Bevölkerungspolitik - Demographie, Migration etc. - SkyscraperCity
 

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Old March 16th, 2010, 01:34 PM   #1
C-Beam
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Bevölkerungspolitik - Demographie, Migration etc.

Siehe auch: Sozialpolitik in Deutschland - Sozialgelder, Versicherungen, Familien, Umverteilung etc.


Nicht nur betreibt Deutschland eine selbstzerstörerische Wirtschaftspolitik (siehe Exportwirtschaft-Thread), sondern auch unsere Bevölkerungspolitik ist auf eine langfristige Zerstörung unseres Wohlstandes angelegt:

http://www.faz.net/s/RubBA2FEF69D90D...~Scontent.html

„Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“

Von Gunnar Heinsohn

6. März 2010 Vorab ein paar unangenehme Wahrheiten zur demographischen Entwicklung: Von 100 Kindern, die Deutschland benötigt, um nicht weiter zu schrumpfen und zu vergreisen, werden 35 gar nicht erst geboren. Statt der 2,1 Kinder je Frauenleben, die für eine demographische Stabilisierung nötig wären, kommen nur knapp 1,4. Von den 65 Kindern, die auf die Welt kommen und zu Jugendlichen heranwachsen, gelten später 15 als nicht ausbildungsreif. Unter den Lehrstellenbewerbern waren fast die Hälfte nicht ausbildungsfähig, so der neueste Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. Von den 50 befähigten Kindern verlassen 10 das Land und suchen als Auswanderer anderswo ihr Glück. Es stehen mithin gerade mal 40 der erforderlichen 100 Nachwuchskräfte zur Verfügung. Die Bedrohung für die Wirtschaft, den Sozialstaat, das Gemeinwesen insgesamt wird als so groß empfunden, dass es unter den Demographen kaum einen gibt, der dem Land noch Hoffnungen macht.

Doch das eben gezeichnete Bild ist immer noch geschönt. Denn die verbliebenen vierzig Nachwuchskräfte werden immer mehr entmutigt, in Deutschland zu bleiben. Die Entmutigung unserer vierzig rührt vorrangig daher, dass ihre Belastung durch den Sozialstaat stetig zunimmt. Sie müssen immer mehr Alte versorgen. Im Jahr 2060 wird es statt heute 81 nur noch 65 Millionen Menschen in Deutschland geben; das Durchschnittsalter steigt von 44 auf 54 Jahre. Nach realistischen Szenarien werden 2060 nur noch 30 Millionen Menschen im Alter zwischen 24 und 65 Jahren stehen. Diese müssen 22 Millionen Alte sowie 13 Millionen Junge versorgen. Selbst wenn alle Bürger im erwerbsfähigen Alter arbeiten würden, müssten dann 100 Verdiener für knapp 120 Nichtverdiener aufkommen.

Eine demographische Zukunft haben nur die Bildungsfernen. So besteht im Februar 2010 die Hartz-IV-Bevölkerung von 6,53 Millionen Menschen zu 26 Prozent aus Kindern unter 15 Jahren (1,7 Millionen). Im leistenden Bevölkerungsteil von 58 Millionen Bürgern unter 65 Jahren dagegen gibt es nur 16 Prozent Kinder (9,5 Millionen). Doch selbst der 26-Prozent-Kinderanteil in Hartz IV ist nur ein Anfang. Er wird weiter wachsen, weil er bei den Kleinsten schon sehr viel höher liegt. So hatte Bremerhaven vergangenes Jahr zwar „nur“ 33 Prozent der Kinder von 7 bis 15 Jahren auf Hartz IV. Bei den 0- bis 3-Jährigen aber waren es 45 Prozent. Deshalb steht zu befürchten, dass in einigen Jahrzehnten weit mehr als ein Viertel der Menschen in eine Hightech-Gesellschaft mit ihren hohen Qualifikationsanforderungen nicht passt...

...Der Königsweg wäre qualifizierte Einwanderung. Denn „skilled immigrants“ böten die optimale Problemlösung. Seit 1987 hat man über 12 Millionen Fremde geholt. Aufgeklärte Iraner sind darunter, die vor Teherans Fanatikern flüchten; russische Juden, die dem Antisemitismus entkommen wollen, und Vietnamesen, die schon die DDR holte. Ihre Kinder schaffen bessere Abiturnoten als der Nachwuchs des deutschen Bildungsbürgertums. Sie erfüllen die politökonomischen Kriterien des qualifizierten Einwanderers, der Lern- und Leistungsfähigkeit mitbringen sollte. Unter Kanadas Einwanderern erfüllen fast 100 Prozent dieses Kriterium, in Australien knapp 90 Prozent. Kanada wird zur ersten Nation, die bei den (oft chinesischen) Zuwandererkindern einen höheren Intelligenzquotienten (IQ) misst als bei den Alteingesessenen.

Zwischen Rhein und Oder hingegen liegen Migrantenkinder - von den begabten Ausnahmen abgesehen - tiefer unter dem einheimischen Leistungsniveau als irgendwo sonst auf der Welt.
In den Pisa-Tests haben sie als Fünfzehnjährige 100 Punkte beziehungsweise zwei Lernjahre Rückstand. 44 Prozent dieses Fünftels der Bevölkerung bleiben ohne Berufsausbildung. „Die Zeit“ schrieb jüngst, dass für dieses Debakel die „Ursache noch niemand gefunden“ habe. Doch die Antwort ist einfach: Deutschland rekrutiert seine Einwanderer vorrangig nicht aus Eliten, sondern aus den Niedrigleistern des Auslands, weshalb man eben nur etwa 5 Prozent qualifizierte Einwanderer gewinnt. Und deren Nachwuchs schleppt die Bildungsschwäche weiter.

Die deutsche politische Führung scheint fest entschlossen, weiter auf dem erfolglosen, immer teurer werdenden Weg der verfehlten Einwanderungs- und Sozialpolitik zu gehen. Mehr Geld für Sozialprogramme hilft dabei nicht einmal zur Bekämpfung der Symptome, wie der Politologe und Ökonom Charles Murray in seiner Studie „Losing Ground“ überzeugend dargelegt hat. Zwischen 1964 und 1984 erhöhte Amerika seine Ausgaben für Sozialhilfe sehr stark. Und doch stieg die Zahl der „Sozialhilfemütter“ und ihrer Kleinen von 4 auf 14 Millionen. Murray fasste diese Entwicklung in die Gesamtformel „Mehr Geld vermehrt Armut“.

Seine wichtigsten Schlussfolgerungen lauteten: Erstens: Die Bezahlung der Mutterschaft für arme Frauen führt zu immer mehr solchen Müttern. Zweitens: Die Kaschierung des Schulversagens ihrer Kinder durch Senkung der Anforderungen höhlt die Lernbereitschaft weiter aus. Drittens: Die Entschuldigung der Kriminalität dieser Kinder - 10 Prozent der Jungen sind auf Sozialhilfe, diese begehen aber 50 Prozent der Verbrechen - als „Versagen der Gesellschaft“ treibt die Deliktzahl weiter nach oben. Viertens: Die Abschaffung der Sozialhilfe wirkt für die Betroffenen hilfreicher als ihre Belohnung mit Quasiverbeamtung für immer mehr bildungsferne Kinder.

Diese unbequemen Einsichten haben in der amerikanischen Politik zu einem Umdenken geführt. Letztlich hat der Linksliberale Bill Clinton die entscheidende Wende eingeleitet. Ungeachtet aller „Rassismus“-Vorwürfe aus den eigenen Reihen setzte er zum 1. Januar 1997 die wichtigsten von Murrays Vorschlägen um. Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare mothers“ drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.
1,7 Millionen Kinder leben ausschließlich von Sozialhilfe

Fährt Deutschland mit seinem sozialpolitischen Kurs, der die Clintonsche Lektion ignoriert, wirklich besser? Die Zahl der ausschließlich von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 15 Jahren sprang von rund 130.000 im Jahre 1965 (nur Westdeutschland) über 630.000 im Jahre 1991 auf 1,7 Millionen im Februar 2010. Nicht nur 10 Prozent aller Babys wie damals in Amerika, sondern schon 20 Prozent werden mit Steuergeld finanziert. Während deutsche Frauen außerhalb von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat unterstützte Unterschicht stärker - mit allen Folgeproblemen. So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich.

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken - nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden. Deutschland könnte dann im Wettbewerb um ausländische Talente mitspielen, um seinen demographischen Niedergang zu bremsen.
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Last edited by erbse; March 19th, 2010 at 07:04 PM.
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Old March 16th, 2010, 02:04 PM   #2
miau
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Hier geht es um Kinder der 'Unterschicht', doch gerade in Deutschland gibt es auch das Problem, dass viele Frauen aus Karrieregründen auf Kinder verzichten müssen, oder diesen Wunsch weit nach hinten stellen. Dadurch hat man immer weniger Kinder in Familien, die einen natürlichen Umgang zu Bildung haben und stattdessen hat man immer mehr Kinder die schon wegen ihres familieren Umfelds stumpfsinnig bleiben werden.

In allererster Linie muss es normalen Menschen einfacher gemacht werden, Kinder und Beruf nebeneinander zu meistern. Über die Unterschicht zu meckern ist natürlich erst mal einfacher, hilft aber nichts.
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Old March 16th, 2010, 02:18 PM   #3
C-Beam
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Originally Posted by miau View Post
In allererster Linie muss es normalen Menschen einfacher gemacht werden, Kinder und Beruf nebeneinander zu meistern. Über die Unterschicht zu meckern ist natürlich erst mal einfacher, hilft aber nichts.
Das hängt eng miteinander zusammen. "Normale Menschen" zahlen ja über ihre Abgaben und Steuern für die hohen Geburtenraten der Unterschicht. Da bleibt umgekehrt dann halt auch weniger sowohl auf privater wie auch auf staatlicher Seite an Geld übrig, um Ganztagsbetreuungsplätze für die Kinder erwerbstätiger Menschen zu bezahlen.

I.A. gilt, dass Ressourcen endlich sind, auch wenn das manch ein eher "sozial" veranlagter Mensch nicht gerne hören mag. Alloziert man Ressourcen falsch, so fehlen sie an der richtigen Stelle.
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Last edited by C-Beam; March 16th, 2010 at 02:28 PM.
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Old March 16th, 2010, 02:32 PM   #4
George W. Bush
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In manchen Dingen bekommt Deutschland scheinbar nie die gesunde Mitte hin. Im Dritten Reich wurde gleich jeder vernichtet, der keinen Wert für den "Volkskörper" hatte, mindestens seit den 1970ern tut man genau das Gegenteil, nämlich Lebensuntüchtigkeit quasi per Sozialtransfer zu fördern. Also eine Wandlung vom falsch verstandenen Herrenmenschentum zum falsch verstandenen Gutmenschentum.
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Old March 16th, 2010, 02:47 PM   #5
Ji-Ja-Jot
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darum mal an der stelle ein dreifaches Hurra auf die baldmutter miau

Und am Ende kann man nebenbei mal wieder festhalten, dass an allem, was heute Scheisse ist, die 68er die Alleinschuld tragen.
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Old March 16th, 2010, 03:21 PM   #6
Bauer-Ewald
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Originally Posted by Ji-Ja-Jot View Post
darum mal an der stelle ein dreifaches Hurra auf die baldmutter miau

Und am Ende kann man nebenbei mal wieder festhalten, dass an allem, was heute Scheisse ist, die 68er die Alleinschuld tragen.
+ 1 Deutschland braucht mehr helle Köpfchen!

Was C-Beam und auch Sarrazin beschreiben ist ein bedauernswerter Zustand. Das man zu dem eigenen Proletariat ein nicht integriertes ausländisches Proletariat schafft wird ein großes Problem in der Zukunft sein.

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Old March 16th, 2010, 03:40 PM   #7
George W. Bush
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Ebenso ein Hurra meinerseits. Die Wunder Bar braucht dringend Nachwuchs.
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Old March 16th, 2010, 05:09 PM   #8
Karasek
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Old March 16th, 2010, 05:42 PM   #9
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Originally Posted by C-Beam View Post
Das hängt eng miteinander zusammen. "Normale Menschen" zahlen ja über ihre Abgaben und Steuern für die hohen Geburtenraten der Unterschicht. Da bleibt umgekehrt dann halt auch weniger sowohl auf privater wie auch auf staatlicher Seite an Geld übrig, um Ganztagsbetreuungsplätze für die Kinder erwerbstätiger Menschen zu bezahlen.

Zusätzlich zu der Tatsache (!?), dass sich der ein oder andere der sich Kinder leisten könnte, es doppelt überlegt Kinder in die Welt zu setzen.

Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis (zumeist 25-35) niemanden, der sich NICHT um die aktuelle Lage was das Ganze Gesocks betrifft grämmt
Von denen allen hat gerade mal ein Paar einen defintiven Kinderwunsch.
(hier überwiegt aber auch die Langeweile bzw. der Wunsch der Partnerin nicht mehr arbeiten zu wollen)


Es scheint wirklich als ob arm (und/oder hässlich) mit jungen Jahren zwangsläufig zur Schwangerschaft führt.


Vielleicht gibts sogar ne Formel dafür ...
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Old March 16th, 2010, 06:09 PM   #10
erbse
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Qualifizierte Migranten sind in vielerlei Hinsicht die letzte Hoffnung für die BRD.
Da müssen wir den Tatsachen einfach ins Auge blicken.

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Old March 16th, 2010, 06:26 PM   #11
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Qualifizierte Migranten sind in vielerlei Hinsicht die letzte Hoffnung für die BRD.
Letzte Hoffnung ist wohl zu drastisch ausgedrückt. Man muss aber darauf achten, dass auch leistungsfähige und leistungsbereite Migranten ins Land kommen. Soziale Errungenschaft sind eine schöne Sache, sie müssen aber auch auf Dauer gesichert werden, und dürfen nicht zu Lasten der Mittelschicht ausgenützt werden. Denn wir möchten auch in Zukunft einen leistungsfähigen Sozialstaat haben.
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Old March 16th, 2010, 06:33 PM   #12
George W. Bush
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Demographisch ist die Sache längst in den Sand gesetzt worden. Es ist illusionär zu glauben, der Arbeitskräfteschwund könnte durch Mobilisierung der heute erwerbslosen Reserve an Erwerbsfähigen kompensiert werden. Unter den Langzeitarbeitslosen und in der "stillen Reserve" befinden sich heute kaum Hochqualifizierte, und ein Zauberstäbchen um aus Niedrigqualifizierten Hochqualifizierte zu machen existiert nicht und wird es nie geben. Folglich müssen Hochqualifizierte "importiert" werden oder aber wir sind gezwungen die Konsequenzen in Form von Geschäftstätigkeitsrückgang in wissensintensiven Wirtschaftszweigen zu ziehen. Was letztlich zu einem Produktivitätsrückgang (je Erwerbstätigen) führen könnte und damit zu niedrigeren Löhnen und Renten.
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Old March 16th, 2010, 06:56 PM   #13
Karasek
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Old March 16th, 2010, 07:03 PM   #14
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Das ist Quatsch! Es geht darum den Sozialstaat zu bewahren und zu sichern. Wie die Menschen aussehen, ihre Nachnahmen klingen, wie ihre Köpfe, Haarfarben etc aussehen sind, ist völlig egal!
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Old March 16th, 2010, 08:12 PM   #15
Karasek
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Originally Posted by Bauer-Ewald View Post
Das ist Quatsch! Es geht darum den Sozialstaat zu bewahren und zu sichern. Wie die Menschen aussehen, ihre Nachnahmen klingen, wie ihre Köpfe, Haarfarben etc aussehen sind, ist völlig egal!
Kein Quatsch. In dem Artikel redet man von falschen und richtigen Kindern. Die einen sollen dem Staat etwas wert sein, die anderen nicht. Das ist ein gefährlicher Gedanke, der nicht fern von Gedanken unseligerer Zeiten ist. Und der deutsche Spießbürger springt freudig drauf an, weil er "seine" Steuern nicht für "die da" ausgeben will. Da gefällt er sich so darin nach unten zu treten wie das Hessling nicht besser konnte.

Das alles ist keine Frage des Sozialstaats sondern eine der Integrationspolitik. Und die macht man auch 50 Jahre nachdem man die "Fremdarbeiter" ins Land geholt hat immer noch nicht.

Last edited by Karasek; March 16th, 2010 at 08:23 PM.
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Old March 16th, 2010, 08:44 PM   #16
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Vielleicht sollte man reine Ausländerehen verbieten. Ab sofort sollte jeder mit Migrationshintergrund eine(n) Volksdeutsche(n) ehelichen müssen. Die einzige funktionierende Integrationspolitik. Ich habe meine Frau ja auch gut integriert.
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Old March 16th, 2010, 09:08 PM   #17
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Originally Posted by Karasek View Post
Das alles ist keine Frage des Sozialstaats sondern eine der Integrationspolitik. Und die macht man auch 50 Jahre nachdem man die "Fremdarbeiter" ins Land geholt hat immer noch nicht.
richtig. das ganze problem wäre (kaum) eines, wenn nicht eine dermaßen große bildungslücke zwischen immigranten und sogenenntem bürgertum bestehen würde. hätten die fremdarbeiterkinder gleiche bildungschancen wie die deutschen, würden nicht die meisten quasi zwangsläufig auf hartz4 zusteuern. und dazu gehört auch, die deutsche sprache noch vor der einschulung zu beherrschen.
dadurch, dass die klassenzugehörigkeit ab geburt immer fester zu zementiert werden scheint, wird sich das problem natürlich verschärfen, und dann kommt man eben schnell zu so einfachen lösungen wie hartz nach 5jahren streichen.

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Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare mothers“ drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.
der absatz ist ja wohl das zynischste und dämlichste, was ich seit langem gelesen habe (selbst unter berücksichtigung des cicero-schwesterwelle-propagandalfartikels).
natürlich sinkt die zahl der leistungsempfänger deutlich, wenn man bisher zeitlich unbegrenzte leistungen nurnoch auf 5jahre begrenzt empfangen kann.
nur, ob die jetzt alle gut bezahlte jobs haben, oder im straßengraben verhungert sind, erfährt man dadurch nicht..
nebenbei haben natürlich auch die "söhne dieses milieus" mit ende der staatlichen unterstützung auch der kriminalität abgeschworen, sie kriegen ja jetzt alles was sie zum leben brauchen.. äh, moment denkfehler...

vorschlag zur güte (falls mit dem grundgesetz vereinbar): kindergeld für jedes weitere kind deutlich absenken, also beim ersten den vollen satz, beim zweiten vllt nurnoch 75%, fürs dritte kind 50%, fürs vierte 33% und für jedes weitere nurnoch 10% oder garnichtsmehr..

Last edited by derUlukai; March 16th, 2010 at 09:14 PM.
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Old March 16th, 2010, 09:13 PM   #18
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Originally Posted by derUlukai View Post
vorschlag zur güte (falls mit dem grundgesetz vereinbar): kindergeld für jedes weitere kind deutlich absenken, also beim ersten den vollen satz, beim zweiten vllt nurnoch 75%, fürs dritte kind 50%, fürs vierte 33% und für jedes weitere nurnoch 10% oder garnichtsmehr..
Ein interessanter Vorschlag, den ich so oder ähnlich meine aus dem Munde Sarrazins einmal gehört zu haben. Sollte es da verfassungsrechtliche Bedenken geben?
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Old March 16th, 2010, 09:13 PM   #19
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Beiträge von hier abgetrennt und verschoben nach: Bildung in Deutschland

Last edited by erbse; March 19th, 2010 at 07:08 PM.
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Old March 16th, 2010, 09:23 PM   #20
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@erbse: keine ahnung ob sarazzin den vorschlag schonmal gebracht hat. verfassungsrechtliche bedenken könnte es da durchaus geben (stichwort gleichbehandlung der menschen), jedoch vermutlich deutlich weniger als bei der (unrealistischen) 5jahres-begrenzung.
@GWB: keine lust das thema jetzt ausgiebig zu diskutieren (hab grad noch nen bischn was anderes zu tun eigentlich..), aber es wird ja wohl irgendwelche gründe haben, wieso nur ein bruchteil der immigrantenkinder das gymnasium schafft. und die sehe ich nunmal eher in unserem kaputtem schulsystem als in einer "bildungsfeindlichen kultur" der einwanderer, in anderen ländern klappt das schließlich auch. zudem gibt es einige sozialwissenschaftliche arbeiten, die nachweisen, dass ausländer/söhne der unterschicht/sonstige nicht-bildungselite selbst bei gleicher qualifikation (ging da um doktoranden) auch im arbeitsmarkt noch gegenüber kindern des bildungsbürgertums/einkommenselite benachteiligt werden.
mir selbst kann das ja egal sein, aber diese stammtischforenstimmung hier empfinde ich langsam als wunderbarunwürdig.
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