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Old August 13th, 2018, 05:47 AM   #81
UNIT-er
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Am Sacksdamm

Auf diesem Areal entsteht das folgende Projekt.

Straße: Am Sacksdamm
Bauherr/Vermarkter: Vonovia SE
Architekt: Koschany + Zimmer Architekten GmbH
Eckdaten: ca. 80 Mietwohnungen (25% öffentlich gefördert) in 5 Gebäuden zu 3-4 Etagen

Visualisierung:



Quelle:
https://www.kza.de/projekt/wohnquartier-am-sacksdamm
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Last edited by UNIT-er; August 14th, 2018 at 09:11 AM. Reason: Gugl-Mäps-Link hinzugefügt.
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Old August 13th, 2018, 11:16 PM   #82
Stadtmusikant
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Frage

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Originally Posted by UNIT-er View Post
Straße: Am Sacksdamm
Ist das da, wo man die Schlichtbauten abgerissen hat?
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Old August 14th, 2018, 09:10 AM   #83
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Am Sacksdamm

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Originally Posted by Stadtmusikant View Post
Ist das da, wo man die Schlichtbauten abgerissen hat?
Ja, das Projekt wird auf dem Areal der bisherigen Schlichtbauten realisiert.
Ich habe einen Gugl-Mäps-Link in meinen Post eingefügt, der das besagte Areal zeigt.
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Old August 16th, 2018, 01:49 AM   #84
UNIT-er
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Schwachhauser Heerstraße

Projekt: Ärztehaus 3
Straße: Schwachhauser Heerstraße
Bauherr: Verein für das St. Joseph-Stift
Architekt: Planungsgruppe Gestering | Knipping | de Vries Architekten | Generalplaner PartmbB
Eckdaten: Ärztehaus zu 6 Etagen plus Tiefgaragenstellplätze

Visualisierung:



Quelle:
http://www.planungsgruppe.com/neubau-%C3%A4rztehaus-3
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Last edited by UNIT-er; November 9th, 2018 at 09:20 PM. Reason: Gliederung
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Old September 29th, 2018, 05:40 PM   #85
Bremennorder
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Reimer Logistikzentrum

Im Gewerbepark hansalinie entsteht eine neues Logistikzentrum für Reimer Logistics. In der Deutschen Verkehrszeitung heißt es dazu:

Quote:
Der Bremer Logistikdienstleister Reimer Logistics hat den Grundstein für den ersten Bauabschnitt für das Logistik Center Hansalinie (LCH) gelegt. Das direkt an der Autobahn A1 nahe des Bremer Kreuzes angesiedelte Logistikzentrum soll zum Dreh- und Angelpunkt für die hafennahen Logistikdienstleistungen des Unternehmens in Norddeutschland werden. So werden künftig Frachtsendungen aus Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam und Antwerpen an dem neuen Standort gebündelt und umgeschlagen.

Der erste, rund 10.000 m² große Bauabschnitt des LCH, wird im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein und über einen dreistöckigen, 1.500 m² großen Bürokomplex verfügen. Die Logistikhalle ist mit 22 Toren ausgestattet. Zum Einsatz kommen moderne Kommissionier- und Flurfördertechnik sowie eine energieschonende LED-Beleuchtung. Über rund 10 Prozent der Hallenfläche erstreckt sich eine Zwischenebene (Mezzanin).

In den kommenden vier Jahren sollen sechs Bauabschnitte mit insgesamt bis zu 60.000 m² Hallenfläche auf dem 120.000 m² großen Areal entstehen. Davon sind rund 30.000 m² als Multi-User-Center geplant, das aus mehreren Gebäudekomplexen besteht und für unterschiedliche Lagerklassen und Logistikanforderungen genutzt werden kann. Damit stehen Kunden von Reimer Logistics in dem als Automotive-Cluster definierten Gewerbepark Hansalinie auch andere Nutzungsformen offen.

Der Logistikdienstleister investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau. Mittelfristig werden im LCH rund 40 weitere Arbeitsplätze entstehen. Der bestehende Standort des Unternehmens in der Bremer Überseestadt bleibt erhalten.
Hier eine Visualisierung:



Und hier der Link:

https://www.dvz.de/rubriken/logistik...ikzentrum.html
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Old October 8th, 2018, 01:22 PM   #86
TauriHB
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Bezugnehmend auf diesen Post habe ich am Wochenende zwei Fotos vom Bauvorhaben Schimmelhof gemacht:


- http://www.schimmel-hof-bremen.de/

- 79 Reihenhäuser und 36 Doppelhaushälften


Lage:






Baufortschritt:

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Old October 25th, 2018, 05:43 PM   #87
TauriHB
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Schweizer Foyer

In der Walliser Straße an der ehemaligen Endhaltestelle der Linie 1 im Schweizer Viertel kommt nun das Schweizer Foyer.
Das Gleichrichterhäuschen für die Straßenbahn sollte zuerst verlegt werden, dies ist nun doch zu teuer so dass es einfach überbaut wird.
Der Entwurf kommt von Schröder Architekten aus Delmenhorst. Der Wettbewerb ist schon einige Jahre her, 2012 gab es schon diesen Entwurf für das Foyer:



Im Weser Kurier erscheint nun dieser Entwurf als aktuell, ein bis zu 7 stöckiges Gebäude in dem später u.a. das Quartiersmanagement seinen Platz finden wird und Wohnungen der Gewoba. "Highlight" wird eine KiTa mit 70 Plätzen mit einem Dachspielgarten.
Ich finde der neue Entwurf passt viel besser und auch die 7 Stockwerke haben in diesem eh durch Hochhäuser geprägten Stadtteil durchaus seine Berechtigung und fügen sich gut ein:

Baubeginn wird nicht vor 2020 sein.
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Old October 29th, 2018, 12:09 PM   #88
TauriHB
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Ausbau Gewerbegebiet Hansalinie

Laut Artikel vom 26.10. aus dem Weser-Kurier wird die Erschliessung der Baustufe 4 des Gewerbegebiets Hansalinie vorgezogen:
https://www.weser-kurier.de/bremen/b...d,1779006.html



Dadurch werden weitere 70ha erschlossen, die verfügbare Fläche steigt auf ingesamt 200ha. In den letzten Baustufen können dann noch weitere 80ha entwickelt werden, so dass dann die Hansalinie auf eine Gesamtfläche von 280ha kommen kann!
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Old November 9th, 2018, 09:17 PM   #89
Hardhill
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Mühlenviertel Bremen (Horn):












Bisher recht gelungen, meiner Meinung nach.
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Old November 14th, 2018, 11:25 AM   #90
TauriHB
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Neubau Werder Leistungszentrum

Werder Bremen hat die Pläne für den Neubau seines Nachwuchs-Leistungszentrum gestern abend vorgestellt:





Da in über 360 Grundbucheinträgen von Häusern am Osterdeich seit Mitte des 18. Jahrhunderts (!!) ein Vetorecht gegen Hochbauten in der Pauliner Marsch eingetragen ist, ist man hier natürlich auf die Zustimmung der Anwohner angewiesen. Die haben bereits deulich gemacht, dass sie gegen dieses "monströse" Projekt sind und befürchten wohl einen Verkehrsinfarkt und den Wegfall von Überflutungsfläche. Als Ausgleich wurden Tempo30 auf dem Osterdeich, LKW Verbot und neue Überquerungen gefordert. Werder hat vor dem Vorstellen der Pläne bereits den Diskurs mit den Anwohnern gesucht und daraufhin das obige Konzept gestern vorgestellt. Das "Stadion" wurde demnach schon von 8.000 auf 5.500 Plätzen verkleinert, die Nutzfläche von 12.500m² auf 8.500m². Die komplette Fläche soll auch nach dem Neubau Überschwemmungsgebiet bleiben, der jetzige Platz 11 mit Laufbahn würde mehr für den Breitensport geöffnet werden. Dennoch gab es gestern Widerstand der Anwohner.
Soviel zu den Fakten.

Ich frage mich erstens, ob ein über 200 Jahre altes eingetragenes Recht heute noch so vereinbar ist und aufrecht erhalten werden sollte. Zweitens ob nicht einige Anwohner den Neubau als Druckmittel zur Durchsetzung ihrer Forderungen (siehe oben) benutzen und sich weniger Sorgen um die Überflutungsflächen machen als ihre Einzelinteressen im Blick haben.
Ich finde der Neubau integriert sich sehr gut in die Pauliner Marsch, da hat man sich im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht mit den begrünten Dächern, der grünen Fassade etc. (Gut, dass Werder grün-weiss ist in diesem Fall )
Die Reduzierung der Flächen und Sitzplätze mag Werder im Vorfeld schon eingepreist haben, ich hoffe es wird nicht weiter reduziert sonst endet es am Ende wie beim "Stadionausbau" der eigentlich keiner war und viel Geld gekostet hat. Alternative Flächen, wie die Anwohner es vorschlagen, soll es laut Hess-Grunewald innerhalb Bremens nicht geben, Werders DNA ist zudem in der Pauliner Marsch verankert und ein Umzug nach Niedersachsen ins Umland halte ich für völlig falsch. Ich hoffe man einigt sich aussergerichtlich, da dies wieder Jahre dauern könnte und das alte Leistungszentrum aus allen Nähten platzt und immer baufälliger wird.
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Last edited by TauriHB; November 14th, 2018 at 12:50 PM.
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Old November 14th, 2018, 11:56 PM   #91
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Hastedter Heerstraße 319

Projekt: Hastedter Höfe
Straße: Hastedter Heerstraße 319
Bauherr: bauatelier nord Planung + Bau GmbH & Co. KG
Vermarkter: Hans Schlüter Haus- und Grundstücksmakler GmbH
Architekt: Dipl.-Ing. Albert Jo Meyer
Eckdaten:
- Torhaus: ?? Eigentumswohnungen in 1 Gebäude zu 3 Etagen mit Staffelgeschoss
- Gartenhaus: ?? Eigentumswohnungen in 1 Gebäude zu 3 Etagen mit Staffelgeschoss
- Stellplätze

Visualisierung:

Torhaus:



Gartenhaus:



Quelle:
https://bauatelier-nord.de/objekte/hastedter-hoefe
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Old November 15th, 2018, 09:08 AM   #92
Heinzer
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Das Projekt an der Hastedter Heerstraße ist wirklich öder 2000er-Stil. Die Ecke ist aber auch ziemlich unattraktiv, das müsste auf dem Grundstück eines ehemaligen Gebrauchtwagenhändlers sein, wo ich sogar mal ein Auto gekauft habe....

insofern trotzdem natürlich eine Verbesserung, auch wenn das hintere Hastedt hinter der Malerstraße und Richtung Hemelingen noch einen langen Weg vor sich hat. In den Nebenstraßen haben die Preise schon ordentlich angezogen und Familien, die sonst nach Peterswerder oder ins Viertel gezogen werden, kaufen dort Häuser, die Hauptstraßen sind aber immer noch wahnsinnig runtergekommen.
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Last edited by UNIT-er; December 15th, 2018 at 09:38 PM. Reason: Post kopiert und relevanten Teil hier belassen.
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Old November 15th, 2018, 09:47 AM   #93
TauriHB
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Quote:
Originally Posted by Heinzer View Post
Die Ecke ist aber auch ziemlich unattraktiv, das müsste auf dem Grundstück eines ehemaligen Gebrauchtwagenhändlers sein, wo ich sogar mal ein Auto gekauft habe....

Und nebenan gleich Reifen Quick wo ich meine Reifen hab wechseln lassen.

Zum Projekt: Ich hoffe einfach die Visualisierung ist drei Klassen schlechter als der eigentliche Bau. Das man mit den heutigen Programmen noch so was liebloses, grobes und detailarmes machen kann, als ob der Praktikant üben musste.
Die Ecke ist wirklich noch nicht der Bringer, der gesamte Bereich Hastedter Heerstraße entlang durch den Sebaldsbrücker Tunnel bis zum Kaufland Sebaldsbrück hin ist teils gruselig und hat sich seit den 80/90er Jahren kaum verändert. Viele Kneipen (Spelunken), Billigläden, diese Call-Center-Telefonieläden und das passende Publikum dazu. Man kann hoffen, dass man durch das Projekt auf dem Könecke Gelände und auch Coca Cola den Stadteil ein bisschen aufwertet.
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Old November 16th, 2018, 08:30 AM   #94
Heinzer
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Idealbeispiel die Posse um das Trainingszentrum von Werder, für mich unglaublich, dass da ein paar Anwohner Stress machen - die würden doch überhaupt nichts merken von dem Ding, das da hinter Bäumen und dem großen, immer leeren Parkplatz entstehen würde - mir völlig unklar, wie man glaubhaft dagegen argumentieren könnte, außer eben "will ich nicht" oder "find ich doof", für das dann ein paar halbbare Argumente gesucht werden.
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Last edited by UNIT-er; February 1st, 2019 at 03:10 AM. Reason: Post kopiert und relevanten Teil hier belassen.
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Old November 16th, 2018, 10:06 AM   #95
Hardhill
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Das mit dem Nachwuchs Leistungszentrum von Werder ist echt alles sehr, sehr schwer nachzuvollziehen. Unbegreiflich, dass ein einziger Anwohner die Pläne stoppen könnten, weil dieses Gesetz im 18. Jahrhundert eingetragen wurde. Damals gab es den SV Werder und das Weserstadion noch gar nicht. Die Flutlichmasten des Stadions haben mit ungefähr 60m doch eine beachtliche Höhe, also ist es kaum vorstellbar dass die Anwohner etwas vom neuen NLZ merken würden. Höheres Verkehrsaufkommen wird es auf jeden Fall auch nicht geben, weil alle Teams schon am Pauliner Marsch spielen, und die U23 bestreitet dort auch ihre Heimspiele.

Das Gesetz muss meiner Meinung nach revidiert werden. Auch hier ist das öffentliche Interesse weitaus größer als das Partikularinteresse. Ohne das neue NLZ ist der Bundesliga Standort auf Dauer in Gefahr, und das wäre für die gesamte Stadt eine schlechte Sache.
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Old November 16th, 2018, 11:36 AM   #96
BauFuchs
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So einfach ist das nicht

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Das Gesetz muss meiner Meinung nach revidiert werden. Auch hier ist das öffentliche Interesse weitaus größer als das Partikularinteresse. Ohne das neue NLZ ist der Bundesliga Standort auf Dauer in Gefahr, und das wäre für die gesamte Stadt eine schlechte Sache.
So einfach ist es nicht, es handelt sich nicht um ein Gesetz, was man einfach ändern könnte sondern um 360 Eintragungen in die jeweiligen Grundbücher. Das ist das Beste was dir als Eigentümer passieren kann. Die Eigentümer der Grundstücke haben daraus einen eigenen direkten Anspruch, der besteht nunmal. Sallop gesagt ist das quasie deren Eigentum in das ein Unternehmen eingreifen will. Daher wird Werder Bremen das Problem auch bei jeder Veränderung aufs neue bekommen wie in der Vergangenheit ja auch schon. Sich da jedes mal zu einigen sorgt für Kompromisslösungen die Werder Bremen jedes mal weiter zurück fallen lassen- im Bundesliga vergleich. Man sollte auch bei Werder Bremen das vielleicht mal erkennen und sich grundlegende Gedanken machen. Entweder versucht man die Grundstücke nach und nach zu kaufen und bekommt somit jedes mal weniger Probleme oder man versucht eine zukunfsfähige Lösung woanders zu finden wo man Platz ohne ende hat. Stadion und Trainingsplätze müssen eben nicht zwangsläufig an ein und der selben Stelle stehen, bestes Beispiel dafür wäre Real Madrid. Es kann mir auch keiner erzählen das in Bremen derartige Flächen nicht mehr vorhanden wären und man deswegen dringend ins niedersächsische Umland ziehen muss. Das ist doch pure Polemik von Werder Bremen und das schadet am Ende auch nur diesem Verein selbst. Was ist mit der Rennbahn oder mit einem kleinen Stück von der Osterholzer Feldmark um nur mal spontan zwei Ideen zu nennen? So dramatisch viel Fläche braucht es ja auch nicht und so viel Geld um derartige Monströse Vereinsgelände wie in Barcelona oder auf Schalke zu bauen hat Bremen auch nicht, sie wollen/können ja auch nur 32 Millionen investieren. Auf einem neuem Gelände wäre Bremen hingegen zukunftsgesichert aufgestellt, das kleine Weserstadion kann ja bleiben wo es ist, das steht ja schon. Zum Thema Hochwasser und wie irrsinnig es ist in einem Gebiet zu bauen in dem es dir passieren kann das einen Monat nach der Fertigstellung alles absäuft und du komplett ohne jede Trainings Möglichkeit dastehst will ich garnicht erst reden, zumal die Hochwasser der Zukunft ja auch immer höher werden.
Ein bisschen mehr Realismus täte sicher allen Seiten gut auch wenn der Fußball nunmal von Emotionen lebt.

Last edited by BauFuchs; November 16th, 2018 at 11:45 AM.
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Old November 16th, 2018, 07:39 PM   #97
TauriHB
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Zu den Anwohnern des Osterdeichs mit ihren quasi vererbten Vetorechten enthalte ich mich jetzt mal lieber, bin da aber ganz auf eurer Linie.

Zum Beteiligungsprozess bei der Rennbahn, aber auch beim Tabakgelände, dem Kelloggquartier und ganz allgemein:
Mir ist das schon wieder zu viel mit den ganzen Planungstreffen, Anwohnerrunden, Nachbarkaffeekränzchen usw. Kleine gelbe Zettelchen auf wichtige Punkte kleben, eigene Wünsche äußern und immer viel Grün und wenig Baudichte fordern. Ob die Leute tatsächlich auch aus der angrenzenden und betroffenen Nachbarschaft kommen oder ob das viele Rentner aus anderen Stadtteilen als Vergnügungsprogramm für den Tag sehen, wird ja nicht abgefragt.
Da wird eine pseudodemokratische Entscheidungsfindung gemacht wo am Ende allerlei Kompromisse und drittbeste Lösungen rauskommen und keiner ganz zufrieden ist. Wir reden hier immerhin von 36ha richtig guter Lage im Stadtbesitz, da muss man doch mal die Eier haben und den Weg vorgeben und sich die Ideen nicht verwässern lassen.
Ist das in anderen Städten bei Projekten dieser Größenordnung auch so wie hier oder ist das mal wieder der "Bremer Weg" wo keiner zurückgelassen wird wie bei der Bildung und man sich zur Not am schwächsten orientiert oder gleich das Sitzenbleiben ganz abschafft?
Wie ist das in Berlin HB_Berlin, dürfen die Bürger dort auch Zettelchen kleben und ihre Wünsche äußern oder heißt es da " Dit jeht euch nüscht an, dit machen wa schon selba!"
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Old November 16th, 2018, 10:38 PM   #98
HB_Berlin
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Moin TauriHB,

Nee, das ist keine Bremer Weg sondern glaube in jeder größeren Stadt völlig normal, dass solche "Werkstatt"-Verfahren vorgeschaltet werden. Auch in Berlin. Siehe hier:
http://www.morgenpost.de/bezirke/fri...ner-Areal.html
http://www.stadtentwicklung.berlin.d...eiligung.shtml
oder hier: https://stadtentwicklung.berlin.de/a...art=15&id=5187

Es werden ähnlich wie in HB auch gerade "Leitlinen für die Bürgerbeteiligung im Bereich der Stadtentwicklung" erarbeitet.
http://www.stadtentwicklung.berlin.d...erbeteiligung/

Ich finde diese Prozesse gut & wichtig. Spätestens seit Stuttgart 21 wissen wir doch, was alles falsch laufen kann und dass die Menschen nicht nur frühzeitig informiert, sondern auch mitentscheiden wollen. Und viele sind inzwischen verdammt gut informiert!
Ich glaube einfach, die Leute wollen heute mitgenommen & zumindest angehört werden.

Ganz wichtig finde ich aber auch: Vorher muss klar sein: Was sind die Grenzen der Beteiligung? Wo können die Bürger Anregungen und Ideen mitgeben und wo hört es auf. Das sollte vorher klar sein, sonst können sehr wohl Missverständnisse und zu hohe Erwartungen aufkommen. Und die Stadt sollte natürlich schon eine Grundidee haben in welche Richtung es gehen soll.

In Bremen gibt/gab es auch doch einige sehr beeindruckende Beispiele, wo in bester Bremer Tradition, die Leute der Stadt eine Beteiligung quasi aufgedrängt haben bzw. wo die Stadt das ganz bewusst ermöglicht hat (von der der Mozart-Trasse haben wir dann noch gar nicht gesprochen...;-))
- Neues Hulsberg Quartier http://neues-hulsberg.de - Ging ja über viele Jahre der Prozess. Am Ende wurde sogar ein eigner Städtebaulicher Vertrag zwischen GENO und der Stadt unterzeichnet, den die Anwohner vor Ort maßgeblich mitgestaltet haben.

- Dedesdorfer Platz: www.waller-mitte.de // https://www.weser-kurier.de/bremen/s...d,1778452.html

Lucie Flechtmann Platz: http://www.nordbuzz.de/events/ab-geh...-10123989.html

- BI Heimatviertel hat sich reingekniet in das Verkehrskonzept Überseestadt und dadurch diesen Durchstich zur Nordstr/Hafenstr. verhindert

Auch bei der Planung des Waller Sands / Weiche Kante haben die Bürgerinnen und Bürger mitgeplant. Danach wurde zum Beispiel ein Wasserspielplatz und die Volleyball-Felder aufgenommen. Das neue Fahrradquartier um die Hochschule in der Neustadt haben maßgeblich die Nachhaltigkeitsbeauftragte und ein paar Studenten entwickelt.
Heimstiftung hat bei der Planung ihres Sozial-Öko-Dorfs "Ellener Hof" auch auf Bürgerbeteiligung gesetzt und bei der Gartenstadt Werdersee haben die Bürger tatsächlich durchgesetzt, dass Gebäudereihen verschoben wurden, weg von der Deichlinie.

Ich glaube man muss dann auch differenzieren, zwischen den Leuten, die wirklich interessiert sind und eigene Ideen einbringen wollen und denen, die wie bei der Rennbahn und bei der Gartenstadt Werdersee eher zu der NIMBY Fraktion gehören.
Klar: Das Problem ist natürlich häufig, dass die Stadt sich dann mit entgegengesetzten Meinungen auseinandersetzten muss. Da sagen einige: Wir brauchen dringend mehr Parkplätze. Baut bitte die Tiefgaragen und die anderen sagen: Nein, danke. Das soll ein autoarmes Quartier werden...Da muss die Stadt sich dann halt mal entscheiden und auch Entscheidungen treffen. Das ist dann das austarieren von Interessen, oder anders gesagt: Demokratie.
Aber ich beneide die Stadtplaner, die dann vor diesen Versammlungen stehen nicht. Hut ab!
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Old November 19th, 2018, 11:27 AM   #99
TauriHB
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Moin TauriHB,

Nee, das ist keine Bremer Weg sondern glaube in jeder größeren Stadt völlig normal, dass solche "Werkstatt"-Verfahren vorgeschaltet werden. Auch in Berlin.

[...]
Ich glaube einfach, die Leute wollen heute mitgenommen & zumindest angehört werden.

Danke für die Beispiele aus Berlin.
Ich muss mich ein wenig revidieren, natürlich sind solche bürgernahen Prozesse wichtig. Und auch wenn diese Beteiligungsverfahren kein "Bremer Weg" sind so habe ich das Gefühl, dass die Bürger in Bremen, die sich beteiligen meist dagegen sind und dies vielleicht eine Bremer Eigenart sein könnte!?
Ich meine bei der Überseeinsel mal ganz davon ab, da war vorher ein Industriebetrieb und wird nun Fläche frei und neues Grün geschaffen, da ist klar dass es keine Proteste gibt.
Bei der Rennbahn jedoch und auch bei anderen Wohnbauprojekten, wo vorher vielleicht mehr Grün war kommen die Bürger schon mit Protestplakaten zum ersten Treffen bevor sie sich überhaupt anhören was geplant ist. Das was Heinzer sagte, erstmal dagegen sein, unrealistische Forderungen stellen und am besten ganz woanders bauen und die 1200 WE am besten durch Nachverdichtung erreichen.
Der Bremer der sich bei diesen Veranstaltungen zeigt lebt immer noch in seinem Provinzdenken "Dorf mit Strassenbahn", da darf es keinen großen Wohnungsbau geben, keine großen Veränderungen in seiner Nachbarschaft, alles nicht gewollt. Dass sich die Stadt verändert wird negiert oder ausgeblendet, da herrscht ein Denken wie in einer 80.000 Einwohner Stadt.

Es gibt ein nettes Video über einen älteren Herrn mit Protestplakat von der Versammlung wegen des Werder NLZ Baus. Den Neubau wünscht er sich ganz uneigennützig nach Gröpelingen "das wär doch toll für so einen benachteiligten Stadtteil usw". Er selber hat übrigens keinen entsprechenden Grundbucheintrag und darf kein Veto einlegen. NIMBY at its best.
Laut Hess-Grunewald würde ein Neubau des Leistungszentrums an anderer Stelle, bei dem dann übrigens auch die Profis täglich trainieren würden und nur 14 tägig zu den Spielen zum Stadion kommen, eine Fläche von 50ha benötigen!

/EDIT:
Aus einem Artikel über eine Einwohnerversammlung zum geplanten "Schweizer Foyer" was ich vor 1-2 Wochen hier im Thread vorgestellt hatte:

Quote:
Laut Josefa Weht von der Stadtplanung wird durch den Neubau ein sogenannter vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig. Die Einwohnerversammlung markiere dafür den Auftakt. Für Lothar Dräger im Publikum ein kleiner Aufreger. Der Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Kuhkamp bemängelt die Einladung per Mail. Sie sei nicht korrekt angekommen, worauf er auch die eher geringe Beteiligung zurückführt. Ein Einwand, den Weht zurückweist. Die Einladung sei über die Presse korrekt erfolgt und dieser Weg auch ausreichend.

Daneben gab es auch einige inhaltliche Anmerkungen: Eine Dame aus dem Publikum wirft ein, dass bei vier Metern Geschosshöhe im Erdgeschoss und sieben Stockwerken, insgesamt fast acht Stockwerke erreicht seien. Sie hält fünf Stockwerke für ausreichend. Plagemann hält dem entgegen, dass bewusst ein großer, repräsentativer Bau entstehen soll, der das Zentrum von Osterholz markiert. Durch die Bauhöhe seien Dritte im Umfeld auch nicht beeinträchtigt, beispielsweise durch Schattenwurf.
QED!
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Last edited by TauriHB; November 19th, 2018 at 05:01 PM. Reason: Zusatz
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Old November 30th, 2018, 01:07 PM   #100
Heinzer
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Mal ein kurzer Blick auf zwei hier auch noch nicht thematisierte Neubauprojekte in der Östlichen Vorstadt. Zum einen handelt es sich um die Bebauung eines ehemaligen Garagenhofs in der Heidelberger Straße:



Wie man halt so baut, wiewohl ich den sehr dunklen "Standardklinker" leider unpassend finde in der Straße, die einige der schönsten Beispiele für diese hellroten Spaltriemchen mit strahlenweißem Stuck aufweist.

Das zweite ist ein Projekt, ebenfalls eine Lückenbebauung in der Straße Fesenfeld, durch den hier bereits thematisierten Entwickler Tektum. Es gab eine Menge Ärger mit beschädigten Nachbarhäusern, das Ergebnis hingegen sieht gar nicht schlecht aus von dem, was man erahnen kann:



Zumindest ein minimaler klassischer Touch und zur Abwechslung hat er hier mal keine Bremer Häuser abgerissen wie in der Graf-Moltke-Straße oder am Dobben, sondern nur ein kleineres, etwas aus der Reihe tanzendes, zurückliegendes Haus....



Bin gespannt, wie es dann am Ende aussieht und wie sich der Investor gegenüber den Nachbarn verhält, in deren Häuser wohl tlw. solche Risse sind, dass Türen nicht mehr schließen etc.
__________________

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