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#21 | |
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Location: basel
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. wie super, man könnte die schweizer nicht mehr unterscheiden und gleich einordnen! verschärft ein wenig den kantönligeist. oft hört man als argument, wieso jemand eine region nicht mag, "der dialekt". traurig, aber für viele ist der dialekt halt schon ein hinderniss. für dich nicht, find ich gut so.
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#22 |
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Registered User
Join Date: Jan 2006
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Bin absolut anderer Meinung Rübenzahn, finde die Schweizer Dialekte etwas vom schönsten was es gibt, die Diversität, obwohl ich mich wohl nie richtig an nen Zürcher oder Ostschweizer-Dialekt gewöhnen wird, ausser ich würde 10 Jahre dort wohnen vielleicht
.Der Dialekt zeigt doch den Ursprung eines jeden einzelnen Schweizers, es bildet ein wir Gefühl und eine Identität die leider durch unsere Lebensgewohnheiten, Medien und so weiter zu einem Einheitsbrei wird, einem Standard-Schweizerdeutsch. Früher konnte man noch zwischen Basel-Deutsch und Baselbieter-Deutsch unterscheiden, durch den Zusammenwuchs der Region Basel und schnellen Mobilität geht dieser Unterschied immer mehr schwinden und ich kann wenn überhaupt gerade noch ansatzweise ein Baselbieter-Dialekt von einem Stadtbasler unterscheiden, frühter war das noch wesentlich markanter ausgeprägt. Ich finde, jede Region sollte ihren Dialekt möglichst beibehalten, was wäre bspw. die Basler Fasnacht mit ihren Schnitzelbänken, wenn es das Basler-Deutsch nicht mehr geben würde, wohl nur noch eine Alibi-Uebung. Hoffentlich machen wir nicht den Fehler wie die Deutschen, bei denen der Dialekt immer mehr schwinden geht und sogar als unhöflich angesehen wird. |
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#23 |
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Registered User
Join Date: Dec 2008
Location: La Chaux-de-Fonds / Basel / Hamburg
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Also ich denke wir Schweizer leben gut damit wenn wir eine gesunde Balance zwischen Dialekt und Standartsprache verwenden. Ich glaube dass die Dialekte etwas Identitätstiftendes sind und ich bin froh mein Baslerdeutsch zu sprechen. Wenn man die Situation mit Norddeutschland oder auch Frankreich mit seinen ursprünglich stolzen Minderheiten vergleicht, dann kommt das einem Dillema gleich, wenn so ein Regionaldialekt oder Minderheitensprache verschwindet. In Norddeutschland wird von gewissen intellektuellen Kreisen fieberhaft nach Möglichkeiten gesucht, die Bevölkerung wieder mit ihren Minderheitensprachen und Dialekten anzufreunden. Wenn ich in Hamburg bin, dann liebe ich es die Morgennachrichten im Radio auf Plattdütsch zu hören. Das gehört zur Region, das ist eine Einzigartigkeit. Wir sehen auch wie unwohl sich Herrscharen von Elsässer in ihrer Haut befinden, weil sie ganz einfach ihre eigene Geschichte und Herkunft nicht mehr verstehen. Zudem werden sie arbeitslos weil sie nicht wie die älteren Generationen ohne Elsässisch keinen Job mehr in Südbaden oder Basel finden: Eine furchtbare Folge der französischen Politik "C'est chique de parler français". übrigens auch gleiches Drama mit dem Bretonisch oder Katalanisch in Roussillion. Was deutsche Dialekte in europäischen Ländern respektive die Standartsprache in der Schweiz betrifft, so hat sich Deutschland mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und der erfolgten Unterdrückung anderer Völker in Europa eine grosse Bürde auferlegt. Die Normalisierung oder die Bekennung zur Deutschen Sprache findet erst seit kurzem statt und in gemächlichem Schritte. Was die Schweiz betrifft, so sind die Dialekte bei uns zu sehr im Alltag integriert dass eine Verschwinden unmöglich ist. Eher wird, u. a. durch Immigration von Deutschen, Diskussionen bezüglich Integration von Menschen einer anderen Muttersprache, und Fragen bezüglich der nationalen Kohäsion mit den Romands und den Tessiner, wieder eine gesunde Balance zwischen Standartsprache und Dialekt erreicht, die nach dem 2. Weltkrieg, vorallem mit der 68-Generation ins Wanken geraten ist.
Aber eigentlich ist das der falsche Thread um über dieses Thema zu reden. |
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#24 |
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Registered User
Join Date: Dec 2008
Location: La Chaux-de-Fonds / Basel / Hamburg
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Bezüglich der Beziehung Basel-Zürich: Ich als Basler gebe zu dass Zürich die einzige wirkliche Metropole der Schweiz ist. Das können weder die Basler noch die Genfer (obwohl sie's machen) von sich behaupten.
Basel ist eine internationale Metropole was Güter, Verkehr und Pharmazeutsiche Industrie anbelangt, Genf was Banken und internationale Konferenzen betrifft. Zürich ist aber die einzige Schweizerstadt, die auf einer breiten Basis seinen Metropolstatus verteidigen kann. Dazu gehören eben auch ein grosser kultureller Bereich, grosse und renomierte Hochschulen, eine grosse und etablierte kreative Szene, internationales Verkehrskreuz zu Luft wie auf Schienen, etc. Diese breite Palette neben der generell schweizweiten hohen Lebensqualität und Lebensstandart können weder Basel noch Genf aufbieten.
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#25 |
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Registered User
Join Date: Jan 2006
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Eidgenössische Hochschule bitteschön, ansonsten ohne staatliche ETH hätte Zürich auch nicht so eine besonders gute Hochschul-Struktur. Und übrigens in Bern steht das Bundeshaus, auch ganz besonders und renommiert und auch staatlich.
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#26 | |
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Registered User
Join Date: Dec 2008
Location: La Chaux-de-Fonds / Basel / Hamburg
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Das, lieber Basel CH, ist dann wieder eine andere Diskussion. Ja, diese Hochschule wird von uns Schweizern allen finanziert, das gleiche ist auch mit anderen staatlich oder halbstaatlichen Betrieben. Zum Leidwesen Basels und weil wir vielleicht ein bisschen zu nahe an der nationalen Grenze liegen, bekommen wir von dem Geld nicht so viel zurück wie Zürich, siehe 2.Durchgangsbahnhof oder eben ETH. Aber wie gesagt, das ist jetzt nunmal so und eine andere Diskussion. Das verfestigen der Nationalgrenzen und aufkommen der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert war leider Gottes für Basel nicht das Beste. |
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#27 | |
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Kansas of Elsass
Join Date: Dec 2007
Location: BASEL (CH) / HAMBURG (GER) / OLTINGUE (FR)
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Die ETH will ja ihre "Niederlassung" in Basel kräftig ausbauen!?
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LMAA ***1893***
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#28 |
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Registered User
Join Date: Dec 2008
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Naja, das ist ein halbes Departement das auf Basel kommt. Nach langem Ringen mit Zürich! Ein Teil der Systembiologie, so heisst das glaub ich, und der Nanowissenschaften kommen auf Basel. Aber das ist ein winziger Teil der grossen und all umfassenden Polytechnischer Hochschule.
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#29 |
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Registered User
Join Date: Jan 2006
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Will? Eher müssen wahrscheinlich, für die ETH wärs wahrscheinlich vorteilhafter, sie könnten dies alles an einem Standort bündeln, weiss nicht wie viel Freude sie da haben. ETH-Standort Zürich hat ja genug Klinch mit den Brüdern aus der Romandie.
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#30 |
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Kansas of Elsass
Join Date: Dec 2007
Location: BASEL (CH) / HAMBURG (GER) / OLTINGUE (FR)
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je egal ob will oder nicht, Hauptsache ist, wir haben am Schluss überhaupt was! Wobei es nürlich schon traurig ist, dass der Bund in sachen Bildung so zentralistisch ausgerichtet ist!
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LMAA ***1893***
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#31 |
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Registered User
Join Date: Mar 2008
Location: basel
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mir gefällt die idee ein aussenposten vom schweizer fernsehen, ähnlich wie jener der ETH, in basel zu errichten mit einer kultur und wissenschaftsredaktion. dies würde den metropolitanen charackter der stadt fördern, gute medienjobs schaffen und wäre auch psychologisch für die wahrnehmung in der schweiz förderlich. ich würde dies aufgrund der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen leistungen die basel für die schweiz erbringt angemessen finden. leider wurde von der SF chefin die idee bereits als absurd beurteilt, SRG SSR idée suisse will alle medien in leutschenbach konzentrieren.
zum dialekt: ich finde der dialekt kann zum teil etwas ausgrenzendes haben. es gibt in der schweiz menschen die schon 20 jahre in einer fremden stadt leben, sich aber immer noch als fremdkörper empfinden, der dialekt spielt da sicher eine entscheidende rolle. interessant ist dabei auch die lebensgeschichte von moritz leuenberger. leuenberger ist in bern aufgewachsen und hat berndeutsch geprochen, danach ist er nach basel ans gymnasium und hat das baseldeutsch gelernt. danach ging er nach zürich studieren und spricht heute perfektes züridütsch. wenn man nach seiner kindheit noch einen neuen dialekt annimmt, muss schon der willen vorhanden sein sich anzupassen, vielleicht um sich besser integriert zu fühlen. ich persönlich spreche auch kein reines baseldeutsch und mich hat es nie gestört, im gegenteil. aber es gibt halt vielleicht leute die sich dann in einer stadt nicht wohl fühlen deswegen. mit dem hochdeutschen könnte man dem begegnen, es wären alle gleich ohne vorurteile. ausserdem bin ich mir sicher dass der dialekt einen grossen teil des lokalpatriotismus ausmacht, da er eben dieses zugehörigkeitsgefühl schafft. in der schweiz ist man immer zuerst basler, berner oder zürcher und erst an zweiter stelle schweizer, das nervt und ist in vielen anderen ländern nicht so ausgeprägt. hatte erst kürzlich mit einem holländer ein gespräch diesbezüglich, welcher sich darüber gewundert hat. ich finde wir sollten auch in einer schriftsprache sprechen können. |
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#32 |
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Kansas of Elsass
Join Date: Dec 2007
Location: BASEL (CH) / HAMBURG (GER) / OLTINGUE (FR)
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SRG SSR Idée Suisse
Womöglich einer der bescheuersten Namen, den ich je gehört habe! Wirklich peinlich!
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LMAA ***1893***
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#33 | ||
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Registered User
Join Date: Aug 2008
Location: Lucerne and Zug
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Ist es denn schlimm wenn man uns anhand des Dialektes einordnen kann? Finde ich gar nicht. Wenn alle dann ein undefinierbares Schweizerdeutschgemisch oder English sprechen müssten würde dies nicht die Ursache aber das Symptom bekämpfen, nämlich das Problem, dass sich aus welchen Gründen auch immer, Menschen aus 50km entfernten Ortschaften nicht leiden können. Der Dialekt ist hier wohl nicht die einzige Ursache. Vermutlich kommt das immer noch von früher. Schauen wir doch vorwärts. Quote:
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Less is more. Mies van der Rohe |
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#34 |
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Kansas of Elsass
Join Date: Dec 2007
Location: BASEL (CH) / HAMBURG (GER) / OLTINGUE (FR)
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Sämelihünz????
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LMAA ***1893***
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#35 | |
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Registered User
Join Date: Mar 2008
Location: basel
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#36 | ||
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Registered User
Join Date: Aug 2006
Location: Zurich
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Da eröffnet ein User einen Thread mit diesem Titel und auf Seite 2 wird bereits wieder eifersüchtelt und verlangt, dass Zürich ETH und SF zumindest teilweise an Basel abgeben soll. Habe noch nie solche Forderungen von euch gegenüber Bern oder Genf gesehen.
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Ansonsten empfinde ich weite Teile der Londoner Innenstadt sehr viel sauberer als die Zürcher Innenstadt. Fernab von Touristen ist es dann sowieso in fast jeder Stadt nicht mehr so piekfein..."Die Zürcher" mögen die neue Beleuchtung nicht? Ich mag sie, viele andere auch. ![]() Gossau ZH oder SG? |
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#37 |
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überall zuhause
Join Date: Jun 2007
Location: Feldkirch (A)! D+CH+FL+Ashford, UK
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ich war ziemlich klein .. und es war irgendwie in der Nähe von Winterthur ... kann somit nur ZH gewesen sein
ich kann das nur bedingt beurteilen, da zur Streetparade und am Wochenende an sich immer alles schmutzig ist in ZH City, aber viel sauberer wie in Mitteleuropa (Umkreis von 200km um den Bodensee) ist ja schon fast nicht möglich
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Kleidung? Nicht zwingend erforderlich! 1000 y.o. hometown? yes! Feldkirch Österreich - nur ein kleines Land ... dafür eines der Besten |
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#38 |
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Registered User
Join Date: Aug 2008
Location: Lucerne and Zug
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Vergucker und Vertipper meinerseits
Sorry sämelihüLz
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Less is more. Mies van der Rohe |
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#39 | ||
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Registered User
Join Date: Aug 2006
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So wurde beispielsweise die SVP-Initiative "Für demokratische Einbürgerungen" im Juni 2008 in der Stadt Zürich von nur gerade 27.71% der Stimmberechtigten angenommen. In meinem Stadtkreis waren es sogar nur 17.98%. In Basel-Stadt haben nur 28.5% die Initiative angenommen. Da die Stadt Zürich aber kein eigener Halbkanton ist, erscheinen in den Medien die Resultate des ganzen Kantons Zürich. Im Gegensatz zu Basel ist aus diesen Resultaten kein Unterschied zwischen Stadt und Land ersichtlich. Und da die ländlichen Gebiete in der Schweiz bekanntlich ziemlilch konservativ eingestellt sind, ist das Resultat von Zürich dann automatisch konservativer als das Resultat von Basel-Stadt. So hat denn auch die Einbürgerungsinitiative im gesamten Kanton Zürich 39.32% Ja-Stimmen erhalten. Wer sich die Abstimmungsresultate jeweils etwas genauer anschaut, sieht aber bei praktisch allen Vorlagen, dass die Städte Zürich und Basel fast immer identisch abstimmen. Genau so wie die anderen grösseren Städte der Schweiz. Darum ist dieser ewige Basel-gegen-Zürich-Kampf ein riesen Witz. Wir sollten uns vielmehr zusammen mit den anderen grossen Städten der Schweiz verbünden, und den Einfluss der Städte auf nationaler Ebene vergrössern. Damit wir nicht die ganze Zeit von den erzkonservativen Dorftrotteln überstimmt werden! Last edited by raggaman; December 31st, 2008 at 10:15 AM. |
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#40 | |
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Registered Abuser
Join Date: Feb 2008
Location: Zurich
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