seit einiger Zeit rückläufig, das wir den gleichen Trend wie in den USA erleben weiss niemand. Wir leben auch nicht in LA oder Chicago, hier fahren wir 10 Minuten mit dem Tram oder Velo und sind schon im grünen, dies wird sich so schnell nicht ändern.
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Old November 18th, 2010, 09:29 AM   #30
subtile
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Ja aber in einem öffentlichen Pärkli kannst du nicht deine Rüben anpflanzen... Die Familiengärten werden wohl hauptsächlich schon als Ausgleich zum im Wohnblock nicht vorhandenen Garten genutzt. Sozusagen ist es ja auch Wohnraum, einfach im Freien. Und ist ja nicht so, dass es nichts kostet, oder?

Die Wohnungen, die dann gebaut werden sind dann eben nicht günstige Wohnungen, sonder teure Luxuswohnungen, alles andere rentiert ja nicht mehr heutzutage, darum werden auch kaum mehr grossartige Grünflächen angelegt, sonst versaut man ja Bauland für rentable Wohnungen.
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Old November 18th, 2010, 10:48 AM   #31
Bud Bundy
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Wer Rüben pflanzen will braucht dies nicht mitten in einer Stadt zu machen...
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Old November 20th, 2010, 02:27 PM   #32
Dancing Banana
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geil wie man einerseits mit art. 1 rpg kommen kann betreffend häushälterische bodennutzung und gleichzeitig schrebergärten in der stadt verteidigt... so viel zum thema weitsicht der bevökerung.
__________________
ONE WORLD
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Old November 26th, 2010, 10:38 PM   #33
kriminalTANGO
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Originally Posted by urbanbasel View Post
Kommt es zu einer Abstimmung, so müsste die Regierung massiv investieren und grosse Überzeugungsarbeit leisten. Ich denke die Gärtner Lobby ist relativ gross in Basel...
Warum? Wer keinen Schrebergarten besitzt – und das ist eine absolute Mehrheit – hat doch keinen Vorteil daran, für die Initiative zu sein. Ausser vielleicht ein paar kleinkarierte Verhinderer, welche meinen, damit Hochhäuser verhindern zu können. Der Vergleich mit der Landhofabstimmung ist ein wenig kurz gegriffen, denn Schrebergärten sind ja keine öffentlichen Grünanlagen und haben z.B. auch keinen historischen Wert wie das alte Landhof-Stadion für viele FCB-Fans! Und Leute, die ein Herz für Schrebergartenbesitzer haben, würden entweder für die Initiative oder auch für den Gegenvorschlag sein. Es kann sein, dass sich beide Vorlagen gegenseitig verhindern. Aber es kann natürlich auch sein, dass sich der Abstimmungskampf nicht nur um die Schrebergärten, sondern um die ganze Stadtrandentwicklung (und damit verbunden eben die Hochhäuser) dreht.
__________________
tango, tangis, tangere, tetigi, tactum
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Old May 11th, 2011, 12:21 AM   #34
Don Calo
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Ein Park für alle oder Familiengärten?

Zur Abstimmung vom 15. Mai über die Familiengarteninitiative und den Gegenvorschlag

Roger Diener*

Der Titel des Artikels «Der Charme der Familiengärtner» vor zwei Wochen in der Basler Zeitung klang zunächst doppeldeutig, erinnerte vage an den surrealistischen Film von Luis Buñuel über ein dekadentes Bürgertum. Aber weit gefehlt: Der Titel war ernst gemeint, ohne eine abgründige Note. Zu Recht, denn zu Ironie oder gar Spott gibt es keinen Grund. So auch vor drei Jahren, als August Künzel, Landschaftsarchitekt, mit uns (Diener & Diener) den Park entworfen hat, welcher der Zonenplanrevision zwischen Basel und Riehen zugrunde liegt. Dieser Park mit Wohngebäuden hat nun die Familiengärtner auf den Plan gerufen. Sowohl dem Hochbauund Planungsamt als auch uns Projektverfassern war in diesem Projekt daran gelegen, die Familiengärten vor Ort zu erhalten. Aber sie sollen in einen dynamischen Prozess der Stadtentwicklung einbezogen werden. Ich spreche nicht etwa von Wohnhäusern, sondern von einem grossen, öffentlichen Park, der, zwischen Basel und Riehen, vom Bäumlihof bis an den Rhein führen soll.

Das Projekt. Der Park soll seine Identität aus dem Bestand schöpfen. Er soll sich nicht nur über eine grosse Fläche ausbreiten können, sondern über eine grosse Vielfalt verfügen. Die Schulen und der Bäumlihof, die neuen Wohnhochhäuser, die Sportfelder und die Familiengärten sind in die grosse Form des Parks eingebettet. Auch die Freizeitgärten und Spielplätze werden zu einem Teil des Parks werden, ihre Nachbarschaft ist erwünscht und wird gepflegt; zwischen den neuen Häusern entsteht nicht bloss Parkdesign, kein anonymes Abstandsgrün. In Parks, die wir aus England kennen, herrscht ein soziales «Miteinander». Der Park soll in Basel neue Räume für soziale und ökologische Netzwerke im Grünen schaffen, wie wir das vor etwa 15 Jahren in der Stadt, im baulichen Kontext für die Brauerei Warteck, entwickeln konnten. An der Stadtgrenze, ganz im Süden Basels, am Rheinufer, könnte heute in sorgfältiger Allianz mit dem Naturschutz ein aussergewöhnliches Freibad entstehen, das dem Ufer des zum See gestauten Rheinbeckens vorgelagert ist und ein geschütztes Schwimmen im Rhein erlaubt. Dieses Bad folgt der Krümmung des Rheins und ist der Sonne zugewandt. Unter der Grenzacherstrasse hindurch soll das Bad direkt mit dem neuen Park verbunden Süden mit dem Seebad, einer neuen Landmark in Basel, seinen Abschluss findet.

Die Kontroverse. Das Projekt soll nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Zehn bis zwanzig Jahre wird es in Anspruch nehmen, denn die Familiengärten sollen nicht ersatzlos suspendiert werden. Das Hochbau- und Planungsamt hat von Anfang an eine prozesshafte, etappierte Art der Realisierung vorgegeben. Dabei sollen die Flächen an Familiengärten, die mittel- und langfristig frei werden, weil ihr Bedarf stetig abnimmt, gebündelt werden, um neue, zusammenhängende Freiräume zu schaffen. Dieses Vorgehen ergibt sich aus einer gezielten Bewirtschaftung der heutigen Fluktuation von jährlich sechs Prozent und der Abnahme von jährlich einem Prozent der vermieteten Gärten. Übrigens wäre dieses Schrumpfen noch viel rasanter, wenn die Stadtgärtnerei nicht Anfang der 90er-Jahre begonnen hätte, die Gärten mangels Interessenten aus Basel-Stadt ebenso an ausserkantonal wohnhafte Familiengärtner zu vermieten, die nun in ihrer Freizeit in diese Gärten in der Stadt pendeln. Es ist zu bedauern, wenn die Familiengärtner nun nicht bereit sind, diese Stadtentwicklung mitzutragen, in der die Gärten in einer angemessenen Form und nach dem tatsächlichen Bedarf gewährleistet sind. Es bestätigte sich damit eine Befürchtung: dass die Familiengärtner die Garantie ihres Besitzstandes auf dem Boden kompromisslos fordern, obwohl er der Stadt gehört, und über ihren tatsächlichen Bedarf hinaus. An diesem Punkt kann ich die Empfindung des «Charmes der Familiengärtner» nicht teilen. Der erwähnte Artikel nährt eine falsche Behauptung. Die Familiengärten des Vereins Bettingerweg, die sukzessive aufgegeben oder an anderer Stelle weiterbetrieben werden sollen, weichen im Projekt nicht der Wohnbebauung, sondern de facto dem Park für die Öffentlichkeit. Trügerisch sind die Wartelisten für die Familiengärten. Sie suggerieren, die Nachfrage sei grösser als das Angebot. Seit 20 Jahren zeigen die Vermietungen der Gärten das Gegenteil. Ich kann mir das Ritual dieser fiktiven Listen so vorstellen wie in einem Restaurant, in dem man am Eingang zu warten hat, bis man zum Tisch geführt wird, obwohl
es nur halb voll ist.

Der Skandal. Der Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements hat die Ziele der Zonenplanrevision ohne zu zögern fallen gelassen, um sich mit den Familiengärtnern gütlich zu einigen. Es ist eine windige Geschichte mit Regierung und Parlament. Inzwischen hat er mit den wichtigsten Vereinen, so auch mit dem Verein Bettingerweg, neue Pachtverträge abgeschlossen. Sie garantieren den ganzen Bestand an Gärten in der heutigen Form, auch wenn es dafür keinen Bedarf mehr gibt. Das scheint nicht nur sinnlos, es lässt die Abstimmung über Initiative und Gegenvorschlag gar zu einer Farce werden. Nicht ganz: Sollte die Initiative oder der Gegenvorschlag des Parlaments angenommen werden, sind die neuen Verträge mit den Vereinen, die in Wahrheit viel weiter gehen, rechtsgültig. Aber, mit einem doppelten Nein kann diese unverantwortliche Entwicklung aufgehalten werden, um die Ziele der Zonenplanrevision wieder ins Auge zu fassen. Das wird auch geschehen. In der Stadt Basel entscheidet eine politisch aufgeklärte Mehrheit von Bürgerlichen, Liberalen, Linken und Grünen. Sie haben letzthin den notwendigen Ausbau der Messe unterstützt und ebenso instinktsicher eine unnütze Überbauung des Landhofs verhindert. Sie werden auch diese Klientelpolitik zurückweisen und die Regierung und das Parlament zu Perspektive und Augenmass verpflichten.



Quelle: BAZ 03.05.2011
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Ich bin voll und ganz der Meinung von Roger Diener, es kann nicht sein, dass eine Minderheit die gesamte Stadtentwicklung blockiert. Ich bin nicht gegen Familiengärten, aber damit die Stadt genügend Wohnraum und Grunflächen zur Verfügung stellen kann, braucht es kompromisse, dass die Familiengärten zu keinem Bereit sind, kann ich nicht gutheissen. Darum:
2x Nein zur Familiengarteninitiative und den Gegenvorschlag
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Old May 11th, 2011, 11:45 AM   #35
herzog
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Wenn man bedenkt, dass die bevorstehende Schrebergarten-Abstimmung eine der entwicklungspolitisch wichtigsten Abstimmungen in BS in den letzten 20 Jahren darstellt, dann gibts wirklich nur ein Votum: 2 x Nein!
herzog no está en línea   Reply With Quote
Old May 11th, 2011, 01:10 PM   #36
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Bin da anderer Meinung. Viele Städter gehen eben nicht aufs Land, weil Sie einen Schrebergarten haben, trägt auch viel zur Lebensqualität in der Stadt bei. Man würde lieber die vorhandenen Flächen besser nutzen, statt die letzten Reserven jetzt schon aufzubrauchen. Beispielsweise war der Büroleerstand in BS noch nie so hoch wie jetzt (Tendenz steigend), man würde besser da Umnutzungen machen. An den urbanen Hotspots der Stadt sind jetzt die Gärten auch wider nicht, dass sie so im Wege stehen würden...

aber ich will das hier gar nicht zur politischen Diskussion mutieren lassen, wollte nur sagen, dass die Schrebergärten nicht zwingend die Stadtentwicklung bremsen, es geht beides nebeneinander! Da ich nicht in BS wohnhaft bin, kann ich eh nicht darüber abstimmen.
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Old May 12th, 2011, 11:47 AM   #37
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Bin da anderer Meinung. Viele Städter gehen eben nicht aufs Land, weil Sie einen Schrebergarten haben, trägt auch viel zur Lebensqualität in der Stadt bei. Man würde lieber die vorhandenen Flächen besser nutzen, statt die letzten Reserven jetzt schon aufzubrauchen. Beispielsweise war der Büroleerstand in BS noch nie so hoch wie jetzt (Tendenz steigend), man würde besser da Umnutzungen machen. An den urbanen Hotspots der Stadt sind jetzt die Gärten auch wider nicht, dass sie so im Wege stehen würden...
Viele Städter haben jedoch auch nichts von den Schrebergärten, welche ja nicht öffentlich zugänglich sind. Und diejenigen welche neu in die Stadt ziehen werden dies wahrscheinlich nicht tun weil sie in der Nähe einen Schrebergarten haben können. Da gibt es glaube ich andere Gründe welche wichtiger sind um in die Stadt zu ziehen. Es geht hier auch nicht darum die letzten Grünflächen zu verbauen, ein Grossteil der Schrebergärten bleibt erhalten und jeder der ein Schrebergarten will soll einen bekommen. Es geht hier darum, ein kleiner Teil der Schrebergärten ca. 20% in den nächsten 10 bis 20 Jahren stück für stück für Wohnungsbau sowie für neue Grünanlagen für alle zu bekommen. Basel-Stadt ist dringend auf neue Steuerzahler angewiesen (immerhin ca. 4000) damit die Steuern auch in Zukunft etwas sinken, wie du sicherlich weisst ist Basel nicht gerade ein Steuerparadies. In den vielen leeren Büroflächen würde ich auch gerne neue Firmen begrüssen. Etwas Wachstum an Arbeitsplätze und Einwohner kann Basel sicherlich nicht schaden, ich nehme beides.
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Old November 15th, 2011, 11:36 AM   #38
Don Calo
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Zonenplanrevision - Umsetzung des Gegenvorschlags zur

Familiengarten-Initiative: Drei Viertel des Entwicklungspotenzials an den Stadträndern bleiben erhalten.

Am 16. November startet das Bau- und Verkehrsdepartement die zweite öffentliche Planauflage des Basisratschlags der Zonenplanrevision der Stadt Basel. Es geht vor allem um die nutzungsplanerische Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative. Drei Viertel des Entwicklungspotenzials an den Stadträndern bleiben erhalten.


Am 15. Mai 2011 hat die Basler Bevölkerung in der Abstimmung zur Familiengarten-Initiative den Gegenvorschlag des Grossen Rates angenommen. Dieser sieht einen stärkeren Schutz von Freizeitgärten vor, als ihn der im Sommer 2010 öffentlich aufgelegte Zonenplanentwurf beinhaltet hat. Deshalb erfolgt eine zweite öffentliche Planauflage mit entsprechenden Kor-rekturen. Dies betrifft in erster Linie die Perimeter der Stadtrandentwicklungen, in denen nun mehr Flächen für Freizeitgartenareale gesichert werden.

Die Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative sieht die Sicherung von insgesamt über 40 ha Freizeitgartenarealen im Zonenplan durch die Festsetzung der speziellen Nutzungsvorschriften „Freizeitgartenareale“ vor. Mit dieser Festsetzung wird die Anforderung des Gegenvorschlags, mindestens 80% der total ca. 50 ha Freizeitgartenareale in der Stadt zu sichern, erfüllt. Zudem werden Anpassungen an den Stadtrandentwicklungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarteninitiative ergeben. Trotz Einschränkungen der ursprünglich vorgesehenen Flächen für die Stadtrandentwicklungen bieten diese nach wie vor Platz für neue öffentliche Freiräume und Wohnungen für rund 3’400 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit können rund drei Viertel der Stadtrandentwicklungen umgesetzt werden, die in der ursprünglichen Form ein Potenzial für 4'000 bis 4'500 Einwohner umfasst haben. Dies ist ein bedeutender Baustein zur Verbesserung des städtischen Wohnraumangebots. Im Übrigen wird das Bau- und Verkehrsdepartement dem Regierungsrat beantragen, die Strategie des kantonalen Richtplans hinsichtlich der neuen Entwicklungstrends und -perspektiven zu überprüfen und anzupassen, da der Kanton Basel-Stadt am prognostizierten Bevölkerungszuwachs der Agglomeration teilhaben soll.

Die Planauflage wird ebenfalls genutzt, um einige kleinere Korrekturen vorzulegen, mit denen auf Anregungen und Kritik eingegangen wird, die im Rahmen der ersten Planauflage vorgebracht wurden: Bebauungspläne mit Entwicklungsoptionen für historisch wertvolle Siedlungen, kleinere Korrekturen der Stadt- und Dorfbild-Schutz bzw. Schonzonen sowie technische Korrekturen im Bereich der Freiraumzonen.

Der Basisratschlag zur Zonenplanrevision mit den Schwerpunktthemen Stadtrandentwicklungen, Ortsbildschutz und der Einführung der Natur- und Landschaftsschutzzone wurde im Juni 2010 ein erstes Mal öffentlich aufgelegt. Gegenstand der heute angelaufenen Planauflage sind die oben erwähnten Korrekturen zur ersten Planauflage. Das Ergebnis der beiden Auflagen wird in Form eines Ratschlags voraussichtlich im Mai 2012 dem Grossen Rat vorgelegt.

Quelle: www.bs.ch
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Old May 23rd, 2012, 06:34 PM   #39
Don Calo
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Zonenplanrevision: Basel entwickeln und Qualitäten schützen

Am 15. Mai 2012 hat der Regierungsrat den Basisratschlag zur Zonenplanrevision der Stadt Basel an den Grossen Rat überwiesen. Mit der Zonenplanrevision ensteht neuer Wohnraum für rund 3'400 Einwohner in vier Entwicklungsgebieten am Stadtrand. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass vorhandene Qualitäten von Basel durch die Schaffung neuer öffentlicher Grünräume und Massnahmen zum Ortsbild- und Naturschutz bewahrt bleiben. Ebenso wird der von der Bevölkerung angenommene Gegenvorschlag zur Familiengarteninitiative erfüllt.


Die vier Stadtrandentwicklungen in den Gebieten Rheinäcker, Burgfelderstrasse, Bruderholz und am Walkeweg bieten Platz für Wohnungen für rund 3’400 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit können rund 4/5 des ursprünglich vorgesehenen Wohnraums realisiert werden. In den Entwicklungsgebieten entsteht ein vielfältiges Wohnangebot vom Reihenhaus mit eigenem Garten bis zum Hochhaus mit Rheinblick. Damit wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um in Basel angesichts der Wachstumsprognosen ein ausreichendes Wohnraumangebot anzubieten und die Zersiedelung des Umlands einzudämmen. Das Hochhauskonzept des Bau- und Verkehrdepartements erläutert ergänzend dazu die städtebaulichen Prinzipien für Hochhausgebiete und Hochhäuser und dient somit ebenfalls der künftigen Planung und Entwicklung.

Stadt- und Dorfbild-Schutz- sowie Schonzonen werden gezielt erweitert, sodass bei aller Entwicklungsdynamik der vielfältige Charakter der Stadtteile gewahrt bleibt. Die drei schutzwürdigen Siedlungen Landauer, Im langen Loh und Belforterstrasse verfügen über grössere Entwicklungsreserven. Für sie werden Bebauungspläne vorgelegt, die eine sorgfältige Weiterentwicklung unterstützen.

Nicht zuletzt sieht die Zonenplanrevision 114 ha neue Zonen des Natur- und Landschaftsschutzes vor, die unter anderem die Landschaftsräume Wiese und Bruderholz sowie wertvolle Uferbereiche dauerhaft schützen. Auch bei der Entwicklung an den Stadträndern gilt neuen öffentlichen Naherholungsräumen sowie der Verbindung von städtischen Freiräumen in die offene Landschaft ein besonderes Augenmerk.

Zudem sieht die Zonenplanrevision vor, zur Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative über 40 ha Freizeitgartenareale durch die Festsetzung von speziellen Nutzungsvorschriften zu sichern. Damit wird die Anforderung erfüllt, mindestens 80% der insgesamt 50 ha Freizeitgartenareale in der Stadt zu bewahren.

Der Planungshorizont der Zonenplanrevision beträgt rund 20 Jahre. Die vorliegenden Zonenänderungen, Bebauungspläne und speziellen Nutzungsvorschriften geben die Rahmenbedingungen für anschliessende Bau- und Freiraumprojekte vor, die etappenweise entwickelt werden.




Stadtrandentwicklung Ost

Quelle: www.bs.ch
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Old May 23rd, 2012, 10:51 PM   #40
Basel_CH
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Dieser Ostteil ist schon relativ unverbaut, da könnts noch ein paar Einwohner mehr vertragen.
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