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Berlin Talk Diskussionen, News & Allgemeines ohne Projektbezug


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Old February 28th, 2012, 01:02 AM   #121
Flyn
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Größtes Kliniklabor Europas entsteht im Wedding

Das ehrgeizigste Projekt der Zusammenarbeit zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vivantes wird jetzt in Stein gemeißelt: Auf dem Gelände des Campus Virchow-Klinikum der Charité legen Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD), Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), Matthias Scheller, Finanzvorstand der Charité und Joachim Bovelet, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Geschäftsführer von Vivantes, gemeinsam den Grundstein für das Betriebsgebäude der Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH.

„Obwohl es bislang auf dreizehn Standorte in der ganzen Stadt verteilt ist, hat dieses Unternehmen bereits im ersten Jahr seines Bestehens die wirtschaftlichen Erwartungen bei weitem übertroffen“, erklärte Scheller. „Der neue gemeinsame Firmensitz wird die Dynamik nochmals wesentlich verstärken.“ Auch Joachim Bovelet, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Labor Berlin und Geschäftsführer von Vivantes bestätigt: „Labor Berlin ist ein schönes Beispiel dafür, was alles gelingen kann, wenn Vivantes und Charité kooperieren – wenn die dafür notwendigen Gestaltungsfreiheiten da sind. Es handelt sich um das zurzeit wichtigste Kooperationsprojekt zwischen Vivantes und der Charité.“

Das Labor Berlin ist Europas größtes Krankenhauslabor. Mit 400 Beschäftigten erwirtschaftete es 2011 einen Jahresumsatz von mehr als 45 Millionen Euro. Die Hälfte dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird im neuen Betriebsgebäude auf mehr als 4.000 qm Nutzfläche arbeiten. Geplant ist, den Neubau mit einer Brücke an das „Forum 4“ der Charité anzuschließen. Dort konzentriert die Charité alle Forschungsprojekte, die auf Labore angewiesen sind. „So entsteht hier der wahrscheinlich größte 'in vitro-Campus' Europas“, sagt Florian Kainzinger, Geschäftsführer Strategie und Labormanagement des Unternehmens. „Wir haben bei der Planung dieses Gebäudes versucht, auf eine optimale Integration von Krankenversorgung, Forschung und Lehre zu achten.“ Dr. Christian Friese, Geschäftsführer Finanzen und Personal, ergänzt: „Durch die Anbindung an einen der großen Klinikstandorte Berlins ist gewährleistet, dass unsere Mediziner auch im Neubau den unmittelbaren Bezug zum Patienten erhalten.“Das Gebäude soll im Jahr 2013 bezugsfertig sein und inklusive Ausstattung 13 Millionen Euro kosten.

Wissenschaftssenatorin Scheeres erklärte begeistert: „Berlin hat die besten Voraussetzungen, im Wettbewerb der Standorte auch zukünftig an der Spitze zu stehen. Die Gründung der Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH ist ein gutes Beispiel dafür, wie Synergien funktionieren können.“ Auch Gesundheitssenator Mario Czaja sieht die Zukunft des Unternehmens optimistisch: „Mit der Fusion der beiden Labore hat die Zusammenarbeit der beiden großen kommunalen Krankenhausunternehmen eine neue Qualität erreicht“, urteilt er. „Die qualitativen und quantitativen Synergieeffekte sind bereits jetzt außerordentlich gut und werden sich nach den Planungen noch weiter heben lassen. Wirtschaftliche, wissenschaftliche, finanzielle und versorgungsbezogene Potentiale können nun strategisch optimal entwickelt werden. Erfahrungen und Kompetenzen werden gebündelt und kommen beiden Unternehmen und damit der gesundheitlichen Versorgung der Berlinerinnen und Berliner zugute."
http://www.localxxl.com/mitte/groess...g-1330345821-/





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Leibniz-Gemeinschaft
Abschied von Bonn, willkommen in Berlin


Die Leibniz-Gemeinschaft ist als erste der vier großen Wissenschaftsorganisationen ganz nach Berlin umgezogen. Bei der Präsentation der neuen Zentrale versprach der Staatssekretär für Forschung mehr Geld für die außeruniversitären Institute.

„Berlin ist der Wissenschaftsstandort in Deutschland und das Zentrum der Forschungspolitik.“ Deshalb sei die Leibniz-Gemeinschaft jetzt mit ihrem gesamten Stab von Bonn in die Hauptstadt umgezogen, sagte Präsident Karl Ulrich Mayer am Freitag in Berlin. Mit der Leibniz-Gemeinschaft hat sich die erste der vier großen außeruniversitären Institutionen für den Hauptsitz Berlin erschienen; die Max-Planck- und die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Helmholtz-Gemeinschaft haben in der Hauptstadt Geschäftsstellen, den juristischen Sitz aber in München oder in Bonn.

Eingezogen ist die Leibniz-Gemeinschaft in das Haus der Industrie- und Handelskammer (IKH) der DDR, Chaussee- Ecke Invalidenstraße.

Das passt zum Wechsel des Senatsressorts. Waren die außeruniversitären zuvor in der Verwaltung für Bildung und Wissenschaft angesiedelt, gehören sie im SPD-CDU-Senat zum neu formierten Ressort Wirtschaft, Technologie, Forschung. Gegen den Zuschnitt hatten die Wissenschaftsorganisationen Ende 2011 vehement protestiert. Er sei noch immer „nicht glücklich“ mit der Lösung, sagte Mayer jetzt, und hoffe, dass die Trennung von Wissenschaft und Forschung nicht die intensiven Hochschulkooperationen der Leibniz-Gemeinschaft schwächen wird.

Nicolas Zimmer (CDU), Staatssekretär für Forschung, versprach den Instituten in der Wirtschaftsverwaltung „mehr Aufmerksamkeit“, als sie bisher bekommen hätten. Der Wechsel könnte sich auch finanziell lohnen, sagte Zimmer. Der Haushaltstitel für die außeruniversitäre Forschung belaufe sich im Haushaltsplanentwurf für 2012/13 auf zehn Millionen Euro, das seien sechs Millionen mehr als im Entwurf des alten Senats. Laut der Abteilungsleiterin Forschung in der Wirtschaftsverwaltung, Jutta Koch-Unterseher, sei das Geld für Kofinanzierungsanteile des Landes bestimmt. Man schaffe neuen Spielraum für Projekte, die sich um eine Förderung durch das Bundesforschungsministerium oder den Europäischen Forschungsrat bewerben wollen.

Leibniz-Chef Mayer äußerte sich auch zum Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), das wie berichtet trotz eines negativen Evaluationsergebnisses vorerst weitergefördert wird. Man wolle dem bereits in der Vergangenheit scharf kritisierten Institut „noch einmal eine Chance geben“. Eine wichtige Stimme im Kreis der Wirtschaftsforschungsinstitute sei das IWH wegen seines Auftrages, die ökonomische Transformation in Ostdeutschland und Osteuropa zu begleiten. Das Institut erhalte eine komplett neue Leitung, werde auch inhaltlich neu ausgerichtet. Erneut evaluiert wird es dann nicht wie üblich nach sieben, sondern schon nach drei Jahren. „Und dann muss man dort wirklich etwas vorzeigen“, sagte Mayer. Drei weitere Wirtschaftsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft, das DIW in Berlin, das IFO-Institut München und das RWI Essen, werden in diesem Jahr evaluiert.

Die Berliner Zentrale hat 40 Mitarbeiter, die 13 Berliner Leibniz-Institute beschäftigen 2500 Menschen. Bundesweit unterhält die Gemeinschaft 86 Institute. Aus dem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro fließen 150 Millionen nach Berlin, sagte Mayer.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/le...n/6256396.html
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Old March 7th, 2012, 09:06 AM   #122
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geiler jubelthread hier
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Old March 7th, 2012, 10:17 AM   #123
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LOVEPARADE: BACK TO THE ROOTS

Techno-Großereignis in Berlin
Love Parade kehrt als B-Parade zurück










http://www.morgenpost.de/berlin/arti...e-zurueck.html
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Old March 7th, 2012, 08:17 PM   #124
Honk
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so ein mist
Ich war froh, dass diese Parade als tot deklariert wurde.
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Old March 7th, 2012, 10:43 PM   #125
Ludi
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Die Parade gehört irgendwie zum wiedervereinten Berlin...

Der billige Abklatsch im Pott musste ja in die Hose gehen, leider auf tragische Art und Weise.

Wenns der Stadt nichts kostet, ist es für Berlin ein großer Rückgewinn einer großartigen imagefördernden Parade.

Berlin ist ja für seine Szene und Clubkultur bekannt, die Loveparade bringt das ganze einmal im Jahr etwas auf die Straße und sorgte schon zuvor immer für weltweite Promotion für die Stadt.
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Old March 8th, 2012, 12:20 PM   #126
Dase
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^ Die Loveparade hat seit Mitte der Neunziger keine Clubkultur, sondern nur noch Gotthilf Fischer auf billigen Plastebeats auf die Straße gebracht und wurde hauptsächlich von in Sonderzügen herangekarrten Ruhrgebietlern bevölkert. Leider. Dieser neuerliche Anlauf wirkt auf mich wie eine neue Idee zur Vermarktung bei Touristen, der Berliner tanzt dafür bei jeder Demogelegenheit auf der Straße.
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Old March 8th, 2012, 07:23 PM   #127
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Klar ist das ganze total "kommerz" geworden, wie man so schön sagt, aber die Bilder die vom Tiergarten mit Siegessäule + die zubringer-Alleen in sternform voller Menschen waren immer 1A Promotion.

Das läuft dann den ganzen Tag auf Viva, MTV und co in ganz Europa und teilen der Welt und dann gibts wieder fetten Tourismuszuwachs für Berlin und nochmal extra paar tausend jugendliche Einwanderer, die ins sexy/hippe/coole Berlin wollen
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Old March 9th, 2012, 12:00 AM   #128
Flyn
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Originally Posted by Dase View Post
^ Die Loveparade hat seit Mitte der Neunziger keine Clubkultur, sondern nur noch Gotthilf Fischer auf billigen Plastebeats auf die Straße gebracht und wurde hauptsächlich von in Sonderzügen herangekarrten Ruhrgebietlern bevölkert. Leider. Dieser neuerliche Anlauf wirkt auf mich wie eine neue Idee zur Vermarktung bei Touristen, der Berliner tanzt dafür bei jeder Demogelegenheit auf der Straße.
Ob die B-Parade jetzt mit den musikalischen Vorlieben des einen oder anderen inkompatibel ist, spielt einfach keine Rolle. Wems nicht gefällt, braucht nicht hinzugehen.
Fakt ist, dass solch ein Großevent, wie Ludi bereits sagte, eine großartige Werbung für Berlin ist. Außerdem: Wenn man anfängt die kulturelle Vielfalt in 'wertvolle' und 'ersetzliche' zu separieren, ist es auch nicht mehr weit zum unrühmlichen Kapitel: entartete Kunst!
Leider fühlte ich mich genau daran in letzter Zeit erinnert, als der Karnevall in Berlin als "kulturell nicht wertvoll" erachtet wurde und deshalb aus Lärmschutzgründen nur auf Zimmerlautstärke vor sich hinduddeln durfte. Wer weiß was sich daraus hätte entwickeln können und vllt. hätte sich ja hier auch eine eigene Karnevallkultur etabliert...
Diese kleingeistige, spaßverderbende Karnevall-Hass-Einstellung finde ich ähnlich piefig wie die hier hervorblitzende Anti-Haltung gegenüber der Loveparade/B-Parade.

Jedes einzelne Event ist eine Bereicherung für die Stadt. Je mehr es davon gibt, desto mehr wird Berlin seinem Anspruch gerecht, weltoffen und tolerant zu sein!


Aber mal b2t:



*like*


Quote:
Neuer Standort
Zeitarbeitsfirma Manpower setzt auf Berlin

Die Zeitarbeitsbranche hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Das muss sich ändern, findet der Personaldienstleister Manpower - und setzt auf Berlin als Standort seiner neuen Repräsentanz.

Einer der weltweit größten Personaldienstleister verstärkt sein Engagement in Berlin. Die Manpower Group hat an der Friedrichstraße eine Hauptstadtrepräsentanz eröffnet. Neben dem politischen Lobbyismus, der wegen der europaweiten Neuregelung der Konditionen für die Zeitarbeitsbranche oben auf der Agenda steht, will Manpower auch sein Kerngeschäft in der Stadt ausbauen. Bisher beschäftigt die Deutschland-Tochter des amerikanischen Unternehmens 1800 Menschen in Berlin, die überwiegend bei den Kunden-Unternehmen im Einsatz sind. In ganz Deutschland sind es 22.000.

„Wir fokussieren unsere Aktivitäten auf die Großstädte“, sagte der Vizepräsident von Manpower Europe, Hans Leentjes. Deutschland-Chefin Vera Calasan betonte die Bedeutung der Metropole für die Personaldienstleister. „Ich habe schon Unternehmen beraten, nach Berlin zu gehen“, sagte Calasan. Denn hier finde man die Talente.

Das schlechte Image der Zeitarbeitsbranche vor allem in Deutschland beschäftigt die Manager. Sie verweisen auf eine Studie der Boston Consulting Group für den Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister, wonach Staaten mit einer leistungsfähigen Zeitarbeitsbranche im internationalen Vergleich bessere Wachstumsraten erzielen als solche, die den Einsatz von Leih-Arbeitskräften strenger regulieren.

Grundsätzlich sei er dafür, dass die Arbeitnehmer in einem Betrieb gleich behandelt werden sollten, sagte Leentjes: „Wenn sie wirklich die gleiche Arbeit machen, sehe ich nicht, warum sie unterschiedlich bezahlt werden sollten.“ Über die Details einer Regelung für die von der EU-Kommission angemahnte Gleichbehandlung von Stammbelegschaften und Leiharbeiten, die die Branche derzeit mit der Bundesregierung verhandelt, wollte der Manager nicht reden. Er verwies aber auf das Beispiel aus seinem Heimatland Niederlande. Dort müssen Leiharbeiter die gleichen Löhne erhalten wie Festangestellte, wenn sie sechs Monate in einem Betrieb eingesetzt sind.
Fachkräftemangel bietet Chance für die Branche

Für die notwendige Flexibilisierung der Unternehmen seien Zeitarbeiter unverzichtbar, sagte der Holländer. Die Branche geht davon aus, dass bei Zeitarbeitsfirmen seit dem Tiefpunkt der Wirtschaftskrise in Deutschland 300.000 Jobs entstanden sind. Insgesamt sind in Deutschland 900.000 Menschen für Personaldienstleistungsunternehmen tätig. Dennoch sei seine Branche kein Krisengewinnler, sagte Leentjes. Die Geschäfte liefen bei einem Wachstum zwischen zwei und vier Prozent am besten.

Der Fachkräftemangel biete aber auch neue Chancen für die Branche. So sei Manpower dabei, etwa spanische Ingenieure anzusprechen, zu schulen und an suchende deutsche Unternehmen zu vermitteln. Aber auch für die zunehmend gesuchten Pflegeberufe oder Erzieher böte der Einsatz von Zeitarbeitsfirmen und ihrem Know-how Chancen, die auch die öffentliche Hand nutzen könne.

„Die Deutschen sind sehr gut darin, Menschen gut und langfristig auszubilden“, sagte Deutschland-Chefin Calasan. Aber sie seien nicht so gut, heute zu erkennen, welche Fähigkeiten in ein oder zwei Jahren gefordert sein werden und wie man diese den Menschen vermitteln kann. In Berlin arbeitet Manpower gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt an einem vom Bund und Europäischer Union geförderten Projekt, das vor allem Frauen nach der Familienphase wieder an die Berufstätigkeit heranführen soll.

Eine hohe Zahl von Arbeitslosen wie in Berlin biete für ein Zeitarbeitsunternehmen generell Möglichkeiten, sagte die Managerin. Denn es gebe ja offene Stellen, allein bei der Deutschen Bahn seien es insgesamt rund 10.000. „Bei 13 Prozent Arbeitslosen passt theoretisch alles“, beschreibt Calasan die Bedingungen. Aber die Bedürfnisse der Unternehmen und die Fähigkeiten der Arbeitslosen zusammenzubringen, das sei das Problem.
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...uf-Berlin.html






Quote:
Carsharing
1000 Smarts für Berlin

Die größte Daimler-Carsharing-Flotte fährt demnächst in Berlin, die größte Elektroflotte auch. Bis 2014 soll das Verleihgeschäft rentabel sein.

Daimler macht Berlin zum größten Standort seines Carsharing-Geschäfts. Bis Ende April will die mit dem Partner Europcar geführte Tochter Car- 2-Go 1000 Smarts im Stadtgebiet zur spontanen Miete zur Verfügung stellen. Im kommenden Jahr soll ein Teil des Fuhrparks durch 300 elektrische Fahrzeuge ersetzt werden – die bislang größte in Deutschland betriebene Elektroflotte.

„Berlin weist mit 250 Quadratkilometern das größte Geschäftsgebiet von Car-2-Go auf“, sagte Geschäftsführer Robert Henrich am Montag in Berlin. Das Angebot sei für 70 Prozent der Berliner Haushalte unmittelbar nutzbar. Car-2-Go hat eine Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) und der BVG vereinbart.

So werden zum Beispiel im Rahmen einer „multimodalen Vernetzung“ von verschiedenen Verkehrsträgern gemeinsame elektronische Auskunfts- und Bezahlsysteme getestet.

Daimler expandiert in seinem noch jungen Geschäftsfeld aggressiver als erwartet. Die Flotte von bislang 3000 Smarts wird um ein Drittel aufgestockt. Im zweiten Halbjahr will Car-2-Go in acht europäischen und fünf nordamerikanischen Städten vertreten sein. „Ende 2012 wollen wir in 20 Städten sein, 2016 in 50 in Europa“, sagte Henrich. Der Vorstand hat ihm bis 2014 Zeit gegeben, um das Geschäft profitabel zu machen. Henrich: „Bisher entwickeln sich die Zahlen positiv.“

Car-2-Go startet in Berlin mit attraktiveren Preisen als in anderen Städten: Die einmalige Registrierung kostet nur 9,90 Euro statt 29 Euro, der Preis pro Minute 29 Cent. BMW, in Berlin aktuell mit 300 Drive-Now-Fahrzeugen unterwegs, nimmt 29 Euro für die Registrierung und ebenfalls 29 Cent pro Minute. Werden mit den Car-2-Go-Smarts mehr als 20 Kilometer gefahren, fallen zusätzliche 29 Cent pro Kilometer an.

Daimler stößt mit Car-2-Go in einen Markt vor, der auch dem Kerngeschäft hilft. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Ernst & Young zeigt, dass jeder zweite Bundesbürger (50 Prozent) Carsharing nutzen würde – zusätzlich zum eigenen Auto. Für gut zwei Drittel (68 Prozent) ist es immer noch sehr wichtig, ein eigenes Auto zu besitzen.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf...n/6290038.html

Laut folgendem Artikel scheint es damit die wohl größte Carsharing-Flotte der Welt zu sein:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/c...n/6294802.html
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Old March 9th, 2012, 09:07 AM   #129
Honk
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Kritik an der Loveparade in die Richtung 'entartete Kunst' zu schieben, ist schon harter Tobak. Das Problem an der Parade ist meiner Meinung nach, dass so ein Großereignis leider auch in einer so großen Stadt wie Berlin dazu führt dass man nicht daran vorbeikommt. Das Stadtzentrum wird wieder mal für 2-3 Tage völlig unzugänglich sein und der Müll und die Exkremente von 1 Million Besuchern müssen auch wieder aus dem Tiergarten herrausgeholt werden.

Mich stört die Verramschung der Stadt für derartige Ereignisse. Wenn ein paar Clubs eine Parade machen wollen - warum fangen sie dann nicht was neues an, sondern versuchen an die unheilvolle Tradition der Loveparade anzuschließen. Wenn sie es richtig machen wollen - dann sollten sie einfach mit ein paar wenigen Trucks durch Kreuzberg/Friedrichshain zuckeln - klein anfangen wie früher.
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Old March 16th, 2012, 12:43 PM   #130
trance-x
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Ethihad Airways verlegt Deutschlandzentrale von München nach Berlin

Achwas, die Loveparade bzw. ähnliches sind gut für Berlin und die Muellkritik/"Hach, so viele Leute!" und derlei Ressentiments stammen primär von bloeden Oeko-Sozialisten (nicht nur so dahin gesagt, ich kann mich noch genau entsinnen, welche Strukturen das aufbrachten und warum. Für sie repräsentierte das die 'hedonistische unpolitische Spassgesellschaft', wohin gegen sie ihren aufkommenden Anti-Globalisierungsmuell und Politisierung wollten ... Die Sache mit dem Muell war nur vorgeschobenen, der Rest dann Thematisierungseffekte ) ...

Quote:
Berlin wird neue Deutschlandzentrale von Etihad Airways
14. März 2012

Etihad Airways verlegt ihren deutschen Unternehmenssitz nach Berlin. Dies gab die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate heute bekannt.




James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, kündigte an, dass der Umzug von München nach Berlin ab dem 1. Juni 2012 erfolgen wird.

„Deutschland ist der größte Outbound-Reisemarkt in Europa und von enormer Bedeutung für unser globales Netzwerk. Aus unternehmerischer Sicht ist es vorteilhaft, unser Deutschland-Headquarter in der Bundeshauptstadt anzusiedeln. Zudem können wir dadurch die Vorteile
unserer strategischen Partnerschaft mit airberlin noch besser nutzen“, so Hogan.

Ende Dezember 2011 hatte Etihad Airways seine Beteiligung an airberlin, Europas sechstgrößter Fluggesellschaft, auf 29 Prozent erhöht. Etihad Airways wurde dadurch zum größten Einzelaktionär von airberlin.

Etihad Airways bietet 25 Flüge pro Woche nach Abu Dhabi - ab München, Frankfurt am Main und
Düsseldorf. Seit Januar fliegt airberlin viermal wöchentlich von Berlin nach Abu Dhabi, ab dem 25.
März sogar täglich. Ebenso wird es ab dem 25. März täglich Flüge ab Düsseldorf in die Hauptstadt
der Vereinigten Arabischen Emirate geben.

Durch den Umzug der Unternehmenszentrale erwartet James Hogan auch Beschäftigungsimpulse für die Hauptstadtregion. Bisher beschäftigt die Airline rund 50 Mitarbeiter in Deutschland. 150 deutsche Staatsangehörige arbeiten weltweit für Etihad.

Etihad Airways wird seine drei Vertriebsbüros in München, Frankfurt am Main und Düsseldorf weiterhin betreiben.

Über Etihad Airways

Etihad Airways, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, wurde im Juli 2003 gegründet. Im Geschäftsjahr 2011 transportierte Etihad Airways 8,3 Millionen Passagiere. Die Flotte von
Etihad Airways umfasst 66 Maschinen und soll in den kommenden Jahren um 100 Flugzeuge, darunter 10 Airbus A380, erweitert werden. Über das internationale Drehkreuz Abu Dhabi werden den Fluggästen
Verbindungen in den Nahen Osten sowie nach Afrika, Asien, Australien, Europa und Nordamerika angeboten. Das Streckennetz von Etihad Airways umfasst inzwischen 84 Passage- und Cargo-Destinationen. Von Deutschland aus fliegt Etihad Airways derzeit zweimal täglich ab Frankfurt, täglich ab
München und viermal wöchentlich ab Düsseldorf nonstop nach Abu Dhabi. Etihad Airways hält einen Anteil von fast 30 Prozent an airberlin, Europas sechstgrößter Fluggesellschaft, und 40 Prozent an Air Seychelles.

sources: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt...ch-Berlin.html

http://www.etihadmediacentre.com
http://www.etihadairways.com

Last edited by trance-x; March 16th, 2012 at 12:54 PM.
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Old March 16th, 2012, 12:56 PM   #131
trance-x
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Revue für postheroisches Management zieht von Heidelberg nach Berlin

Quote:
„REVUE“ zieht nach Berlin
Donnerstag, 1. März, 2012



Seit einem Jahr ist die „REVUE für postheroisches Management“ bei der „Stiftung Management Zentrum X“ (mz-X) inhaltlich in neuen Händen, zum 1. März 2012 wird auch der Vertrieb der Zeitschrift nach Berlin wechseln. Damit endet das vertriebliche Engagement des Carl-Auer Verlags für das Magazin.
(...)
source: http://www.carl-auer.de/aktuelles/20...t-nach-berlin/
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Old March 16th, 2012, 01:12 PM   #132
trance-x
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CASH & CARRY Verband moved von Bonn nach Berlin

Quote:
CASH & CARRY VERBAND
Generationswechsel und Umzug nach Berlin




Neuer Geschäftsführer des Verbandes des Deutschen Cash & Carry Großhandels ist Marcus Schwenke. Der Jurist hat am 6. März 2012 die Geschäftsführung von Jürgen Bongert übernommen, der sich nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit für den Verband nun in den Ruhestand verabschiedet.

(...)

Der Cash & Carry Verband, der seit 50 Jahren als Fachverband die speziellen Belange des Selbstbedienungsgroßhandels vertritt, ist Mitglied des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. Seine Mitgliedsunternehmen erwirtschaften in Deutschland einen Umsatz von über 10 Mrd. Euro.

Mit dem Wechsel der Geschäftsführung ist auch die Geschäftsstelle nach Berlin umgezogen.
source: http://www2.moebelkultur.de/news/cas...lin/15928.html
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Old March 16th, 2012, 01:13 PM   #133
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die Air-Berlin-Saftschuppse sieht aus wie Gestapo-FDJ-BDM-Jungmädelbund in ihrer Uniform.
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Das Spice muß fließen!
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Old March 16th, 2012, 01:27 PM   #134
trance-x
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-Themenfremder Beitrag, gelöscht-

Last edited by erbse; March 17th, 2012 at 12:13 AM.
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Old March 16th, 2012, 01:30 PM   #135
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Crealytics zieht es nach Berlin

Quote:
Crealytics zieht es nach Berlin
veröffentlicht am 05.03.2012 um 11:10 Uhr · Digital · Artikel



Crealytics wird größer: Die SEA-Agentur eröffnet ein eigenes Büro in Berlin. Zum Start sollen dort acht Mitarbeiter tätig sein. setzt ihr Wachstum fort und eröffnet einen neuen Standort in der Hauptstadt. Zum Start im Februar werden dort bis zu acht Mitarbeiter beschäftigt sein. Auch personell tut sich was: Frank Janisch wird ins Management-Board aufsteigen und die Funktion des Chief Technology Officer übernehmen. Er soll die Entwicklung von Crealytics‘ Software camato übernehmen und die Softwareentwicklungs-Teams an beiden Standorten weiter ausbauen und professionalisieren.
Frank Janisch, 41, war zuvor acht Jahre lang in Führungspositionen bei ImmobilienScout24 tätig. Zuletzt war er dort Head of Scrum Masters, Project and Contract Management.

Der Gründer und Geschäftsführer von Crealytics Andreas Reiffen knüpft große Hoffnungen an den neuen Standort: "Wir haben hiermit einen attraktiven zweiten Entwicklungs-Standort und können uns zudem vertrieblich im Startup-Herzen Europas aufstellen und bestehende wie potenzielle Kunden besser betreuen.“
source: http://www.wuv.de/nachrichten/digita...es_nach_berlin
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Old March 16th, 2012, 01:33 PM   #136
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Originally Posted by derzberb View Post
die Air-Berlin-Saftschuppse sieht aus wie Gestapo-FDJ-BDM-Jungmädelbund in ihrer Uniform.
gibts eigentlich neue zahlen zu air berlin? floriert alles? aktienkurs am steigen?
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Old March 16th, 2012, 01:40 PM   #137
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Sitz der Leibniz-Gemeinschaft jetzt in Berlin (welcome aboard, *hand nehm und schuettel)

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23. Feb 2012
Sitz der Leibniz-Gemeinschaft jetzt in Berlin
Eine der vier großen deutschen Forschungsorganisationen hat jetzt ihren Sitz in der Hauptstadt. Die Leibniz-Gemeinschaft löst dieser Tage ihr Bonner Büro auf und schließt den bereits 2011 begonnenen Umzug nach Berlin ab.




Sitz der bundesweit 86 Institute umfassenden Gemeinschaft ist das 1957 als Haus der DDR-Industrie- und Handelskammer errichtete Gebäude an der Ecke Chaussee-und Invalidenstraße.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören allein in Berlin derzeit 19 Einrichtungen, darunter das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin), das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und das Museum für Naturkunde. Auch in Adlershof ist die Leibniz-Gemeinschaft stark vertreten.
sources: http://www.berlin-sciences.com/press...tzt-in-berlin/
sources: http://idw-online.de/de/news464568
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Old March 16th, 2012, 01:47 PM   #138
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Bitte hier keine Umzüge von sogenannten "Promis" etc. trance, danke.

Außerdem gab's die Meldung doch hier schon.
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Originally Posted by trance-x View Post
Sitz der Leibniz-Gemeinschaft jetzt in Berlin
So sieht das Gebäude übrigens aus.


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Originally Posted by trance-x View Post
die ganze neoliberale Bankenlobby samt WKanbau zieht gleich nach Berlin um
Trance, bis Weihnachten ist es noch ein bisschen hin, aber hier hast du schonmal ein Lolli:

Quote:
Deutsche Bank schafft internationales Zentrum für Risikomanagement in Berlin

Die Deutsche Bank baut ihr Engagement in Berlin deutlich aus: Nach Informationen von Morgenpost Online soll ein Expertenteam von zunächst 300 Risikomanagern künftig von Charlottenburg aus für den gesamten Deutsche-Bank-Konzern weltweit arbeiten.

Es ist eine überraschend gute Nachricht für die chronisch schwache Finanzbranche in der Hauptstadt: Die Deutsche Bank siedelt nach Informationen von Morgenpost Online ein Expertenteam von zunächst 300 Risikomanagern in Berlin an. Rund 50 Stellen seien schon besetzt, heißt es in Konzern- und Belegschaftskreisen. Die Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler und Spezialisten anderer Disziplinen werden in Charlottenburg sitzen und für den gesamten Deutsche-Bank-Konzern weltweit arbeiten. In einigen Jahren könnte das neue „Zentrum für Risikomanagement“, wie es im Konzern heißt, offenbar sogar auf bis zu 700 Mitarbeiter anwachsen. Ein Sprecher der Bank bestätigte auf Anfrage die Informationen.

Für die Hauptstadt ist das neue Team ein Coup, schließlich hätten diese Risikomanager praktisch überall auf der Welt angesiedelt werden können. Der zuständige Konzernvorstand Hugo Bänziger hat sich jedoch offensichtlich bewusst gegen große Finanzzentren wie Frankfurt, London oder New York entschieden, ebenso gegen Schwellenländer wie Indien, wo andere Investmentbanker gerne ordentlich qualifiziertes Personal zu günstigen Preisen suchen.

In Berlin wiederum sind Arbeitsplätze für hoch spezialisierte Finanzexperten bislang eher rar. Zwar haben die meisten großen deutschen und europäischen Banken ihre Dependancen in der Stadt. Doch dabei geht es meist einerseits um das lokale Geschäft in der Hauptstadtregion und andererseits um politische Kontakte. Auch die Deutsche Bank hat bereits rund 3700 Mitarbeiter vor Ort. Ein erheblicher Anteil entfällt jedoch allein auf die 2006 übernommene Berliner Bank, der Rest kümmert sich größtenteils um Privat- und Firmenkunden in der Region. Mitarbeiter, die für den gesamten Deutsche-Bank-Konzern von Bedeutung sind, sitzen normalerweise zumeist in Frankfurt oder London, zum Teil auch in New York.

Nun aber will Bänziger dem Vernehmen nach nicht nur neue Spezialisten in Berlin einstellen. Manche Fachleute, die heute schon im Konzern arbeiten, sollen sogar von der Themse oder dem Hudson River an die Spree umsiedeln. Gerade für Hochschulabsolventen und jüngere Banker sei Berlin inzwischen ein Magnet, der weit über Deutschland hinaus wirke, heißt es in Finanzkreisen. Die hohe Dichte von Künstlern und Kulturschaffenden mache die Stadt attraktiv. Ganz gelegen könnte der Deutschen Bank auch kommen, dass der Kampf um die besten Finanzexperten nicht annähernd so scharf ist wie in den großen Bankenmetropolen – das dämpft auch das Gehaltsniveau. Für den Lebensstandard der Mitarbeiter muss das kein Nachteil sein, schließlich liegen die Lebenshaltungskosten in Berlin weit unter dem Niveau von London oder New York.

Das Risikomanagement gehört zu den Bereichen, die innerhalb der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben – hatte die Finanzkrise der Branche doch auf schmerzhafte Weise aufgezeigt, wie schnell die Existenz eines Kreditinstituts auf dem Spiel steht, wenn es die mit Krediten oder Wertpapieren verbundenen Risiken nicht im Griff hat. Die Deutsche Bank hatte die Krise trotz zwischenzeitlicher Milliardenverluste vergleichsweise glimpflich und ohne Staatshilfen überstanden. Bänzigers Risikoexperten hätten erheblichen Anteil daran gehabt, dass die Bank rechtzeitig gegensteuern konnte, als sich der Zusammenbruch des US-Hypothekenmarkts ankündigte, heißt es in der Branche seit Längerem.

Das neue Team könnte nun ein Aushängeschild für die Bankbranche in der Hauptstadt werden. Denn Berlin hat zwar durchaus eine Tradition als Finanzplatz – so wurde auch die Deutsche Bank 1870 hier gegründet. Aber nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die geteilte Stadt immer mehr an Bedeutung für die Branche, was sich nach der Wiedervereinigung kaum änderte. Zumal die einst stolze Bankgesellschaft Berlin erst in Skandalen und dann in der faktischen Pleite versank und vom Senat mit Milliarden gestützt werden musste. Der Kern des Konzerns existiert zwar als Landesbank Berlin (LBB) bis heute. Die meisten der rund 6000 Mitarbeiter gehören jedoch faktisch zur angeschlossenen Sparkasse, nur in wenigen Geschäftsfeldern hat die Bank überregionale Bedeutung.
http://www.morgenpost.de/wirtschaft/...ch-Berlin.html



Quote:
Durch die geografische Lage kann die Deutsche Bank mit ihrem Zentrum für Risikomanagement die Finanzzentren in Frankfurt, London, New York und Asien über die verschiedenen Zeitzonen hinweg gut abdecken.
PM der Deutschen Bank

Berlin, du brauchst einfach nur zu sein und schon pwnst du...
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Alles ist möglich, Grenzen gibt es nur im Kopf.
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arbeitslosenquote, berlin, beschäftigung, finanzstand, haushalt, haushaltsüberschuss, schuldenstand, senat, wachstum, wachstumsrate, wirtschaftspolitik, wirtschaftswachstum

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