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Old February 19th, 2009, 02:30 PM   #141
sämelihülz
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Fnac macht nach nur einem Jahr wieder zu.

Schade eigentlich. Die Aktion vor der Erröfnung fand ich recht gelungen, aber die Konkurrenz war einfach zu Hoch. Ich persönlich war einmal kurz drin, und bin dann gleich wieder geflüchtet, die Preise waren einfach zu hoch.
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Old February 19th, 2009, 05:28 PM   #142
Don Calo
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Finde ich auch schade! Fnac war zwar nicht ganz billig doch hat er mir noch ganz gut gefallen. Vor allem die CD Abteilung war eine bereicherung für Basel, vor allem da im Roxy die Auswahl immer kleiner wird! Das Problem war meiner Meinung dass es von allem ein bisschen hatte, jedoch nirgends eine grosse Auswahl! Trotzdem erstaunlich dass man so viel Geld hier investiert hat und schon nach einem Jahr aufgibt! Da hätte ich etwas mehr durchhaltevermögen von den Franzosen erwartet!
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Old March 12th, 2009, 09:39 AM   #143
hausmeister
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die grösste akquisition der schweiz wird konkret!

Roche übernimmt die Firma Genentech

Der Roche-Konzern und die amerikanische Gentechnik-Pharmafirma Genentech haben sich auf eine Übernahme geeinigt – für 95 Dollar pro Aktie.

Das Tauziehen zwischen dem Basler Pharmariesen Roche und seiner US-Biotechnologietochter Genentech um den Preis für die Übernahme der ausstehenden Aktien ist beendet. Die beiden Firmen erzielten eine einvernehmliche Lösung zu einem Preis von 95 Dollar je Aktie, wie Roche heute mitteilte.

Die Basler, die bereits 55,8 Prozent an Genentech halten, sind damit bereit, für die ausstehenden Aktien insgesamt 46,8 Milliarden Dollar zu zahlen. Das ist der höchste Übernahmepreis in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte.

Am vergangenen Freitag hatte Roche den Preis auf 93 Dollar je Aktie erhöht. Nach einem weiteren Aufschlag auf 95 Dollar lenkte nun auch der unabhängige Genentech-Verwaltungsratsausschuss ein und empfiehlt den Aktionären, das Roche-Angebot anzunehmen.
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Old March 23rd, 2009, 11:08 AM   #144
Don Calo
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Staatsrechnung 2008: Schwarze Zahlen trotz PK-Rückstellungen

Für die Sanierung der Pensionskasse des Kantons Basel-Stadt werden in der Staatsrechnung 2008 Rückstellungen von über 600 Millionen Fr. vorgenommen. Dennoch schliesst der Stadtkanton das vergangene Jahr mit schwarzen Zahlen ab.

Die am Donnerstag den Medien präsentierte Basler Staatsrechnung 2008 fällt allerdings nicht so gut aus wie budgetiert: Der Saldo der Laufenden Rechnung beträgt statt wie geplant 207,4 Millionen Fr. nur 29,9 Millionen Franken. Beim Finanzierungssaldo wird die Budgetvorgabe mit 50,7 Millionen Fr. um 134,1 Millionen Fr. verfehlt.

PK-Deckungsgrad noch 85 Prozent

Grund für die Verschlechterung ist die Börsenbaisse, die bei der staatlichen Pensionskasse tiefe Spuren hinterlassen hat. So schrumpfte der Deckungsgrad auf rund 85 Prozent. Die Deckungslücke wird per Ende 2008 auf gegen 1,3 Mrd. Fr. geschätzt.

Weil jedoch im Stadtkanton von Gesetzes wegen der Deckungsgrad mindestens 95 Prozent betragen muss, sind Sanierungsmassnahmen laut der Regierung zwingend. Deshalb werden in der Staatsrechnung 2008 für künftige Pensionskassen-Sanierungsbeiträge des Kantons als Arbeitgeber 636,8 Millionen Fr. zurückgestellt.

Dass die Staatsrechnung dennoch positiv ausfällt, ist den Steuereinnahmen zu verdanken, die dank der guten Wirtschaftslage im Jahr 2007 deutlich höher ausfielen als erwartet. Mit 2,64 Mrd. Fr. lag der Steuerertrag letztes Jahr um 275 Millionen Fr. über Budget und um 181 Millionen Fr. über dem Wert des Vorjahres. Der gesamte Ertrag belief sich 2008 auf 4,75 Mrd. Franken.

Die von 210 auf 233 Millionen Fr. gestiegenen Nettoinvestitionen konnte der Kanton erneut aus eigenen Mitteln finanzieren. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 122 Prozent.

Der Finanzierungssaldo von 50,7 Millionen Fr. wird zum Abbau der Nettoschulden eingesetzt, die dadurch auf 2,75 Mrd. Fr. sinken. Die Nettoschuldenquote verringert sich so gegenüber dem Vorjahr von 5,5 auf 5 Promille.

Für das laufende Jahr geht das Budget des Stadtkantons in der Laufenden Rechnung von einem Einnahmenüberschuss von 134 Millionen Fr. aus. Ab 2010 rechnet die Regierung wegen der Rezession dagegen mit roten Zahlen, weil stagnierenden oder gar sinkenden Steuereinnahmen steigende Sozialkosten gegenüberstehen.

Quelle: bazonline: 19.03.09
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Old March 26th, 2009, 02:38 PM   #145
Don Calo
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Roche schliesst Genentech-Übernahme ab

Grösste Übernahme der Schweizer Wirtschaftsgeschichte

Der Basler Pharmakonzern Roche hat das Übernahmeangebot für das amerikanische Biotechnologieunternehmen Genentech erfolgreich abgeschlossen. Damit ist Roche mit der grössten Übernahme der Schweizer Wirtschaftsgeschichte endgültig am Ziel.

(sda) Die vollständige Übernahme ihrer Tochter Genentech lässt sich Roche rund 46,8 Mrd. Dollar kosten. Roche wurden bis zum Ablauf der Angebotsfrist 395,7 Millionen Genentech-Aktien angedient, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Anteil von 84,7% der ausstehenden Aktien.

Zusammen mit den 55,7% der Aktien, die Roche bereits besass, halten die Basler nun 93,2% der Genentech-Aktien. Zusätzlich sei Roche die Übergabe weiterer 3% der ausstehenden Genentech-Aktien innerhalb der nächsten drei Geschäftstage garantiert worden.
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Fusion schnell durchziehen

Aktionäre, die ihre Aktien angedient hätten, würden sofort 95 Dollar pro Titel erhalten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Roche werde «so bald wie möglich» eine vereinfachte Fusion («Short-Form Merger») veranlassen, womit Genentech vollständig zur Roche-Gruppe gehören wird. Nach dem formellen Zusammenschluss ist geplant, den Handel mit Genentech-Aktien an der New Yorker Börse einzustellen.

Seit letztem Sommer versuchte Roche, die kalifornische Genentech mit Sitz bei San Francisco komplett zu übernehmen - zunächst aber ohne Erfolg. Erst nachdem die Offerte Anfang März auf 93 Dollar je Aktie angehoben wurde, brach das Eis.

Zähes Ringen

Die Genentech-Führung, die sich bis anhin gegen die Übernahme gesträubt hatte, setzte sich mit Roche an einen Tisch. Bei den Verhandlungen holten die Amerikaner noch mehr heraus: Die Offerte wurde auf 95 Dollar in bar je Genentech-Aktie aufgestockt.

Roche hatte 1990 eine Mehrheit an Genentech erworben. Seitdem wuchs das Unternehmen rasant und entwickelte erfolgreiche Medikamente, etwa das Krebsmittel Avastin. Vor der Lancierung des Übernahmeangebots hielt Roche rund 56% an Genentech.

Quelle: www.nzz.ch
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Old March 26th, 2009, 03:33 PM   #146
suburbansky
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Und als Gegenstück zur grössten Übernahme eine kleine, aber sehr traurige Anekdote: Roxy Records am Rümelinsplatz hat letze Woche Konkurs angemeldet, heute ist dies im Handelsamtsblatt publiziert. Sehr schade, was aus dem einstmals besten Indie-Musikladen der Schweiz geworden ist. Und schrecklich, dass es in der Basler Innenstadt nun kein vernünftiges CD-Geschäft mehr gibt.
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Old March 27th, 2009, 01:20 PM   #147
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Und als Gegenstück zur grössten Übernahme eine kleine, aber sehr traurige Anekdote: Roxy Records am Rümelinsplatz hat letze Woche Konkurs angemeldet, heute ist dies im Handelsamtsblatt publiziert. Sehr schade, was aus dem einstmals besten Indie-Musikladen der Schweiz geworden ist. Und schrecklich, dass es in der Basler Innenstadt nun kein vernünftiges CD-Geschäft mehr gibt.
Ja das ist wirklich schade, doch ich muss selber zugeben ich war auch schon lagen nicht mehr im Roxy, heute ist es viel einfach alles über das Internet zu bestellen, cede.ch zum cd's nach Hause zu bestellen und i tunes zum auf den ipod zu laden, und zudem noch günstiger. Das ist der Fortschritt.
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Old April 2nd, 2009, 04:39 PM   #148
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USAMMENFASSUNG / Gemeindespital von Riehen BS wird geschlossen / Über 200 Mitarbeitende verlieren ihren Job

Riehen BS (sda) Die Bevölkerung von Riehen muss künftig ohne eigenes Krankenhaus auskommen. Der Gemeinderat hat beschlossen, das insgesamt 78 Betten zählende Gemeindespital zu schliessen. Über 200 Mitarbeitende verlieren dadurch ihre Stelle.

Seinen Schliessungsentscheid gab der Gemeinderat der rund 21 000 Einwohner zählenden Kommune am Donnerstag vor den Medien in corpore bekannt. Das Spital, dass im vergangenen Jahr bei 1488 Eintritten 23 646 Pflegetage verzeichnete und die Gemeindekasse mit 8,6 Mio. Fr. belastete, soll seinen Betrieb per Ende 2009 einstellen.

Der Gemeinderat werde seine Verantwortung für das Spitalpersonal wahrnehmen, versicherte Michael Martig, der in der Exekutive von Riehen für das Gesundheitswesen zuständig ist. So soll ein Sozialplan ausgearbeitet werden.
Vorgesehen ist zudem die Unterstützung der Betroffenen bei der Suche nach einem neuen Job. Im Gemeindespital teilen sich 205 Personen 155 Vollzeitstellen.

Ambulantes Gesumdheitszentrum

Als Ersatz für das Gemeindespital will die Gemeinde für ihre Bevölkerung ein ambulantes Gesundheitszentrum aufbauen. In dieses sollen nach Möglichkeit auch Teile des schon vom Gemeindespital im 24-Stunden-Betrieb geführten Ambulatoriums integriert werden. Über Details konnte Martig jedoch noch keine Angaben machen.

Die Schliessung des Spitals beschloss der Gemeinderat am vergangenen Dienstag.
Am 31. März lief die Frist zur Verlängerung des Baurechtsvertrags mit dem Diakonissenhaus als Eigentümerin des Spitalareals aus. Das Spitalgebäude fällt nun dem Diakonissenhaus zu.

Mit dem Entscheid ist eine vom Gemeindeparlament im Oktober 2008 gutgeheissene Chancenstrategie gescheitert. Diese sah Investitionen von 11,5 Mio. Fr. für die Renovation des Kleinspitals sowie dessen rechtliche Verselbständigung vor.

Keinen Partner gefunden

Bedingung war, dass ein Partner für einen wirtschaftlichen Betrieb gefunden würde. Dies sei jedoch nicht gelungen, sagte Martig. Eine "spannende Partnerschaft" sei letztes Jahr kurz vor dem Durchbruch gescheitert.

Nicht verhandelt wurde laut Martig mit privaten kommerziellen Spitalbetreibern.
Solche hätten die vom Diakonissenhaus gewünschte Grundversorgung der Bevölkerung von Riehen nicht gewährleistet.

Der Gemeinderat stufte die Überlebenschancen des Spitals laut Martig als gering ein. Mit dem schweizweit für 2012 angestrebten Spitalfinanzierungsmodell hätten die Patientenzahlen um etwa die Hälfte gesteigert werden müssen. Dies erachtete der Gemeinderat angesichts der Überkapazitäten bei den Spitalbetten im Raum Basel als unrealistisch.

Auch seien weitere Prämiensteigerungen bei den Krankenkassen in Sicht. Diese liessen den Verbleib des Riehener Spitals mit seinen 48 Akutbetten auf der Spitalliste ungewiss erscheinen.

Keinen Druck auf Riehen habe indes der Kanton Basel-Stadt ausgeübt, sagte Martig. Nach Ansicht des Kantons habe es das Gemeindespital zwar nicht gebraucht, er habe es Riehen aber freigestellt, dieses zu betreiben.

(SDA/ATS - ts my/rdn009/POL/3/090402 1637)
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Old April 2nd, 2009, 05:23 PM   #149
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Originally Posted by U3065 View Post
Gemeindespital von Riehen BS wird geschlossen / Über 200 Mitarbeitende verlieren ihren Job
Für die Betroffenen ist das sicher ein schwerer Schlag, zumal es momentan sicher viel schwieriger als auch schon ist, einen neuen Job zu suchen. Aber mal ehrlich: Ich habe mich schon immer gefragt, weshalb Riehen ein eigenes Spital braucht - es ist ja nicht so, dass in der Region Basel ein Mangel daran herrscht, im Gegenteil: Zwei Riesenkaliber (Uni-Spital und Bruderholz) und etliche weitere Kliniken (privat wie staatlich) sollten eigentlich reichen. Oder sind wir Basler kränker als andere Schweizer? Naja, die Krankenkassenprämien lassen dies vermuten...
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Old April 2nd, 2009, 06:18 PM   #150
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ein eigenes Spital für Riehen ist wirklich nicht nötig andere Gemeinden die ähnlich gross sind wie Riehen besitzen auch kein eigenes Spital wie z.B. Allschwil oder Reinach.
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Old April 2nd, 2009, 06:28 PM   #151
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Arbeitslosenquote im Stadtkanton seit zwei Monaten stabil

Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Kanton Basel-Stadt im Februar trotz Wirtschaftskrise nur leicht an und die Arbeitslosenquote stagniert seit zwei Monaten bei 3,5 %. Ein leichtes Wachstum zeigt sich bei der Beschäftigung in der Nordwestschweiz.


Seit August 2008 immer mehr Arbeitslose

Zu Beginn des vergangenen Jahres sank die Zahl der Arbeitslosen von 3 074 im Januar auf 2 759 im April 2008 und die Arbeitslosenquote fiel von 3,1 % auf 2,8 %. Als Folge der Wirtschaftskrise steigt die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen seit August des vergangenen Jahres im Stadtkanton wieder an.

Im Februar 2009 waren 3 415 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Basel-Stadt als arbeitslos gemeldet. Dies sind 359 Personen mehr als im Vorjahresmonat und 13 mehr als im Januar 2009. Während die Zahl der arbeitslosen Schweizerinnen im Berichtsmonat leicht gesunken ist, sind insbesondere die ausländischen Männer verstärkt von der Arbeitslosigkeit betroffen – im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich deren Arbeitslosigkeit um 24,8 % erhöht. Ebenfalls stark betroffen von der erhöhten Arbeitslosigkeit sind Personen unter 25 Jahren.

Im Vergleich zum Januar 2009 hat sich sowohl die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen als auch die Gesamtzahl der Arbeitslosen nur leicht erhöht. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich seit Januar 2009 um 52 und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 91 Personen reduziert. Die Arbeitslosenquote beträgt nun seit zwei Monaten konstante 3,5 % und auch saisonbereinigt verbleibt die Quote seit Dezember 2008 bei 3,3 % leicht tiefer.
Arbeitslosenquote im kantonalen Vergleich



Arbeitslosigkeit steigt regional unterschiedlich

Die Arbeitslosenquote in Basel-Stadt ist trotz der Wirtschaftskrise in den vergangenen zwei Monaten konstant geblieben. Die Schweiz sowie die betrachteten Kantone Zürich, Genf und Basel-Landschaft verzeichnen weiterhin steigende Arbeitslosenquoten. Im Kanton Zürich beträgt die Arbeitslosenquote im Februar 2009 bereits 3,2 %, was den höchsten Wert seit Januar 2007 darstellt. Insgesamt hat sich die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich innert Jahresfrist um 0,6 Prozentpunkte erhöht. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote in Basel-Stadt erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 0,4 Prozentpunkte. Im Vergleich zur Schweiz – mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 % – liegt die Arbeitslosenquote in Basel-Stadt weiterhin etwas höher, jedoch beträgt die Differenz geringe 0,1 Prozentpunkte. Diese geringe Differenz wurde letztmals im Februar 2000 erreicht.

Auch der Kanton Basel-Landschaft weist eine weiterhin steigende Arbeitslosenquote auf, jedoch auf relativ tiefem Niveau. Im Februar 2009 betrug die Arbeitslosenquote 2,9 %. Ein Wert in dieser Höhe wurde zuletzt im April 2006 beobachtet.



Branchenstruktur in Basel-Stadt

Dieses moderate Verhalten der Arbeitslosenquote trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann zu einem gewissen Teil mit der Branchenstruktur im Stadtkanton erklärt werden. In der Banken- und Versicherungsbranche sind im Jahr 2005 rund 7 % aller Personen beschäftigt. Am meisten Beschäftigte arbeiten jedoch in den relativ konjunkturresistenten Branchen des Gesundheits- und Sozialwesens (13,7 %) und der chemischen Industrie (10,9 %). Insbesondere das Gesundheits- und Sozialwesen zeichnete sich in den letzten sieben Jahren durch eine sehr geringe Arbeitslosenquote aus. Auf sehr tiefem Niveau liegt diese im Kanton Basel-Stadt auch für Beschäftigte im Kredit- und Versicherungsgewerbe, jedoch ist ein leichter Anstieg seit Mitte 2008 abzulesen.

Am höchsten ist die Arbeitslosenquote mit 11,4 % im Gastgewerbe und mit 10,4 % im Baugewerbe, wobei beide Branchen starken saisonalen Schwankungen ausgesetzt sind. Die Arbeitslosenquote im Gastgewerbe hat sich seit Dezember 2008 etwas erholt. Im Handel-, Reparatur- und Autogewerbe ist ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit seit Jahresfrist abzulesen.




Schwaches Beschäftigungswachstum

Die viermal jährlich durchgeführte Beschäftigungsstatistik des Bundes (BESTA) zeigt für die Nordwestschweiz im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Anstieg der Beschäftigten um 1,9 % auf 554 700. Den stärksten Anstieg verzeichnen die im Dienstleistungssektor angestellten Frauen, jedoch zu Lasten der Frauen im 2. Sektor. Insgesamt fällt das Wachstum wiederum geringer aus als im Vorquartal. Das stärkste Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal wurde im 1. Quartal 2008 mit 3,5 % erreicht. Seit diesem Spitzenwert verringert sich das Beschäftigungswachstum in der Grossregion mit den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt kontinuierlich.

Trotz dieser Wachstumsschwäche verzeichnet die Nordwestschweiz im 4. Quartal 2008 im Vergleich mit der Schweiz gegenwärtig ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum. Insbesondere die Entwicklung im Dienstleistungssektor tragen zu einem ständigen Wachstum der Beschäftigung in der Nordwestschweiz bei.

Für das 2. Quartal 2009 beträgt die Netto-Arbeitsmarktprognose in der Nordwestschweiz +12 %, und somit erwarten gemäss dem Manpower Arbeitsmarktbarometer mehr Unternehmen eine Zunahme der Beschäftigungszahl als eine Abnahme (www.manpower.ch).



Quelle: www.statistik-bs.ch
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Old April 2nd, 2009, 07:44 PM   #152
Basel_CH
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ein eigenes Spital für Riehen ist wirklich nicht nötig andere Gemeinden die ähnlich gross sind wie Riehen besitzen auch kein eigenes Spital wie z.B. Allschwil oder Reinach.
Da geb ich dir Recht, und ein Regionalspital in sonem Zipfel der Schweiz seh ich da leider auch nicht, Schade trotzdem für Riehen.
Hab das vorher gar nicht gewusst, dass Riehen ein eigenes Spital gehabt hat.
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Old April 9th, 2009, 10:03 AM   #153
hausmeister
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BILANZ-Top 100: Novartis 22 Milliarden mehr Wert

Der Sieger des BILANZ-Rating "Die 100 besten Unternehmen der Schweiz" für das Jahr 2008 heisst Novartis.

Der Basler Pharmakonzern hat seinen Aktionären 22 Milliarden Franken zusätzlichen Firmenwert beschert. Auf Platz zwei liegt Roche, mit einem Wertzuwachs von knapp 12 Milliarden, dritter ist Nestlé mit einem Plus von 6 Milliarden.

Die grössten Wertvernichter 2008 waren die Grossbanken. UBS verzeichnete ein Minus von über 27 Milliarden Franken, Credit Suisse vernichtete 10 Milliarden, und bei ABB verloren die Eigentümer knapp 10 Milliarden. OLZ & Partners hat für BILANZ mit wissenschaftlichen Methoden die Wertschöpfung der Top 100 Unternehmen ermittelt. Untersucht wurden alle Firmen, die dem Börsenindex SPI angehören und mindestens 100 Millionen Franken Marktkapitalisierung aufweisen.

(bilanz.ch)

Mal abgesehen von der UBS, welche ja zumindest auf dem Papier zur Hälfte baslerisch ist, sieht es mit der hiesigen Wirtschaft momentan nicht allzu schlecht aus. Unter den (nur) 60 Unternehmen mit einer positiven Wertschöpfung befinden sich 16 Unternehmen aus Basel (4 davon in den Top10)

Last edited by hausmeister; April 9th, 2009 at 11:17 AM.
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Old April 9th, 2009, 11:53 AM   #154
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ja das ist nicht schlecht, Novartis an 1. Stelle und Roche an 2. Stelle. Die hiesige Wirtschaft ist für die schweizer Wirtschaft von grossem Wert und meiner Meinung nach etwas unterschätzt.
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Old April 9th, 2009, 04:26 PM   #155
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Eindrucksvoll ist vorallem Basels Stellung im Aussenhandel:
Die Exporte aus Basel-Stadt machten im Jahr 2007 rund 24% der gesamten Exporte der Schweiz aus. Dies ist natürlich der hauptsächlich der Pharmabranche zuzuschreiben. 61% der nationalen Exporte der pharmazeutischen und chemischen-Industrie stammen aus Basel-Stadt. Gesamtschweizerisch haben die Produkte dieser Branche einen Anteil von 35% am Exportvolumen.
Dies zeigt einerseits die Stellung Basels im Aussenhandel, aber auch die Wichtigkeit der pharmazeutischen und chemischen-Industrie.

(Quellen: "Switzerland in Figures" von der UBS und "Aussenhandel Schweiz – Fakten und Trends" von der CS)

Last edited by hausmeister; April 9th, 2009 at 04:31 PM.
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Old April 9th, 2009, 09:25 PM   #156
sämelihülz
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Würde mich noch interessieren wieviel % BS und BL zusammen ausmachen? Hast du da auch Zahlen Hausmeister?
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Old April 9th, 2009, 10:33 PM   #157
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Das kann ich Dir sagen:
Mit einem Exportvolumen von CHF 6.5 Mia. liegt BL ziemlich genau im Mittelfeld (sowohl als absolute Zahl als auch pro Kopf). Als Vergleich: das Volumen von ZH (das zweithöchste) liegt bei 15.7 Mia, BS (das höchste) bei 44.7 Mia).
Das Exportvolumen von BS und BL macht zusammen aber nur unwesentlich mehr aus, dh etwas mehr als 27%
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Old April 20th, 2009, 01:12 AM   #158
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Originally Posted by hausmeister View Post
Das kann ich Dir sagen:
Mit einem Exportvolumen von CHF 6.5 Mia. liegt BL ziemlich genau im Mittelfeld (sowohl als absolute Zahl als auch pro Kopf). Als Vergleich: das Volumen von ZH (das zweithöchste) liegt bei 15.7 Mia, BS (das höchste) bei 44.7 Mia).
Das Exportvolumen von BS und BL macht zusammen aber nur unwesentlich mehr aus, dh etwas mehr als 27%
Spricht aber für den Standort Basel, wenn man bedenkt das ZH fast 4 mal mehr Einwohner hat als BL/BS zusammen!

Wird wohl fürs Jahr 2009 noch schlechter aussehen für ZH...
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Old April 20th, 2009, 11:15 AM   #159
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Originally Posted by sämelihülz View Post
Spricht aber für den Standort Basel, wenn man bedenkt das ZH fast 4 mal mehr Einwohner hat als BL/BS zusammen!

Wird wohl fürs Jahr 2009 noch schlechter aussehen für ZH...
naja, man darf nicht vergessen, dass zh's wirtschaft vorallem aus dienstleistern besteht, welche keine güter exportieren. ein solcher vergleich sagt also nicht viel über die wirtschaftsleistung als ganzes aus (dazu müsste man eher zb die kantonalen volkseinkommen vergleichen).

zh wird wohl auf grund der wirtschaftsstruktur tatsächlich etwas mehr unter der krise leiden als bs/bl. aber lassen wir mal den kantönligeist weg, schliesslich soll das land funktionieren und da ist es wichtig, dass jede region seine stärken ausspielen kann und man sich nicht gegenseitig schwächt.

Last edited by hausmeister; April 20th, 2009 at 11:25 AM.
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Old May 5th, 2009, 04:50 PM   #160
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Ein bisschen Statistik zwischendurch:

Gemäss der neuen Liste von Forbes gehören folgende Unternehmen mit Hauptsitz in BS/BL zu den 2000 grössten börsenkotierten Unternehmen der Welt (Geschäftsjahr 2008, Bemessen nach Umsatz, Gewinn, Bilanzsumme und Börsenwert):

(Rang)
58 Roche
61 Novartis
393 UBS (Doppelsitz mit ZH)
411 Syngenta
647 Bâloise
1407 BKB
1432 Lonza
1505 Actelion
1749 Ciba (mittlerweile BASF)

Das bedeutet 0.45% oder jedes 222. der 2000 grössten Unternehmen sind/ist in der Region angesiedelt. Fast noch beeindruckender sind diese Zahlen auf die ganze Schweiz bezogen: Unter den 2000 Unternehmen befinden sich 45 Schweizer Unternehmen, das entspricht 2.25% (jedes 44. Unternehmen). Diesbezüglich liegt die Schweiz weltweit an 11. Stelle.
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