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#1 |
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Centre of Europe
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Richtige Grosstadt in Zürich?
Hallo zusammen
Ich empfinde Zürich in Sachen Bauen seit einigen Jahren als sehr dynamisch und freue mich darüber. Es fehlt aber ein Willen oder eine Strategie aus ZH eine richtige (Welt-)Metropole zu machen. Vielleicht wird das ja explizit nicht gewünscht. Ich selber fände es aber grossartig. Das "Problem" von Zürich betrachte ich so: es wäre weltweit gesehen im Prinzip eine völlig unbedeutende Stadt wenn es wirtschaftlich gesehen nicht so potent wäre...deshalb (die Lebensqualität ist dann ein Goodie) erscheint es ja immer zuoberst in den Städterankings. Im Vergleich zu Weltstädten fehlt ZH aber wirklich etwas mehr Grösse. Gerade vorgestern während meiner Velotour fiel mir wieder der Dorfcharakter von ZH auf. Gleichzeitig kamen mir ein paar Gedanken, die ich hier gerne zur Diskussion geben möchte. Was aktuell immer wieder diskutiert wird ist ja die Zersiedlung des Mittellandes. Gleichzeitig ist die Immigration stark. Ein verdichtetes Bauen wird deshalb angestrebt, obwohl ich persönlich nicht daran glaube, dass es sich in Zukunft stark verbessern wird (wegen der Eigenständigkeit der Gemeinden). Manchmal frage ich mich aber wirklich was man überhaupt will. Den Prime-Tower finde ich toll und dieses Hochhaus (inkl. Mobimo-Tower usw.) könnte auch der Beginn einer Skyline in ZH bedeuten, was ich persönlich für eine so wichtige Finanzstadt wie ZH sehr begrüssen würde. Auch die hier bereits erwähnten Siedlungen oder geplanten Projekte (Glattpark, Neu-Oerlikon, Entwicklungsbiet Glattal) finde ich ganz gut und haben Grosstadt-Charakter. Aber manchmal finde ich es wirklich lächerlich, wie ländlich Zürich ab dem Hardturm (Bernoulli-Häuser) Richtung Höngg entlang der Limmat aussieht. Auch ab Schlieren rund um das Kloster-Fahr....schätzungsweise 2-3 Km2 nur Wiese! Obwohl man hier keine 10 Km vom Stadzentrum entfernt ist. Da frage ich mich wirklich was mit verdichtetem Bauen gemeint ist. Sind das dort wirklich alles Lanwirtschaftszonen, dass man sie der Natur überlässt? Natürlich braucht es auch Freizeit-Räume. Diese gibt es aber schon in reichlicher Anzahl (See, innerstädtische Parks, Uetliberg, Hönggerberg, Zürichberg, Limmat, innerstädtische Wälder rundherum...). Manchmal erscheint mir aber die Agglo Zürich (ZH-Nord, Regensdorf oder Opfikon) als grosstädtischer als die Stadt Zürich selbst. Ich finde, dass unser Land eine richtige Grosstadt verdient hätte (man schaue da auf das ebenfalls kleine Österreich mit der Weltstadt Wien). Abgesehen von den raumplanerischen Hürden: gibt es Möglichkeiten, im ARE die Stadtregion Zürich als richtige Metropole zu fördern und entsprechend die Gesetze zu ändern? Welche Stossrichtungen (politischen Entscheide usw.) und auf welcher Ebene wären diese nötig, um aus ZH eine richtige Grossstadt mit 800'000 Einwohnern und einer (verdichteten) Agglo von 1.5-2 Mio zu machen? Ich freue mich auf Eure Reaktionen. Gruss F. Last edited by Metro007; April 25th, 2011 at 03:51 AM. |
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#2 |
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Hallo
Ich stimme dir da zu 100% zu. Es fehlt ein konzept in Zürich. Zu viele Vorschriften, die das bauen so sehr erschweren. Es wird gebaut, alles sieht anderst aus. Bei Zürich west sollten doch ein paar Hochhäuser mehr gebaut werden. Aber nein, der Platz wird mit Wohnungen zugepflastert. Platz hätte es dort ja genug für paar Hochhäuser mehr. Und es sollte 200m+ gebaut werden. Doch davon haben die Zürcher angst. Wegen dem Schatten und Lärm. Wir sind ja nicht einmal fähig ein Stadion zu bauen. Bin nun seit einem Monat in San Diego, Kalifornien. Hier hat es ein paar duzend Hochhäuser, welche 100-150m sind. Sowas würde in Zürich perfekt passen. Ist nicht so Protzig. Ich finde es schade, Zürich ist wie ein flickwerk. Und alles geht nur sehr langsam voran. Das war mein Kommentar. Bin selbst aus Zürich und arbeitete 7 Jahre in Zürich.
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#3 |
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Registered User
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Naja, rein statistisch gesehen ist Zürich eine "richtige Grosstadt". Ich habe etwas Mühe damit, dass Weltstadt mit Grösse gleichgesetzt wird. Das wäre vielleicht Indikator für eine "Mega City", aber eben gerade nicht für eine "Weltstadt". Ich persönlich schätze Zürich sogar noch eher als Wien als Weltstadt ein, aber das ist eine Diskussion, die es hier schon mal gab und die dann relativ ausgeartet ist. Gemäss UNO ist Zürich eine sog. "Alpha World City -" und damit auf gleicher Stufe wie Wien oder Amsterdam und sogar noch vor Washington, Berlin oder München. Es ist klar, dass diese Rangierung nicht auf der Grösse von Zürich fusst. Was die Einwohnerzahl betrifft, haben wir "keine Chance" gegen die Konkurrenz. So gesehen spielt Zürich in einer sehr, sehr hohen Liga für eine verhältnismässig kleine Stadt. Insofern halte ich die Diskussion, ob Zürich eine Weltstadt ist oder nicht, für überflüssig. Zürich ist eine Weltstadt, die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt enorm.
Mal abgesehen von der ganzen "Terminus-Frage" gebe ich dir aber recht. Meiner Meinung nach wäre eine Eingemeindung der umliegenden Gemeinden, eine koordinierte Planung inklusive eines Hochhausclusters in Zürich West und vielleicht bis Altstetten und dementsprechende Antworten im Bereich des öffentlichen Verkehrs (Stichworte S-Bahn-Ausbau oder U-Bahn) dringend nötig. Das spielt zwar für den "Weltstadt"-Status keine wirklich wichtige Rolle, aber die Lebensqualität gerade in den anliegenden Gemeinden würde stark zunehmen und ausserdem besteht, wie von dir angetönt, schlichtweg die Notwendigkeit einer Verdichtung. Die Planung dafür kann und darf nicht an der Stadtgrenze halt machen. |
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#4 |
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Registered User
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Mir gefallen die Bernoulli Häuser sehr und vielen anderen auch, da man sehr kämpfen muss, um eins zu bekommen. Und auch in Manhattan gibt es Orte wo es fast wie im Dorf aussieht, wenn auch etwas gedrängter.
Zürich ist eben genau schön weil es nicht so ein seelenloser Moloch wie Frankfurt ist. Die aktuelle Infrastruktur stösst sowieso an ihre Grenzen, vor ein paar Jahren konnte man noch ohne Kampf in einen Bus am Morgen, jetzt brauchts fast die Leute mit den weissen Handschuhen, auf der Bahnhofstrasse gibts bei schönem Wetter fast kein Durchkommen (bitte, liebe Stadt, macht doch so "schnelle" und "langsame" Fussgängerspuren hin? Wär doch was...), es ist einfach total voll. Klar kann man so eine "Finanzdistriktgegend" basteln, London hat es ja auch geschafft aber die alterwürdigen Banken und Firmen wollen ja trotzdem in der City sein und nicht in (so nennt es ein Investmentbankerfreund) Canary Barf. Die Lösung mit dem Escher Wyss Platz und allgemein der Gegend ist ganz ok, man müsste halt den Zugang von der Hardbrücke etwas weniger umständlich machen. Und dann gibt es noch diese verbitterte "Ich muss um jeden Preis im Kreis 1,2,6 oder 8 (für die Yuppies) respektive 3, 4 oder 5 (für die "Alternativen) leben, alles andere ist bääääh" Einstellung, die, kombiniert mit dem Geschrei wegen der hohen Preise, ein biiiisschen peinlich ist. Es wird also viiiiel Gebietsmarketing brauchen, bis die Gegend um den Mobimo Tower wirklich als "Stadt" akzepiert wird. Bin mirs ja auch gewohnt, nach dem Ausgang einfach zu Fuss nach Hause watscheln zu können, wird mir etwas fehlen aber dafür werde ich morgens nicht vom Krankenauto vor der Hütte geweckt. Was ich nicht so verstehe ist, WENN ein Hochhaus dann doch gebaut wird oder allgemein etwas Hohes, dann oft an einem Ort, wo es keinen Sinn ergibt. Die Geschichte mit der bald nur noch eine Schattenexistenz führenden Badi Letten ist einfach nur peinlich, auch im Glattpark haben sie die Verordnung geändert, damit sie gleich neben der Haltestelle Glattpark theoretisch doch ein Hochhaus hinpflanzen können, statt es neben der Autobahn bauen, wo niemand vom Schatten beeinträchtigt wird. Da ist doch schon von Anfang an klar, dass sich die Bewohner dagegen wehren werden und es am Schluss dann doch nicht zustande kommt - im Glattpark stehen viele Eigentumswohnungen, Eigentümer sind wie wir im Fluglärmstreit sehen die vergiftesten Einsprächler/Kämpfer. |
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#5 |
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Centre of Europe
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In San Diego war ich soeben auch. Dort hat man es aber mit amerkanischen (Grössen-) Verhältnissen zu tun. San Diego liegt beinahe in der Metropolregion der abartig gigantischen Megacity L.A. (neben NY und Tokyo die flächenmässig grösste Stadt der Welt). Und sowas wollen wir hier natürlich nicht ;-)
Gemäss Wikipedia ist jede Stadt ab 100'000 eine Grosstadt. Und Zürich ist (so wie es "sft" schrieb) von der wirtschaftlichen Bedeutung her zwar eine sehr wichtige Stadt. Es gibt meiner Meinung nach aber einen Unterschied, ob wir von Megacities wie London, Paris, Berlin, NY oder von einer (normalen) Weltstadt wie Wien reden. Die meisten kleineren Ländern wie Schweden, Finnland, Holland, Österreich, Portugal und Griechenland haben grössere (Haupt-)Städte. Verkehrstechnisch (Bahnhof, Flughafen) ist in ZH zwar echt was los. Ich vermisse aber ein richtiger Stadtcharekter mit grossen modernen Bauten. Zwar wird heute viel gebaut aber ich vermisse ein Bekenntnis zum Standort Schweiz: so ein wirtschaftlich starkes Land hat meines Erachtens auch eine richtige Metropole verdient. Und Zürich, wie die ganze Schweiz auch, verzettelt sich. Die Region Dublin mit gleich vielen Einwohnern erscheint mir viel grösser als Zürich, weil die Stadt kompakter ist. Das vermisse ich hier... Gruss F. Last edited by Metro007; April 24th, 2011 at 11:14 PM. |
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Centre of Europe
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Frankfurt gehört wie Zürich zu den zwar wirtschaftlich bedeutenten aber flächenmässig kleineren Städten dieser Welt, auch wenn FRA viel mehr Hochhäuser hat. Als Moloch würde ich es wirklich nicht bezeichnen, wenn man da mit anderen Grosstädten vergleicht... Gruss F. |
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#7 |
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Join Date: May 2008
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Ich finde Zürich schön.
Ich habe schon viele Grossstädte gesehen, und Zürich ist sicher eine von der kleinsten. Trotzdem ist Zürich sehr bekannt. Jedesmal wenn ich nach meiner Herkunft gefragt werde, und ich Schweiz sage, kommt sofort: ooo Rolex, Chocolate, Zürich.. Man darf Zürich nicht immer nur auf die Einwohnerzahl oder die Fläche reduzieren. Spielt doch keine Rolle. Die Stadt ist bekannt, und das finde ich fast wichtiger. Ich finde beachtlich, was in ZH-West/Nord alles gebaut wird. In anderen Städten fängt man an mit Visualisierungen, und in Zürich bauen sie schon. Respekt. Ich finde den Primetower ein geniales Hochhaus. Und wenn die anderen rundherum noch stehen, entsteht ein schöner kleiner Cluster. Lieber ein kleiner Cluster, als ein Mega Hochhaus irgendwo in der Pampa. Das einzige was für meinen geschmack in Zürich fehlt, ist eine U-Bahn. Nur schon vom feeling her, sich in einer Stadt durch den Untergrund zu bewegen finde ich geil ![]() Naja, die SBB möchte ja kleinere Züge mit vielen Türen durch Zürich rattern lassen, schauen wir mal
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#8 | |
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Join Date: Aug 2007
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Bin auch der Meinung, dass Zürich einen kleiner Cluster benötigt. Mit kleinem Cluster meine ich aber 5-6 Häuser zwischen 120 und 180m. Das was unter 80m ist, ist für mich nicht nur ein kleiner Cluster sondern ein Microcluster.... International gesehen, ist 120-180m ein kleiner Cluster, 180-260 ein mittelgrosser und alles darüber ein grosser Cluster... |
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#9 |
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Join Date: Mar 2008
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#10 |
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Mega City ist meines Erachtens auch ein ziemlich unsäglicher Begriff. Gemäss Wikipedia sind etwa Manila, Delhi oder auch Lagos Megacities, während in Deuschland das Konstrukt "Rhein-Ruhr" diesen Titel bekommen hat. Dabei habe und hatte ich nie den Eindruck, beim Ruhrgebiet könne man von einer zusammenhängenden Stadt sprechen - auf jeden Fall nicht im Sinne einer "Mega City".
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#11 |
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Steve's Photo Gallery
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Ich war die letzten drei Tage in Strassburg. Obwohl die Stadt nur etwa 260'000 Einwohner hat, ist sie fast so urban wie Zürich und auch eine Weltstadt und kleine Grossstadt.
Was ich schon bei der Besichtigung vieler anderen europäischen Städte empfand, wurde in Strassburg wieder bestätigt. Zürich fehlt es fast nur an dem, was man heute nicht mehr bauen kann und will. Strassburg hat eine riesige Vielfalt an Architekturstilen und hunderte von prächtigen Häusern vom Mittelalter bis 1920. Da gibt es zehnmal so viel zu besichtigen wie in Zürich. Bei Architektur ab 1920 hat Strassburg wie die meisten mittelgrossen europäischen Städte nicht mehr viel zu bieten. Aber das braucht es auch nicht, weil die Stadt schon genug interessant ist. In Zürich fehlte es bisher an grossen Plätzen, breiten Strassen und repräsentativen Gebäuden. Jetzt sind diese in Zürich West und Nord am entstehen, und doch hat man das Gefühl, das Zürich dadurch noch lange keine richtige Grossstadt wird. Zürich wird zwar immer urbaner, kann aber die Städte die schon vor 100 Jahren so urban waren niemals aufholen. Die Industriegebiete kann man urbaner gestalten, aber aus der Innenstadt gibt es nicht viel rauszuholen, die Strassen können nicht verbreitert und die Blöcke können nicht vergrössert werden, ohne vieles zu zerstören, was man erhalten will. In Zürich ist und bleibt alles eingeengt und schmal - Strassen, Plätze, Blöcke, Gebäude, Pärke - es ist alles festgefahren. Da kann man am Stadtrand und den ehemaligen Industriearealen noch so viel grosses bauen, es wird nicht möglich sein, eine Verbindung herzustellen zur Innenstadt, was nötig wäre, um aus Zürich eine echte Grossstadt zu machen.
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Steve's Photo Gallery - www.stevesgallery.net - The photo gallery of buildings and construction sites ERSTBEZUG - www.erstbezug.ch - Verzeichnis für Neubauprojekte in der Schweiz Last edited by steve5; April 25th, 2011 at 02:51 PM. |
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#12 |
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Centre of Europe
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Gemäss heutiger Situation ja. Leider. Aber es wäre etwas was man anstreben sollte. Die Kernstadt alleine schon grosstädtischer machen. Man muss dafür nicht unbedingt breitere Strassen bauen aber mehr in die Höhe. Anstatt 3-4 Stockwerke sollten es 5-6 sein. Wie in Barcelona übrigens, die sehr komakt ist.
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#13 |
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Join Date: Mar 2008
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Sehe ich auch so (zu steves Beitrag). Natürlich kann man eine kleine Skyline bauen und die Fläche weiter vergrössern, aber imposanter wird es dadurch nicht. Nur schon Kopenhagen kommt mir unglaublich viel urbaner vor als Zürich. Die Schweiz hatte halt nie einen König, Kaiser oder sonst jemanden, für den man etwas Grossartiges hätte bauen sollen.
Am ähnlichsten bezüglich Grösse, Angebot und Urbanität sehe ich Dublin oder vielleicht noch Bratislava. Allerdings ist es mir auch Wurst. Nach zwei Wochen Moskau bin ich froh, dass wir keine echte Grossstadt haben. Wer braucht denn so was. Und eine U-Bahn braucht's auch nicht. Unsere S-Bahn könnte man allerdings zu einer Art U-Bahn-System umfunktionieren mit höherer Taktfrequenz und einer rauhen Stimme, die vor den schliessenden Türen warnt. Das wäre sehr städtisch. Die Distanzen sind ja etwa diesselben wie in grösseren Städten. |
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#14 |
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Steve's Photo Gallery
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In der Zürcher Innenstadt sind fast alle Gebäude 5-6 Stockwerke hoch. In Barcelona die meisten 6-7, teilweise auch 8-9. Aber die Proportionen müssen halt stimmen, die Gebäude müssten auch breiter sein und die Blöcke mehr Umfang haben, also die Strassen weiter auseinander liegen.
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#15 | |
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#16 | |
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aber wenn der Hardturm und das Toniareal fertig sind, und vielleicht noch das Ewz Hochhaus kommt, bildet sich ein kleiner, oder wie du sagst: Microcluster. Für mich ist die Höhe nicht so wichtig. Hauptsache, sie stehen einfach alle in ZH-West...
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#17 | |
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Wirtschaftlich ist die Stadt sicher nicht so wichtig wie Zürich, aber kulturell und historisch ist Strassburg eine sehr vielfältige und interessante Stadt.
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#18 |
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Hier herrscht wieder einmal ein Durcheinander von Begriffen bzw. Konzepten.
Grossstadt: Mehr als 100`000 Einwohner. Dies ist ein rein Statistischer Begriff und hat nichts mit Urbanität zu tun. Megacity: Mehr als 5 Mio Einwohner. Auch dies ist ein rein statistischer Begriff und hat nichts mit der Bedeutung in der Städtehierarchie zu tun. Global City: Hierarchisch, nach Bedeutung in der Weltwirtschaft. Es geht um den Austausch mit anderen Städten. Als global cities gelten eigentlich nur New York, London und Tokyo. Es gibt aber weitere Abstufungen und dort erscheint schon bald auch Zürich, da es eine wichtige Position in der Finanzwelt einnimmt. Genf ist übrigens auch eine global city! Weltstadt: Ähnliches Konstrukt wie die global cities. Nur wird hier der politischen und kulturellen Perspektive mehr Bedeutung gegeben. Metropolitanregion: Ballungsraum, der im Vergleich zur Agglomeration auch die ländlichen Gebiete berücksichtigt. |
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#19 | |
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Dann gibts ja auch noch die Alpha World Cities und unzählige andere Konzepte. Ich glaube wir sind uns einig, dass das kleine Zürich eine überproportional wichtige Rolle spielt. Das hat aber nur sehr beschränkt mit der Städteplanung oder der gefühlten Urbanität zu tun ;-) |
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#20 | |
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![]() Da hier viele Leute mit Begriffen um sich werfen, ohne sich zu überlegen, was sie bedeuten enstehen missverständnisse. Megaurbaner Raum und Megacity ist nicht das Gleiche, da ein polyzentrischer Raum mit vielen Leuten eine ganz andere Dichte aufweist, als eine Megacity. Es entstehen auch typischerweise unterschiedliche Probleme. Wichtig finde ich vor allem, dass man zwischen funktionalen und statistischen (Grösse) unterscheidet. Zurück zu Zürich: Kleine Häuser und Weltstadt sind kein Widerspruch! Es stellt sich eher die Frage, ob man urbaner sein will. Mich würde es nicht überraschen, wenn sich dies in den Lebensqualitätsrating aufgrund komischer Indikatoren negativ auswirken würde. |
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