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Hannover » ÖPNV & Verkehr



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Old November 18th, 2010, 11:17 AM   #121
matheking
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Von Haz.de
Autofahrer missachten Regeln der Fahrradstraße
Gefahr in der Langen Laube: Auf der Fahrradstraße kommt es zu schwierigen Situationen. Immer wieder missachten Autofahrer Regeln - sie parken auf der Radstrecke und wollen sich den Fahrradfahrern partout nicht unterordnen.

Das neue Verkehrskonzept der Langen Laube steht in der Kritik: Radfahrer beklagen Gefahren auf der Fahrradstraße. Seit der Umwidmung sind Autofahrer in der Langen Laube nur mit Zusatzschild geduldet und müssen sich Radfahrern unterordnen. Leider werde diese Regel von Autofahrern häufig missachtet. Auf den Radstrecken parkende Wagen behinderten zudem die Sicht, was besonders das Passieren der Einmündungen zu einem Risiko werden lasse.

Gestern morgen um kurz nach 9 Uhr war es auf der Fahrradstraße zu einem Unfall gekommen, weil ein Lastwagen, der von der Escherstraße auf die Lange Laube eingebogen war, zwei Radfahrern die Vorfahrt genommen hatte. Als die beiden aus entgegenkommenden Richtungen nahenden Radfahrer dem Lkw ausweichen wollten, stießen sie zusammen. Ein 31-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau zogen sich dabei nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen zu und wurden am Unfallort von Rettungssanitätern behandelt. Der Lastwagenfahrer, der den Radfahrern eigentlich hätte Vorfahrt gewähren müssen, ergriff die Flucht. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnte er bis gestern Abend nicht gefasst werden.

Markus Glombik, der die Strecke täglich auf dem Weg zur Arbeit befährt, hat ähnliche Situationen am südöstlichen Ende der Langen Laube schon häufig beobachtet. „Ich sehe immer wieder, wie Lastwagen und andere Fahrzeuge von der Münzstraße in die Lange Laube einbiegen“, sagte er. Tatsächlich ist Autofahrern die Zufahrt an dieser Einmündung verboten. Auch der Lkw-Fahrer, der gestern den Unfall verursacht haben soll, war offenbar in der falschen Richtung unterwegs: Die Einmündung Lange Laube/Otto-Brenner-Straße ist für Autofahrer gesperrt. „Als Radfahrer hat man häufig den Eindruck, die anderen Verkehrsteilnehmer wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen“, sagt Glombik. Autofahrer dagegen bemängeln, dass Schilder in der Straße schlecht zu erkennen sind. Ein Poller am nordwestlichen Ende der Langen Laube war in den vergangenen Wochen bereits häufig umgefahren und daher ebenfalls bisweilen nur schlecht sichtbar.

Auch andere Radfahrer kritisieren die aktuelle Situation. „Ich fühle mich auf der Langen Laube nicht sehr wohl“, sagt etwa Andrea Krause-Grund, die auf der Strecke unterwegs ist. „Es kann hier ständig zu Kollisionen kommen.“ Antje Kehl, die in einem Kosmetikstudio an der Langen Laube arbeitet, berichtet, dass es auf der Fahrradstraße fast täglich zu Zusammenstößen kommt. „Wir hören im Geschäft immer die wütenden Schreie der Radfahrer“, sagt sie.

„Das Prinzip der Fahrradstraße haben noch nicht alle Autofahrer verstanden, Radfahrer dagegen fühlen sich bevorzugt, dadurch kommt es zu Konflikten“, sagt Christine Rettig vom ADAC. Polizei und ADAC Hannover mahnen alle Verkehrsteilnehmer daher dringend zur gegenseitigen Rücksichtnahme. In Fahrradstraßen ist die maximale Geschwindigkeit auf 25 bis 30 Stundenkilometer begrenzt.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben keine Zunahme von Unfällen seit der Eröffnung der Fahrradstraße im August registriert. Nach Angaben eines Sprechers habe es seitdem zehn Unfälle gegeben, bei einem sei ein Radfahrer beteiligt gewesen. Nach Polizeiangaben sei dieses Aufkommen normal. Auch Stadtsprecher Dennis Dix erklärte gestern, dass die Erfahrungen in der Langen Laube bisher eher positiv seien. Die Verkehrslage in der Langen Laube stehe stets unter Beobachtung. Besonders nach dem gestrigen Fahrradzusammenstoß werde das zuständige Bauamt in Zusammenarbeit mit der Polizei die Verkehrslage jedoch genau prüfen.

Dany Schrader/Jan Sedelies
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Old November 24th, 2010, 10:55 AM   #122
CrayZD
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Unverhofft kommt oft. Wo vor ein paar Tagen am Steintor noch munter Burger verkauft wurden, grüßt jetzt massenweise Bauschutt in Containern.

Meine Vermutung: der Laden kriegt ein McCafé. Das deutet allerdings nicht darauf hin, dass der schrammelige zweigeschossige Block bald weichen könnte, wie es ja hier schonmal in den Raum geworfen wurde (Stichwort: Aufkauf von Flächen durch einen Investor). Ohne langfristige Mietperspektiven wird McD bzw. Ehmann wohl nicht so einen Totalumbau wagen.
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Old November 24th, 2010, 03:43 PM   #123
matheking
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Richtig vermutet.
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Old December 30th, 2010, 03:13 PM   #124
Queron
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Na, ob das so eine gute Idee war, da ein McCafé reinzuhauen - zumindest gibt es jetzt im Erdgeschoss nur noch etwa 10 Sitzplätze (vorher bestimmt so um die 30). Und als ich mir neulich einen Cheesebürger und nen Kakao holen wollte, musste ich an zwei Kassen bezahlen (vor allem hat das mit dem Kakao echt lange gedauert und hat sogar mehr gekostet bei unveränderter Größe). Ich gehe dann in Zukunft lieber in die Filiale am Kröpcke.

Zum eigentlichen Thema: ich weiß gerade nicht mehr, ob das vielleicht schon jemand geschrieben hat, aber wenn da auf dem Steintorplatz die zwei neuen Gebäude hinkommen, dann wäre es doch eine Überlegung wert, das McDonalds und die anderen Geschäfte in diese Gebäude zu verlagern und diesen zweigeschossigen Block endlich abzureißen und dort ein neues Gebäude hinzubauen.
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Old December 30th, 2010, 08:27 PM   #125
lifestyle032
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Es gibt nicht viele, die sich ein solches Szenario nicht wünschen würden.
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Old September 21st, 2014, 11:14 PM   #126
Amarok
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Die HAZ vom 22.09. berichtet darüber, dass es nun am Steintorplatz mit der Bebauung von sinnlosen Büromonstern weitergehen soll.



Meine Meinung? Stadtbaurat Bodemann wird zu einer ernsthaften Bedrohung des Stadtbildes. Statt sich um die Probleme ringsherum im Umkreis von 100 Metern zu kümmern, werden einfach mal wieder zwei sinnlose Bürobauten auf einen Stadtplatz genagelt, wahrscheinlich wieder mit der 08/15-Fassade in Schießschartenmanier. Die brückenartige Aufständerung im Untergrund ist dabei sicherlich nicht das große Problem, aber nun sollte man meinen, es gibt rundherum erst mal dringendere Probleme. Das Nordmannpassagen-Viertel sollte neu bebaut werden und aufgewertet werden, gegenüber klafft immer noch eine riesige Kriegslücke (einstöckige Spielhalle Steintorstraße), und ringsherum breiten sich nur noch Dönerläden, Friseure, Telefonshops und Goldschmieden aus. Das muss verbessert werden, aber da scheint Bodemann zu faul für zu sein, diese dreißig unterschiedlichen Eingetumsinteressen zu sortieren. Also klotzt man einen Bunker zu beiden Seiten auf einen funktionierenden Platz, obwohl auch der Büroleerstand hoch ist.
Ich sage Euch eins: wenn mit diesen Bauten auch noch der Bau des D-Tunnels besiegelt werden soll und diese Klötze in die heiße Phase gehen, stehe ich an vorderster Front, um Bodemann die Hölle heiß zu machen. Goseriede war schon nicht unbedingt ein Meisterstück, die Marstall-Bebauung ist eine Frechheit (auch hier: bloß nicht die Probleme ringsherum anfassen, sondern kaschieren), aber wenn es um den Steintorplatz geht, verstehe ich als Hannoveraner keinen Spaß mehr. Da kann ein hergelaufener Bremer noch so sehr sagen, dass der Vorkriegsgrundriss mit Münzstraße etc. anders ausgesehen hat, der Steintor ist seit den 1950ern ein Platz und das wird er auch bleiben. Ich hoffe, er weiß, was er sich damit einfängt, ich kann jmir vorstellen, dass der Protest um einiges größer ausfallen wird als beim müde gelaberten Thema D-Tunnel.
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Old September 22nd, 2014, 08:46 AM   #127
Orakel
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Deine Kritik verstehe ich nicht. Wo ist denn das Steintor ein funktionierender Platz? Das ist doch nur ein Ödland an dem man meistens einfach vorbei eilt. Aufenthaltsqualität = 0.
Oder geht es dir um die Aufenthaltsqualität im Rotlichtviertel?

Und die Eigentümer der ganzen Nachkriegsbarraken im Umfeld kann man nur mit einem Mittel zu Modernisierungen bewegen: Indem man sie durch hochwertigere Neubauten in der Nachbarschaft als hässliche Entlein dastehen lässt. Von sich aus werden die nie freiwillig großartig Geld in die Hand nehmen. Da kann auch Herr Bodemann nichts machen. Die gegenwärtigen Bebauungspläne auf dem Marstall etc. sind die ersten ernsthaften umfangreicheren Erneuerungsversuche in Hannover seit Jahrzehnten. Bitte nicht kaputt reden. Goseriede ist zwar wahrlich nicht unbedingt ein Meisterstück geworden, aber immerhin. Die einzige Besorgnis die ich mit dir teile ist die um weitere Schießschartenbauten. Bitte selbstbewusste gute Architektur am Steintor realisieren. Wenn das jetzt wieder scheitert (Wahrscheinlichkeit 90%?), dann halt in 10 Jahren.

Und selbst der letzte sollte langsam begriffen haben, dass der D-Tunnel auf Jahrzehnte hinaus gestorben ist. Ob einem das nun gefällt oder nicht.
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Last edited by Orakel; September 22nd, 2014 at 09:01 AM.
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Old September 22nd, 2014, 09:26 AM   #128
Amarok
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Ich meine ja auch, dass sich der Stadtbaurat erst mal um die Ränder kümmern muss, ehe er zu anderen Dingen ansetzt. Ein Zahnarzt entfernt auch erst den Karies am Rand, ehe er später in den Zahn bohren muss...
Mich lässt einzig nur das Bild bei der Online-HAZ hoffen:



Dort sieht es ja so aus, als würde der Nordmannblock ersetzt werden durch einen Neubau, und auch die Kriegslücke mit der eingeschossigen Spielhalle wird endlich geschlossen. Ich glaube aber, so einfach geht das nicht, denn ich weiß, dass gerade in diesen Lagen die Eigentumsverhältnisse schwierig und zersplittert sind. Allein die Inhaberin der Spielhalle wird das Grundstück nicht so ohne weiteres hergeben. Zu dieser Gemengenlage hat Bodemann offensichtlich keine Lust. Wenn dem so wäre und er schafft diese Randbebauung: OK.
Aber warum muss der Platz an sich bebaut werden? Gerade in den Zeiten des Klimawandels braucht eine Stadt auch Freiflächen zum "Atmen". Dank Bodemann werden diese immer weniger. Außerdem ist die hohle Gasse zum Anzeiger-Hochhaus doch nur ein Witz. Gegenüber kämpft nach wie vor die ehemalige Steintorpassage seit Jahrzehnten um Akzeptanz und kann froh sein, dass sich Conrad dort noch befindet. Ringsherum aber herrscht ein schaler Mix aus den üblichen Geschäften, der mittlerweile auch die Nordmannpassage befallen hat. Theoretisch könnte man diese auch nach dem Wegfall der Straßenbahnhaltestelle ganz schließen.
Also: neue Randbebauung schon. Aber auf dem Platz braucht es solche Klötze nicht. Schon gar nicht, um a) den möglichen D-Tunnel für alle Zeiten zuzubauen (ich habe einen Brief von Bodemann, in dem er zusagt, er werde sich "persönlich dafür einsetzen", dass die Trassenführung frei bleibt – obwohl, das war vor vier Jahren und mittlerweile kümmert Bodemann auch das Geschwätz von gestern ihn recht wenig), um b) den Veranstaltungen und Bürgern die Betonwüste Goseriede schmackhaft zu machen, oder um c) einen weiteren Klotz á la Kröpcke, Deloitte, Deutsche Hypo mit seiner langweiligen 08/15-Architektur in die Stadt zu pflanzen.
Mich wirst Du, wenn es mit dem D-Tunnel wirklich vorbei sein sollte und das "Projekt 10/17" gebaut wird, als Nächstes an vorderster Front sehen, um die Bebauung des Steintors zu verhindern. Bodemann und die Stadt haben dringendere Probleme als diesen Planungsirrtum.
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Old September 22nd, 2014, 11:16 AM   #129
BRA.
Bitte mal genau hingucken
 
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Aber warum muss der Platz an sich bebaut werden? Gerade in den Zeiten des Klimawandels braucht eine Stadt auch Freiflächen zum "Atmen". Dank Bodemann werden diese immer weniger. Außerdem ist die hohle Gasse zum Anzeiger-Hochhaus doch nur ein Witz. Gegenüber kämpft nach wie vor die ehemalige Steintorpassage seit Jahrzehnten um Akzeptanz und kann froh sein, dass sich Conrad dort noch befindet. Ringsherum aber herrscht ein schaler Mix aus den üblichen Geschäften, der mittlerweile auch die Nordmannpassage befallen hat. Theoretisch könnte man diese auch nach dem Wegfall der Straßenbahnhaltestelle ganz schließen.
Hannover hat als Erbschaft der Hillebrecht-Ära eine Vielzahl an fließenden Stadträumen, die man aus heutiger Sicht als übergroß und wenig ansprechend bezeichnen muss. Das liegt auch daran, weil es nicht mehr die luftig, entspannten, begrünten Räume der 50er Jahre sind mit schwingenden Straßen und Kreiseln, wenig Möblierung und dem einen oder anderen VW-Käfer, der dort entlanggeschlichen kam. Sondern es sind mit Schildern, Lampen, Bäumen, Buden, Pollern zugestellte Flächen, denen oft auch noch die Ränder fehlen. Das gilt für Marstall, Klagesmarkt, Köbelinger Markt / Lessingplatz, Waterlooplatz, eben all die Plätze, an denen Bodemann dran ist. Und so auch für den Steintorplatz. Die Platzgestaltung der 80er Jahre war ein Versuch, aus dem Kreisel einen irgendwie an klassischen Plätzen orientierten Stadtraum mit Aufenhaltsqualität zu machen. Auf mich wirkt das irgendwie eigenartig, weil nicht nur die Randbebauungen schäbig sind, sondern auch, weil der Platz riesengroß ist (etwa dreimal so groß wie der Bremer Markt, doppelt so groß wie der Frankfurter Römer), Richtung Goseriede weiterwabert und nie richtig aufzuhören scheint. Die zu niedrigen Gebäude sind insofern nur ein Teil des Problems. Das passt überhaupt nicht zu der quasi historisierenden, auf Symmetrie ausgelegten Gestaltung à la Campo di Siena.

Die Bebauung ist deswegen ein absolut stimmiger Vorschlag, zumal sie - mal genau hingucken - zahlreiche kleinere aber keineswegs unterdimensionierte Platzräume belässt, die mehr Aufenthaltsqualität als der jetzige haben dürften. So z.B. auch die vermeintlich hohle Gasse zum Anzeigerhochhaus, die dieses durch die trichterförmig Aufweitung geradezu inszeniert und einen richtig schönen Auftakt zum Goseriedeplatz darstellt, der dann ja die großflächigeren Nutzungen des Steintors übernehmen soll. Und der verbleibende Steintorplatz vor den Neubauten ist doch immer noch ähnlich dimensioniert wie der Kröpcke und damit groß genug, um als Platz mit Gastronomie und als Treffpunkt zu funktionieren. Und ich bin mir sicher, dass die Neubauten den erforderlichen Impuls liefern könnten, den die Ecke braucht, damit auch wieder entsprechende Ladennutzungen dorthin ziehen. Das erscheint mir auf jeden Fall sinnvoller, als den schalen Mix als Grund dafür heranzuziehen, baulich lieber nichts zu machen.

Hannover hat auch mit bebautem Steintor definitiv mehr Platz zum Atmen als München, Venedig oder Köln. Wer mehr braucht, muss dann wohl nach Wennigsen oder Sehnde ziehen, denn dass der Steintorplatz dem Klimawandel etwas entgegensetzen könnte, ist doch wohl ein Witz.
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Old September 22nd, 2014, 11:40 AM   #130
Tunnelblick
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Der Oberbürgermeister freut sich über Meinungen zur Bebauung:

Zur nächsten Bürgersprechstunde im zweiten Halbjahr 2014 lädt Oberbürgermeister Stefan Schostok am 22. September ein.

Datum: 22.09.2014
Uhrzeit: 16:00 bis 18:00 Uhr
__________________
Petition gegen Projekt 10-17 -- Linie 10 in den Tunnel !

www.petition.stoppt-1017.de

KEINE MACHT DEN GRÜNEN

Regionswahl: Rot-Grün muss weg!
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Old September 22nd, 2014, 12:02 PM   #131
Amarok
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Originally Posted by BRA. View Post
Das erscheint mir auf jeden Fall sinnvoller, als den schalen Mix als Grund dafür heranzuziehen, baulich lieber nichts zu machen.
Ich habe ja nicht gesagt, dass man nichts machen soll, aber dann sollte man sich erst mal um die Angleichung der Randbebauungen kümmern und nicht das Pferd von hinten aufziehen, erst recht nicht, wenn man im Untergrund ungelöste Fragestellungen hat und ansonsten viele weitere architektonische Probleme in der Stadt lösen sollte. Ich hoffe dennoch, dass es einen großen Proteststurm gibt.
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Old September 22nd, 2014, 12:37 PM   #132
Orakel
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Originally Posted by Amarok View Post
... um c) einen weiteren Klotz á la Kröpcke, Deloitte, Deutsche Hypo mit seiner langweiligen 08/15-Architektur in die Stadt zu pflanzen.
Es ist ja nicht gerade so, als würde Hannover von Investoren geradezu überrannt werden. Mehr als KC, Deloitte, Deutsche Hypo (mit ihrer langweiligen 08/15-Architektur - wie du dich ausdrückst) hat Hannover an neuem ja kaum zu bieten. Also immer den Ball flach halten. Die Gebäude sind doch ganz ansprechend. Richtig gute Architektur wird auch in Zukunft in Hannover die Ausnahme bleiben.

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... dann sollte man sich erst mal um die Angleichung der Randbebauungen kümmern.
Die wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Und schon gar nicht ohne den Druck der Klötze. So sieht die Realität aus.

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Hannover hat als Erbschaft der bla bla bla ...
In allem volle Zustimmung.

Last edited by Orakel; September 22nd, 2014 at 12:47 PM.
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Old September 22nd, 2014, 12:41 PM   #133
telemaxx
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Die Angleichung der Randbebauung ist zwar wünschenswert, ändert aber nichts daran, dass der Platz bzw. der Raum viel zu groß und undefiniert ist.

Der Wettbewerbssieger im Ideenteil von 2008 ist Jabusch und Schneider mit folgendem Konzept. Das Bild von HAZ.de ist m.E. nicht das Bebauungskonzept, das verfolgt wird.





Außerdem das städtebauliche Konzept aus Hannover City 2020+:


Ich finde die Neuinterpretation des historischen Stadtgrundrisses an dieser Stelle gut. Die Lavesachsen Lange Laube-Georgstraße und Goethestraße werden wieder mehr betont. Vor allem wird, wie BRA schon schrieb, diese lose zusammenhanglose Raumfolge von aufgeweiteter Georgstraße, Steintorplatz und Goseriede wieder definiert. Die Goseriede als Stadtplatz geht dann nicht mehr fließend in den Steintorplatz über, sondern ist an der Kurt-Schumacher-Straße in Zukunft zu Ende. Der nächste Platz folgt dann mit der aufgeweiteten Georgstraße im Bereich der U-Bahn-Rampe, die man in diesem Zusammenhang vielleicht auf ein erträgliches Maß stutzen könnte. Dieser Platz wird zum ersten Mal erst richtig wahrnehmbar (auf der Karte schön zu sehen) und kann dann mit seinen viel angenehmeren Dimensionen in Zukunft dann für hochklassige Events wie die Marktschreier verwendet werden.

Meiner Meinung nach sind all die Projekte, die mit Hannover City 2020+ angegangen werden, Maßnahmen zur Stadtreparatur. M.E. muss man das so deutlich sagen, da der Stadtgrundriss und die Form der Stadt seit dem 2. Weltkrieg doch deutlich gelitten haben. Die Teilbebauung des Marstalls, der Lückenschluss am Hohen Ufer, die Bebauung am Köbelinger Markt, die ja sogar noch sehr bestandsorientiert ist, sie alle haben zum Ziel die auswuchernden Stadträume wieder zu definieren und eine Kante zu geben. Was zu große Räume für eine Wirkung haben, kann man gut auf der Expo-Plaza erleben. Aber auch die anderen Räume, die jetzt angegangen werden, sind Beispiele, wo es große Defizite gibt: Am Steintor, wo Veranstaltungen oder Demos schnell verloren wirken, am Hohen Ufer, wo Lücken in der Stadtkante klaffen, am Marstall, der nur ein großer Parkplatz ist, am Köbelinger Markt und Theodor-Lessing-Platz, ein völlig unattraktiver und ungenutzter Raum, obwohl Verbindung von der Altstadt zum Neuen Rathaus.
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Old September 22nd, 2014, 12:41 PM   #134
BRA.
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Originally Posted by Amarok View Post
Ich habe ja nicht gesagt, dass man nichts machen soll, aber dann sollte man sich erst mal um die Angleichung der Randbebauungen kümmern und nicht das Pferd von hinten aufziehen, erst recht nicht, wenn man im Untergrund ungelöste Fragestellungen hat und ansonsten viele weitere architektonische Probleme in der Stadt lösen sollte. Ich hoffe dennoch, dass es einen großen Proteststurm gibt.
Ansichtssache, meines Erachtens ist das Pferd von hinten aufgezäumt, wenn man mit den Rändern anfangen will, denn der Effekt soll ja durch die Aufwertung des Inneren ausgelöst werden. Andersrum funktioniert das nicht.
Und die ungelösten Fragestellungen im Untergrund? Die Fragestellung ist formuliert, und die Lösung muss eine bauliche im Zuge der konkreten Planung sein. Ob und weswegen das jetzt für einen Investor machbar sein könnte, obwohl es bisher als zu teuer galt, das wird sich zeigen. Aber ähnlich ging das doch auch schon mit dem Klagesmarktbunker, der Abriss galt auch immer als zu teuer, war es letztlich wahrscheinlich auch, und doch hat man schließlich eine Lösung gefunden. Ich habe das Gefühl, hier prägt die Sorge um den verbauten D-Tunnel die städtebauliche Beurteilung eines Themas, das man durchaus unabhängig davon betrachten kann.
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Old September 22nd, 2014, 12:45 PM   #135
Lefthandy
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Ich kann Amaroks Misstrauen gegenüber dem Stadtbauamt grundsätzlich nachvollziehen. Auch stimmt es, dass vor tiefgehenden Eingriffen eigentlich erstmal die offensichtlichen Wunden beseitigt werden sollten, in diesem Falle die anliegenden Nachkriegsbarracken.

Dennoch finde ich dieses Projekt nicht schlecht. Gerade in der Version vom HAZ-Online bild. BRA.'s Ausführungen ist da im Grunde nichts mehr hinzuzufügen.
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Old September 22nd, 2014, 12:47 PM   #136
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Ein weiterer Aspekt bzw. Vorteil von Raumkanten und definierten, wohlproportionierten Plätzen sind Blickachsen. Mit dem Bebauungskonzept ist zum Beispiel folgendes verbunden:
Quote:
Neben der notwendigen Raumkantendefinition zur Georgstraße und der Verengung des Stadtraums im Übergang zur Langen Laube entsteht in der Verlängerung der Steintorstraße ein Straßenraum zwischen Nordmannblock und Neubau, der eine Blickachse zum Turm der Marktkirche bereits im Übergang zur Goseriede freihält.
Quelle
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Old September 22nd, 2014, 12:54 PM   #137
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Originally Posted by Lefthandy View Post
Ich kann Amaroks Misstrauen gegenüber dem Stadtbauamt grundsätzlich nachvollziehen. Auch stimmt es, dass vor tiefgehenden Eingriffen eigentlich erstmal die offensichtlichen Wunden beseitigt werden sollten, in diesem Falle die anliegenden Nachkriegsbarracken.
Ich kann das generelle Misstrauen eher nicht verstehen, weil ich finde, dass im Prinzip die richtigen städtebaulichen Missstände angegangen werden. Ich sehe es außerdem auch so, dass eine Angleichung der Ränder das Problem des Steintorgebiets nichts löst. Dazu kommt die praktische Komponente: Welche Einflussmöglichkeiten hat die Stadt auf eine Investoren- oder Eigentümergemeinschaft, die ja anscheinend seit Jahren nicht bereit ist zu investieren? Mehr als zu Gesprächen laden kann sie nicht.

Das Argumentieren, dass die Ränder zuerst repariert werden sollten, entspringt m.E. der Ablehnung der Bebauung insgesamt, wie es in Amaroks Posts ja auch deutlich wird. Dadurch entsteht über eine eigentliche Übereinstimmung, dass die Ränder (auch) repariert werden sollten, Uneinigkeit, da ich hier mit Amarok grundverschiedener Auffassung bin. Ich kann nicht verstehen, welche Qualitäten der Steintorplatz hat, die es zu erhalten gilt.

Ich habe das Gefühl, dass sich bei solchen Projekten Ablehnung breit macht, weil es an anderer Stelle nicht so wie gewünscht läuft. Bei der Initiative Pro-D-Tunnel ist es der D-Tunnel, bei der Ratsopposition, dass sie nie mehrheitlich gewählt werden usw. Dazu kommen dann noch die sogenannten Wutbürger, die Veränderung sowieso nicht so toll finden. Sachlicher Kritik stehe ich aufgeschlossen gegenüber, bisher hatte ich eher das Gefühl es geht um Befindlichkeiten.
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Last edited by telemaxx; September 22nd, 2014 at 01:00 PM.
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Old September 22nd, 2014, 01:37 PM   #138
Lefthandy
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Originally Posted by telemaxx View Post
Ich habe das Gefühl, dass sich bei solchen Projekten Ablehnung breit macht, weil es an anderer Stelle nicht so wie gewünscht läuft.
Genau das meinte ich mit meinem Vertständnis fürs Misstrauen.
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Old September 22nd, 2014, 01:39 PM   #139
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Ich betone, dass ich nicht grundsätzlich gegen alles bin und habe hervorgehoben, dass eine Randbebauungskorrektur angebracht ist. Wenn dadurch der Steintorplatz meinetwegen eine leicht verringerte Dreieckstruktur bekommt (weil ein neuer Nordmann-Block vielleicht etwas mehr in den Platz rückt), könnte ich damit leben. Ich finde nur den Anblick von zwei Häusern auf einem Platz, der 70 Jahre lang einer war und die ehemaligen Straßengrundrisse schon längst vergessen lassen hat, etwas befremdlich. Ich gebe das so durchaus zu, und es wird vielen Bürgern ähnlich gehen.
Die Entwürfe von Jabusch und Schneider empfinde ich als kantige und vollkommen unpassende Monster. Das Headerbild der Online-HAZ stimmt mich da etwas versöhnlicher, a) weil es eben die Randbebauung offenbar mit reparieren will und b) weil die beiden Hauptgebäude wesentlich kleiner und weniger wuchtig ausfallen. Auch werden hier kleine Türmchen angedeutet, und ich finde, das geht wieder in Richtung "Stadtkantenbetonung". Man erinnere sich an Adrians erste Gedankenspiele, wichtige Kantenpunkte der Stadt mit Hochhäusern zu markieren, so auch am Steintor. Wenn dann als ein von weitem sichtbares Türmchen aus der Georgstraße anzeigt, hier ist in etwa "der Stadt ihr Ende", könnte ich damit leben.
Und ein kleineres Gebäude dürfte auch im Untergrund weniger Schwierigkeiten bereiten, wenn ein tischähnliches Fundament benutzt wird. Oder wenn man gleich die paar Meter Tunnel mit seitlichen Stützen mitbaut, wenn man schon mal in den Boden reingeht. Den Stationskeller kann man solange immer noch als Lager benutzen... Und Tiefgaragen sind bis auf die –2-Ebene der C-Station nebenan durchaus zu machen. Ich finde, ein Investor sollte das alles gleich mitbauen, sonst entstehen später so verfahrene Situationen wie unter dem Cinemaxx Raschplatz (wo das Stück D-Tunnel gleich beim Umbau hätte mitgebaut werden MÜSSEN – vertane Chance).
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Originally Posted by Amarok View Post
Ich betone, dass ich nicht grundsätzlich gegen alles bin und habe hervorgehoben, dass eine Randbebauungskorrektur angebracht ist. Wenn dadurch der Steintorplatz meinetwegen eine leicht verringerte Dreieckstruktur bekommt (weil ein neuer Nordmann-Block vielleicht etwas mehr in den Platz rückt), könnte ich damit leben. Ich finde nur den Anblick von zwei Häusern auf einem Platz, der 70 Jahre lang einer war und die ehemaligen Straßengrundrisse schon längst vergessen lassen hat, etwas befremdlich. Ich gebe das so durchaus zu, und es wird vielen Bürgern ähnlich gehen.
Jedem sei sein Gefühl zu diesem Projekt gegönnt, nur leider ist es sehr schwierig über Gefühle oder Emotionen zu diskutieren.

Gegen Klagesmarkt- und Marstallbebauung bist du aber auch, oder?

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Originally Posted by Amarok View Post
Die Entwürfe von Jabusch und Schneider empfinde ich als kantige und vollkommen unpassende Monster. Das Headerbild der Online-HAZ stimmt mich da etwas versöhnlicher, a) weil es eben die Randbebauung offenbar mit reparieren will und b) weil die beiden Hauptgebäude wesentlich kleiner und weniger wuchtig ausfallen. Auch werden hier kleine Türmchen angedeutet, und ich finde, das geht wieder in Richtung "Stadtkantenbetonung".
Jetzt wird es polemisch, die Gebäude sind m.E. keine "Monster", die sind ja gerade mal so hoch wie die Umgebung. Die Gestaltung der Gebäude ist auch noch lange nicht entschieden, es geht erst mal nur um ein städtebauliches Bebauungskonzept.
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