Go Back   SkyscraperCity > European Forums > Euroscrapers > Local discussions > Urban in German > The world in German > Deutschland > Walhalla > Café Achteck

Closed Thread


 
Thread Tools Rate Thread Display Modes
Old November 22nd, 2004, 05:58 AM   #1
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
Berlin ... News ... Infos ...

http://www.welt.de/data/2004/11/22/364054.html

Quote:
118-Meter Hochhaus am Postbahnhof
Im Frühjahr sollen Erschließungsarbeiten für das Areal beginnen

von Sabine Gundlach

Berlin - Die Abrißarbeiten sind abgeschlossen, jetzt tragen Bagger und Laster den letzten Bauschutt beiseite. Etwa 20 000 Kubikmeter müssen bis Jahresende auf dem Gelände am Alten Postbahnhof noch entsorgt werden, bevor die Deutsche Post 2005 mit den ersten Erschließungsarbeiten für das neue Stadtquartier am Ostbahnhof beginnen kann. "Im Frühjahr soll es losgehen", sagt Rolf Schulz, Pressesprecher der Deutsche Post AG. "Als Vorleistung für die Investoren", so Schulz, werden zunächst die Straßen auf dem vier Hektar großen Areal gebaut und die technische Versorgung mit Strom, Wasser, Gas gewährleistet.



Wer dann Teile oder das ganze Stadtquartier am Ostbahnhof nach dem Wettbewerbsentwurf der Architekten Léon Wohlhage Wernik realisiert, steht derzeit jedoch noch in den Sternen. Geplant sind ein freistehendes 118 Meter-Hochhaus an der Straße der Pariser Kommune Ecke Mühlenstraße, ein 70 Meter hohes Gebäude auf dem Gelände, ein Zehngeschosser zwischen Ostbahnhof und Altem Postbahnhof sowie eine gemischte Bebauung mit drei größeren Gebäudekomplexen entlang der Mühlenstraße.

"Wir sind mit mehreren internationalen Investoren im Gespräch", sagt Post-Sprecher Rolf Schulz. Trotz der schwierigen Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt gibt sich Schulz optimistisch. "Wir sind überzeugt, daß die Lage am Alten Postbahnhof einmalig ist, da hier eine moderne städtebauliche Entwicklung mit historischem Anklang möglich ist", sagt Schulz und setzt ganz offensichtlich auch auf das angesagte Ambiente der denkmalgeschützten Postbahn-Bauten.

Neben dem Postbahnhof, der noch bis Mitte der 90er Jahre betrieblich genutzt wurde, stehen ebenso der ehemalige Pferdestall direkt an der Grenze zum Anschutz-Areal sowie der Wasserturm nebst Drehscheibe unter Denkmalschutz und warten auch auf Investoren.


Anschutz Areal ...

Bis die gefunden sind, geht allerdings von Januar an erst mal die Post im Postbahnhof ab. Der einstige Club "Columbia Fritz" zieht vom Columbiadamm an die Mühlenstraße und wird zunächst bis 2008 als Mieter den Klinkerbau mit seinen Hallen aus dem Jahre 1907 für Konzerte, Partys und andere Events nutzen. Mitte Januar soll die Eröffnungsparty steigen. "Zur Zeit bauen wir noch die fehlende technische Infrastruktur wie Be- und Entlüftung ein", sagt Norbert Döpp, Geschäftsführer der Columbia Fritz Gastro- und Verwaltungs GmbH. Location und Lage seien "optimal", sagt Döpp, der auch auf eine Sogwirkung durch andere Friedrichshainer Clubs hofft.

Artikel erschienen am Mo, 22. November 2004

Last edited by trance-x; November 26th, 2004 at 09:12 PM.
trance-x no está en línea  
Old November 22nd, 2004, 06:02 AM   #2
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://www.deutsche-welle.de/dw/brie...402907,00.html
Quote:
Berlin ist "Welthauptstadt" der Sprayer

Die Bundeshauptstadt leidet nach Ansicht von Vandalismus-Experten zunehmend unter der internationalen Graffiti-Szene. "Berlin ist zur Welthauptstadt der Sprayer geworden", sagte der Vorsitzende der Berliner Bürgerinitiative "Nofitti", Karl Hennig. Nach seinen Angaben verursachen illegale Graffiti in Berlin einen Schaden von jährlich 50 Millionen Euro.

"In der internationalen Szene haben Sie nur Ruhm, wenn Sie in Berlin gesprüht haben", sagte Hennig. Mit dem boomenden Billigflug-Tourismus und der Fußballweltmeisterschaft 2006 werde das Problem weiter zunehmen. Die zumeist jugendlichen Sprayer könnten nun leichter in die Bundeshauptstadt reisen und erreichten dort mit ihren Graffiti eine sehr große Öffentlichkeit.


http://www1.news.ch/detail.asp?ID=196230
Quote:
Samstag, 20. November 2004 / 13:07:59
Ein Berliner Verein kämpft gegen Graffiti-Verschmutzung
Berlin - Die internationale Graffiti-Szene zieht es nach Angaben von Experten zunehmend in die deutsche Hauptstadt. Berlin sei zur Welthauptstadt der Sprayer geworden, sagte der Vorsitzende der Berliner Bürgerinitiative Nofitti, Karl Hennig.
Nach seinen Angaben entsteht durch illegale Graffiti in Berlin jährlich ein Schaden von 50 Millionen Euro. Seit zehn Jahren engagiert sich Nofitti gegen die Bilder und Schriftzüge, die in Berlin tausendfach auf Wänden, Denkmälern, S- und U-Bahnen zu sehen sind, organisiert Reinigungsaktionen und Informationsabende.

Der Verein ist damit nach eigenen Angaben die älteste Bürgerinititative gegen illegale Graffiti in Deutschland. Die 50 Mitglieder wollen nach Hennigs Worten der optischen Verwahrlosung der Stadt Einhalt gebieten.

In der internationalen Szene haben Sie nur Ruhm, wenn Sie in Berlin gesprüht haben, sagte Hennig gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Mit dem boomenden Billigflug-Tourismus und der Fussballweltmeisterschaft 2006 werde das Problem weiter zunehmen. Die zumeist jugendlichen Sprayer könnten nun leichter nach Berlin reisen und erreichten dort mit ihren Graffiti eine sehr grosse Öffentlichkeit.

Noch vor einigen Jahren habe sich die illegale Szene an einen Ehrenkodex gehalten, Denkmäler, Kirchen und Friedhöfe zu verschonen, sagte Hennig. Heute würden auch diese Objekte bemalt und besprüht: Es gibt kein Tabu mehr in der Sprayer-Szene. Mauerwerk werde dabei nicht nur verunstaltet, sondern auch durch die Farbchemikalien angegriffen.

Hennig beklagte eine Duldungskultur in Deutschland. Dagegen habe man in Skandinavien mit einer Null-Toleranz-Praxis gute Erfahrungen gemacht.

kst (Quelle: sda)
trance-x no está en línea  
Old November 22nd, 2004, 06:03 AM   #3
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/717450.html
Quote:
Mauer-Stücke in New York
An der Südspitze von Manhattan sind zwei Stücke der Berliner Mauer als Zeichen der Verbundenheit zwischen Deutschland und den USA an die Stadt New York übergeben worden. dpa

http://www.welt.de/z/newsticker/mess...he=&nid=248990
Quote:
«Call-a-bike» mit Rekord - Bahn-Fahrräder viel unterwegs
Berlin (dpa/bb) - Die Fahrräder der Bahn legen in Berlin immer mehr Kilometer zurück. Im dritten Jahr seit ihrem Start mit den Rädern, die nicht auf Schienen laufen, verzeichnete die Deutsche Bahn mit 23 000 Kunden und einer Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zu 2003 einen Rekord. Die Zahl der Fahrten stieg nach Angaben der Bahn um 10 000 auf 130 000. Im Schnitt sind es in diesem Jahr 535 Fahrten pro Tag gewesen, die jeweils etwa rund 50 Minuten dauerten. 1650 DB- Fahrräder («Call-a-bike») bietet die Bahn im gesamten Stadtgebiet an.

Quote:
Maroder S-Bahnhof Warschauer Straße wird Anfang 2005 abgerissen
Berlin (dpa/bb) - Der S-Bahnhof Warschauer Straße ist so baufällig, dass er nach einem Bericht des «Tagesspiegels» (Montag) bereits Anfang 2005 abgerissen wird. Ein Teil der Anlage ist bereits seit längerem gesperrt. Ursprünglich war geplant, die Station zeitgleich mit der Sanierung des Ostkreuzes umzubauen. Diese Arbeiten sollen aber erst Ende 2005 beginnen und mindestens bis nach 2012 dauern. Auch am Bahnhof Warschauer Straße müssen sich die Fahrgäste auf ein jahrelanges Provisorium einstellen.
trance-x no está en línea  
Old November 22nd, 2004, 06:18 AM   #4
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://www.welt.de/data/2004/11/16/360906.html
Quote:
Kollegen springen Zumthor bei
Internationale Architekten haben einen Weiterbau des Berliner NS-Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors" nach den Plänen des Schweizers Peter Zumthor gefordert. Für das Zumthor-Projekt gebe es keine Alternative, heißt es in der Erklärung unter anderem von Sir Norman Foster, Rafael Moneo, Richard Meier und Renzo Piano, die von der Schweizer Architekturzeitschrift "Hochparterre" veröffentlicht wurde. Zumthor hatte am Wochenende vor dem Bundesverfassungsgericht einen einwöchigen Aufschub für den Abriß der drei Treppentürme auf dem Baugelände erwirkt. Ursprünglich hatte der Abriß gestern beginnen sollen, was die 25 Architekten in ihrer Erklärung als eine "unglaubliche Blamage für Berlin" bezeichneten. Der Berliner Rat für Stadtentwicklung forderte ebenfalls eine Denkpause. Mit dem Abriß der Türme sollten "bauvorbereitende Maßnahmen" beginnen, obwohl der nächste Realisierungswettbewerb noch nicht ausgeschrieben sei. dpa
trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 08:08 PM   #5
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/718572.html

Quote:
Siegerentwurf für Möbel Höffner abgelehnt
Der Siegerentwurf für das neue Höffner-Möbelhaus am Sachsendamm vom Architekturbüro Benedict Tonon wird nicht umgesetzt. Das runde Gebäude, so Tonon-Büroleiter Bernd Hecht, sollte an die Radrennbahn erinnern, die für den Neubau abgerissen wird. "Leider wird unser Entwurf nicht gebaut", bedauert er. Höffner-Chef Kurt Krieger findet die Idee zwar schön, "aber ein Möbelhaus funktioniert nicht wie eine Sportarena", sagt er.

Für das 40 000 Quadratmeter große Möbelhaus hatten der Bezirk und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Architektenwettbewerb gefordert. Dazu hatte sich Krieger auch bereit erklärt, allerdings auf der Vertragsklausel bestanden, nicht an den Siegerentwurf gebunden zu sein.

Als Kompromiß wird jetzt an dem (eckigen) Entwurf des Architekten Bernd Albers weitergearbeitet, der zu den sechs Wettbewerbsteilnehmern gehört.

Alle Entwürfe sind noch bis zum 14. Dezember, Mo.-Mi., 8-15.30 Uhr; Do., 8-18 Uhr und Fr. 8-14 Uhr im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, Zi. 338 zu sehen.

ij

auf der webpage des besagten "bernd albers" (http://www.berndalbers-berlin.de), der auch in freier mitarbeit beim buero kollhoff zugange scheint, findet sich uebrigens ein anderer entwurf zum beisheim center ...


ps: zu moebel hoeffner finde ich bei ihm nix ...

Last edited by trance-x; November 26th, 2004 at 09:22 PM.
trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 08:09 PM   #6
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/718571.html
Quote:
Tiefgarage am Bebelplatz öffnet
Im Gegenzug sollen Stellplätze vor der Lindenoper weichen - Senat will Bürgersteige verbreitern

Am Nachmittag des 1. Dezember wird die neue Tiefgarage am Bebelplatz in Mitte eröffnet. Sie bietet auf zwei Ebenen Platz für 458 Autos. "Die Einfahrt ist von der Behrenstraße, von der Französischen Straße und von Hinter der katholischen Kirche aus möglich", teilt ein Mitarbeiter der Betreiberfirma Q-Park mit.


bebelplatz, vor dem umbau ...

Fahrzeuge könnten täglich von 7 bis 23 Uhr in die Tiefgarage rollen, die Ausfahrt werde rund um die Uhr möglich sein. Die Parkgebühr beträgt nach Angaben von Q-Park 1 Euro pro Stunde. Das Projekt kostete etwa 20 Millionen Euro und wurde von der Münchner Firma Wöhr und Bauer realisiert. Es umschließt das Mahnmal im Bebelplatz, das an die Bücherverbrennung durch die Nazis vom Mai 1933 erinnert.

Der unterirdische Parkplatz ermöglicht, 250 Stellplätze Unter den Linden zu beseitigen, vor allem auf dem Mittelstreifen nahe dem Reiterstandbild von Friedrich II. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will dadurch die beiden Straßenseiten und ihre markanten Gebäude, die Staatsoper und die Humboldt-Universität, optisch miteinander verbinden. Im Frühjahr 2005 soll die Umgestaltung des Boulevards zwischen Staatsbibliothek und Zeughaus beginnen und ein Jahr später abgeschlossen sein. Die Kosten für das Bauvorhaben werden von Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, auf etwa 2,7 Millionen Euro beziffert.

Die Behörde will die Bürgersteige verbreitern und den Mittelstreifen schmaler werden lassen.

Stadtentwicklungsenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte angekündigt, daß auch neue Leuchten im Bereich zwischen Schloßbrücke und Reiterstandbild installiert werden sollen. Das Areal zwischen Oper und Universität gehört zum Forum Fridericianum - einem Schmuckplatz, den bereits der Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im 17. Jahrhundert plante.

Last edited by trance-x; November 26th, 2004 at 08:18 PM.
trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 08:11 PM   #7
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/718560.html


Quote:
S-Bahnhof Warschauer Straße bis 2010 Baustelle
Friedrichshain




Der S-Bahnhof an der Warschauer Straße bekommt für insgesamt drei Millionen Euro ein neues Outfit. Bis zum Jahr 2010 werden die Bauarbeiten voraussichtlich dauern.



Dann soll das Umsteigen zwischen S- und U-Bahn, Tram sowie Bus für die Fahrgäste bequemer sein. Doch bis es soweit ist, müssen die Fahrgäste in den kommenden Jahren über eine Baustelle gehen. Dafür wird ein neuer Zugang, eine 134 Meter lange Fußgängerbrücke, gebaut und der marode Bahnhofskomplex bei laufendem S-Bahnverkehr abgerissen.



"Während der Abbrucharbeiten muß der S-Bahnverkehr auf den Linien S 3, S 5, S 7, S 75 und S 9 zwischen den beiden Stationen vom 3. bis 6. Dezember sowie vom 17. bis 20. Dezember eingeschränkt werden ", sagt Michael Baufeld, Sprecher Deutsche Bahn AG. Die S-Bahnzüge fahren dann lediglich im 20-Minuten-Takt.



Nach Fertigstellung der provisorischen Fußgängerbrücke wird das Bahnhofsportal abgerissen. Insgesamt 2000 Kubikmeter Bauschutt fallen an. Da der Abtransport per Bahn erfolgt, entstehen keine zusätzlichen Einschränkungen für den Autoverkehr entlang der Warschauer Brücke.



Parallel zum Bauvorhaben der S-Bahn investiert das Land Berlin an diesem Standort ebenfalls in eine Fußgängerbrücke.



"Diese wird Besuchern den Weg vom S- und U-Bahnhof Warschauer Straße zur geplanten Großveranstaltungshalle auf dem Anschutz-Areal verkürzen. "1,8 Millionen Euro werden investiert", sagt Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Doch während die Abrißarbeiten am Bahnhof bereits begonnen haben, gibt es für das Aussehen des neuen Bahnhofskomplexes noch keine endgültig bestätigten Pläne. "Sie werden voraussichtlich erst Ende 2005 vorliegen", sagt Baufeld. Derzeit werde an einem Projekt gearbeitet, das auch die bestehenden Läden an diesem Standort integriert.






plet

Last edited by trance-x; November 26th, 2004 at 08:42 PM.
trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 08:46 PM   #8
Deadeye
BANNED
 
Deadeye's Avatar
 
Join Date: Oct 2002
Location: Berlin/Lüdenscheid/Rybnik
Posts: 294
Quote:
Tiefgarage am Bebelplatz öffnet
Quote:
Im Gegenzug sollen Stellplätze vor der Lindenoper weichen - Senat will Bürgersteige verbreitern
NA ENDLICH!!!
Als Jura-Student an der HU studiert man praktisch auf einer Baustelle. Ich finds gut, dass der Platz bald wieder begehbar ist. Die Idee, dass die Autos vom Mittelstreifen verschwinden wird bestimmt der Umgebung nur gut tun. Im Moment sieht es nämlich ziemlich beschissen aus - und das auf der Prachtpromenade "Unter den Linden". Ich würd ja den Mittelstreifen genauso gestalten wie er Richtung Brandenburger Tor aussieht. Also mit zwei Reihen Linden und einem breiten Mittelweg dazwischen bis zur Brücke.
Und wenn noch das Opern-Carree fertig ist, kann sich die Gegend richtig sehen lassen.
Deadeye no está en línea  
Old November 26th, 2004, 08:54 PM   #9
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718523.html
Quote:
Hackesche Höfe heimlich verkauft
Privatinvestor übernimmt Berliner Touristen-Magnet - Konzept soll weitergeführt werden


Die Hackeschen Höfe in Mitte haben einen neuen Besitzer. Die Immobilien-Transaktion ging völlig geräuschlos über die Bühne. Offenbar mußte sich der Vorbesitzer aus finanziellen Gründen von dem Prestigeobjekt trennen.



Berlin, Hackesche Höfe: Touristen-Pulks bestaunen die edel sanierten Fassaden. In den Gaststätten und Läden läuft das Geschäft; alles ist so wie immer. Dabei hat sich hinter den Kulissen, quasi als "geheime Kommandosache", ein Besitzerwechsel für eine der prominentesten Berliner Immobilien vollzogen. Ein solventer Privatmann hat die Hackeschen Höfe gekauft; für eine Summe von 50 bis 80 Millionen Euro, wie Insider wissen wollen. Offiziell wurde nichts weiter als die Tatsache des Eigentümerwechsels gemeldet. Von dem neuen Besitzer verlautete nur noch, daß er die kulturelle und künstlerische Linie sowie das Konzept der Hackeschen Höfe "fortführen und weiterentwickeln möchte".



Mitte der 90er Jahre schwamm das Ensemble aus acht verschachtelten Hinterhöfen ganz oben auf der Berliner Immobilien-Woge. Der Nutzungs-Mix aus Wohnungen, Handel, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Büros galt als vorbildlich, das gesamte Projekt als eines zum Vorzeigen. Und der Protagonist des Ganzen, Bau-Riese Roland Ernst, war auch immer für eine Schlagzeile gut. Gut 100 Millionen Mark haben sich Ernst und seine Partner die denkmalgerechte Sanierung der Höfe kosten lassen. Rund 74 Millionen Mark stammten aus einem Kredit der Landesbank. Gedanken über die Rückzahlung des Kredits mußte sich Ernst keine mehr machen; er geriet Anfang 2000 wegen Schmiergeldaffären und Betrugsverdacht ins Visier der Staatsanwälte - und wurde schließlich auch verurteilt.


Rosenhöfe, an den Hackeschen Höfen angeschlossen ...

Seine Berliner Edel-Immobilie, die mit dem Skandal nichts zu tun hatte, fiel an eine Eigentümergemeinschaft aus der Immobilien-Aktiengesellschaft Deutsche Real Estate AG (Dreag), die 45 Prozent übernahm und etwa einem Dutzend Privatleute. Bei der Dreag, inzwischen ein Tochterunternehmen der Immobilien-AG Agiv war man stets überzeugt, ein "gutes Investment" getätigt zu haben, "an dem wir festhalten"; wie der damalige Dreag-Chef Busso von Alvensleben zitiert wird. Genau so sieht man die Hackeschen Höfe auch heute: als "ein Objekt, das sich gerechnet hat". 97 Prozent der Mietflächen seien vermietet, was aber nicht zuletzt an den ständigen Investitionen der Besitzer liegt, mit denen die Immobilie attraktiv gehalten wurde.


Rosenhöfe, Draufsicht ...


Der Verkauf der Hackeschen Höfe wird denn auch eher als Folge von Liquiditätsnöten der Agiv gesehen. Der Konzern hat in diesem Jahr bereits ein größeres Immobilienpaket verkauft. Und im Sommer ist die Agiv knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt.
trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 09:34 PM   #10
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
deadeye ...




Quote:
Ich würd ja den Mittelstreifen genauso gestalten wie er Richtung Brandenburger Tor aussieht. Also mit zwei Reihen Linden und einem breiten Mittelweg dazwischen bis zur Brücke.
yep, ausserdem ist dann die weihnachtsbeleuchtung noch laenger ...

trance-x no está en línea  
Old November 26th, 2004, 09:37 PM   #11
Deadeye
BANNED
 
Deadeye's Avatar
 
Join Date: Oct 2002
Location: Berlin/Lüdenscheid/Rybnik
Posts: 294
Ich sehe, wir verstehen uns.
Deadeye no está en línea  
Old November 26th, 2004, 10:26 PM   #12
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507



http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718545.html
Quote:
Das Riesenrad/The Big Wheel: Wettstreit der Konzepte ...



Investoren buhlen um Realisierung in Kreuzberg und Mitte - Senat will die Touristenattraktion, Bezirke sind unschlüssig

Von Jens Anker und Steffen Pletl

Es soll als Touristenattraktion Millionen Besucher anlocken und sich wie in London zur Attraktion der Stadt entwickeln: das weltgrößte Riesenrad. Doch je konkreter das Vorhaben wird, desto komplizierter stellt es sich dar. Zwei Investoren streiten um das bessere Konzept. Der Senat will das Riesenrad in jedem Fall, die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte eher nicht, oder nur unter besonderen Bedingungen. Die Lage ist verworren. Weder steht ein schlüssiges Finanzierungskonzept, noch ist ein Standort für das Riesen-Riesenrad gefunden. Es soll, je nach Konzept, 175 bis 180 Meter hoch in den Berliner Himmel ragen und damit etwa die Größe des Fernsehturms am Alexanderplatz erreichen. Jährlich könnten eine bis drei Millionen Menschen das Rad besuchen und in einer 30 bis 45-minütigen Fahrt für 15 bis 20 Euro die Stadt von oben betrachten. Laut einer Hamburger Studie kann das benachbarte Technikmuseum nur dann von dem Bau profitieren, wenn eine enge Kooperation mit dem Riesenrad besteht. Wenn es jedoch lediglich ein Nebeneinander gebe, nehme das Museum am Gleisdreieck Schaden. Für die Realisierung sind umfangreiche Bauarbeiten nötig, die das Museum für Verkehr und Technik als Bedrohung betrachtet. Es verweist auf die eigene Besucherstatistik. 2004 werden erstmals mehr als 500 000 Gäste das eigene Haus und das benachbarte Museum "Spektrum der Wissenschaft" besuchen. Eine vermeintliche Aufwertung durch das Riesenrad sei daher nicht nötig. Im Gegenteil: Freizeitstudien hätten ergeben, daß für Touristen der Besuch des Museums nach einer Riesenradfahrt nicht mehr in Betracht kommt. Kritiker des Standortes Gleisdreieck empfehlen den Städteplanern daher, die Attraktionen Berlins auf Einzelstandorte zu verteilen. Auch das Alternativ-Gelände an der Heidestraße in Mitte ist nicht unproblematisch. Die unmittelbare Nähe zum Regierungsviertel könnte Sicherheitsbedenken hervorrufen.
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718546.html
Quote:
Projekt I:
"World Wheel Berlin Holding" setzt auf holländische Großbank ABN Amro

Die "World Wheel Berlin Holding" möchte das Riesenrad unmittelbar am Technikmuseum auf dem Gelände des Gleisdreiecks errichten. Wie der ehemalige Sprecher der Holding, Dirk Nishen, sagte, will die holländische Großbank ABN Amro die Finanzierung in Höhe von 60, 5 Millionen Euro übernehmen. Fördermittel des Landes Berlin würden nicht benötigt. Das World-Wheel-Projekt hat jedoch derzeit mit mehreren Problemen zu kämpfen. So ist unklar, wer eigentlich hinter der Holding steht, eine Investment- und Betreibergesellschaft ist nach Angaben des Geschäftsführers Eberhard Leopold noch nicht gegründet. Ärger stand zudem ins Haus, als herauskam, daß Geschäftsführer Leopold vor fünf Jahren zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und Geldstrafe verurteilt worden ist. Er hatte als Mitarbeiter der Hamburger Wirtschaftsbehörde 150 000 Euro veruntreut und dadurch Schausteller auf dem Hamburger Dommarkt geschädigt. Vor zwei Tagen erreichte eine zweite Überraschung die Öffentlichkeit. Leopold entließ seinen Sprecher Dirk Nishen, der für das Projekt in Berlin die Türen geöffnet hat, ohne Angabe von Gründen. Leopold selbst kündigte seinen Rücktritt an, für den Fall, daß er dem Unternehmen schade.

Außerdem stoßen die World-Wheel-Macher auf heftigen Gegenwind von seiten des Technikmuseums. Das Museum befürchtet, von dem Riesenrad buchstäblich in den Schatten gestellt zu werden. Die Museumsmacher präsentierten statt dessen einen Mäzen des Museums, der die seit Jahren in der Schublade liegende Erweiterung des Museums für eine Oldtimer-Ausstellung finanzieren will. Doch auf die dafür vorgesehene Fläche will World Wheel das Riesenrad bauen. Auch eine Verschiebung des Rades nach Süden steht zur Diskussion.

Dagegen spricht sich jedoch jetzt eine Freizeitstudie aus, die ein Gelingen des Projekts nur für den Fall einer engen Zusammenarbeit von Technikmuseum und Riesenrad sieht.
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718547.html
Quote:
Projekt II:
Adolf Steiger will das Rad selbst finanzieren, entwerfen und betreiben

Adolf Steiger baut und betreibt seit mehr als 50 Jahren Riesenräder. Ursprünglich sollte er das Rad für das World-Wheel-Projekt entwerfen, doch verließ er die Holding, weil ihm die Finanzierung nicht sicher schien. Er will das Riesenrad nun in Eigenregie bauen. Dazu plant er, einen Kredit in Höhe von 60 Millionen Euro aufzunehmen. Nach eigenen Angaben steht die Finanzierung seines Vorhabens "zu 95 Prozent". Täglich wartet er auf die definitive Zusage des Geldgebers. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen französischen Versicherungskonzern handeln. Steiger selbst will dazu keine Angaben machen, so lange die Zusage nicht endgültig vorliegt.

Der Investor möchte sein Rad am liebsten auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs der Deutschen Bahn an der Heidestraße in Tiergarten errichten, aber auch das Gleisdreieck komme in Betracht. Seine Pläne stellt Steiger heute erstmals in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor.

Adolf Steiger ist Begründer eines Schaustellerunternehmens, das sich ausschließlich auf den Bau und den Betrieb von Riesenrädern konzentriert. Sollte er die Zusage für das Projekt erhalten, plant er, das Rad mit seinem Familienunternehmen auch zu betreiben. Steiger baute 1945 sein erstes Riesenrad. Danach folgten weitere. Das mit 61 Meter Höhe bislang größte transportable Riesenrad ging 1980 in Betrieb. Es ist in wenigen Tagen auf- und abzubauen. Bis heute ist dieses sogenannte Steiger-Riesenrad weltweit das größte seiner Art. Zuletzt stand es auf dem Bremer Freimarkt.

Nach Ansicht Steigers steht das Projekt am Gleisdreieck in unmittelbarer Nähe zum Technikmuseum auch ohne die Personalquerelen seines Kontrahenten unter keinem guten Stern. Wenn das Museum gegen eine Zusammenarbeit sei und sich bereits eine Bürgerinitiative formiert habe, sei dauerhafter Ärger programmiert. Eine Chance bestehe hingegen nur, wenn die Nachbarn nichts gegen das Riesenrad hätten, ist sich Steiger aus seiner Berufserfahrung sicher.

Last edited by trance-x; November 26th, 2004 at 10:35 PM.
trance-x no está en línea  
Old November 27th, 2004, 03:35 AM   #13
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718839.html
Quote:

Brite will Technikmuseum 5,5 Millionen Euro spenden
Bedingung: Senat darf auf Nachbargelände geplantes Riesenrad nicht genehmigen



Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Anhalter Güterbahnhofs soll wie auf diesem Entwurf neu entstehen, Foto: PR/Deutsches Technikmuseum
Von Stefan Schulz

Das Deutsche Technikmuseum am Gleisdreieck drückt aufs Tempo. Ein britischer Mäzen will 5,5 Millionen Euro spenden, um das benachbarte Gelände für einen Erweiterungsbau zu kaufen. Einzige Bedingung: Das umstrittene Riesenrad-Projekt an dieser Stelle wird nicht realisiert. Der 56 Jahre alte Millionär mit umfangreicher Flotte historischer deutscher Flugzeuge hat dem Museum in seinem Testament bereits 14,5 Millionen Euro vermacht, sagte gestern der Direktor des Deutschen Technikmuseums, Dirk Böndel.


Der Unternehmer aus Großbritannien habe sein Geld mit Patenten im Luftfahrtbereich verdient, wolle aber unbedingt ungenannt bleiben. Er habe keine Kinder, sei aber ein absoluter Technikfreak, der seine Flugzeuge in Schuß halte und selber fliege. Als Vermächtnis sollen seine Jets später in den Besitz des Museums übergehen. "Ein Glücksfall für uns", so Böndel. Mit den zugesicherten 5,5 Millionen Euro will man nun das Gelände von der Bahn-Tochter Vivico kaufen. Es fehle nur noch eine Bankbürgschaft, der Vertrag liege unterschriftsreif vor, sagte Böndel.

Auf dem Gelände soll für 60 Millionen Euro zusätzliche Ausstellungsfläche entstehen. Das Museum sucht händeringend Partner, vor allem in speziellen mittelständischen Unternehmen, die sich dort für den Bau engagieren. Ziel sei es, ein "Kulturforum der Technik" zu schaffen, das fortführt von der ursprünglichen Museumsidee und technische Entwicklung auch kritisch begleitet. Dem Riesenrad-Projekt steht der Museumschef nach wie vor skeptisch gegenüber. Es passe nicht ins Museumskonzept, die Eintrittspreise von 18 Euro seien zu hoch, die Verkehrsprobleme nicht gelöst und der Zugewinn für das Museum nicht überzeugend belegt.

Dagegen hat die World Wheel Berlin Holding GmbH ihr Interesse an dem Standort für das 175 Meter hohe Riesenrad bekräftigt. Eberhard Leopold, Geschäftsführer der Holding, sagte gestern, Bankhaus und zwei Hauptinvestoren hätten um ein erneutes Gespräch bei Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gebeten.

Am kommenden Dienstag und Mittwoch soll zudem auf einer Gesellschafterversammlung über einen Nachfolger des entlassenen Projektmanagers Dirk Nishen beraten werden. Leopold selbst, der 1999 vom Hamburger Landgericht wegen Untreue zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war, erwartet, daß auch über seine Person gesprochen werden wird. "Wenn ich dem Projekt schaden sollte, werde ich Konsequenzen ziehen", so Leopold. Im Zusammenhang mit dem Urteil läuft ein Zivilverfahren gegen ihn.

Ein anderes Riesenrad-Projekt wurde gestern bei der Stadtentwicklungsverwaltung vorgestellt. Adolf Steiger, der seit 50 Jahren Riesenräder betreibt, will sein Projekt an der Heidestraße verwirklichen. "Das Gespräch war angenehm und konstruktiv", sagte Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin. "Die Gruppe um Steiger will sich nun zuerst mit dem Verkäufer des Areals, Vivico, verständigen." Es handele sich um ein gutes, mittelständisches Familienunternehmen. Die Behörde könne sich ein Riesenrad für Berlin vorstellen, so Damianakis. Wohl auch nur eins, denn zwei solcher Großprojekte in der Stadt sieht man auch im Senat eher mit kritischen Augen. Fest stehe aber: "Mit seriösen Investoren reden wir immer", so Damianakis.
trance-x no está en línea  
Old November 27th, 2004, 03:38 AM   #14
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718850.html
Quote:
Tränenpalast soll Museum für DDR-Opposition werden
Wissenschaftler präsentieren Gedenkstätten-Konzept für SED-Diktatur



Ein bemaltes Mauerstück vor dem Tränenpalast, Foto: M. Lengemann

Von Florentine Anders
In der Debatte um das Gedenken an Opfer der Mauer und der SED-Diktatur haben Historiker gestern ein Gedenkstättenkonzept für die Stadt vorgeschlagen. Manfred Wilke, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU und Hubertus Knabe, Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen fordern darin das Land und die Bundesregierung auf, vorhandene authentische Orte vor Verfall und Zerstörung zu sichern. Als akut gefährdet sehen sie den Tränenpalast an der Friedrichstraße durch den Verkauf des Grundstücks an einen Investor. "Hier muß kurzfristig gehandelt werden", sagt Knabe. Die Historiker schlagen vor, in dem ehemaligen Grenzübergang ein Museum für Opposition und Widerstand gegen die SED-Diktatur einzurichten. Der Widerstand in der DDR komme in den Gedenkstätten in Berlin bisher nicht vor, begründet Knabe die Notwendigkeit eines solchen Museums.

Zwar sei der Tränenpalast kein authentischer Ort der Untergrundbewegung, räumt der Historiker Wilke ein, jedoch könne der Bezug durch die Ausbürgerung DDR-Oppositioneller, die dort das Land verlassen mußten, hergestellt werden. Vor allem aus touristischen Gesichtspunkten sei der Ort als Museum geeignet.

Die jetzigen Betreiber wollen den Tränenpalast als Kulturstätte erhalten und verhandeln weiter mit der Finanzverwaltung über den Kauf. Strittig ist der Preis. Die vom Senat geforderten 915 000 Euro könne ein Kulturbetrieb nicht zahlen, sagt Geschäftführer Marcus Herold. Der Tränenpalast habe nun ein Angebot von 450 000 Euro vorgelegt. "Wir können uns gut vorstellen, Teilbereiche als Museum einzurichten", sagt Herold. Um die Entscheidung offenzuhalten, sollte das Grundstück im Besitz des Landes Berlin bleiben.

Das Gesamt-Konzept der Historiker sieht neben dem Tränenpalast zwei weitere zentrale Anlaufpunkte in der City vor. Am Checkpoint Charlie soll der Mauer und der Fluchtbewegung gedacht werden, das Dokumentationszentrum der Beauftragten für Stasi-Unterlagen in der Mauerstraße soll dem Gedenken an die politische Verfolgung dienen. "Von hier aus können die Besucher strahlenförmig in die anderen Gedenkstätten der Stadt weiter geleitet werden", erklärt Knabe das Konzept. Die in der Stadt verstreuten Orte könnten durch einen Bus-Shuttle verbunden werden.

"Ein Konzept braucht Zeit und Abstimmung mit dem Bund, der die Gedenkstätten zur Hälfte finanziert", kommentiert Thorsten Wöhlert, Sprecher des Kultursenators Thomas Flierl (PDS) die Vorschläge. Derzeit würde die Senatsverwaltung gemeinsam mit Bezirken und Gedenkstätten an einem Gesamtkonzept arbeiten. "Wir Unterstützen die Bemühungen, den Tränenpalast als Kultur- und Gedenkstätte zu erhalten", sagt Wöhlert.
trance-x no está en línea  
Old November 27th, 2004, 03:41 AM   #15
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718826.html
Quote:
Kanadische Botschaft: Wenn's mal wieder länger dauert
Die Welt der Diplomaten


Morgens um acht ist es diplomatisch, zu lächeln - auch wenn der Termin manchen Gästen ein wenig zu früh schien: Der neue kanadische Botschafter, Paul Dubois, bat zum Frühstück des Deutsch-Kanadischen Wirtschaftsclubs. Der Kaffee war dünn, die Zahlen des Gastredners David Dodge hingegen anregend. Dodge, Leiter der kanadischen Zentralbank, erzählte von einer großen Krise in seinem Heimatland vor zehn Jahren und wie man sie bewältigte. Kurzform der Rede: Sparen, sparen, nicht vergessen, in Bildung und Forschung zu investieren und immer schön optimistisch bleiben. Die Kanadier, denen es Anfang der 90er Jahre wirtschaftlich ungefähr so ging wie den Deutschen heute, krempelten die Ärmel auf, sparten drastisch an allen Ecken und schufen 600 000 neue Jobs. Jetzt boomt die Wirtschaft. Fachkräfte aus dem Ausland sind willkommen, rund 2000 Deutsche wandern jedes Jahr nach Kanada aus.

Ein Kanadier ist seit wenigen Wochen neu in Berlin: Botschafter Paul Dubois, seit 31 Jahren im diplomatischen Dienst, arbeitete unter anderem in Bangkok, Abidjan, Genf, Wien und Bonn. In seiner Antrittsrede sagte der Diplomat: "Vor 23 Jahren war ich in Bonn eingesetzt, nun bin ich in einer grundlegend anderen Bundesrepublik. Ich entdecke dieses Land derzeit in vieler Hinsicht neu, so wie so mancher Deutsche auch, wie ich höre."

Apropos neu: Eigentlich sollte der neue Botschafter schon in seinem neuen Büro am Leipziger Platz sitzen, aber die Fertigstellung des Neubaus verzögert sich.

Die 120 Mitarbeiter sollten laut Plan schon im Sommer umziehen, nun hoffen alle, daß das Gebäude im kommenden Frühjahr fertiggestellt und eröffnet wird.

Das "Kanada-Haus" ist die erste diplomatische Vertretung, die Kanada in seiner 200jährigen Geschichte in Deutschland baut. Das Gebäude befindet sich im "Oktagon", einem architektonischen Bindeglied zwischen Friedrichstadt und Potsdamer Platz.

Im Oktober 2003 war Richtfest, auf 14 500 Quadratmetern entstehen Botschaft, Büros, Geschäfte und Wohnungen. Als Baumaterialien werden Kalkstein aus Manitoba sowie Hölzer aus Ontario und Quebec verwendet. Die neue Vertretung des zweitgrößten Landes der Welt wird rund 50 Millionen Euro kosten.
trance-x no está en línea  
Old November 27th, 2004, 03:45 AM   #16
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718847.html
Quote:
Brunnen aus Licht

Beim Licht der Brunnen-Pyramide am KaDeWe wird den Passanten warm ums Herz. Die Bewag sponsert bereits zum dritten Mal die Illumination, Foto: Peters

Mehr an Christo als an das Christkind erinnert die Lichtskulptur über dem Brunnen am Wittenbergplatz. Und so paßte gestern der Bewag-Weihnachtsmann nicht so recht ins Bild. Geheimnisvoll mutet die in wechselnden Farben von innen beleuchtete Pyramide aus wehenden weißen Fahnen des Künstlers Nils-Rainer Schultze (39) an. Die Bewag sponsert zu Weihnachten nicht nur seine, sondern auch andere Lichtinstallationen. An den kommenden Wochenenden werden der Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, die Brunnen auf der Frankfurter Allee und vor dem Zoo-Aquarium illuminiert.
trance-x no está en línea  
Old November 27th, 2004, 03:49 AM   #17
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/718848.html
Quote:
Topographie-Gelände bis Mai geschlossen
Stiftung plant Ausstellung zu Gestapo-Gefängnis

Von Sabine Gundlach und Katrin Schoelkopf

Nächsten Mittwoch rollt der Bagger wieder an - diesmal ist die Aktion endgültig. Nachdem das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Donnerstag die Beschwerde des Schweizer Architekten Peter Zumthor abgewiesen hat, ist der Weg für den Abriß der drei Treppentürme auf dem Gelände der Topographie des Terrors frei. "Wir sind froh, daß jetzt endlich ein Neuanfang für den Bau des NS-Dokumentationszentrums möglich ist", kommentierte gestern Petra Rohland, Sprecherin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Karlsruher Entscheidung. "Am Montag beginnen die vorbereitenden Arbeiten, Mittwoch kommt der Bagger und am Donnerstag beginnt der Abriß", sagte Rohland. Die vollständige Räumung des Areals soll im Frühjahr abgeschlossen sein. "Bis dahin bleibt das Gelände eine große Baustelle und ist nicht zugänglich", so Rohland.

Auch der Geschäftsführende Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, begrüßt das Ende der Debatte um den Zumthor-Bau. "Jetzt können wir nach vorn sehen und hoffen, daß nun die eigentliche Arbeit der Stiftung und deren Auseinandersetzung mit dem Wirken der Täter des NS-Regimes im Mittelpunkt steht", sagte Nachama. Geplant ist, bis zum 60. Jahrestag des Endes der NS-Herrschaft am 8. Mai 2005 das Gelände wieder öffentlich zugänglich zu machen. Ein provisorischer Bau zum Schutz der historischen Küchenkeller, die Markierung der Zellenböden und die Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des "Hausgefängnisses Gestapo" sind als erste Schritte geplant.

In Zumthors Büro in Haldenstein bei Chur zeigte man sich gestern auch noch einen Tag nach dem Bescheid "schockiert" über das endgültige Aus. "Das ist für uns eine Katastrophe, wir haben wirklich alles versucht. Jetzt können wir nichts mehr machen", sagte Projektleiter Rainer Weitschies deutlich resigniert. Zumthor selbst war nicht zu sprechen. Sein Berliner Anwalt Peter Raue wertete die Entscheidung als "überaus peinlich". Damit sei nicht nur Peter Zumthor beschädigt, "sondern auch Berlin, weil es einen der größten Architekten aus dem Land treibt", so Raue.

Der Skandal bei der Angelegenheit sei, daß man Zumthor quasi unterstellt habe, "du bist zu blöd, innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu bauen, statt offen zu sagen, wir wollen deinen Entwurf nicht", so Raue. Zumthor habe immer beteuert, daß er nicht baue, wenn das Land Berlin sein Projekt nicht wolle. Aber man habe ihm nicht die Wahrheit gesagt, so Raue.
trance-x no está en línea  
Old November 30th, 2004, 10:05 PM   #18
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/719423.html
Quote:
Fassadenwaben am Alex-Kaufhof sind reine Kulisse

Sind die Fassadenwaben am Kaufhof Alexanderplatz neu installiert? Auf den ersten Blick scheint es so. Doch es ist alles nur Kulisse. Mit Ausnahme der Seite des Haupteingangs wurde das Gebäude in Planen gehüllt, die täuschend echt das traditionelle Wabenmuster tragen. Bis Mai wird dahinter an der neuen Fassade aus Sandstein und Glas gearbeitet - unsichtbar für die Betrachter.


Die Original-Waben auf der Ostseite sollen in den nächsten Wochen abmontiert werden. Nach Auskunft von Kaufhof-Geschäftsführer Detlef Steffens sollen "mindestens" 200 von ihnen für einen guten Zweck - die Kinderkrebsklinik Buch - versteigert werden, 400 sind für die Fassade des Übergangs vom Haupthaus zum Park Inn Hotel nötig (wir berichteten).

Um die Waben hatte es in den vergangenen Wochen Ärger gegeben, denn die Künstlergruppe "Atelier-für-alles" hatte eigenmächtig eine Aktion zur Versteigerung der Kult-Stücke ins Leben gerufen. Doch die Kaufhof-Geschäftsleitung machte ihr einen Strich durch die Rechnung: "Die Künstler hatten bei uns nicht nachgefragt. Weil sie ihre Pläne aber weiter publik machten und den Eindruck erweckten, sie würden über die Waben verfügen, haben wir jetzt die Justiz eingeschaltet", sagt Kaufhof-Chef Steffens. Dazu Künstler-Sprecher Tilmann Weitz: "Unser Versuch der Waben-Rettung scheint damit gescheitert."
trance-x no está en línea  
Old November 30th, 2004, 10:20 PM   #19
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/719421.html
Quote:
Seebrücke ...Treptow-Köpenick
Auf der Sitzung der BVV hat die FDP ihren Antrag zurückgezogen, der die geplante Seebrücke zwischen Fischerkietz und Köpenicker Schloßinsel verhindern sollte. Die Fraktionen, Bürgermeister und Baustadtrat hatten das Projekt zuvor befürwortet.

Bezirk Köpenick (Impressionen der Schloßinsel, Fischerkietz ...)


trance-x no está en línea  
Old November 30th, 2004, 10:25 PM   #20
trance-x
neutrum
 
trance-x's Avatar
 
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 1,507
http://morgenpost.berlin1.de/content...in/719396.html
Quote:
Topographie: "Schuld waren viele"
13 Millionen Euro in den Sand gesetzt - Bausenatorin Junge-Reyer fordert jetzt konsequentere Kostenkontrolle


Teure Ruinen: Zwei der drei Treppentürme, die jetzt auf dem "Topographie"-Gelände abgerissen werden, Foto: AP

Gestern begannen die vorbereitenden Arbeiten für den Abriß der drei Treppentürme des Architekten Peter Zumthor auf dem Gelände der "Topographie des Terrors". Nachdem der Schweizer Architekt mit seiner Verfassungsbeschwerde gegen den Abriß vergangene Woche in Karlsruhe scheiterte, ist jetzt der Weg frei für die Neugestaltung des Geländes der einstigen Terrorzentrale der Nazis. Über das Projekt für die Topographie des Terrors und den Streit um eine Mauergedenkstätte am Checkpoint Charlie sprachen die Morgenpost-Redakteurinnen Sabine Gundlach und Katrin Schoelkopf mit Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD).

Berliner Morgenpost: Frau Junge-Reyer, bei aller Erleichterung über den Neuanfang auf dem Gelände der Topographie des Terrors bleibt dennoch die Frage: Wer trägt jetzt die Verantwortung dafür, daß mittlerweile 13 Millionen Euro Steuergeld für das Projekt in den Sand gesetzt wurden?

Ingeborg Junge-Reyer: Trotz absehbarer Kostensteigerung ging man in unserer Bauverwaltung und beim Bund lange davon aus, daß das Projekt im Griff zu halten ist. Nach meiner Amtsübernahme habe ich gemeinsam mit der Kulturstaatsministerin Christina Weiss aufgrund zusätzlicher finanzieller Risiken einen Schlußstrich gezogen.

Das heißt, es gibt kein Nachspiel für die offensichtliche Verschwendung von Steuergeld, weder in Form eines Untersuchungsausschusses oder durch personelle Konsequenzen?

Nein, denn um irgendwelche Konsequenzen zu ziehen, müßte es eine klare Schuldzuweisung geben. Die aber kann ich angesichts einer Kette von Entscheidungen nicht erkennen. Die Schuld kann weder personalisiert, noch einer Institution zugewiesen werden. Nur so viel, schuld waren viele. Denn dann müßte man ja anfangen bei denjenigen, die das Wettbewerbsergebnis favorisiert haben und allen, die daran festhielten.

Kann Zumthor nach der Karlsruher Entscheidung jetzt noch den Neuanfang blockieren?

Nach meiner Einschätzung gibt es keine Probleme, sondern es gibt einen Architektenvertrag, der seine Ansprüche auf ein Honorar regelt. Der Vertrag ist so gut wie abgeschlossen.

Warum haben Sie sich nach dem Aus für Zumthor nicht einfach für den zweitplazierten Entwurf von Ivan Reimann, der sowohl den Vorstellungen der Stiftung wie auch Ihrem Wunsch nach einer ,Architektur, die sich zurücknimmt' entspricht, ausgesprochen, statt jetzt wieder einen neuen Wettbewerb zu starten?

Nach mehr als elf Jahren seit dem letzten Wettbewerb muß jetzt noch einmal Zeit sein nachzudenken. Überdies ist jetzt der Bund Bauherr. Berliner Architekten, die Stiftung, der Bund und wir beraten derzeit die Wettbewerbsinhalte. Mir ist dabei wichtig, daß im Sinne einer schlichten, dienenden und qualitativ hochwertigen Architektur konkrete Vorgaben gemacht werden. Ganz wichtig: Die Kostengrenze muß diesmal festgeschrieben und konsequent kontrolliert werden.

Ist dafür ein zeitlich wie von den Kosten her aufwendiger europaweiter Wettbewerb nötig?

Ja, denn wir brauchen viele Ideen, um gute Architektur garantieren zu können.

Wieviel Geld steht jetzt noch für die Neugestaltung zur Verfügung - und wer zahlt?

Das, was nach Abzug der verbauten 13 Millionen Euro, Abriß- und anderer Baumaßnahmen sowie dem Honorar für Zumthor von den veranschlagten 38,9 Millionen Euro noch übrigbleibt. Mehr Geld wird es nicht geben, da sind wir uns mit dem Bund einig, mit dem wir uns die Kosten teilen.

Die Stiftung Topographie des Terrors plant für die Übergangszeit eine provisorische Überdachung für ihre Ausstellung. Wer wird das finanzieren?

Die Kosten können nicht erheblich sein. Wie die Stiftung das finanziert, ist mir nicht bekannt.

Unweit des Topographie-Geländes sorgt zurzeit die Mauer- und Holzkreuzinstallation am Checkpoint Charlie von Alexandra Hildebrandt für Diskussionen. Die umstrittene Aktion ist bis Ende des Jahres vom Bezirk geduldet, was machen Sie, wenn die Mauer nicht bis zum Jahresende fällt?

Förmlich zuständig ist der Bezirk Mitte. Ich werde aber mit Bürgermeister Joachim Zeller im Dezember darüber sprechen.

Halten Sie denn neben der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße eine weitere für erforderlich?

Nein, denn wir haben an der Bernauer oder auch der Niederkirchnerstraße viele Möglichkeiten zu zeigen, wo die Mauer stand. Die Mauer jetzt künstlich wieder zu errichten, wie es Frau Hildebrandt macht, halte ich in jedem Fall für geschichtswidrig und falsch. Ich glaube zudem, daß Holzkreuze nicht geeignet sind, Geschichte erfahrbar zu machen. Sie sind eher touristisch von Interesse. Die Schicksale der Menschen, die unter der Mauer gelitten haben, gilt es aber aufzuarbeiten und darzustellen. Eine neue Gedenkstätte ist nicht mein Ziel.

Angesichts der unterschiedlichen Zuständigkeiten für die in Berlin geplanten Gedenkstätten und Mahnmale ist das schon lange geforderte Gesamtkonzept mittlerweile überfällig. Was konnte die Arbeitsgruppe des Senats denn bislang erreichen?

Die Federführung für diese Arbeitsgruppe hat der Kultursenator Thomas Flierl. Er hat bereits zu einer Sitzung eingeladen.
trance-x no está en línea  


Closed Thread

Tags
traens♀♂

Thread Tools
Display Modes Rate This Thread
Rate This Thread:

Posting Rules
You may not post new threads
You may not post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off



All times are GMT +2. The time now is 02:56 PM.


Powered by vBulletin® Version 3.8.3
Copyright ©2000 - 2009, Jelsoft Enterprises Ltd.

SkyscraperCity - In Urbanity We Trust

Hosted by Blacksun, dedicated to this site too!
Linux server management by DaiTengu
Forums Directory