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Old July 23rd, 2008, 02:23 PM   #1
Leine1977
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Hannover | Herrenhäuser Gärten und Wiederaufbau Schloss Herrenhausen



Mit dem beabsichtigten Wiederaufbau des Schlosses in Herrenhausen ergibt sich die historisch einmalige Chance, dem Großen Garten wieder seinen authentischen Bezugspunkt zu verleihen. Das „Gesamtensemble Herrenhausen“ wird komplettiert und seine historische Bedeutung als einer der wichtigsten barocken Sommerresidenzen und Gartenanlagen Europas unterstrichen.

Mit der VolkswagenStiftung, einer gemeinnützigen Stiftung privaten Rechts, die als renommierter Wissenschaftsförderer international tätig ist, hat sich ein Partner angeboten, der das Schloss zu einem Ort des wissenschaftlichen Gedankenaustausches machen möchte und damit die weitere Profilbildung von Hannover als Wissenschaftsstandort vorantreiben kann.

Die Kombination von wissenschaftlicher und musealer Nutzung ist ein überzeugendes, auf das Gemeinwesen ausgerichtetes Nutzungskonzept. Eine Realisierung der gemeinsamen Pläne mit einer Stiftung ermöglicht eine einzigartige Verbindung von historischen Bezügen und Zukunftsdiskussionen.

Ausgelöst durch die Initiative der VolkswagenStiftung hat ein fachlicher Qualifizierungsprozess begonnen, der Rahmenbedingungen und Eckdaten für einen Schlossaufbau als Grundlage für künftige politische Entscheidungen vorbereitet.




Zur Geschichte des Schlosses

Das Schloss Herrenhausen und der Große Garten gehen auf einen Wirtschaftshof aus dem Jahr 1638 zurück. Der ursprünglich barocke, in mehreren Abschnitten entstandene Schlossbau wurde in den Jahren 1819 bis 1821 vom damaligen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves im klassizistischen Stil umgestaltet. Er diente der Welfenfamilie als Sommerschloss.

Während des 2. Weltkrieges wurde das Schloss im Jahr 1943 bombardiert und zerstört. Erhalten blieben nur die Grotte, die Große Kaskade und die Treppe des Schlosses, die später in den Großen Garten versetzt wurde. Das zerbombte Schloss und das dazugehörige Grundstück wurde von dem Welfenhaus nach dem Krieg an die Stadt Hannover verkauft.



In den darauf folgenden Jahren gab es diverse Vorschläge für die Neugestaltung des Gartens und die Nutzung der freien Fläche, die das zerstörte Schloss hinterlassen hatte. Die Ideen reichten von der Errichtung eines Schlosshotels über den Bau eines Museums der Bildenden Künste bis zum Vorschlag, die Musikhochschule auf den Schlossplatz zu etablieren. Die Pläne aus dem Jahr 1964, mit dem Entwurf „Bella Vista“ eine futuristisch anmutende Aussichtstribüne mit Restaurant auf dem Areal zu errichten, fand in der breiten Öffentlichkeit keinen Anklang. Alle Überlegungen und Pläne scheiterten letztendlich an den vorgesehenen Nutzungskonzepten und der damit im Zusammenhang stehenden Finanzierung.



Im Herbst des vergangenen Jahres ist die VolkswagenStiftung an die Stadt herangetreten und hat ihren Vorschlag präsentiert, wie die immer wiederkehrenden Diskussionen um die Möglichkeiten des Wiederaufbaus zum Erfolg geführt werden können. Die Volkswagen- Stiftung entwarf ein Nutzungskonzept, in dem wieder aufgebauten Schloss ein Zentrum hochrangiger, wissenschaftlicher Tagungen, auch internationalen Zuschnitts, zu errichten und gleichzeitig repräsentative Flächen für öffentliche Veranstaltungen zu schaffen.

Die Rahmenbedingungen

Um dem Großen Garten mit dem Schloss wieder seinen authentischen Bezugspunkt zu verleihen, soll das Schloss in seiner historischen Kubatur mit der Fassade nach den Laves-Entwürfen aus dem Jahr 1819 wieder aufgebaut werden.

Um den Ansprüchen eines modernen, multifunktionalen Tagungszentrums gerecht zu werden, soll der Innenausbau des Schlosses dementsprechend gestaltet werden.

Im Obergeschoss ist ein Festsaal für repräsentative Zwecke angedacht, und die beiden Seitenflügel sollen zur musealen Präsentation wichtiger kultur- und geistesgeschichtlicher Themen genutzt werden.

Ein großer Hörsaal im Untergeschoss soll bis zu 250 Plätze für Plenumsveranstaltungen bieten.

Mit dem Konzept lassen sich drei übergeordnete Ziele erreichen, die der Stadt ein besonderes Anliegen sind:

Zum einen kann ein Konferenz- und Tagungsort dieser Qualität mit Veranstaltungs-
konzepten einer der größten Wissenschaftsstiftungen Europas das Profil des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Hannover in hohem Maße steigern.

Zum anderen legt es der gewählte Ort Herrenhausen nahe, Bezüge zu Persönlichkeit, Leben und Werk von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) am authentischen Ort zu schaffen und erlebbar zu machen.

Schließlich eröffnet die Präsentation von Leben und Werk des bedeutenden Universalgelehrten – am Ort seiner Begegnungen mit Kurfürstin Sophie und der späteren preußischen Königin Sophie Charlotte – eine neue kulturhistorische Dimension Herrenhausens, die diesen Ort weithin überregional inhaltlich profilieren und Hannover zu weiterer Attraktivität verhelfen wird.



Inhaltliche Nutzung und Raumkonzepte

Das vorgesehene Tagungszentrum soll durch die erhöhte lokale Präsenz einer Stiftung den Wissenschaftsstandort Hannover stärken. Mit den Themen Wissenschaft, Museum, Kulturfesten in einem Gesamtensemble Herrenhäuser Gärten steigt Hannover in die Liga der großen geistesgeschichtlichen Orte auf. Hierfür ist ein inhaltliches Konzept notwendig, das eine überregionale/internationale Präsenz durch die Veranstaltungsanbieter gewährleistet.

Das vorgesehene Tagungszentrum im Haupttrakt des Schlosses sieht folgendes Raumkonzept vor:
  • Multifunktionaler „Festsaal“ im ersten Stock (auch teilbar in kleinere Räume)
  • insgesamt 5 bis 6 (Seminar-)Räume für etwa 40 bis 50 Personen
  • Unterirdischer Hörsaal für bis zu 250 Personen (modernste multimediale Ausstattung; integrierte Dolmetscherkabinen etc.)
  • Nebenräume für Technik- bzw. Servicefunktionen

Das Veranstaltungskonzept soll umfassen:
  • 2 bis 3-tägige Statussymposien mit internationaler Beteiligung
  • Symposien und Sommerschulen
  • wissenschaftliche Suchkonferenzen und Workshops
  • Herrenhäuser Gespräche (Dialoge zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu aktuellen Wissenschaftsthemen: Podiumsdiskussionen mehrmals im Jahr )
  • Herrenhäuser Konferenzen (Eine Serie von 10 bis 12 hochkarätigen wissenschaftliche Foren).

Im Kontext dieser Veranstaltungen wäre auch ein „Forum für Nachhaltigkeit“ mit öffentlichen Vorträgen wünschenswert.

Die oben genannten international orientierten Nutzungen sollen an 100 bis 120 Tagen im Jahr stattfinden. Bei einer Teilnehmerzahl von rund 200 externen Gästen ergäben sich daraus und aus weiteren wissenschaftlichen Tagungen etwa 20 000 Übernachtungen, die in Hannoveraner Hotels gebucht werden sollen.

Darüber hinaus sollen die Räumlichkeiten, die höchsten internationalen Standards entsprechen, auch externen Interessenten aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen zur Verfügung gestellt werden. Dabei darf der Veranstaltungsmix die Sinngebung des Standortes nicht durchbrechen.

Für die museale Nutzung der Seitenflügel sieht die Stadt Hannover die große Chance,
zwei bedeutsame kultur- und geistesgeschichtliche Themen zu präsentieren. Das Land Niedersachsen ist in diese Überlegungen eingebunden. Erste Gespräche haben dazu stattgefunden.

Neben der Würdigung des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz könnten die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe seines Wirkens (Absolutismus, barocke Hofkultur der Welfen) Inhalt der musealen Präsentation sein.

Der Museumsbetrieb in den Flügeln, der auch die Nebenräume der Galerie in Herrenhausen mit einbeziehen soll, könnte vom Historischen Museum am Hohen Ufer aus organisiert und verwaltet werden. Magazin, Büro und Werkstatträume sind daher in Herrenhausen nicht vorgesehen.

Die original erhaltenen Räume des Galeriegebäudes könnten somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wobei der große Festsaal im Galeriegebäude, wie bisher, für anspruchsvollen Veranstaltungen vorbehalten bleibt.

Die Raumprogramme zu den unterschiedlichen Nutzungen werden zurzeit aufeinander abstimmt, deren Umsetzung wird wesentlicher Gegenstand des Architektenwettbewerbs.

Mit der musealen Nutzung der beiden Flügel könnte die Partnerschaft der Stadt Hannover mit dem Land Niedersachsen im Hinblick auf Herrenhausen und das Historische Museum gefestigt werden.



Zugänge in das Schloss und in den Garten

Durch den Wiederaufbau des Schlosses ist der ungehinderte freie Zugang zu den Garten- anlagen über den Ehrenhof nicht mehr möglich. Um den Interessen der zukünftigen unterschiedlichen Nutzergruppen gerecht zu werden und einen reibungslosen Zugang zu den Gebäuden bzw. in den Garten zu gewährleisten, wurden unterschiedliche Varianten geprüft.

Die Interessen der Nutzergruppen
  • Kongressgäste
  • Museumsbesucher
  • Museums- und Gartenbesucher
  • nur Gartenbesucher
  • Veranstaltungsbesucher

sind dabei zu berücksichtigen.

Die Konzepte, die noch konkretisiert werden müssen, sehen vor, dass der zentrale Eingang in das Schloss und durch das Schloss mit einer Verbindung zum Schlossinnenhof und damit zum Garten zu besonderen Anlässen genutzt werden wird.

Zusätzlich zu diesem zentralen Zugang muss es zwei weitere Eingänge - wie ursprünglich auch - in das Schloss geben, einen für Kongressgäste und einen für die Besucher/Nutzer/
-innen des Ostflügels (Museum) einschl. Galerie sowie die Besucher/innen, die Museum und Garten besichtigen wollen. So ist z.B. vorstellbar, dass der Zugang zum Ostflügel über das Wachgebäude Ost im Bereich des Glasfoyers ermöglicht werden soll, parallel ist ein Zugang zum Westflügel und das Hauptgebäude (Kongresszentrum) über das ehemalige Wachgebäude West möglich. Dadurch ist die Wiederherstellung der architektonischen Symmetrie gewährleistet. Die Lösung der Zugangsproblematik unter diesen Gesichtspunkten muss Bestandteil des Architektenwettbewerbs sein.

Besucher/innen, die nur in den Großen Garten oder nur zu den Veranstaltungen im Garten möchten, sollen zusätzlich unabhängig von den Schlosseingängen in den Garten gelangen können, z.B. über die äußersten westlichen bzw. östlichen Bereiche des Gartens, wo bereits heute Eingänge möglich sind.

Die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten sind beispielhaft anhand der beigefügten Skizze dargestellt (Anlage).


Animation von Virtual Pix

Verfahren zum Wiederaufbau

Um den Wiederaufbau des klassizistischen Schlossgebäudes nach höchsten architek-
tonischen Qualitätsmaßstäben zu gewährleisten, soll es eine baufachliche und bau-
historische Recherche geben, mit der ein sachverständiges Büro bzw. eine Arbeitsge-
meinschaft beauftragt werden muss.

Bestandteil sind sowohl die Auswertung und Aufbereitung des historischen Materials und damit verbunden eine intensive Recherchephase wie auch eine Übersetzung in „moderne“ Baumaterialien und heutige statische sowie bautechnische Anforderungen.

Der Auftrag sollte nach Beratung durch einen Beirat (s. unten) an einen Experten mit nachgewiesener baufachlicher Kompetenz vergeben werden.

Aufgrund der veränderten Nutzungsansprüche können Abweichungen vom Originalbild der Lavesfassaden aus dem Jahre 1820 erforderlich werden. Daher soll das Projekt durch einen Beirat begleitet werden, der beratende Funktion hat. Der Beirat wird insbesondere gefordert sein, die Beteiligten in allen diesbezüglich auftretenden Fragestellungen zu beraten. Die Mitglieder des Beirates sollen als ausgewiesene Experten unterschiedliche Fachrichtungen vertreten: z.B. Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Bautechnik.


Animation von Virtual Pix

Architektenwettbewerb

Zur Realisierung des Projektes ist ein Architektenwettbewerb durchzuführen. Die Teilnehmer müssen auf der Grundlage eines transparenten Findungsprozesses (öffentlich annonciertes Interessenbekundungsverfahren) gefunden werden. Vorzuschlagen ist ein 2-stufiges Verfahren:

Stufe 1:
vorgeschaltetes offenes Bewerbungsverfahren bzw. Interessenbekundungsverfahren:

Anhand vorher definierter Auswahlkriterien wird eine noch festzulegende Anzahl geeigneter Büros zur Teilnahme an dem Architektenwettbewerb durch ein Fachgremium ausgewählt.

Stufe 2:
Bearbeitung und Auswahl durch ein Preisgericht:

Die in Stufe 1 ausgewählten Büros bearbeiten die Wettbewerbsaufgabe.
Auswahl der Preisträger durch ein Preisgericht (Definition von Sachpreisrichtern und Fachpreisrichtern, Sachverständigen).

Finanzierung des Wiederaufbaus

Der Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen erfolgt durch die Wissenschaftsstiftung, der Kostenrahmen wird auf ca. 20 Mio. € geschätzt.

Die Stadt Hannover stellt der Stiftung das Grundstück im Erbbaurecht auf 99 Jahre kostenfrei zu Verfügung.

Da die Finanzierung des Wiederaufbaues im Rahmen der Vermögensanlage der Stiftung erfolgen wird, ist eine entgeltliche Vermietung sämtlicher Flächen des wieder aufgebauten Schlosses sowie die Erzielung eines Ertrages zur Refinanzierung des eingesetzten Kapitals notwendig. Dies ist für die Stiftung aus steuer- und gemeinnützigkeitsrechtlichen Gesichtspunkten erforderlich.

Zur Vermeidung einer gewerblichen Tätigkeit der Stiftung soll das eigentliche Kongresszen-
trum langfristig an eine Betreibergesellschaft, die in Abstimmung mit der Stadt bestellt wird, vermietet werden. Die Nutzung des Kongresszentrums erfolgt im Wesentlichen durch die Stiftung bzw. wissenschaftliche Einrichtungen, die sie fördert; darüber hinaus sollen die Flächen aber auch anderen Interessenten gegen Miete zur Verfügung gestellt werden, z.B. auch für öffentliche Veranstaltungen, Konzerte und Empfänge. Die Nutzungen dürfen die Sinngebungen nicht banalisieren.

Die beiden Seitenflügel des Schlosses könnten langfristig als Museumsflächen an die Stadt Hannover und/oder das Land Niedersachsen vermietet werden. Der Mietzins wird sich nicht an den reinen Kosten orientieren (keine Kostenmiete), sondern soll den Mieten für vergleichbare Nutzungen in vergleichbaren Immobilien entsprechen.

Erbbaurechtsvertrag

Alle Regelungen hinsichtlich der Zurverfügungstellung des Grundstücks, der Laufzeit des Vertrages, der Mietzinsen für die Stadt, der Entschädigungsleistungen, der Nutzungs- bedingungen hinsichtlich des Tagungsbetriebs und der baulichen Ausstattung der museal zu nutzenden Flügel werden Bestandteil eines Erbbaurechtsvertrages, der dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden wird.

Zeitplan

Ziel ist es, das Schloss im Jahr 2012 fertig gestellt zu haben. Der vorgesehene Erbbaurechtsvertrag soll möglichst im September 2008 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden. Voraussetzung dafür ist die freihändige Vergabe des Grundstücks an die Stiftung. Inwieweit dies rechtlich möglich ist, wird zur Zeit geprüft. Sollte die Vergabe des Grundstücks im Erbbaurecht öffentlich auszuschreiben sein, werden dem Rat zunächst die Ausschreibungskriterien für den Wiederaufbau des Schlosses zur Entscheidung vorgelegt werde.

Last edited by Leine1977; July 23rd, 2008 at 06:43 PM.
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Old July 23rd, 2008, 04:28 PM   #2
devilsadvocate
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@ Leine, wäre super,. wenn Du gleich als aller Erstes ein Bild von der Rekontruktion reinstellst, sozusagen als Aufmacher, damit die Leute wissen, wovon Du redest!
Aber ich hatte immer gedacht, dass schon ein Thread existiert;-)
So kann man sich irren!
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Old July 23rd, 2008, 06:39 PM   #3
Leine1977
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Links zum Schloss

Computeranimation der Firma Virtual Pix:

http://www.hannover.de/herrenhausen/...chlossani.html



Weitere Infos zum Schloss:

http://www.hannover.de/herrenhausen/...sen/index.html

Video des Schlosses aus den 30er Jahren:

http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,165610

Last edited by Leine1977; July 23rd, 2008 at 06:52 PM.
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Old July 23rd, 2008, 06:53 PM   #4
lifestyle032
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Gute Threaderöffnung
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Old July 23rd, 2008, 06:59 PM   #5
Squig
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Sehr gute Threaderöffnung!
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Old July 23rd, 2008, 09:43 PM   #6
Leine1977
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HAZ (24.07.2008)

Danke, weil es so schön ist, gleich die Schlagzeile für morgen hier auf den Tisch:

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Old July 23rd, 2008, 09:53 PM   #7
lifestyle032
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Das ist doch eine positive Nachricht. Hoffen wir nur dass sie Recht haben und sich die 6 Monate Verzögerung nicht negativ auswirken.
(Und hoffen wir mal, dass keine sonstige Bürokratie in die Quere kommt und die Geschichte versaut!)
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Old August 15th, 2008, 08:24 AM   #8
Leine1977
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Ergänzend füge ich mal nachträglich ein Antwortschreiben der Stadt ein. Ich hatte mich damals um die einseitige Diskussion zum Schlosses geärgert (der BDA lehnte den Laves-Bau ja ab).

Zwar wurde ich hiermit beruhigt, dass die Stadt zum Laves-Bau steht. Allerdings erscheint mir immer mehr die veranschlagte Summe von 20 Mio. als sehr gering.

Last edited by Leine1977; December 3rd, 2008 at 08:23 PM.
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Old September 4th, 2008, 05:25 PM   #9
nitri
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gesehen auf HAZ.de:

Leibniz soll Besucher ins rekonstruierte Schloss Herrenhausen locken



Die Stadt Hannover will mit dem Wiederaufbau von Schloss Herrenhausen im Zeitplan bleiben und ihr größtes Kulturprojekt bis 2012 realisieren. Die mit historischer Fassade rekonstruierte Sommerresidenz der Welfen soll ein modernes Tagungszentrum sowie ein Museum beherbergen.

Für den Ostflügel ist eine große Ausstellung über das Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) geplant. „Wer künftig etwas über Leibniz wissen will, muss nach Herrenhausen kommen“, sagte Kulturdezernentin Marlis Drewermann am Donnerstag. Für eine weitere Schau im Westflügel hofft die Stadt auf die Unterstützung des Landes. Hier soll die Zeit der Personalunion thematisiert werden, als die Welfenfürsten gleichzeitig Könige von Großbritannien waren.

Die Volkswagenstiftung hatte Ende 2007 angekündigt, das Schloss im Zentrum des Barockgartens bis 2012 für 20 Millionen Euro wieder aufzubauen. Ursprünglich wollte die Stadt der Stiftung das Grundstück direkt im Erbbaurecht überlassen, die aktuelle Rechtsprechung machte jedoch eine europaweite Ausschreibung des Grundstücks notwendig. Die Ausschreibung mit detaillierten Vorgaben, die Drewermann jetzt vorstellte, soll im Oktober den Rat passieren. Nach dem Zeitplan der Stadt wird der Vertrag mit dem Investor und Betreiber im Mai unterzeichnet, darauf folgt ein Architektenwettbewerb.

Den Ostflügel will die Stadt mieten und für die Leibniz- Ausstellung zwischen 1 und 4,6 Millionen Euro investieren. Der Direktor des Historischen Museums Hannover, Thomas Schwark, kündigte eine “ästhetisch besondere“ Schau an: „Es wird ein Museum sein, das es so noch nicht gibt.“
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Old September 5th, 2008, 12:32 AM   #10
nitri
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gesehen auf HAZ.de:

Schloss-Finanzierung noch nicht gesichert


Wenn es um Hannovers größten Gelehrten geht, kann die beste aller Museumswelten gerade gut genug sein: „Wer in Zukunft etwas über Leibniz wissen will, muss nach Herrenhausen kommen“, sagt Kulturdezernentin Marlis Drevermann.

Im Schloss, das die Volkswagenstiftung bis 2012 wieder aufbauen will, soll das Historische Museum Präsentationen zu Leibniz und zur Epoche der Personalunion, in der der Kurfürst und spätere König von Hannover gleichzeitig englischer König war, einrichten; hochmoderne Ausstellungen nach internationalen Museumsstandards. Doch die ehrgeizigen Pläne könnten an der Finanzierung scheitern.

Die am Donnerstag vorgestellte Ausschreibung des Erbpachtvertrages sieht vor, dass die Stadt den Ostflügel für die Leibniz-Ausstellung mieten wird. Ob sie aber auch den 494 Quadratmeter großen Westflügel mietet, ist unklar: „Das wird die Stadt tun, wenn das Land Niedersachsen sich bereit erklärt, die Erstausstattung und die laufenden Betriebskosten zu übernehmen“, heißt es in dem Papier. Im Westflügel sollen die Kutschen aus dem Museum ein neues Domizil finden.

„Doch sie allein sind nicht genug“, sagt Museumsdirektor Thomas Schwark. Vielmehr solle es um die ganze Epoche der Personalunion mit England (1714 bis 1837) gehen. Bis zu 100 000 Besucher jährlich soll die Präsentation anlocken: „Dazu braucht es ein besonderes Konzept“, sagt Schwark. „Dort muss ein Museum entstehen, das es so noch nicht gibt.“

Bis dahin dürfte es allerdings noch harte Verhandlungen zwischen Stadt und Land geben: Für die Einrichtung des Ostflügels kalkuliert die Stadt eine Million Euro ein, die auch mithilfe von Sponsoren zusammenkommen soll. Für Ost- und Westflügel zusammen werden rund 3,3 Millionen veranschlagt, weitere 1,3 Millionen kämen für die Neuausstattung der Kutschenhalle des Museums dazu. Dort könnte die Geschichte Niedersachsens seit 1946 präsentiert werden – Einrichtung und Betrieb der Schau soll nach den Plänen der Stadt ebenfalls das Land übernehmen. Sie selbst will ihre Kosten für das Museum durch dessen Neuausrichtung unterm Strich sogar reduzieren.

Im Kulturministerium hielt man sich am Donnerstag bedeckt: „Ende September wird es ein Gespräch zwischen Minister Lutz Stratmann und Oberbürgermeister Stephan Weil geben“, sagt eine Sprecherin.

Die am Donnerstag vorgestellten Pläne sehen vor, auch das Galeriegebäude in Herrenhausen künftig museal zu nutzen. Teile der heutigen Schlossküche und des Glasfoyers, die auf dem historischen Standort des Schlosses gebaut wurden, sollen beim Wiederaufbau erhalten bleiben.

Es gilt als sicher, dass die Volkswagen Stiftung das Schloss wieder aufbauen wird. Doch um Klagen potenzieller Konkurrenten auszuschließen, muss der Erbpachtvertrag, die juristische Grundlage des ganzen Vorhabens, europaweit öffentlich ausgeschrieben werden. Voraussichtlich Mitte Mai können Stadt und Stiftung den Vertrag dann unterzeichnen.

Die Stiftung soll das Grundstück in Erbpacht auf 99 Jahre übernehmen. Im Schloss will sie ein Tagungszentrum einrichten. Dazu gehören ein unterirdischer Hörsaal für 250 Personen, fünf bis sechs Seminarräume sowie ein Festsaal im Obergeschoss.
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Old September 20th, 2008, 08:08 PM   #11
Leine1977
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Neue Presse (heute)

Laut NP ist nun die Ausschreibung nach EU-Recht ausgegangen. Es wird deswegen ein halbes Jahr Verzögerung geben, jedoch das Klagerisiko minimiert.

Last edited by Leine1977; December 3rd, 2008 at 08:23 PM.
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Old October 9th, 2008, 12:06 PM   #12
devilsadvocate
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Also es uwrde ja schon angedacht, dass zumidnest der Prunksaal rekonstruiert wird. DAfür werden ja schon Spenden gesammelt und setzen sich viele "große" Leute ein.
Ich freue mich echt auf den Bau und um zu sehen, wie endlich wieder mit Stil gebaut wird...
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Old October 9th, 2008, 12:13 PM   #13
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ja das wäre verdammt noch mal ein schritt wieder in die richtige richtung. gibt es in herrenhausen eigentlich infotafeln oder ähnliches? mit bildern , bzw. dem video?
hier könnte man auch eine spendenbox aufstellen, um den spendentopf zu erhöhen.
außerdem können auch außerstädtische besucher so aufmerksam auf das bauvorhaben gemacht werden. (an anreiz, die schönste stadt der welt, wieder zu besuchen.)
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Old October 9th, 2008, 12:15 PM   #14
devilsadvocate
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DAs mit den Spendenboxen wäre wirklich eine gute Sache. Man stellt solch ein Ding auf und bekommt, ohne etwas zu tun, täglich Geld hinzu. Im Zoo wurde das prakteziert.
Sowas stelle ich mir auch für die FWK vor
Aber ich glaube schon, dass im großen Garten bald ein Hinweis stehen wird.
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Old October 9th, 2008, 12:18 PM   #15
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nur der vollständigkeit halber auch noch mal hier
soll ja alles seine ordnung haben..

quelle: haz.de
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Old October 9th, 2008, 12:21 PM   #16
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es wäre interessant zu wissen, wieviel geld durch diese "geldschalen" im zoo gesammelt wurden. wenn die zoo besucher dort täglich ihre spende hineinwerfen, kommt durch das viele kleingeld mit sicherheit eine schöne summe zusammen. die spardosen müssen nur attraktiv gestaltet sein ggf. noch eine lustige funktion besitzen und schwups. klingelt die kasse.
wie wäre eine miniatur-FWK mit wasser und oder rad *träum*
zumindest für kinder und große kinder sollte dies doch anregung genug sein zu spenden.
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Old October 9th, 2008, 12:47 PM   #17
Squig
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Pro Mini FKW Sparschwein :-)

Müsste man halt mal gucken, was so ein minimodell kostet, und wo mans am besten aufstellen kann.
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Old October 10th, 2008, 07:57 AM   #18
Leine1977
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HAZ


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Old November 17th, 2008, 09:18 PM   #19
Orbiter
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Ein Artikel aus der Bauwelt #07/2008 (Frühjahr):

http://wwx.baunetz.de/arch/bauwelt/i...8_07_0006-0009
__________________
NEIN zum Plenarsaalabriss!
Tunnelbahn statt Bummelbahn - JA zum D-Tunnel!
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Old November 18th, 2008, 09:00 AM   #20
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Gegenwind für Berliner Schloß

Schlechte Nachrichten für Berlin, Potsdam und Hannover. In der neuen Spiegel-Ausgabe habe ich einen Schreck bekommen. Namhafte Architekten, die z.T. in der Jury sitzen, meutern gegen die Rekonstruktion des Berliner Schlosses. Das Zitat "man verrät seinen Beruf" ist auch mal wieder zu lesen. Stattdessen sollen moderne Bauten auf dem Schloßplatz realisiert werden.
Der Artikel - vielleicht scanne ich ihn heute mal ein - ist leider so geschrieben, als dass sich auch die Autoren gegen die Schloßhülle aussprechen.

Tja, wahrscheinlich dauert es nicht lange, und dann geht hier bei uns die wieder einseitige Diskussion von vorne los. Der BDA ist ja nicht blöd und liest auch Spiegel.
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