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Old November 18th, 2015, 03:29 PM   #81
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17.11.2015 – Mit 85 Teilnehmern waren die Räumlichkeiten des Schulbauhofs der Linzer HTL1 Bau & Design am 12. November vollbesetzt. Grund dafür war das aktuelle Praxisforum "Holz im Verbund", welches vom Technologie- und Innovations-Management (TIM) sowie proHolz Oberösterreich veranstaltet wurde. Mit Wiehag-Projektmanager Clemens Huber und Tragwerksplaner Richard Woschitz gewährten dort zwei anerkannte Branchenprofis Einblick in ihre Arbeit an zwei der spektakulärsten Holzbauprojekte der Welt: der Canary Wharf Crossrail Station in London sowie dem 24 stöckigen HoHo Wien in der Seestadt Aspern. Gemeinsam mit weiteren Forschern und Praktikern wurden die Potenziale des Holzhybridbaus ausgelotet und HBV-Träger in einem Live-Experiment am Biegeprüfstand auf Belastungsfähigkeit getestet.

1414 Holzträger, 20 Mann, 6 Monate

Die Bahnhaltestelle Canary Wharf Crossrail Station erinnert an ein Schiff, dessen krönenden Abschluss eine rund 300m lange Holzdachkonstruktion ausbildet. „Um die architektonischen Vorgaben zu erfüllen, haben wir die Konstruktion ein ganzes Jahr lang optimiert. Ursprünglich waren hochaufwändige zugefräste Holzteile geplant. Dann haben wir den Metallknoten komplexer gemacht, wodurch die Holzbauteile einfacher zu fertigen waren", erinnert sich Huber. Insgesamt wurden 1414 Holzträger, 72 Stahlträger, 564 Stahlknoten – davon 86 Anschlussknoten an Stahlbeton – und zwei doppelt gekrümmte Erdrohrträger in Altheim produziert und von einem 20-Mann-Team in nur sechs Monaten bis zur Übergabe im März 2014 montiert.

Zwei 7m-lange HBV-Träger mit 14cm starker Holz- und 10cm starker Betonschicht wurden im 4-Punkt-Biegeversuch getestet: Der eine Träger brach bei einer Maximallast von 11 Tonnen, der andere bei 14 Tonnen. © SimlingerZwei 7m-lange HBV-Träger mit 14cm starker Holz- und 10cm starker Betonschicht wurden im 4-Punkt-Biegeversuch getestet: Der eine Träger brach bei einer Maximallast von 11 Tonnen, der andere bei 14 Tonnen. © Simlinger

Hochhaus mit Holzhaptik

Mit 84m Höhe wird HoHo Wien nach der geplanten Fertigstellung 2018 das höchste Holzhochhaus der Welt sein. Die entscheidende Vorgabe für den Architekten Rüdiger Lainer war, ein Gebäude zu entwerfen, das den Baustoff Holz im wahrsten Sinn des Wortes spürbar macht. Daher wurde das Hoho Wien mit einem Betonkern samt angedockten Holzkonstruktionen sowie Decken aus Holz-Beton-Verbund geplant.

So wird das Holz in der Untersicht der Decken, in den Außenwand- und Fassadenelementen sowie den Stützen stets sicht- und fühlbar bleiben. Dass die Höhe des Gebäudes insbesondere die Statik vor ganz neue Herausforderungen stellt, liegt auf der Hand. „Das Hochhaus besteht aus drei Einzeltürmen, die sich gegenseitig stützen und ein intelligentes Aussteifungskonzept haben“, betonte Woschitz. Die maximale Horizontalverschiebung beträgt daher trotz der Höhe lediglich 62mm. Zudem wird die durch die Höhe bedingte Stauchung der untersten Stütze um fünf Zentimeter durch fünf Zentimeter Überlänge kompensiert. „Wir haben die statischen Probleme gut in den Griff bekommen. Daher glaube ich nicht, dass mit der Höhe von 84m bereits das Limit erreicht ist. 100m sind für Holzhochhäuser durchaus realistisch“, ist Woschitz überzeugt.

Mit 11 Tonnen belastbar bei halbem Gewicht

Welche besonderen Materialeigenschaften Holz im Verbund mit Beton hat, brachte der Live-Versuch beim Praxisforum ans Licht. Dabei wurden zwei 7m lange Holz-Beton-Verbund-Decken (14cm starke Holzschicht im Verbund mit einer 10cm starken Betonschicht) auf einer 4-Punkt- Biegeversuchsanordnung bis zum Bruch getestet. Die Zugeigenschaften des Holzes und die Druckeigenschaften des Betons haben dabei wie erwartet perfekt ineinander gegriffen. Die Probekörper sind erst bei einer Belastung von 11 bzw. 14 Tonnen gebrochen – und das bei einem Gewicht von etwa der Hälfte einer herkömmlichen Stahlbetondecke gleicher Dimension.
http://www.holzbauaustria.at/index.php?id=111&tx_ttnews[tt_news]=6267&cHash=23bbe070b5d5cc0abd2be0472802e65b
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Old December 4th, 2015, 08:52 PM   #82
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08:42 von Patrizia Reidl
Holzhochhaus: Lieferanten stehen Schlange


Holzhochhaus in der Seestadt in Wien-Aspern / Bild: (c) OLN OFFICE LE NOMADE/UNBEKANNT

Wer beim Holzhochhaus in der Seestadt in Wien-Aspern Generalunternehmer wird, wird derzeit verhandelt. Die Kandidaten dafür sind Strabag, Porr und Handler Bau.


WIEN. Beim Immobilienentwickler Cetus laufen seit Tagen die Telefone heiß. Der Grund: In der Seestadt in Wien-Aspern beginnen im Frühjahr die Bauarbeiten für das Holzhochhaus (HoHo), das mit 84 Metern Höhe und 24 Stockwerken das bis dato weltweit höchste seiner Art sein wird. Die Investitionssumme inklusive Kosten für den Grundstückskauf soll 60 bis 65 Millionen € betragen.
„Wir bekommen täglich vier oder fünf Anrufe von Lieferanten, die an einem Auftrag interessiert sind“, sagt Romana Hoffmann, Pressesprecherin von Cetus Baudevelopment.

Vom Installateur bis zum Teppichlieferanten – vor allem kleine Unternehmen seien erpicht darauf, an dem prestigeträchtigen Projekt mitzuarbeiten. Weil noch nichts entschieden sei, gebe es weiterhin Gelegenheit für Firmen, ihr Interesse zu bekunden, sagt Hoffmann.

Wer den Auftrag als Generalunternehmer bekommt, verhandelt derzeit die Projektverantwortliche Caroline Palfy. Drei Baukonzerne – Strabag, Porr und Handler Bau – stehen zur Auswahl. „Den Zuschlag erhält, wer die besten Lösungen im Sinne des Gebäudes hat“, sagt Palfy. Ausschreibung gebe es keine. Im neuen Jahr soll bekannt gegeben werden, wer das Rennen gemacht hat. Palfys Anliegen ist es, Holz als Baustoff in den urbanen Raum zu bringen, auch weil es ein nachhaltiges Material sei und Treibhausgas reduziere.

Kritik an Ökobilanz

Weil das Gebäude zu knapp drei Vierteln aus Holz besteht und nur der Kern aus Stahlbeton, machen sich Holzproduzenten Hoffnungen auf Aufträge. So auch KLH aus Katsch an der Mur, Hersteller von Brettsperrholz, einer geleimten Massivholzplatte. „Als Pionier im Brettsperrholzsektor sind wir natürlich interessiert“, heißt es vom Unternehmen.

Aber auch die Steinindustrie will mitbauen. „Beton muss vorhanden sein, sonst funktioniert das nicht“, sagt Robert Schmid, Eigentümer des Baustoffherstellers Baumit. Er findet es „großartig, dass die Stadt Wien dieses Experiment zulässt“. Im Oktober wurde das Gebäude genehmigt. Gleichzeitig erwartet sich Schmid, dass wirklich nur massives Holz verwendet wird, keine verleimten Holzwerkstoffe. „Die Ökobilanz von verleimten Bauplatten ist nicht gut und Beton oder Ziegeln weit unterlegen.“ Palfy weist die Kritik zurück und gibt sich neutral: „Brettsperrholz oder Stahlbeton, beide haben Berechtigung. Ich stehe in der Mitte.“
http://wirtschaftsblatt.at/home/life...tehen-Schlange
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Old February 10th, 2016, 09:49 PM   #83
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Waltraud Langer präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 11. Februar 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

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Größtes Holzhochhaus der Welt: Wie der Wald zum Baustoff wird

Vor einigen Jahren waren Hochhäuser aus Holz noch reine Utopie. Doch inzwischen entstehen mehrstöckige Holzhochhäuser in Dornbirn, Graz, Berlin, München und London. In Wien soll in wenigen Monaten das größte Holzhochhaus der Welt in der Seestadt Aspern entstehen. 84 Meter soll es hoch sein. Lange Zeit war der Brandschutz ein Problem, doch das ist dank neuer Technologie behoben. Holz wird zum neuen, coolen Baustoff und drängt immer mehr in die Metropolen. Das freut auch die heimische Holzindustrie. Die erwirtschaftet mit knapp 1.400 Betrieben jährlich ein Produktionsvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro. Bericht: Marion Flatz-Mäser.

„Eco“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
http://www.ots.at/presseaussendung/O...ich-ausbezahlt
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Old February 13th, 2016, 09:08 AM   #84
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Hier der Link zum oben angeführten Eco Beitrag (noch 5 Tage verfügbar):
http://tvthek.orf.at/program/Eco/115...-Holz/11959025
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Old February 15th, 2016, 06:39 PM   #85
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Update HoHo Wien-Bau soll im Juni starten



Das mit 24 Geschossen höchste Holzhaus der Welt wächst vorraussichtlich ab Juni in die Höhe. Das mit 24 Geschossen höchste Holzhaus der Welt wächst vorraussichtlich ab Juni in die Höhe. © www.schreinerkastler.at

15.02.2016 – Oliver Sterl, Architekt und Geschäftsführer des Architekturbüros Rüdiger Lainer & Partner hat vergangen Freitag am Holzbauparlament in Salzburg über Neuigkeiten zum höchsten Holzhaus der Welt, dem HoHo Wien, gesprochen.

Noch immer wurden weder das ausführende Unternehmen noch der Holzlieferant bestimmt. Angebote mehrerer Firmen liegen vor, die derzeit vom Bauherrn Cetus Baudevelopment geprüft werden. Sterl betonte dabei, dass man sich diesbezüglich nicht für das billigste Angebot entscheiden werde, sondern, dass – nach dem "Best-Offer"-Prinzip – jenes Angebot mit dem besten Gesamtpaket (hier spielen auch Haftungsübernahmen eine entscheidende Rolle) zum Zug kommen werde.
Architekt Oliver Sterl; © RLP ArchitekturArchitekt Oliver Sterl; © RLP Architektur
Endgültige Baugenehmigung steht noch aus

Obwohl die Brandschutztests für die zum Einsatz kommenden Holz-Beton-Verbunddecken mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurden und das Gebäudesystem als solches bereits von den entsprechenden Behörden durchgewunken wurde, konnte man noch keine endgültige Baugenehmigung erwirken, so Sterl. Diese hat sich aufgrund der Baugrube verzögert – es waren noch Fragen bezüglich der Absickerung zu klären. Allerdings sei die finale Baugenehmigung jeden Tag zu erwarten. Im Juni soll dann in Aspern mit dem Bau begonnen werden.
Zusatzinfos:

Für das 84m hohe HoHo Wien werden 3.600m3 Holz verbaut. Das errechnete CO2-Einsparungspotenzial beläuft sich auf 2800t.
die berechnete Maximalsetzung des Gebäudes über eine Höhe von 84m liegt bei 8,4cm. Die Decken werden aber schon minimal geneigt eingebaut, so dass die Setzung ausgeglichen werden kann.
das HoHo Wien soll nach außen auf seine inneren Werte aufmerksam machen: In den unteren Geschossen kommt eine Fassade aus auswechselbaren Holzlatten zum Einsatz. Der Großteil der Gebäudeoberfläche wird aber von einer Fassade aus Holzbeton umhüllt, die an die Optik einer Baumrinde angelehnt ist.
Im Brandversuch (90 Minuten bei 1000°C) hat sich die Kerntemperatur der HBV-Decken um nur 10°C erhöht. Die entstehende Kohleschicht des Holzes schützt im Brandfall den Kern.
http://www.holzbauaustria.at/index.php?id=111&tx_ttnews[tt_news]=6371&cHash=3dc6b79d512f9ab18979ec9c79d96cf3
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Old March 4th, 2016, 10:46 PM   #86
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Das Bauwesen ist nicht gerade bekannt dafür, mit seinen Begriffen Gefühle zu erzeugen. Pfosten-Riegel-Fassade. Stahlbetonträger. Spüren Sie etwas? Doch fällt das Wort „Holzhaus“, reiht sich in unseren Köpfen sogleich Bild an Bild: Wir sehen die kanadische Blockhütte, das schwedenrote Haus mit Bootssteg, die einsame Berghütte aus verwittertem Fichtenholz. Als offenbar unverzichtbare Beigaben fallen einem gleich noch der knisternde Kamin ein, knarzende Holzdielen und dieser harzige Geruch, der einem auch mit geschlossenen Augen verrät, in was für einem Haus man sich befindet. Die meisten Menschen befällt dieses heimelige, etwas sehnsüchtige Gefühl - nach Gemütlichkeit, einem Zurück zur Natur, Stadtflucht.

Wahrscheinlich gibt es nur noch einen anderen Begriff aus der Welt des Bauens, der ebenso starke Bilder hervorruft: Hochhaus. Auch wer daran denkt, denkt das Material gleich mit: Stahl, Beton und Glas, all die Stoffe, aus denen die Moderne gebaut ist und für die das Hochhaus wie kaum ein anderes Symbol steht. Holzhaus und Hochhaus - das sind zwei gefühlte Pole, wobei das eine für Einfachheit und Landleben und das andere für Technologie und Urbanität steht.

Doch dieser vermeintliche Widerspruch löst sich immer mehr auf. Denn Holz hat sich auf den Weg in die Innenstädte gemacht. Technische Innovationen im Holzbau, kombiniert mit immer höheren Anforderungen an den Klimaschutz, haben dem archaischen Rohstoff zu einer Renaissance verholfen - zunächst bei kleineren Häusern, doch zunehmend auch bei mehrstöckigen Gebäuden. Überall auf der Welt entstehen Hochhäuser, deren wichtigster Baustoff in den heimischen Wäldern nahezu unbegrenzt nachwächst: Seit Herbst 2014 entsteht im norwegischen Bergen mit „Treet“ ein 50 Meter hoher Holzbau. In Stockholm sollen bald 13 Stockwerke von einer Holzkonstruktion getragen werden, und der kanadische Architekt Michael Green plant, in Vancouver sogar 30 Stockwerke mit verleimten Schichtholzbrettern zu bauen.
Höchstes Holzhochhaus der Welt

Nicht nur Länder mit einer reichen Holzbautradition sind in den Wettbewerb um das höchste Holzhaus der Welt eingestiegen: Auch im australischen Melbourne, in Mailand und vor allem in London sind hölzerne Hochhausprojekte entstanden oder in Planung.

Das wohl höchste Holzhochhaus der Welt wächst seit vergangenem Herbst in den Wiener Himmel. Das Hoho Wien soll eines der Leuchtturmprojekte der Seestadt Aspern werden, einem neuen Stadtteil, der bis 2028 im Nordosten der Hauptstadt auf einem ehemaligen Flugfeld entsteht. 24 Stockwerke, verteilt auf 84 Meter Höhe - bei weitem nicht so eindrucksvoll wie das Burj Khalifa in Dubai, mit 828 Metern derzeit das höchste Gebäude der Welt. Und auch den Vergleich mit dem Empire State Building in New York, das auf 381 Meter kommt, hält es nicht stand. Doch überlegt man, dass der Holzbau bis vor wenigen Jahren noch der Öko-Fraktion unter den Architekten vorbehalten war und vor allem im Bau von Einfamilienhäusern zum Einsatz kam, ist das eine atemberaubende Entwicklung. Vor allem, da das Hoho Wien nach gültigen Vorschriften zum Brandschutz überhaupt nicht gebaut werden dürfte. Auch in Deutschland sind maximal fünf Geschosse in Holzbauweise zulässig, für höhere Varianten bedarf es einer Sondergenehmigung.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-14094528.html
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Old March 4th, 2016, 11:48 PM   #87
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Es wächst seit vergangenem Herbst? Und bei uns ist es noch in Planung. Weiß wer was Genaueres, wie hoch das schon ist?
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Old March 5th, 2016, 12:44 PM   #88
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Originally Posted by Dreidecker View Post
Es wächst seit vergangenem Herbst? Und bei uns ist es noch in Planung. Weiß wer was Genaueres, wie hoch das schon ist?
Der Bau wurde noch nicht gestartet. Nur ein paar Erdarbeiten gab es bisher.

Hier der Link zur Webcam:
http://ap.test-me.at/1204ov1550/aspernzoom.jpg
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Old March 5th, 2016, 03:39 PM   #89
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Aha,danke! Das im Hintergrund ist das General Motors-Werk?
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Old March 5th, 2016, 08:57 PM   #90
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Ja, links im Hintergrund (und stellenweise dazwischen) sieht man das Opel-Werk.

Ebenfalls zu sehen ist das fertige Fabriksgebäude von WienWork (D21A), das gerade eingerüstete Bürogebäude von Din Sicherheitstechnik (D20A) und ganz rechts die Baustelle vom Bundeschulzentrum (D18C).

Last edited by CityGhost; March 5th, 2016 at 09:10 PM.
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Old March 29th, 2016, 11:10 PM   #91
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Hier das von dernobs im Seestadt Thread erwähnte Bild.
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Old April 13th, 2016, 01:15 PM   #92
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Das HoHo soll als Leuchtturmprojekt zeigen, dass die Hindernisse für Holzhochhäuser überwunden werden können. Ob das der Anfang eines Trends ist, ist aber fraglich.

Viel wurde in den vergangenen Monaten über das HoHo Wien, das zum Zeitpunkt der Planung höchste Holzhochhaus der Welt, geschrieben. Das 24 Stockwerke hohe Hybridgebäude mit Stahlbetonkern in Aspern kostet Investor Günter Kerbler 65 Millionen €. Ab dem Erdgeschoß besteht es zu 74 Prozent aus Holz. „Vieles von dem, was geschrieben wurde, war leider unpräzise", sagt Architekt Oliver Sterl, Partner beim beauftragten Architekturbüro RLP Rüdiger Lainer + Partner.

Wesentlich zum Beispiel ist die Tatsache, dass eine Baugenehmigung noch nicht vorliegt, obwohl das Ermittlungsverfahrenabgeschlossen ist. Derzeit läuft das Vergabeverfahren. Über den Baustart, der im Frühjahr geplant ist, lässt sich daher noch nichts sagen.
Verhandlungsspielraum

Von 25 Mitarbeitern bei RLP sind acht nur mit dem HoHo beschäftigt. „Wir hoffen, dass es ein Leuchtturmprojekt wird", sagt Sterl. Denn dafür, dass sich Holzhochhäuser in Österreich durchsetzen, gibt es einige Hindernisse; Sterl will zeigen, dass sich diese überwinden lassen: Zum einen schreibt die OIB-Richtlinie vor, dass ab 22 Metern Fluchtniveau Holz konstruktiv nicht mehr zulässig ist. Allerdings gebe es die Möglichkeit, nachzuweisen, dass die Schutzziele, die laut OIB ab 22 Metern nicht mehr gewährleistet sind, trotzdem eingehalten werden. „Hier gibt es ganz viel Argumentationsspielraum."

Im HoHo bedeutet das, aus Brandschutzgründen eine vom Stahlbetonkern getrennte Holzkonstruktion seitlich anzudocken und kurze Fluchtwege und kleinere Brandabschnitte zu gestalten. Es gibt keine vertikalen Schächte, und das Holz ist unverkleidet, was der Sichtkontrolle dient.
„Man ist unflexibel"

Die Hybridlösung umgehe auch ein typisches Problem von Holzhochhäusern, dass nämlich Nutzungsveränderungen oft nachträglich nicht mehr möglich sind. „Man kann nicht einfach eine Säule herausreißen, man ist unflexibel." Außerdem wollte RLP beweisen, dass es nicht notwendig ist, die komplette Holzkonstruktion – wie so oft bei Holzhäusern – mit Gipskarton zu verkleiden.

Ob das HoHo einen Hochhaus-Boom am Holzbausektor auslösen wird, ist freilich fraglich. „Es ist vor allem eine Imagesache", sagt Simon Speigner von SPS-Architekten, der Architekt, der für die Gestaltung des geplanten Öko-Holzhotels von Investor Willi Them in Wien verantwortlich ist. Holz habe aber noch viele andere Anwendungsbereiche.

„Das Echo in der Branche ist riesengroß", sagt Robert Böhm, Obmann-Stellvertreter von Holzbau Austria und Landesinnungsmeister für Wien. „Als das HoHo publik wurde, haben die Besuche auf unserer Homepage einen unglaublichen Sprung gemacht, auch aus Übersee." Dem Wiener Holzbau – Böhm zählt rund 45 aktive Konzessionen – wird das aber nur begrenzt nutzen. „Es arbeitet ja halb Österreich nach Wien herein." Die Zahl der Zimmerei*betriebe sei seit Jahren relativ konstant, „weil kein Betrieb sich freiwillig hier ansiedelt". Die Stärke des Holzbaus in Wien sei weniger das Errichten von mehrgeschoßigen Bauten, sondern die Sanierung und der Dachausbau.

Das HoHo hat zwar Signalwirkung, mehr erhofft sich Böhm aber von der geplanten Wiener Wohnbauoffensive: 1000 neue Wohnungen sollen aus Holz errichtet werden. „Allerdings haben wir noch immer nichts Konkretes gehört."
http://wirtschaftsblatt.at/home/nach...st-riesengross
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Old April 20th, 2016, 12:11 PM   #93
Andrew Wiggin
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aus dem Standard (20.4.2016) - vielleicht wird das HoHo doch nicht das höchste Holzgebäude:

Pläne für welthöchsten Holzturm in London

Der vor kurzem präsentierte Holzturm ist 300 Meter hoch

Noch ist es nur ein Konzept, das PLP Architects gemeinsam mit Forschern der Cambridge University und den Ziviltechnikern Smith and Wallwork entwickelt haben. Vor kurzem wurden die Entwürfe für einen 300 Meter hohen Holzturm in der Londoner Innenstadt aber dem Bürgermeister der Stadt, Boris Johnson, vorgelegt.

Nach den Vorstellungen der Experten sollte der gemischt genutzte "Oakwood Tower" über mehr als 1000 Wohneinheiten und insgesamt 90.000 Quadratmeter Nutzfläche auf 80 Stockwerken verfügen.
London müsse angesichts seines Stadtwachstums seine Bevölkerungsdichte erhöhen, argumentiert Michael Ramage vom Center for Natural Material Innovation an der Cambridge University in einer Aussendung. Eine Möglichkeit sei, höher zu bauen: "Und wir glauben, dass Menschen eine höhere Affinität zu hohen Gebäuden haben, die aus natürlichen Materialien gebaut sind."

Das derzeit höchste Holzgebäude der Welt ist ein 14-stöckiges Wohnprojekt im norwegischen Bergen. Wenn der Londoner Turm wirklich so umgesetzt wird, wie es seinen Planern vorschwebt, dann wird er das zweithöchste ebäude der Stadt nach "The Shard" (im Bild), der 310 Meter hoch ist – und seine Konkurrenz in Norwegen weit überragen.

Für den Turm kämen 65.000 Kubikmeter Holz zum Einsatz. Das Endprodukt, so die Planer, wäre viermal leichter als ein gleich hohes Gebäude aus Stahl. Zudem wäre der Bauvorgang weitaus schneller – und leiser, weil weniger Verkehr auf der Baustelle nötig wäre.

Im Bereich des Holzbaus tut sich auch in Wien etwas: Der Holzturm HoHo in der Seestadt Aspern soll 84 Meter hoch werden – und, so der ursprüngliche Plan, der höchste Holzturm der Welt werden. Fragt sich nur, für wie lange. (zof, 20.4.2016)
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Old April 20th, 2016, 12:56 PM   #94
biosciemax
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Das in London ist reines Konzept. Der HoHo wird gebaut. Soweit müssen die erst einmal kommen. Das gibts wohl interessantere Kandidaten die den HoHo vom Thron stossen würden/werden.
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Old April 20th, 2016, 06:01 PM   #95
Shredda
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Sollens das HoHo halt 250m höher machen, dann gäbe es dieses Problem im Fall des Falles nicht.
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Old May 31st, 2016, 01:47 AM   #96
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Baustart für den Holzcampus:



https://www.facebook.com/hohowien
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Old May 31st, 2016, 02:39 AM   #97
Dreidecker
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Da wäre eigentlich ein Kran von Matador richtig dafür, oder?
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Old May 31st, 2016, 02:34 PM   #98
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Da wäre eigentlich ein Kran von Matador richtig dafür, oder?
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Old May 31st, 2016, 03:12 PM   #99
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Da liegt eh schon das ganze Holz für den Turm herum.
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Old June 23rd, 2016, 05:56 PM   #100
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Weltweit tobt ein Wettkampf um die höchsten und größten Gebäude aus Holz. Im Wettstreit mit anderen Baustoffen geht es vor allem um die Themen Brandschutz und Errichtungskosten. Parallel dazu sorgt ein Forschungsprojekt in Cambridge für Aufsehen.

Das höchste Vorzeigeprojekt Österreichs, das Holzhochhaus HoHo in Aspern Seestadt, wird eine Klasse für sich. Es ist das weltweit erste 24-geschoßige Holzhochhaus und liegt voll im Trend. Direkt neben der U-Bahn und dem See der Seestadt gebaut, signalisiert das HoHo Selbstbewusstsein. Bedenken zu der Lage gibt es keine. Mit Holz ist eben alles machbar. So soll es wohl aussehen und sich eben auch verkaufen. Das spürbare Erleben des Elements Holz steht im Vordergrund der Planung. »Wir wollen die übliche Kombination Kinocenter, Erlebnisgastronomie und Shopping-Meile vermeiden, da diese von der Holzatmosphäre gar nicht profitieren könnten. Die HoHo-Wien-Mieter suchen das Besondere«, betont Baumeisterin Caroline Palfy von der cetus Baudevelopment GmbH . Bis 2018 soll das HoHo Wien fertig sein.
http://www.report.at/bau-immo/bau-pr...-immer-hoeher#
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