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Café Achteck Urbane Diskussionen, Meldungen, Veranstaltungen, Daten, Statistiken & mehr


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Old September 7th, 2004, 08:08 AM   #61
trance-x
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http://www.welt.de/data/2004/09/07/329347.html

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Leo verändert Friedbert Pflügers Leben
Der CDU-Politiker wurde mit 49 Jahren erstmals Vater - Die Heirat mit Sibylle Hällmayr ist bereits geplant

von Barbara Jänichen

links: Friedbert Pflüger, rechts: nochmal er selbst, daneben seine Braut Sybille ...

Dunkle Haare, dunkle Augen - ganz der Papa: Leonhard Paul, genannt Leo, ist zwar erst einen Monat alt, wickelt aber seine Eltern Friedbert Pflüger, 49, und Sibylle Hällmayr, 25, glatt um seine winzigen Finger. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion lacht: "Der Kleine schafft es mühelos, uns zu umgarnen. Entweder mit viel Charme oder mit Mosern. Man muss aufpassen, dass man sich nicht vollends einwickeln lässt."

Als stolzer Vater schiebt Pflüger am Brandenburger Tor persönlich den Kinderwagen in Richtung Tiergarten. Seine Lebensgefährtin und frühere Büroassistentin Sibylle Hällmayr neben ihm trägt superenge Jeans, hat schon wieder ihre Traumfigur - und Leo gerade seine erste Autofahrt von Hannover nach Berlin hinter sich. "Jetzt zeigen wir dir die Hauptstadt", ruft Pflüger übermütig in den Kinderwagen.

Der Kleine, im weißblauen Matrosen-Look-Outfit und winzigen Ringelstrümpfen, blinzelt neugierig in die Sonne. Gerade hat ihn sein Vater, Mitglied des Bundestages, zum Regierungsviertel kutschiert. "Hier arbeitet Papa." In Mitte hat die kleine Familie eine neue Drei-Zimmer-Wohnung bezogen. Das zweite Domizil ist in Hannover, Pflügers Wahlkreis "und zugleich unser Heimatort". Hier kam das Wunschkind am 5. August in der Uni-Klinik Hannover zur Welt, 57 Zentimeter groß und 3700 Gramm schwer.

Seitdem ist nichts mehr so, wie es war. Das Baby hat das Leben des Politikers auf den Kopf gestellt. Mit 49 erfüllte sich für ihn, wovon viele andere Männer nur träumen: Im reifen Alter noch einmal ein zweites Leben zu beginnen. Pflüger, der sich nach 19 Ehejahren von seiner Frau Margarita Mathiopoulos trennte und jetzt zum ersten Mal Vater wurde, war bei der Geburt dabei. "Der erste Schrei unseres Sohnes war der aufregendste Moment. Das Glücksgefühl ist kaum mit Worten zu beschreiben", sagt Pflüger, der als einer der profiliertesten Köpfe der CDU gilt, und sein Gesichtsausdruck wird plötzlich ganz weich. "Aber ein Kind bedeutet auch Verantwortung, die man nie wieder los wird."

Nein, Leo muss nichts "Besonderes" werden, doch er soll die besten Chancen für den Start ins Leben bekommen und ein glücklicher, selbstbewusster Mensch werden. "Er wird liebevoll erzogen, bekommt aber Grenzen gesetzt. Von antiautoritärer Erziehung halten wir gar nichts", sagen die Eltern. Zu einem späteren Zeitpunkt, nach seiner Scheidung, will Pflüger seine 24 Jahre jüngere Lebensgefährtin auch heiraten. Künftig wird die junge Familie zwischen Hannover und Berlin pendeln. "Immer, wenn das Parlament tagt, ist Leo in Berlin."

Mama Sibylle ist für die nächsten sechs Monate nur für die Familie da. Auch Papa "schmeißt alle Abendtermine, so oft das möglich ist". Denkt Pflüger nach seiner jüngsten Publikation "Ein neuer Weltkrieg" (DVA, 19,90 Euro) an ein weiteres Buch? "Ja, aber dann an einen kleinen Erziehungsberater..." Was ist eigentlich, wenn Filius Leo auch mal in die Politik will und Juso wird? Pflüger: "Dann wird Papa immer mit ihm streiten."
http://www.welt.de/data/2004/09/06/329008.html
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"Der beste Platz im Konzerthaus Berlin trägt Ihren Namen!"
Verein Zukunft sucht Stuhlpaten - Sitze werden in Stand gesetzt und neu gepolstert - Platz in der "Königsreihe" kostet 2000 Euro

von Sylke Heun

Wenn das Haus nur reden könnte. Es würde von den größten Musikern, Dirigenten und Theatermachern der vergangenen 200 Jahre erzählen. Von dem Violinvirtuosen Niccolò Paganini, der hier einst die Zuhörer begeisterte, und von Carl Maria von Weber und wie er die Uraufführung seiner Oper "Der Freischütz" 1821 selbst dirigierte. Es würde auch von seiner Zerstörung im April 1945 berichten, als nach einer Bombennacht nur noch eine qualmende Ruine vom majestätischen Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Mitte übrig blieb.

Erst 35 Jahre später wurde es wieder aufgebaut. "Immer wieder kommt es in mir zu lautem Jubel und Standing Ovations" würde das Haus stolz erzählen. Letzteres hat neben den hervorragenden Veranstaltungen allerdings noch einen zweiten Grund - die harten Stühle.

Wer auf einem der 1400 weiß lackierten Holzsitze im Großen Saal Platz nimmt, spürt es sofort. Der rote Samt ist verblichen bis durchgescheuert, die Sitzfläche sehr dünn, darunter wird es hart.

"Spätestens nach einer Stunde wird das Sitzen anstrengend", sagt Gabriele Bühler, die Vorstandsvorsitzendes des Vereins "Zukunft Konzerthaus". Der vor vier Jahren gegründete Verein startete deshalb ein ehrgeiziges Projekt. Unter dem Motto "Der beste Platz im Konzerthaus Berlin trägt Ihren Namen!" können seit kurzem Patenschaften für die abgesessenen Stühle übernommen werden. Für das Geld werden die schadhaften Stellen ausgebessert, das Holz wird frisch bemalt, und die Sitze werden natürlich neu gepolstert.

Die ersten Reihen im Parkett und im Rang sind bereits hergerichtet. Die Stühle wurden dabei mit dem gleichen Stoff überzogen, der bereits bei der Renovierung des Hauses 1984 verwendet wurde, hergestellt von der Firma "Sachsen Plüsch GmbH" in Hainichen. In den dunkelroten Samt ist ein majestätisches Acantusblatt eingewebt. Die aufwändige Wiederherstellung hat seinen Preis.

Die Patenschaft für eines der Möbel beginnt deshalb preislich bei 750 Euro. Wer sich auf dem Rang in Reihe zwei oder drei engagieren möchte, muss 1500 Euro bezahlen. Plätze in der "Königsreihe" im Rang ganz vorn liegen bei 2000 Euro das Stück und 3000 Euro das Doppel. Dafür wird für den Paten auf dem Platz seiner Wahl für fünf Jahre eine Messingplakette mit seinem Namen angebracht. Zur "Patenübergabe" wird der Spender zu einem Konzert mit dem Berliner Sinfonie-Orchester eingeladen - natürlich auf seinem Platz.

"Wir können einem Paten seinen Platz nicht bei jeder Veranstaltung garantieren, weil die Sitze im normalen Vertrieb sind", sagt Vereins-Vorstand Johannes Jeep, man werde sich aber nach Kräften bemühen. Die ersten Paten wurden bereits gefunden. Neben dem Berliner Unternehmer und Kunstsammler Hartwig Piepenbrock übernahmen auch Schering-Vorstand Günther Stock und Ministerpräsident a.D. Lothar de Maizière die Patenschaft für je zwei Stühle. Weitere Infos für Paten gibt es unter Tel.: 203 09 23 44.
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Old September 7th, 2004, 08:14 AM   #62
trance-x
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Old September 7th, 2004, 08:39 AM   #63
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...344348.asp#art

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Nah am Wasser gebaut: 300 Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals

Wer Berlin erkundet, kommt an Brücken nicht vorbei – schon gar nicht an diesem Wochenende. „Denkmal und Wasser“ lautet am 11. und 12. September das Schwerpunktthema zum „Tag des offenen Denkmals“. 300 Veranstaltungen in allen Bezirken sind angekündigt, 20 Prozent mehr als im letzten Jahr, wie gestern die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, bei der Vorstellung des Programms erklärte. Sie erwartet rund 60 000 Besucher bei den zumeist kostenlosen Führungen.


Maerchenbrunnen "Gebrüder Grimm" in Friedrichshain

Eine dieser Führungen fand gestern vorab im Stadtbad Steglitz statt, das in den kommenden Jahren restauriert werden soll. Die Sportlehrerin und Pächterin des Bewegungsbades Marienfelde, Gabriele Berger, hatte das leer stehende Haus an der Bergstraße für einen Euro gekauft und sich verpflichtet, es nach allen Regeln denkmalpflegerischer Kunst zu sanieren. Landeskonservator Jörg Haspel, von der Aussicht begeistert, dass aufgrund dieser Privatinitiative das fast hundert Jahre alte Haus wieder funktionstüchtig gemacht wird, hat jede fachliche Hilfe zugesichert. Selbstverständlich wird der wie eine Kathedrale gestaltete Bau, zu dem auch ein kostbar dekoriertes Dampfbad gehört, am kommenden Wochenende dem Publikum geöffnet.

Neben bekannten Denkmalen wie die Museumsinsel, der Märchenbrunnen im Friedrichshain, das Engelbecken und der Luisenstädtische Kanal in Mitte, der Westhafen in Tiergarten, die Oberbaumbrücke oder die Industriebauten in Oberschöneweide sind auch neue Orte zu besichtigen, wie der Tauchturm der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft am Pichelsee in Spandau, das Zwischenpumpwerk an der Landsberger Allee, das stillgelegte Hubertusbad in Lichtenberg oder die Insel Valentinswerder im Tegeler See, wo ein Kunstmarkt geplant ist. Darüber hinaus öffnen sich die Türen von Kirchen, Gutshäusern und Rathäusern sowie von Parks und Friedhöfen, die nicht direkt etwas mit Wasser zu tun haben. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag mit Vorträgen zum Thema: „Stadträume – Wasserräume – Denkmalorte“ von 10 bis 18 Uhr im Alten Stadthaus in der Klosterstraße 47 in Mitte statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Helmut Caspar


http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...344061.asp#art
Quote:
Karneval der Spielkultur


Die Brasilianer sind da – Fans des Fußball-Weltmeisters haben Partys organisiert und fürchten, dass es am Mittwoch kälter wird


Von Stéphanie Souron

Als eigentlich schon alles vorbei war, wurde es noch mal sehr laut vor Flugsteig 8. In gelben Trikots kamen Frauen in die Wartehalle getänzelt, gefolgt von vielen Männern, die wild auf ihre Trommeln einhämmerten. Die Samba-Band „Terra Brasilis“ hatte am Abend also auch den Weg zum Flughafen Tegel gefunden, nur leider saßen die Fußballer der brasilianischen Nationalmannschaft längst im Bus.


"Terra Brasils" (gegr. 1988 in der Ufa-Fabrik) ... rechts: das Badezimmer von Klinsmann im "Grand Hyatt"

Doch auch ohne die Samba-Tänzer aus Berlin war es ein großer Empfang für die Fußballer. 200 Fans hatten sich am Flughafen eingefunden. Die Brasilianer mit ihren Stars Ronaldinho und Roberto Carlos waren via Frankfurt nach Berlin geflogen, wo sie morgen Gegner der deutschen Nationalmannschaft sind.

Als die Fans noch vor dem Flugsteig warteten, wurden die Fußballer durch einen Seitenausgang zum Bus geschleust. Ein wenig Enttäuschung machte sich breit, genauso wie anfangs am Hotel „Ritz Carlton“ am Potsdamer Platz. Als der Mannschaftsbus dort später um die Ecke bog, jubelten viele Fans – und wieder versuchten die Spieler, durch den Seiteneingang zu entkommen. Diesmal aber waren die Fans schneller und feierten ihr Team vor dem Hotel.

Knapp 2000 Brasilianer leben in Berlin. Und trotzdem werden all die Brasilianer im Olympiastadion in der Minderzahl sein, zumal nicht alle eine Karte bekommen haben. Ein kleiner Trost bleibt immerhin: In der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg findet morgen von 19 Uhr an die „Festa do Brasil“ statt. Das Spiel wird auf einer Großleinwand übertragen, dazu gibt es Samba, Capoeira und Musik. Der Eintritt kostet vier Euro.

Die brasilianische Party in Berlin ist aber nicht erst seit gestern im Gange, sondern schon seit Sonntag. Da konnten sich die Fans des brasilianischen Fußballs auf das Spiel einstimmen. Im Eiszeit-Kino in Kreuzberg lief der Film „Pelé und Garrincha“, mehr als 100 Zuschauer waren gekommen. Die Dokumentation versucht zu erklären, weshalb Pelé weltweit als der beste Fußballer aller Zeiten gilt, in Brasilien aber Garrincha weitaus mehr verehrt wird. „Pelé steht fürs Gewinnen, Garrincha aber für das Spielen“, sagt Alex Bellos, der im Kino auch sein Buch „Futebol, die brasilianische Kunst des Lebens“ vorstellte.

Zwei Jahre lang hat der Journalist in Brasilien über den Fußball recherchiert, und er sagt, brasilianischer und deutscher Fußball seien völlig verschieden: „In Deutschland heißt es immer, die Mannschaft gewinnt ein Spiel“, sagt er. „In Brasilien geht man ins Stadion, um tolle Dribblings und Finten der Spieler zu sehen.“

Doch nicht nur im Fußball gebe es große Unterschiede zwischen Deutschen und Brasilianern. Der größte etwa sei, dass Deutsche selbst bei den für Mittwochabend prognostizierten 15 Grad „noch immer im T-Shirt herumlaufen werden“. Brasilianer hätten bei solchen Temperaturen schon ihre dicken Rollkragenpullover ausgepackt – und würden völlig lethargisch werden. Kaum vorstellbar, angesichts der gestrigen Party in Berlin.
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/040907/nackte.html
Quote:
Oben-Ohne-Verkauf bei Elektromarkt ...

Berlin -Nackte Tatsachen im Preiskampf der Elektromärkte in Berlin: Oben-Ohne-Models empfingen gestern die Kunden in den sieben Innova-Filialen
Quote:
Schröder eröffnet Flick-Ausstellung

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und der Sammler Friedrich Christian Flick werden am 21. September gemeinsam die umstrittene Ausstellung der "Flick Collection" in Berlin eröffnen. Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart wird in den kommenden sieben Jahren die rund 2000 Werke umfassende Sammlung des Millionärs und Industriellen-Erben Friedrich Christian Flick als Leihgabe präsentieren. dpa

Last edited by trance-x; September 7th, 2004 at 11:37 AM.
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Old September 7th, 2004, 11:33 AM   #64
trance-x
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http://bz.berlin1.de/wm2006/040907/karten.html

Quote:
Germany ./. Brasil ... Karten Schwarzmarkt
Kartenpreise haben sich verdreifacht!


Berlin - Das Spiel des Jahres, morgen im Olympiastadion. In aller Freundschaft. Trotzdem ist ganz Berlin heiß auf die WM-Revanche. Da das Spiel jedoch seit Wochen ausverkauft ist, bleibt nur noch der Schwarzmarkt. Und da sind die Preise alles andere als freundschaftlich.

Im Internet-Auktionshaus "ebay" kosteten [b]am Montag (15 Uhr) zwei Oberrang-Tickets 97 EUR. Normaler Preis: 20 EUR das Stück. Macht also eine Gewinnspanne von rund 120 Prozent. Tipp: Wer das Spiel also unbedingt sehen will und sich auf dem Schwarzmarkt eindecken muss, sollte schnell handeln. Denn die Preise steigen schnell weiter.

Nur zwei Stunden später kosteten bei ebay drei Tickets bereits über 250 EUR.

Da hilft nur Zocken (und beten): Denn die Händler werden versuchen, ihre letzten Tickets vorm Stadion zu verkaufen. Und da regelt bekanntlich Angebot und Nachfrage den Preis...
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Old September 7th, 2004, 11:37 AM   #65
Max BGF
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Quote:
Originally Posted by trance-x
fuer dich nichts, meinst du. fuer andere ja durchaus.
aber erzaehl doch mal, wo fuer dich etwas mit belang los ist?
Zum Beispiel:
- Eine AIDS-Gala ist nicht von Belang, ein von der Berliner Firma Schering entwickeltes wirksames Medikament gegen AIDS wäre von Belang
- Eine "Goldene Ente" ist nicht von Belang. Eine normale Fleischente auf meinem Mittagsteller wäre von Belang.
- Oben-Ohne ist als Marketingmittel belanglos. Als Mittel zur Erhöhung der Geburtenrate (z.B. i.V.m. Entkriminalisierung des Vergewaltigungstatbestands) wäre es von belang.
- Hollywood in Berlin: Tom Hanks geht, Matt Damon kommt
Berlin als Durchgangsstation nach Venedig für Stars mit aktuellem Film und Promobedarf ist nicht von Belang. Allenfalls von Belang wäre Berlin als Reisehauptziel.
- "Berlin auf dem Weg zur Modemetropole", "Auf dem Weg zur Gourmet Metropole", ...
und anderee Ablenkungsmanöver sind nicht von Belang. Mehr Gelegenheiten für die schwache Berliner Politikerkaste zur Sacharbeit, Stichwort "Klosterleben" wäre von Belang und gut für unser Land.

In jedem anderen Beruf kann man mit mehr Zeiteinsatz bzw. Nachdenken tendenziell bessere Ergebnisse zeitigen. Ausgerechnet in Berlin soll dies nicht gelten. Hier soll es gut sein, neben Hollywoodstars zu posieren. Scheinargument: "Abwechslung". Nein, nein, so geht das nicht und Betrug. Die Politiker möchten sich dort ein Umfeld wie einst im rheinischen Bonn aufbauen (Stichwort: "Kanzler-U-Bahn"), damit ihnen das Leben Spaß macht und manch einer auf Prahlhannes machen kann.
Wie gesagt: Berlin, Du mußt Dich entscheiden, 3 Felder sind frei

Quote:
Wo etwas mit Belang los ist ?
Washington, Paris, London, München, Canberra, Peking, Tokio, Seoul, ...
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Old September 7th, 2004, 12:08 PM   #66
trance-x
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max BGF ...

Zum Beispiel:
Quote:
Eine AIDS-Gala ist nicht von Belang, ein von der Berliner Firma Schering entwickeltes wirksames Medikament gegen AIDS wäre von Belang
1. natuerlich ist eine aids-gala von belang
2. das eine schliesst das andere nicht aus. ansonsten waere die alternative derzeit nicht ein aidsmittel oder eine gala, sondern bei deiner vorstellung nix von beidem.
3. reine neidfeststellung. aufhaengen um sich an was aufzuhaengen ...


Quote:
Eine "Goldene Ente" ist nicht von Belang. Eine normale Fleischente auf meinem Mittagsteller wäre von Belang. Oben-Ohne ist als Marketingmittel belanglos. Als Mittel zur Erhöhung der Geburtenrate (z.B. i.V.m. Entkriminalisierung des Vergewaltigungstatbestands) wäre es von belang.
du kramst verzweifelt rum, geradezu panisch vor neid ...


Quote:
- Hollywood in Berlin: Tom Hanks geht, Matt Damon kommt Berlin als Durchgangsstation nach Venedig für Stars mit aktuellem Film und Promobedarf ist nicht von Belang. Allenfalls von Belang wäre Berlin als Reisehauptziel.
falsch geraten. relevant ist alles in seiner summe. durchsegelnde stars, filmdrehende stars, stars die etwas als hauptziel waehlen ... alles gibts, alles ist im fluss. die berlinale oder filmdrehs sind immer mehr hauptandockpunkt als nur so durchreisende promotiongeschichten. das gilt fuer jede relevantere stadt. allerdings reisen bei der berlinale keineswegs in dem masse stars umgekehrt nach venedig ... lern draus ....



Quote:
"Berlin auf dem Weg zur Modemetropole", "Auf dem Weg zur Gourmet Metropole", ... und anderee Ablenkungsmanöver sind nicht von Belang.
natuerlich ist es von belang, ob sich berlin modemaessig entwickelt.
natuerlich ist es von belang, ob sich berlin gourmetmaessig entwickelt.

es ist auch kein ablenkungsmanoever, sondern entspricht den tatsachen. die schmecken dir nur nicht..


Quote:
Mehr Gelegenheiten für die schwache Berliner Politikerkaste zur Sacharbeit, Stichwort "Klosterleben" wäre von Belang und gut für unser Land.
stereotypen und zudem falsch. eine staerkere politikerkaste als in berlin existiert a) sowieso mal in ganz europa nur in bruessel sowie b) weltweit nur in ganz wenigen laendern.

nur gut, dass du keine stadt managed, du wuerdest voellig versagen. eine fehleinschaetzung jagt die andere. selbstverstaendlich ist es sinnvoll, dass politiker auch derlei geschichten repraesentieren, mitorganisieren, schirmherrschaften uebernehmen und und und. das ist keineswegs nur "party". es waere schlichtes rumhantieren an leeren huelsen, zu glauben, dass irgend etwas organisatorisch besser liefe, wenn sie diese geschichten nicht mitnaehmen. das sind so populistische kindergartenspar- und verbesserungsideen wie sie die pds anschleppt ..



Quote:
In jedem anderen Beruf kann man mit mehr Zeiteinsatz bzw. Nachdenken tendenziell bessere Ergebnisse zeitigen.
und noch eine ladung stereotypen ...


Quote:
Ausgerechnet in Berlin soll dies nicht gelten. Hier soll es gut sein, neben Hollywoodstars zu posieren. Scheinargument: "Abwechslung". Nein, nein, so geht das nicht und Betrug. Die Politiker möchten sich dort ein Umfeld wie einst im rheinischen Bonn aufbauen (Stichwort: "Kanzler-U-Bahn"), damit ihnen das Leben Spaß macht und manch einer auf Prahlhannes machen kann.
jeder ministerpraesident oder buergermeister in deutschland, egal ob in bayern oder sonstwo ist bei eroeffnungen und groesseren baellen und aehnlichen geschichten dabei. das ist weder neu noch erwaehnenswert. der einzige unterschied: in berlin ist weit mehr los ... da hilft nur einsehen ...



Quote:
Wie gesagt: Berlin, Du mußt Dich entscheiden, 3 Felder sind frei
wofuer entscheiden? fuer deine "managementsvorstellungen"? keine goldene ente, sondern eine fleischente? nix aidsgala? keine stars? nen kleinen unspektakulaeren flughafen bauen? irrelevante bauwerke, die keinen interessieren? eine "wir sind so pleite" runterred-kommunikation? du waerest ein unglaublicher steuergelderverschwender, der noch in jahrzehnten eine stadt am tropf halten wuerde... du wuerdest in eine negativspirale eines todsparens landen.. der grund: das ist es, was du letztlich gerne haettest, weil du eben neidisch bist.. ...


Quote:
Wo etwas mit Belang los ist ? München (..)
die anderen cities kommentiere ich mal eben nicht, das fuehrt zu weit ... was muenchen betrifft: sei nicht naiv...


http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...344452.asp#art
Quote:
Groß in Mode: Berlin schlägt Düsseldorf Messegesellschaft legt neue Schau unterm Funkturm auf. Geschäft verlagert sich vom Rhein an die Spree

Von Susanna Nieder

Die Mode in Berlin soll wieder einen großen Schritt vorangebracht werden. Nachdem die Modemessen „Bread & butter“ (B&b) und Premium im vergangenen Juli bereits zum vierten Mal Tausende von Fachbesuchern aus Deutschland und dem Ausland anlockten, kündigte die Messe Berlin jetzt eine eigene Fachmesse für die Modebranche an. Unter dem Titel „B-in-Berlin“ (was, englisch ausgesprochen, so viel heißt wie „Sei in Berlin“) soll sie zum ersten Mal von 21. bis 23. Januar 2005 stattfinden, also gleichzeitig mit der nächsten B&b und Premium.

Anders als bei anderen Branchen hat die Messe Berlin für den Bereich Mode eine eigene Gesellschaft gegründet: Mode sei der schnelllebigste Markt, sagte Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin: „Die Messegesellschaft wollte sich hier nicht alleine einbringen.“ Der Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft MB Capital Fashion Berlin GmbH heißt Michael Brömmel und ist Fachmann für Vertrieb und Marketing in der Modebranche. Sein Berater Gerald Beck war bis vor wenigen Wochen bei der Modemesse in Düsseldorf als Berater und Projektleiter tätig. Der Status der Düsseldorfer Messe als größte Modeveranstaltung in Deutschland ist unaufhaltsam ins Wanken geraten, seit im Januar 2003 B&b und Premium zum ersten Mal in Berlin stattfanden. Mit der B-in-Berlin verlagert sich das Modemessegeschäft weiter von Düsseldorf nach Berlin, denn das Konzept der neuen Messe deckt einen weiteren wichtigen Bereich ab.

Gerald Beck ist überzeugt, dass die daniederliegende Textilbranche neue Formen der Präsentation braucht – und dass die B-in-Berlin eine solche neue Form bieten kann. Eine moderne Modemesse muss seiner Meinung nach die Kommunikation zwischen Industrie, Handel und Presse fördern, die Einkäufer möglichst früh über die Kollektionen der Hersteller informieren, die Kosten der Beteiligten in einem erträglichen Rahmen halten (zum Beispiel durch moderate Hotelpreise). Und sie muss an einem Ort stattfinden, der Emotionen weckt und in den alle Beteiligten gerne reisen. Darin, dass dieser Ort zurzeit nur Berlin sein kann, sind sich Göke, Beck und Brömmel einig.

Eine Konkurrenz mit den bestehenden Berliner Messen soll es nicht geben, im Gegenteil. Während sich diese als Avantgardeveranstaltungen verstehen, deren Aussteller Trends setzen, aber als innovative Luxuslabels nur zu einem geringen Teil am Umsatz in der Textilbranche beteiligt sind, will die B-in-Berlin international erfolgreiche Marken präsentieren, die 90 bis 95 Prozent des Umsatzes der Textilbranche erwirtschaften. Den Schwerpunkt sollen zunächst Firmen für Damen- und Herrenmode aus Mitteleuropa und Skandinavien bilden; wie auf den beiden anderen Modemessen werden die Aussteller sorgfältig ausgewählt.

Auf einem überschaubaren Raum von 30 000 Quadratmetern werden auf der B-in-Berlin 300 große Marken Kollektionen zeigen, die mehrere Hundert Stücke umfassen. Über Besucherzahlen können Beck und Brömmel bislang nur spekulieren, doch mit 15 000 rechnen sie allemal; auch 30 000 halten sie für möglich. Im Vergleich dazu nahmen an der B&b im vergangenen Juli 600 Aussteller teil, es wurden 34 000 Besucher gezählt; auf der Premium waren 360 Aussteller, es kamen 12 000 Besucher. Die Besucher der B&b könnten sich zum Teil mit denen der B-in-Berlin überschneiden, denn wie die B&b versteht sich die B-in-Berlin als Informationsplattform und nicht als Ordermesse. Dass gleichzeitig mit der neuen Modemesse die Grüne Woche stattfindet, hält Christian Göke für unproblematisch: „Wir haben schon oft gezeigt, dass es möglich ist, auf dem Messegelände am Funkturm zwei große Veranstaltungen gleichzeitig durchzuführen.“
ps: jaja, messen sind unwichtig...

guck lieber mal die staatsbibliothek an, traumhaft schoen! huiiii....

Last edited by trance-x; September 7th, 2004 at 02:08 PM.
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Old September 7th, 2004, 02:02 PM   #67
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Originally Posted by trance-x
max BGF ...
und noch mehr stereotypen...
Ungeachtet der Tatsache, daß alles in seiner summe relevant ist ,
frage ich mich jedes Mal, woher der begriff "stereotyp" kommt. Ich argwöhne, daß es generell einfach dümmlich verwendet wird. Denn die gewünschte Assoziation ist doch eher "mono", nicht ?!

Und weil Du die Relevanz von Flughafen, Messe, Film und Politik aufs Schild hebst: Da ist sie wieder, die heimliche Hauptstadt München...
Und AIDS gibt es auch bei uns
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Old September 7th, 2004, 02:34 PM   #68
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Last edited by trance-x; September 7th, 2004 at 03:18 PM.
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Old September 7th, 2004, 04:25 PM   #69
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http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702098.html

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Breitscheidplatz wird neu gestaltet
Charlottenburg

Rot-weiße Hütchen und Absperrgitter dominieren aktuell das Bild auf dem Breitscheidplatz. Seit einigen Tagen buddeln Bauarbeiter mit ihren Baggern auf dem Areal neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Platz mit dem mittlerweile etwas zweifelhaften Ruf soll endlich schöner werden. Das heißt: die zentrale Fläche am Tauentzien soll übersichtlicher, heller und sicherer werden.

Als erstes sind deshalb die Holzbänke vom Hochbeet an der Budapester Straße entfernt worden. Sie werden später durch neue Bänke an anderen Stellen des Platzes ersetzt.

610 000 Euro hat die Senatsbauabteilung für den ersten Bauabschnitt zu Verfügung gestellt.

Derzeit werden kaputte Granitplatten ausgewechselt, alte gereinigt und neu verlegt. 300 der 10 000 Quadratmeter Platten müssen ersetzt werden. An dunklen Ecken werden neue Laternen aufgestellt. Zudem müssen einige Bäume gefällt und ersetzt werden. Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU): "Wir legen auch Elektroleitungen zu Verteilerstationen, damit wir künftig für Veranstaltungen problemlos Strom haben."

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702102.html
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Edel-Platte soll verkauft werden
Mitte: Wohnungsbaugesellschaft sucht Investoren für Prestigeobjekte an den Ministergärten

Von Rainer L. Hein

Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) verkauft jetzt die letzten Häuser ihres bisherigen Vorzeigeobjektes an den Ministergärten. Bisher wollte man wenigstens zwei Gebäudekomplexe an der Voß- und Wilhelmstraße sowie an der Gertrud-Kolmar- und Voßstraße/An der Kolonnade aus "Prestigegründen" behalten. Doch nach "Durchforstung" der Geschäftsbilanzen haben Wirtschaftsprüfer jetzt finanzielle Probleme aufgezeigt, die die Unternehmensleitung zum Umdenken zwang. "Zurzeit laufen Verhandlungen mit potenziellen Interessenten", bestätigt WBM-Geschäftsführer Wolfgang Oehme.

Bereits Anfang 2004 hatte die WBM mit dem Verkauf der Filetgrundstücke in der Nähe des Brandenburger Tores begonnen. Zwei Wohnblöcke an der Wilhelm- und Behrenstraße sowie Mohrenstraße wechselten den Besitzer. Im Juni folgte der Verkauf des Komplexes Wilhelmstraße 82-92, An der Kolonnade 2-6 und Gertrud-Kolmar-Straße 4. Ein dreistelliger Millionenbetrag floss in die Kasse der WBM und schloss Finanzlücken.

Nach Auskunft von Geschäftsführer Oehme sei der Verkauf ein "normaler kaufmännischer Vorgang". Für Investitionen müsse Eigenkapital bereit stehen. Die von der WBM als Bauherr finanzierten Rathauspassagen (70 Millionen Euro inklusive Parkhaus) hätten nicht unmittelbar mit dem Verkauf der Prestigebauten an den Ministergärten zu tun. Das bestätigte auch Mittes Bürgermeister und WBM-Aufsichtsratsmitglied Joachim Zeller (CDU): "Da der als Mieter abgesprungene Wal-Mart trotzdem vertragsgebunden zahlen muss, wird unser Unternehmen nicht zusätzlich belastet. Dennoch zielen die Verkäufe an der Wilhelmstraße auf eine Verbesserung der WBM-Finanzsituation."

Während für die beiden letzten Objekte an den Ministergärten der Käufer noch gesucht wird, wurden die anderen Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft an die B.Ä.R. Wohnungsgesellschaft GmbH, Tochter der Wertprojekt, verkauft. Dazu wurde ein freies Grundstück am Holocaust-Mahnmal und das dazugehörige Neubau-Projekt "Wohnen in den Ministergärten" von der WBM an B.Ä.R. veräußert. Dort sollen 35 Eigentumswohnungen sowie Büros, Galerien und Cafés entstehen.

Durch die Verkäufe der so genannten Edel-Platte an der Wilhelmstraße herrscht bei den Mietern in rund 900 betroffenen Wohnungen und bei den Gewerbetreibenden große Unruhe. Sie befürchten Mieterhöhungen. "Davon ist aber nicht auszugehen", beruhigt Oehme, "denn die Mietverträge behalten ihre Gültigkeit." Auch würden die Häuser zunächst weiter von der WBM verwaltet. Die B.Ä.R. ist seit 20 Jahren auf dem Immobilienmarkt in Berlin, besonders für Mittelständler, tätig.

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702094.html
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Kampf um Mietshaus
Marzahn: Nachbarn wollen zusammen bleiben und den Abriss ihres Wohnblocks verhindern

Von Ingo Rössling

Die Mieter des elfgeschossigen Plattenbau-Wohnblocks Wuhlestraße 2-8 sind geschockt. Sie sollen ihr Haus, in dem die meisten seit 21 Jahren leben, bis März 2005 vollständig räumen, wurde ihnen jetzt mitgeteilt. Die Degewo/WBG Marzahn will den bislang unsanierten Komplex auf sechs Etagen zurückbauen und komplett modernisieren. Von 180 Wohnungen würden etwa 130 übrig bleiben. Eine Mieterinitiative will die Abrissbagger stoppen. Sprecherin Christa Junge (50): "Wir blicken voller Angst in eine ungewisse Zukunft."

Sie kennt viele Mitbewohner seit 1983. Gemeinsam wurden sie als "Erstbezug" in dem Biesdorfer Plattenbau heimisch. Christa Junge: "Nachbarschaftshilfe wird bei uns groß geschrieben, viele Familienfreundschaften sind seit Jahrzehnten gewachsen." Dieser Zusammenhalt dürfe nicht auseinander gerissen werden. "Warum muss gerade unser Block dran glauben", rätselt Frau Junge, "obwohl nur einige Vier-Raum-Wohnungen leer stehen."

Die Wohnungsbaugesellschaft richtete zwar vor Ort ein Beratungsbüro ein, sieht sich aber nun besonders mit Mietervorwürfen konfrontiert. Gerda Mellenthin (68) lebt mit ihrem kranken Sohn in einer Zwei-Zimmer-Wohnung: "Von uns beiden wurde verlangt, dass sich jeder eine Einraum-Wohnung ohne Balkon nehmen soll." Ungewissheit und Sorge um höhere Mieten seien eine große Last.

Charlotte Knochenhauer ist mit 91 Jahren die älteste Bewohnerin des Blocks: "Meinem stark behinderten Mann und mir wird zugemutet, irgendwo hinzuziehen, wo wir keine sozialen Bindungen haben." Frau Junge ist auf den Ernstfall eingestellt: "Man will aber meiner Familie noch nicht einmal zusagen, nach einem Rückbau in eine Terrassenwohnung des Hauses zurückkehren zu können." Auch die Übernahme etwaiger Umzugskosten werde bisher offen gelassen.

Degewo/WBG-Sprecherin Erika Kröber bestätigte gestern, "der Rückbau sei beschlossene Sache". Gleichzeitig kündigte sie "Einzelgespräche mit jedem Mieter" an, um "für alle Probleme eine Lösung zu finden". Dabei würden gleichwertige Wohnungen möglichst im angestammten Kiez angeboten, die Kostenübernahme geregelt und auch Voranmeldungen für eine Rückkehr berücksichtigt.

Erika Kröber: "Vielleicht bekommen wir es sogar hin, dass langjährige Nachbarn weiter unter einem Dach wohnen." Man wolle an die guten Erfahrungen mit Berlins größtem Stadtumbau-Ost-Projekt "Ahrensfelder Terrassen" in Marzahn-Nord anknüpfen, wo derzeit elfgeschossige Plattenbauten (1670 Wohnungen) auf drei bis sechs Etagen schrumpfen. Weiterer Rückbau sei an der Schorfheide- und Karl-Holtz-Straße sowie im Viertel um die Ringkolonnaden an der Mehrower Allee vorgesehen. Dort gebe es Leerstand von 30 Prozent

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702096.html
Quote:
Galeria Kaufhof unterm Zeltdach
Mitte

Es wird enger auf dem Alexanderplatz. Ein 900 Quadratmeter großes Zelt neben der Straßenbahnhaltestelle lässt Passanten nur einen schmalen Durchgang zwischen Tramgleisen und ParkInn-Hotel.

"Am 11. September eröffnen wir in dem Zelt eine Außenstelle der Galeria Kaufhof", sagt deren Geschäftsführer Dieter Zieh. Diese für sechs Monate gewählte Übergangslösung sei notwendig, da derzeit das einstige Centrum-Warenhaus bei laufendem Verkaufsbetrieb um- und ausgebaut wird. Zunächst werden bis Ende Oktober die Abteilungen der Damen- und Herren-Konfektion im Zelt untergebracht. Anfang November ist ein Sortimentswechsel geplant. "Dann wird es dort vor allem Geschenkartikel im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest geben", so Zieh. Erst für das kommende Frühjahr ist der Abbau des Zeltes geplant. Indes geht der Um- und Ausbau der Galeria Kaufhof noch bis 2006 weiter. 110 Million Euro investiert die Kaufhof Warenhaus AG an diesem Standort.
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Old September 7th, 2004, 10:44 PM   #70
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Answer Part 1

Zuerst einmal soviel, damit Du gleich mit der Antwort beginnen kannst:
Quote:
Originally Posted by trance-x
somit auch die summe deiner neidaussagen? ...
1. Ist Deutschland eine Neidgesellschaft. Berlin ist Hauptstadt von Deutschland. Merkst Du was?
2. Kann ich nicht Neid gegenüber Berlin empfinden. Wie soll ein Individuum auf eine Stadt neidisch sein? Fehlende Bewunderung bis Ärger ist die zutreffendere Gefühlsbeschreibung, wenn die Zahlen stimmen, wonach Berlin etwa doppelt soviel Finanzausgleich erhält wie die 5 NL. Aber ich bin hoffnungsfroh, nachdem Du mir versichert hast, daß sich Berlin gesundschrumpft
3. Habe ich Dich eigentlich als Erster als Hobbypsychologe tituliert?
4. Meinst Du ich werde auch der Letzte sein ?


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Originally Posted by trance-x
nix fuer ungut. der unterschied zwischen berlin und muenchen ist ziemlich drastisch .. da hilft auch kein wuenschelruten. ohnehin ist ein problem des forums, dass die selbe begrifflichkeit aufgrund anderer gewoehnungs-sozialisierung einen ganz anderen stellenwert hat. was du z.b. unter "viel los" verstehst, waere bei mir noch als "ausgestorben" deklariert
"Viel los" ist für mich in Berlin am 1. Mai.
"Ausgestorben" ist für mich eine stille Ecke im Englischen Garten oder am Starnberger See.


Quote:
Originally Posted by trance-x
ps: und nein. in muenchen gibts kein aids. bei welcher gelegenheit oder event sollte sich die person angesteckt haben? durchs reisen? durch importiertes fremdblut aus dem krankenhaus rechts der isar?


Übrigens - weil ich nicht alle geposteten Artikel bis ins Detail durchgelesen habe: Ist auch die Meldung von heute darunter, daß Maischbergers Sendung von Berlin nach Köln umzieht? Dachte, ich frag´s halt mal. Du bist ja bestimmt keine Propagandamaschine, die so etwas bewußt unterschlagen würde.
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Old September 8th, 2004, 01:19 AM   #71
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Also die Präsenz von Stadtpolitikern auf öffentlichen Feiern/Aktionen etc. als Indikator zu nehmen, ob "viel los" ist in der Stadt, wäre ziemlich einseitig. Man könnte es auch anders herum sehen: In der Stadt ist so wenig los, dass die Politiker lieber bei jeder kleinen Feier/Eröffnung pressewirksam auftreten, weil sie sich sonst langweilen würden.
Ich bezweifle wahrlich nicht, dass in Berlin viel los ist, trance-x. Aber du vermittelst es so, als wenn außerhalb von Berlin nur tote Hose wäre.

In Hamburg ist auch viel los, besonders am letzten WE gab es diverse Großveranstaltungen (Triathlon-Weltcup in der City und der Alster, Stadtpark-Rennen mit Oldtimern, Mittelalterlich-Spectaculum im Öjendorfer Park, ein paar Demonstrationen von Randgruppen etc.). Am nächsten WE ist Karneval der Kulturen und es hätten sich Putin und Schröder in Hamburg getroffen und anschließend auf Schloss Gottorf (S-H) weitergelabert, wenn Putin seinen Deutschlandbesuch nicht abgesagt hätte.
Heute war wieder ne Demo in "Hambuich": Die Polizisten haben demonstriert.

Nachtrag: Ich hab das Gefühl, das Hamburg in dem gerade noch laufenden ARD-Nachtmagazin häufiger erwähnt wird als Berlin.
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Old September 8th, 2004, 01:57 AM   #72
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Answer Part 2

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Originally Posted by DiggerD21
Also die Präsenz von Stadtpolitikern auf öffentlichen Feiern/Aktionen etc. als Indikator zu nehmen, ob "viel los" ist in der Stadt, wäre ziemlich einseitig. Man könnte es auch anders herum sehen: In der Stadt ist so wenig los, dass die Politiker lieber bei jeder kleinen Feier/Eröffnung pressewirksam auftreten, weil sie sich sonst langweilen würden.
Das schreit förmlich nach einer Zurechtweisung aus Nord-Ost

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Originally Posted by DiggerD21
Nachtrag: Ich hab das Gefühl, das Hamburg in dem gerade noch laufenden ARD-Nachtmagazin häufiger erwähnt wird als Berlin.
Logisch, Hamburg ist das Tor zur Welt, Berlin nur das Tor nach Polen.

Aber für heute Abend wünschen wir uns alle gemeinsam, daß Berlin ein großartiges Fußballfest erlebt und möglichst viele Tore in Berlin fallen.
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Old September 8th, 2004, 01:07 PM   #73
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Nachdem Maischberger von Berlin nach Köln zieht :
Quote:
Maischberger fühlt sich wohl im Rheinland

Köln (dpa) - Sandra Maischberger (38) fühlt sich im Rheinland sehr wohl. Die Gastgeberin der gleichnamigen Show, die ab sofort erstmals aus dem Kölner WDR-Studio kommt, sagte in einem Interview des Kölner «Sonntag-Express»: «Das Rheinland ist sehr viel freundlicher als Berlin.

Es empfängt einen mit offenen Armen, es trägt einen. Es ist wärmer und netter.» Berlin ist nach Meinung der gebürtigen Münchnerin eine sehr spannende Stadt, «aber sie ist auch härter. Berlin ist anonym und manchmal ignorant gegenüber den anderen, was aber den Vorteil hat, dass man sehr ungestört leben kann.»
© dpa - Meldung vom 04.09.2004 14:17 Uhr
meldet nun auch noch die Berliner Nachrichtenagentur ddp Insolvenz an. Man fragt sich: Weil an deren Standort überwiegend uninteressantes Belangloses wie Galen, goldene Entchen oder Tom Hanks zeigt seiner Frau das Pergamon-Museum zu berichten gibt?
Schadenfreude wäre ganz sicher fehl am Platze, es geht um Arbeitsplätze und die Zukunft der Hauptstadt. Eine Insolvenz muß noch nicht die Pleite bedeuten. Also laßt uns hoffen!
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Old September 8th, 2004, 01:53 PM   #74
larved
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Originally Posted by Max BGF
Maischberger fühlt sich wohl im Rheinland

Köln (dpa) - Sandra Maischberger (38) fühlt sich im Rheinland sehr wohl. Die Gastgeberin der gleichnamigen Show, die ab sofort erstmals aus dem Kölner WDR-Studio kommt, sagte in einem Interview des Kölner «Sonntag-Express»: «Das Rheinland ist sehr viel freundlicher als Berlin.

Es empfängt einen mit offenen Armen, es trägt einen. Es ist wärmer und netter.» Berlin ist nach Meinung der gebürtigen Münchnerin eine sehr spannende Stadt, «aber sie ist auch härter. Berlin ist anonym und manchmal ignorant gegenüber den anderen, was aber den Vorteil hat, dass man sehr ungestört leben kann.»
© dpa - Meldung vom 04.09.2004 14:17 Uhr
Ich glaube, die werte Frau Maischberger muss das Rheinland erst noch kennen lernen. In 5 Minuten Rheinland sammelt man nicht so viele Erfahrungen wie in 3 Jahren Berlin - ob es umgekehrt auch so ist? Naja und im "Rheinland" gehts im Vergleich dann eben etwas provinzieller zu. Die von Frau Maischberger genannten Aspekte zu Berlin (spannend, hart, anonym, ...) sind jedenfals die so meist mit "Metropolen" in Verbindung gebrachten typischen Eigenschaften. Obwohl ich gar nicht wirklich glaube, dass sich Köln und Berlin in diesen Eigenschaften großartig unterscheiden.

Ist aber wohl klar, dass Frau Maischberger der Kölner Lokalpresse nicht erzählt, wie traurig sie ist, jetzt dort wohnen zu müssen...
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Old September 8th, 2004, 01:59 PM   #75
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Ist eigentlich nur fair, dass ein bisschen Geld mal wieder Richtung Westen zurück fliesst. Wenn wir jetzt noch den Entenkoch kriegen, ist alles wieder in Ordnung.
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Old September 8th, 2004, 02:40 PM   #76
larved
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Was für'n Entenkoch?
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Old September 9th, 2004, 04:14 AM   #77
trance-x
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Originally Posted by DiggerD21
Also die Präsenz von Stadtpolitikern auf öffentlichen Feiern/Aktionen etc. als Indikator zu nehmen, ob "viel los" ist in der Stadt, wäre ziemlich einseitig.
nein. einseitig waere es, wenn nur etwas ueber politiker da stuende. das ist aber nicht der fall. folglich ist es "ein" indikator. ein solcher ist es aber selbstverstaendlich.


Quote:
Man könnte es auch anders herum sehen: In der Stadt ist so wenig los, dass die Politiker lieber bei jeder kleinen Feier/Eröffnung pressewirksam auftreten, weil sie sich sonst langweilen würden.
nein, so koenntest du es natuerlich nicht sehen, weil die art der "kleinen feiern" in der menge bereits dein intro widerlegen wuerden. dein beispiel wuerde passen, wenn es lediglich um laterneneinweihungen oder aehnliches ginge ...


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Ich bezweifle wahrlich nicht, dass in Berlin viel los ist, trance-x. Aber du vermittelst es so, als wenn außerhalb von Berlin nur tote Hose wäre.
woanders ist auch was los. allerdings ist in berlin schon "drastisch" mehr los. das entspricht einfach den tatsachen. allerdings war das weniger meine intention den thread zu machen, eher ein seitenaspekt.

wohlgemerkt: das thema "mehr los als woanders", also der vergleich, kam - wie immer - dadurch auf, dass sich mal wieder jemand in der defensive fuehlte und schon wieder versuchte berlin runtermachten, statt einfach z.b. selbst einen thread mit einem aehnlichen thema zu eroeffnen (was ich im uebrigen begruessen wuerde, ist vielfaeltiger als abrundung zu sonstigen themen)... auch hier gilt: hast du gesehen, dass ich in nem anderen thread rumrenne und ne stadt runtermache? nein. ein anderer wars. das immer gleiche schema ...


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In Hamburg ist auch viel los, besonders am letzten WE gab es diverse Großveranstaltungen (Triathlon-Weltcup in der City und der Alster, Stadtpark-Rennen mit Oldtimern, Mittelalterlich-Spectaculum im Öjendorfer Park, ein paar Demonstrationen von Randgruppen etc.). Am nächsten WE ist Karneval der Kulturen und es hätten sich Putin und Schröder in Hamburg getroffen und anschließend auf Schloss Gottorf (S-H) weitergelabert, wenn Putin seinen Deutschlandbesuch nicht abgesagt hätte.
Heute war wieder ne Demo in "Hambuich": Die Polizisten haben demonstriert.
nix fuer ungut, aber das meiste von dir genannte, hab ich bei berlin eher weggelassen, sonst werd ich ja bloede ... irgendwann gehts auf die zeit ... demos z.b... da gibts ja ueber 4000 im jahr und in der regel die groessten ... auch sportverantstaltungen sonstweder art ...


Quote:
Nachtrag: Ich hab das Gefühl, das Hamburg in dem gerade noch laufenden ARD-Nachtmagazin häufiger erwähnt wird als Berlin.
es gibt auch leute, die fuehlen, dass wenn in germany alles so bleibt, dass dann alles so bliebe ...


http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702181.html
Quote:
Staatsbesuch: Übergangspräsident Ghasi el Jawar besucht heute Berlin

Der irakische Übergangspräsident Ghasi el Jawar besucht heute Berlin

Berlin - Die Erwartungen seines Landes an Deutschland hat ein irakischer Minister kürzlich unmissverständlich formuliert: Die Bundesregierung müsse sich wie in Afghanistan ihrer "internationalen Verantwortung bewusst werden" und sich stärker am wirtschaftlichen und politischen Wiederaufbauprozess im Irak beteiligen, forderte der Minister für zivilen Aufbau, Farhan Othman, in einem Zeitungsinterview. Mehr Engagement Deutschlands dürfte auch der irakische Übergangspräsident Ghasi el Jawar bei seinem heutigen Besuch in der Hauptstadt verlangen. Die Stabilisierung des Irak und die Koordinierung der Wiederaufbauhilfe stehen im Mittelpunkt seiner Gespräche mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern.

Der irakische Präsident trifft während seines dreitägigen Deutschland-Besuches mit unter anderem auch mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zusammen und wird zudem von Bundespräsident Horst Köhler mit allen militärischen Ehren empfangen. Die Berliner Polizei ist nach eigenen Angaben auf den Besuch "angemessen" vorbereitet. "Wir sind gewappnet. Es wird alles für die Sicherheit des Präsidenten getan", sagte ein Polizeisprecher. Für den Besuch wurde aber nicht die höchste Sicherheitsstufe angeordnet. Im Stadtgebiet werde es kurzzeitig zu unfangreichen Sperrungen wegen des Besuches kommen. dpa

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702239.html
Quote:
diverses ...
Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley , der Leipziger Pfarrer Christian Führer und der ehemalige ungarische Außenminister Gyula Horn werden für ihren Mut in den Tagen des November 1989 mit der "Goldenen Henne" der "Super-Illu" geehrt. CDU-Chefin Angela Merkel überreicht die Preise am 22. September im Friedrichstadtpalast.

Hans-Jörg Clement, Leiter der Kulturabteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung, ist ab sofort auch Berater der Villa Grisebach. Er agiert als Trend-Scout für die zeitgenössische Kunstsammlung.

Sonnenbrille, knappe Badehose. In seinem Restaurant "Monsieur Vuong" an der Neuen Schönhauser Straße wurde Dat Vuong nicht in diesem Outfit gesichtet. Aber auf dem Badeschiff, das vor der Arena in Treptow liegt. Der Mann hat kein Gramm Fett am Körper.

Künstleragent Oswald Kneip ist mit seinem Stammtisch ins Weinrestaurant Guy (heißt demnächst Habel) an der Luisenstraße in Mitte umgezogen. Montagabend traf sich dort das "Jedermann-Ensemble". Jenny Elvers-Elbertzhagen, die sich in diesem Jahr als Buhlschaft versucht, fehlte. Begründung: Das Kindermädchen ihres Sohns Paul habe sich erkältet.

Wie sieht eigentlich das typische Reisegepäck einer Hutdesignerin aus? Ohne vier Hutschachteln betritt Fiona Bennett keinen Flieger. Ihr Lieblingsmantel in Leopardenoptik ist natürlich nicht echt.

"Größer, besser und kommerzieller geht's nicht, damit ist man automatisch in der A-Liga", sagt Thomas Kretschmann (41). Kretschmann hat eine Hauptrolle in Peter Jacksons "King Kong" ergattert.

Peter Lohmeyer liest im Foyer der Arena "In Gedenken an Jonny Cash".

DJ Borboleta legt bei der Fußball-Party in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg auf.

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702237.html
Quote:
Partymeile Rotes Rathaus
Auftakt zum Münchner Oktoberfest und Hoffest: Edmund Stoiber und Klaus Wowereit feiern gemeinsam


Erst stärkte sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gegenüber von seinem Amtssitz im bayrischen Festzelt bei Bier und Brez'n, dann schlenderte er gut gelaunt zurück ins Rote Rathaus und begrüßte etwa 3500 Gäste aus Politik und Kultur, Wirtschaft, Medien und Sport. Hollywoodschauspielerin Geraldine Chaplin schwärmte vom Gastgeber: "Der Mann ist unglaublich attraktiv und hat ein Riesencharisma." Nach Berlin, so die 60-Jährige, komme sie immer öfter, weil sie hier Energie tanke wie nirgendwo sonst in der Welt: "Ich liebe es." Einen Liebesdienst der besonderen Art erwies Moderatorin Ulla Kock am Brink Ehemann Theo Baltz: "Ich fahre heim, Du kannst trinken." Eine andere als seine Ehefrau führte IHK-Chef Eric Schweitzer durchs Partygetümmel: "Meine Assistentin Ursula Gier", stellte der Alba-Chef sie vor und schob schelmisch nach: "Einer muss ja arbeiten." Die Dame erwiderte augenzwinkernd: "Mein Chef wird mit den Jahren immer besser."

Bester Stimmung und ganz leger mit Hemd und Hose, ohne Sakko und Krawatte schlenderte Finanzminister Hans Eichel (SPD) zwischen Gourmetständen und drei Bühnen für Musik, Gesang und Artistik umher: "Alles gesponsert hier, hat die Hauptstadt keinen Cent gekostet", freute er sich.

Ebenfalls im Partygetümmel gesichtet: Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Gattin Barbara, Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos), Mittes Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) mit Frau Helga, Entertainerin Dagmar Frederic mit Tochter Maxie und Touro-College-Direktorin Sara Nachama mit Andreas Nachama, Geschäftsführer der Topographie des Terrors: "Eine Party reicht", befanden beide und gehörten damit zu den wenigen, die gestern nicht zum Partyhopping die Straßenseite wechselten. Vis-a-vis feierte erstmals gleichzeitig Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) den 6. Berlin-Auftakt des größten Volksfestes der Welt, des Münchner Oktoberfestes. Beide Feste gleichzeitig - das liegt wahrscheinlich daran, dass alle heute das Spiel zwischen Deutschland und Brasilien sehen wollen. Drei Schläge aufs Fass brauchte Bayerns Staatsminister für Bundesangelegenheiten, Erwin Huber (CSU), dann hieß es: "Oa'zapft iss." Seinem Berliner Amtskollegen hatte Edmund Stoiber zuvor dafür nicht den Hammer überlassen wollen. "Das machen wir Bayern schon selbst." Ein sehr harmonisches Bild gaben auch CDU-Chefin Angela Merkel und CSU-Chef Stoiber ab, ebenso wie Preußen-Prinz Georg-Friedrich familiär mit seinem süddeutschen Verwandten Leopold Prinz von Bayern plauderte. Zu der Berliner Party wollte Leopold nicht wechseln. "Ich bin schließlich ein Löwenbräu-Mann", sagte er in Anspielung auf seinen Werbevertrag. Aber nach Berlin werde er künftig öfter kommen.

Last edited by trance-x; September 9th, 2004 at 07:11 AM.
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Old September 9th, 2004, 06:09 AM   #78
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Originally Posted by Max BGF
Zuerst einmal soviel, damit Du gleich mit der Antwort beginnen kannst:
1. Ist Deutschland eine Neidgesellschaft. Berlin ist Hauptstadt von Deutschland. Merkst Du was?
ja ... dass du damit bestaetigst a) ein neider zu sein sowie b) bestaetigst, dass du eben pauschal neidest, was gar nix mit berlin zu tun hat, das du ja eher bewunderst sowie c) ich zu recht durch berlin fuer deutschland gegen einen member of the neidgesellschaft poste, um a) steuergelder zu sparen, was b) zeigt, dass eigentlich nur berliner am sparen interessiert zu sein scheinen ...


Quote:
2. Kann ich nicht Neid gegenüber Berlin empfinden. Wie soll ein Individuum auf eine Stadt neidisch sein?
das klappt. du hast dich geaergert, dass in berlin so viel los ist und du zumeist nicht daran teilhaben kannst ...total verstaendlich. du fuehlst dich isoliert, hast permanent das gefuehl zu kurz zu kommen, etwas zu verpassen, kurzum: am falschen ort zu sein, das falsche leben zu leben ...und du hast recht! ... immerhin schuetzt dich auch unwissenheit, du ahnst naemlich nicht ansatzweise, was du tatsaechlich alles verpasst, weil: um manches zu vermissen, muss man um dessen existenz wissen ...


Quote:
Fehlende Bewunderung bis Ärger ist die zutreffendere Gefühlsbeschreibung, wenn die Zahlen stimmen, wonach Berlin etwa doppelt soviel Finanzausgleich erhält wie die 5 NL. Aber ich bin hoffnungsfroh, nachdem Du mir versichert hast, daß sich Berlin gesundschrumpft
deine erklaerung taucht immer noch nix, denn es macht keinen sinn, in foren berlin nur nicht mehr zu erwaehnen, weil irgendein hansel mit seinen ressentiments kommt oder umgekehrt anzufangen bei jeder stadt geschichten anzuschleppen.... ausserdem taugt es nix, weil ich nix drueber hoere, dass du dich ueber die kosten der doppelstrukturen erregst und laut und deutlich fuer den nachzug der restlichen regierungsgeschichten bist... die kosten jedes jahr unsummen, sind organisatorisch aber zudem noch schlechter ... dies alles und noch viel mehr geht auf deine glaubwuerdigkeit. daraus folgt: nein, du bist ganz einfach nur neidisch, versuchst eine staedteneutrale position aufrechtzuerhalten, kriegst aber deinen lokalkolorit nicht richtig in den griff und aergerst dich, wenn ich munter wie jeder andere etwas aus meiner region schildere um zu informieren - weil dir das deine bereits oben kundgetane isolation in der pampa vor augen fuehrt. es ist eigentlich so: jemand isst unschuldig sein pausenbrot und der naechste bringt sich selber in wut, weil er gerade hunger hat und selbst eins moechte. du wirst erkennen, dass weder pausenbrot noch bote etwas dafuer koennen, dass du hungrig bist


Quote:
3. Habe ich Dich eigentlich als Erster als Hobbypsychologe tituliert?
4. Meinst Du ich werde auch der Letzte sein ?
iwo ... jeder verkappte berlinFan, der zur stereotypie neigt, fuehlt sich berufen ...... ich sollte langsam rabatt verlangen!

... apropos! in "bourne supremacy" (die "Bournce Verschwoerung"), die matt damon ja gerade in berlin lobpreist (ich berichtete), siehst du szenen aus berlin, mit verfolgungsjagten und so (auch etwas muenchen kommt vor, na, ist das nix?!)... und ausser der kinokarte hat dich das keine steuergelder gekostet (glaub ich jedenfalls ... hm, mal so die fonds durchblaetter *g*)



Quote:
"Viel los" ist für mich in Berlin am 1. Mai.
"Ausgestorben" ist für mich eine stille Ecke im Englischen Garten oder am Starnberger See.
eine typische neid-ablenkaussage eines praktisch zwanghaft im eremitenstadium befindlichen


Quote:
Übrigens - weil ich nicht alle geposteten Artikel bis ins Detail durchgelesen habe: Ist auch die Meldung von heute darunter, daß Maischbergers Sendung von Berlin nach Köln umzieht? Dachte, ich frag´s halt mal. Du bist ja bestimmt keine Propagandamaschine, die so etwas bewußt unterschlagen würde.
die sendung ist letztlich vom WDR, der in koeln sitzt, mit seinem konzept auf die nase fiel, darum aus kostengruenden die ueberhaupt nicht erfreute maischberger im eigenen studio in koeln produzieren lassen muss ... oder anders ausgedrueckt: dein beispiel belegt eigentlich vor allem nur, dass du - natuerlich formell um steuergelder besorgt - viel muehe aufwendest, veraltete nachrichten rauszukramen, dabei uebersiehst, dass mich bis auf ein paar kontextorientierte beisaetze eher aktuelle interessierten...

haettest du mir aber gleich anvertraut, dass dich umzuege interessieren, haette ich dich durchaus gern mit dergleichen mitversorgt... und damit du meinen guten willen erkennst, dir zudem keine sorgen um den medienstandort berlin machen musst, packe ich dir gern ein paar nachrichten bei, die ich tatsaechlich zurueckgehalten hatte ...

http://www.wfbi.de/imperia/md/conten..._09_04_deu.pdf
Quote:
Siemens fuehrt Deutschland-Geschäft künftig aus Berlin
Deutschlands größter Technologiekonzern Siemens baut seine neue deutsche Vertriebs-Zentrale in Berlin auf. Die neue Zentrale soll am 1. Oktober in Siemensstadt starten. Damit verbunden ist der Umzug von etwa 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von München nach Berlin. (...)
Quote:
TV-Produktionsfirma MME kommt nach Berlin
(...) Me, Myself & Eye zieht nach Berlin um. Rückwirkend zum 1. Januar 2004 hat MME die Münchner Moviement und damit deren Produktionsfirmen Filmpool (Köln) und AllMedia Pictures (München) übernommen. Unter dem Dach der künftigen MME AG-Holding soll so ein neuer Produktionspool mit Standbeinen in unterschiedlichen TV-Sparten entstehen. Die börsennotierte MME ist vor allem auf MUsikformate spezialisiert und produziert unter anderem "Top of the Pops" und "The Dome". Die Münchner Moviement GmbH hat über Tochterfirmen für Sat 1 bisher Gerichtsshows wie "Richterin Barbara Salesch" produziert. Mit der "Übernahme wird MME zu einem der größten TV-Produktionsunternehmen in Deutschland mit einem geschätzten Jahresumsatz von rund 80 Millionen Euro.

http://bz.berlin1.de/aktuell/news/040909/damon.html
Quote:
Riesen-Trubel am Brandenburger Tor: ...


Hollywood-Star Matt Damon, 33, schlenderte gestern Morgen um 10 Uhr gut gelaunt aus seinem Hotel, dem "Adlon", auf den Pariser Platz. Dort schrieb er für seine wartenden Fans Autogramme. "I love Berlin", schwärmte Matt. "Das ist die tollste Stadt der Welt." Im Anschluss posierte der schöne Schauspieler (in Jeans und schwarzem Kurzarmhemd) ganz locker vor dem Brandenburger Tor. Und strahlte mit der Sonne um die Wette. 15 Minuten später ging's zurück in seine Nobel-Herberge. Dort wartete die Arbeit: Interviewmarathon zu seinem neuen Film "The Bourne Supremacy" (Die Bourne Verschwörung). Der Thriller kommt am 21. Oktober in die deutschen Kinos.

Am Abend wollte Matt ganz privat auf die Piste. In Mitte kennt er sich schließlich bestens aus. Während der Dreharbeiten hatte er drei Monate in einem Apartment in der Nähe vom Hackeschen Markt gewohnt. (...)

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Old September 9th, 2004, 06:29 AM   #79
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...349082.asp#art

Quote:
Berlin spielt mit

Matt Damon stellte „Die Bourne Verschwörung“ vor – und kommt bald mit Clooney und Pitt wieder




Das Hotel Adlon war bestens abgeschirmt – allerdings nicht wegen Matt Damon, sondern weil dort der irakische Staatspräsident während seines derzeitigen Staatsbesuchs wohnt. „Zum Glück habe ich diese vielen Pässe“, witzelte Damon gestern. Immerhin stammt er aus dem Land, das Krieg gegen den Irak geführt hat – in der Realität, nicht im Kino. Der US-Star war nach Berlin gekommen, um seinen neuen Film vorzustellen. Der heißt „Die Bourne Verschwörung“ und kommt am 21. Oktober in die deutschen Kinos. In dem Thriller spielt Damon den Agenten Jason Bourne, der sich – unterwegs mit vielen Pässen – auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit macht.

Für die Dreharbeiten ist das Team viel gereist. Die Handlung beginnt in Goa und endet in New York, es kommen auch Moskau, München und Neapel vor – und Berlin hat eine Hauptrolle. Hier spielen mehrere Höhepunkte des Plots. Vier Monate war die Filmcrew da, gedreht wurde in der Stadt und den Studios Babelsberg. Wobei das, was im Film Moskau sein soll, München oder Neapel, teils ebenfalls in Berlin gedreht wurde. Im Osten der Stadt fand man ein gutes Double für Moskau, die Messe Berlin fungiert als Einreisebehörde von Neapel. Den Ostbahnhof gibt es zu sehen, die Karl-Marx-Allee setzte die Filmfirma unter Schnee, spektakuläre Szenen spielen auf Brücken, in U-Bahnhöfen und einem Hotel am Ku’damm.



Franka Potente, seine Filmpartnerin aus dem ersten Teil „Die Bourne Identität“, ist auch dabei. „Das war seltsam“, sagte Damon. „Franka hatte mir damals so viel von Berlin erzählt, und dann drehten wir hier – ohne sie.“ Denn bis die Handlung in Berlin ankommt, hat das Drehbuch sie sterben lassen. Matt Damon nahm gestern zwar Abschied von Berlin, aber nur für kurze Zeit. „Ich nehme an, dass ich mit George und Brad im Dezember wieder da bin“, sagte er. George Clooney, Brad Pitt und er wollen dann ihren neuen Film „Ocean’s Twelve“ vorstellen. fk

rechts: Roberto Carlos im Gespräch mit BZ-Reporterin Gilbert


http://bz.berlin1.de/wm2006/040908/shoppen.html
Quote:
Nachblende: Brasiliens Superstars hatten nur eine Stunde Ausgang
- da kauften sie den Sony Style Store leer!

Shoppen wie die Weltmeister


Eine Verkäuferin erklärt Roberto Carlos die Funktionen seines neuen Handys

Berlin - Was macht ein Haufen superreicher Fußball-Stars in einer Weltstadt wie Berlin? Logo: Geld ausgeben...

Gestern hatte der Sony Style Store im Sony Center seinen großen Tag. Die Brasilianer zückten ihre goldenen Kreditkarten, kauften den Laden leer. Kein Wunder, dass der Shop für "normale" Kunden dicht machte, den Stars ungestörtes Shopping-Vergnügen bereitete.

Besonders Roberto Carlos ließ die Kasse klingeln: Erst wanderte ein Multi-Tab für die Playstation (damit mehrere Spieler dran spielen können) für 50 EUR in den Einkaufskorb. Dann gefiel ihm das Sony-Handy "P 900" - zack, her damit. Machte noch mal 749 EUR. Und eine Handycam (Roberto Carlos: "Ist hier viel billiger als in Spanien") für 589 EUR. Macht bummelige 1388 EUR in 10 Minuten. Visa-Karte raus - und gekauft! Auch Edu und Gilberto Silva waren unterwegs. Bei Edu landete ebenfalls eine Handy-Cam, ein digitaler Fotodrucker und jede Menge CD-Rohlinge in der Tüte.


Shopping-Freunden: Roberto Carlos und Keeper Julio Cesar sind glücklich

Trainer Carlos Alberto Parreira konnte auch nicht an sich halten, leistete sich eine Digitalkamera. Nur Ronaldo blieb im Hotel, strapazierte lieber seine Handy-Rechnung.

Was passierte sonst so bei unseren Samba-Gästen. Das BZ-Protokoll:
Um 7 Uhr schwebte Ronaldo aus Madrid ein. Er hatte vorher noch schnell Verlobung gefeiert. Per Eskorte ging's zum Potsdamer Platz ins "Ritz-Carlton" - und ab ins Bett.
Von 9 Uhr bis 10 Uhr gab's Frühstück im Ballsaal des "Ritz-Carlton": Rührei, Toast, Obst etc. Nur Ronaldo pennte...
Um 11.35 Uhr schlenderte Leverkusens Roque Junior ins Hotel, traf zwei Freunde: Die beiden Hertha-Brasilianer Marcelinho und Gilberto warten in der Lobby, begrüßen ihren Landsmann. Unter dem Arm trug Roque Junior eine Videokassette ohne Aufschrift - eine Aufzeichnung des deutschen Länderspiels gegen Österreich.
Um 12 Uhr kamen Edu und Gilberto Silva vom Shoppen wieder - mit prallvollen Tüten.
Mittagessen um 12.30 Uhr. Die Südamerikaner haben extra einen eigenen Koch mit nach Deutschland gebracht. Es gab Feijoada, das Nationalgericht Brasiliens: Ein dicker Eintopf aus schwarzen Bohnen mit jeder Menge Fleischeinlage. Dazu Reis, gebratenes Hühnchen und Gemüse. Zum Nachtisch wurde frisches Obst und Pudding gereicht. Um 13 Uhr tauchte auch Ronaldo auf - mit noch ganz schön kleinen Äuglein.
Um 13.42 Uhr brachen zehn Spieler auf zur großen Shopping-Tour in den "Sony Style Store"
15.40 Uhr: Der silberne Mannschaftsbus der Brasilianer setzte sich Richtung Olympiastadion zum Abschlusstraining in Bewegung. Eine Polizei-Eskorte bahnte den Weg.
Ankunft um 16.20 Uhr im Stadion. Alle Spieler verschwanden in der Kabine. Nur Roberto Carlos nicht: Er steuerte den Innenraum an, filmte das Stadion mit seiner neuen Kamera.
Das Training begann um 16.28 Uhr. 2500 Fans begrüßten die Mannschaft. Dehnen, Warmlaufen, lockeres Spielchen - um 17.45 Uhr war es schon wieder vorbei. Es ging zurück ins Hotel.
Um 19.30 Uhr wurde das Abendessen serviert. Diesmal gab's Rinderfilet mit Gemüse. Der Rest des Abends stand den Spielern zur freien Verfügung. Einige gingen noch in die Stadt, andere zockten Playstation auf den Zimmern. Um 23 Uhr war Bettruhe...

Last edited by trance-x; September 9th, 2004 at 07:33 AM.
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trance-x
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http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory702233.html
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ARD wertet "Polylux" auf

Die ARD wertet das Zeitgeist-Magazin "Polylux" auf und spendiert ihm ab heute einen neuen Sendeplatz. Statt nach Mitternacht und montags kommt es jetzt mittwochs um 23.45 Uhr. Auch inhaltlich hat sich Einiges geändert: "Polylux" wird berlinischer. Neben den Trends aus der Szene wird dem Bundesbürger künftig auch die Hauptstadt erklärt. In der Rubrik "Berlin für Anfänger" zum Beispiel werden Außenstehende in die Besonderheiten eingeweiht - so geht es heute um die "Tyrannei der Radfahrer". Außerdem wirft ein bulgarischer Gesellschaftsreporter - eine Kunstfigur - für das Magazin einen ironisch-distanzierten Blick auf die Parties der Berliner High Society. Und in "Polyluxus" wird ein trendiges Produkt aus Berlin gestestet. "Die neue Sendung ist aber keine kiezverliebte Nabelschau, sondern setzt Trends und Themen, die auch außerhalb der Hauptstadt interessieren", sagt Moderatorin Tita von Hardenberg.

Was bleibt? Die Orientierung an der Popkultur, die Gesellschaftsbeobachtung und Reporter Carsten van Ryssen, der die Meinung der Straße zum Zeitgeschehen ironisch eruiert. Der neue Sendeplatz ist besser, ideal ist er nicht. "Die optimale Sendezeit wäre gegen 23 Uhr. Vielleicht kommen wir da ja noch hin", sagt Hartmann von der Tann, ARD-Koordinator für Politik und Kultur. BM

Polylux Page: http://www.rbb-online.de/polylux/index.html

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Wo Christiane F. lebt
Wohnumfeldforschung: In der Reihe "Fakelore" ergründet das HAU urbane Mythen

Von Nina Apin

Soziale Fallhöhe: Blick aus dem 24. Stockwerk eines Hauses in der Gropiusstadt. Dorthin führte die von Matthias Lilienthal geleitete Mythentour

Das Wort Folklore, das sich aus Volk und Überlieferung zusammensetzt, bezeichnet volkstümliche Traditionen. Dazu zählen Trachten und Liedgut, Sprichwörter und Legenden. Der bayerische Bergbauer des 19. Jahrhunderts etwa bevölkerte seine Hütte gern mit Wurzelmännern und Hexen, um die Einsamkeit zu ertragen. Aber auch im urbanen Raum gibt es manchen Köhlerglauben. Moderne metropolitane Schauergeschichten wie jene von den in der Kanalisation hausenden Krokodilen stellen eine säkulare Form des Volksmärchens dar.

Zusehends ersetzen urbane Legenden ländliche Folklore. Zumal es die weiland dem Vernehmen nach tatsächlich recht heile Welt des bayerischen Bergbauern längst nicht mehr gibt. Allenfalls als verfälschende "Fakelore" lebt sie fort, beispielsweise als gefühlsseliger Abklatsch in Volksmusik-Sendungen.

Die Folklore mag tot sein, die urbane Legende aber ist quicklebendig. Das Theater Hebbel am Ufer (HAU) schlägt aus dieser These Wissenschaft: Eine "Mobile Akademie" mit 130 Künstlern aus 48 Ländern befasst sich 20 Tage lang mit dem Thema "Fakelore. Konstruktionen und Erfindungen urbaner Folklore". Künstlerworkshops und Vorträge überformt ein komplexer Theorieüberbau. Die so genannte Volks-Akademie mit Vorträgen, Aufführungen, Konzerten gibt sich - abgesehen vom Preis (1 Euro) - kaum volksnah. Mit Wortgeklingel von "urbanen Archiven" bis zu "multipler Authentizität" schreckt das Programm eher ab.

Doch hinter dem Geschwurbel verstecken sich durchaus Perlen großstädtischer Folklore. Immerhin 30 verschiedene Stadt-Touren führen im Rahmen der Veranstaltungsreihe durch Berlin. So kann man mit Anna Thalbach die Berliner Theaterlandschaft durchmessen oder mit Claudia Wahjudi auf den Spuren des Mythos SO 36 durch die Oranienstraße flanieren.

Auf Tour Nr. 15 führt HAU-Chef Matthias Lilienthal höchstselbst durch die Gropiusstadt. Mit wippendem Kraushaar schreitet er voran - und macht schon die Fahrt mit der U 7 zum Abenteuer: "Diese Linie vollführt eine Zeitreise", ruft er munter, "man startet im wohlhabenden Westen; dann wird es zunehmend asozial."

U-Bahnhof Lipschitzallee. Die "Fakelore"-Reisenden sammeln sich auf einer kahlen Betonfläche. Lilienthal erzählt von Gropius' Plänen, von der U-Bahn als Hauptschlagader, von einem Dorfplatz, aufgelockerter Architektur und Frischluft. Der Mann hat die Lizenz zum Dozieren. Schließlich ist er in Gropiusstadt aufgewachsen. Und kennt daher auch keine Berührungsängste bezüglich der Einheimischen: Auf dem Dach eines 16-stöckigen Wohnhauses lernen die Touristen das Ehepaar Pennewitz kennen. Nachdem sie alles über Quadratmeterpreise und Nachbarschaftsverhältnisse erfahren haben, arrangiert Lilienthal eine Wohnungsbesichtigung. Des ethnologischen Blicks wegen. Die Jung-Forscher stehen etwas verlegen im Flur, als Frau Pennewitz erzählt, wie sie aus einem Britzer Reihenhaus herzog. Eine Schweizerin fragt nach Ausländern im Haus. "Det is multikulti hier, Polen, Türken, allet, aber mir jefällt's", sagt Frau Pennewitz. "Was Sauberkeit und Ordnung betrifft, ist det hier 'ne Katastrophe", brüllt Herr Pennewitz aus dem Wohnzimmer. Frau Pennewitz ringt um Fassung, Beklommenheit unter den Besuchern.

Draußen kommt die wohl bekannteste Gropiusstadtbewohnerin zur Sprache: Christiane F., die zwischen strengen Hausmeistern und hässlichen Wolkenkratzern ihre Drogenkarriere begann. Lilienthal liest Passagen aus dem Buch, seine Assistentin nimmt das brav auf Band auf. Dann geht es zu Lilienthals Mutter. Zum Tee. Hier, im gepflegten Bungalow mit Garten, werden alle Trabantenstadt-Klischees hinfällig. Mit Obst von Mutter Lilienthal als Proviant geht es dann im Bus ins größte Einkaufscenter Deutschlands. Hier, in der globalisierten Einförmigkeit der "Gropiuspassagen", holt Lilienthal noch mal die Theoriekeule raus. Nach Rem Kohlhaas, hebt er an, sei die Eigenschaftslosigkeit der Vorstädte die konsequente Realisierung unserer gleichförmigen Biografien. Eine Äußerung, die naturgemäß Widerspruch provoziert.

Als Tour Nr. 15 beendet ist, haben die Mitreisenden gelernt, dass Mythenproduktion ein empfindliches Pflänzchen ist. Und dass Christiane F. lebt.
Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, Kreuzberg, Tel.: 259 004 53. Termine: Bis 19. 9.
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Neue Heimat in Kreuzberg - Kunst
Am 22. Oktober eröffnet die Berlinische Galerie mit ihrer Sammlung moderner Kunst die neuen Räume in der alten Jakobstraße 124-128 in Kreuzberg. Politische Interessen und finanzielle Probleme verhinderten, dass die Sammlung nach dem Rausschmiss aus dem Martin-Gropius-Bau 1997 ohne Unterkunft blieb. Ohnehin musste sie seit 1975 immer wieder umziehen. So sei das für 19 Millionen Euro umgebaute ehemalige Glaslager nun das erste eigene Haus seit 29 Jahren, betonte gestern Galeriedirektor Jörn Merkert.

Passenderweise heißt die erste Foto-Ausstellung denn auch "Architektur der Obdachlosigkeit". Gezeigt werden Behausungen Obdachloser aus aller Welt. Die mit 4600 Quadratmetern gegenüber den vergangenen Räumlichkeiten ungleich großzügigeren Hallen werden neben der Dauerausstellung außerdem mit einer Installation der österreichischen Künstlerin Eva Grubinger eröffnet. Ihre Objekte aus schwarz-stählern glänzendem Holz werden im separat angelegten Raum "Jetzt-Now" installiert. Die Wahl der seit 10 Jahren in Berlin lebenden Österreicherin kann als programmatisch für das Ziel der Galerie gelten, Berliner Kunst im Dialog mit internationalen Positionen zu zeigen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...347983.asp#art
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Bildtafeln zum 17. Juni müssen weg
Finanzministerium setzt sich gegen Arbeitsgemeinschaft 13. August durch


Die Chancen standen von Anfang an nicht gut. Das war Alexandra Hildebrandt von der Arbeitsgemeinschaft 13. August klar. Aber aufgeben will sie nicht. „Ich werde die Gedenktafeln nicht abnehmen. Das sollen die Herren vom Bundesfinanzministerium machen“, kündigte sie am Rande der Verhandlung an. Es ging gestern vor dem Berliner Landgericht um die drei knapp 18 Meter hohen Bilder, die am Ministerium von Minister Hans Eichel (SPD) an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR erinnern.

Jetzt aber sollen sie weg. Das entschied die 23. Kammer nach recht kurzem Prozess. Die Arbeitsgemeinschaft habe die Bildtafeln mit Motiven des Aufstandes „sach- und fachgerecht zu entfernen“, urteilte das Gericht. Zuvor war der Versuch einer gütlichen Einigung gründlich gescheitert. „Die Bilder müssen weg“, beharrte der Vertreter des Ministeriums. „Nur unsere Fotos an der Fassade erinnern derzeit ausreichend an die erste Massenerhebung gegen das DDR-Regime“, hielt Alexandra Hildebrandt dagegen.

Tausende Arbeiter hatten sich vor 51 Jahren an dem damaligen Haus der Ministerien der DDR versammelt, um gegen die Regierung unter Walter Ulbricht zu demonstrieren. Der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern niedergeschlagen.

Im Juni vergangenen Jahres, zum 50. Jahrestag des Aufstandes, durfte die Arbeitsgemeinschaft mit Zustimmung des Hausherren die Gedenktafeln anbringen. Die Genehmigung war jedoch befristet. Aus Gründen des Denkmalschutzes, hieß es. Doch die Arbeitsgemeinschaft rührte sich nach Ablauf der erlaubten zwei Wochen und auch nach mehreren Mahnschreiben nicht.

Die Arbeitsgemeinschaft ist überzeugt, dass die offizielle Gedenkstätte vor dem Finanzministerium nicht ausreiche. Das in einen Boden eingelassene Werk sei überhaupt nicht wahrzunehmen, schimpfte Hildebrandt. Das sei vielleicht ein Kunstwerk, aber kein Denkmal, empörte sie sich. Doch über diese Frage hatte die Richterin nicht zu entscheiden. Sachliche Gründe gegen die Klage der Bundesrepublik habe die Arbeitsgemeinschaft nicht vorgebracht, stand für das Gericht schließlich fest.

Hildebrandt kündigte bereits Berufung an. Auch wenn sie rechtlich wohl chancenlos ist. Sie hofft auf einen Kompromiss. Und für den Fall, dass Eichels Ministerium die Bilder durch eine Firma abmontieren lässt und der Arbeitsgemeinschaft die Rechnung schickt, hofft sie auf Spenden-Hilfe. Kerstin Gehrke

http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...347983.asp#art
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08.09.2004 17:39

Beckenbauer fordert bei Fußball-WM Hilfe der Botschafter

Berlin (dpa/bb) - Außenminister Joschka Fischer und Franz Beckenbauer haben die deutschen Diplomaten im Ausland aufgefordert, für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu werben. Als Leiter des Organisationskomitees für das Turnier in Deutschland sagte Beckenbauer bei einer Botschafter-Konferenz in Berlin, «wir sind nicht das Land, das die Höflichkeit erfunden hat». Deshalb müssten die deutschen Auslandsvertretungen das Motto «Die Welt zu Gast bei Freunden» glaubhaft vertreten.

Last edited by trance-x; September 9th, 2004 at 08:26 AM.
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berlin ist nr. 1, derya aydin, kniet nieder ihr bauern, traens♀♂

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