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Old June 18th, 2008, 12:43 PM   #161
Don Calo
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In Basel gibts mehr Wohnraum

Artikel aus der BAZ vom 16.6.08

ZURZEIT SIND FÜR «LOGIS BÂLE» 600 WOHNUNGEN IN BAU
In Basel-Stadt wird zurzeit so viel gebaut wie seit den 70er-Jahren nicht mehr. Das Ziel von «Logis Bâle», 5000 Wohnungen in zehn Jahren, wird trotzdem verfehlt. LDP-Grossrat Peter Zinkernagel fordert einen neuen Effort.

claudia Kenan

Isaac Reber, Geschäftsleiter des kantonalen Wohnbauprogramms «Logis Bâle», kann derzeit auf eine beachtliche Zahl von Wohnbauprojekten verweisen, die gut unterwegs sind. Auf der Erlenmatt werden 240 und beim Voltaplatz 200 Wohnungen gebaut, der St.-Jakob-Turm schlägt mit 40 und das Drachencenter mit 26 neuen Wohnungen zu Buche. Zudem werden verschiedene kleinere Projekte umgesetzt. Noch dieses Jahr soll der Spatenstich für das Projekt Volta Mitte mit 100 und das Projekt Markthalle mit 50 neuen Wohnungen sowie einige kleinere Vorhaben erfolgen. Jetzt hole man nach, was in den letzten 30 Jahren versäumt worden sei, sagt Reber. Gezielt wurden Investoren gesucht und der Zonenplan sei «wohnbaufreundlich» revidiert worden. Der Trend zur Abwanderung konnte gebrochen werden.

Masterplan. Das Ziel, 5000 Wohnungen in zehn Jahren zu bauen, erreicht «Logis Bâle» aber trotz aktuell guter Zahlen kaum. Die Halbzeitbilanz, die 2006 gezogen wurde, zeigt den Nachholbedarf deutlich: Anstatt jährlich 500 neue Wohnungen zu erstellen, wurde durchschnittlich nur ein Plus von 100 Wohnungen erziehlt.

Das bemängelte Grossrat Peter Zinkernagel (LDP) bereits letztes Jahr als Co-Autor der Basler Wohnbaustudie. Nun legt er mit einem parlamentarischen Vorstoss nach. Zinkernagel möchte, dass die Regierung einen Masterplan «Neuer Wohnraum» erstellt. Der Grosse Rat berät im Herbst darüber. «Wir brauchen eine Gesamtsicht möglicher Standorte für Wohnungen, einen Zeitplan für die Realisierung, Marketingaktivitäten und zusätzliche Bemühungen, Investoren zu finden», steht in seinem Vorstoss, der von Parlamentariern von fast allen Grossratsparteien unterschrieben wurde. Zinkernagel geht davon aus, dass alter Wohnraum an manchen Orten neuem weichen muss. Vor allem aber will er der gängigen Praxis entgegenwirken, bei jedem frei werdenden Areal über dessen Verwendung einzeln zu entscheiden.
Unabhängig davon stehen bereits einige weitere Grossbauprojekte an. So sollen auf der Erlenmatt rund 700 Wohnungen entstehen, im Sevogelpark 70, auf dem Densa-Areal neben der Stücki sind 100 Wohnungen in Planung, auf der Bosenhalde in Riehen 70 und auf dem Schorenareal hofft der Kanton auf den Bau von knapp 300 neuen Wohnungen.



«Logis Bâle» wehrt sich gegen Luxusimage

DAS KANTONALE WOHNBAUFÖRDERPROGRAMM WILL MIETWOHNUNGEN FÜR MITTELSTANDSFAMILIEN SCHAFFEN

Mit neuen, modernen Wohnungen will der Kanton Familien in der Stadt behalten und gute Steuerzahler anlocken. Den Bau neuer Wohnungen versucht er deshalb zu forcieren.

claudia kenan

Die Umnutzung von Verwaltungsliegenschaften des Kantons am Münsterplatz und der Martinsgasse war von Erfolg gekrönt: Die hochwertigen Wohnungen fanden guten Absatz bei finanziell Bessergestellten. Auch die neuen Wohnungen im höheren Preissegment im Falkensteinerpark und dem Plusareal im Breitequartier stehen kaum leer. Die bereits baubewilligten 65 Wohnungen im Seevogelpark werden laut der Regierung ebenfalls komfortabel und grosszügig sein und das Areal des Kinderspitals will sie nach dessen Wegzug nicht dem genossenschaftlichen Bau überlassen. Auch am Rhein im Kleinbasel sollen hochwertige Wohnungen entstehen. Isaac Reber, Geschäftsleiter des kantonalen Wohnbauförderprogramms Logis Bâle, wehrt sich aber gegen «das Märchen», dass Basel in erster Linie Wohnraum für Reiche schaffe. «Gebaut werden vor allem Mietwohnungen für den Mittelstand und Familien», sagt er. Diese bräuchten Wohnungen mit vier, fünf oder gar mehr Zimmern.
Wer einst in die grossen Wohnungen auf der Erlenmatt einziehen soll, ist noch unklar. Derzeit ist man dabei, das Zielpublikum zu evaluieren und die Mietpreise festzulegen, sagt die Verwaltung. Dass die modernen Wohnungen in Neubauten - egal in welcher Preisklasse sie angesiedelt sind - meist gut vermietet und schnell verkauft würden, wertet Reber als Erfolg. «Wir wollen die Wohnungen bauen, die Basel fehlen. Anscheinend geht unser Konzept auf.» Anhand ausgewählter Bauprojekte nahm die baz diese These unter die Lupe (siehe Grafik und Texte unten).

wohnraum schaffen. Von den insgesamt über 100 000 Wohnungen ist der Anteil der Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit über 73 Prozent in Basel besonders hoch. In ihrer Wohnbaustudie schreiben die Architekten Peter Zinkernagel und Max Hofer: «Basel-Stadt hat den höchsten Altbaubestand der grösseren Schweizer Städte.» Die meisten Altbauten entsprechen modernen Anforderungen nicht und verfügen über keinen Lift. «Zum Beispiel für ältere Menschen kann das ein Problem sein», sagt Reber. Das Fehlen von Liften sei heute eindeutig das grösste Problem auf dem Weg zu modernen, hindernisfreien Wohnungen. > www.logisbale.ch


erfolgreich

Falkensteinerpark
107 Miet- und Eigentumswohnungen, Fertigstellung 2006
Mehr als die Hälfte der 45 Eigentumswohnungen wurden vor der Fertigstellung verkauft. Die meisten Mieter zogen erst im Herbst 2007 ein, nachdem das Umfeld nicht mehr nach Baustelle aussah.

Vischer-Areal
32 Wohnungen, Fertigstellung 2006
Der Neubau an der Claramatte, wo früher das Mobitare-Gebäude war und der Neubau Claragraben 115 (44 Wohnungen) dienen «Logis Bâle» und «Intergation Basel» auch als Vorzeigeprojekte bezüglich Stadtentwickling und Bevölkerungsdurchmischung.

Plusareal
40 Eigentumswohnungen, Fertigstellung 2006
Alle neuen Wohnungen auf dem umgenutzen Gewerbegebiet im Breitequartier am Mühlegraben wurden ab Plan verkauft.

Horburghof
120 Wohnungen, Fertigstellung 2005
Am Anfang lief es harzig mit der Vermietung, doch mittlerweile haben die Vermieter eigenen Angaben zufolge kaum Leerstände.

mit problemen

Südpark
Rund 100 Wohnungen, jahrelange Verzögerung
Dieses Jahr soll der Spatenstich für den Südpark erfolgen, der am südlichen Ende der Passerelle beim Bahnhof SBB zu stehen kommt. Das Projekt der Bauherrin SBB hat eine Verspätung von vier Jahren. Probleme bereitete aber nicht die Wohnungsplanung.

Andlauerhof
Anzahl Wohnungen und Fertigstellung unklar
Aus dem ehemaligen Besitz von Dieter Behring an der Petersgasse 36 bis 38 wollte ein Zürcher Investor Luxuseigentumswohnungen erstellen. Doch er hatte sich verschätzt, und die zwei Millionen teuren Wohnungen fanden keine Käufer. Derzeit wird das Projekt überarbeitet.

Landhof
70 Wohnungen geplant, Anwohner wehren sich dagegen
Der Kanton möchte auf dem Landhofareal Wohnungen bauen, doch die Anwohner wehren sich mit einer Initiative gegen die Überbauung. Was mit der 20 000 Quadratmeter grossen Parzelle, welche der Kanton auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern überbauen möchte, in Zukunft passiert, ist weiterhin unklar. Das Baudepartement hält die Vorlage zurück.

noch offen

Erlentor/Erlenmatt
240 Wohnungen, geplante Fertigstellung 2009
Die Ausschreibungen der ersten 240 von geplanten 700 Wohnungen auf der Erlenmatt (bis im Jahr 2020) erfolgt voraussichtlich ab Herbst.

Pro Volta
300 Wohnungen, geplante Fertigstellung 2009
Pro Volta besteht aus Volta Mitte, Volta Zentrum und Volta West. Mit dem Bau von Mitte und Zentrum wurde bereits begonnen, der Spatenstich für Volta West soll nach den Sommerferien erfolgen.

Kinderspital
Auf dem Areal des Kinderspitals an der Römergasse will die Regierung hochwertige Wohnungen bauen. Grossrätinnen und Grossräten, die den Bau von Genossenschaftswohnungen bevorzugten, erteilte sie kürzlich eine Absage.

Turm bei der Messe
Warteck Invest will an der Ecke Clarastrasse-Riehenring einen Turm mit 100 Wohnungen bauen. Kürzlich entschied ein Gericht, die dort stehenden Warteck-Häuser seien nicht schutzwürdig
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Old June 19th, 2008, 05:57 PM   #162
Don Calo
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Der Untere Rheinweg macht sich auf zu neuen Ufern

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Old June 19th, 2008, 06:32 PM   #163
Don Calo
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Hauptsitze: Unternehmen bauen emsig aus

Viele Schweizer Firmen setzen auf eine individuelle architektonische Note. Doch eine Gemeinsamkeit haben alle Projekte: Sie sollen die Kommunikaton unter den Angestellten fördern. Wichtig ist darüber hinaus die Minergie-Bauweise.

valentin handschin

Handelszeitung 17.06.2008

Novartis erhält Konkurrenz der etwas anderen Art. Der ebenfalls am Rheinknie ansässige Pharmakonzern Roche will sich wie Novartis einen neuen Hauptsitz gönnen. Zwischen 2009 und 2012 sollen dafür rund 550 Mio Fr. investiert werden. Das neu gestaltete Gelände im Wettstein-Quartier soll 2400 Arbeitsplätze bieten. Novartis ist bereits seit 2001 daran, sich im Norden der Stadt einen neuen Hauptsitz zu erstellen. Dieser Campus wird bis 2012 weitgehend fertig gebaut sein, mittelfristig 10000 Arbeitsplätze umfassen und rund 2 Mrd Fr. kosten (siehe rechts).
Erdbebensicherer «Bau 1»

Markantester Bestandteil der Baupläne von Roche ist ein 154 m hohes Bürohochhaus, der sogenannte «Bau 1». Er soll 42 Stockwerke umfassen, erdbebensicher sein und unter anderem ein Besucherzentrum und ein Auditorium enthalten. «Bei sämtlichen Neubauten legt Roche neben den betrieblichen Erfordernissen wiederum grossen Wert auf die Kontinuität ihrer qualitativ hochstehenden und bekannten Industriearchitektur», sagt Matthias Baltisberger, Leiter des Roche-Standortes Basel. Ebenso wichtig sei aber auch die energieffiziente Minergie-Bauweise.

Skeptiker bemängelten bereits, dass dieser «Turm zu Basel» ein Symbol für die hohen Preise sei, die Roche für ihre Medikamente gegen Krebs verlange. Architekt Pierre de Meuron vom international bekannten Büro Herzog & de Meuron bestreitet dies allerdings. Die Höhe des Gebäudes habe sich durch die beschränkten Platzverhältnisse ergeben. Und hinter der doppelten Spirale, die dem Gebäude seine Form gebe, stehe ein von Auftraggeberin Roche gewünschter Arbeitsablauf: Entlang von zwei geschwungenen Treppen sollen die Angestellten leichter über die Stockwerke hinweg kommunizieren können, erklärte de Meuron der Zeitschrift «Magazin».

Daniel Vasella, CEO und VR-Präsident von Novartis, sieht keine Gefahr, dass der neue Roche-Hauptsitz die Wahrnehmung des neuen Sitzes von Novartis beeinflussen werde: «Es zeigt vielmehr, dass die Region Basel für beide Pharmafirmen ein attraktiver und wichtiger Standort ist.»

Herzog & de Meuron waren auch für die Erweiterungsbauten der Helvetia-Versicherung in St. Gallen verantwortlich. Jetzt finden dort rund 500 Mitarbeiter Platz. Die Erweiterungsbauten seien eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Hauptsitzes aus den 70er Jahren. «In der Architektur offenbart sich eine Dynamik in der Wechselwirkung zwischen Offenheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit», sagt Sprecherin Sindy Schmiegel. Dies werde etwa durch den der Allgemeinheit zugänglichen Garten sichtbar.
Nachbarschaft und Steuern

Ähnlich argumentiert Andreas Schmidt, Sprecher von Merck Serono in Genf: «Unser Hauptsitz musste innovativ und umweltfreundlich sein und für die Nachbarschaft sympathisch erscheinen. Vor allem aber muss er die Prozesse und die Unternehmenskultur fördern.» Die Pharma- und Biotechsparte Merck Serono der deutschen Pharmafirma Merck sei bewusst in Genf angesiedelt worden. Investiert wurden 350 Mio Fr.; im neuen Gebäude finden 1100 Angestellte Platz. Erstellt wurde das Gebäude vom US-Architekturbüro Murphy/Jahn, zu dessen bisherigen Aufträgen auch das Berliner Sony Center oder der EU-Hauptsitz in Brüssel gehören.

Ganz pragmatisch sieht es Stephan Michel, Sprecher der CSS. Die Krankenversicherung investierte rund 90 Mio Fr. in ein neues Hauptgebäude. Die Qualität des Standortes Luzern sei in Ordnung. Aber: «In Bezug auf das Steuerniveau werden weitere Anpassungen an das zum Teil bedeutend tiefere Steuerniveau der umliegenden Kantone erwartet», so Michel.


40 Millionen Franken für das «wohl modernste Büro der Ostschweiz»

Edgar Oehler ist der Meinung, dass seine Arbonia-Forster-Holding seit Ende Februar dieses Jahres «endlich ein Gebäude hat, das dem Begriff Konzernsitz entspricht.» Für 40 Mio Fr. gönnte sich CEO, VR-Präsident und Mehrheitsaktionär Oehler mit dem neuen Corporate Center seines Unternehmens das «wohl modernste Bürogebäude der Ostschweiz». Nun müsse er sich nicht mehr schämen, Gäste zu empfangen, schmunzelte er an dessen Eröffnung. Im neuen Gebäude arbeiten 250 Angestellte.

Auch Valentin Chapero, CEO des Hörgeräteherstellers Sonova, will rund 40 Mio Fr. für Bautätigkeiten in die Hand nehmen. Sonova wird bis Ende 2009 den Firmensitz in Stäfa ZH ausbauen. Und zwar mit einem neuen Fertigungs- und Technologiezentrum, das rund 300 Arbeitsplätze umfassen und das weitere Wachstum der Firma bewältigen soll. Geplant seien auch eine Kinderkrippe und ein Fitnesszentrum. «Dies sind Angebote, die unserer Auffassung eines modernen Arbeitgebers entsprechen», begründet Chapero.

Tiefer als geplant in die Tasche greifen muss Jean-Paul Clozel, CEO der Biotech-Firma Actelion. Weil das Unternehmen aus allen Nähten platzt, entsteht direkt neben dem Firmensitz bis 2010 ein Erweiterungsbau. Dessen Kosten wurden zuerst auf 100 Mio Fr. veranschlagt. Wegen der «Bauteuerung» muss Clozel nun aber mit rund 120 Mio Fr. rechnen.(han)

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Komisch nur, dass die meisten Firmen welche ihren Hauptsitz massiv ausbauen in der Region Basel anzutreffen sind, aber laut Bilanz ist ja die Region Basel nicht sehr Dynamisch, sorry musste einfach noch mal erwähnt werden. Denn Platz 44 ist einfach lächerlich!!!
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Old June 19th, 2008, 06:46 PM   #164
rübenzahn
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Originally Posted by Don Calo View Post
Komisch nur, dass die meisten Firmen welche ihren Hauptsitz massiv ausbauen in der Region Basel anzutreffen sind, aber laut Bilanz ist ja die Region Basel nicht sehr Dynamisch, sorry musste einfach noch mal erwähnt werden. Denn Platz 44 ist einfach lächerlich!!!
nach der neusten CS studie ist glaub ich der kanton obwalden der attraktivere wirtschaftsstandort als basel-stadt. basel muss also aufpassen dass der novartis campus nicht nach sarnen verlegt wird
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Old June 20th, 2008, 02:19 PM   #165
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Klar von den Steuern her ist die Innerschweiz sicher attraktiver als Basel, doch die Steuern sollen ja in den nächsgten Jahren auch in Basel gesenkt werden!

Ausserdem wird natürlich ein Unternehmen wie z.B Basilea oder Synthes usw nie wegziehen weil die Infrastruktur in Basel nicht Vergleichbar mit Uri Schwyz und co.
Ausserdem ist in Basel so viel Know-How konzentriert dass es Sinn macht hier zu bleiben.

Der einzige Standort der früher oder Später mal für Basel schädlich sein kann, ist der nahe Aargau mit den Standorten Stein am Rhein und Rheinfelden.
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Old June 24th, 2008, 10:01 PM   #166
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Originally Posted by Letziprinz View Post
Habe ihr übrigens schon mal das neue Geo Schweiz gekauft? Dort gibt es einen interessanten Städtevergleich. Die Masochisten unter Euch können es ja mal durchlesen. Interessant ist dort vor allem der Kommentar zum Thema Kultur. Sämelihültz hat doch letzhin über dieses Thema intensiv referiert.
das thema ist eigentlich längst gegessen aber ich kanns irgendwie so nicht stehen lassen.

die stadt genf hat in besagtem bericht 158km2 fläche (statt 16 km2) und basel einen roten baslerstab im wappen (gegen links zeigend). als zeichen für reichtum listet man auf, wieviele personen unter den 300 reichsten schweizern in der jeweiligen stadt leben und bedient sich dabei den zahlen von "bilanz" welche sich allerdings auf den kanton beziehen...

und ich soll glauben was sie zum thema kultur zu sagen haben?

ein bullshitbericht auf rtl exklusiv niveau.
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Old June 24th, 2008, 10:21 PM   #167
hausmeister
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an der zwingerstrasse im gundeli in der nähe des bahnhofs befindet sich ein neues projekt mit dem namen take25 im bau.

dabei sollen bis 2009 durch umbau eines alten bürrogebäudes, bestehend aus einem vorder- und hinterhaus, ein spezielles angebot mit 28 mietwohnungen (2.5-5.5-zi, maisonettes und lofts) und raum zum arbeiten entstehen.



weitere infos unter www.take25.ch

Last edited by hausmeister; June 24th, 2008 at 10:41 PM.
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Old July 7th, 2008, 03:46 PM   #168
Don Calo
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Ein Wohnhaus für Musikerinnen und Musiker

Im ehemaligen Fabrik-, Büro- und Lagergebäude an der Lothringerstrasse 165 möchte die Stiftung eine Idee umsetzen, die sie schon länger verfolgt und die für Basel neu ist: ein Wohnhaus für Musikerinnen und Musiker.

Bis vor wenigen Jahren wurde der 1907 von Rudolf Sandreuter erbaute Komplex von der Firma "Levi Fils AG" genutzt. Dies gilt auch für das direkt angrenzende Gebäude an der Lothringerstrasse 147. Erbaut 1926, war es 1999 für Levi Fils zu einem Bürogebäude umfunktioniert worden. Inzwischen wurde es in ein Wohnhaus zurück verwandelt - und dient ebenfalls als Wohnhaus für Musikerinnen und Musiker (siehe unter Wohnräume).

Die Stiftung erwarb den Liegenschaftskomplex Ende 2005 mit dem Ziel, dieses wichtige Stück Basler Industriegeschichte zu erhalten. Die Räumlichkeiten üben eine spezielle Faszination aus und eignen sich besonders gut für das Musiker-Wohnprojekt. Der von den Basler Architekten Buol & Zünd konzipierte Umbau dauert bis im Frühling 2010. Geplant sind baulich und akustisch speziell ausgeführte Wohnungen (inklusive einer Gross- und mehreren Atelierwohnungen für temporäres Wohnen). Dazu kommen zusätzliche Musikzimmer und eine Spielhalle im begrünten Hof.

Bis zum Baubeginn werden die Räumlichkeiten von der Stiftung Habitat intern zwischengenutzt.







Quelle: www.stiftung-habitat.ch
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Old July 8th, 2008, 12:39 AM   #169
sämelihülz
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Möchte hier mal eine Liste erstellen von allen Unternehmen in Basel die im Bereich Chemie/Agrar/Healthcare/Lifescience tätig sind. Mein Ziel wäre es von jedem Unternehmen die Zahl der Beschäftigten in Basel/Weltweit aufzulisten, und den Umsatz von 2007.

Hier mal alle Unternehmen die ich gefunden habe:

Roche
Novartis
Syngenta
Lonza
Actelion
Basilea
Schweizerhall
Weleda
Sandoz (anscheinend nur noch Holzkirchen???)
Straumann
Clariant
Bachem (Bubendorf)
Synthes (nur noch Solothurn???)

Bitte Liste ergänzen kann nicht alles alleine machen...


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Last edited by sämelihülz; July 8th, 2008 at 01:29 AM.
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Old July 8th, 2008, 11:30 AM   #170
hausmeister
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eine nicht abschliessende liste mit unternehmen mit hauptsitz oder mit substanziellen aktivitäten (kursiv) in der region basel:
Pharma und Biotech
• Actelion
• Arpida
• Auris Medical
• Bachem
• Basilea
• Bayer Consumer Care
• Bühlmann Laboratories
• Carbogen AMCIS
• Ci mex
• CIS Pharma
• DeViris Pharma
• Dybly
• Evolva
• Genedata
• I notech
• Legacy Pharmaceuticals
• Lonza
• Mepha
• MondoBIOTECH
• Nitec Pharma
• Novartis
• Pentapharm
• Polyphor
• RCC Ltd.
• Roche
• Santhera
• Speedel
• Swiss Pharma Contract
• Synosia
• Weleda
• Abbott
• Averi on
• Divi’s Laboratories
• Genzyme Pharmaceuticals
• Newron
• Qui nti l es
• Shogoo Pharmaceuticals
• SkyePharma
• Solvay Pharma
• Sucampo
• Teva Pharma
• Vifor

Chemie und Nanotech
• Bachem
• Ciba SC
• Clariant
• Concentris
• Lonza
• Nanosurf
• Rohner Chem
• Rolic
• Solvias
• Huntsman Advanced Materials
• SI Group

Agro und Food
• Coop
• DSM Nutritional Products
• Jungbunzlauer
• Ricola
• Syngenta
Medtech
• Anklin
• Camlog
• Medartis
• Sotax
• Straumann
• Thommen Medical
• Cochlear
• ResMed
• Synthes


ps: wie wärs mit einem separaten thread zur basler wirtschaft (news, entwicklung etc)?

Last edited by hausmeister; July 8th, 2008 at 11:47 AM.
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Old July 8th, 2008, 12:48 PM   #171
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Quote:
ps: wie wärs mit einem separaten thread zur basler wirtschaft (news, entwicklung etc)?
Das wollte ich auch vorschlagen, ich glaube ein eigener thread zur Wirtschaft in der Region Basel würde sicherlich anklang finden!
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Old July 8th, 2008, 02:16 PM   #172
sämelihülz
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Ja warum nicht!

Genug Gesprächsstoff hat es ja allemals.
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Old July 15th, 2008, 04:20 PM   #173
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Kantonsspital Bruderholz

Liestal. sda/baz. Im Wettbewerb zur Sanierung und Erweiterung des Kantonsspitals Bruderholz ist die erste Stufe abgeschlossen worden. Vier Projekte werden nun weiter bearbeitet.

Am Wettbewerb haben sich 15 Generalplanerteams anonym beteiligt, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag mitteilte. Für die zweite Wettbewerbsstufe wählte die Jury die Vorschläge von Aeschlimann Prêtre Hasler Architekten (Zürich), Team Gruppe Rapp (Basel, Itten+Brechbühl AG (Basel/Bern) sowie Burckhardt+Partner AG (Basel) aus.

Die vier Teams starten im Oktober mit der Detailausarbeitung. In der zweiten Stufe des Wettbewerbs soll auch ein Kompetenzzentrum Geriatrie beider Basel integriert werden, das sich nach dem Start des Wettbewerbs konkretisiert hatte.

Das Baselbieter Kantonsspital Bruderholz war 1973 in Betrieb genommen worden. Im November 2007 bewilligte der Landrat für die Projektierung der Sanierung und des Ausbaus einen Kredit von 27 Mio. Franken.


Die vier ausgewählten Projekte: 1. "Schicht um Schicht", Aeschlimann Prêtre Hasler Architekten, Zürich; 2. "SOMA", Team Rapp Gruppe, Basel; 3. "NETWORKS", Itten+Brechbühl AG, Basel/Bern; 4. "Vitus", Burckhardt+Partner AG, Basel. Foto ZVg

Quelle: BAZ Online vom 15.7.08
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Old July 16th, 2008, 01:49 PM   #174
kriminalTANGO
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Ist vielleicht etwas Offtopic (lohnt sich wohl nicht, hierfür einen neuen Thread zu eröffnen… ), aber weiss jemand, wofür gerade auf dem Areal der Musikschule gebaggert wird? Doch nicht etwa eine Tiefgarage?

Wollen die vielleicht die Bibliothek vergrössern, oder gibt das vielleicht einen Velokeller?
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tango, tangis, tangere, tetigi, tactum
kriminalTANGO no está en línea   Reply With Quote
Old July 16th, 2008, 02:54 PM   #175
Paul B.
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Jep, das gibt ein Neubau der Bibliothek. Wie beim Futuro in Liestal baut man in den Boden und versucht das Tageslicht bis in die unterste Etage zu leiten.
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Old July 22nd, 2008, 03:56 PM   #176
Don Calo
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Bund interessiert sich für die Längi

PRATTELN. MIT EINEM PILOTPROGRAMM SOLL DAS PROBLEMQUARTIER AUFGEWERTET WERDEN

«Projet urbain» ist der Schlüssel, die Längi ist das Schloss: Das Integrationsprojekt versucht mit Aufwertungsmassnahmen das Ausländerquartier aus seinem Ghetto-Dasein zu befreien.

Markus Kocher

Die Längi ist Prattelns Sorgenkind. Das Quartier, das in den Fünfziger- und Sechzigerjahren hochgezogen wurde, hat den Anschluss an das Zentrum nie gefunden. Es blieb eine kleine Trabantenstadt mit 2300 Einwohnern – die sich langsam, aber sicher zu einem Ghetto entwickelte. Trotzdem – oder gerade deswegen – blieben die Probleme in der Gemeinde lange ungehört und die Massnahmen zu deren Behebung wirkungslos. «Es ist sehr schwierig, an die Leute heranzukommen», weiss Uwe Klein, als Gemeinderat für den Bereich Soziales zuständig. «Wir haben schon alles Mögliche versucht.» Manchmal habe er das Gefühl, als lebe man in der Längi in einer Parallelwelt.
Klein gehörte in den Siebzigerjahren zu den Gründern des dortigen Quartiervereins. Damals, als das Quartier noch hauptsächlich von Schweizern bewohnt war. Heute sind 70 Prozent der Längi-Bewohner ausländischer Herkunft. Eine der höchsten Ausländerquoten der Nordwestschweiz.
Die demografische Umwandlung vollzog sich erst schleichend, dann unaufhaltsam, stets begünstigt durch den billigen Wohnraum. Hohe Sozialkosten und ein schlechtes Image für Pratteln sind die Folgen – bis heute.

passiv-reaktiv. Doch jetzt könnten Pratteln und die Längi Unterstützung von «ganz oben» erhalten. «Projet urbain» heisst die vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) zusammen mit den Bundesämtern für Migration, Wohnungswesen und Sport sowie der Fachstelle für Rassismusbekämpfung angestossene Initiative zur Aufwertung «eines bestimmten städtischen Raums, zum Beispiel einer Brache oder eines peripheren, benachteiligten Quartiers», wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der Suche nach geeigneten Ortschaften für das Pilotprogramm stiessen die Fachleute auch auf Pratteln.

Und die Baselbieter Gemeinde «überzeugte»: Der Sozialwissenschaftler Michal Arend hatte im Auftrag des Bundes verschiedene Schweizer Gemeinden auf integrationspolitische Probleme und Hemmnisse abgeklopft. In Pratteln diagnostizierte Arend eine «passiv-reaktive Integrationspolitik» bei einem nur schwach ausgebildeten Problembewusstsein und geringen Ressourcen. Die Verteilung integrationspolitischer Probleme sei auf einem kleinen Raum konzentriert (das Ghetto-Syndrom), die ausländische Bevölkerung selber passiv, beziehungsweise nicht organisiert.

Teuer. Zusammen mit Montreux und Rorschach wurde Pratteln eingeladen, an der Pilotphase für die Quartierentwicklung teilzunehmen. Die Anfrage stiess auf Interesse. «Auch wenn wir noch keine Ahnung haben, worauf wir uns da einlassen», sagt Uwe Klein. «Auf jeden Fall können wir die professionelle Hilfe gut gebrauchen», ist er überzeugt.

Im Frühjahr gab der Gemeinderat grünes Licht. Bis Ende August 2008 können Projektanträge eingereicht werden, dann schliesst die Steuergruppe des Bundes eine Vereinbarung ab. Doch zuvor müssen noch der Prattler Einwohnerrat und der Landrat ihren Segen geben – denn das Ganze ist nicht gratis zu haben. Allein für die konzeptionelle Arbeit muss mit rund einer halben Million, verteilt über drei bis vier Jahre, gerechnet werden, sagt Georg Tobler, Leiter Agglomerationspolitik beim ARE. Davon übernimmt der Bund maximal die Hälfte. Den Rest müssen die Gemeinde und der Kanton beisteuern.

Aufwertung. «Wir stülpen den Gemeinden nicht einfach ein Integrationskonzept über», sagt Tobler. «Sie werden von uns nur begleitet, die Arbeit müssen sie selber machen, unter Einbezug der massgebenden Akteure und der Bevölkerung.» Wichtig sei einfach, dass die Aufwertung integral erfolge, das heisst, eine «möglichst breite Palette» an sozialen, schulischen und baulichen Massnahmen nach sich ziehe. So wie bei einem ähnlichen Projekt in einem Luzerner Quartier. Die Bevölkerung traf sich dort zu Workshops, aus Visionen wurden konkrete Aktionen: zum Beispiel Quartier- und Kinderfeste, eine Food-Safari durch exotische Lebensmittelgeschäfte oder eine verstärkte Einbeziehung von Wohnungseigentümern, die ihre Liegenschaften lange vernachlässigt hatten. «Es war bisher ein grosser Erfolg», sagt Tobler. Der Erwartung schneller Erfolge werde das «projet urbain» jedoch nicht entsprechen: «Das ist ein Prozess, der sich über viele Jahre entwickeln muss», macht er klar.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist bereits erfolgt. Die
S-Bahn-Haltestelle Salina Raurica war während der Euro provisorisch bedient, mit dem Fahrplan 2009 wird sie nun offiziell in Betrieb genommen. «Gottenfroh» ist Uwe Klein über diesen zusätzlichen Anschluss des Quartiers ans Zentrum. Doch das allein genüge nicht. Klein ist deshalb überzeugt, dass die Parlamente dem «projet urbain» ihren Segen geben werden.


Abgetrennt. Die Längi hat eine der höchsten Ausländerquoten. Foto Roland Schmid

Quelle: BAZ vom 22.07.08
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Old July 22nd, 2008, 07:26 PM   #177
hausmeister
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ich bin per zufall auf dieses nicht wirklich spektakuläre projekt gestossen. der zeitplan wurde leider nicht erwähnt, ebenfalls gibt es keine bilder.

Areal GBC in Basel
Nutzung: Verkauf, Grosshandel
Nutzer: CC Prodega
Bauherr: Coop
Adresse: St. Jakobstrasse 175, 4052 Basel (ehemals top tip)
Bauzeit: 12 – 14 Monate

Beim Neubau handelt es sich um einen CC Prodega Grossisten Markt für Gastronomie- und Detailhandel, auf dem Areal der ehemaligen Grafischen Betriebe Coop (GBC Areal), zwischen St. Jakobstrasse und Singerstrasse. Das Baugrundstück befindet sich in der Zone 4 und ist mit Erleichterung für Industrie- und Gewerbebauten überlagert. Die Überbauung soll gemäss Zone 4 ausgeführt werden.

Die Erschliessung des Grundstücks erfolgt sowohl für den PKW/LKW-Verkehr, als auch für Fussgänger nördlich über die Siingerstrasse. Das Gebäude besteh aus einem Untergeschoss aus Stahlbeton mit Autoeinstellhalle, Technik- und Lagerräumen. Darüber liegend befindet sich die ca. 10m hohe Halle für Verkaufs-, Lager- und Umschlagsflächen aus Stahl. Die nordwestliche Ecke der Verkaufshalle ist, der Baulinie folgend, abgeschrägt. Der Haupteingang befindet sich im Nordwesten des Gebäudes. Im Westen der Verkaufshalle befindet sich ein zweigeschossiger Büro- und Verwaltungstrakt. Die eingeschossige Warenanlieferung mit darüber liegenden Technikräumen befindet sich im Nordosten des Gebäudes.

Die Gebäudefassade besteht aus onduliertem Metallblech (Sinusblech), das Flachdach ist mit extensiver Dachbegrünung versehen. Als Dachgestaltung sind optional 30 Bäume in Trögen platziert, die dem Baukörper mehr Präsenz im Stadtraum verleihen und die Dachlandschaft aufwerten.
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Old July 23rd, 2008, 11:23 PM   #178
Don Calo
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Auch in Pratteln wird schon bald ein neuer Grosshandel eröffnet, komisch dass diese plötzlich so boomen...


Holz weicht bald einem Eternitdach

PRATTELN. NEBEN DER A2 ENTSTEHT EIN NEUER ABHOLMARKT

Die Ostschweizer Firma Cash+Carry Angehrn (CCA) baut in Pratteln ihren ersten Abholmarkt in der Region. Die grossen Hallen sind ein Markenzeichen des Unternehmens.

alan cassidy

Wer dieser Tage auf der Autobahn A2 in Richtung Basel fährt und nach rechts blickt, kann ihn nicht übersehen: den spektakulären Holzbau, der bei der Ausfahrt Pratteln in den Himmel ragt. 70 mal 80 Meter misst die Halle, und 18 Meter ist sie hoch: Hier entsteht der erste Abholmarkt der Cash+Carry Angehrn in der Nordwestschweiz.
«Wenn der Bau fertig ist, sieht man vom Holz leider nicht mehr viel», sagt Martin Angehrn, Co-Geschäftsführer der CCA. Auf das Dach komme eine Eindeckung aus braunem Eternit. Und darunter wird das Ostschweizer Familienunternehmen, an dem die Migros zu 30 Prozent beteiligt ist, auf einer Verkaufsfläche von 6000 Quadratmetern versuchen, in der Region Fuss zu fassen. Mit acht anderen, praktisch baugleichen Hallen ist die CCA in der übrigen Schweiz vertreten – vor allem in der Ostschweiz.
Im Gegensatz zur Konkurrenz von der Prodega handle es sich bei den Kunden der CCA ausschliesslich um Profis aus dem Gastgewerbe und der Lebensmittelbranche, sagt Angehrn. Diese Strategie wolle man auch in Zukunft beibehalten. Dass Prodega – der grösste Schweizer Cash-und-Carry-Händler – seit Langem in Pratteln ansässig ist, habe bei der Standortwahl keine Rolle gespielt: «Wir haben uns nicht nach der Konkurrenz, sondern nach der Kundennähe gerichtet», sagt Angehrn. Pratteln sei als Standort verkehrsmässig ideal: Man sei so nahe bei der Stadt Basel, und das grosse Einzugsgebiet reiche bis ins Fricktal.

eröffnung ende jahr. Auf 3000 Quadratmetern werden neben dem Center Parkplätze erstellt. Zu einem grossen Mehrverkehr werde es dadurch nicht kommen, betont Angehrn: «Als Grosshändler haben wir ein viel tieferes Verkehrsaufkommen als Konsumenten-Einkaufszentren.» Zudem seien die CCA-Kunden nicht zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs.

Die Eröffnung des Abholmarkts, der beim Start 22 Arbeitskräfte beschäftigen wird, ist für Ende November geplant.


Blickfang. 70 mal 80 Meter misst der Holzbau der CCA bei der A2. Foto Matthias Wäckerlin

Quelle: BAZ vom 23.07.08
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Old July 24th, 2008, 04:48 PM   #179
Don Calo
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Konkurrenz für die Stücki

WEIL AM RHEIN. GANZ IN DER NÄHE SOLL EIN RIESIGES NEUES EINKAUFSZENTRUM ENTSTEHEN

Deutsche Investoren wollen im Zentrum von Weil am Rhein ein Einkaufszentrum mit 27 000 Quadratmetern Verkaufsfläche bauen. Das ist nur wenig kleiner als das Stücki-Projekt in Kleinhüningen.

Peter Schenk

Wenn es nach den Verantwortlichen der Management für Immobilien AG (MFI) ginge, soll das neue Weiler Einkaufszentrum «Rhein Arcaden» bereits 2011 eröffnet werden – zeit-und ortsnah an die Stücki, die derzeit in Kleinhüningen im Bau ist.
Am Dienstagabend stellten die Verantwortlichen der MFI ihr Projekt im Stadtparlament von Weil am Rhein der Öffentlichkeit vor. Das Unternehmen mit 500 Mitarbeitern plant oder managt derzeit 25 Projekte im gehobenen bis mittleren Bereich in Orten wie Köln, Berlin, Düsseldorf, Regensburg oder Leipzig. Es baut, plant und betreut die Einkaufszentren, geht also damit auch ein gewisses Risiko ein.
Die Investition in Weil wird auf rund 300 Millionen Franken geschätzt. Mit einer Verkaufsfläche von 27 000 Quadratmetern wären die «Rhein Arcaden» fast so gross wie das neue Einkaufszentrum Stücki, das auf 30 000 Quadratmeter kommt. Vorgesehen sind ferner 2000 Quadratmeter für kulturelle Nutzungen und 1200 Parkplätze.

Tramschlaufe. Die «Rhein Arcaden» sollen oberhalb des Weiler Bahnhofs an der sogenannten Hangkante entstehen; das Gelände umfasst 22 300 Quadratmeter und gehört der Stadt sowie zwei privaten Eigentümern. Das 30 Jahre alte Kaufhaus Kaufring müsste ebenso weichen wie ein griechisches Restaurant im alten Zollhaus.

Auch für die geplante Tramverlängerung des 8ers hätte der Bau Konsequenzen. Da kein Platz mehr für die vorgesehene Wendeschlaufe wäre, müsste das Tram stattdessen um das gesamte neue Einkaufszentrum geführt werden. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz gab sich zuversichtlich, dass Basel mit dieser Änderung einverstanden sei, da sie den Kanton nichts kosten werde.

Kaufkraft. Herbert Appelt, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der MFI, gab sich vor den Politikern überzeugt, dass die «Rhein Arcaden» jährlich zusätzlich 16 bis 32 Millionen Franken Kaufkraft nach Weil bringen würden. Stücki mache ihm als Konkurrenz keine Sorgen, auch der seit Jahren gegenüber dem Euro schlechte Frankenkurs sei kein Problem.

Die Politiker sollen nun bis Ende Jahr eine Grundsatzentscheidung zum Projekt fällen. Zentral wird die Frage sein, ob das Zentrum für den Detailhandel der Stadt zu verkraften ist. Am Dienstagabend zumindest äusserte sich niemand kritisch zur Grösse des Vorhabens. Themen waren etwaige Verkehrsprobleme und Auswirkungen auf den Haushalt.
Ausserdem muss innerhalb eines Raumordnungsverfahrens geklärt werden, ob ein derart grosses Einkaufszentrum zu rechtfertigen ist. Appelt verwies am Dienstag darauf, dass das nahe Ausland für den Nachweis der Nachfrage keine Rolle spielen werde. Dies habe ihm zumindest der baden-württembergische Wirtschaftsminister mitgeteilt.


Projekt. Das geplante Zentrum «Rhein Arcaden» (rechts) wird grösser als die bestehende «Insel» (Mitte). Visualisierung MFI

Quelle: BAZ vom 24.07.08

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Wenn all die geplanten Shopping-Center gebaut werden besteht sicherlich bald ein Überangebot! Neben dem Stücki ist ja auch noch auf der Erlenmatt ein Shopping-Center geplant, welches eine ähnliche Dimension haben wird!
Da frage ich mich schon woher all die Kunden kommen sollen?! Ich habe nämlich mal gelesen, dass das Shopping-Center die "Insel" in Weil am Rhein nicht sehr gut läuft!
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Old July 24th, 2008, 05:08 PM   #180
rübenzahn
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das tram macht weil zum einkaufen für die ÖV-städter einiges attraktiver, daher könnte es in weil durchaus ein weiteres shoppingcenter vertragen. der umliegende handel könnte ebenfalls profitieren. die kaufkraft liegt im trinationalen basel 50% über dem deutschen basiswert, mit dem tram wird nun weil plötzlich für deutsche investoren attraktiv, wär hätte das gedacht.... . wird wahrscheinlich auch im wohnungsmarkt etc. zu mehr investitionen führen.
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