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#1 |
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Hannover | U-Bahn (Bestand & Ausbau) / D-Tunnel
Untersuchungszeitraum zur Finanzierung und Streckenverlauf laut Nahverkehrsplan(2008) = 2008/2009.
![]() "Hier ein Auszug aus dem Nahverkehrsplan 2008 Also hier wird erwogen entweder einen Tunnel vom Goetheplatz bis Hbf zu bauen oder diesen aber erst in der Kurt SChumacherstraße zu bauen. denke, dass es wenig Sinn hat hier die verkürzte Version zu nehmen, da dann die Bahn immer noch den steintorplatz zerschneidet und außerdem die Umsteigesituation Steintor (oben unten) nicht verbessert werden würde! Folgendes habe ich vom steintor gehört: "Steintor: Zweite Bahnsteigebene unter der bestehenden, nicht ausgebaut - nur im später schwer zugänglichen Teil unter der bestehenden Station ausgbaut - der Rest müsste angebaut werden. Ebenfalls Provisorium fürD-Linie. WEiterhin: Verbindunggleis mit Wendeanlage unter der normale Gleisebene mit Treppe zu den bestehenden Bahnsteigen." Ausbaukonzept Stadtbahnstrecke D-West / Fertigstellung des Innenstadtnetzes In der Innenstadt von Hannover ist der stadtbahnmäßige Ausbau der Strecken A, B und C mit den Linien 1-9 und 11 abgeschlossen. Diese Linien kreuzen sich alle am Kröpcke. Zusätzlich ist ein Umstieg bequem am selben Bahnsteig höhengleich in den Stationen Hauptbahnhof und Aegidientorplatz möglich. Vom ehemaligen Straßenbahnnetz ist lediglich noch die heute als D-West bezeichnete Strecke über Goethestraße – Münzstraße – Kurt-Schumacher-Straße – Ernst- August-Platz – Joachimstraße – Prinzenstraße übrig geblieben. Diese Strecke wird heute durch die am Aegidientorplatz endenden Stadtbahnlinien 10 und 17 bedient. Nach dem Stadtbahnkonzept der 80er-Jahre sollte diese Strecke aufgegeben und durch einen vierten Innenstadttunnel zwischen Goethestraße und Lindemannallee - dem so genannten ‚DTunnel’ – ersetzt werden. Aus finanziellen und politischen Gründen ist in den 90er-Jahren weder eine Entscheidung für diesen Tunnel noch für alternativ diskutierte Ausbauvorhaben an der Oberfläche getroffen worden. Infolge dieser Situation existieren heute einige Nachteile: • Die Umsteigesituation am Hauptbahnhof ist zwischen der D-West (Linien 10,17) und den übrigen Linien der Strecken A und B sehr schlecht (vgl. Kap. E III 3.2: ca. 300 m Fußweg, Überwindung von zwei Ebenen notwendig, nicht barrierefrei). Betroffen sind davon rund 4.700 Personen je Werktag. • Die Umsteigesituation am Steintor ist zwischen der DWest (Linien 10, 17) und den übrigen Linien der Strecke C ebenfalls sehr schlecht (vgl. Kap. E III 3.2: ca. 200 m Fußweg, Überwindung von zwei Ebenen notwendig, nicht barrierefrei). Hiervon sind rund 3.900 Personen je Werktag betroffen. • Die Linie 10 ist mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 23 km/h die langsamste Stadtbahnlinie im gesamten Netz. Sie verkehrt innerhalb von Limmer, Linden und der Innenstadt nahezu vollständig straßenbündig gemeinsam mit dem Individualverkehr. Durch abbiegende, einparkende, wendende und auf dem Gleis fahrende Pkw werden die Linien 10 und 17 in der Innenstadt häufig behindert, sodass der Betrieb sehr störanfällig ist (vgl. Kap. E III 2.2). • Für Fahrgäste, die eine kurze Strecke in der Innenstadt zurücklegen müssen, existiert sowohl zwischen Hauptbahnhof und Aegidientorplatz als auch zwischen Steintor und Aegidientorplatz zwischen den Strecken D-West und den Strecken B bzw. C quasi ein Parallelverkehr zwischen Oberfläche und Tunnelstrecke. Dadurch entstehen Betriebskosten, ohne dass zusätzliches Fahrgastpotenzial erschlossen wird (vgl. Kap. E III 2.2). Diese ‚Überbedienung’ schlägt sich auch bei den Fahrgastzahlen der Linien 10 und 17 nieder, die zwischen Hauptbahnhof und Aegidientorplatz nur noch eine sehr geringe Fahrgastnutzung aufweisen. • Die Haltestellen der Strecke D-West sind in der Innenstadt nicht barrierefrei. Lediglich am Aegidientorplatz existiert ein provisorischer Hochbahnsteig, an dem die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste aus Ahlem und Limmer die Stadtbahn verlassen und in die übrigen Stadtbahnlinien umsteigen können. Die Haltestellen Steintor, Clevertor und Thielenplatz/Schauspielhaus besitzen keine Hochbahnsteige, eine Nachrüstung wäre verkehrsplanerisch und städtebaulich problematisch. An der wichtigsten Haltestelle dieser Strecke (Hauptbahnhof) auf dem Ernst-August-Platz ist es aus städtebaulichen und bautechnischen Gründen nicht möglich, einen Hochbahnsteig nachzurüsten. Hier wird es folglich auch in Zukunft keinen barrierefreien Zugang geben können. • Das Gebiet um Emmichplatz und Platz der Kaufleute (Königstraße / Berliner Allee / Schiffgraben / südl. Bödekerstraße / westl. Hindenburgstraße) ist derzeit durch die Stadtbahn schlecht erschlossen. Die nächsten Stationen Hauptbahnhof, Thielenplatz, Zoo und Marienstraße liegen weit entfernt und sind fußläufig nur über längere Wegstrecken zu erreichen. • Die Stadtviertel Zoo und nördliche Südstadt sind trotz ihrer räumlichen Nähe zum Hauptbahnhof nicht optimal mit dem ÖPNV an diesen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt angebunden. Insbesondere für Schulklassen aus dem Umland, die den Zoo besuchen wollen und mit dem Zug anreisen, stellen die zum Zoo verkehrenden Busse ein Kapazitätsproblem dar. Die Straßenzüge Goethestraße, Kurt-Schumacher-Straße, Joachimstraße und Prinzenstraße stellen noch das Stadtbild der 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts dar. Die Stadtgestaltung hat hier stagniert, weil eine städtebauliche Umgestaltung, wie z.B. in Georgstraße, Karmarschstraße, Altstadt oder Lister Meile erfolgt ist, aufgrund der vorhandenen Gleisanlagen nicht möglich ist. Fußgängerboulevards, Baumalleen oder Straßencafes können hier aus Platzgründen nicht eingerichtet werden. Die Attraktivität dieser Straßenzüge für Geschäftsleute, Passanten und Bewohner ist weit hinter die übrige Innenstadt zurückgefallen. Ein Optimierungskonzept zur Behebung der o.g. Nachteile sollte somit folgende Ziele erfüllen: • das Optimierungskonzept muss geringere Investitionskosten verursachen als die bisherigen Planungen, • das Optimierungskonzept sollte gegenüber heute geringere jährliche Betriebskosten aufweisen, • gute Umsteigesituation zwischen der Strecke D-West und den Strecken A, B und C, • Streckenführung weitestgehend auf eigenem Bahnkörper, • kürzere Fahrzeit von Ahlem, Limmer und Linden in die Innenstadt, • kürzere Reisezeiten im Gesamtnetz, • Vermeidung des Parallelverkehrs zum Aegidientorplatz, • barrierefreie Haltestellen in der Innenstadt, • Erschließung des Gebietes um Emmichplatz und Platz der Kaufleute, • umsteigefreie Direktverbindungen aus Zoo und nördlicher Südstadt zum Hauptbahnhof, • Option zur städtebaulichen Aufwertung von innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen bieten. Aus diesen Zielen leiten sich folgende denkbare und auf ihre Zielerfüllung hin zu untersuchende Maßnahmen ab: • Verlegung der Haltestelle Steintor von der Kurt-Schuma cher-Straße entweder an der Oberfläche in die Münzstraße oder in die teilweise bereits im Rohbau vorhandene Tunnelstation. • Verlegung der Haltestelle Hauptbahnhof vom Ernst- August-Platz in die bereits im Rohbau vorhandene Tunnelstation unter dem Raschplatz. • Verzicht auf die Haltestelle Clevertor, da die Haltestelle Steintor weiter nach Westen rückt. • Aufgabe des Streckenabschnittes Ernst-August-Platz – Thielenplatz – Aegidientorplatz. • Bau eines kurzen Tunnels von Goethestraße oder Kurt- Schumacher-Straße unter dem Raschplatz bis Berliner Allee (nördlich Königstraße). • Bau einer oberirdischen Stadtbahnstrecke in der Berliner Allee zwischen Platz der Kaufleute und Marienstraße auf besonderem Bahnkörper. • Bau einer oberirdischen Stadtbahnstrecke in Schiffgraben und Hindenburgstraße zwischen Platz der Kaufleute und Zoo auf besonderem Bahnkörper. • Einrichtung von vier neuen Stadtbahnhaltestellen Königstraße (am Platz der Kaufleute), Marienstraße (in Berliner Allee), Emmichplatz und Kaiserallee (beide in Hindenburgstraße) mit Hochbahnsteigen. • Verknüpfung der Linien 11 und 17 am Zoo zu einer durchgängigen Stadtbahnlinie. • Anpassung des Busliniennetzes durch Leistungsreduzierung auf ausgewählten Linien (z.B. 121, 128, 134 und 700). Aus diesen Einzelmaßnahmen ergibt sich folgendes Ausbaukonzept, das zunächst hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und Durchsetzbarkeit in den nächsten Jahren untersucht und dabei ggf. weiterentwickelt werden sollte: Die heutige Stadtbahnstrecke D-West über Goethestraße – Münzstraße – Kurt- Schumacher-Straße – Ernst- August-Platz – Joachimstraße – Prinzenstraße bis Aegidientorplatz könnte stillgelegt und durch eine neue Strecke über Steintor und Raschplatz mit den beiden Zweigen über Berliner Allee zur Marienstraße und über Hindenburgstraße zum Zoo ersetzt werden. Diese neue vierte Innenstadtstrecke verliefe vom Goetheplatz kommend über eine Rampe in der Goethestraße (Alternative: Rampe Kurt-Schumacher-Straße) zunächst in einen kurzen Tunnel unter Steintor und Raschplatz hindurch. Sie erreichte über eine Rampe in der Berliner Allee nördlich der Kreuzung mit der Königstraße wieder die Oberfläche. Als Alternative zum Tunnel ist eine komplett oberirdische Streckenführung hinsichtlich ihrer Machbarkeit, Durchsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Südlich einer neuen Haltestelle am Platz der Kaufleute verzweigte sich die Strekke. Der eine Streckenast verliefe auf besonderem Bahnkörper in der Berliner Allee bis vor die Kreuzung mit der Marienstraße, der zweite Streckenast würde über Schiffgraben, Emmichplatz und Hindenburgstraße zur bestehenden Strecke am Zoo geführt. Die neue Strecke erhielte mit Steintor, Hauptbahnhof, Königstraße, Marienstraße, Emmichplatz und Kaiserallee insgesamt sechs barrierefreie Haltestellen. Die bestehende Haltestelle Goetheplatz würde im Zuge eines solchen Vorhabens ebenfalls mit Hochbahnsteigen nachgerüstet werden. Die neue Haltestelle Marienstraße könnte ggf. sogar mit dem abbaubaren Mittelhochbahnsteig der dann stillgelegten Haltestelle Aegidientorplatz bestückt werden. Als Bedienungskonzept sollten die Stadtbahnlinien 10 und 11/17 über die neue Strecke geführt werden. Die Linie 10 verkehrt dann von Ahlem zur Marienstraße und die Linie 11/17 von Wettbergen über Zoo zur Haltenhoffstraße. Die heute von Dedensen nach Hannover/ZOB fahrende Buslinie 700 könnte verkürzt werden und an der bestehenden Umsteigeanlage Limmer/Schleuse an die Stadtbahnlinie 10 angebunden werden. Bei den bestehenden Buslinien 121, 128, 134 und 370 ergäben sich in den Stadtteilen Mitte, Zoo, Bult und Südstadt ebenfalls Einsparmöglichkeiten bei den Betriebskosten. Die Anpassung des Busliniennetzes ist im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsanalyse für jede zu untersuchende Ausbauvariante zu definieren. Dieses Ausbau- und Bedienungskonzept weist bezogen auf die in Kap. E III 2.2 formulierten Ziele kaum Nachteile, aber wesentliche Vorteile auf: Fahrgäste: • neue Direktverbindungen mit der Stadtbahn, z.B. Linden – Südstadt, Ricklingen – Zoo, nördliche Südstadt – Hauptbahnhof, Zoo – Hauptbahnhof • kurze Zugangszeiten zur Stadtbahn im Gebiet um Emmichplatz und Platz der Kaufleute • bequemer Umstieg am Steintor zwischen D- und C-Strekke (kurzer Fußweg, Überwindung von nur einer Ebene, barrierefrei, witterungsgeschützt) • bequemer Umstieg am Hauptbahnhof zwischen D- und A-/B-Strecke (kurzer Fußweg, Überwindung von nur einer Ebene, barrierefrei, witterungsgeschützt) • pünktlicherer und verlässlicherer ÖPNV in den Stadtteilen Ahlem, Limmer, Linden, Ricklingen, Calenberger Neustadt und Zoo • besserer Ausstattungsstandard der Haltestellen der DStrecke im Stadtzentrum (Barrierefreiheit, Witterungsschutz, Spritzschutz, Warteflächen) Verkehrsbetriebe: • keine Mehrkosten für den Stadtbahnbetrieb, ggf. sogar Einsparungen (Vermeidung von Wendezeiten durch Verknüpfung von zwei kurzen zu einer langen Linie) • erhebliche Einsparungen für den Busbetrieb • störungsärmerer Stadtbahnbetrieb • Fahrgaststeigerungen und höhere Tarifeinnahmen • Verbesserung der Fahrgastinformation und Fahrgastlenkung Stadt Hannover : • Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs im Stadtzentrum • Entfernung der Gleisanlagen u.a. auf dem Bahnhofsvorplatz • Erhöhung der Aufenthaltsqualität am Steintor, Ernst- August-Platz und vor dem Schauspielhaus • Verbesserung der Verkehrsabwicklung und Aufenthaltsqualität in der Limmerstraße in Linden-Nord durch Wegfall der Buslinie 700 • Umgestaltung von Goethestraße, Kurt-Schumacher-Straße, Joachimstraße und Prinzenstraße zu Fußgängerboulevards möglich • Neupflanzung von Einzelbäumen und Baumalleen in der City möglich • Verbesserung des Radverkehrs durch Anlage neuer Radwege und Radfahrstreifen möglich • Schaffung zusätzlicher Stellplätze vor den Geschäften sowie Außenbewirtungs- und Auslagenflächen für Lokale und Restaurants bzw. Geschäfte möglich • besseres Standortmarketing für Raschplatz, Königstraße und Emmichplatz möglich Region Hannover: • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des ÖPNV • Reduzierung des Zuschussbedarfs für die Verkehrsunternehmen • Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur (im Verhältnis von 3 investierten. zu 1 finanzierten €) • Verbesserung der Erreichbarkeit des Zoologischen Gartens Mit der Realisierung des oben beschriebenen Konzeptes wäre der stadtbahnmäßige Ausbau in der Innenstadt von Hannover abgeschlossen und das Stadtbahnsystem im Zentrum der Landeshauptstadt fertig gestellt. Für eine zweite Ausbaustufe zur späteren Erschließung der östlichen Südstadt (siehe unten) blieben weiterhin alle Optionen offen. Es wird empfohlen, dieses Optimierungskonzept mit seinen einzelnen Ausbaustufen in den nächsten Jahren hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Tragfähigkeit, der Finanzierbarkeit und politischen Durchsetzbarkeit zu prüfen. Ein vergleichbares Konzept wurde bereits von der Integrierten Verkehrsentwikklungsplanung der Region mit Vorlage I-B-304/2003 zur Prüfung empfohlen. Bei einem positiven Ergebnis sollte dann die Umsetzung als Vision für den Zeitraum um 2020 festgeschrieben werden. Stadtbahnstrecke D-Ost/D-Süd: Verlängerung in die Südstadt Ein Stadtbahnanschluss der dicht besiedelten östlichen hannoverschen Südstadt beidseitig der Sallstraße wurde in der Vergangenheit immer wieder diskutiert. Heute wird dieses Gebiet durch die häufig verkehrende Buslinie 121 an das Stadtzentrum angebunden. Für eine Stadtbahnerschließung existiert bereits die Planung für eine Tunnelstrecke im Zuge der Sallstraße als Verbindung der bestehenden Stadtbahnstrecken D-West (Linien 10, 17) und D-Süd (Linie 6). Auch eine oberirdische Streckenführung über Sallstraße und Stresemannallee befand sich in den 20er- und 90er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Diskussion. Grundsätzlich ist eine Stadtbahnerschließung dieses Gebietes abhängig von der im vorhergehenden Abschnitt erläuterten Fertigstellung des Stadtbahnsystems in der Innenstadt von Hannover und damit von der Zukunft der heutigen Stadtbahnlinien 10 und 17. Bereits heute lässt sich festhalten, dass aus Finanzierungsgründen der Bau eines durchgehenden Tunnels von der Marienstraße entlang der Sallstraße bis zur Lindemannallee auch langfristig unrealistisch ist. Ebenfalls ist durch die Anbindung von Bemerode und Kronsberg über die D-Süd an die C-Strecke in der Freundallee die in der Bauleitplanung freigehaltene Trasse durch die Lindemannallee überflüssig geworden. Eine Option für die Zukunft stellte somit allenfalls noch ein verkürzter Tunnel oder eine vollständig oberirdisch geführte Trasse über Sallstraße – Stresemannallee – Bismarkkstraße mit einem Endpunkt vor der Pädagogischen Hochschule am S-Bahnhof Bismarckstraße dar (vgl. Karte 9.2)." |
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#2 |
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Zu diesem Thema gibt es zu sagen, dass Herr Bodemann, unser neuer Baudezernent, zu seiner Rede zu 100 Tagen Amtszeit gesagt hat, dass er den Bau des D-Tunnels befürwortet...
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#3 |
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Na, das hört sich doch schon gut an.
Glaube, dass der tunnel kommt. Hoffe nur, dass sie nicht die totale Kurz Variante ab Schumacher Straße wählen, sondern zumindest wie auch geplant ab Goetheplatz um die komplette Innenstadt SChinenfrei zu bekommen und einen ordentlichen Platzausbau des steintors zu ermöglichen. Man könnte auch eine hübsche Grünfläche auf den jetzigen Gleisen einrichten! Würde diesem Virtel ganz gut tun! |
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#4 |
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Antrag Nr. 15-0918/2007: Anhörung zur barrierefreien Streckenführung der Stadtbahnlinien 9 und 10
Informationen: "verwandte" Drucksachen: 15-0918/2007 (Originalvorlage) Beratungsverlauf: 18.04.2007: Stadtbezirksrat Linden-Limmer : Einstimmig Antragsteller(in): CDU-Fraktion Inhalt der Drucksache: Anhörung zur barrierefreien Streckenführung der Stadtbahnlinien 9 und 10 Antrag, der Bezirksrat möge beschließen: Hiermit beantragen wir eine öffentliche Anhörung des Bezirksrates Linden-Limmer zum Thema Anhörung zur barrierefreien Streckenführung der Stadtbahnlinien 9 und 10 Die anzuhörenden Expertinnen bzw. Experten werden nachbenannt. Begründung Durch die aktuelle positive Entwicklung der Innenstadt von Hannover (ECE, Kaufland, Raschplatz) ist der vierte Stadtbahntunnel wieder in der Diskussion. Ein Zukunftskonzept für diese ‚D-Strecke’ sollte sich nicht nur auf die Innenstadt beschränken, sondern ebenfalls Verbesserungsvorschläge für die Anbindung von Linden-Nord und Limmer beinhalten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der Limmerstraße heute ein nicht notwendiger Parallelverkehr zwischen der Stadtbahnlinie 10 und der Buslinie 700 besteht, die Linie 10 nicht barrierefrei erreichbar ist, das Ihme-Zentrum durch die weitreichende Umgestaltung wieder an Bedeutung gewinnt und bereits Vorkehrungen für den Einbau einer Stadtbahnstation unter dem Ihme-Zentrum in der Vergangenheit getroffen wurden. Ferner muss auch die Streckenführung für die Linie 9 im Stadtteil barrierefrei ausgebaut werden. |
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#5 |
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Last edited by devilsadvocate; April 21st, 2008 at 06:28 PM. |
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#6 |
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Hier eine Stellungsnahme der LHH (2008):
"2.4 Ausblick (S. 234 – 237) Ausbaukonzept Stadtbahnstrecke D-West / Fertigstellung des Innenstadtnetzes Die hier angesprochene Untersuchung/Überprüfung des Baus eines Innenstadttunnels für die Strecke D-West wird grundsätzlich befürwortet, allerdings nicht in der vorgeschlagenen kurzen Variante bis in die Kurt-Schumacher-Straße. Diese ist nicht Ziel der städtebaulichen Entwicklung der LHH. Ein Rampenbauwerk in der Kurt-Schumacher-Straße wäre städtebaulich unverträglich und würde zur Zerschneidung der Straße und wichtiger Wegebeziehungen führen. Verkehrlich bietet die kurze Variante zudem vergleichsweise wenig Vorteile. Heutige Reisezeitverluste bei der oberirdischen Führung über Steintor und Goetheplatz würden auch künftig anfallen. Erst eine lange Variante bis zur Goethestraße (westlich Leibnizufer) bzw. Braunstraße würde einerseits deutliche verkehrliche Vorteile, andererseits positive Entwicklungschancen für die Innenstadt (im Umfeld der Kurt-Schumacher-Straße, des Steintors und der Goethestraße) mit sich bringen. Neben den positiven Effekten eines langen Tunnels wären im Rahmen der Überprüfung auch die potenziellen Probleme bezüglich der künftigen Nachfrageentwicklung und der Finanzierbarkeit genau zu betrachten. Aus Sicht der Stadt ist eine Finanzierung nur denkbar, wenn die Zuwendungen Dritter wesentlich höher als die zur Zeit gewährten 75 % der zuwendungsfähigen Kosten ausfallen. Ausbaukonzept" |
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#7 |
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Kritiker der U-Bahn schlugen ja vor, die Bahn durch die ehemaligen Posttunnel zu führen, was sich aber jetzt mit dem Bau der EAG zerschlagen haben dürfte:
Hier sehr schön zu sehen ![]() |
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#8 |
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Was meint ihr? Können wir mit dem Baubeginn des D-Tunnels vielleicht schon 2010 rechnen?
Die ganzen Projekte haben jewels einm Jahr nach Bauplanung den Baubeginn...
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#9 |
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Rein theoretisch ja, aber das verzögert sich bestimmt noch aus verschiedensten Gründen (falls die Stadt sich überhaupt dafür entscheidet, was ich aber für wahrscheinlich halte!).
@Posttunnel: Von der Variante halte ich gar nichts! Die wurde ja auch zum Glück nicht genutzt. Was hätte man damit gewonnen, wenn die Straßenbahn trotzdem über Goethestraße, Steintorplatz, Kurt-Schumacher-Straße fährt?!?!? (mal abgesehen davon, dass sie nicht mehr über den Bahnhofsplatz fährt) Sinn des D-Tunnels ist die Komplettierung des Tunnelnetzes, sprich mehrere Umsteigeknoten mit kurzen Umsteigewegen in der Innenstadt (nur überwinden jeweils einer Ebene (ist bei oberirdischer Führung nicht gegeben!!!)). Positiver "Neben"effekt des Tunnels wäre der Platzgewinn in den betroffenen Straßen und der daraus resultierende Gestaltungsraum. |
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#10 |
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100 Jahre Hille
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Der D-Tunnel könnte zudem weitere Möglichkeiten eröffnen:
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#11 |
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Bei folgendem Zitat aus einer DS der Stadt geht es um die Standorte der geplanten Aufzuganlagen am Raschplatz.
Insofern ein Fingerzeig, dass darauf geachtet wird, dass beim Bau der Aufzüge nicht die eventuellen Zugänge verbaut werden. "Die Ergebnisse der erneuten Diskussion zu den Standortvorschlägen stellen sich aus Sicht der Verwaltung wie folgt dar: * Der Standort ist so zu wählen, dass bei Realisierung der D-Linie kein Rückbau erforderlich wird, dies hat unbedingte Priorität. Insoweit wird auch eine Unterbrechung der Aufzugsanlage in der -1-Ebene akzeptiert (= Umsteigen erforderlich). * Die Aufzugsanlage sollte möglichst fassadenbündig angeordnet werden, um eine soziale Kontrolle der Anlage sowie der angrenzenden Flächen sicherzustellen. * Einschränkungen für die Nutzbarkeit von Ladenflächen sind zu minimieren. * Die Erschließung des Gebäudes Raschplatz 5 sollte von der Raschplatzseite aus erfolgen. * Der Standort Z1 bleibt unstrittig." Die ganze DS findet ihr wie immer beim e-Government Hannover unter der Nummer 2219/2007. |
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#12 |
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die stadtbahnverlängerung geht in die nächste runde:
die ausbauarbeiten richtung misburg haben gestern begonnen. gesehen auf haz
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#13 |
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ich finde es zum teil so lächerlich , dass drei anwohner klagen um die stadtbahn hier zu verhindern.
das ist hier in unserem land zwar deren gutes recht, aber ähnlich wie bei anderen bauvorhaben, finde ich es doch schon sehr krass wie pläne - die tausenden von menschen helfen - von einigen wenigen verhindert oder gekippt werden können. und das sind das wiederum die leute die sich beschweren, dass sich in der stadt nichts tut und die hannover sich nicht weiterentwickelt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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#14 |
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Ich finde die sollte man zwangsumsiedeln ;-)
Man muss sich natürlich den jeweiligen FAll anschauen! Wenn hier wirklich eine stadtbahn direkt duch das Wohnzimmer geplant wurde, ist das natürlich inakzeptabel, aber bei manchen Leuten geht es nur ums Prinzip. Diese aber werden vor Gericht schweitern! Also keine Sorge!
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#15 |
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Hier schon mal die Eingangsplanung für die D-Linie unter dem jetzigen vorhandenen Hauptbahnof:
Übersicht: ![]() Aufzug Z1: ![]() Z5: ![]() Und auch sehr interessant was für eine baldige Realisierung spricht... Zum Aufzug Z5: "Eine spätere Realisierung der D-Strecke wird durch die vorab dargestellten Planungen für den Aufzug Z5 nicht beeinträchtigt. Der Aufzug wird bereits komplett gebaut. Er wird bis zur Inbetriebnahme der D-Strecke jedoch für Fahrgäste nur bis zur -2-Ebene fahren. Zu Wartungszwecken, zur Abnahme etc kann durch Betriebspersonal auch zur -3-Ebene gefahren werden." |
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#16 |
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Registered User
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@ Leine:
Also der Sinn der D-Linie liegt in der schnelleren Anbindung der Menschen in Linden an die Innenstadt. Desweiteren können mobilitätseingeschränkte Personen diee Linien kaum erreichen, da die Haltestelle ERnstAugust Platz niemals einen Hochbahnsteig erhalten würde. Durch die D-Linie könnte die Linien 10 und 17 direkt an das Steintor (unterirdisch) angeschlossen werden und auch an den hauptbahnhof. Ein Umsteigen würde es nicht mehr erfordern ca. 500m umzusteigen. Desweiteren würde es den Verkehr entalsten, da es schon heute die langsamste Linie ist und es auch zu erwarten ist, dass durch das EAG der Verkehr auf der Kurt-Schumacher stark ansteigen wird. Noch ein Grund ist die neue Anbindung des Zoos vom Süden her und die bessere Erreichbarkeit des zooviertels. |
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#17 |
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UrbanHero
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Die Anbindung des Zoos finde ich nicht so wichtig. Die funktioniert auch über die aktuelle Line 11, bzw. vom HBF aus mit den Buslinien 128 und 131 recht gut. Wesentlich sinnvoller wäre es die Sallstraße in der Südstadt endlich zu entlasten. Würde man die D-Line, wie eh vormals geplant, mit der Station Marienstraße verknüpfen unter unterirdisch durch die Südstadt ziehen, wäre eine Menge Menschen wesentlich besser an das Stadtbahnnetz angeschlossen. Wie immer bleibt die Finanzierung problematisch.
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#18 | |
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100 Jahre Hille
Join Date: Apr 2008
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Quote:
Ich glaube nicht das die D-Linie kommt. In der NP steht heute, dass die Stadt große Probleme mit der Bankenkrise bekommt. Zudem sollte aus Geldmangel die Südstadtverbindung eh gekappt werden. Dabei wäre das sinnvoll, wie Orbiter es sagt. @devil: Was soll den der Lindener in Hannover, die haben doch jetzt ein schickes Ihme-Zentrum.
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#19 |
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Registered User
Join Date: Apr 2007
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Also die komplette D-Linie durch die Südstadt wird sicherlich vorerst nicht realsiiert werdenö Jedoch glaube ich schon, dass die kurze Tunnelstrecke vom Goetheplatz zum HBF fertiggestellt wird.
Dafür spruicht auch die jetzige Planung am Raschplatz für dioe D-Linie. hier wird sogar schon der komplette Aufzug bis zu Ebene -3 gefertigt. Das sind alles Mehrkosten, die man ja sonst sicherlich nicht aufnehmen würde. Die Wirtschaftlichkeitsnanalyse dauert noch bis einschließlich 2009, dann wissen wir mehr! |
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#20 |
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Frauenbeauftragter
Join Date: Sep 2008
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Der sinnvollste Vorschlag wäre m.E. die D-Linie unterirdisch durch das Zooviertel zu führen (Station am Emmichplatz) und eine Verknüpfungsstation am BS Platz zu errichten. Auf dem Bischofsholer Damm würde die Linie an die Oberfläche geführt und an die bestehende D-Süd angeschlossen.
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