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Old July 29th, 2010, 02:23 PM   #101
Schnitzelesser
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Also so wie das Theater am Aegi jetzt.
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Old July 29th, 2010, 07:00 PM   #102
MartinT
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Originally Posted by gstolze View Post
Es gibt ein Buch mit dem Titel "Ungebautes Hannover".
Hast Du dieses Buch etwa?
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Old July 29th, 2010, 07:26 PM   #103
Lefthandy
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Hab's gefunden: AG Stadtleben e. V. Hannover (Hrsg): Ungebautes Hannover. Hannover 1991, ISBN 3-9802847-0-0

AG. STADTLEBEN E.V., HANNOVER (HRSG.). Ungebautes Hannover
Hannover, AG. Stadtleben e.V., 1991. Städtebauliche Projekte, Ideen und Utopien. Idee, Konzeption, Erarbeitung und Umsetzung Arbeitsgemeinschaft Stadtleben. Recherche und Texte Heidi Ehlers und Axel Hausknecht mit Beiträgen von Olaf Mussmann, Wolfgang Niess, Alfons Schmidt, Ulrich Schröder, Reinhard Wolf - mit einem Vorwort von Walter Hiller, zahlreichen Fotos, Abbildungen und einer Faltkarte am Ende des Bandes - Okt., 198 S., 4to. - Sehr gut erhalten. Softcover, no dustjacket. Gewicht/weight: 1050gr.

gefunden bei: HESPERUS BUCHHANDLUNG & VERSANDANTIQUARIAT + Buchgrafik (ansässig hier in unserer Landeshauptstadt)
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Old July 30th, 2010, 02:41 PM   #104
gstolze
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Originally Posted by MartinT View Post
Hast Du dieses Buch etwa?
Ja, das steht bei mir schon lange im Regal......da sind einige interessante Sachen drin.
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Old August 10th, 2010, 12:09 PM   #105
matheking
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Aus der Haz

Einzelhändler setzen große Hoffnungen in die Lange Laube

Von der Computermeile zur Prachtstraße: Anlieger und Einzelhändler setzen große Hoffnungen in die umgebaute Lange Laube. Nach den letzten Bauarbeiten soll die Meile eröffnet werden.

Monika Sobottka ist ehrlich zu sich und mit der Straße. Die Lange Laube, sagt sie, war schon immer eine Durchgangsstrecke. Eine Straße, auf der man nur haltmacht, wenn man dort auch ein Ziel hat. Die Kunden der Kosmetikerin beispielsweise. Manche von ihnen kommen seit 1961 zu Monika Sobottka. Die Geschäftsfrau arbeitete zunächst in einem Kosmetikinstitut in der Langen Laube als Angestellte, Jahre später übernahm sie dann das Studio, und mittlerweile zählt die Inhaberin von „Kosmetik & Mode Lange Laube 21“ zu den Anliegern, die mit am längsten in der Straße ansässig sind.

Wenn Monika Sobottka vom Standort ihres Unternehmens erzählt, könnte man meinen, sie blättere in einem Buch, und natürlich gibt es darin bisweilen auch weniger schöne Kapitel. Den U-Bahn-Bau in den achtziger Jahren beispielsweise, als die Geschäftsleute monatelang auf eine tiefe und vor allem breite Kluft vor ihren Läden blickten und der Publikumsverkehr irgendwann einfach ausblieb. „Das war Gift für die Händler“, sagt Sobottka. Lediglich der Inhaber der ehemaligen Tankstelle habe damals eine Entschädigung für die Zeit der Bauarbeiten erhalten, die anderen, unter ihnen auch Monika Sobottka, mussten so über die Runden kommen. Auch heute, sagt die Unternehmerin, müsse man erst mal abwarten, wie sich die Straße entwickele. „Aber schöner“, sagt sie, „ist die Lange Laube mit dem Umbau schon geworden.“

Mit dem neuen, breiteren Gehweg und der verengten Fahrradstraße soll die Lange Laube nun wieder den historischen Alleecharakter erhalten und schließlich wieder zum Flanieren einladen. Bunt ist die Verlängerung der Georgstraße bereits. Geschäftsleute aus zahlreichen Nationen haben sich hier niedergelassen und somit auch das Bild der Straße geprägt. Die meisten Anlieger pflegen keine engen Kontakte untereinander, aber man kennt sich eben doch. Da gibt es etwa ein China-Restaurant und Döner-Imbisse, die vor allem mittags ihre Kunden in den umliegenden Büros finden, einen baltischen und einen türkischen Supermarkt, Übersetzungsbüros, Versicherungsunternehmen, internationale Supermärkte und Friseurgeschäfte.

Und da ist Floristin Carola Czemprik, die in den vergangenen Wochen beobachten konnte, wie die Kunden der HUK Coburg wegen der falsch geparkten Autos die Toreinfahrt nicht mehr so gut gefunden haben wie sonst, und die sich eher Büsche als Bäume auf den Gehwegen gewünscht hätte. Der türkischstämmige Sefa Torun ist stolz darauf, einen der ersten Computerläden Hannovers zu betreiben. Neben der inzwischen filialstarken Kette Vobis zählte sein Geschäft zu den ersten von zahlreichen Elektronikhändlern, die an der Verlängerung der Georgstraße eröffneten und die Lange Laube zu Beginn der neunziger Jahre zur Computermeile, oder, wie manche sagten, zum „Silicon Valley“ von Hannover werden ließen. Viele von ihnen sind gekommen und wieder gegangen. Sefa Torun hingegen behauptet sich seit 36 Jahren am Standort. Die Lage ist für ihn ideal, weil die Lange Laube zwar direkt in der Innenstadt liegt, die Mieten jedoch deutlich günstiger sind. Wie viele setzt er Hoffnungen in den Umbau, möchte aber keine Prognose wagen. Er weiß, dass die Computergeschäfte vielen seiner Nachbarn ein Dorn im Auge sind, sie wünschen sich eine ordentliche Branchenmischung, mehr Vielfalt in Einzelhandel, mehr Laufkundschaft und Gastronomie.

Tim Petersen hingegen macht selbst frischen Wind: Er ist einer der Neuen in der Straße, und er bezeichnet sich selbst als Fan. Erst vor wenigen Wochen ist er mit der hannoverschen Filiale des Berliner Unternehmens „Holzconnection“, das Möbel nach Maß anbietet, von der Lister Meile in die Lange Laube gezogen. Er hätte auch in die Osterstraße ziehen können, aber er hat sich bewusst für diesen neuen Standort entschieden. „Weil es hier so schön offen ist, und weil aus der Straße mal etwas richtig Schönes werden kann“, sagt der Einzelhandelskaufmann. Die Entscheidung hat sich für ihn bereits bewährt. Normalerweise herrsche nach dem Umzug eines Geschäftes erst einmal zwei Wochen Flaute, doch seit der Eröffnung Ende Juli hat Petersen nach eigenen Worten sogar noch mehr zu tun als sonst. „Seit zwei Wochen strömen die Kunden nur so in den Laden“, sagt er. Petersen zählt zu den großen Anhängern des Umbaus. „Wenn hier noch mehr passiert, kann die Straße einmal so schön werden wie in Berlin-Charlottenburg“, sagt er.

Auch Katarzyna Maciejewska freut sich, dass die Pläne, die sie lange nur auf den öffentlich ausgelegten Plänen in der Bauverwaltung gesehen hat, nun endlich in die Tat umgesetzt worden sind. Im April hat die 22-jährige Friseurin und Make-up-Artistin einen Salon eröffnet, es ist ihr erstes eigenes Unternehmen, und die Lange Laube erschien ihr dafür vielversprechend: „Ich hoffe, dass die Straße eine echte Flaniermeile wird mit viel Gastronomie und Platz zum Schlendern.“

Garbhagwabt Singh Sandhawalia vom indischen Restaurant „Shalimar“ zählt zu den „Alteingesessenen“, und auch er hat schon einmal einen Anfang gemacht. Pünktlich zur Eröffnung der Langen Laube am Freitag ist auch sein Restaurant frisch renoviert, und in diesem Sommer hat er auf den neuerdings viel breiteren Gehsteig bereits mehr Tische und Stühle geräumt als bisher. Am Freitag bei der Eröffnungsfeier will er die Kunden zum halben Preis verköstigen und Probierhäppchen anbieten. „Und dann schauen wir mal, was kommt“, sagt er.
[Dany Schrader]
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Old August 10th, 2010, 02:34 PM   #106
devilsadvocate
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Gestern war ein historisches Bild der Langen Laube in der Neuen Presse ....

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Old August 10th, 2010, 02:46 PM   #107
ac303id
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@devil: so langsam ist aber auch gut devil.......

ich finde historisch sollten wir uns auf die altstadt konzentrieren.

ein bißchen moderne tut hannover auch sehr gut. gerade im medieneck.

nur es sollte anspruchsvolle architektur sein. nicht diese glatte geklotze , welches man z.zt. leider überall neu entdecken kann.
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Old August 10th, 2010, 02:51 PM   #108
matheking
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Originally Posted by ac303id View Post
...

ich finde historisch sollten wir uns auf die altstadt konzentrieren.
Du meinst sicherlich im Innenstadtbereich. Schließlich haben die innenstadtnahen Stadtteile wie Linden, Oststadt etc. durchaus sehenswerte alte Architektur zu bieten!
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Originally Posted by ac303id View Post
ein bißchen moderne tut hannover auch sehr gut. gerade im medieneck.
...
Finde ich auch. Das alte Hannover, so schön es gewesen sein mag, gibt es nicht mehr. Nur sollten die jetzt entstehenden Gebäude, wie du schon schreibst, hochwertig und zeitlos sein und nicht nur dem Zeitgeist geschuldet.
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Old August 10th, 2010, 03:04 PM   #109
CrayZD
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Ich denke mal, das war auch in bezug auf die Forderung nach Rekonstruktionen gemeint. Dass bestehende historische Architektur heute unabhängig von ihrem Standort zu schützen ist, sollte sich von selbst verstehen.

In der Langen Laube ist mir übrigens extrem negativ aufgefallen, dass man nicht - wie eigentlich bei Straßen- und Platzverschönerungen in Hannover üblich - die Straßenbeleuchtung ausgetauscht hat. Da stehen noch dieselben 70er-Jahre-Schrammeldinger. Ich hoffe, diese Art des Sparwahns wird jetzt nicht zum Brauch. Am Kröpcke fände ich das fatal!
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Old August 10th, 2010, 03:22 PM   #110
matheking
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Originally Posted by CrayZD View Post
...

In der Langen Laube ist mir übrigens extrem negativ aufgefallen, dass man nicht - wie eigentlich bei Straßen- und Platzverschönerungen in Hannover üblich - die Straßenbeleuchtung ausgetauscht hat. Da stehen noch dieselben 70er-Jahre-Schrammeldinger. Ich hoffe, diese Art des Sparwahns wird jetzt nicht zum Brauch. Am Kröpcke fände ich das fatal!
Wie? Was? Ich habe doch in der Langen Laube schon vor vielen Monaten die Gehtsteiglampen gesehen. Das war doch der auf alt getrimmte Stil der auch in der Georgstraße steht!
Oder gibt es noch weitere Straßenlampen?
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Old August 10th, 2010, 03:35 PM   #111
CrayZD
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Es gibt, wie z.B. in der Karmarschstraße auch, sowohl Gehsteig- als auch Straßenlaternen. Schon die Gehsteigleuchten finde ich nicht den Bringer. 'Auf alt getrimmt' ist da relativ: grün statt grau, und ein etwas hübscherer Mast... ansonsten die hässliche 70er-Variante. Ich dachte, dort und langfristig auch in der Georgstraße wäre das modernere Modell der Fußwegleuchten vorgesehen.

Und die Straßenlaternen sind definitiv Marke 'Auslaufmodell'.

Hier ganz gut zu sehen.
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Old August 10th, 2010, 03:45 PM   #112
matheking
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DAS sind die hannoverschen Klassiker!
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Old August 10th, 2010, 03:49 PM   #113
CrayZD
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Geschmäcker sind verschieden. Aber man sollte sich doch bitte bei Neu- und Umbaumaßnahmen auf einen Stil einigen, wie auch immer der dann aussieht. Diese chaotische, zusammengewürfelte Stadtmöblierung (an jeder Ecke anderes Pflaster, andere Leuchten, andere Bänke usw.) ist ein großes Manko Hannovers und wird auch immer wieder sowohl von Besuchern als auch von Einheimischen angesprochen.
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Old August 10th, 2010, 04:35 PM   #114
gstolze
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Originally Posted by CrayZD View Post
Geschmäcker sind verschieden. Aber man sollte sich doch bitte bei Neu- und Umbaumaßnahmen auf einen Stil einigen, wie auch immer der dann aussieht. Diese chaotische, zusammengewürfelte Stadtmöblierung (an jeder Ecke anderes Pflaster, andere Leuchten, andere Bänke usw.) ist ein großes Manko Hannovers und wird auch immer wieder sowohl von Besuchern als auch von Einheimischen angesprochen.
Da stimme ich Dir zu. Man folgt immer den vermeintlich neuesten modernistischen Trands um ein paar Jahre später alles wieder aufzureißen. Man hätte mal ein ganzheitliches, zeitloses Konzept machen können, was dann auch immer weiterverfolgt wird. Damit erreicht man eine gewisse Harmonie. Hier aber sind wir ja die Brüche gewohnt, sowohl was Pflasterung, Stadtmöblierung, Architektur uns Städtebau betrifft.
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Old August 11th, 2010, 01:03 AM   #115
Schnitzelesser
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Warum sollte es den überall gleich aussehen? Die Forschung macht ja auch Fortschritte. Leider wird sie nicht immer gehört wie z.B. die Pflasterung der Raschplatztreppen zeigt. Das Problem war vor der Pflasterung der zweiten Treppe bekannt. Was macht man? Denselben Mumpitz noch einmal.
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Old August 11th, 2010, 09:48 PM   #116
gstolze
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Originally Posted by Schnitzelesser View Post
Warum sollte es den überall gleich aussehen? Die Forschung macht ja auch Fortschritte. Leider wird sie nicht immer gehört wie z.B. die Pflasterung der Raschplatztreppen zeigt. Das Problem war vor der Pflasterung der zweiten Treppe bekannt. Was macht man? Denselben Mumpitz noch einmal.
Forschung und Stadtmöblierung kannst Du ja nun wirklich nicht vergleichen. In anderen Städten klappt es wunderbar. Mann kann ja für verschiedene Bereiche durchaus unterschiedliche Konzepte entwickeln, z.B. ein kleinteilig gegliedertes Pflaster in der Altstadt, etwas grober gegliedert in den übrigen Fußgängerzonen, aufwendiger und repräsentativer rund um die Oper/südl. Georgstr., und einfacher an den Durchfahrtsstraßen etc. Selbst innerhalb der einzelnen Zonen wären Abweichungen denkbar, wenn aber das harmonische Grundprinzip gleich bleibt. Große Brüche sollte es meiner Ansicht nach nur bei Plätzen mit Insellage wie dem Raschplatz geben.
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Old August 11th, 2010, 11:28 PM   #117
matheking
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Da jede Straße aber nur alle 30 Jahre einmal grundlegend erneuert wird, bedeutet eine solche räumliche Konstanz auch eine zeitliche, denn Veränderungen können nur sehr behutsam vorgenommen werden. Die Konsequenz wäre, dass bei einer Neugestaltung wie jetzt in der Langen Laube Konzepte aus den 70/80er Jahren nur dezent abgewandelt werden. Beispielsweise statt der derzeit modischen glatten Pflasterung eine mit braunen Waschbetonplatten.
Einen so zeitlosen Stil zu finden, dass der auch Jahrzehnte später noch gefällt wird schwer werden!
Meine Ausführungen sollen nicht bedeuten, dass ich gegen eine durchgängige Designidee bin. Ich wollte lediglich die damit verbundenen Konsequenzen darlegen.
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Old August 12th, 2010, 05:38 PM   #118
CrayZD
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Man bräuchte einfach für ein thematisch zusammengehörendes Gebiet einen Masterplan, der dann innerhalb von 5 bis maximal 10 Jahren umgesetzt wird. Hat man das einmal gemacht, ist ja auch die natürliche 'Abnutzung' und designbedingte Alterung des Stadtmobiliars überall gleich, das vereinfacht zukünftige Maßnahmen. In anderen Städten ist sowas durchaus üblich. In Hannover jedoch ist dafür wohl das Geld nicht da, statt dessen führt man solche Verschönerungsmaßnahmen meist nur dort durch, wo 'sowieso etwas gemacht' werden muss.
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Old August 13th, 2010, 02:48 AM   #119
Schnitzelesser
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Wo ist es denn anders? Ehe irgendetwas verschönert wird, was funktioniert, sollte man vielleicht erstmal Schlaglöcher ausbessern oder Kopfsteinpflaster aus Wohnstraßen verbannen. Die ganzen Baustellen (Lange Laube 1 Jahr?) will ja auch keiner. Schon gar nicht "überall und gleichzeitig".
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Old August 13th, 2010, 07:57 PM   #120
gstolze
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Wenn man durch die Bremer Innenstadt geht, gibt es viel mehr Harmonie bei der Pflasterung und Stadtmöblierung. Auch wenn nicht alles zu einer Zeit gemacht wurde, hat man dennoch krasse Stilbrüche vermieden. Da hat man viel mit Kopfsteinplaster gearbeitet. Auch wenn teilweise andere Muster o.ä.verwendet wurden wirkt es alles viel einladender, zeitloser und harmonischer. Bei uns wirkt alles irgendwie immer nur angestückelt, und dann oft auch noch dreckig und schlecht gepflegt.
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