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Berlin » Berlin Talk | Potsdam & Umland


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Old August 30th, 2005, 09:32 PM   #61
trance-x
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...022812.asp#art
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(31.08.2005 )

Berlin und Brandenburg korrigieren Flughafenplanung
Neue Regelungen für Wohngebiete, mehr Lärmschutz: Landesregierungen reagieren auf Niederlagen vor Gericht. Hauptverfahren beginnt Februar 2006

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

links: BBI-Architektursimulation, eingepasst in die reale Landschaft


Berlin und Brandenburg haben die gemeinsame Landesplanung zum Großflughafen Schönefeld überarbeitet. Nachgebessert wurde beim Lärmschutz für die Anwohner, beim Schutz der Freiräume im „Speckgürtel“ und bei der Abwägung der Interessen anderer, dezentral gelegener Standorte in Brandenburg. Die Gemeinden und Träger öffentlicher Belange können bis zum 11. November ihre Anregungen und Bedenken gegen den veränderten Landesentwicklungsplan geltend machen. Mitte 2006 soll das Verfahren abgeschlossen werden.

Der Berliner Senat und die Landesregirung in Potsdam reagierten damit auf die juristische Schlappe vor dem Oberverwaltungsgericht in Frankfurt/Oder. Das Gericht hatte im Februar 2005 den Landesentwicklungsplan zum Flughafenstandort Schönefeld für nichtig erklärt. Damit wurde einer Klage der vier Anrainer-Kommunen Mahlow/Blankenfelde, Eichenwalde, Großbeeren und Schulzendorf in vollen Umfang stattgegeben. Die Gemeinden hatten sich in ihrer Planungshoheit unzumutbar eingeschränkt gesehen, weil ihnen die Ausweisung neuer Wohngebiete in bestimmten Zonen um den Airport verboten werden sollte.

Zwar ließ das Bundesverwaltungsgericht Anfang August die Revision gegen dieses Urteil zu. Trotzdem folgten beide Landesregierungen der Empfehlung von Juristen, den umstrittenen Landesentwicklungsplan „vorsorglich“ zu überarbeiten. Die Korrektur, die gestern in beiden Kabinetten beschlossen wurde, sei aber „keine Voraussetzung für den rechtlichen Bestand des Planfeststellungsbeschlusses“, versicherte die Standtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Denn auch die Planfeststellung zum Großflughafen muss erst noch Gnade vor dem Bundesverwaltungsgericht finden. Im April hatten die Leipziger Richter im Schnellverfahren einen vorläufigen Baustopp erlassen, um die Interessen der 4000 Kläger zu wahren, die den Ausbau des Flughafens Schönefeld verhindern wollen.

Planungs- und bauvorbereitende Arbeiten wurden durch das Urteil nicht berührt. „Aber das Gericht stellte anheim, uns ergänzend zu äußern“, sagte Junge-Reyer gestern. Das ist nun geschehen. Im neuen Planungsentwurf seien zum Beispiel die Planungszonen „hinreichend sicher dargestellt“ worden, erklärte die Senatorin. Außerdem seien die Regelungen zur Genehmigung neuer Wohngebiete rund um den Flughafen neu gefasst worden. Der Lärmschutz orientiere sich jetzt am Entwurf für ein neues Lärmschutzgesetz des Bundes und nicht nur an den geltenden Regelungen von 1972. Die Lärmschutzzonen wurden neu berechnet und wurden dadurch länger und schmaler.

Ob sich die planungsrechtlichen Korrekturen nicht nur auf die Revision, sondern auch auf das Hauptverfahren zur Planfestetllung positiv auswirken können, ließ Junge-Reyer offen. „Wir wollten aber nicht versäumen, die Rüge des Oberverwaltungsgerichts zu heilen und unsere planerischen Abwägungen zu vertiefen.“ Das Mammutverfahren in Leipzig soll nach Auskunft des Bundesverwaltungsgerichts am 7. Februar 2006 beginnen. Früher als erwartet. Der 4. Senat hat Musterklagen ausgewählt, die in der mündlichen Verhandlung, nach Themen sortiert, beraten werden.

Last edited by trance-x; August 30th, 2005 at 09:37 PM.
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Old August 30th, 2005, 09:44 PM   #62
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...022775.asp#art

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U 55: Ein Hauch von Hongkong im Untergrund
Emailleplatten für Fernost werden bald auch im Bahnhof der neuen Linie U 55 zu sehen sein. Stationen sind zum Teil zu groß geraten

Von Klaus Kurpjuweit



Es ist eine Strecke der Kuriositäten – die U-Bahn-„Linie“ 55, die im nächsten Mai den Verkehr zwischen dem Hauptbahnhof und der vorläufigen Endstation Brandenburger Tor aufnehmen wird. Mit 1900 Meter wird die Strecke eine der kürzesten U-Bahn-Linien weltweit sein. Zudem ist sie vom übrigen Netz völlig isoliert. Und kurz nach der Eröffnung muss sie schon wieder monatelang stillgelegt werden, weil noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. Dennoch gibt es im Untergrund einen Hauch von Welt, denn die Station Hauptbahnhof wird wie ein Bahnhof in Hongkong gebaut.

Schon der Bau der Strecke ist etwas Besonderes. Weil der Senat die Arbeiten erst beschlossen, dann gebremst und dann doch wieder gestartet hat, ist das Bauen schwierig. Nun fehlt der Platz im Untergrund. Um den mit Verspätung beschlossenen Bau des Bahnhofs Brandenburger Tor verwirklichen zu können, müssen die Fahrer der Betonmischer Maßarbeit leisten. Sie können ihre schweren Gefährte nur rückwärts durch die Tunnelröhre rangieren, mit zehn Zentimetern Abstand zur Wand.

Der Beton wird am anderen Streckenende, am Hauptbahnhof, durch eine „Materialeinlassöffnung“ in den Untergrund gepumpt, wo die Betonmischer warten. Sie waren mit Hilfe eines Krans in die Tiefe gebracht worden. Später sollen durch dieses Loch auch acht U-Bahn-Wagen auf die Gleise gesetzt werden, die dann den Tunnel acht Jahre lang nicht mehr verlassen sollen.

Weil die Strecke nicht mit dem übrigen Netz verbunden ist, richtet die BVG für die acht Wagen eine Miniwerkstatt in der Abstellanlage am Hauptbahnhof ein – wie es einst die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe am Bahnhof Rosa-Luxemburg- Platz vorgemacht hatten. Damit verteuert sich aber auch der Betrieb für die Stummel-U-Bahn. Nur wenn ein großer Schaden auftritt, sollen die Waggons wieder per Kran an die Oberfläche kommen.

Improvisiert hat die BVG auch beim Innenausbau der Station im Hauptbahnhof. Das Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner, das den gesamten Hauptbahnhof geplant hat, entwarf für die U-Bahn eine Riesenhalle – 140 Meter lang, 11 Meter hoch und 19 Meter breit. „Viel zu groß“, wie BVG-Bauchef Uwe Kutscher stöhnt. Um Geld zu sparen, werden die Wände jetzt nur fünf Meter hoch mit weißen Emailleplatten verkleidet. Darüber werden die Betonwände nur gestrichen und farbig angestrahlt.

Die Platten stammen von einer sächsischen Firma, die einen Auftrag für Hongkong erhalten hatte. Für die BVG produzierte sie nun gleich mit. Doch auch hier gibt es etwas Besonderes: Zwölf historische Ansichten von alten Fernbahnhöfen Berlins werden die Wände schmücken.

Zu groß geraten ist auch der Bahnhof Reichstag nach Plänen von Axel Schultes und Charlotte Frank. Er sollte die Verbindung zum geplanten Bundesforum und zum Paul-Löbe-Haus des Bundestags herstellen. Doch durch das Forum, in dem Schultes die Ausstellung „Fragen an die Deutsche Geschichte“ unterbringen wollte, soll weiter eine Straße führen, und der Bundestag hat sich im Untergrund eingemauert. Die Verbindungsgalerien im Bahnhof sind nun funktionslos.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 will die BVG den Pariser Platz baustellenfrei gemacht haben. Wann an der U 5 bis zum Alexanderplatz weitergebaut wird, steht nicht fest. Die BVG würde am liebsten sofort loslegen, doch der Senat zieht – noch – nicht mit.

Last edited by trance-x; August 30th, 2005 at 11:03 PM.
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Old August 30th, 2005, 09:48 PM   #63
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Last edited by trance-x; August 30th, 2005 at 09:55 PM.
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Old August 30th, 2005, 11:12 PM   #64
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http://www.welt.de/data/2005/08/31/768295.html
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Fluggesellschaft Easyjet will den Berliner Fernsehturm anmalen
Bauwerk soll orangefarben leuchten - Telekom lehnt Antrag ab

von Katrin Schoelkopf



Von Katrin Scholekopf Der britische Billigflieger Easyjet beherrscht seit dem vergangenen Jahr den Himmel über Berlin. Aber nicht nur am Himmel, sondern auch am Boden hinterläßt der Low-Cost-Carrier seine Spuren. Die Farbe Orange mit originellem Werbetext - wir erinnern uns an "Kein Tomatensaft" oder "Budapestchen" und "Neapelchen" - ist im Stadtbild nicht zu übersehen. Dessen aber nicht genug: Nun hat der Billigflieger ganz Großes vor und will hoch hinaus. Er will Berlins höchstes Gebäude, den Fernsehturm am Alex, erobern und ihn aus seinem Graue-Maus-Dasein befreien.

Orange soll der 368 Meter hohe Turm nun werden. Gestrichen oder in Folie eingepackt, das ist noch nicht ganz klar. "Aufmerksamkeit ist alles", sagt Oliver Aust von Easyjet. "Wir wollen weithin sichtbar sein. Und da wäre der Fernsehturm im orangefarbenen Easyjet-Kleid ein richtiger Knaller." Eine sechsstellige Summe will die Fluggesellschaft dafür springen lassen. Ein Antrag an die Telekom als Besitzer des Turms wurde bereits vor zwei Wochen gestellt.

Doch von dort heißt es nun "Nein"; man kann sich mit der Idee überhaupt nicht anfreunden. "Der Fernsehturm wird an Dritte nicht für Werbezwecke zur Verfügung gestellt", sagt die Sprecherin der Telekom, Corinna Kielwein. Der 1969 errichtete Turm stehe unter Denkmalschutz. Da sei ein wie auch immer geartetes orangefarbenes Mäntelchen abträglich. Grundsätzlich widerspreche so eine Aktion der Unternehmenspolitik der Telekom. Eine Absage wird dem Billigflieger also bald ins Haus fliegen. Doch dem fällt aber sicher etwas Neues ein. Wie wäre es denn zum Beispiel mit dem Lehrter Bahnhof? schoe

Artikel erschienen am Mi, 31. August 2005
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Old August 31st, 2005, 03:04 AM   #65
cello1974
 
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And it had Germany's first mosque, built in 1926:
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Old August 31st, 2005, 07:49 PM   #66
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http://morgenpost.berlin1.de/content...in/776486.html
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In die Röhre geschaut
U 55 im Rohbau fertig -
Zur Fußball-WM rollt Shuttlezug



Die Tunnelröhre ist mittels Schildvortrieb gebaut worden. Ab Herbst werden die Gleise verlegt
Foto: dpa/dpaweb

Von Sabine Flatau

Die BVG ist wild entschlossen, ihre Zusage zu halten: Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fährt der erste Zug der sogenannten Kanzlerlinie U 55 zwischen Pariser Platz und Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof - wenn auch im provisorischen Shuttlebetrieb mit zwei Wagen. Wenn der Ball rollt, wird auch der Pariser Platz ohne Baustelle sein. "Zumindest, was die BVG angeht", verspricht Thomas Necker, BVG-Vorstand Betrieb. Verantwortliche der Verkehrsbetriebe informierten gestern über den Stand der Arbeiten im Tunnel, der bereits im Rohbau fertig ist.

Fast zwei Kilometer lang ist die Strecke. Maschinen, Bauteile und Beton gelangen durch eine 18 mal 4 Meter große Öffnung nördlich vom Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof in die Tiefe von rund 12 Metern. Eine Meisterleistung vollbringen die Fahrer der Betonmischer, die ihren Lkw vollbeladen und bis unter den Pariser Platz rückwärts durch die Röhren fahren. Nur wenige Zentimeter liegen zwischen Wänden und Außenspiegel. Auch die U-Bahnwagen sollen durch die große Öffnung eingelassen werden und acht Jahre lang, bis zur nächsten technischen Hauptuntersuchung, in der Tiefe bleiben. Für sie wird eine unterirdische Werkstatt angelegt. Nur rund 2,5 bis drei Minuten dauert eine Fahrt.

Ein imposantes, wenn auch überdimensioniertes Bauwerk ist die 140 Meter lange und 19 Meter breite Bahnsteighalle des U-Bahnhofs Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof. Ihre Höhe beträgt elf Meter, erforderlich wären nur etwa vier Meter. "Eine großzügige Architektur", sagt Uwe Kutscher, Leiter der Bauabteilung U-Bahn. Allerdings bereite sie einige Probleme, etwa bei der Gestaltung der großen Wände und beim aufwendigen Graffitischutz. Bis zu einer Höhe von fünf Metern werden die Wände mit Emailleplatten belegt. Zwölf Motive von Berliner Fernbahnhöfen werden aufgedruckt.

Wo der Tunnel unter der Spree verläuft, sind Wehrtore eingebaut, die bereits funktionsfähig sind und das Bauwerk gegen eindringendes Wasser abschotten können.

Die U-Bahn wird 2007 fertiggestellt und eingleisig fahren. Die Schienen werden ab Herbst 2005 bis Anfang 2006 verlegt. Größtenteils verläuft die Kanzlerlinie unter sensiblen Bauwerken, etwa am Pariser Platz und am Reichstag. Deshalb sorgt das sogenannte Masse-Feder-System für einen besonderen Lärmschutz. Tröge aus Stahlbeton werden auf einer elastischen Schicht aufgebracht, so daß Schwingungen nicht an die Tunnelwände weitergegeben werden. Die Tröge nehmen Schotter, Holzschwellen und Schienen der U-Bahn auf.

Den Rohbau des U-Bahnhofs Reichstag hat Architekt Axel Schultes aus poliertem Sichtbeton gebaut. 30 Oberlichter ermöglichen, daß man tagsüber Energie einsparen kann. Der Boden wird aus hellgrünem Gneis angelegt.
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Old August 31st, 2005, 08:22 PM   #67
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hier noch als nachtrag zur easyJet-story weiter vorne eine simulation ...

http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/776501.html
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Old September 3rd, 2005, 02:16 AM   #68
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http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/777143.html

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Werbung an der Fassade finanziert Sanierung der Gedächtniskirche
Charlottenburg



Alles blau: die verhüllte Fassade des Kirchengebäudes
Foto: Peters



Seit gestern hüllt ein meterhohes, 2075 Quadratmeter großes Werbeplakat die Fassade des neuen Kirchengebäudes der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz vollständig ein. Noch bis Ende des Monats sorgt ein Münchener Telekommunikationsunternehmen für den blauen Farbtupfer am Kudamm. Die Werbeaktion soll mit wechselnden Partnern bis Anfang 2006 fortgesetzt werden.

Die kompletten Einnahmen erhält die Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, um damit unter anderem die Sanierungsarbeiten an der Betonwaben-Fassade des kleinen Kirchengebäudes zu finanzieren. Darüber hinaus muß am Turm der Gedächtniskirche gearbeitet werden. Und auch das Podest, auf dem die Kirchengebäude stehen, soll wieder hergerichtet werden. Die Kosten, die im sechs- bis siebenstelligen Bereich liegen, sollen über die Werbeaktion beglichen werden.
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Old September 4th, 2005, 04:37 PM   #69
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http://host1.tagesspiegel.de/newstic....php?id=373417
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04.09.2005 15:16



Lebensgroßes Mammut am Ostbahnhof
- Ausstellung mit Tiermodellen


Berlin (dpa/bb) - Die sieben Meter hohe Nachbildung eines Mammuts wacht von Montag an über den Berliner Ostbahnhof. Unter dem Titel «Eiszeit - Die Erben der Dinosaurier» werden in der Bahnhofshalle bis 24. September 20 lebensgroße Tiermodelle ausgestellt - darunter ein sechs Meter langes Riesenfaultier und ein 500 Kilo schwerer Säbelzahntiger. Nach Angaben der Deutschen Bahn können sich Schulen und Kitas unter der Berliner Telefonnummer 297 367 20 auch zu speziellen Führungen anmelden.
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Old September 7th, 2005, 08:03 AM   #70
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...037497.asp#art

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Bahn frei für Investoren
Am Leipziger Platz kann man künftig schnellerbauen

Zukunft des Wertheim-Areals ist weiter offen


Die Landesregierung will es Investoren einfacher machen, zwischen Leipziger Platz und Wilhelmstraße zu bauen. Gestern beschloss der Senat einen neuen Bebauungsplan für das prominente Gelände im Stadtzentrum. Damit sind die bebaubaren Brachflächen formal getrennt von jenem Teil des ehemaligen Wertheim- Areals, auf dem wegen offener Rechtsfragen weiterhin nicht gebaut werden kann. „Der Plan hilft, eine Lücke zu schließen und schafft die Voraussetzung für weitere Investitionen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) nach der Senatssitzung.

Bisher mussten Investoren, von denen auf dem Gelände bereits ein Dutzend gebaut hat, einen komplizierten Weg gehen, sagte die Senatorin. In jedem Fall mussten Senat und Abgeordnetenhaus über die Bauanträge entscheiden. Jetzt gebe es für künftige Vorhaben einen generellen Plan, der nicht in jedem Einzelfall neu beschlossen werden muss. Davon profitieren nach Angaben der Verwaltung vor allem Investoren für die beiden nördlichen Ecken des Areals, wo sich größere Brachflächen befinden. Nach Schätzung der Bauverwaltung sind auf dem bebaubaren Teil des Areals Investitionen in Höhe von 500 bis 600 Millionen Euro möglich. Das sagte Junge-Reyers Referatsleiter Gerhard Stanierowski.

Gebaut wird bereits auf dem Grundstück nördlich von Bundesrat und Bundesfinanzministerium. Hier errichtet die Bauwert-Gruppe auf dem früheren Gelände der Disco „Tresor“ drei Neubauten. Sie sollen Büros, Wohnungen und Läden Raum geben, der Abschluss der Bauten ist für 2007 geplant.

Keinen Fortschritt gibt es weiterhin auf dem Gebiet zwischen dem alten Tresor-Standort und dem östlichen Rand des Leipziger Platzes. Um dieses Grundstück, das bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten der jüdischen Unternehmerfamilie Wertheim gehörte, gibt es nach wie vor einen Rechtsstreit zwischen den Wertheim-Erben und dem Karstadt-Konzern. Solange der anhält, ist dort keine Bauplanung möglich, sagte Senatorin Junge-Reyer. Dem Senat seien die Hände gebunden, da es sich um eine zivilrechtliche Auseinandersetzung zwischen privaten Parteien handele. lvt

http://www.taz.de/pt/2005/09/07/a0201.nf/text
Quote:
Schneller bauen am Leipziger Platz
7.9.2005 ...

Die Bebauung des Leipziger Platzes kann unabhängig vom Streit um das Wertheim-Erbe fertig gestellt werden. Gestern beschloss der Senat eine Teilung des Bebauungsplans und damit eine Vereinfachung der Baugenehmigungen. Dieser Plan schließe die Lücke am Leipziger Platz, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Die Voraussetzungen seien geschaffen, dass trotz der Auseinandersetzung zwischen den früheren Besitzern des Wertheim-Geländes und dem Karstadt-Konzern auf den benachbarten Grundstücken gebaut werden könne. In dem Streit geht es um Entschädigungen für von den Nazis enteignete Grundstücke im Wert von bis zu 500 Millionen Euro. DPA

Last edited by trance-x; September 7th, 2005 at 08:21 AM.
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Old September 8th, 2005, 03:50 AM   #71
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http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/777805.html
Quote:
Namensstreit: Statt Alex nun Alexanderstraße
Mitte

Im Streit um die künftige Bezeichnung von Straßen rings um den Alexanderplatz hat das Bezirksamt eine erste Entscheidung getroffen. So soll der Bereich zwischen Karl-Liebknecht- und Grunerstraße (heute Alexanderplatz 3-7) nach dem Alex-Umbau "Alexanderstraße" heißen. Damit wird ein Votum der Bezirksverordneten aufgehoben, die sich 2004 für eine Benennung nach der Pianistin Clara Wieck ausgesprochen. Das war bei Anrainern auf Protest gestoßen, da sie auf die bekannte Adresse "Alexanderplatz" nicht verzichten wollen. "Wir haben einen fairen Kompromiß gefunden", hofft Bezirksbürgermeister Joachim Zeller (CDU). Vertagt wurde dagegen die Entscheidung zum Bereich vor dem künftigen Einkaufszentrum "Alexa". Der Verwaltungsvorschlag "An der Alexa" war im Bezirk auf breite Ablehnung gestoßen.

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Old September 8th, 2005, 03:52 AM   #72
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http://morgenpost.berlin1.de/content...ke/777803.html

Quote:
Lücke an der Leipziger Straße wird geschlossen
Mitte
Gegenüber vom Finanzministerium werden derzeit drei Baugruben ausgehoben. Dort errichtet die Bauwert drei Wohn- und Geschäftshäuser nach den Plänen der Architektenbüros Patzschke & Partner sowie Grüntuch/Ernst. Investitionsvolumen: 30 Millionen Euro. Der Lückenschluß an der Leipziger Straße kommt endlich voran.

Insgesamt allerdings stecken rund um den Leipziger Platz für zahlreiche Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von etwa 600 Millionen Euro die Pläne noch in den Schubladen: Für das Areal neben der Kanadischen Botschaft sucht das Deutsche Reisebüro einen Käufer, die Baugenehmigung für den Automobilclub von Deutschland (AvD) der ein Grundstück neben dem Mossepalais besitzt, liegt vor.

Um die 20 000-Quadratmeter-Brache in der nordöstlichen Ecke des Platzes streiten sich immer noch die Wertheim-Erben und der Karstadt-Konzern. Weitere Areale gehören der Deutschen Bahn und dem Bund. Um deren zügige Bebauung voranzubringen, hat der Senat beschlossen, einen Bebauungsplan ins Abgeordnetenhaus einzubringen. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD): "Wir schaffen damit die Voraussetzung, daß - unabhängig von der juristischen Auseinandersetzung zwischen Wertheim-Erben und Karstadt - auf den benachbarten Grundstücken gebaut werden kann." Der Bebauungsplan werde das Genehmigungsverfahren um mehrere Monate beschleunigen, so die Senatorin: "Wenn das Abgeordnetenhaus dem Plan zustimmt, muß nicht mehr jedes einzelne Projekt mit Senat und Parlament, sondern nur noch mit unserer Behörde abgestimmt werden."

Im Bebauungsplan wird festgelegt, daß nach dem Entwurf von Hilmer/Sattler das Oktogon des Leipziger Platzes wieder entsteht. Außerdem müssen die Häuser auf der nördlichen Seite der Leipziger Straße bis zur Wilhelmstraße mit Arkaden versehen werden.
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Old September 8th, 2005, 04:08 AM   #73
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...039558.asp#art

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Tunnel öffnet noch später
Software für Tiergartenunterführung ist fehlerhaft. Leitzentrale funktioniert


Die Freigabe des Straßentunnels der B 96 unter dem Tiergarten wird sich weiter verzögern. Die für gestern vorgesehene Eröffnung der 2,4 Kilometer langen Röhren war bereits verschoben worden. Danach sollten die Autos Anfang November freie Fahrt erhalten. Doch jetzt will sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) auf gar keinen Termin mehr festlegen: „Erst muss klar sein, dass alle Sicherheitsanforderungen erfüllt sind“, sagte Junge-Reyer gestern. Und so weit ist man noch lange nicht.

Die für das Zusammenspiel der Technik in den neuen Röhren erforderliche Software für die Computer, „Dirigent“ genannt, ist verspätet geliefert worden und sei außerdem fehlerhaft, so die Senatorin, die darüber spürbar verärgert ist. Nach der Übergabe der Technik ist noch ein etwa sechswöchiger „Probeechtbetrieb“ im Tunnel vorgesehen. „Die Sicherheit geht vor“, betonte Junge-Reyer.



Der Senat hat bei der Tunnelsicherheit seine Hausaufgaben bereits gemacht. Gestern konnte Junge-Reyer zusammen mit Staatsekretärin Iris Gleicke (SPD) aus dem Verkehrsministerium die modernisierte und erweiterte Tunnelleitzentrale, das Herz der Sicherheitseinrichtungen, übergeben. Der Umbau hat rund 2,15 Millionen Euro gekostet. Bezahlt hat der Bund. Die Anlage an der Scharnweberstraße in Reinickendorf kontrolliert jetzt sieben der zehn längeren Tunnel in der Stadt. Rund 100 Kameras überwachen den Verkehr; mit dem Tiergartentunnel kommen weitere 100 hinzu. Zu sehen sind die Bilder auf 26 Monitoren. Auch alle technischen Anlagen werden von der Leitzentrale aus überwacht, die im Gefahrenfall direkt eingreifen kann.

Bei einem Brand wird die Zufahrt zum Tunnel sofort gesperrt. Für größere Einsätze gibt es in der Tunnelleitstelle extra einen Platz für einen Feuerwehrmitarbeiter. Öffnet jemand im Tunnel eine der Notausgangstüren, löst dies auch in der Zentrale sofort einen Kontakt zur Kamera aus. Doch auf die Bilder allein verlassen sich die Mitarbeiter nicht. In den Tunneln gibt es auch automatische Brandmeldeanlagen, Notbeleuchtungen, Luftgütemessgeräte, Notrufstationen und Löschwasserversorgungsanlagen.

Sogar Einzelhinweise an Autofahrer sind möglich. Ist ein Falschfahrer unterwegs, den die Leitzentrale am Monitor sieht, können die Mitarbeiter per Lautsprecher mit dem Fahrer Kontakt aufnehmen. Der Ruf wird gleichzeitig über den Verkehrsfunk im Radio übertragen.

Die erste Überwachungsstation in Berlin wurde 1979 eingerichtet. Doch erst seit den Brandkatastrophen in Alpentunneln ist die Leitstelle rund um die Uhr besetzt. 25 Mitarbeiter gehören zum „Tunnelmamagement“.Klaus Kurpjuweit
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Old September 8th, 2005, 04:10 AM   #74
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http://www.guter-rat.de/content/news/index_p6.html

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Städtevergleich: München bleibt Spitze, die Hauptstadt rückt vor

München bleibt die Stadt mit der größten Lebensqualität in Deutschland. Die bayerische Landeshauptstadt habe damit in einem Städtetest - vor Stuttgart und Dresden - zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz belegt, teilte das Europas größtes Immobilien-Magazin «Bellevue» mit. Das Schlusslicht der zehn Städte bildete in diesem Jahr Hannover. Größter Aufsteiger war Berlin: Die Hauptstadt rückt von Rang neun auf den sechsten Platz vor - so deutlich habe sich keine andere Metropole verbessert. Damit liegt die Stadt nur knapp hinter Düsseldorf und deutlich vor Hamburg. Berlin habe in drei Kategorien (Medizinische Versorgung, Tourismus und Verkehr) jeweils den zweiten Platz und in der Sparte Immobilien den dritten Platz belegt. In der Kategorie Arbeitsplatz, Einkommen und Beschäftigung sei Berlin jedoch auf dem letzten Platz gelandet. Auf der Suche nach der deutschen Großstadt mit der größten Lebensqualität nimmt das Magazin mit Hilfe von Statistischen Ämtern und anderen öffentlichen Stellen zehn deutsche Städte in zehn Kategorien und 50 Unterrubriken unter die Lupe. Dabei fallen den Angaben zufolge Kriminalitätsdaten ebenso ins Gewicht wie Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen, Ausbildungsmöglichkeiten oder die Größe der städtischen Erholungsflächen. Die Rangliste: 1. München, 2. Stuttgart, 3. Dresden, 4. Frankfurt, 5. Düsseldorf, 6. Berlin, 7. Hamburg, 8. Köln, 9. Leipzig, 10. Hannover. (16.8.05)
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Old September 8th, 2005, 04:13 AM   #75
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...039436.asp#art

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Königliches Raumgefühl
Neuer Flügel im Schloss Charlottenburg wurde zur hochmodernen Ausstellungsfläche umgebaut


Unter der Wohnung des Alten Fritz tut sich was: Wenn am 19. Oktober die Ausstellung „Die Kaiser und die Macht der Medien“ im Schloss Charlottenburg beginnt, hat das Erdgeschoss des „Neuen Flügels“, in dem einst Hofdamen und Kavaliere flanierten, eine Premiere. Seine sieben Räume, von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für rund 1,6 Millionen Euro nahezu fertig umgebaut, gehören dann zu den modernsten und sichersten Ausstellungsräumen Berlins.

Friedrich II. steht als Bauherr auf dem modernen Bauschild am Eingang, was vielleicht ein wenig irritiert. Aber er hat den Gebäudeteil, der sich von der Architektur des Hauptgebäudes unterscheidet, nun mal 1740 vom Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichten lassen. Auf dem Bauschild stehen natürlich auch die Namen des Architekten Winfried Brenne und einer Klimatechnikfirma, die den Neuen Flügel in 15-monatiger Planungs- und Bauzeit jetzt wirklich zu einem neuen Flügel umgestalteten.

Im Obergeschoss blieb dabei aus Denkmalschutzgründen alles beim Alten. Aber unter der Pracht der Goldenen Galerie und der einstigen Wohnung Friedrichs ist auf 570 Quadratmetern modernste Technik installiert worden. Bauleiter Ayhan Ayrilmaz sprach gestern von denkmalgerechter Sanierung, die höchsten weltweiten Anforderungen genüge – auch denen der Versicherer an Raumklima, Brandschutz und Sicherheit. Damit könnten wertvollste Ausstellungen gezeigt werden. Die hohen Fenster sind innen mit zusätzlichen Scheiben versehen und einzeln klimatisiert, die Räume für Temperaturen von 15 bis 22 Grad ausgelegt.

Die alten, hohen Schiebefenster lassen sich nicht mehr per Hand öffnen. Luft wird über Schlitze ausgetauscht, und wenn’s qualmt, öffnen sich die Fenster automatisch. Klimafühler messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Wo heute in der Decke noch Löcher gähnen, werden dezent Kameras installiert, die wie ein Chamäleon in alle Richtungen gucken. An der Decke hängen Schienensysteme fürs Licht, im Parkettfußboden, der zum großen Teil erhalten blieb, wurden Kabelschächte versteckt. Die Möglichkeiten für Wechselausstellungen scheinen unbegrenzt. „Ein Spielfeld für Ausstellungsarchitekten“, sagte der Bauleiter.

Friedrichs Flügel war mit anderen Teilen des Schlosses im Krieg bis auf die Grundmauern zerstört und zwischen 1956 und 1960 originalgetreu aufgebaut worden. Die Räume im Erdgeschoss erhielten aber einen anderen Grundriss, um sie für Ausstellungen zu nutzen. Von 1963 bis 1984 stellte das Kunstgewerbemuseum aus, dann zeigte sich bis 2001 die Galerie der Romantik mit Gemälden aus der Nationalgalerie. Seitdem lagen die Räume brach.
Christian van Lessen
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Old September 8th, 2005, 04:16 AM   #76
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...039555.asp#art

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Garbáty-Villa in Pankow verkauft

Die Villa des ehemaligen jüdischen Zigarettenfabrikanten Josef Garbáty in Pankow hat einen neuen Eigentümer. Der Liegenschaftsfonds hat das denkmalgeschützte Haus nach eigenen Angaben an eine Privatperson verkauft, die dort einziehen wolle. Das 330 Quadratmeter große Gebäude stammt aus dem Jahr 1906. Bauherr war Josef Garbáty-Rosenthal, der sein 1881 gegründetes Zigarettenunternehmen in Pankow von hier aus fortführte. Bis zu 1600 Menschen beschäftigte er. 1939 musste die Familie in die USA emigrieren, nachdem ihr Besitz vom nationalsozialistischen Regime zwangsweise verkauft worden war.

In der DDR wurde der Betrieb unter dem Namen „VEB Garbáty“ ins Volkseigentum überführt und 1960 mit dem „VEB Josetti“ zur „Berliner Zigarettenfabrik“ zusammengelegt. 1998 hatten Einwohner gegen den Einzug der rechtsradikalen Republikaner protestiert, die hier zwischenzeitlich ihre Bundeszentrale eingerichtet hatten. Zuletzt war der Verein Kunsthalle Berlin Pankow Mieter. oew


ps: Pankow-Page/Infos und Fotos zur Villa von "Garbaty", der Zigaretten-Fabrikgebaeude, des Waisenhauses ...
http://www.ansichtskarten-pankow.de/pankowgarbaty1.htm

Last edited by trance-x; September 8th, 2005 at 04:31 AM.
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Old September 8th, 2005, 04:21 AM   #77
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...993593.asp#art

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Mittegefühl am Ku’damm
Mit dem „Fritznielsen“ erobert das Konzept der Wohnzimmerbar den Westen


In Mitte oder Prenzlauer Berg wäre das nichts Ungewöhnliches: ein Laden geht Pleite, und ehe ein neuer Mieter kommt, zeigen ein paar Studenten Filme, richten eine provisorische Bar oder Galerie ein. In Wilmersdorf hat sich dieser Trend noch nicht durchgesetzt, obwohl auch hier Geschäftsräume leer stehen. Das „Fritznielsen“ von Niels Eixler und Fritz Bleuler am S-Bahnhof Halensee bringt das Flair der Ostbezirke in den Westkiez.

Wie die beiden Namensgeber ist auch das Ladengeschäft Jahrgang 1965. Auf ausgemusterten Polstersesseln und Plastikgartenstühlen lümmeln Studenten, Künstler und Nachbarn. Zur Fußball–EM 2004 starteten die beiden Inhaber im „Fritznielsen“ eine Fußballlounge, sozusagen als Testphase. Seit Februar 2005 haben sie regulär geöffnet. Geburtstage, Hochzeiten und Filmpremieren wurden seitdem hier gefeiert. Auf Großleinwand zeigten die Radsportfans die Tour de France. Eine Boxlounge ist in Planung. Jeden ersten Freitag im Monat gibt es eine brasilianische Performance-Nacht. Auch das TV-Duell zwischen Merkel und Schröder lief hier. „Wir machen, was uns selbst Spaß macht“, sagt Niels Eixler.

Durch die Aktion „Jazz hilft“, mit der die Betreiber die Tsunami-Hilfe von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützte, handelte sich das Lokal den Ruf eines Jazzclubs ein. „Wir haben nichts gegen die Musik, aber gegen das angestaubte Image“, sagt Niels Eixler. Ihm gefällt Jazz besonders mit Hiphop- und Rockeinflüssen. Er identifiziere sich eher mit Szeneläden wie dem „Kumpelnest“ oder dem „White Trash“.

Gerne sitzen die Barbetreiber auf der Halensee-Brücke und sinnieren über West-Berlin. „Man kann gar nicht glauben, dass nicht weit von hier vor der Wende das Zentrum der Popkultur war“, sagt Niels Eixler und denkt an den legendären „Dschungel“ in der Nürnberger Straße. „Aber vielleicht gibt es bald einen Trend wie im Osten, wo man noch mit wenig Geld kreativ arbeiten kann.“ Dem Westen wollen die beiden Barbesitzer aber treu bleiben. Schon sehen sie sich nach einer zweiten Location in der Nähe ihrer Bar um. „Ein ganzes ,Fritznielsen'-Imperium – das wäre toll“, sagt Fritz Bleuler. Judith Jenner

Fritznielsen, Kurfürstendamm 129a, Wilmersdorf, Donnerstag bis Sonnabend ab 20 Uhr, www.fritznielsen.de
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Old September 8th, 2005, 04:24 AM   #78
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/in...039711.asp#art

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Lüders-Haus: Bund einig mit Wertheim-Erben

Der Bund und die Erben der ehemaligen Kaufhaus-Familie Wertheim sind sich einig. 17,3 Millionen Euro ist die Regierung bereit zu zahlen, weil das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Spreebogen im Wesentlichen auf Grundstücken steht, die der im Dritten Reich vertriebenen Familie gehören. „Die Summe ist ein Kompromiss“, sagte Matthias Druba, Anwalt der Wertheim-Erben. Gefordert hatten die Erben zwischen 30 und 35 Millionen Euro Entschädigung.

Der Bund hatte zunächst 2,9 Millionen Euro geboten – „ein Witz“, wertete Druba. Dass die Erben nunmehr auf die geforderte Millionensumme verzichten, habe Vorteile für beide Seiten, so Druba. Der Bund werde umgehend zahlen und ein langwieriger Streit, der für beide Seiten zunehmend unangenehm war, sei damit zu Ende. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hatte sich bei der Eröffnung des Lüders-Hauses im Jahr 2003 dafür ausgesprochen, berechtigte Forderungen schnell zu prüfen und durchzusetzen. Im Lüders-Haus ist unter anderem die Bibliothek des Bundestages untergebracht. oew
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Old September 8th, 2005, 05:00 AM   #79
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IFA 2005 ... FotoTour durch die technischen Highlights ...

http://www.tagesspiegel.de/fototoure...x.asp?Tour=549

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Old September 10th, 2005, 08:25 PM   #80
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@ Nodder: Du kannst noch folgende Projekte in deine Liste hinzufügen.

Römischer Hof (Palazzo Italia unter den Linden)
http://www.vivico.com/deutsch/Immobi...bung/index.php



Botschaft von Saudi Arabien
http://www.wf-sfbau.de/portal/alias_...opDefault.aspx



Botschaft von Korea
http://morgenpost.berlin1.de/z/photo...c46eafbbc45569

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