|
|
| daily menu » rate the banner | guess the city | one on one |
|
|
#421 | |
|
Leave UiG alone!
Join Date: Nov 2006
Location: Mecklenburg, California of Germany ja!
Posts: 20,254
Likes (Received): 4774
|
Quote:
__________________
MARS☻ONE Making a Mars Settlement a Reality! (FAQ • SSC Thread • Mars One Fans Forum) |
|
|
|
|
|
|
#422 | |
|
Ökomonarchist
Join Date: Apr 2011
Location: American Sector
Posts: 410
Likes (Received): 101
|
Quote:
Das Quartier ist jetzt Müll und würde durch eine Verengung kaum gewinnen. Das ist klar. Mir geht es um die ferne Zukunft. Ich befürchte, daß dann alles zu breit ist, weil man sich nicht ausreichend vom DDR-Städtebau abgesetzt haben wird. Man muß meiner Meinung nach wieder das alte Stadtfeeling an die Stelle transportieren - und dafür eben entsprechend verengen, nicht nur die Alexanderstraße. Ich habe das Gefühl, hier hat man zu wenig Mut und Weitsicht. Sodaß am Ende dann irgendetwas zwischen DDR-Wüste und natürlicher traditioneller Urbanität herauskommt. Man müßte wohl noch jeweils eine Spur wegnehmen und auf der Nordseite den Bürgersteig drastisch verkleinern. Das ganze soll zum Schluß natürlich immer noch weltstädtisch groß sein. Ich bin ja kein Experte. Ich schildere nur meinen subjektiven Eindruck. Ich freue mich über den Alex, der sich ja recht gut entwickelt hat. Aber irgendwie scheinen die Experten keine Vision für ein in sich schlüssiges urbanes Stadtviertel zu haben. Wo man wirklich das Potential der Gegend entfaltet. Mal noch ne Frage: Was haltet ihr von der Zuschüttung des Gruner-Tunnels? Ich wäre ja dafür, aus all den Straßen dort halbwegs normale Straßen zu machen und entsprechend mit den (späteren) Gebäuden ranzurücken. Ich hab irgendwie den Eindruck, daß man dort nicht vorhat, das alte Stadtgefühl bzw. eine natürliche Urbanität wiederzubeleben. Ich freue mich ja über eine Verbesserung. Aber ich habe den Eindruck, daß man auf halbem Wege stehen bleibt.
__________________
Gender-Universum Drei Dinge haben Berlin zerstört: Bomben im Krieg, Mutwillen im Frieden und Lüschern im Amt. |
|
|
|
|
|
|
#423 | ||||||
|
Registered User
Join Date: Jun 2010
Location: Berlin
Posts: 699
Likes (Received): 51
|
Quote:
Entwürfe seitens des Staates "reingepfuscht" werden darf. Baufreiheit heißt: wenn die Formalitäten eines Entwurfes bzgl. des Baugesetzbuches und der Bauordnung erfüllt sind, hat der Bauherr anspruch auf eine erteilung der Baugenehmigung. Es ist also völlig frei (oder sagen wir: recht frei), in welchem Stil die Hochhäuser am Alex (oder auch jedes andere Gebäude) gebaut werden darf. Der Kollhoffsche Plan ist als Vorschlag für das Straßensystem und die zukünftige Bebauung zu verstehen, nicht als Baurechtlich verbindliche Grundlage. Der Bebauungsplan für dieses Gebiet basiert zwar auf Kollhoffs Vorschlägen, aber nur bis zu Baurechtlich tragfähigen Faktoren (etwa: Höhe rund 150 m). Quote:
hierzulande fast jeder Entwurf eine hohe Qualität. Natürlich lässt sich über Aussehen immer streiten, gefallen wird es niemals allen - aber mit schlechter Qualität kann in Deutschland niemand mehr ankommen. Quote:
Die ordinäre Straße in Berlin ist übrigens 20 bis 25 m breit - die Planungen des 19. Jh sahen vor, dass Straßenräume etwa genauso breit sein mussten, wie die Häuser an beiden seiten Hoch. Quote:
der Seite wo jetzt noch das Haus des Reisens steht) an die Straße ranrückt. (Straße wird ~10m schmaler). Oder die Otto-Braun-Str. welche just in diesem Moment durch das Parkside-Hotel und die anderen dortigen Projekte einen geschlosseneren und auch optisch schmaleren Straßenraum bekommt (der, zugegeben immernoch sehr breit ist). Derlei Gedanken werden also durchaus bereits jetzt berücksichtigt. Es geht auch nicht um die Straßen meiner Meinung nach. Wie gesagt sind breite Straßen überall in Berlin das Maß der Dinge (finde ich super übrigens). Ich glaube das hauptproblem für die Viertel beiderseits der Karl-Marx-Allee ist, dass diese eine zu lose bebauung aufweisen. Sie müssen einfach nachverdichtet werden und dann füllen sich auch die Straßen dort mit mehr Leben. In der Tat finde ich die bisherige Missachtung dieser Gebiete (also im Grunde die 4 großen "Mega-Blocks" um den Strausberger Platz) in der Planung fatal und hoffe dass auch diese Gebiete in Zukunft sehr viel mehr Aufmerksamkeit erhalten. Berlin seine breiten Straßen nehmen zu wollen, nimmt der Stadt auch viel von ihrer Seele, um mal etwas in deinen Formulierungen zu schwelgen ![]() Quote:
Alexanderstr: 36 m Natürlich hat die Alexanderstraße auf der Ostseite keine geschlossene Bebauung, wodurch es breiter wirkt. Quote:
könnten in dieser verkehrsreichen Gegend öfter mal zum Kollaps führen. |
||||||
|
|
|
|
|
#424 | ||
|
Ökomonarchist
Join Date: Apr 2011
Location: American Sector
Posts: 410
Likes (Received): 101
|
Quote:
Ich rede von der Nordseite. Ebenso ist klar, daß ich die Gesamtbreite mit Gebäuden meine. Ich frage mich, warum hier manche im Forum versuchen, möglichst konsequent am Inhalt einzelner Beiträge vorbeizulesen. Quote:
Da du dich mit den Planungen besser auskennst: Um wieviel Meter sollen denn die zukünftigen Gebäude auf der Nordseite nach Süden verrückt werden?
__________________
Gender-Universum Drei Dinge haben Berlin zerstört: Bomben im Krieg, Mutwillen im Frieden und Lüschern im Amt. Last edited by Echter Berliner; November 19th, 2011 at 08:16 PM. |
||
|
|
|
|
|
#425 | |||
|
Registered User
Join Date: Jun 2010
Location: Berlin
Posts: 699
Likes (Received): 51
|
Quote:
und zur Jannowitzbrücke führt. Dort gibt es keine Nordseite. Aber ich schätze du meinst damit das was ich als Ostseite bezeichne. Quote:
Was soll den "Breite mit Gebäuden" bedeuten? Nochmal: dort gibt es keine geschlossene Bebauung. Also nimmst du die Ecke der Gebäude die der STraße am nächsten ist, oder die gesamte Gebäudelänge oder was als Maßstab für die Breite der Straße? Und wie gesagt: ich stimme dir ja im grunde zu. Es wirkt schon ziemlich breit, aber das kommt eben von der viel zu lockeren Bebauuung auf der Ostseite. Die Straße an sich ist ja dufte. Quote:
Der Abstand zwischen derzeitiger "Mitte" (Saturn) und Haus des Reisens ist etwa 120 m. Mit beiderseitigen neuen Hochhäusern wären es noch etwa 60. Und ich würde es vorziehen, meinen Namen in zukunft nicht mehr verdreht vorzufinden. Dankeschön. edit--- Jetzt, wo ich das alles nochmal lese, glaube ich, dass du die ganze Zeit den Alexanderplatz meintest? (bzw. die gleichnamige Straße = verlängerung der Karl-Marx-Allee)? Kein Wunder dass wir aneinander vorbeireden. Ja, die ist natürlich mit 120 m richtig richtig breit. Aber wird sich ja drastisch reduzieren. Last edited by Wunderknabe; November 20th, 2011 at 05:32 PM. |
|||
|
|
|
|
|
#426 |
|
Registered User
Join Date: Sep 2009
Location: Moscow / Berlin
Posts: 506
Likes (Received): 18
|
Yup, genau mittig. Deswegen wurde diese ja verlegt bzw. gesperrt, während die TG gebaut wurde.
|
|
|
|
|
|
#427 |
|
Ökomonarchist
Join Date: Apr 2011
Location: American Sector
Posts: 410
Likes (Received): 101
|
Alexanderstratz
@ Wunderknabe
30 Meter wären ja eine tolle Sache. Der Nordteil heißt auch Alexanderstraße. Dann ist ja alles bestens. Ich finde die Straße selber allerdings trotzdem noch recht breit. Das kommt meinen Vorstellungen schon näher. Ich denke aber, daß es dann immer noch ein bißchen zu breit sein wird. Was gibt es denn für Planungen auf der Nordseite des Hotels Stadt Berlin? Wird da irgendwie versucht, einen blockrandartigen Vorbau ranzubauen? Irgendwie muß die Gegend ja auch renaturiert werden. Es ist alles ein bißchen verwirrend, weil ja noch nicht klar ist, was auf den Nachbargrundstücken gebaut wird und ob z.B. dieser Sattlerentwurf gewinnt. Ich hoffe, da ist was Angemessenes für die Rückseite geplant. Außerdem frage ich mich, was eigentlich mit diesem Versorgungstrakt zwischen Kaufhof und Hotel wird. Das Lustige ist, wenn man nur diesen Trakt jetzt wegmachen würde, würde der Alex schon um gefühlte 50% attraktiver. Das ist wirklich ein ziemliches Unding dieses Teil. Fragen über Fragen. Aus meiner Sicht müßte man die umliegenden Straßen so stark verengen, daß wieder ein Gesamtviertel entsteht und der Alex keine Insel bleibt. Deshalb auch die Frage mit dem Grunertunnel. Es wird schwer, diese Gegend zu renaturieren, wenn der Tunnel bleibt. Also die nördliche Seite des Tunnels. Na ja. Hier ist die Frage, was man mit dem Verkehr machen würde. Der ist ja sehr stark dort. Ich träume jedenfalls wieder von einem langfristig integrierten Viertel.
__________________
Gender-Universum Drei Dinge haben Berlin zerstört: Bomben im Krieg, Mutwillen im Frieden und Lüschern im Amt. |
|
|
|
|
|
#428 | |
|
neutrum
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 2,694
Likes (Received): 110
|
.
Quote:
Last edited by erbse; January 29th, 2012 at 12:35 PM. |
|
|
|
|
|
|
#429 |
|
UrBerliner
Join Date: Mar 2007
Location: Berlin
Posts: 3,741
Likes (Received): 2884
|
gibts immernoch keine News von Hines?
__________________
Berlin the place to be. Berlin 2020 + BER = BOOM BOOM! |
|
|
|
|
|
#430 |
|
Kompetenz entscheidet
Join Date: Jun 2009
Posts: 1,781
Likes (Received): 1450
|
__________________
"Wir sind ein starkes Land und eine sehr moderne Gesellschaft, auch weil wir nicht den Weg von Maggy Thatcher gegangen sind. Die Menschen in Deutschland können auf vieles zu Recht stolz sein." - Hubertus Heil _______________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
#431 |
|
I love you
Join Date: Jan 2009
Location: Sydney / Hamburg
Posts: 2,185
Likes (Received): 2341
|
die platten sehen echt übel aus. Und das mitten im Zentrum.
__________________
DWF✪ out of the ashes The big Hamburg-is-booming Thread Don't die! - da webcomic of da webcomis |
|
|
|
|
|
#432 | |
|
Registered User
Join Date: Jul 2008
Location: Freiburg im Breisgau
Posts: 1,465
Likes (Received): 4
|
![]() Quote:
|
|
|
|
|
|
|
#433 |
|
I love you
Join Date: Jan 2009
Location: Sydney / Hamburg
Posts: 2,185
Likes (Received): 2341
|
Ach du lieber gott
__________________
DWF✪ out of the ashes The big Hamburg-is-booming Thread Don't die! - da webcomic of da webcomis |
|
|
|
|
|
#434 |
|
Anti-Catholic User
Join Date: Nov 2008
Location: Roma □ Berlino ■
Posts: 847
Likes (Received): 33
|
![]() http://www.berliner-zeitung.de/berlin/alexanderplatz-ende-eines-ideologiestreits,10809148,11341598.html Warum es gibt keine neue Bauplanung fuer dem Viertel zwischen Mollstrasse und Friedenstrasse? diese Ort hat dem gleich urban Konzept mit Plattenbau und weit leer Flaeche. Noch eine Frage, Jemand kennt was ist los mit dem ADN-Gebäude?
|
|
|
|
|
|
#435 |
|
Registered User
Join Date: Jun 2010
Location: Berlin
Posts: 699
Likes (Received): 51
|
Naja, es ist halt irgendwie Ausdruck der Konzeptlosigkeit in den Köpfen. Dass innerstädtische Plattenbauviertel nachverdichtet werden müssen um an Attraktivität zu gewinnen ist klar, aber wie man das anstellen soll ist schwer zu beantworten.
Denn die an den Ecken offenen Blocks die durch die langen Plattenriegel meist geschaffen werden lassen sich schlecht im Inneren mit größeren Gebäuden jenseits von Garagen und kleinen Kindergärten oder Ähnlichem bebauen, da diese Plattenriegel eben das Blockinnere so gut abschirmen. Wie soll man dort attraktive Feschäftsbauten oder andere Wohnbauten unterbringen? Mit einem Schutzwall aus Plattenbauten kann man dort schließlich keine Aufmerksamkeit hinlenken. Und teilweise auch keine Sonne. In dem Bereich sinds ja meist die größeren 10-Stockwerke Platten. Mein vorschlag für dieses Gebiet wäre, nicht zu zimperlich mit den Platten umzugehen und auch abzureißen, wo es wirklich nicht geht. Eben z.B. bei diesem ganz großen Block in der Mitte. Dann noch ein paar Parallelstraßen einziehen um die Blocks kleiner zu gestalten und dann baulich nachverdichten. --- Zu dem ADN-Gebäude: leider weiß ich auch nicht was die da machen. Würde mich aber interessieren. Wenn sie am ganzen Gebäude ein Gerüst dranpappen vielleicht ne Fassadensanierung. Aber ganz ehrlich: abriss und größerer, schönerer Neubau wäre mir lieber ![]() Laut Planwerk Innenstadt ist das übrigens ein abriss-und-neubau-Kandidat. |
|
|
|
|
|
#436 | |
|
neutrum
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 2,694
Likes (Received): 110
|
reurbanisieren, remetropolisieren, leicht gemacht ... plattenbauten und areale unter einer total anderer perspektive betrachten!
Quote:
- grundsaetzlich jeden erschiessen, der vor nen plattenbau ne wiese, nen parkplatz und ein paar baeume draufstempelt. das zementiert naemlich die nachteile, statt sie zu beheben ... - grundsaetzlich jeden erschiessen, der plattenbauten noch "alleine als monolithen rumstehen laesst", der naechste dauerbrenner-fehler ... - die plattenbauten also miteinander connecten, und zwar so, dass neue urbane strassenzuege entstehen. connecten natuerlich mit kleinteiligen bauten, allerdings unterschiedlichen hoehen, also auch immer mal ein hochhaus, das die plattenbauten deutlich ueberragt. so kriegt man diversitaet hin ... auf der anderen "strassenseite" ebenso kleinteilig (hoch/niedrig) bauen, damit eben richtige strassen entstehen ... - alle bauten sollten unten ladenlokale usw, fuer cafes, kneipen, kioske, waeschereien, baeckereien, gallerien, supermaerkte usw. - die sockelstruktur der plattenbauten umgestalten, so dass sie strassentauglich werden, also ebenfalls cafes kneipen, kioske, gallerien, copylaeden, geschaefte usw. haben, mit schaufenstern usw. - kurzum: keine reine wohngegend! wohnen und arbeiten ... - je nach struktur des plattenbau-areals entsprechend in den freien plaetzen kleinteilig bauen mit hofstrukturen oder je nachdem anderen, aber eben extrem verdichten ... (verdichtung hat auch den vorteil mehr belebung/bedarf fuer die gegend zu erzeugen, dann wohnen da ja noch viel mehr menschen) - kurzum: geht man durch so strassen, stellt sich ein aehnliches gefuehl ein als wandert man durch moderne hackesche markt oder mitte gegend ... - echte neue plaetze schaffen, in einem anderen thread zeigte ich ja mal ein beispiel aus london, aber es gibt viele moeglichkeiten. nur eines nicht: eben KEINE unkreativen vorstadtplaetze, KEINE plattenbautypischen plaetze, dies alles nicht, echte urbane, metropolische plaetze! - an geeigneten stellen einen kleinen echten park, kein 'zum park erklaertes aushilfsgruen', keinen 'naturbelassenen mist', kein 'vorstadtpark' oder sonstiger nonsens, einen echten urbanen metropolischen park ... - zu den grossen strassen hin (etwa der karl-marx-allee) ebenfalls kleinteilig zubauen, so dass die plattenbauten im hintergrund entschwinden, natuerlich entsprechende einfahrten zu den neuen strassen freihalten ... -je nach situation noch hier und da kreative strukturen integrieren, details usw. usw... da gibts tausend dinge, die verbessern, manche plattenbauten eventuell mit einfachen mitteln auch noch umgestalten, so dass sie noch kleinteiliger wirken, da gibts einfache tricks (die teilweise bereits angewendet wurden) ... wenn man das endlich mal konsequent tun wuerde, ergaebe sich ein bild wie z.b. in tokyo oder berlin-mitte an anderer stelle (wo auch ein paar plattenbauten rumstehen, aber schon altbau und neues stand - nur noch besser integriert als dort, da eben richtig connected wurde) ... es waere also chaotischer, diverser, gemischter, dadurch metropolisch-urban, belebte strassen (es muessen keine superbelebten sein, aber welche mit der ueblichen qualitaet von gruenderzeitvierteln) ... das gesamte viertel waere aufgewertet, obwohl man keine platte abgerissen haette ... und schon koennten manche strassen aussehen, wuerde man es mit hoher kleinteiligkeit tun ... ![]() source: http://www.cepolina.com/photo/Americ...treet_road.jpg hier ist es strukturell nicht wirklich connected, allerdings zeigen die vorderen haeuser, wuerden sie vor die plattenbauten (z.b. am anfang der karl-marx-allee) gebaut werden, wie das aussehen koennte. also nicht 1:1 nehmen, ein bisschen mitdenken! man beachte auch den plattenbau hinter den kleinteiligen haeusern (die in meinem falle natuerlich neuer waeren) ... ![]() source: http://www.bilderbuch-berlin.net/img...8x1304xin.jpeg ich wuerde kleine, neue hochhaeuser, mittelhohe bauten, munter mischen. von oben ergibt sich dann naemlich ein anderes bild, saemtliche plattenbauten wurden relativiert ... da es schwierig ist passende bilder zu finden, muss auch hier etwas mitgedacht werden. aus der perspektive ergibt sich ein leicht chaotisches, aber vielschichtig urban/metropolisches mischmasch. die plattenbauten muss man sich zwischendrin aber besser integriert vorstellen. daneben aber auch hochhaeuser, so dass sich alles relativiert. bilder von alleinstehenden strengen plattenbaustrukturen, auch von oben betrachtet, gaebe es nich tmehr, denn die pure chaotische diversitaet sowie einbindung wuerde alles zu einem letztlich metropolisch-urbaneren brei machen ... ![]() source: http://www.morgenpost.de/multimedia/...BM__74106b.jpg eigentlich sollte das architekten und planern sogar am meisten spass machen sowas zu entwickeln, denn nicht oft kann man tatsaechlich so radikal eine gegend verbessern, so dass ein so drastischer vorher- und nachherunterschied entsteht, gleichzeitig aber ohne abzureissen oder dramatische mehrkosten, umgekehrt aber eine komplette aufwertung der gegend ... hier waere es mal sinnvoll wettbewerbe auszurufen, echter kreativitaet freien lauf lassen mit entsprechenden vorgaben aehnlich wie ich sie oben in der schnelle auffuehrte ... new york hat uebrigens ein paar vorteile als beispiele, nicht wegen der hoehe, sondern weil dort haeufiger mal eher profane hochbauten aehnlich wie plattenbauten in die strasse integriert sind. die unterschiede sind manchmal nicht sehr gross, nur eben die sockelgestaltung und ein paar details ... der rest ist die wirkung einer urbanen strasse, die vermeintlich alles total anders macht. in wirklichkeit wuerden so profane hochbauten alleine und wie plattenbauten aufgestellt ganz aehnlich kahl wirken ... daher muss man eben die perspektiven einfach aendern, gemeinsame strukturen erkennen, alles einfach anders betrachten ... nehmen wir mal das zweite gebaeude rechts (hinter dem klassischen). ein im grunde kahler hochbau, koennte auch ne platte sein! wer genau auf den sockel achtet kann aber erkennen wie integration ungefaehr sein koennte - und wie einbindung/connecten funktioniert. die bauten daneben muessen nicht so hoch sein wohlgemerkt, kleinteilige kleinere gehen auch, nur immer mal hoehere hochhauser im gesamten areal waeren wichtig, damit sich eine gesamtdiversitaet und relativierung ergibt aus allen perspektiven, egal ob strassenlevel oder von luftbildern aus ... ![]() source: http://www.auslandsjahr.eu/wp-conten...all-street.jpg oder hier: achtet mal auf das hohen gebaeude ganz links und stellt euch vor das waere eine platte. auch so koennte eine integration aussehen - hier mit niedrigeren strukturen. ![]() source: http://www.travel-pictures-gallery.c...-york-0002.jpg es gibt wirklich massenweise moeglichkeiten etwas urban/metropolisch zu integrieren und entsprechend neue strassenstrukturen zu erzeugen. und das koennte man mit allen plattenbau vierteln (und anderen) tun ... re-verkiezen, re-metropolisieren, re-urbanisieren, neue kieze schaffen ... man muss es nur wollen ... umdenken, die selben areale anders denken ... hier koennte Berlin vorreiter sein bzw. (falls es das doch schon irgendwo gibt) bekannter repraesentant und damit trotzdem vorreiter in masse ... man muss es nur gebetsmuehlenartig allen klar machen, als moeglichkeit greifbar, vorstellungsvermoegen umpraegen ... man koennte ein beispielprojekt als SSC-projekt inklusive visualisierung usw. machen! alle zusammen ...
Last edited by trance-x; January 30th, 2012 at 05:18 AM. |
|
|
|
|
|
|
#437 |
|
Registered User
Join Date: Jul 2008
Location: Freiburg im Breisgau
Posts: 1,465
Likes (Received): 4
|
|
|
|
|
|
|
#438 | |
|
neutrum
Join Date: Sep 2002
Location: berlin
Posts: 2,694
Likes (Received): 110
|
Quote:
yep, und das ist ein fehler, ein gravierender und ein sehr wohl ideologischer (nur weil die "berliner zeitung", die ja durchaus leicht oeko-sozialistisch lastig ist, das "ende des ideologienstreits" ausgerufen hatte). kein bisschen. die entscheidung war falsch und gehoert damit veraendert bis sie veraendert wird. es ist total bescheuert den berech so zu lassen wie er ist. ich bin nicht dafuer, platten abzureissen, aber dafuer, das ganze zu re-urbanisieren, re-metropolisieren ... das gehoert also kein bisschen akzeptiert, sondern munter kritisiert, bis sich das aendert. entsprechend schwach ist die entscheidung der verantwortlichem im senat etwa jenes Muellers zu bewerten. ganz schlechter job ... da waren uebrigens, um auch das zu erwaehnen, die plaene Stimanns besser, wenn auch unausgegoren. er wollte die halt nur umbauen (besser als nix, aber kein echtes re-urbanisieren), und dies nur, weil sie ihm ideologisch nicht gefallen, er aber damit umgehen musste, da sie ja in mitte stehen ... aber gut zu beobachten auch diese doktrin des "umgebungsgerechten bauens": es sollen ja kleine gebaeude errichtet werden, versetzt und nur vereinzelt (also genau falsch, mal wieder den zustand zementierend, statt zu aendern) und aehlich wie das cafe moskau usw... individuelles kontext- und gesamtkontextorientieres bauen ist eben intelligenter als als "umgebungsgerechtes bauen". |
|
|
|
|
|
|
#439 |
|
Anti-Catholic User
Join Date: Nov 2008
Location: Roma □ Berlino ■
Posts: 847
Likes (Received): 33
|
![]() Quelle: www.stadtentwicklung.berlin.de Warum es gibt keine neue Bauplanung fuer dem Viertel zwischen Mollstrasse und Friedenstrasse? Trotzdem diese Ort hat dem gleich urban Konzept mit Plattenbau und weit leer Flaeche, ausser die Koenigstadtcarrée gibt es keine neu Plan in Sicht.
|
|
|
|
|
|
#440 |
|
UrBerliner
Join Date: Mar 2007
Location: Berlin
Posts: 3,741
Likes (Received): 2884
|
Naja, Berlin hat viel Platz und viele Viertel, wo sich etwas tut, diese Gegend ist davon noch leider nicht betroffen.
Ich glaube, dass erst der Alexander Platz erstmal seine Entwicklung durchmachen muss, bis auch das von dir mackierte Viertel Neuerungen erlebt und etwas atraktiver wird.
__________________
Berlin the place to be. Berlin 2020 + BER = BOOM BOOM! |
|
|
|
![]() |
| Tags |
| alex, alexa, alexan, alexand, alexande, alexander, alexanderp, alexanderpl, alexanderplatz, architektur forum, berlin, berlin project |
| Thread Tools | |
| Display Modes | |
|
|