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Old September 19th, 2014, 03:06 PM   #181
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Bürgerprotest: Hochbetrieb im Rathaus
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Das geplante Hochhaus beim Hotel Intercontinental oder der „Steffl-Blick“: Heute stehen im Petitionsausschuss im Rathaus insgesamt 18 Petitionen auf der Tagesordnung. Allein drei davon beschäftigen sich mit dem geplanten Hochhaus am Heumarkt.

Eine Reihe prominenter Wiener Architekten, wie Gustav Peichl oder Friedrich Achleitner, haben sich dezidiert gegen den 73 Meter hohen Hochhaus-Turm ausgesprochen. In einem Brief an Planungsstadträtin Maria Vassilakou von den Grünen fordern sie Änderungen. Beispielsweise die Rücknahme der in dem Projekt vorgesehenen Privatisierung eines zehn Meter breiten öffentlichen Streifens in der Lothringerstraße für den Investor. Neben den Architekten haben sich diverse private Stadtbildschutzinitiativen gegen das Hochhausprojekt des Investors Michael Tojner ausgesprochen.

Heute werden dazu im Petitionsausschuss drei unterschiedliche Petitionen behandelt. Auch diese drei Initiativen fordern eine massive Verkleinerung des Projektes und deutliche Höhenreduktion. Fix ist das Projekt noch nicht, da der Gemeinderat hat noch keine Flächenwidmung beschlossen hat.

Mindestens 500 Unterschriften notwendig

Seit dem Vorjahr gibt es in Wien die Möglichkeit, sich mit Bürgeranliegen hochoffiziell ans Rathaus zu wenden. Wird die Petition mittels 500 Unterschriften unterstützt, wird sie in dem 15-köpfigen Gremium, in dem alle Rathaus-Fraktionen vertreten sind, behandelt. Bei Bedarf wird die damit befasste Behörde eingebunden. Die Einbringer des Begehrens erhalten zwar nicht Akteneinsicht, aber immerhin Auskunft über das Behördenverfahren in der von ihnen vorgebrachten Causa.
http://wien.orf.at/news/stories/2669235/

Mal eine ganz ernst gemeinte Frage. Hat zwar nichts mit diesem Projekt zu tun (73m) sind mehr als genug, aber wäre es theoretisch auch möglich, z.b eine Petition für mehr Höhe oder eine anspruchsvollere Gestaltung einzureichen? Wenn ja, 500 Unterschriften wären doch leicht zu packen, wenn man es wirklich professionell und organisiert macht. z.b Pro DF? Natürlich müsste man dann auch wirklich schlagkräftige Argumente einbringen, nicht nur ja ein neues Hochhaus dort wäre geil, weils so geil ist.....

Vielleicht könnte man so einen Beitrag leisten......
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Old September 19th, 2014, 05:23 PM   #182
biosciemax
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hab auch an DF gedacht, ich krieg sicher 10 stimmen zusammen, wenn ich alle verwandten und freunde frag, die ich hab.
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Old September 19th, 2014, 07:12 PM   #183
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Ja die 500 sollten wir eigentlich locker zusammenbekommen. Zum Sammeln können wir ja auch Cityscapers nehmen. Dort haben wir jetzt aktuell auch 305 Leute zusammen....

BTW: Interessant wäre auch eine Petition für gewisse Qualtiätskriterien bei Bauaktivitäten in Gründerzeitgebieten oder generell bei Neubauprojekten. Hier müsste man mal eine ordentlichen Katalog (Mindesthöhe EG, und ander kreative Ansätze zur Qualitätssicherung ausarbeiten), ähnlich wie bei der IG Nordbahnhof und so viele Unterschriften wie möglich sammeln. Bei DF eigentlich das Gleiche. Hier könnte man die Gründe für DF zusammensammeln und dann mal richtig aufs Gas drücken. Ich rede so von 5000 Stimmen dafür oder so......

Wir können das im Thread für die FB Seite gemeinsam ausarbeiten. Jeder schreibt, was er gerne hätte und wir sammeln dann die besten Vorschläge zusammen bündeln das, machen eine Petition auf und gehen auf "Stimmenfang" für die Sache.....
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Last edited by Hit_by_the_Neptunes; September 19th, 2014 at 07:24 PM.
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Old September 20th, 2014, 04:42 PM   #184
werewolfchen
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btw FB: mittels FB sollten die 500 sicher zu knacken sein. ich hab zb sicher 2-3 auf FB verlinkte freunde, die das unterstützen würden, und ich denk mal die meisten anderen hier auch.
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Old September 20th, 2014, 06:51 PM   #185
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Habe im Internet noch ein paar Fotomontagen gefunden, die von der BI erstellt wurden. Wie originalgetreu die sind, kann ich nicht sagen:







http://lachkovics.wordpress.com/

Gerade das letzte Foto zeigt, wo das wahre Problem liegt. Ist es wirklich die Höhe des Hochhauses die stört? So eindimensional denken die Leute also? Die Höhe des Hochhauses ist in Wirklichkeit egal. Es ist der Interconti-Block der stört und wie beide Baukörper angeordnet sind. Das ist für meinen Geschmack viel zu viel Volumen auf engstem Platz. Man hätte der Stadt dort wirklich platz zürckgeben können, wenn man den Bestand/den Block aufgelöst und alles neu angeordnet hat. So wie das Projekt hier aussieht (auch wenn ich nicht weiß, wie genau diese Montagen sind), zeigt das man um das wahre Problem nur herumbaut. Die eine schmale Seite des Hochhauses hat bis zu den obersten Stockwerken eigentlich nicht mal Ausblick. Da schaut man vom Hochhaus ins Hotel.
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Old September 20th, 2014, 08:29 PM   #186
Slartibartfas
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Das Problem sind nicht die Bauvolumina. Das Problem ist, dass das alles grindig ausschaut, grad so als ob es in den tiefsten 70ern geplant worden wäre. Es waren soviele Alternativplanungen die es in dem Bewerb nicht geschafft haben, die alle eine echt feine urbane Szenerie geschaffen hätten, bei gleichem Bauvolumen und ein echter Gewinn gewesen wären für die Stadtkulisse.Stattdessen hat man sich aus welchen Gründen auch immer für den obigen Krampf entschieden.

Also ich hoffe, dass das Projekt scheitert. So wie das ausschaut, ist es sogar noch besser wenn alles so bleibt wie es ist.
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Old September 20th, 2014, 11:38 PM   #187
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Habe eh nicht das Gesamtvolumen gemeint, sondern die Ver/Aufteilung. Die besseren Entwürfe haben alle das Bestandsgebäude eliminiert. Denke mir auch das es besser wäre, das noch mal ordentlich zu planen.....
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Old September 21st, 2014, 01:45 AM   #188
werewolfchen
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Originally Posted by Slartibartfas View Post
Das Problem sind nicht die Bauvolumina. Das Problem ist, dass das alles grindig ausschaut, grad so als ob es in den tiefsten 70ern geplant worden wäre.
wobei das nicht mal zwingend sein muss, das weltstadthaus von P&C in der Kärntner Straße ist auch ähnlich strukturiert bzw. verwendet ähnliche Materialien, aber irgendwie siehts dort viel besser aus als hier.
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Old September 21st, 2014, 11:02 AM   #189
bodypainter
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Der kleine Stummel erinnert mich immer an 432 Park Avenue in NEW york. Nur, dass dieser tower (der tatsächlich von der Fassade ähnlich schaut) um das x fache höher ist.

Was ich so schade finde: das alte gebäude ist ein Block und macht man die fenster so rastermäßig, wird der Block noch extremer. Man müsste die blockiger zerstören oder visuell dagegenarbeiten. Man könnte das gebäude vertikal oder horizontal 'zerlegen' indem man mit unterschiedlichen Fassaden, farben, hervorsprüngen oder Einschnitten arbeitet. Aber man wollte wohl den preisgünstigsten Weg gehen.
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Old September 21st, 2014, 11:03 AM   #190
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Ps: ich hätte hier nichts gegen höhere gebäude. Selbst eine situation wie am Potsdamer Platz in Berlin hätte mir gefallen (unter dem Dach gibt's dann den eislaufplatz :-)
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Old September 21st, 2014, 11:07 AM   #191
Slartibartfas
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Das Weltstadthaus ist eine Blockrandverbauung, die Dimensionierung und Anordnung ist also (zwangsläufig an dieser Stelle) sehr konservativ. Das absolut hässliche bei obigem Plan ist ja eben dieses "Quader auf Sockelplatte Design". Wahrscheinlich auch noch mit grindigem Schotterdach, dass die Leute in dem Hochriegel auch noch eine schön schiache Aussicht haben. (Wobei man das wenigstens nicht von unten sehen wird können).

Weiters friert man mit dem Erhalt des Bestandbaus diesen völlig deplaziert wirkenden aus den Poportionen total misslungenen Riegel beim Stadtpark ein. Und das auch noch mit einer bestenfalls verschlimmbesserten Fassade. Wobei, diese Fassadenmaterialwahl wirkt meiner Meinung umso besser, desto näher man bei ihr ist. Auch da hat das Weltstadthaus eine bessere Lage, da man es nur aus relativ nahen Positionen sehen kann.
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Old September 21st, 2014, 06:40 PM   #192
FrontOffice
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Puh, also ich weiß nicht. Mittlerweile hoffe ich fast, dass die BI es schaffen das Projekt noch zu kippen. Und zwar nicht um es höhenmäßig zu kappen, sondern um eine grundlegende Neuplanung zu erwirken. Denn so wie das da oben aussieht, verschlechtert es die aktuelle Situation. Das muss man auch erst einmal schaffen!

Problem 1: Das Interconti in seiner jetzigen Form. Problem 2: Diese eh schon grindige "Bodenplatte" wird noch mehr in Szene gesetzt. Wenn man dem Bild oben glauben darf, dann wird sie sogar über den Gehsteig ragen.

Deswegen Leute, überlegts euch das ganze nochmal! Des könn ma auch in Wien besser! Mut zu Radikallösungen braucht es um dieses städtebauliche Geschwür dort aufzulösen. Please!
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Old September 21st, 2014, 11:34 PM   #193
Der Joshi
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Dudler Entwurf bauen

Oder den vom französischen Studio. Da sind wenigstens wieder die Auskragungen mit dabei (wie bei Marina,IZD,Verteilerkreis,Triiple).
Das grenzt dann schon fast an ein städtebauliches Konzept,- fast!
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Old September 22nd, 2014, 12:32 AM   #194
KingNick
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Dudler kannst lange drauf warten. Hätte schon beim ÖBB-HQ gewinnen müssen, aber Investoren scheinen lieber auf Glas zu setzen, statt einer ordentlichen Fassade.
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Old September 23rd, 2014, 10:13 AM   #195
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Täusche ich mich, oder nehmen Sie durch die Teilung der beiden baukörper nicht sogar Nutzfläche weg? Warum trennt man also diese beiden Teile? Hat die Höhe also in wahrheit kaum zu einer Verbesserung der Nutzfläche beigetragen?
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Old September 23rd, 2014, 07:43 PM   #196
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Wäre sogar möglich, dass das so ist. So einiges scheint da beim aktuellen Entwurf nicht durchdacht zu sein. Jedenfalls ist bisher geplant Flächen, die man in dem T-Trakt hinten verliert durch eine Aufstockung des Riegels wieder reinzubringen. Wie das Hotel dann am Ende flächenmäßig aussteigt, weiß ich aber nicht.

Das muss man sich einmal vorstellen, den- eh schon-Riegel aufzustocken. Dagegen sagt wieder niemand was
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Old November 6th, 2014, 04:24 PM   #197
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Isay Weinfeld

Er zählt zu den gefragtesten Architekten der Gegenwart. Die Entwürfe des Brasilianers sind elegant, reduziert und zugleich wandelbar sowie individuell. Das Architekturzentrum Wien widmet ihm nun eine Schau.


Aufsehen erregte der brasilianische Baukünstler unlängst mit seinem Entwurf für das Areal rund um das Hotel Intercont und den Wiener Eislaufverein. Sein Konzept, ein 73 Meter hohes Wohnhaus, gewann den Architekturwettbewerb und erhitzte unter anderem aufgrund der Höhe des Gebäudes heimische Gemüter. Das Architekturzentrum Wien widmet dem Preisträger nun eine Ausstellung. Unter dem Titel "A bis Z. Die Welt von Isay Weinfeld" werden ab 18. Dezember ausgewählte Arbeiten gezeigt.

Sein Büro gründete Weinfeld (geboren 1952 in São Paulo) vor dem Abschluss seines Architekturstudiums an der Universidade Presbiteriana Mackenzie im Jahr 1975. Als Vertreter der brasilianischen Moderne steht er seitdem für eine zwangsbefreite Architektur. Egal ob Gebäude, Bars, Einfamilienhäuser oder Büros – alles scheint zufällig die richtige Proportion, Position und das geeignete Material gefunden zu haben. Mit Zufall haben seine Konzepte natürlich sehr wenig zu tun. Oberste Priorität hat die Verschmelzung zwischen innen und außen sowie sein Wunsch nach gesamtheitlichen Entwürfen. Weinfeld ist bekannt dafür, Inneneinrichtungen, selbst mitzuplanen. Eine seiner weiteren Spezialitäten ist es etwa, scheinbar untypische Eigenschaften miteinander zu kombinieren – tropisch mit modern, spielerisch mit reduziert, minimalistisch mit raffiniert, elitär mit demokratisch – nichts ist unmöglich und alles scheint zu funktionieren.


"Ich versuche immer alles mitzudenken: Wenn ich ein Haus entwerfe, entwerfe ich den Innenraum, die Türglocke, alles. Ich sehe Architektur als etwas Ganzes, als ob ich Regie führte. Die Idee ist Ausdruck meines Wunsches, das Leben von Anfang bis zum Ende zu entwerfen", erklärt Weinfeld. Ein gelungenes Beispiel lieferte der Brasilianer etwa mit dem Wohnhaus Edificio 360° in São Paulo. Er konzipierte eine Alternative zu klassischen Wohnbauten und interpretierte den Grundgedanken neu. Die einzelnen Wohneinheiten wurden übereinander gestapelt und präsentieren sich nun als vertikale Mehrfamilienhäuser – kompakt und geschlossen, mit je einem hängenden Innenhof. Beim Einfamilienhaus Piracicaba ordnete er drei Etagen in senkrechten Achsen an damit der Garten trotz der Hanglange von jeder Etage zugänglich ist. Das L-förmige Erdgeschoß ist straßenseitig über eine geschwungene Rampe erreichbar. Hier wurden unter anderem der Wohn- und Essbereich untergebracht, die mithilfe von riesigen Schiebeelementen verglast wurden.

Für ein anonymes Sammlerpaar entwickelte Weinfeld die Casa Cubo, in São Paulos Nobelviertel Jardins. Der dreistöckige Neubau fungiert als Galerie und Gästehaus. Skulpturen, Malereien und ausgewählte Designobjekte wurden in die Einrichtung integriert.
http://kurier.at/immo/architektur/is...eld/94.027.759
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Old November 25th, 2014, 08:13 PM   #198
Dreidecker
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WienORF heute: Michael Tojner: Baubeginn könnte März 2017 sein.
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Old November 25th, 2014, 08:42 PM   #199
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Hochaus bei Eislaufverein: Masterplan fixiert



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Das umstrittene Hochhausprojekt beim Eislaufverein am Heumarkt wird immer konkreter. Die Stadtentwicklungskommission hat nun einen Masterplan beschlossen. Derzeit laufen noch mehrere Prüf- und Widmungsverfahren.

Die geplante Umgestaltung des Areals zwischen Hotel Intercont und Eislaufverein bzw. Konzerthaus sorgt seit längerem für Debatten. Nicht zuletzt die Höhe des geplanten Hochhauses (73 Meter, Anm.) ist umstritten - mehr dazu in Heftige Diskussion um Heumarkt-Projekt. Der Masterplan wurde nun aufgrund einer positiven Machbarkeitsstudie der Technischen Universität (TU) im Auftrag der MA 21 einstimmig beschlossen.

Das freut den Bauherrn, die Wertinvest von Michael Tojner. „Der Eislaufverein wird größer. Er hat die gleiche Eislauffläche oberirdisch und unterirdisch noch eine Eishockeyhalle. Das Konzerthaus wird frei sichtbar, der Platz wird geöffnet“, sagt Tojner gegenüber „Wien heute“.

Noch nichts endgültig beschlossen

Die Eisfläche wandert laut Plan näher zur Lothringer Straße, um dem Wohnturm mehr Platz zu machen. Das verbreitert den Gehsteig auf bis zu 20 Meter. Der öffentliche Raum werde dadurch aufgewertet, heißt es in der Studie. Geplanter Baubeginn ist frühestens März 2017. fertig sein könnte das Siegerprojekt des brasilianischen Architekten Isay Weinfeld dann in den Jahren 2019/2020.
Hochhaus

WertInvest

Tatsächlich ist noch nichts endgültig entschieden. Derzeit sind noch mehrere Prüf- und Widmungsverfahren im Gang. Der Eislaufverein will jedenfalls nicht, dass die Eisfläche durch das Projekt verkleinert werden muss - mehr dazu in Eislaufverein fürchtet um Fläche. Das Areal wurde 2012 von Tojner und der JP-Immobiliengruppe um 50 Millionen Euro gekauft. Der Eislaufverein ist dort Mieter - und zwar noch bis 2058.
http://wien.orf.at/news/stories/2681257/
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Old November 26th, 2014, 04:10 AM   #200
absentmindedfriend
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Ich empfehle allen hier noch einmal die Lektüre dieses Artikels:

http://diepresse.com/home/spectrum/a...49/Money-Maker

Was mir völlig unerklärlich ist: Warum hat die Stadt nicht zugeschlagen beim Grundstück des Eislaufvereines, durch politischen Willen hätte man sich bestimmt ein Vorkaufsrecht sichern können und damit diesen Naherholungsraum dauerhaft für die Bürger erhalten. Am Preis kann es wohl kaum gescheitert sein (warum wurde hier nie eine Untersuchung eingeleitet?):

Quote:
Der Kaufpreis aus dem Jahr 2012 ist nicht bekannt; 2008 wurde das Grundstück jedenfalls von dem damals zum Innenministerium ressortierenden Stadterweiterungsfonds um 4,2 Millionen Euro verkauft, nach Ansicht des Rechnungshofs um mindestens fünf Millionen Euro zu günstig.
Der Kauf hätte der Stadt außerdem ermöglicht diesen großen städtebaulichen Fehler wieder gutmachen können - dennoch hätte man dem Investor eine Erweiterung seiner Kubatur erlauben können, dann aber im Sinne der Stadt zB durch Rückbau entlang der historischen Sichtachsen und entsprechende Gegenleistungen wie die Finanzierung der unterirdischen Eishalle, ...
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