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#981 |
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Das wäre super! Effretikon braucht das!
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#982 |
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wäre definitiv ne echte verbesserung zum heutigen zustand.
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#983 |
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Bauarbeiten auf dem Toni-Areal haben begonnen!
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/...story/14245687
yes!!!! Zudem habe ich neulich gelesen, auch beim letzten Projekt auf dem Hürlimann Areal ist nun der Spatenstich erfolgt...es handelt sich hierbei um das Bäderprojekt Aquipark, sowie einem Hotelkomplex im bzw. auf dem ehemaligen Sudturm der Brauerei. Highlight dieser Anlage: Warmwasser-Erlebnisbad auf dem Dach des Turms mit Sicht auf die City!
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#984 |
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Steve's Photo Gallery
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Tages-Anzeiger, 30.01.09:
Zürich bekommt einen Hochseehafen
Die Stadt Zürich wird zur Stadt am Meer: Eisenpoller, einen Hafendrehkran und ein Schiffshorn. Das befristete Kunstprojekt «zürich transit maritim» soll die städtebauliche Diskussion am Limmatquai beleben. ![]() Die Stadtzürcher Künstlergruppe um Jan Morgenthaler, Barbara Roth, Martin Senn und Fariba Sepehrnia geht in ihrem Projekt davon aus, dass die Stadt Zürich einst am Meer lag und Ausgrabungen dies nun offenlegen, wie es am Donnerstag in Zürich vor den Medien hiess. Die Künstlergruppe entwickelte ihr Projekt aus einer fiktiven, pseudo-archäologischen Geschichte: Zuerst ist es ein alter Hafenpoller, der im Spätherbst 2009 vom neuen Wissenschaftszweig «Archäologie der Zukunft» an der Schifflände entdeckt wird. Im nächsten Jahr kommen dann entlang des Limmatquais weitere 500 Kilo schwere Eisenpoller zum Vorschein. Und im Jahr 2011 thront auf der Plattform neben dem Rathaus-Café plötzlich ein riesiger Hafendrehkran über der Limmat. In der letzten Etappe ertönt alle zehn Tage aus der Ferne ein Schiffshorn und vermitteln das Gefühl Zürich liege am Meer. Nach rund einem Jahr ist der Kran verschwunden, und das Horn erklingt nur noch. Übrig bleiben bis im Jahr 2015 die Hafenpoller. «Herz der Stadt» Das Projekt «zürich transit maritim» wurde von einer Jury im Rahmen des Studienauftrags für Kunst im öffentlichen Raum am Limmatquai ausgewählt. Für den Studienauftrag bewarben sich 57 Teams aus dem In- und Ausland. Sieben schafften es in die Präqualifikation. Den Entscheid für das Siegerprojekt «zürich-transit-maritim» fällte das Gremium einstimmig. Vom Siegerprojekt verspricht sich die Jury eine «nachhaltigende und lebendige Diskussion» für den Limmatquai und den Platz neben dem Rathaus-Café – dem «Herz der Stadt», wie Stadtrat Martin Waser den Ort der ehemaligen Fleischhalle bezeichnete. Bei der Umgestaltung des Limmatquais war hier ursprünglich ein Glaskubus vorgesehen. Der Stadtrat verzichtete aber auf den umstrittenen Hochbau, weil er Einsprachen und die Gefährdung der ganzen Umgestaltung befürchtete. Deshalb steht nun dieser Platz immer noch leer. Statisch sei er aber für einen Hochbau vorgesehen, sagte Waser weiter. Beim Umbau der Rathausbrücke ungefähr im Jahr 2014 werde die leere Plattform wieder zu einem Thema. Anstösse für kommende Planung Mit dem Studienauftrag für Kunst im öffentlichen Raum am Limmatquai wollte der Stadtrat die Diskussion bereits jetzt wieder beleben und Anstösse für die kommenden Planungsschritte geben. 600’000 Franken sind für das befristete Kunstprojekt vorgesehen, allein die Durchführung des Studienauftrags kostete 150'000 Franken. Das Siegerprojekt «zürich transit maritim» sowie die weiteren sechs Arbeiten aus der Präqualifikation sind bis zum 12. Februar an der Schipfe 26 in Zürich ausgestellt. www.zurich-transit-maritim.ch
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#985 |
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![]() 1. April Scherz?
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#986 |
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Steve's Photo Gallery
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Ist doch geil, dann können die Basler nicht mehr angeben dass sie was haben was wir nicht haben!
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#987 | |
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![]() also ich finde die Idee originell. |
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#988 |
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Finde ich auch eine coole Idee! Mal etwas anderes. Und vor allem bleibt das Teil ja nicht für immer dort stehen..
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#989 |
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Limmatquai-Projekt
NZZ vom 30.01.2008
Im Herzen ist Zürich bald ein Hochseehafen Eine zeitlich befristete Kunstaktion soll Debatte um städtebauliche Entwicklung am Limmatquai anregen Was soll auf das leere Podest beim Rathaus-Café gestellt werden? Ein Glaskubus, wie er beim Wettbewerb für die Umgestaltung des Limmatquais vorgeschlagen worden war? Oder gar ein grosses Gebäude wie die frühere Fleischhalle? Kunst soll mithelfen, die Debatte darüber am Laufen zu halten – und Zürich vom Meer träumen lassen. ak. Stadtrat Martin Waser ist der eigentliche Vater dieses Projekts – und entsprechend begeistert. Deshalb hat er es sich gestern Donnerstag auch nicht nehmen lassen, vor den Medien noch einmal über ein Thema aus dem Tiefbaudepartement zu referieren, obwohl er doch seit einem halben Jahr Sozialvorsteher ist. Im Rahmen der Umgestaltung des Limmatquais ist vor dem Rathaus-Café eine Art Podest gebaut worden, der Kubus allerdings, der hier nach den Plänen von Ralph Baenziger hätte erstellt werden sollen, wurde «zurückgestellt», wie Waser sagte. Nicht Feigheit, sondern Taktik Das war nicht «hasenfüssig», wie ihm gewisse Medien damals unterstellten, sondern Taktik: Der Stadtrat spürte den Widerstand gegen den Kubus und wollte nicht den ganzen Umbau des Limmatquais gefährden. Die städtebauliche Frage zu diesem zentralen Ort, eigentlich «dem Herzen unserer Stadt», wie es Waser ausdrückte, sei aber nach wie vor offen, weshalb er sich in den nächsten Jahren eine engagierte Debatte darüber wünscht. In fünf Jahren muss die Gemüsebrücke erneuert werden; bis dann sollte auch klar sein, was vor dem Rathaus-Café passiert. Um die Debatte anzuregen, hatte die Stadt einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnis gestern präsentiert worden ist. Eines kann man vorausschicken: Die Jury, der neben Waser auch Stadträtin Kathrin Martelli angehörte, hat alles andere als hasenfüssig entschieden. Das Siegerprojekt der Künstlergruppe mit Jan Morgenthaler, Barbara Roth, Martin Senn und Fariba Sepehrnia will im Zentrum von Zürich Hafenstimmung verbreiten – in mehreren, sich über Jahre hinziehenden Etappen und mit ganz unterschiedlichen Mitteln. Zunächst werden, ab Ende 2009, einzelne Poller, wie sie in Meerhäfen zu sehen sind, am Limmatquai «erscheinen». Im Jahr 2011 wird dann vorübergehend ein grosser Hafendrehkran beim Rathaus-Café stehen, und gelegentlich wird das Dröhnen eines Hochseeschiffes zu hören sein. «Zürich transit maritim», so der Name des Projekts, überzeuge durch seine aussergewöhnliche Dramaturgie, «bei der sich die Materialisierung allmählich und dann spektakulär intensiviert und im Anschluss wieder abbaut, ohne ganz zu verschwinden», fand die Jury. 57 Künstlergruppen hatten sich beworben, 7 waren für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt worden. Die Jury entschied sich schliesslich einstimmig für das Team um Jan Morgenthaler – der vor Jahren für einiges Aufsehen gesorgt hatte, als er im Rahmen eines Kunstprojekts die Denkmäler von Zwingli, Waldmann und Escher aus der Innenstadt nach Zürich-West verschob. Für das gegenwärtige Projekt stehen, inklusive Wettbewerb, 600 000 Franken zur Verfügung. Das Projekt werde wohl nicht allen gefallen oder einleuchten, sagte Kathrin Martelli. Sie hofft aber auf eine breite städtebauliche Debatte – «mit Engagement und dem offenen Geist, der einer Weltstadt gut ansteht». Wildes Planen nach dem Sündenfall Über den Ort, wo der Hafenkran stehen wird, wird seit rund fünfzig Jahren immer wieder heftig debattiert. Immer neue Projekte wurden entwickelt, doch eins ums andere scheiterte, und auch die heutige Lösung überzeugt nur bedingt. Bis 1962 stand an diesem Ort die Fleischhalle, dann wurde sie abgebrochen – was nicht erst aus heutiger Sicht ein städtebaulicher Sündenfall ist. Eine Gruppe um die Architekten Werner Moser und Rudolf Steiger hatte engagiert gegen den Abbruch gekämpft, doch der Widerstand brachte nichts mehr. Der Verkehr forderte mehr Raum, die Bevölkerung träumte von der «freien Limmat» und entschied sich schliesslich im Jahr 1960 an der Urne klar gegen die Fleischhalle. Abgebrochen war jetzt zwar das Gebäude, nicht aber die Diskussion über die Gestaltung dieses Orts. 1962, noch bevor die Fleischhalle weg war, sinnierte ein NZZ-Autor über einen Ersatz, «einen Neubau, der sich den kubischen Ausmassen der alten Fleischhalle anpasst, dem Verkehr aber gibt, wessen er bedarf». Nur sechs Jahre später war diese Idee zur offiziellen Haltung der Stadt geworden: Man veranstaltete einen Architekturwettbewerb zum Neubau der Gemüsebrücke und einem Ersatzbau für die Fleischhalle, den Manuel Pauli gewann. Realisiert wurde allerdings nur die Brücke, der Fleischhallen-Ersatz scheiterte, obwohl Pauli sein Projekt immer wieder überarbeitet hatte. 1982 sagten die Stimmberechtigten deutlich Nein, nur ein Jahr später fand der Stadtrat, jetzt müsse man die Hülle der alten Fleischhalle eins zu eins rekonstruieren. Diesmal zog schon der Gemeinderat die Notbremse. 1985 erging ein neuer Auftrag an Tilla Theus für ein sehr reduziertes Gebäude, das sich gestalterisch an einen Vorgängerbau der Fleischhalle anlehnt. 1990 wurde das Haus eröffnet. Baenziger lanciert die Debatte neu Vor wenigen Jahren lancierte der Eurogate-Architekt Ralph Baenziger die Debatte neu. Er hatte einen international ausgeschriebenen Wettbewerb für die Umgestaltung des Limmatquais gewonnen und als Teil des Projekts einen Glaskubus für den Platz vor dem Rathaus-Café vorgeschlagen. Es ging ihm – mindestens vorderhand – wie Pauli: Die Tiefbauarbeiten sind mittlerweile realisiert, der Hochbau wurde «zurückgestellt». Fussgängerzone rechts der Limmat mbm. Die Altstadt rechts der Limmat wird mit jener links der Limmat verkehrstechnisch harmonisiert. Neu werden die Fahrverbots- in Fussgängerzonen umgewandelt. Dort haben Fussgänger immer Vortritt gegenüber allen zugelassenen Fahrzeugen, die nur im Schritttempo fahren dürfen, was auch für Velos gilt. Links der Limmat war dieser Schritt schon Mitte 2006 vollzogen worden, auf der rechten Flussseite wird die neue Signalisation ab dem 2. Februar angebracht. |
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#990 |
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Registered Abuser
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Im Namen der Kunst kann man sich alles erlauben. Auch einen riesigen hässlichen Kran mitten in die wunderschöne Altstadt zu stellen. Jeder Tourist und auch jeder der dieses Projekt nicht verfolgt sieht darin keine Kunst sondern schlicht und einfach einen rostigen alten Kran. Was sich manche Künstler erlauben finde ich ziemlich arrogant, wenn man bedenkt wie peinlich genau sonst auf das Stadtbild geachtet wird.
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#991 |
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Steve's Photo Gallery
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Für mich wird es das beste Kunstobjekt sein, das Zürich je gesehen hat. Ich halte sonst nicht viel von Kunst im öffentlichen Raum, aber von diesem Projekt bin ich fasziniert!
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#992 |
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Ist doch ein Witz für sowas so viel Geld auszugeben...
Wennschon könnte man den Kran z.B in Wollishofen aufstellen und nicht an die Limmat!
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#993 | |
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Registered User
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Also mir gefällts. Aber Kunst ist ja bekanntlich Geschmackssache... Last edited by raggaman; January 31st, 2009 at 12:02 PM. |
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#994 |
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Der Hafen beim Glattzentrum! (Vorschlag aus dem Jahr 1915)
Aus dem Tagi 31.01.2009
Wie das Glatt seinen Hotelturm und Wallisellen seinen Hafen verlor Im Ortsmuseum von Wallisellen werden Bauvorhaben vorgestellt, die vom Reissbrett in den Papierkorb wanderten. Zu Gast an der Vernissage ist der Architekt, der einst das Glatt hätte bauen sollen. Als sein Vorschlag für ein grosses Einkaufszentrum mit 75 Meter hohem Hotelturm von den Bauherren zum dritten Mal abgelehnt wurde, platzte dem Architekten der Kragen. Wutentbrannt stürzte er aus dem Sitzungszimmer und warf die Tür hinter sich zu. Zurück blieben ein verdutzter Migros-Chef – und eine «Planungsleiche». Die Geschichte trug sich im Mai 1964 in Wallisellen zu. 45 Jahre später ist besagter Architekt zu Gast im Ortsmuseum der Glattal-Gemeinde. Heinz Wöhning wird morgen an der Vernissage zur Ausstellung «Was in Wallisellen und Umgebung nie gebaut wurde» eine Rede halten. Der ehemalige Architekt ist inzwischen 90-jährig. Fast wäre er der Vater des grössten Einkaufszentrums der Schweiz geworden. Wenn, ja wenn es ihm gelungen wäre, die Bauherren Globus, Jelmoli und Migros von seinem Vorhaben zu überzeugen. Immer neue Wünsche wurden laut Wöhning arbeitete damals in der Architekturabteilung einer vergleichsweise kleinen regionalen Firma. Inmitten eines boomenden Siedlungsgebiets sollte er eine Shoppingmall entwerfen, wie man sie bis dahin nur von den USA her kannte. 1962 wurde sein erstes baureifes Projekt verworfen, weil es den Bauherren zu klein war. Was folgte, war ein Albtraum für den Architekten. Immer neue Wünsche wurden laut. Der Hotelturm sollte noch höher, die Verkaufsfläche laufend vergrössert werden. Und etagenweise sollten neue Parkflächen geschaffen werden. Zudem gab es Probleme mit den Planern der Nationalstrasse, die auch noch nicht festgelegt hatten, wo die Autobahn durchführen sollte. Den eigentlichen Todesstoss versetzte dem Projekt der Wiener Stadtentwickler Victor Gruen. Er begutachtete den Entwurf auf Einladung der Bauherren und kam zu einem vernichtenden Urteil. So war das Vertrauen schliesslich dahin, und es kam zum Eclat. Während Heinz Wöhning eine bittere Niederlage einstecken musste und seine Pläne in die Schublade wanderten, profitierte sein Kritiker. Die Bauherrschaft beauftragte Victor Gruen, seine Vision für das Einkaufszentrum zu entwerfen. Er entwickelte daraufhin das heute noch sichtbare Konzept. Die spannende Geschichte der ersten Pläne für das Glattzentrum hat der Historiker Albert Grimm für die Nachwelt festgehalten. Er leitet das Walliseller Ortsmuseum und hat mit der Unterstützung eines zehnköpfigen Teams eine reich bebilderte Broschüre verfasst. Darin werden insgesamt 28 Projekte vorgestellt, die zwischen 1856 und 2004 in Wallisellen und Umgebung geplant, aber aus verschiedensten Gründen nicht realisiert wurden. Schifffahrt als «Horrorvision» Dazu zählt auch ein Vorschlag aus dem Jahr 1915. Im mittleren Glattal, wo heute das Glattzentrum steht, sollte ein grosser Schifffahrtshafen gebaut werden. Ein Wassertunnel zwischen Höngg und Seebach hätte die schiffbaren Abschnitte der Glatt und der Limmat verbunden. Albert Grimm spricht von einer «Horrorvision», angesichts der Kohleberge und der rauchenden Schlote der Schwerindustrie vor den Toren Wallisellens. Der Standort sei damit begründet worden, dass man der Stadt Zürich im Gegensatz zum Glatttal nicht so viele Abgase zumuten könne. Wechselausstellung im Ortsmuseum Wallisellen, Vernissage, 1. Februar, 14.30 Uhr. Museum von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Broschüre zur Ausstellung, 62 Seiten, 20 Fr. |
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#995 |
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Das Ziel dieses Projektes soll ja sein, dass man sich Gedanken macht, was weiter mit diesem Platz passiert und dafür braucht man etwas Auffallendes. Wenn der Kran für immer dort stehen würde, würde er mich stören aber so finde ich es ein gelungenes Projekt
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#996 |
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Für Stadtzürcher sicher mal eine ganz lustige Abwechslung für ein Jahr. Wie es von Auswärtigen oder Touristen gesehen wird, ist schwierig zu beurteilen. Die Grundidee des Projekts finde ich aber eher bünzlig. Immer genau das haben zu wollen, was man nicht hat, ist für mich der Inbegriff des Bünzlitums. Ich hoffe, das kommt dann bei der konkreten Umsetzung nicht allzu stark zum Ausdruck. Positiv ist, dass ein Kran durchsichtig und beweglich ist und nicht einfach total die Sicht verstellt. Vielleicht kann man ihn ja auch am Züri Fäscht für irgendwelche Wasser-Action nutzen.
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#997 | |
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http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/...story/12691730 |
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#998 |
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Steve's Photo Gallery
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Weisst du nicht was ein Bünzli ist? Es ist genau umgekehrt, Bünzlis sind gegen solche Projekte.
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#999 | |
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Wenn es gut gemacht ist, finde ich das Projekt super. Ich weise einfach darauf hin, dass der Grat zwischen Kunst und Kitsch sehr schmal ist, und die Grundidee der Autoren deutet eher auf Kitsch hin. Bünzlig finde ich zum Beispiel einen Mann, der einen Swimmingpool in seinen Garten baut, obwohl er selber keine Beziehung zum Wasser hat - nur weil der Nachbar auch einen gebaut hat. Oder eine 50-jährige schon etwas beleibte Frau, die im Mini-Rock umherläuft. Oder Schlagersänger, die in ihre Songs Wörter wie "Caramba!" oder "Olé!" einbauen, und dann das Gefühl haben, das was sie machen, habe mit Mexikanischer Kultur zu tun. Einen ähnlichen Effekt könnten die einzelnen akkustischen und materiellen Hochseehafen-Accessoires mitten in Zürich haben, wenns' nicht gut gemacht ist. Die Frage ist: ist man sich von Seiten der Autoren der Stärken und Schwächen von Zürich bewusst und möchte auf der Basis dessen einfach ein Experiment machen, oder ist man verwirrt, wie die 50-jährige, die im Mini-Rock umherläuft, und überträgt nun diese Verwirrung auf seine Umgebung? Entscheidend ist: das Ganze sollte keinesfalls wie ein Mini-Rotterdam daherkommen, sondern einfach als ein etwas anderes Zürich. Von Seiten des Stadtrates ist es Taktik - das ist klar. Gegenüber einem dauerhaften Gebäude an diesem Platz bin ich aber eher skeptisch eingestellt. Last edited by railcity; February 1st, 2009 at 09:41 AM. |
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#1000 | |
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http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCnzli Die Erklärung "Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung" passt genau zum Kranprojekt.
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