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Old April 29th, 2012, 02:12 PM   #11121
Tunnelblick
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Originally Posted by AlfredJKwak View Post
Das war an der Clausewitzstraße. Er hat dort auf die heranfahrende Bahn gewartet und im 1. Waggon Freunde gesehen, daraufhin an den Fenstern (des noch fahrenden Zuges) geklopft und ist dann zwischen die Waggons gefallen. War wohl auch eine Sogwirkung dabei, aber der Alkohol spielte sicherlich die größte Rolle.
Gegen Trunkenheit kann man mit den besten Sicherheitssystemen nicht an. Gleichwohl werde ich mir das einmal ansehen und überlegen, ob sich Sicherheitsanforderungen ableiten lassen.
Andererseits gibt es bereits an der Kante eine Zone, die bei fahrenden Bahnen nicht zu betreten ist.
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Old April 29th, 2012, 02:51 PM   #11122
Nixblicker
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Originally Posted by ChairborneGeneral View Post
Ein solches Risiko halte ich persönlich für absolut vertretbar. Aber da wir ja auf dem Weg
in die Nullrisikogesellschaft sind und die Risikobewertung individuell sehr unterschiedlich
ist, mögen das andere vielleicht nicht so sehen.
Sehr interessantes Thema. Als ich einst meinen ADR-Schein gemacht hatte, habe ich gelernt, daß es sich bei Sicherheit immer um einen Kompromiss handelt. Wieviel Sicherheit gibt es für wieviel Geld und Aufwand? Die absolute Sicherheit gibt es nicht und die wird auch gar nicht angestrebt. Und das ist bei der Stadtbahn auch so. Schließlich muss das ganze preislich in irgendeinem Rahmen bleiben. Wenn ich auf einem Kaffeebecher lese: "Achtung, Getränk könnte heiß sein!", dann frage ich mich, ob ich eine idiotensichere Welt möchte, in der alles aus Schaumgummi ist. Ein aufwändiges System, das Betrunkene davor schützt, beim ans-Fenster-klopfen nicht unter die Bahn zu geraten, das kann ich eigentlich nicht mittragen. Ein Fluchtraum unter dem Bahnsteig jedoch ist auf jeden Fall sinnvoll und sitzt preislich sicher drin.
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Old April 29th, 2012, 02:53 PM   #11123
gruenebahn
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Originally Posted by AlfredJKwak View Post
Bist du auch immer noch der gleichen Meinung, wenn ich dir erzähle, dass einem meiner Freunde dieser Hohlraum vermutlich das Leben/sein Bein gerettet hat, als er sehr betrunken zwischen Waggon 1 und 2 in den Gleisbereich fiel, als eine Bahn heranfuhr? In diesem fand er nämlich Zuflucht. Das Resultat war dann "nur" 2 Wochen Krankenhaus.
Dir ist aber schon klar, dass bei den meisten HBs die nicht im Tunnel sind dieser Raum so klein ist das da wohl kaum Zuflucht möglich ist. Sicherlich kann das sein, aber ich würde es nicht ganz nach vorne als Sicherheitsaspekt setzen. Mir ist viel wichtiger, dass fließender Autoverkehr nicht ohne weiteres in den Bahnsteig fahren kann, als auch keine Bahn die mal wie hier gezeigt wurde aus dem Gleisbett rutscht.
__________________
Grüße aus Wettbergen!
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Old April 29th, 2012, 03:29 PM   #11124
Queron
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Originally Posted by Tunnelblick View Post
F) Fall 5 könnte zwar auch bei Hochbahnsteigen vorkommen, dort halten sich die Menschen jedoch eher aus Respekt von der Kante fern. Er wird also unwahrscheinlicher, daher würde ich ihn eher bei NF sehen.
Stimmt, diesen Aspekt habe ich schon fast vergessen. In Berlin konnte ich auch desöfteren beobachten, wie Menschen an den Niedrigbahnsteigen ziemlich nah an der Kante standen. Bei Hochbahnsteigen hält man sich da natürlich lieber fern, weil man dort, falls man stolpert oder abrutscht, tiefer stürzt.
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Old April 29th, 2012, 04:38 PM   #11125
TW2000
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Originally Posted by gruenebahn View Post
Dir ist aber schon klar, dass bei den meisten HBs die nicht im Tunnel sind dieser Raum so klein ist das da wohl kaum Zuflucht möglich ist. Sicherlich kann das sein, aber ich würde es nicht ganz nach vorne als Sicherheitsaspekt setzen. Mir ist viel wichtiger, dass fließender Autoverkehr nicht ohne weiteres in den Bahnsteig fahren kann, als auch keine Bahn die mal wie hier gezeigt wurde aus dem Gleisbett rutscht.
Es reicht ja nur, wen ein Kleinfahrzeug auf die NF Anstösst, so rutscht mal schnell eine NF Bahn von den Gleisen, in dem ich es Persönlich mal mit erleben musste, das auch ich gedacht habe, hoffentlich rutscht die Bahn nicht in diesen Kaffee Restaurant rein, dem eine Kante am Fussweg die Bahn zum stehen gebracht hatte.

Erlebt habe ich es in Halle an der Saale, auf deren Zentral Haltestelle auf dem Markt, wo es immer mal was pasiert, auch ein alter bericht aus Halle.
http://www.google.de/imgres?start=10...r:6,s:106,i:48

Last edited by TW2000; April 29th, 2012 at 04:44 PM.
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Old April 29th, 2012, 04:54 PM   #11126
rickisani
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Ich habe mal recherchiert, bei HF gibt es weniger Unfälle mit Personenschäden als bei NF, NF ziehen Unfälle magisch an.

Ich habe es wirklich recherchiert bei NF ist das Unfallrisiko höher, sehr viel höher als bei HF.

Hier ein Beispiel:http://www.bildblog.de/23527/a-streetcar-named-desire/
http://www.neuepresse.de/Nachrichten...ssenbahnunfall
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Old April 29th, 2012, 05:01 PM   #11127
rickisani
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Originally Posted by TW2000 View Post
Es reicht ja nur, wen ein Kleinfahrzeug auf die NF Anstösst, so rutscht mal schnell eine NF Bahn von den Gleisen, in dem ich es Persönlich mal mit erleben musste, das auch ich gedacht habe, hoffentlich rutscht die Bahn nicht in diesen Kaffee Restaurant rein, dem eine Kante am Fussweg die Bahn zum stehen gebracht hatte.

Erlebt habe ich es in Halle an der Saale, auf deren Zentral Haltestelle auf dem Markt, wo es immer mal was pasiert, auch ein alter bericht aus Halle.
http://www.google.de/imgres?start=10...r:6,s:106,i:48
meinst du sowas, mit kleinwagen und strassenbahn, hier in Chemnitz, die hat´s aber richtig aus denn Gleisen gehoben:

(Quelle:Sachsen-Fernsehen)
Schwerer Unfall - Straßenbahn entgleist
Chemnitz 18.08.2009 15:20

+++ NEUE BILDER und NEUER VIDEOBEITRAG +++ An der Kreuzung Reichsstraße/Stollberger Straße im Chemnitzer Stadtteil Kapellenberg ist eine Straßenbahn entgleist.

Zu einem schweren Straßenbahnunfall ist es am Dienstagvormittag in Chemnitz gekommen. Laut Polizei waren am Innenstadtring, direkt an der Stollberger ein Audi und eine Straßenbahn zusammengestoßen. Die Straßenbahn wurde dadurch aus den Gleisen gehoben und nach rechts auf den Innenstadtring geschoben. Interview: Thomas Knabe - Polizei Chemnitz-Erzgebirge Zum Glück war zum Zeitpunkt des Unfalls niemand auf dem Fußweg des Innenstadtrings unterwegs, nicht auszumalen was hier passiert wäre. Die Mitarbeiter eines benachbarten Seniorenheimes kamen den Rettungskräften zu Hilfe, sie... (Beitrag gekürzt)
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Old April 29th, 2012, 05:21 PM   #11128
nonoh
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Unfallgefahr an Stadtbahnstrecken, Bsp. Frankfurt

Bezüglich der Unfallgefahr an Stadtbahnstrecken verweise ich auf die A-Strecke der Frankfurter U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße: ausgebaut mit besonderem Bahnkörper und Hochbahnsteigen. Bilanz seit 1968: über 30 Tote.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...e-1355767.html

Ein pauschales Urteil à la Hochbahnsteig = sicherer oder = unsicherer ist daher nicht möglich. Die Unfallgefahr hängt von verschiedensten Faktoren ab, von denen sicherlich nicht der unwichtigste der Faktor Mensch ist.
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Old April 29th, 2012, 05:23 PM   #11129
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Originally Posted by nonoh View Post
Bezüglich der Unfallgefahr an Stadtbahnstrecken verweise ich auf die A-Strecke der Frankfurter U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße: ausgebaut mit besonderem Bahnkörper und Hochbahnsteigen. Bilanz seit 1968: über 30 Tote.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...e-1355767.html

Ein pauschales Urteil à la Hochbahnsteig = sicherer oder = unsicherer ist daher nicht möglich. Die Unfallgefahr hängt von verschiedensten Faktoren ab, von denen sicherlich nicht der unwichtigste der Faktor Mensch ist.
In dem ich dir auch recht geben möchte, so wie auch Rickisani beschrieben hat, ist bei NF mehr was los, als bei den HF ist sehr wenig was zu lesen.
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Old April 29th, 2012, 05:33 PM   #11130
Tunnelblick
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Originally Posted by rickisani View Post
Ich habe mal recherchiert, bei HF gibt es weniger Unfälle mit Personenschäden als bei NF, NF ziehen Unfälle magisch an.
Ich habe es wirklich recherchiert bei NF ist das Unfallrisiko höher, sehr viel höher als bei HF.
Na bitte, wenn man das entsprechend begründen kann, dann hätte man ein gewichtiges Argument.

A) Ich könnte mir vorstellen, dass NF öfter als Straßenbahn fährt und HF eher mit besonderem oder unabhängigem Bahnkörper.

B) Falsch gestellte Weichen kann es natürlich hier wie dort geben, wobei HF aus dem A-Grund vielleicht eher auf Zugsicherung fährt und NF öfter auf Sicht. Dazu liegen mit aber keine Erkenntisse vor.
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Old April 29th, 2012, 05:45 PM   #11131
Tunnelblick
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Originally Posted by nonoh View Post
Bezüglich der Unfallgefahr an Stadtbahnstrecken verweise ich auf die A-Strecke der Frankfurter U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße: ausgebaut mit besonderem Bahnkörper und Hochbahnsteigen. Bilanz seit 1968: über 30 Tote.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...e-1355767.html
Na super, wenn man die Begründung weg lässt, dann kann man gegen alles und jeden argumentieren. Fakt ist:

1) Viele Personen umgehen die Sicherungsmaßnahmen, sind also selbst schuld. Ich glaube kaum, dass die Toten sich alle korrekt verhalten haben, ansonsten man die Sicherungsmaßnahmen hinterfragen müsste, nicht jedoch die Hochbahnsteige.

2) Der Artikel ließt sich wie ein flammendas Plädoyer für einen Tunnelbau. Also unser Thema :-)

3) Ein Argument gegen Hochbahnsteige ist im Artikel nicht erkennbar. Vielleicht möchten Sie Ihre Argumentation den Grünen nahebringen? Auf dem Niveau sind Sie ja bereits.

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Originally Posted by nonoh View Post
Ein pauschales Urteil à la Hochbahnsteig = sicherer oder = unsicherer ist daher nicht möglich. Die Unfallgefahr hängt von verschiedensten Faktoren ab, von denen sicherlich nicht der unwichtigste der Faktor Mensch ist.
Ich denke schon, es ist deutlich geworden, dass Hochbahnsteige einige prinzipielle Vorteile haben. Dagegen mit "städtbaulichen Aspekten" angehen zu wollen, dürfte wenig überzeugen.
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Old April 29th, 2012, 05:49 PM   #11132
Queron
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Originally Posted by nonoh View Post
Bezüglich der Unfallgefahr an Stadtbahnstrecken verweise ich auf die A-Strecke der Frankfurter U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße: ausgebaut mit besonderem Bahnkörper und Hochbahnsteigen. Bilanz seit 1968: über 30 Tote.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...e-1355767.html

Ein pauschales Urteil à la Hochbahnsteig = sicherer oder = unsicherer ist daher nicht möglich. Die Unfallgefahr hängt von verschiedensten Faktoren ab, von denen sicherlich nicht der unwichtigste der Faktor Mensch ist.
Ach, die Strecke ist seit 1968 komplett mit Hochbahnsteigen versehen?
Außerdem haben die Unfälle in diesem Artikel immer etwas mit der Überquerung von Straßen/Übergängen zu tun, weil die Leute noch die Bahn erreichen wollten bzw. Abkürzungen nehmen wollen (und dafür sogar über Zäune klettern bzw. springen). Das wäre wohl mit Niedrigbahnsteigen noch verlockender und die Unfallbilanz noch höher. Fazit: die Hochbahnsteige haben in diesem Fall mal so rein gar nichts mit der Unfallgefahr dort zu tun - es ist eher anzunehmen, dass diese dazu beigetragen haben, dass in diesen 30 Jahren nicht noch mehr Unfälle passiert sind.
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Old April 29th, 2012, 05:57 PM   #11133
Tunnelblick
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Originally Posted by gruenebahn View Post
Mir ist viel wichtiger, dass fließender Autoverkehr nicht ohne weiteres in den Bahnsteig fahren kann, als auch keine Bahn die mal wie hier gezeigt wurde aus dem Gleisbett rutscht.
Jo! Darum würde ich überall, wo keine besonderen Bahnkörper möglich sind, die Schienen eher in einen Tunnel führen. Den notorischen Wir-wollen-den-Autoverkehr-behindern-Grünen passt das natürlich überhaupt nicht.
Z.B. störe ich mich erheblich an den Stationen Lortzingstraße bis Spannhagengarten. Diese halte ich nicht nur städtebaulich für katastrophal, sondern auch verkehrstechnisch für problematisch bei Sicherheit wie Geschwindigkeit des Zuges. Den Tunnel sollte man dort verlängern. Und gerade Vier Grenzen macht gleich einen ganzen Platz kaputt, den man ansonsten sehr schön gestalten könnte.
Und die 6 zum Nordhafen hinaus derselbe Schnack.
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Old April 29th, 2012, 09:29 PM   #11134
gruenebahn
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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Jo! Darum würde ich überall, wo keine besonderen Bahnkörper möglich sind, die Schienen eher in einen Tunnel führen. Den notorischen Wir-wollen-den-Autoverkehr-behindern-Grünen passt das natürlich überhaupt nicht.
Z.B. störe ich mich erheblich an den Stationen Lortzingstraße bis Spannhagengarten. Diese halte ich nicht nur städtebaulich für katastrophal, sondern auch verkehrstechnisch für problematisch bei Sicherheit wie Geschwindigkeit des Zuges. Den Tunnel sollte man dort verlängern. Und gerade Vier Grenzen macht gleich einen ganzen Platz kaputt, den man ansonsten sehr schön gestalten könnte.
Und die 6 zum Nordhafen hinaus derselbe Schnack.
Tja, wenn es danach geht würde mir auch viel einfallen. U.a. ein Tunnel ab vor der Kurve Beekestraße (kurz hinter der Bundesstraßenbrücke) bis vor die Fachhochschule. Entgegen der ursprünglichen Planungen braucht es an der Stadionbrücke und am Allerweg keinen Tunnel. Das ganze würde einiges angenehmer machen am Ricklinger Stadtweg. Im Endeffekt haben wir hier das gleiche Problem wie auf der Podbi nur ist es noch enger. Die andere Lösung wäre allen Autoverkehr nur noch über die Stammestraße abzuwickeln, das ist aber unmöglich.
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Old April 29th, 2012, 11:17 PM   #11135
Tunnelblick
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Originally Posted by gruenebahn View Post
U.a. ein Tunnel ab vor der Kurve Beekestraße (kurz hinter der Bundesstraßenbrücke) bis vor die Fachhochschule.
Das habe ich mir auch schon gedacht.

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Originally Posted by gruenebahn View Post
Entgegen der ursprünglichen Planungen braucht es an der Stadionbrücke und am Allerweg keinen Tunnel.
Ich würde den Allerweg schon unterirdisch queren, weil sich kreuzende Verkehrswege nicht schön sind. Kostet nur Zeit und etwas Grün in der Mitte täte der Straße gut. Danach gibt es genug Platz für eine Rampe.
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Old April 29th, 2012, 11:47 PM   #11136
Vahrenheidener
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Vielleicht habe ich einen Link hier übersehen aber die NP hatte am 27.04 auch einen Artikel zur D-Linie.
Leider wie neuerdings üblich nicht lesbar.
Hat jemand genaueres?

Titel:
D-Linie: Politik künstlich unter Druck gesetzt?
In der Frage „Hochbahn oder Niederflur“ macht die Regionsspitze Druck.

Interessanterweise kann man sich mit seinen HAZ-Forendaten auch an dem NP-Forum anmelden...
__________________
3D-Modelle und Animationen zum D-Tunnel hier, eine komplette Aufstellung aller Videos bei YouTube
__________________
Schneller Umsteigen - Besser ankommen - Chancen für die City - www.Pro-D-Tunnel.de

P.S.:
Eine Bahn auf einer Straße - Egal ob als Hoch- oder Niederflurbahn, ist kein Ersatz für eine Stadtbahn!
Wer darüber nachdenkt, sollte erkennen, dass es an der "Straße" in dem Wort "Straßenbahn" liegt...
P.P.S:
Solange die Grünen wirksame Kapazitätserweiterung des ÖPNV blockieren (z.b. Contigelände) sind die Grünen ein Teil der Autolobby.
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Old April 30th, 2012, 02:11 AM   #11137
Nixblicker
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Na bitte, wenn man das entsprechend begründen kann, dann hätte man ein gewichtiges Argument.

A) Ich könnte mir vorstellen, dass NF öfter als Straßenbahn fährt und HF eher mit besonderem oder unabhängigem Bahnkörper.

B) Falsch gestellte Weichen kann es natürlich hier wie dort geben, wobei HF aus dem A-Grund vielleicht eher auf Zugsicherung fährt und NF öfter auf Sicht. Dazu liegen mit aber keine Erkenntisse vor.
Vielleicht ist NF einfach häufiger vertreten und damit auch auffälliger in der Unfallstatistik...

Prof. Dipl.-Ing. Klaus Scheelhaase sagte einmal (sinngemäß): "Jeder Tunnel, den wir gebaut haben, ist einen Kilometer zu kurz."
Sicher wäre eine Verlängerung des A-Nord- oder A-Süd-Tunnels begrüßenswert, ebenso C-Nord oder auch C-Ost. Aber da sehe ich auf der Prioritätenliste so manche Maßnahme, die mir und uns sicher noch deutlich wichtiger erscheint, nicht wahr? Nach D-Mitte sehe ich zunächst einmal Bedarf für A-West und D-Limmerstraße.
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Old April 30th, 2012, 07:58 AM   #11138
Amarok
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Das politische Gewurschtel geht weiter, HAZ von heute (30.04.):

Grüne uneins über Bürgerbefragung
Hoch- oder Niederflurtechnik: Erste Stimmen gegen Umfrage zur D-Linie / Termin noch völlig unklar
Der Streit um Sinn und Unsinn einer Bürgerbefragung zum Ausbau der D-Linie geht in die nächste Runde. Bei den Grünen zeichnet sich jetzt ein Dissens zwischen Rats- und Regionsfraktion ab. Die Grünen im Rat wollen auf eine kostspielige Umfrage in der gesamten Region verzichten und raten zur Gelassenheit. „Wir sollten nichts überstürzen und besser das Fachgespräch suchen“, meint Fraktionsvize Michael Dette zu der Frage, ob eine Bürgerbefragung noch sinnvoll sei. Unter Zeitdruck stehe man nicht, und so könne man in Ruhe über die Systemfrage, Hoch- oder Niederflurzüge auf der Linie 10, diskutieren. Das sehen die Regionsgrünen anders. In ihrer Parteiversammlung am Donnerstag haben sie sich mit großer Mehrheit für die Bürgerbefragung ausgesprochen. „Die Umfrage ist ein legitimes Instrument, schließlich geht es um eine verkehrspolitische Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte“, sagt Fraktionschef Raoul Schmidt-Lamontain.
SPD und Grüne in der Region hatten vor einigen Wochen vereinbart, die Entscheidung über Hoch- oder Niederflurtechnik auf Hannovers Citylinie dem Bürger zu überlassen. Denn die Koalitionspartner konnten sich nicht einigen: Die Grünen plädierten vehement für Niederflur, die SPD wollte den Bau von Hochbahnsteigen fortsetzen. Der Vorschlag, die Entscheidung den Bürgern zu überlassen, kam aus den Reihen der Sozialdemokraten. Doch inzwischen gilt auch in der SPD als fraglich, ob es wirklich Sinn macht, die Bürgerbefragung durchzuführen. Die Sozialdemokraten, wie auch die Regionsspitze, glauben, dass die Niederflurtechnik keine echte Alternative darstellt, da sie vom Land nicht gefördert würde. Entsprechende Signale gab es aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Wenn jedoch die Grünen hart bleiben sollten, und danach sieht es aus, dann müsse die Bürgerbefragung möglichst schnell über die Bühne gebracht werden, heißt es aus dem Regionshaus. Noch im Sommer sollen die Fragebögen verschickt werden. Unter Zeitdruck fühlt sich die Regionsverwaltung deshalb, weil das sogenannte Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in ein paar Jahren außer Kraft tritt. Dieses Gesetz bildet aber die rechtliche Grundlage für die Fördermillionen, mit denen der Ausbau der D-Linie finanziert werden soll.
Die Regions-Grünen haben dagegen keine Eile. „Wir sollten die Befragung nach der Sommerpause im Herbst organisieren“, sagt Schmidt-Lamontain. Denn der Bund werde aller Voraussicht nach ein Folgegesetz verabschieden, das den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs weiterhin unterstützt. Das wiederum schätzen auch die Grünen im Rat so ein. Auch Dette meint, dass es sich der Bund gar nicht erlauben könne, den Nahverkehr in den Städten nicht mehr zu fördern. „Das verstieße doch gegen die Klimaschutzziele“, sagt Dette.


Abwarten und Tee trinken ist die Grüne Devise – aber dazu hatten die doch schon 20 Jahre Zeit...
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Old April 30th, 2012, 09:32 AM   #11139
reini
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Hier kann man die letzten Artikel nachlesen:

http://www.stadtbahnfreund-h.de/links_content.html#LAST

Die Taktik der Grünen ist doch offensichtlich: Man will das Thema so lange rauszögern, bis die Fristen für die jetzige Planung in Hochflur abgelaufen sind, um danach nach eigenen (Landes-)Regeln Niederflurstrecken fördern zu lassen. Ich hoffe auf den Koalitionskrach in der Region, denn die Meyfarth-Expertise stimmt letzendlich nur für Hochflur aus praktischen Gründen, die auch in den knappen Fristen und der Unmöglichkeit von langwierigen Nutzen-Kosten-Untersuchungen liegen. Mit diesen Argumenten werden sie von ihrem Lieblingsthema nicht ablassen wollen. Sie sehen das als Bestätigung für ihre langfristen Niederflur-Netzausbauplanungen.

Gibt es schon Stimmungen/Positionierungen aus der Regions-CDU? Die kann nun eigentlich nicht mehr gegen den Tunnel sein. ich bin mal auf den 03.05. gespannt. Werden die Grünen mit ihrere Taktik der Verschleppung via Umfrage durchkommen?

Ich bleibe dabei: die 37 Mio für die stadtzerstörende Quieteschelösung sind weder wirtschaftlich noch genausowenig finanzierbar im Vergleich zur 3 Mio€ teureren Tunnellösung. Insgesamt ein Armutszeugnis für die Region und Herrn Franz unterstelle ich Befangenheit beim Ablehnen des Tunnels. Der hat Angst, von wenigen Tunnelgegenern in Linden nicht mehr gegrüsst zu werden. Dafür verbaut würde er den Hannoveraner lieber für 37 Mio€ Regionsgelder die Innenstadt!

Aber ich hoffe noch auf die CDU und ein Ende von Rot-Grün ! Eine Partei, die sich so vom Juniorpartner vorführen lässt, kann man auch im Land nicht mehr wählen. Ein OB, der aus einer Veranstaltung nach eigenem bekunden "verwirrter als vorher" herausgeht, ist als MP kaum wählbar. Es sei denn, er haut jetzt mal auf den Putz und entzieht der Region das Mandat zur Stadtzerstörung.

Hier ist der Link zum aktuellen Online-Artikel:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-S...ergerbefragung

Last edited by reini; April 30th, 2012 at 10:21 AM. Reason: Nachtrag
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Old April 30th, 2012, 02:15 PM   #11140
jp80
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SPD

Ich glaube, hierzu wurde noch nichts gepostet, oder???

Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstalutung am 8. Mai:
D-Linie: Hochflur- oder Niederflurbahn


http://spd-ricklingen.de/

Ich versuche das einzurichten! Wer ist noch dabei?
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