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Old January 27th, 2017, 12:31 PM   #1021
suburbansky
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Originally Posted by Friedmund-Saphorin View Post
Zum Glück grad noch bevor der Bundesrat endgültig die Nerven verliert: "Das nun genehmigte Abkommen ermögliche eine dauerhafte rechtliche Regelung im Steuerbereich und gewährleistet die Weiterentwicklung und die Attraktivität des Flughafens, schreit der Bundesrat in einer Mitteilung."
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Old January 30th, 2017, 06:23 AM   #1022
hrhort
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Private machen dem Parkhaus am Euro-Airport Konkurrenz

http://www.bzbasel.ch/basel/basel-st...renz-130881715
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Old February 15th, 2017, 06:33 PM   #1023
Dreiländereck
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Easyjet will Höhenflug am EuroAirport fortsetzen

60 Prozent aller Passagiere am EuroAirport fliegen mit Easyjet. Die Fluggesellschaft will diesen Anteil weiter ausbauen und plant neue Destinationen...



http://bazonline.ch/basel/stadt/easy...story/12508689
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Old February 22nd, 2017, 06:08 AM   #1024
hrhort
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EU gibt grünes Licht für Schweizer Mehrwertsteuer im Euro-Airport

http://www.bzbasel.ch/schweiz/eu-gib...port-130996782
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Old February 22nd, 2017, 01:55 PM   #1025
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Originally Posted by hrhort View Post
EU gibt grünes Licht für Schweizer Mehrwertsteuer im Euro-Airport
Aber wegen "Frankreich hat das Abkommen gemäss einem französischen Diplomaten noch nicht ratifiziert." noch nicht komplett im trockenen.
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Old March 1st, 2017, 05:59 AM   #1026
hrhort
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Bahnanschluss soll sich harmonisch in die Landschaft integrieren

http://www.bzbasel.ch/basel/basel-st...eren-131020870
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Old March 2nd, 2017, 03:53 PM   #1027
Friedmund-Saphorin
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Warum nicht in einem Einschnitt? Probleme mit dem Grundwasser?
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Old March 8th, 2017, 06:24 AM   #1028
hrhort
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Mehr Komfort für Reisende

http://www.verlagshaus-jaumann.de/in...f5762a4e3.html
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Old March 16th, 2017, 11:09 PM   #1029
Don Calo
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Condor ab November ab Basel nach Dubai

FTI legt neu wöchentlichen Direkt-Flug von Basel nach Dubai auf

Eine Condor Boeing 757-300 fliegt ab 1. November 2017 im Auftrag von FTI wöchentlich ab Basel nach Dubai

Quelle: https://www.blog-kreuzfahrt.ch/blog/...ach-dubai-auf/
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Old March 17th, 2017, 06:35 PM   #1030
Dreiländereck
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Originally Posted by Don Calo View Post
FTI legt neu wöchentlichen Direkt-Flug von Basel nach Dubai auf

Eine Condor Boeing 757-300 fliegt ab 1. November 2017 im Auftrag von FTI wöchentlich ab Basel nach Dubai

Quelle: https://www.blog-kreuzfahrt.ch/blog/...ach-dubai-auf/
Dubai wäre mit Mittelstrecke ab Basel ein Quantensprung. Wenn dies gut läuft könnten andere Hubs ausserhalb Europa folgen, und hoffentlich auch noch USA mit einer routinemässigen Destination.
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Old March 23rd, 2017, 09:22 PM   #1031
Dreiländereck
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Steuerstreit um Basler EuroAirport ist beigelegt

Die Schweiz und Frankreich haben sich im Zwist um den Flughafen Basel-Mülhausen einigen können. Doch noch sind nicht alle Probleme gelöst.



http://bazonline.ch/wirtschaft/steue...story/26014196
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Old April 2nd, 2017, 09:56 AM   #1032
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Sommerflugplan 2017 am EuroAirport mit noch mehr Auswahl Rund 550 wöchentliche Abflüge zu 96 Flughäfen mit 24 Fluggesellschaften

• Ganz neu: Biarritz, Dubrovnik, Jersey, Osijek und Sylt
• Eine brandneue Fluggesellschaft: Iberia nach Madrid mit Umsteigemöglichkeiten insbesondere nach Lateinamerika
• Mehr Sitzplatzangebot nach Palma de Mallorca und Montreal



Ausblick auf den Winter 2017: Nonstop-Flüge nach Dubai...

http://www.euroairport.com/de/event/...en,233609.html
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Old April 2nd, 2017, 11:20 PM   #1033
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Sommerflugplan 2017 am EuroAirport mit noch mehr Auswahl Rund 550 wöchentliche Abflüge zu 96 Flughäfen mit 24 Fluggesellschaften
Die Zahlen scheinen dieses Jahr nicht ganz zu stimmen. Durfte wohl mal der Lehrling oder die Lehrtochter ran...

Sommer 2017 550 Flüge
Sommer 2016 690 Flüge
Sommer 2015 650 Flüge
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Old April 4th, 2017, 08:20 PM   #1034
Dreiländereck
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Die Tatsache dass Dubai von EAP-Seite bestätigt wurde ist mir viel wichtiger als die Anzahl der wöchentlichen Abflüge.
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Old April 19th, 2017, 07:56 AM   #1035
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Neue Studie warnt: Um den Flughafen lebt es sich gefährlich

Gemäss einer neuen Studie ist die Gefahrenzone für Herzinfarkte rund um Flughäfen grösser als bisher angenommen. Auch Diabets tritt unter Anwohnern gehäuft auf.

Geht es nach Hans Göschke, hätten die Urheber von Sirene kaum einen besseren Kurznamen für ihre Studie zu Kurz- und Langzeiteffekten der Verkehrslärmbelastung (Short and Long Term Effects of Transportation Noise Exposure) finden können. Denn das Wort Sirene erinnert an einen Alarm. Und die Alarmglocken schrillen bei Göschke als ehemaliger Arzt und Mitglied des Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Basel-Mülhausen, wenn er die Resultate anschaut, welche die Forschungsgruppe rund um Martin Röösli, Professor an der Uni Basel, jüngst publiziert hat: Das Herzinfarktrisiko steigt ab einem Durchschnittslärm von 40 Dezibel – nicht wie bisher angenommen bei einem jährlichen Durchschnittswert von 50 Dezibel. Da es sich bei Dezibel um ein logarithmisches Mass handelt, liegt der alte Wert dreimal höher als der neue.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Verkehrslärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt, ist nicht neu. So hat dasselbe Forschungsteam etwa schon 2010 nachgewiesen, dass tödliche Herzinfarkte um die Flughäfen Basel, Genf und Zürich bis zu 48 Prozent häufiger sind als in der restlichen Schweiz. Und auch zahlreiche andere internationale Studien wiesen diese Zusammenhänge immer wieder auf. «Aber was das Forschungsteam von Martin Röösli herausgefunden hat, ist ein absolutes Novum», verrät Göschke.

In der Region massiv überschritten

Schon die bisher angenommenen 50 Dezibel als Risikogrenze werden in den meisten Gemeinden, in denen der Euro-Airport den Fluglärm misst, überschritten. Der Durchschnittslärm in Allschwil beträgt laut den Messungen des Flughafens rund 57 Dezibel, in Basel-Neubad gut 50 Dezibel und in Binningen etwa 49 Dezibel. «Wendet man nun den Sirene-Schwellenwert von 40 Dezibel an, liegen all diese Gemeinden massiv darüber», so Göschke. «Ausserdem weitet sich die Gefahrenzone auf andere Gemeinden aus.»

Neben einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte stellte die Forschungsgruppe auch ein signifikant erhöhtes Risiko für Herzversagen und ischämischen Schlaganfall bei Personen fest, die Fluglärm ausgesetzt sind. Ausserdem besagt die Sirene-Studie, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter begünstigt werden durch einen stark schwankenden statt konstanten Lärmpegel – für jenen von Flugzeugen mit einer durchschnittlichen Überflugzeit von zwölf Sekunden typisch. 4,4 Millionen Schweizer wurden für die Studie während sieben Jahren untersucht. Neben Fluglärm standen auch die Effekte von Strassen- und Schienenverkehrslärm im Zentrum. Die Daten zum Fluglärm wurden rund um die drei Landesflughäfen in Zürich, Genf und Basel sowie um den Militärflughafen in Payerne erhoben.

Mit Sirene ist der Alarmglocken noch nicht genug. Dasselbe Forschungsteam arbeitet auch an der Studie Sapaldia (Swiss study on Air Pollution And Lung Disease in Adults). «Und was sie dabei herausgefunden haben, ist ein Hammer», sagt Göschke. «In Fluglärmzonen tritt Diabetes bis doppelt so häufig auf wie anderswo in der Schweiz.» Auch dieses Resultat wurde erst vor Kurzem publiziert. Für Göschke ist klar: «Jetzt ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gefordert.» Der Schutzverband treffe sich ein- bis zweimal im Jahr mit Vertretern des Bazl. «In den letzten Jahren hiess es bei all unseren Anliegen immer, man wolle erst die Resultate von Sirene und Sapaldia abwarten, bevor man etwas unternimmt. Nun bin ich gespannt, wie das Bazl auf diese unglaublichen Resultate reagiert.»

Bazl wartet ab

Der Schutzverband muss wohl weiter gespannt bleiben, weil es sich bei den publizierten Studien noch nicht um die Endresultate handelt. Zumindest teilt das Bazl auf Anfrage der bz mit: «Gemäss unseren Experten liegen noch keine abschliessenden Resultate der Studie vor. Stehen diese Resultate fest, sollen die bestehenden Lärmgrenzwerte überprüft und wenn nötig angepasst werden.» Laut Göschke sind die zitierten Resultate aber definitiv: «Offenbar schafft das Bazl auf Zeitgewinn.»

Beim Kanton Basel-Stadt verweist man ebenfalls nach Bern. «Für die Fluglärmregulierung und die Festlegung von entsprechenden Grenzwerten ist grundsätzlich der Bund zuständig», sagt Claus Wepler, Generalsekretär des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, dessen Vorsteher Christoph Brutschin den Kanton im Verwaltungsrat des Euro-Airport vertritt. «Um zu sehen, ob es allenfalls unmittelbaren Handlungsbedarf gibt, wo wir Einfluss nehmen können, müssen wir uns erst eingehend mit den Resultaten der beiden Studien befassen», so Wepler weiter.

An den Forderungen des Schutzverbands ändern die Sirene- und Sapaldia-Resultate erst einmal nichts. «Unser Hauptanliegen ist seit ein paar Jahren eine Verlängerung der Nachtflugsperre in Basel – so wie es sie in Zürich schon gibt», sagt Göschke. «Die Studien-Ergebnisse werden uns in diesem Kampf weiter bestärken.»
Quelle: BZ Basel, 19.04.2017
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Old April 20th, 2017, 08:57 AM   #1036
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Studie liefert neue Munition für alte Forderung nach längerer Nachtflugsperre

Der Schutzverband kämpft weiter für eine längere Nachtruhe am Euro-Airport – unterstützt durch neue Studienergebnisse.

Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Basel-Mülhausen fühlt sich in seinem Kampf für eine Verlängerung der Nachtflugssperre am Euro-Airport bestärkt. Dies durch jüngst publizierte Studienergebnisse zu Gesundheitseffekten von Verkehrslärm. «In der Nacht wird das vegetative Nervensystem schon bei geringeren Lärmwerten in Erregung versetzt als am Tag», begründet der ehemalige Arzt Hans Göschke als Mitglied beim Schutzverband seinen Kampf für eine längere Nachtflugsperre. «Zudem führen Lärmereignisse ab 45 Dezibel im Schlaf zu vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Sowohl vegetatives Nervensystem wie auch Stresshormone haben einen Blutdruckanstieg zur Folge, der als Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.»

«Nachtlärm ist besonders kritisch»

Auch Martin Röösli weiss: «Lärmbelastung in der Nacht ist besonders kritisch.» Als Professor am Basler Tropeninstitut leitet er das Forschungsteam hinter der Sirene-Studie, die dem Schutzverband neue Munition geliefert hat. Allerdings hat die Sirene-Studie nur für Strassen- und Schienenverkehrslärm einen signifikanten Anstieg aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt. Für Fluglärm hatte sich dieser Zusammenhang nur für drei Krankheiten ergeben: für Herzinfarkte, Herzinsuffizienzen und durch Durchblutungsstörungen verursachte Schlaganfälle.

Für Röösli steht dies nicht im Widerspruch zur Forderung nach einer längeren Nachtflugsperre. Denn er hält diese sogar für den Grund, dass bei anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kein gesteigertes Risiko im Zusammenhang mit Fluglärm festgestellt werden konnte. «Der Grossteil der untersuchten Population stammt aus der Umgebung des Flughafens Zürich», sagt er. «Gäbe es dort keine Nachtflugsperre, hätten wir wohl für alle Herz-Kreislauf-Erkrankungen ähnliche Resultate gesehen wie beim Strassen- und Schienenverkehr.»

Trotzdem möchte Röösli besorgte Anwohner beschwichtigen: «Für eine Region sind die durch Lärm verursachten Gesundheitsrisiken durchaus relevant. Für die Einzelperson jedoch sind andere Lebensstilfaktoren wie Bewegung oder Rauchen deutlich wichtiger. Verkehrslärm ist dabei nur ein Zusatzrisiko.» Das gelte auch für die Sapaldia-Studie unter der Leitung seiner Kollegin Nicole Probst-Hensch. Darin wurde ein starker Zusammenhang zwischen Fluglärm und Diabetes nachgewiesen.

Einschränkungen für Geschäftsreisende befürchtet

Regierungsrat Christoph Brutschin, der den Kanton Basel-Stadt im Verwaltungsrat des Euro-Airports vertritt, möchte zuerst die definitiven Resultate der beiden Studien abwarten. «Und dann ist erst einmal der Bund gefordert», sagt der Basler Regierungsrat. Mit der Forderung einer langen Nachtflugsperre hingegen befasse man sich in Basel schon länger. «Wir nehmen dieses Anliegen der Anwohner ernst.» Gerade dass in den beiden Nachtflugstunden ein überproportionales Wachstum stattfinde, sei ein Problem. Deshalb habe der Euro-Airport jüngst die Lenkungsabgaben auf Starts und Landungen in diesen Stunden erhöht. «Jetzt müssen wir schauen, ob diese wirken.» Ausserdem befinde man sich im Gespräch mit den verschiedenen Fluggesellschaften. «Wir betonen dabei immer, dass gerade nächtliche Flüge die Akzeptanz des Flugverkehrs in der Region schwächen.»

Schrauben möchte Brutschin sogar an einer der aus seiner Sicht wichtigsten Flugverbindungen ab Basel – jener an den London City Airport. «Für Geschäftsreisende ist diese Verbindung wichtig. Aber der letzte Flug zurück nach Basel könnte sicher schon etwas früher starten. Das müssen wir mit dem Anbieter Skywork anschauen.»

Geschäftsreisende sind für Brutschin Segment, das er nicht vergraulen möchte. Deshalb warnt er trotz Verständnis vor einer längeren Nachtflugsperre: «Geschäftsreisende sind für unsere Region volkswirtschaftlich von Bedeutung. Für sie ist es wichtig, gleich am Morgen in die wichtigsten europäischen Zentren zu gelangen.» Frühe Abflüge seien aber nur möglich, wenn die Flieger in Basel stationiert seien. Dafür wiederum sei es nötig, dass sie noch spätabends dort landen können. «Denn die Fluggesellschaften streben an, täglich vier Rotationen zu fliegen. Reicht die Zeitspanne dafür an einem Flughafen nicht, fliegen sie mit der letzten Rotation einen anderen an.»

Göschke hat dieses Argument schon oft gehört. «Zürich befördert viel mehr Geschäftsreisende als Basel», entgegnet er. «Die dortige Betriebszeit von 6 bis 23 Uhr ist dabei offensichtlich kein Hindernis. Zudem befördert Easyjet nur 18 Prozent Geschäftsreisende.» Und Easyjet habe mit rund 60 Prozent am Euro-Airport mit Abstand den grössten Marktanteil. «Den Grossteil machen Flüge von Wochenendreisenden aus. Und solche – da bin ich überzeugt – braucht unsere Wirtschaft nicht zum Überleben.»
Quelle: BZ Basel, 20.04.2017
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Old April 22nd, 2017, 09:39 AM   #1037
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Ein Nachtflugverbot am Euro-Airport würde 1000 Jobs kosten

Unter einer verlängerten Nachtruhe am Flughafen würde die Expressfracht stark leiden, der Passagierverkehr indes kaum.

Das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt für Anwohner von Flughäfen schon bei geringem Durchschnittslärm als bisher angenommen. Dieses neue Forschungsergebnis befeuert die Debatte um ein längeres Nachtflugverbot am Euro-Airport Basel-Mulhouse (EAP). Anwohnerverbände und die Kantonsparlamente beider Basel fordern seit Jahren eine Ausdehnung der Nachtflugsperre von heute 24 bis 5 Uhr auf 23 bis 6 Uhr, wie sie der Flughafen Zürich-Kloten kennt.

Doch welche Auswirkungen auf das Gedeihen des Flughafens hätten kürzere Betriebszeiten? Aktuelle Fakten gibt es nicht. Hinweise gibt eine vom EAP in Auftrag gegebene sozioökonomische Impaktstudie von 2009, deren Ergebnisse bisher kaum diskutiert wurden.

Easyjet könnte sich anpassen

Das erstaunliche Fazit: Zumindest beim Passagiertransport seien die Auswirkungen einer um insgesamt zwei Stunden verlängerten Nachtruhe «begrenzt», schreibt die Londoner Firma Steer Davis Gleaves, Spezialistin für Beratungen im Transportwesen. An anderer Stelle heisst es, dass sich Easyjet – mit einem Marktanteil von 42 Prozent bereits 2009 Platzhirsch am EAP – an kürzere Betriebszeiten «voraussichtlich anpassen» könne. Dasselbe gelte für die anderen Airlines. Für die Expressfracht, die vor allem zu Randstunden abgewickelt wird, wäre eine längere Nachtflugsperre gemäss Studie hingegen geradezu katastrophal. Demnach würden die transportierten Luftfrachttonnen in den Folgejahren um zwei Drittel einbrechen. Mehr als 1000 Jobs gingen verloren, der Wertschöpfungsverlust läge in dreistelliger Millionenhöhe. Dies, weil Expressfrachtfirmen den EAP verlassen würden.

Doch welchen Wert haben die Studienergebnisse heute noch? Klar ist: Der EAP ist nicht mehr der selbe Flughafen wie 2009. Fracht- und Passagierverkehr haben markant zugenommen, letzterer von 4,2 Millionen Passagieren 2008 auf 7,3 Millionen 2016. Easyjet verfügt mittlerweile über einen Marktanteil von 60 Prozent, am Flughafen ist ein neues Cargoterminal erstellt worden. «Zudem hat die Bedeutung der Randzeiten weiter zugenommen», sagt Claus Wepler, Generalsekretär und Flugverkehrsachverständiger im Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Allerdings: An den Auswirkungen einer längeren Nachtruhe wird sich grundsätzlich wenig geändert haben. Dies bestätigen mehrere flughafennahe Quellen, die nicht zitiert werden wollen.

Die Gefahr eines Passagierverlusts sei nicht plausibel, findet der Binninger Arzt und Schutzverbandsmitglied Hans Göschke: «In Zürich ist die Nachtflugsperre vor wenigen Jahren ebenfalls verlängert worden – die Passagierzahlen haben trotzdem zugenommen.» Auch die Binninger Grünen-Landrätin Rahel Bänziger ist überzeugt: Um zwei Stunden verkürzte Betriebszeiten hätten für den EAP keine gravierenden Konsequenzen. Natürlich wollten Easyjet und andere Gesellschaften so viele Rotationen am Tag wie möglich fliegen. Aber was, wenn es allenfalls eine weniger würde? «Easyjet müsste sich wohl etwas umorganisieren, aber das Angebot am EAP kaum grundsätzlich infrage stellen. Wo will Easyjet denn hin?», fragt sie rhetorisch. Schliesslich würden an den nächstgelegenen Flughäfen gleich strenge oder noch strengere Betriebszeiten gelten.

Novartis braucht frühe Flüge nicht

Zugleich bezweifelt Bänziger, dass ein strengeres Nachtflugverbot beim Frachtverkehr die regionale Wirtschaft schädigen würde. Sie habe die Geschäftsleitung von Novartis gefragt, ob die Firma auf Frachtflüge angewiesen sei, die um 5 Uhr am EAP landen. «Die Antwort von Novartis lautete: ‹Nein, die brauchen wir nicht›», berichtet Bänziger. WSU-Generalsekretär Wepler bestätigt dies indirekt: Die Produktion der hiesigen Industrie werde in der Regel via die fünf Vollfrachtlinienflüge abgewickelt – diese verkehren tagsüber. Für die Expressfracht wie Briefe und Pakete seien die Randzeiten hingegen essenziell. Der EAP sei in eine Logistikkette mit Hubs in Deutschland eingebunden. Fragt sich allerdings, wie wichtig ein florierender Internet-Handel für die regionale Wirtschaft ist.

Beim EAP zeigte man bisher wenig Lust an einer breiten Debatte über die in der Studie thematisierten Konsequenzen einer längeren Nachtruhe. Vielleicht, weil die Ergebnisse für den Flughafen wenig vorteilhaft waren? Davon ist Hans Göschke überzeugt: «Die Studie wurde vom Flughafen und von den Regierungen wenn immer möglich ignoriert.» EAP-Sprecherin Vivienne Gaskell betont demgegenüber, dass die in der Studie thematisierten Grundlagen aufdatiert würden – und zwar noch dieses Jahr. Dass sich der EAP-Verwaltungsrat, in dem Regierungsvertreter beider Basel sitzen, aufgrund neuer Zahlen zu einer längeren Nachtflugsperre durchringen werden, darf bezweifelt werden. Für Basel-Stadt sagt Claus Wepler: «Wir stehen zu den heutigen Betriebszeiten und sind überzeugt, dass der Schutz der Bevölkerung auch mit anderen Massnahmen verbessert werden kann.»
Quelle: BZ Basel, 22.04.2017
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Old April 22nd, 2017, 11:05 AM   #1038
Dreiländereck
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Wegen dem Frachtverkehr müssten sie vermutlich eher DHL, UPS und Consorten fragen als Novartis.

Ich denke Logistik-Firmen sind betroffen und weniger einzelne Pharmafirmen, wenn es um den Warentransport geht.
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Old April 23rd, 2017, 12:08 PM   #1039
TRJS
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Was bringt der Bevölkerung denn der Frachtverkehr, wenn man schwammige "wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen gut"-Argumente weglässt? Ich sehe nur Arbeitsplätze, die bei einer weisen Voraussicht nie entstanden sein sollten. Denn der Frachtverkehr ist gerade wegen den Flügen zu Randzeiten eine riesige Belastung für die Bevölkerung, wenn nicht gar die grösste eines Flughafens. So etwas hat an einem Flughafen inmitten einer Grossagglomeration m.E. gar nichts zu suchen!
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Old April 23rd, 2017, 09:57 PM   #1040
Dreiländereck
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Ich finde die 1000 Arbeitsplätze schon ein noch gewichtiges Argument, wenn die Zahl stimmen sollte.

Die Belastung in Allschwil und Neubadquartier kann ich noch verstehen für die Anwohner, dass man da nicht noch für mehr Flugverkehr, vor allem in Randzeiten will.
Aber ich sags mal auch so, dass jeder der in den letzten 15-20 Jahren in diese Region gezogen ist wusste, was da an Lärm erwartet werden kann.
Ich bspw. habe 6 Jahre in Allschwil gewohnt, danach ähnlich lange in Binningen.

Den Unmut in Allschwil kann ich verstehen, in Binningen zumindest Richtung Bruderholz wieder nicht, dort sinds Peanuts von der Lärmbelastung und sollte zumutbar sein.

Für mich gehört Frachtverkehr genauso zu einem Flughafen wie Passagier-Beförderung.
Vielleicht könnte man mit den Logistik-Unternehmen sprechen, dass sie ruhigere Machinen einsetzen, weiss nicht ob das in diesem Genre möglich und üblich ist.

Der schlimmste Flug vor gut 10 Jahren war eh ein Fracht-Jumbo glaub von einer Südkoreanischen Firma, der flog aber glaub um Mittag herum und wenn der über die Dächer von Allschwil gedonnert ist, haben die Fenster gezittert.
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