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Old February 17th, 2012, 02:13 PM   #1
Kaufmann
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Das alte Dortmund (Fotos, Postkarten, historische Gebäude, Bildvergleiche) | ALBUM

Geschichte Dortmunds

Nur wenige Städte hierzulande besitzen eine so reiche Tradition wie Dortmund, eine Stadt, die in ihrer 1125-jährigen Geschichte zweimal sogar europaweite Geltung für sich beanspruchen durfte:

In der Blütezeit der Hanse und in der Hochphase der Industrialisierung, die man nachträglich als „Gründerzeit” bezeichnete. Den wirtschaftlichen und politischen Aufstieg der Stadt vollbrachten jeweils die Bürger der Stadt selbst, sei es nun
als Fernkaufleute oder Handwerker im Mittelalter oder im Dreiklang von Kohle, Eisen und Bier als Unternehmensgründer und Facharbeiter Ende des 19. Jahrhunderts.

Von der Gründung bis zum Beginn der Industrialisierung (890 – 1850)

Die erste urkundliche Erwähnung Dortmunds stammt aus dem Jahre 890.
Durch die günstige Lage an der Kreuzung von Hellweg, in Ost-West-Richtung, und einer Handelsstraße, die von der Ruhr über die Lippe weiter nach Norden verlief, entwickelte sich die Stadt schnell und erreichte ihre mittelalterliche Größe in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Im Mittelalter war Dortmund häufiger Aufenthaltsort der Kaiser, die hier auch zahlreiche Synoden abhielten.
Friedrich Barbarossa und später Karl IV. besuchten Dortmund. Bei seinem Besuch im Jahre 1377 überreichte letzterer eine wertvolle Reliquie des Hl. Reinoldus.
Dortmund verdankte seine Größe und Bedeutung vor allem der Mitgliedschaft in der Hanse.
Ein 1570 erlassenes Edikt des Rates machte Dortmund zu einer protestantischen Stadt.
Dortmund war für die Ausbildung evangelischer Geistlicher bekannt.



Die große Zeit der Hanse

Die Stellung als autonome Reichsstadt brachte Dort mund eine Sonderposition, verschaffte der Stadt gleichsam den Status der Eigenstaatlichkeit. Der König huldigte die Stadt nach seiner Wahl und erhielt im Gegenzug eine Bestätigung der Reichsprivilegien. Die politische Sonderstellung als einziger Reichsstadt Westfalens gründete auch auf der wirtschaftlichen Entwicklung. Im 14. Jahrhundert galt Dortmund, mit damals rund 7.000 Einwohnern eine der größeren Mittelstädte mit überregionaler Ausstrahlung, als eine der wichtigsten Hansestädte. Hatten Dortmunder Kaufleute bis in das 13. Jahrhundert hinein die Warenströme zwischen Mitteleuropa und dem Nordosten – dem Ostseeraum – zusammen mit Soester und anderen westfälischen Kaufleuten vermittelt, so verlagerten sich die Schwerpunkte der Handelstätigkeit mit dem Aufstieg der Hanse nach Westen, nach Flandern und nach England. Hier waren Konsortien unter Führung Dortmunder Kaufleute so aktiv, dass man den Wollexport aus England auf den Kontinent weitgehend kontrollierte. Dortmunder Kaufleute handelten aber auch mit Tuchen, Wein, Spezereien und – dies darf nicht vergessen werden – sie exportierten die Eisen- und Stahlerzeugnisse der Stadt und des märkischen Sauerlandes in die Welt.

Spektakulärste Finanztransaktion Dortmunder Kaufleute war die Auslösung der englischen Königskrone für 45.000 Gulden im Jahre 1343 durch ein Konsortium von Kaufleuten aus Dortmund. Die Königskrone war zur Finanzierung des Hundertjährigen Krieges an den Erzbischof von Trier verpfändet worden, der aber die Kriegspartei gewechselt hatte.Das 15. Jahrhundert war aber auch eine Zeit der Krise für die Stadt. Nach dem dreißigjährigen Krieg erholte sich die Stadt eine lange Zeit nicht mehr und sank zu einem Ackerbürgerstädten herrab.



Die „Dortmunder Gründerjahre”

Die Grundlagen der modernen Dortmunder Wirtschaft und der Großstadt Dortmund wurden zwischen 1820 und 1876 geschaffen. In diesen Kontext gehören jedoch auch Defizite wie die soziale Zweiteilung der Stadt durch die Eisenbahnlinien. Die damals in Kauf genommene Abtren*nung des Nordens von der Innenstadt hat die Stadt*planung bis in die Gegenwart hinein beschäf*tigt und ist auch heute noch nicht überwunden. Der zweite große Aufstieg der Stadt begann mit der Industrialisierung in Deutschland.


Die Stadt im Krieg und Wiederaufbau

Nach Kriegsende gestaltete sich das Leben in dem weitgehend zerstörten Dortmund als Kampf ums Überleben, die Innenstadt war mit nahezu 99,2% einer der am stärksten zerstörten Städte in Deutschland. 1945 hausten in den Ruinen nur noch etwa 300.000 Menschen. Die dringlichsten Anliegen der Menschen – die Wohnungsnot und die Nahrungsmittelversorgung – standen im Vor*dergrund des allgemeinen Interesses. Noch im April 1947 kam es in Dortmund zu Hunger*demonstrationen. Unter der britischen Militär*regierung, der sich Dortmund nach Kriegsende unterzuordnen hatte, wurde der politische, städte*bauliche und wirtschaftliche Wiederaufbau relativ zügig vorangetrieben.

Als wichtige Voraussetzung für den Wiederauf*bau mussten zunächst insgesamt 7,5 Mio. Kubik*meter Schutt beseitigt werden, diese Zahl war die höchste die in einer deutschen Stadt nach dem zweiten Weltkrieg erzielt wurde. Maßgeblichen Anteil an den Räumungsarbeiten hatten die „Trümmer*frauen”, die nun mangels männlicher Arbeitskräfte auch schwerere Arbeiten im Baugewerbe übernah*men. Eine der schwierigsten Aufgaben hatten die Stadtplaner. Sollte der Stadtkern auf seinem über*kommenen Standort rekonstruiert werden oder sollte er von Grund auf neu aufgebaut werden? Die verantwortlichen Politiker entschieden sich für eine Synthese beider Standpunkt, bei der – aus heutiger Sicht – einige historische Bauten, wie etwa das Alte Rathaus, zu kurz gekommen sind.

Neben dem Wiederaufbau der mittelalterlichen Kirchen wie beispielsweise von St. Reinoldi, St. Marien sowie Propstei- und Petrikirche be*wiesen die Verantwortlichen auch eine glückliche Hand mit dem Wiederaufbau der Westfalenhalle, seit nunmehr 80 Jahren erste Adresse und werbe*trächtiges Aushängeschild der Stadt. Dortmund hat nach 1945 wie das gesamte Ruhr*gebiet von der Bevorzugung der Grundstoff*industrien, vornehmlich des Bergbaus, profitiert. Zudem erwies sich rasch, dass die Kriegszerstörun*gen nur relativ wenige Zechen zerstört hatten, so dass man in der Lage war, deren Betrieb bis Juni 1945 fast vollständig wieder aufzunehmen.
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Old February 17th, 2012, 02:28 PM   #2
Kaufmann
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Alte Synagoge zu Dortmund


Ab dem Jahr 1850 wurde er Wunsch nach einem großen, repräsentativen Gebäude für die explosionsartigen Anstieg der jüdischen Bevölkerung laut.
Am Hiltropwall, Standort des heutigen Dortmunder Opernhauses, konnte ein Grundstück in zentraler Lage erworben werden.
In einem Architekturwettbewerb setzte sich der Regierungsbaumeister der preußischen Bauverwaltung, Eduard Fürstenau, mit seinem neugotischen Kuppelbau durch. Die Eröffnung des Gebäudes wurde am 8. Juni 1900 gefeiert. Die Synagoge wurde in der Reichskristallnacht in Brand gesetzt und vollständig zerstört.

Lage im Stadtgebiet



Quelle: RN

Der damalige Dortmunder Oberbürgermeister, Dr. Karl Wilhelm Schmieding, sprach in seiner Eröffnungsrede von einer "Zierde für die Stadt, für Jahrhunderte erbaut". Er sollte leider kein Recht behalten aber dazu gleich mehr.
Mit 1300 Plätzen war die Synagoge einer der größten im deutschen Reich.

Die TU Darmstadt beschäftigte sich mit einer großartigen 3D Animation mit den zerstörten Synagogen in Deutschland.

Außenansicht

Quelle: TU Damrstadt Fakultät Architektur

Innenansicht

Quelle: TU Damrstadt Fakultät Architektur
Quelle: TU Damrstadt Fakultät Architektur
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Old February 17th, 2012, 02:44 PM   #3
Kaufmann
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Das alte Rathaus zu Dortmund

Das Alte Rathaus in Dortmund war ein im Kern romanisches Gebäude und bis zu seinem endgültigen Abriss 1955 das älteste steinerne Rathaus des deutschen Sprachraums nördlich der Alpen. Es befand sich an der Südseite des Alten Marktes im Zentrum der einstigen Reichsstadt und bildete ein bauliches Ensemble mit der sich östlich anschließenden Stadtwaage.

Zustand 1864

Quelle: Bildindex


Quelle: Bildindex

Zustand nach dem Umbau 1899.

Quelle: Bildindex


Quelle: Münster Zeitung
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Old February 17th, 2012, 03:36 PM   #4
erbse
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Sehr gut! Das verspricht ein toller Strang zu werden.


Gab es schon Pläne, das Rathaus zu rekonstruieren? Ich finde, das ist der Fokuspunkt einer jeden Stadt, ihr ganzer Stolz. So etwas zu verlieren ist nur schmerzhaft, unerträglich und unhaltbar.

Hinsichtlich der Größe und Architektur dürfte das gar nicht mal so ein teures Unterfangen sein - der Wert und Nutzen für die Stadt wäre unendlich größer als die Investition!
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Old February 17th, 2012, 03:42 PM   #5
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Sehr schön!
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Old February 17th, 2012, 04:29 PM   #6
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Sehr gut! Das verspricht ein toller Strang zu werden.


Gab es schon Pläne, das Rathaus zu rekonstruieren? Ich finde, das ist der Fokuspunkt einer jeden Stadt, ihr ganzer Stolz. So etwas zu verlieren ist nur schmerzhaft, unerträglich und unhaltbar.

Hinsichtlich der Größe und Architektur dürfte das gar nicht mal so ein teures Unterfangen sein - der Wert und Nutzen für die Stadt wäre unendlich größer als die Investition!
Danke fürs Feedback!

Die Pläne gab es wohl schon öfters in Dortmund, eigentlich sollte das Rathaus auch überhaupt nicht abgetragen werden. Es wahr bekanntlich in einem besseren Zustand als die wiederaufgebaute Propstei Kirche. Die Ansicht zeigt die Kirche und ihre Arkaden sowie das heutige Karstadt Gebäude (früher Althoff)

Quelle:Akpool.de

Allerdings entschied sich die SPD damals, dass das Rathaus nicht mehr in den städtebaulichen Kontext des "neuen" Dortmunds passen würde und senkte den Daumen. In den 70ziger kam eine weitere Bewegung auf, um das Rathaus zu rekonstruieren und sogar die Finanzierung wurde durch private gesichert. Leider konnte sich auch hier keine Mehrheit im Rat der Stadt finden. Anstatt des Rathauses fiel der Blick der Privaten in den 80zigern auf eine Rekonstruktion des Adlerturms, ein alter Wachturm sowie ein Teil der alten Stadtmauer direkt am Wall gelegen.

Adlerturm Dortmund - Museum für Stadtgeschichte

Quelle: Stadt Dortmund

So wurde der alt ehrwürdige Platz am alten Markt, der neue Standort der Haus der Bibliotheken, Stadt- und Landesbibliothek zu Dortmund.

Quelle:NRW Architekturdatenbank

Vierzig Jahre später wurde auch dieses Gebäude ein Opfer der Spitzhacke (neuer Standort am HBF) und das Gelände wurde an die Karstadt GmbH veräußert.


Quelle:Karstadt

Ironie des Schicksal ist es, dass der Zuschnitt nicht 100% passte und somit ein Anschluss an die Immobilie Kronen am Markt nur durch einen Durchgang und eine Zweiteilung des Gebäudes möglich gewesen ist. Auf dem Bild ist dieser Teil deutlich zu sehen (Hanse-Carre). Dieses ist der Standort des alten Rathauses bzw. der Zwischengang zwischen Rathaus und Sparkasse siehe unten.

Mit dem alten Rathaus fiel 1955 auch das Gebäude der Sparkasse, das 1899 unter den Umbaumaßnahmen von Stadtdirektor Kullbrich erbaut wurde.


Quelle:Akpool.de
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Old February 17th, 2012, 04:37 PM   #7
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Da besteht wohl wenig Aussicht in absehbarer Zukunft. Man könnte es vielleicht an einer anderen Stelle wiederaufbauen, aber im Falle eines Rathauses wäre das schon recht.. fragwürdig.
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Old February 17th, 2012, 05:08 PM   #8
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Schlimmer gehts immer ist wohl der Spruch in Dortmund!!! Ich werde jedenfalls den Kampf nicht aufgeben, dass wir es nochmal schaffen das älteste Rathaus nördlich der Alpen wieder zu rekonstruieren. Der Standort sollte sich aber zumindest am alten Markt befinden. Was mich allerdings mal interessieren würde, ob sich jemand soweit mit PS auskennt das er das alte Rathaus in ein Foto vom alten Markt integrieren könnte

Der alte Markt, Keimzelle der Stadt Dortmund

Quelle:Stadt Dortmund

Südseite gegenüber des Rathauses

Quelle:Stadt Dortmund

Rathaus und Nordsternhaus, Abriss der Überreste 1948. Übrigens scheint das alte Dortmund noch nicht ganz vergessen. So wurde vor über 5 Jahren am neuen Nordsternhaus ein 15x5m großes Bild vom alten Nordsternhaus angebracht!

Quelle:akpool.de

Blick auf die Nordseite und die Reinoldikirche

Quelle:Bildindex
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Old February 17th, 2012, 05:13 PM   #9
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Bläserbrunnen am alten Markt 1929, der heutige Standort ist heute etwa 25m weiter nördlich in einer selbstverständlich modernen Art


Quelle: Hoeckmann
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Old February 17th, 2012, 06:27 PM   #10
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Dortmund Hauptbahnhof

Seine Ursprünge hat der Dortmunder Hauptbahnhof in dem Bahnhof der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft, welcher am 15. Mai 1847 nördlich des Stadtzentrums eröffnet wurde. Die Einweihung des neuen Bahnhofs fand am 12. Dezember 1910 statt. Die Gleise wurden höher gelegt, um die Behinderung des Straßenverkehrs durch beschrankte Bahnübergänge zu beenden. Dieser zweite Dortmunder Hauptbahnhof war bei seiner Eröffnung einer der größten des damaligen Deutschen Reichs. Am 6. Oktober 1944 wurde dieser Bahnhof in einem Bombenangriff der Alliierten zerstört.


Quelleeutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 102-00659

Die Bastei im oberen Bildrand ist die so genannte Femlinde, ein alter Gerichtsplatz in Dortmund

Quelle:GDL



Zerstörung 1944

Quelle: Stadt Dortmund
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Old February 18th, 2012, 06:51 PM   #11
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Opernhaus Dortmund

Außenansicht

Quelle:Bildindex
Musikpavillion

Quelle:Bildindex

Seitenansicht

Quelle:Bildindex


Quelle: Armin Kohlross


Quelle:Bildindex

Last edited by Kaufmann; March 14th, 2013 at 09:06 PM.
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Old February 18th, 2012, 08:25 PM   #12
erbse
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Die Oper war schon ein einmaliges, aber auch skurilles Bauwerk.

Die Monumentalität durch Baumasse und Fassadengliederung wie auch den groben Steinschliff implizieren einen Verteidigungsbau, eine Trutzburg geradezu.
Hat auch Anklänge vom sachlichen Reformstil, wenn auch eher brachial überspitzt.

Faszinierend und irgendwie für einen Bau dieser Zeit auch ulkig zugleich.

Hast du auch Innenaufnahmen?
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Old February 18th, 2012, 08:38 PM   #13
Odoaker
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Nichts da, skurril, pa! Einzigartig, das trifft es. Welch Verlust, da war die Architektur als Spiegelbild deutscher Seelenforschung noch auf dem richtigen Weg...
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Old February 19th, 2012, 05:58 PM   #14
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Leider habe ich keinen Aufnahmen vom Innenraum, selbst die Außenansicht ist doch sehr dürftig dokumentiert worden. Bin aber in vielen Punkte bei dir, wobei ich sagen muss das sie doch starke Ähnlichkeiten mit der Oper in Duisburg besitzt. Leider wurde die Politik in Dortmund in den Nachkriegs Jahren durch der Ansicht der "modernen Stadt" geprägt und so viel auch dieses Bauwerk der Spitzhacke zum Opfer obwohl es kaum Schaden erlitten hat
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Old February 20th, 2012, 12:24 PM   #15
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Brückstraßen Viertel

Das Brückstraßenviertel in der nördlichen Dortmunder Innenstadt ist eine belebte Fußgängerzone mit vielen internationalen Imbissbuden und Teil des Nachtlebens von Dortmund.
Es ist das Innenstadtkarree zwischen der Kampstraße und dem Platz von Leeds im Süden, der Hansastraße im Westen, dem Königswall in Norden und der Kuckelke im Osten.

Last edited by Kaufmann; March 14th, 2013 at 09:06 PM.
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Old February 20th, 2012, 12:28 PM   #16
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Eingang vom Wall aus gesehen, auf der rechten Seite ist der Eingangsbereich der Dortmunder Post zu sehen, dass Gebäude steht in seiner heutigen Form noch zum Teil.



Quelle: Schutzgebiete
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Old February 21st, 2012, 05:24 PM   #17
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Postamt Dortmund


Quelle:Bildindex

Last edited by Kaufmann; March 14th, 2013 at 09:07 PM.
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Old February 21st, 2012, 07:32 PM   #18
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Gildenhaus Westenhellweg Ecke Rosenthal


Quelle: Nahraum HettyFietze
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Old February 24th, 2012, 07:23 PM   #19
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Schöne Aufnahme vom Rathaus vor dem Umbau 1899


Quelle: Stadt Dortmund
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Old March 5th, 2012, 10:53 AM   #20
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Tolle Einblicke, vielen Dank dafür! Dortmund war ja eine der historisch bedeutsamsten Städte in der Region - und das war auch an seinem Bauerbe ablesbar. Schade, dass davon heute kaum etwas geblieben ist.

Umso wichtiger wäre, dass man Leitbauten rekonstruiert und diese große Historie wieder erlebbar macht!

Das Gildenhaus wäre ein grandioser Anfang. Wurde das nicht sogar trotz eher geringfügiger Schäden zu Nachkriegszeiten abgerissen?
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