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Old October 27th, 2011, 04:29 PM   #1
trauch
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Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil (ELBA)

Mit dem Projekt ELBA werden folgende Ziele verfolgt:
- Klären der langfristigen Entwicklung des Raumes Leimental – Birseck – Allschwil mit einer integralen Sichtweise (Siedlung, Verkehr und Landschaft)
- Erkunden eines möglichst breiten Fächers an Ideen und Lösungsansätzen für die optimale Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Landschaft
- Ermöglichen eines Meinungsbildungsprozesses

Planungsperimeter
Der Planungsperimeter umfasst folgende Gemeinden:
- Kanton Basel-Landschaft: Aesch, Allschwil, Arlesheim, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Burg i. Leimental, Ettingen, Münchenstein, Oberwil, Pfeffingen, Reinach, Schönenbuch, Therwil
- Kanton Basel-Stadt: Teile der Stadt Basel (Westen und Süden)
- Kanton Solothurn: Bättwil, Dornach, Hofstetten-Flüh, Metzerlen, Rodersdorf, Witterswil
- Frankreich: Biederthal, Hegenheim, Hésingue, Leymen, Neuwiller, Saint-Louis

Für die Erarbeitung von Entwicklungsszenarien und -varianten wird ein zweistufiges Planungsverfahren durchgeführt.

Die Arbeiten für die Planungsteams sind öffentlich ausgeschrieben worden. Folgende Teams sind mit der Erarbeitung von Vorschlägen im Rahmen der 1. Stufe (Studienauftrag) beauftragt worden. Die entsprechenden Ergebnisse stehen nachfolgend zum Download zur Verfügung:

IG ILLVA
Gruner AG / Feddersen & Klostermann / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

INGE Portoferraio
Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH/ mrs partner AG / ASP Landschaftsarchitekten AG
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

INGE Rapp Trans, SKK und B,S,S.
Rapp Trans AG / SKK Landschaftsarchitekten AG / B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung AG
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

INGE Rudolf Keller & Partner / Raumplanung Holzemer / Jauslin + Stebler Ingenieure AG
Rudolf Keller & Partner / Raumplanung Holzemer / Jauslin + Stebler Ingenieure AG
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

Metron Verkehrsplanung AG
Metron Verkehrsplanung AG / HHF Architekten
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

Planteam S AG
Planteam S AG / Kontextplan AG / w+s Landschaftsarchitekten BSLA
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...esentation.pdf

Das Beurteilungsgremium hat die Lösungsansätze folgender drei Teams für die Weiterbearbeitung in der 2. Stufe (Testplanung) zu Handen der Politischen Projektsteuerung vorgeschlagen: INGE Portoferraio, INGE Rapp Trans, SKK und B,S,S., Metron Verkehrsplanung AG.
http://www.baselland.ch/fileadmin/ba...2011-09-22.pdf

Quelle: www.elba.bl.ch

***
Da hat es ein par sehr gute Ansätze dabei, man darf gespannt sein, ob es hier etwas vorwärts geht! Es steht v.a. die Verdichtung und der öffentliche Verkehr im Mittelpunkt.
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Old October 27th, 2011, 04:30 PM   #2
trauch
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Siehe auch den Veranstaltungshinweis von DonCarlo:
https://www.skyscrapercity.com/showpo...36&postcount=3
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Old November 10th, 2011, 04:42 PM   #3
Don Calo
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Start in die nächste Phase der Entwicklungsplanung: 2. ELBA-Forum mit zahlreichen Anregungen

Medienmitteilung:

Zukunftsbilder für den Raum Leimental-Birseck-Allschwil werden im kommenden Jahr zu umfassenden Planungen konkretisiert. Die Bevölkerung konnte am Samstag ihre Anliegen und Bedürfnisse in diesen Prozess einbringen. Am ELBA-Forum in Therwil wurde rege über die Weiterentwicklung der Region diskutiert.

Das Interesse an der Weiterentwicklung des Raums Leimental-Birseck-Allschwil ist gross: Gemeindepräsident Reto Wolf und Regierungsrätin Sabine Pegoraro durften am Samstagvormittag rund 70 Personen in der Mehrzweckhalle in Therwil begrüssen. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hatte eingeladen zum zweiten Forum ELBA (Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil).

Aufmerksam wurden die drei Planungsideen begutachtet, welche die Projektsteuerung Ende September für die weitere Vertiefung ausgewählt hatte. Es handelt sich um drei verschiedene Stossrichtungen, die sich im Hinblick auf den Ausbau von Strassen- und Schienennetzen, auf das Siedlungswachstum und auf den Umgang mit der Landschaft unterscheiden. In engagierten Diskussionen trugen die Forumsteilnehmer zusammen, welche Aspekte noch fehlen und welche weiter zu vertiefen sind.

Zahlreiche Hinweise betrafen die zukünftige Ausgestaltung des Verkehrs. Sowohl mögliche Ergänzungen des Strassennetzes als auch die Frage, welche Wege vermehrt mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden sollen, beschäftigten die Teilnehmer. So wurde unter anderem die Bedeutung und zukünftige Ausgestaltung von Tangentialverbindungen wie Dornach-Reinach-Therwil diskutiert.

Ein weiterer Diskussionsgegenstand war das Wachstum der Siedlung. Wenn Landschaftsräume erhalten werden sollen, sei Verdichtung erforderlich, so die anwesenden Planer. Die Teilnehmer betonten, dass dabei beachtet werden müsse, dass trotzdem ein attraktives Wohnumfeld erhalten bleibe.

Das zweite ELBA-Forum bildete den Abschluss einer Mitwirkungsphase, während der die Lösungsansätze aller Planungsteams auch in Ausstellungen gezeigt worden sind. Die eingegangenen Hinweise und Anregungen werden von der Projektleitung als Grundlage verwendet, um die Aufträge an die Planungsteams für die nun folgende Vertiefungsphase zu formulieren. Im Rahmen einer Testplanung werden die Zukunftsbilder näher untersucht und mit detaillierteren Überlegungen ergänzt. Zum Abschluss dieser Phase im Herbst 2012 ist wiederum ein öffentliches Forum geplant.

Das Projekt ELBA, das gemeinsam mit den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn sowie mit französischen Partnern durchgeführt wird, hat zum Ziel, eine Vorstellung für die Entwicklung des Raums in den nächsten 20 bis 40 Jahren zu entwerfen. Ausgehend von Prognosen zur Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung werden die Möglichkeiten ausgelotet, wie sich die Region zukünftig entwickeln könnte. Zwei Alternativen, dargestellt in Form von Richtplananpassungen, sollen 2014 dem baselbieter Landrat zum Entscheid unterbreitet werden.

Umfassende Informationen zum Projekt ELBA unter www.elba.bl.ch. Dort finden sich die Arbeiten aller Planungsteams und demnächst auch der Ergebnisbericht zum 2. Forum.

Quelle: www.baselland.ch
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Old January 4th, 2012, 12:38 AM   #4
Basel_CH
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Allschwil knackt bald, sehr bald, die 20`000er Marke.
Dies geht rasant, als ich 2004 nach Allschwil gezogen bin waren es noch gut 18`000 und seither knapp 2000 Leutchen mehr, schöne Entwicklung.

http://bazonline.ch/basel/gemeinden/...story/30624959

Quote:
Einwohnerzahl nähert sich 20'000

Die magische Grenze dürfte schon bald erreicht sein. Trotz des Bevölkerungswachstums will Allschwil seinen Dorfcharakter bewahren.

Die Vorbereitungen für den Tag X sind abgeschlossen. «Wir werden dem 20'000. Einwohner von Allschwil auf der Gemeindeverwaltung einen Empfang samt Jubiläumstorte und Willkommensgeschenk bereiten», sagt Gemeindepräsident Anton Lauber. Die magische Grenze dürfte schon bald erreicht sein – aller Voraussicht nach irgendwann im Lauf dieses Jahres.

Ende 2011, wenige Tage vor Silvester, zählte man 19'834 Menschen, die in der Gemeinde angemeldet waren, wie der Leiter der Hauptabteilung Einwohnerdienste und Sicherheit, Heinz Schäfer, sagt. Entscheidend für das Erreichen der Schwelle von 20'000 Einwohnerinnen und Einwohnern dürfte der Bezug der letzten noch freien Wohnungen im Elco-Park an der Baslerstrasse und im Ziegeleiquartier hoch über der Binningerstrasse durch die neuen Mieter respektive Eigentümer sein. «Das wird sicher bis Mitte Jahr, vielleicht aber schon im April oder Mai der Fall sein», vermutet Schäfer.

Ohne wesentliche Einzonungen

Dabei ist die Wohnbevölkerung in Allschwil in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen – erst im Frühjahr 2008 etwa wurde die Marke von 19'000 Einwohnern übersprungen. Eine Zunahme der Bevölkerung ist aber auch in Zukunft absehbar: Das Beratungsbüro Wüest & Partner geht in einer Studie bei einem mittleren Szenario von rund 22'000 Einwohnern bis ins Jahr 2030 aus. Trotz der Aussicht, in eine Dimension vorzustossen, die einmalig ist im Kanton, betont Lauber, dass Wachstum nicht das grosse Ziel der Gemeinde sei. «Unsere Devise heisst immer noch: Halten der Bevölkerungszahl.»

Der stete Zuwachs der vergangenen Jahre, so Lauber, sei «im bestehenden Perimeter», also ohne wesentliche Einzonungen erfolgt. Auch bei der Revision des Zonenplans, der im Herbst 2007 vom Gemeindeparlament gutgeheissen wurde, habe man zwar auf eine bauliche Verdichtung, aber nicht auf eine steigende Einwohnerzahl hingearbeitet. Es sei auch nicht die Gemeinde, welche die neuen Wohnungen hochziehe – vielmehr sorgten institutionelle Anleger wie die Pensionskassen für eine Baukonjunktur, die ein starkes Bevölkerungswachstum nach sich ziehe.

Attraktiv für Expats

Wie sich die Allschwiler Neuzuzüger soziologisch zusammensetzen, sei schwer zu sagen, sagt Lauber. Im Neubaugebiet der Ziegelei lebten aber viele Leute, die in der Life-Sciences-Branche – auch an deren Standorten in Allschwil selbst – arbeiteten; darunter seien auch viele Expats zu finden.

«Die Gemeinde selber ist durch das Wachstum der Bevölkerung stark gefordert», sagt Lauber und spricht namentlich die Entwicklung punkto Kindergärten und Schulen an, wo die Entwicklung «am augenfälligsten» sei – zu nennen ist nicht zuletzt das geplante neue Schulhaus auf dem Gartenhof. Symptomatisch seien auch die politischen Diskussionen über den Grünraum im Siedlungsraum oder auch über die Anzahl und die Qualität der Spielplätze in Allschwil: Wo gebaut wird, wird der Freiraum wichtiger. «Wir legen aber grossen Wert darauf, weiterhin ein Dorf zu sein», betont Lauber: Denn der Dorfcharakter habe wesentlichen Anteil an der Wohnqualität von Allschwil. Und der Gemeindepräsident gibt sich auch bescheiden, was den Einfluss der grössten und immer noch wachsenden Gemeinde innerhalb des Kantons mit seinen aktuell knapp 277'000 Einwohnerinnen und Einwohnern angeht: «Natürlich vertreten wir einen relativ grossen Anteil an der Baselbieter Bevölkerung – aber auch die kleinen Gemeinden wissen sich Gehör zu verschaffen.» (Basler Zeitung
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Old January 11th, 2012, 09:34 AM   #5
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Wachstumsschub lässt Verkehr kollabieren
Die Birsecker Gemeinden rechnen für die Zukunft mit 6500 neuen Arbeitsplätze und hunderten Millionen Franken für den ÖV-Ausbau.

Morgen Donnerstag werden im Gemeindesaal von Reinach die Vertreter der Gemeinden Münchenstein, Arlesheim, Reinach, Dornach und Aesch über die Resultate des Gesamtverkehrskonzeptes Birseck beraten. Das Projekt Marda, der Begriff setzt sich jeweils aus dem ersten Buchstaben jeder Gemeinde zusammen, basiert auf den von den Gemeinden formulierten Wachstumszielen. Während diese bei der Wohnnutzung eher moderat ausfallen, erweisen sie sich beim Werkplatz als sehr ehrgeizig. So soll die Zahl der Beschäftigten von heute 32'000 um 20 Prozent auf 38'400 ansteigen. Für die 55'000 Bewohner des Birsecks hätte dies aber zur Folge, dass die Verkehrsinfrastruktur kollabieren würde.

Zum einen geht das vom Baselbieter Tiefbauamt und dem Solothurner Amt für Verkehr und Tiefbau beauftragte Planungsbüro Scholl und Signer aus Effretikon bereits von einer allgemeinen Zunahme des Verkehrs von fünf Prozent aus. Zum anderen kann der erwartete Mehrverkehr – primär verursacht durch neue Pendlerströme – nach dem Verzicht auf die Südumfahrung nicht auf der Strasse aufgefangen werden. Damit sind auch der Vollanschluss Aesch Nord, die Zubringer Dornach und Pfeffingerring sowie der Ausbau des Knotens Angenstein nicht in der Lage, das Problem zu lösen. Auch die bis jetzt im öffentlichen Verkehr verfolgten Ausbauschritte mit einer S-Bahn-Station Öpfelsee und der Verlängerung der Tramlinie 11 erweisen sich nur als Tropfen auf den heissen Stein.

Knoten unterschiedlich belastet
Eine gewisse Entwarnung gibt es lediglich beim Gebiet Unter Gstad in Münchenstein sowie Arlesheim Widen, das sich nach Ansicht der Experten weitgehend unabhängig von den anderen Gebieten entwickeln kann. Die kritischen Knoten seien nämlich durch den erwarteten Mehrverkehr nur geringfügig betroffen. Dagegen belastet der Verkehr, der durch die Gebiete Arlesheim Im Tal und Dornach Weiden generiert wird, den Knoten Dornachbrugg. Der Knoten Reinach Hauptstrasse wiederum stellt die obere Limite für das gemeinsame Entwicklungspotenzial von Aesch Nord und Reinach Kägen dar. Aus diesem Grund soll die Entwicklung auch hier gekoppelt erfolgen.

Je nach Gewichtung der Ausbauziele erreichen die Investitionen bis zu 300 Millionen Franken. Der Grund dafür ist einfach: Die kumulierten Entwicklungsvorstellungen der fünf Gemeinden liegen mit 20 Prozent doppelt so hoch wie die maximal vorhandenen Potenziale. Dies hätte grössere Investitionen zur Folge.

Wohnen im Gewerbegebiet
Als kritisch bezeichnet das Planungsbüro insbesondere die Knoten auf der Achse Reinach–Dornach, die durch den Verkehr aller fünf Gebiete belastet werden. Aber auch mit mehr ÖV sei das Wachstum nicht zu bewältigen, halten Scholl und Signer fest und dämpfen damit die Erwartungen der fünf Gemeinden. Entgegen ihren Vorstellungen müsse mit der Zahl der Arbeitsplätze auch die Zahl der Wohneinheiten wachsen, halten die Raumplaner fest. Als Folge der Bevölkerungsprognosen sei im mittleren Szenario eine Zunahme von 2700 Personen zu bewältigen, im oberen Szenario gar mehr als das Doppelte.

Scholl und Signer schlagen deshalb Mischnutzungen vor: Gebiete, in denen gearbeitet und gewohnt wird. Insbesondere das Arbeitsplatzgebiet Dornach eigne sich auch als Wohngebiet. Im Vollausbau könnten im Bereich der Swissmetal rund 2000 zusätzliche Personen eine Wohnung finden. Gleichtzeitig könnte dort eine innovative regionale Gewerbezone entstehen. Vordringlich müssten die Gemeinden aber zusammen mit den Kantonen eine Strategie für die Entwicklung der Arbeitsplatzgebiete und der Siedlungen festlegen.

Quelle: http://bazonline.ch/basel/land/Wachs...story/29307927
---
Nach dem tollen neuen Dornacher Bahnhof muss nun schnellstmöglich eine S-Bahnstation Apfelsee her, die Busse sind voll. Blöd nur, dass die Zukunft von Swissmetall in den Sternen steht... Schnellstmöglich müssen auch die neuen Anschlüsse an die J18 gebaut werden und diese ab Angenstein auf 4 Spuren ausgebaut werden. Vom Doppelspurausbau der S-Bahn ab Aesch ganz zu schweigen... Hätte BL doch nur mehr Geld :-/
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Old January 24th, 2012, 07:55 PM   #6
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Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil

Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil: Die Konzepte nehmen Gestalt an


Im Rahmen des Planungsprojektes ELBA entstehen zurzeit drei verschiedene Vorstellungen, wie die Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil bis 2050 aussehen könnte. Am Montag präsentierten die drei Planungsteams dem Begleitgremium mit Vertretern aus Gemeinden, Verbänden und weiteren Organisationen erste Zwischenergebnisse der aktuellen Testplanungsphase. Die drei Teams waren im vergangenen Herbst ausgewählt worden, um ihre Resultate aus der vorangegangenen Phase „Studienauftrag“ zu vertiefen.


Eine Planungsequipe verfolgt den Ansatz, das erwartete Wachstum mit zahlreichen lokalen Einzelmassnahmen aufzunehmen. Dazu gehören einzelne neue Strassenverbindungen und Tunnel ebenso wie örtliche Tramverlängerungen und eine Tieferlegung des Trams im Birsigtal.

Ein weiteres Planungsteam betrachtet im Hinblick auf die erwartete Siedlungsentwicklung mögliche Lagen einer neuen Strasse als tangentiale Verbindung zwischen den Tälern und Entwicklungsschwerpunkten. Dabei werden insgesamt sechs verschiedene Varianten in unterschiedlicher Lage untersucht.

Die dritte Planungsequipe beabsichtigt, die Zuwächse im bestehenden Siedlungsraum und mit den bestehenden Verkehrsnetzen aufzunehmen. Dazu sind bauliche Verdichtungen und Umgestaltungen diverser Strassenräume hin zu mehr städtischem Charakter erforderlich. Ein wesentliches Element des Vorschlags sind schnelle und direkte tangentiale Buslinien.

Am Dienstag hat das Beurteilungsgremium die zahlreichen Hinweise zu den drei Konzepten aufgegriffen, die am Vortag vom Begleitgremium zusammen getragen worden sind. Gemeinsam mit den Teams sind Schwerpunkte der weiteren Bearbeitung festgelegt worden. Die politische Projektsteuerung hat am Dienstag ebenfalls getagt und das weitere Vorgehen zustimmend zur Kenntnis genommen. In den kommenden Monaten werden die Bearbeitungsschritte nun umgesetzt. Es ist vorgesehen, die abgeschlossenen Arbeiten im Juni der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Projekt ELBA wird gemeinsam mit den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn sowie mit französischen Partnern durchgeführt. Es hat zum Ziel, eine Vorstellung für die Entwicklung des Raums in den nächsten 20 bis 40 Jahren zu entwerfen. Ausgehend von Prognosen zur Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung werden die Möglichkeiten ausgelotet, wie sich die Region zukünftig entwickeln könnte. Zwei Alternativen, dargestellt in Form von Richtplananpassungen und weiteren Beschlüssen, sollen 2014 dem Baselbieter Landrat zum Entscheid unterbreitet werden.

Weitere Informationen zum Projekt ELBA sowie die Folien der aktuellen Zwischenpräsentationen unter www.elba.bl.ch

Liestal, 19. Januar 2012

Quelle: www.baselland.ch
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Old June 21st, 2012, 09:53 PM   #7
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In Dornach beim Bahnhof solls ein Theater geben.?

http://www.wochenblatt.ch/wob/aktuel...ald/?tx_ttnews[tt_news]=17419&cHash=68cabdf24b42cc7732c53e5609544051



Quote:
dornach: gemeinderat
Anschubfinanzierung für das Neue Theater am Bahnhof

Der Gemeinderat will den Neubau des NTaB am Bahnhof Dornach mit einer halben Million Franken unterstützen. Der Betrag muss von der Gemeindeversammlung bewilligt werden.

Lukas Hausendorf

Wenn möglich soll bereits die Spielzeit 2013/2014 im neuen Neuen Theater am Bahnhof in Dornach stattfinden. Spätestens 2014 soll der Neubau aber bezugsbereit sein, so der Plan des Vereins NTaB, der das Theater bei der Realisierung der neuen Spielstätte, die für 3,3 Millionen Franken im ehemaligen Restaurant Bahnhof am Arlesheimerweg entstehen soll. Die öffentliche Hand soll sich beim Neubau des Kleintheaters mit überregionaler Ausstrahlung mit insgesamt 1,5 Millionen Franken beteiligen. Der Löwenanteil entfällt dabei auf den Standortkanton Solothurn und die Gemeinde Dornach, die sich mit je einer halben Million Franken beteiligen sollen. Der Regierungsrat hat dem Antrag des Vereins NTaB bereits vorbehaltlos zugestimmt.

Am Montag war der Ball beim Dornacher Gemeinderat kulturpolitisch «ein Zeichen» zu setzen, wie es Gemeindepräsident Kurt Henzi (FDP) ausdrückte. Opposition, so viel vorneweg, war im Gremium nirgends auszumachen. Das NTaB geniesst schliesslich grossen Rückhalt in Dornach, mit Lorenz Altenbach (FDP) und Daniel Urech (FW) engagieren sich überdies gleich zwei Gemeinderäte mit Herzblut für den Theaterneubau. Der Gemeinderat setzte sein Zeichen für den Theaterneubau denn auch einstimmig. Dennoch ist der Beitrag der Gemeinde, wird er denn, was kaum infrage zu stellen ist, von der Gemeindeversammlung abgesegnet, an Bedingungen geknüpft.

Wer zahlt, will mitreden

Ausbezahlt werden soll die halbe Million nur, wenn die Finanzierung des Neubauprojekts auch tatsächlich zustande kommt. So werden vom Lotteriefonds des Kanton Basel-Landschaft noch 400 000 Franken erwartet, wie auch Beiträge von der Gemeinde Arlesheim und allenfalls den Nachbargemeinden Aesch und Reinach, mit denen das Gespräch gesucht wird. Bei Unternehmen, Stiftungen und Mäzenen sollen insgesamt 1,1 Millionen Franken akquiriert werden. Der restliche Fehlbetrag von rund 700 000 Franken soll über Hypotheken und zinslose Darlehen finanziert werden.

Als zweite Bedingung für ihren Beitrag verlangt die Gemeinde Dornach einen langfristigen Baurechtsvertrag von der Stiftung Edith Maryon, der das Grundstück gehört. Überdies wird die Gemeinde im Stiftungsrat der noch zu gründenden Stiftung vertreten sein, die das Grundstück im Baurecht übernimmt. Der Bau und Betrieb des Theaters wird in eine Aktiengesellschaft ausgelagert. Dahinter steht laut Lorenz Altenbach auch die Überlegung, das Volk bei der Finanzierung durch Zeichnung von «Volksaktien» partizipieren zu lassen. Ein Modell, das sich etwa bei der Basler Brauerei Unser Bier bislang bestens bewährt hat.

Das NTaB selbst ist wiederum rechtlich von der Aktiengesellschaft getrennt. So soll gewährleistet werden, dass der Bau als Kulturraum auch dann noch Bestand hat, wenn die NTaB-Intendanten den Theaterbetrieb dereinst nicht mehr weiterführen können sollten. Darum wird als Eigentümerin der Liegenschaft auch die Stiftung walten.

Kulturbudget zur Debatte

Der Jahresbeitrag an das NTaB wird künftig bei 25 000 Franken festgesetzt, das kommt einer Erhöhung von 10 000 Franken gleich. Damit würde das Neue Theater beinahe das ganze Dornacher Kulturbudget für sich beanspruchen. Das ginge allenfalls auf Kosten anderer kultureller Engagements, räumte Henzi ein. Ein solcher Trade-off könnte nur vermieden werden, wenn das Kulturbudget angehoben würde. Diese Frage solle unbedingt noch vor der Gemeindeversammlung vom 13. Juni geklärt werden, damit vollständige Transparenz herrsche über die Folgekosten, wie im Gemeinderat von mehreren Seiten gefordert wurde.
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Old August 3rd, 2012, 04:02 PM   #8
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Elba-Projektleiter: «Unsere Optionen in Zukunft nicht verbauen»

Alain Aschwanden ist diplomierter Geograf und Raumplaner. Seit 2003 arbeitet er im Baselbieter Tiefbauamt. Er leitet das Agglo-Projekt «Elba» und erklärt im Interview mit der bz, warum dem Kanton Partizipation in der Süd-Agglomeration so wichtig ist. von Boris Burkhardt


Herr Aschwanden, ganze Häuserzeilen abzureissen, um Platz für breitere Strassen zu schaffen, wie es eine der Elba-Planungsvarianten vorsieht, klingt ziemlich brutal. Wie rechtfertigt der Kanton Baselland ein solches Vorgehen?

Alain Aschwanden: Da gibt es nichts zu rechtfertigen, weil der Kanton noch gar nichts beschlossen hat. Für Bauvorhaben kann jedoch an der einen oder anderen Stelle ein Gebäudeabriss nötig sein. Es muss aber eine wirtschaftliche Lösung sein und im Interesse der Allgemeinheit. Und in jedem einzelnen Fall ist klar, dass man eine einvernehmliche Lösung mit dem Besitzer des Gebäudes suchen muss, soweit das geht. Eine Enteignung wäre dann wirklich die letzte Massnahme, die ergriffen würde.

Warum braucht es diesen Aufwand für die Entwicklungsplanung?

Der Kanton hat vom Landrat den Auftrag, Elba im Rahmen des Kantonalen Richtplans als Gegenvorschlag zur Südumfahrung auszuarbeiten. Wir untersuchen die langfristige Entwicklung nicht nur des Verkehrs, sondern auch der Siedlung und der Landschaft. Und das soll mit einer umfassenden Partizipation geschehen, weswegen alle Betroffenen früh in die Planung einbezogen werden. Das bedingt einen grösseren Aufwand der Planung. Konkret beschäftigen wir uns seit zwei Jahren mit dem Projekt.

Zankapfel Südumfahrung: Wie ist der Kanton damit in der Planung umgegangen?

Wir sagten den ursprünglich sechs unabhängigen Planungsteams, jede Lösung müsse eine Südumfahrung untersuchen und erklären, warum sie allenfalls nicht verwendet würde. Unter den drei Vorschlägen, die momentan noch zur Auswahl stehen, gibt es noch einen, der eine Strassentangente analog zu einer Südumfahrung vorsieht. Wir haben damit also eine Alternative zur bisher geplanten Südumfahrung. Ob diese Lösung letztendlich unter den zwei Vorschlägen sein wird, die wir dem Landrat unterbreiten, ist im Moment noch offen.

Nach welchen Kriterien erfolgt der Ausscheidungsprozess?

Ein Punkt für die Bewertung sind die Ziele des Agglomerationsprogramms, weil wir letztendlich einige Projekte in Bern unterkriegen möchten. Ausserdem muss es eine sinnvolle Gesamtlösung geben, weil wir neben dem Verkehr auch die Siedlungs- und Landschaftsentwicklung einbeziehen. Als Drittes fliessen die Rückmeldungen aus den Gemeinden und der Bevölkerung in die Entscheidung ein.

Und wer trifft letztendlich die Entscheidungen, welche Vorschläge weiterverfolgt werden?

Das sind politische Entscheidungen. Die politische Projektsteuerung besteht neben den zuständigen Regierungsräten auch aus Gemeindepräsidenten und französischen Vertretern.

Wann kommen die Einwohner ins Spiel?

Wir sind jetzt schon offen für Rückmeldungen; ich habe auch immer wieder Kontakt zu Bürgern. Ab dem 22.August werden wir mit Ausstellungen und Führungen an verschiedenen Orten auf die Leute zugehen. Erstmals arbeiten wir auch intensiv mit dem Internet, wo alle zentralen Unterlagen aufgeschaltet werden. Wir sind gespannt, wie dieser Service, die sogenannte E-Partizipation, angenommen werden wird; das ist auch ein Test für künftige Prozesse dieser Art.

Warum legt der Kanton gerade jetzt so viel Wert auf die Beteiligung?

Im Gegensatz zu anderen Kantonen kommt der Kantonale Richtplan im Baselbiet vors Parlament und unterliegt dem fakultativen Referendum. Deshalb ist es uns wichtig, im Vorfeld die Haltung der Bevölkerung zu kennen. Wir wollen so verhindern, dass an den Vorlagen, die dann in den Landrat kommen, noch grundsätzliche Bedenken geäussert werden. Wir möchten möglichst vollständige Abwägungen liefern und keine Themen unter den Tisch kehren. Deshalb möchten wir jetzt zuhören. Wir wollen auch wissen, ob die Ideen in der Bevölkerung verstanden werden.

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie so weit in die Zukunft planen müssen und nicht wissen, ob Ihre Planungen jemals realisiert werden?

Deshalb nennen wir unser Kind Entwicklungsplanung. Denn das ist genau die Herausforderung: Wir wollen die Schritte eines Weges aufzeigen. Dabei wird man durchaus nach zehn, fünfzehn Jahren auf diesem Weg wieder Rast machen und schauen, wie dann die Ausgangslage ist, ob es Korrekturen braucht. Mir geht es vor allem darum, dass wir in Zukunft noch handlungsfähig sind: Wir müssen heute unsere Optionen festlegen und künftig darauf achten, dass wir sie uns nicht verbauen. Wir wollen Planungen Schritt für Schritt, sodass wir immer wieder entscheiden können und nicht an Beschlüssen nagen, die wir dreissig Jahre zuvor getroffen haben und nicht mehr ändern können.

Quelle: www.basellandschatlichezeitung.ch
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Old September 2nd, 2012, 08:26 PM   #9
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Freiheit für die Birs – von Aesch bis zum Rhein (Quelle)
Von Peter de Marchi. Aktualisiert am 01.09.2012 2 Kommentare
Die Birsgemeinden wollen gemeinsam handeln, der Landrat soll vom Kanton ein Konzept verlangen.

Die Migros musste in ihrer Arlesheimer Filiale keine Brücke bauen, obwohl der Dorfbach mitten durch den Laden fliesst; vielmehr über die Gemüse-, Öl- und Pastaregale hinweg. Ein Schild an der Decke macht darauf aufmerksam: «Dorfbach» – kaum ein Kunde wird es schon bemerkt haben. Der Bach fliesst von der Ermitage her durch die Migros, vorbei am Schwimmbad und rein in die Birs. Das Mündungs*gebiet des Arlesheimer Dorfbachs, zwischen Fussballplatz und Stöcklin-Fabrik, ist einer der letzten Tolggen im Reinheft der Birslandschaft. Auch auf der Reinacher Seite fliesst die Birs auf rund 100 Metern noch in einem engen Korsett.

Die Stiftung Landschaftsschutz hat die Ufer der Birs zwischen Aesch und Birsfelden kurz vor den Sommerferien zur Landschaft des Jahres 2012 erkoren. Das kam einer kleinen Sensation gleich: Nicht die saftige Wiese mit prallen Eutern und dem Alpenpanorama wurde prämiert, sondern die Anstrengungen einer Handvoll Gemeinden entlang der Birs, gemeinsam ein Stück Natur zurückzuerobern. Gemeinden, die sich der Herausforderung gestellt haben, «das Agglomerationsgebiet unter grösstmöglicher Schonung und Förderung der Natur und Landschaft zu entwickeln», wie die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz geschrieben hat.

Preis ist Lohn und Antrieb

Über weite Strecken ist die Birs aus ihrem engen Korsett befreit worden. Nur ein Beispiel: Auf der Höhe des Heidebrügglis in Arlesheim geniessen heute bei schönem Wetter Hunderte den Birsstrand, liegen an der Sonne, baden, picknicken. Ein anderes Prunkstück ist der erst kürzlich renaturierte Fluss*abschnitt im Bereich der ehemaligen Kläranlage in Reinach.

Die Auszeichnung Landschaft des Jahres sei für die Birsgemeinden zum einen Lohn für die geleistete Arbeit, zum andern aber auch Antrieb, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen, sagt Karl-Heinz Zeller, Gemeindepräsident von Arlesheim. Nur wenige Abschnitte der Birs seien heute noch kanalisiert, sowohl zu Fuss wie auf dem Velo komme man praktisch hindernisfrei von Aesch zum Rhein.

Aber es gibt auch Knackpunkte: Beim Kraftwerk Dornach zieht sich ein kleiner Spickel Reinacher Heide die Birs entlang. Ein geteerter Weg führt durch das Gebiet. Soll er für Fussgänger geöffnet oder soll ein neuer Weg gebaut werden? Exemplarisch zeigen sich an dieser Stelle auch Differenzen zwischen den Gemeinden entlang der Birs und dem Naturschutz. Die Gemeinden streben eine durchgehende Öffnung des Fluss-*ufers für Fussgänger und Velofahrer an, der Naturschutz möchte eine Mischung aus unberührten Naturschutzgebieten und Abschnitten, wo die Leute ungehindert den Fluss erleben können, sagt Urs Leugger, Landrat der Grünen und Birs-*Sachverständiger bei Pro Natura.

Der Mensch soll Gast sein

Bei der Mündung des Arlesheimer Dorfbachs und auf der Höhe des Vogelhölzli in Muttenz muss noch renaturiert werden. Das Vogelhölzli aber soll Naturschutzgebiet bleiben, nur ein schmaler Pfad führt hindurch, sagt der Muttenzer Gemeinderat Thomi Jourdan. «Dort soll der Mensch Gast sein.» Das Vogelhölzli ist seit Jahrzehnten eingezäunt. «Das ist keine Augenweide», sagt Urs Leugger. Das Vogelhölzli müsse primär Naturschutzgebiet bleiben, für die Besucherlenkung gebe es aber bestimmt schönere Lösungen als einen rostigen Drahtzaun.

Und schliesslich der ganz grosse Brocken: das Schänzli-Areal. Der Kanton will einen Teil überbauen, Muttenz will die gesamte Fläche für die Bevölkerung öffnen – revitalisieren und Chillen am Birsufer. Die Gemeinde wisse allerdings immer noch nicht, wann das Kantonsgericht den Streit mit dem Kanton behandelt, sagt Jourdan.

Erholungsraum wird wichtig

Urs Leugger wird im Landrat eine Motion einreichen, eine Motion, die auch unterschrieben wurde von der Aescherin Christine Koch (SP), der Arlesheimerin Beatrice Herwig (CVP) und dem Arlesheimer Balz Stückel*berger (FDP). Leugger möchte, dass der Kanton endlich vorwärtsmacht mit der durchgehenden Revitalisierung der Birs. Er verlangt vom Kanton ein Konzept, das aufzeigt, welche Bereiche entlang der Birs besonders wertvoll sind für die Natur und wo die Menschen am Wasser ihre Seele baumeln lassen können. Der Kanton plane derzeit keine weiteren Schritte zur Renaturierung der Birs, sagt Jaroslav MiŠun, Leiter der Abteilung Wasserbau im kantonalen Tiefbauamt. Das meiste sei gemacht, kleinere Verbesserungen seien immer möglich.

Im September treffen sich die Gemeindepräsidenten der Birsgemeinden. Dort soll eine Projektorganisation beschlossen werden, eine Organisation, die alle Fragen entlang der Birs gemeinsam anschauen und auch garantieren soll, dass gemeinsam gehandelt wird. Kleinere und mittlere Aufgaben kämen in nächster Zeit auf die Gemeinden zu, sagen Karl-Heinz Zeller und Reinachs Gemeindepräsident Urs Hintermann: einheitliche Schilder, die Schliessung der letzten Lücken für einen durchgehenden Veloweg, die Verbesserung des Zugangs zum Fluss an gewissen Stellen in Aesch und in Reinach. Für die Schilder und die Zugänge liegen bereits Projekte vor.

Je dichter entlang der Birs gebaut werde, desto wichtiger werde der Erholungsraum, sagt Urs Hintermann weiter. Für ihn ist deshalb wichtig, dass die Gemeinden ihre Entscheide nicht mehr isoliert, sondern in Absprache mit den anderen Birsgemeinden fällen. Als Beispiel nennt er den Zonenplan von Reinach, der überarbeitet wird. «Hier fallen Entscheide, die der Birs hinderlich oder förderlich sein können.»

Ziele sind die Mitsprache in Fragen, die bis anhin jede Gemeinde für sich allein beantwortet hat, und gegenseitige Hilfe, etwa wenn es darum geht, dass Münchenstein die Birs als Projekt bei der Internationalen Bauaustellung Basel einbringen möchte oder dass sich Muttenz gegen den Kanton in Bezug auf das Schänzli durchsetzen kann, damit das Chillen an der Birs möglich wird.
(Basler Zeitung)

Erstellt: 01.09.2012, 15:28 Uhr
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Old September 4th, 2012, 03:21 PM   #10
Don Calo
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Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil

Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil ELBA – Die Diskussion läuft - Im Internet und vor Ort!


Vor Ort finden ab Dienstag Führungen und Diskussionsrunden durch die Plakataustellungen statt. Im Internet findet erstmalig in der Nordwestschweiz die Mitwirkung online statt - auf www.zukunft-elba.ch. Das Angebot wird bereits rege genutzt. Die öffentliche Mitwirkung zu ELBA (Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil) läuft noch bis am 16. September 2012.

Die Raumplanung setzt – innerhalb von gesetzlichen Rahmenbedingungen – Schwerpunkte für die Entwicklung des südlichen Umlands von Basel. Welches die richtigen Schwerpunkte sind, ist Ansichtssache und hat mit Zielen, Einstellungen und Werten etwas zu tun, die quer durch die Gesellschaft unter*schiedlich sein können. Eine öffentliche Mitwirkung hat zum Ziel, einen Dialog dazu herzustellen und möglichst viele Meinungen abzuholen, um nicht von vornherein an wichtigen Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei zu planen.

Vier Führungen durch die Plakatausstellung – in Reinach BL, Hofstetten, Therwil und Allschwil

An sieben Orten im ELBA-Gebiet (Allschwil, Dornach, Hof*stetten, Liestal, Reinach BL, Saint-Louis, Therwil) zeigt eine Plakatausstellung die wichtigsten Informationen zum ELBA-Prozess und die Arbeiten und Empfehlungen von drei Planungsteams. Die Plakate ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen den durch externe Planungsteams erarbeiten drei Stossrichtungen. Da es sich bei ELBA um ein abstraktes, komplexes Thema handelt, bietet die Projektleitung zudem an vier Daten eine Führung an:

4. September 2012, in Reinach BL (Gemeindeverwaltung, Bauverwaltung 2.OG)
6. September 2012, in Hofstetten (Mehrzweckhalle „Mammut“, Foyer)
12. September 2012, in Therwil (Mehrzweckhalle, Foyer)
13. September 2012, in Allschwil (Gemeindeverwaltung, Lichthof)

Die Führungen mit anschliessender Diskussion beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Um gut planen zu können, bittet die Projektleitung um Anmeldung auf [email protected] oder Telefon 061 552 54 84 (Tiefbauamt BL).

Internet-Plattform als Umfragetool und Diskussionsforum

Die E-Partizipation läuft über die Webseite www.zukunft-elba.ch und ist aufgeteilt in die drei Berei*che Siedlung, Verkehr und Landschaft. Zu jedem dieser drei Aspekte der Raumentwicklung bietet die Webseite zwei Elemente an:

In der Umfrage unter dem Stichwort „Strategie“ lassen sich grundsätzliche Entwicklungsrichtun*gen priorisieren. Welches Verkehrsmittel wird bevorzugt, wie soll neuer Wohnraum geschaffen werden, welcher Nutzen soll mit der Landschaft in erster Linie verbunden sein?

Das Stichwort „Massnahmen“ öffnet den Zugang zu einem Bewertungs- und Diskussions*forum. Hier wird die Planungsarbeit bereits konkreter. Die Webseite führt jene Massnahme auf, die von den drei Planungsteams ins Spiel gebracht worden sind. Soll zum Beispiel die Tramlinie 10 zu einem Expresstram ausgebaut werden, sollen Allen entlang von Hauptstras*sen oder starke, lebendige Ortszentren rund um attraktive Punkte des öffentlichen Verkehrs entstehen? Wer "abstimmen" möchte, muss sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse und einem Namen (es kann auch ein Pseudonym sein) einloggen. Eigene, neue Massnahmenideen hingegen können auch anonym eingebracht werden.

Mitreden, mitwirken, Zukunft gestalten!

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch möglich, mit guten Argumenten inhaltlich auf den ELBA-Prozess Einfluss zu nehmen und darauf einzuwirken, wie die eigene Umgebung in 20 oder 40 Jahren aussehen könnte. Die Ergebnisse fliessen in die Entscheidung mit ein, welche zwei der drei Planungsansätze wei*ter vertieft, inhaltlich allenfalls angepasst und dem Landrat im Jahr 2014 zur Wahl vorgelegt werden. Am 29. November 2012 informiert die Projektleitung in Allschwil über die Resultate der Mitwirkung und über das weitere Vorgehen.

Umfassende und aktuelle Informationen zum Projekt ELBA unter www.zukunft-elba.ch.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen: Alain Aschwanden, Tiefbauamt, Projektleiter ELBA, Tel. 061 552 54 53

Quelle: www.baselland.ch
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Old February 26th, 2013, 04:53 PM   #11
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Auf dem ehemaligen Swissmetal-Areal in Dornach sollen Wohnungen entstehen
Für das sich in chinesischer Hand befindliche ehemalige Swissmetal-Werk in Dornach schlägt wohl bald die letzte Stunde. Das Areal soll mittelfristig in eine Wohnzone umgewandelt werden. Erste Arbeiten für die Umzonung hat der Gemeinderat Dornach in Auftrag gegeben.

Im Gegensatz zum Werk Reconvilier BE wurde das Areal in Dornach nicht an die neue Swissmetal-Besitzern, die chinesische Beteiligungsgesellschaft Baoshida, verkauft. Es blieb im Besitz des Tochterunternehmens Swissmetal Industries AG, welches sich inzwischen in Weidenareal Metall AG umbenannt hat.

Die Weidenareal Metall AG mietete das Grundstück allerdings an die Baoshida zurück. Sie plant nun aber, das 127'000 Quadratmeter grosse Areal am südlichen Rand des Ballungsgebietes von Basel in eine Wohnzone umzuwandeln.

Der Gemeinderat Dornach hat die ersten Schritte für den Umzonungsprozess eingeleitet. Er stimmte am Montag der Erarbeitung eines räumlichen Leitbildes zu. Der Dornacher Gemeindepräsident Christian Schlatter bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Basler Zeitung".

Das Leitbild muss von der Gemeindeversammlung genehmigt werden, ebenso der neue Zonenplan, in dem die im Leitbild aufgestellten Vorgaben detailliert dargestellt werden. Der Gemeinderat Dornach hat gemäss Angaben von Schlatter eine Begleitgruppe ins Leben gerufen, die eng mit den Planern und Landbesitzern zusammenarbeitet.

Quelle: http://www.basellandschaftlichezeitu...ehen-126123621
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Old August 27th, 2013, 05:47 PM   #12
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Schub für die Birsstadt

Doppelstern nennt es die Astronomie, wenn sich zwei Sterne am Himmel nahe stehen und umkreisen. Eine Beobachtung, die auch in die Städtelandschaft passt: Agglomerationen werden zu Gegengewichten der Kernstädte, zu deren Nachbarsternen. Basel und die Birsstadt sind ein solcher Doppelstern: Politisch getrennt, doch funktional in vielem abhängig. Zur Birsstadt zählen die acht Gemeinden Birsfelden, Muttenz, Münchenstein, Reinach, Arlesheim, Dornach, Aesch und Pfeffingen im Birsstal. Sie zählen zusammen 87'500 Einwohnerinnen und Einwohner – und sie werden weiter wachsen, denn sie sollen einen wesentlichen Teil des Bevölkerungswachstums aufnehmen, das für die Region vorhergesagt ist; zudem ist die Birsstadt ein wichtiger Standort für Arbeitsplatzgebiete. Bisher haben die acht Gemeinden ihre Planung nicht koordiniert. Das führte zum Beispiel dazu, dass ihre Zonenpläne ein Ungleichgewicht von 20'000 möglichen Arbeitsplätzen gegenüber nur 4000 möglichen Wohnungen aufweisen.

Bereits denken verschiedene Köpfe über die Zukunft der Birsstadt nach. So hat das ETH Studio Basel unter der Leitung von Jacques Herzog und Pierre de Meuron eine räumliche Studie erarbeitet, wie die Birsstadt zu einer kohärenten und prägnanten Stadtgestalt kommen kann. Sie umfasst vier Teile: Die Tramlinien 10 und 11 werden zu einem Ringtram geschlossen, wodurch auch die Siedlung stärker zusammenhängend wahrgenommen wird. In deren Mitte entsteht ein grosser zentraler Park; die unterentwickelten Querverbindungen im Tal werden zu Boulevards ausgebaut, und die Siedlung wird punktuell stark verdichtet. Das Projekt wird in den Legenden zu den hier sichtbaren Bildern weiter erklärt.

Nun wollen die acht Gemeinden eine Regionalplanungsgruppe RPGL gründen und ihre Raumplanung nicht nur koordinieren, sondern gemeinsam führen. Was darf, was muss diese RPGL leisten? Wie soll sie vorgehen? Wie wird die Birsstadt zur Stadt – räumlich und funktional? Welche Art von Stadt ist hier, in der Agglomeration, möglich – und richtig? Solche Fragen sind auch in anderen Agglomerationen interessant und dringen – in der Birsstadt gilt es sie demnächst zu klären. Aus diesem Anlass laden Hochparterre und das ETH Studio Basel an den Städtebau-Stammtisch. Das Studio Basel stellt sein Projekt vor. Danach diskutieren u.a.: Urs Hintermann, Gemeindepräsident Reinach, Jacques Herzog, ETH Studio Basel, Martin Kolb, Kantonsplaner Basel-Landschaft, Susanne Fischer, Leiterin der Raumentwicklung Kanton Basel-Stadt. Städtebau-Stammtisch: Wie wird die Birsstadt zur Stadt?

Quelle: http://www.hochparterre.ch/nachricht...dt/1375634388/
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Old September 22nd, 2013, 02:17 PM   #13
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Der lange Weg zur Birsstadt

Im Birstal bei Basel galt bis anhin: Jede Gemeinde für sich. Das soll sich ändern. Acht Gemeinden wollen eine regionale Planungsgruppe RPLG gründen und verleihen damit der Idee der Birsstadt Auftrieb. Gleichzeitig schlägt das ETH Studio Basel eine prägnante Stadtform vor mit Ringtram, zentralem Park, Boulevards und punktuelle Verdichtung. Der Weg in die gemeinsame Zukunft scheint also vorgezeichnet. Entsprechend hoch war das Interesse an Hochparterres Städtebaustammtisch unter der Leitung von Rahel Marti gestern Abend in Basel. Für Urs Hintermann, Gemeindepräsident von Reinach, ist denn auch klar: «Die Zeit ist reif.» Die Einsicht, dass man gemeinsam planen müsse, sei bei allen Gemeinden angekommen. «Die Zusammenarbeit wird belohnt», ergänzte Susanne Fischer, Leiterin der Raumentwicklung Kanton Basel-Stadt, und verwies auf das Agglomerationsprogramm des Bundes. Und Martin Kolb, Kantonsplaner Basel-Landschaft, gab sich ebenfalls zuversichtlich: «Die Birsstadt ist ein Pilotprojekt für viele Gemeinden im Kanton.» Auch die Idee des Ringtrams stiess rundum auf Zuspruch: Fischer bezeichnete den Vorschlag als «hervorragend» und Hintermann meinte: «Den Zusammenschluss fordern wir seit zehn Jahren.»

Alles schön und gut also? Nicht für Jacques Herzog vom ETH Studio Basel. Er wisse zwar, wie schwierig die Planung in der direkten Demokratie sei. Dennoch: «Warum geht es so lange?» Er forderte die Planer auf: «Pflanzt Bäume, setzt ein Zeichen!» Doch Hintermann will nichts überstürzen: «Alle müssen hinter der Idee stehen.» Das brauche Zeit. Was das Tram betreffe, liege der Ball beim Kanton: «Es braucht einen mutigen Schritt von oben.» Doch Basel-Landschaft hat offenbar anderes zu tun. «Die Tramschlaufe ist nicht zuoberst auf unsere Liste», sagte Kolb. Es hapert also beim Kanton – und an der Kantonsgrenze. Hintermann möchte gerne mit der Stadt Basel planen, doch die politische Grenze sei ein «grosser Graben». Auch in den Köpfen seien die Gemeindegrenzen nach wie vor wichtig, mahnte jemand aus dem Publikum. Doch Herzog schüttelte nur den Kopf: «Identität hat nichts zu tun mit einem Wall.»

Wie kommt man also weiter? Vielleicht im Kleinen. Herzog schlug vor, dass erst einmal nur zwei Gemeinden einen gemeinsamen Schritt gehen sollten. Auch Fischer verwies auf Schlüsselprojekte, mit denen man erste Erfahrungen sammeln könne. Und was will eigentlich die regionale Planungsgruppe RPGL? Diese muss sich laut Hintermann erst entwickeln. Bis Ende September sollen die letzten Gemeinden ihre Zustimmung geben. Und warum schlägt der Kanton nicht einen ersten Nagel ein? Raumplanung sei im wesentlichen die Moderation von Prozessen, meinte Kolb defensiv. «In Birsfelden versuchen wir aber eine Testplanung anzustossen.» Ob dieser Zurückhaltung riss Jacques Herzog erneut der Geduldsfaden: «Ihr müsst vorwärts machen und die Dinge beim Namen nennen.» Er sei überzeugt, dass die Mehrheit der Bevölkerung für ein Ringtram zu gewinnen sei. Doch der Architekt wird sich gedulden müssen. Bis aus dem Birstal die Birsstadt wird, dürfte noch viel Wasser den Fluss hinunter fliessen.

Quelle: http://www.hochparterre.ch/nachricht...dt/1378375494/
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Old November 8th, 2015, 05:01 PM   #14
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Baselland sagt Nein zu Planung von neuer Strassen-Tangente

Die Baselbieter wollen keine neue Strassen-Tangente im Südwesten von Basel: Sie haben bei der Verkehrsnetz-Planung für das Gebiet (ELBA) die Ausbau-Variante mit 60,76 Prozent Nein-Stimmen verworfen.

Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 22,5 Prozent. Der Landratsbeschluss zur Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) scheiterte mit 25'364 zu 16'384 Stimmen. Verworfen wurden damit Anpassungen des Kantonalen Richtplans sowie ein Kredit von 11,2 Millionen Franken für die weitere Planung der ELBA-Stossrichtung "Ausbau".

Gegen den Parlamentsbeschluss hatten SP, Grüne, GLP sowie Umwelt- und andere Organisationen das Referendum ergriffen. Ihr Widerstand richtete sich gegen eine in der Ausbau-Variante vorgesehene stadtnahe Strassen-Tangente und die geschätzten Kosten von 1,8 Milliarden Franken. Sie bevorzugen die ELBA-Variante "Umbau" ohne Tangente und mit Kosten von 800 Millionen.

Das Nein fiel deutlich aus. Alle fünf Bezirke des Kantons lehnten die Vorlage ab, und von den Gemeinden sagten nur gerade das direkt betroffene Allschwil, seine Nachbargemeinde Schönenbuch und Wintersingen im Oberbaselbiet Ja. Aus Allschwil stammte bereits eine Initiative für eine Umfahrung der Gemeinde, die im März von den Baselbieter Stimmberechtigten klar gutgeheissen wurde.
Quelle: BZ Basel, 8.11.2015

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Abfuhr für ein Denkkorsett aus der Vergangenheit

Die Baselbieter Regierung und der bürgerliche Landrat erleiden eine schwere Niederlage. 60 Prozent der Bevölkerung sagen Nein zum Milliardenprojekt Elba. Der Kanton sollte nun die Chance nutzen, seine Verkehrspolitik neu zu denken. Ein Kommentar von Dominique Spirgi

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Old January 31st, 2017, 07:19 AM   #15
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Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Eisweiher Plus

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Old January 31st, 2017, 07:23 AM   #16
hrhort
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Umfahrung Allschwil: Regierung will 2023 mit Bau beginnen

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