Bevölkerungspolitik - Demographie, Migration etc. - Page 7 - SkyscraperCity
 

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Old March 6th, 2011, 05:11 PM   #121
Germanicus
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Richtig ist, das die Zukunft Deutschlands, eigentlich sogar Gesamteuropas, aus demografischer Sicht ziemlich düster aussieht.

Auch wenn es geschafft werden sollte, eine Trendwende einzuleiten, wären Schrumpfung und Überalterung kurz-und mittelfristig nicht zu verhindern.

Immigration könnte nur dann eine Lösung des Problems sein, wenn sie in Größenordnungen stattfindet, die eine zukünftige Jugoslawisierung bedeutet. Europa wäre dann nicht mehr europäisch, und auch die politische und wirtschaftliche Stabilität eines solchen Gebildes wäre wohl dahin.
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Old March 6th, 2011, 06:21 PM   #122
Ji-Ja-Jot
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jupp - lieber schrumpfen statt halten. In den Industrienationen werden onehin pro person zu viele rohstoffe verballert. Ein Deutschland mit 80 Millionen einwohnern kann der erdball gar nicht verkraften.
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Old March 6th, 2011, 06:22 PM   #123
Dr_Cosmo
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Originally Posted by Germanicus View Post
Richtig ist, das die Zukunft Deutschlands, eigentlich sogar Gesamteuropas, aus demografischer Sicht ziemlich düster aussieht.
Die Zukunft, egal welche Zukunft, sieht nur dann düster aus, wenn sie düster gemacht wird, und zwar in Gegenwart.

Wenn auch nur 10 Tote aus Afghanistan zurückkommen gibt es Debatten,
wenn das eigene Volk ausstirbt kümmert es keinen. Der Bevölkerungsholocaust der Deutschen an sich selbst findet nicht in 20 oder 40 Jahren statt sondern HEUTE ! Deutschland beraubt sich HEUTE jedes Jahr um rund 500.000 Kinder.

Es passiert HEUTE ! Nicht in der Zukunft. Deshalb macht es mich wahnsinnig warum nicht HEUTE im hier und jetzt ein politischer und gesamtgesellschaftlicher Plan aufgestellt wird.

Wenn ich mir eine Aufgabe des Freelancers Guttenberg aussuchen müsste, es wäre die eines MegaPromoters für den Nachwuchs.

Last edited by Dr_Cosmo; March 6th, 2011 at 07:00 PM.
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Old March 6th, 2011, 06:49 PM   #124
Germanicus
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^ Kann dir da nur zustimmen.

Es interessiert die politischen Parteien in Deutschland scheinbar nicht. Die wesentlichen Probleme und Herausforderungen werden schlichtweg ignoriert, totgeschwiegen und verdrängt.

Dieser Vorwurf geht auch nicht nur an die Politik sondern genauso an Medien, Akademia und auch den Durchschnittsbürger. Niemand scheint sich so richtig mit negativen Entwicklungen beschäftigen zu wollen.
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Old March 6th, 2011, 07:42 PM   #125
matheking
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Weil jeder nur an sich denkt. Wirtschaftlich lohnen sich Kinder für den Einzelnen nun mal nicht!

Die Politik tut ihr übriges:

Ob mit oder ohne Kinder, den Splittingtarif gibt es für Ehepaare immer (kostet viele Milliarden im Jahr).

Das neue Elterngeld bevorzugt arbeitende, gut verdienende Eltern -> erst Karriere, dann Kinder -> keine Zeit für große Familien. Früher hat man als Student 24 Monate Erziehungsgeld bekommen, jetzt nur noch 12. Da hakts doch, denn junge Eltern werden ohne Grund diskriminiert.

Großfamilien bekommen zuwenig Unterstützung. Mit einem oder zwei Kindern kann auch die Ehefrau noch recht gut arbeiten gehen und Geld verdienen. Bei drei oder mehr Kindern wird das schon ungleich schwieriger (immer ein Kind krank, Kinder müssen morgens in verschiedene Einrichtungen gebracht werden (Krabbelgruppe, Kindergarten, Schule), längere Auszeit aus dem Beruf -> schwerer wieder einzusteigen). Das wird mit der Kindergeldsumme für Großfamilien fast gar nicht berücksichtigt.
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Old March 6th, 2011, 08:02 PM   #126
Dr_Cosmo
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Originally Posted by matheking View Post
Weil jeder nur an sich denkt.
Nicht in der Mehrzahl. Seriöse Umfragen zeigen, 70% der Männer (alle Achtung) und 60% aller Frauen zwischen 20-40 wollen Kinder. Doch sie setzen es nicht um, wegen der Umstände.

Es muss ein kostenloses Kinderbetreuungssystem aller Altersstufen von MO-SA
8-18h her. Das Steuer und Rentensystem muss zudem massiv den Kinderreichtum belohnen. Es müssen alle, absolut alle Register gezogen werden, die denkbar sind um einen Umschwung der Bevölkerungspolitik einzuleiten.

Die Deutschen sind sowas wie die Pandabären unter den Völkern, sie brauchen eine ideale Umgebung für ihren Fortpflanzungswunsch, wenn nur wenige Details nicht stimmen lassen sie´s bleiben.

Last edited by Dr_Cosmo; March 6th, 2011 at 08:09 PM.
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Old March 6th, 2011, 08:46 PM   #127
matheking
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Originally Posted by Dr_Cosmo View Post
...

Die Deutschen sind sowas wie die Pandabären unter den Völkern, sie brauchen eine ideale Umgebung für ihren Fortpflanzungswunsch, wenn nur wenige Details nicht stimmen lassen sie´s bleiben.

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Originally Posted by Dr_Cosmo View Post
Nicht in der Mehrzahl. Seriöse Umfragen zeigen, 70% der Männer (alle Achtung) und 60% aller Frauen zwischen 20-40 wollen Kinder. Doch sie setzen es nicht um, wegen der Umstände.

Es muss ein kostenloses Kinderbetreuungssystem aller Altersstufen von MO-SA
8-18h her. Das Steuer und Rentensystem muss zudem massiv den Kinderreichtum belohnen. Es müssen alle, absolut alle Register gezogen werden, die denkbar sind um einen Umschwung der Bevölkerungspolitik einzuleiten.
Sehe ich auch so. Einzig ein Kinderbetreuungssystem von 8-18 reicht nicht. Da müssen die Zeiten viel flexibler sein. Ich muss schon vor 8 auf der Arbeit sein, das reicht mir also nicht. Bei Schichtdienstlern ist das sogar in der Nacht notwendig!
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Old March 6th, 2011, 09:44 PM   #128
ludwigkrysl
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Weniger sind mehr

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Originally Posted by Corvetten-Ralf View Post
Oh mann, immer die gleichen dämlichen Phrasen!! Bevor wir auch nur einen Cent in den industriellen Integrationskomplex investieren, sollten wir unseren Focus doch lieber in die eigene Bevölkerung richten. Eine höhere Geburtenrate ist das zentrale Thema Deutschlands, es entscheidet über die Zukunft unseres Landes. Und was ist mit den abgehängten Leuten in unserer Gesellschaft, was ist mit der stillen Reserve?! Wenn man schon das Geld für soziale Berufsgruppen und Förderprogramme verschleudert, dann sollten die eigenen Bürger doch zuerst begünstigt werden, was auch die hier schon lebenden und nicht mehr abschiebbaren Ausländer betrifft.
Auch gutgebildete Süd- und Ostasiaten verfremden diese Gesellschaft; auch sie höhlen das Volk von unten aus. Wir haben doch jetzt schon über 20% Migranten in Deutschland, Tendenz steigend. Auch wenn jetzt mal ausnahmsweise "gute" Einwanderer nach Deutschland kommen sollten, müssen wir einsehen, dass eine zunehmende Heterogenisierung der Bevölkerung nicht mehr verkraftbar sein wird.
Asiaten aus China und Indien werden sich hier vielleicht besser INTEGRIEREN, aber sofern sie sich nicht ASSIMILIEREN wird Deutschland geschwächt. Und ich befürchte, dass nur Europäer assimilierbar sind...
... das ist der Titel vom leider schon verstorbenen Karl Otto Hondrich - der Bevölkerungsrückgang ist die einzige Möglichkeit, Wohlstand etc. auf Dauer zu sichern. Keinesfalls bringt eine höhere Geburtenrate das "Glück für alle". Einfache Rechnung: Alle wollen immer mehr, woher soll das kommen? Weniger Leute könne die schwindenden Ressourcen besser verteilen!
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Old March 7th, 2011, 12:49 AM   #129
C-Beam
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Originally Posted by matheking View Post
Das neue Elterngeld bevorzugt arbeitende, gut verdienende Eltern -> erst Karriere, dann Kinder -> keine Zeit für große Familien. Früher hat man als Student 24 Monate Erziehungsgeld bekommen, jetzt nur noch 12. Da hakts doch, denn junge Eltern werden ohne Grund diskriminiert.

Großfamilien bekommen zuwenig Unterstützung. Mit einem oder zwei Kindern kann auch die Ehefrau noch recht gut arbeiten gehen und Geld verdienen. Bei drei oder mehr Kindern wird das schon ungleich schwieriger (immer ein Kind krank, Kinder müssen morgens in verschiedene Einrichtungen gebracht werden (Krabbelgruppe, Kindergarten, Schule), längere Auszeit aus dem Beruf -> schwerer wieder einzusteigen). Das wird mit der Kindergeldsumme für Großfamilien fast gar nicht berücksichtigt.
Ich sehe diese ganzen staatlichen Zuwendungen sehr kritisch. Ihnen steht nämlich umgekehrt die Konfiszierung der zukünftigen Früchte der Arbeit der Kinder durch den Staat gegenüber. Als Eltern geht man also durch das Verlangen nach staatlicher Unterstützung einen Pakt mit dem Teufel ein.

Früher war es üblich, dass die Kinder später als Erwachsene ihre Eltern unterstützen. Eltern erhielten ihre Rentenzahlungen also quasi direkt von ihren eigenen Kindern. Dieses Prinzip setzt sehr viele positive gesellschaftliche Anreize. Es wird z.B. nicht einfach nur die Zahl der produzierten Kinder belohnt, wie dies heutzutage der Fall ist, sondern deren zukünftige Produktivität. Ebenso besteht ein Anreiz, die Kinder emotional gut zu behandeln, denn Kinder, die mit negativen Gefühlen für Ihre Eltern aufwachsen, werden später die Unterstützung verweigern.
__________________
Mises.org | FullReserveBanking.com | ParteiDerVernunft.de | Liberal-Konservative Reformer | I Altersarmut-per-Gesetz.de | ADG eV

The real cost of the state is the prosperity we do not see, the jobs that don’t exist, the technologies to which we do not have access, the businesses that do not come into existence, and the bright future that is stolen from us. (Frédéric Bastiat)
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Old March 7th, 2011, 08:01 AM   #130
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Originally Posted by matheking View Post
Das neue Elterngeld bevorzugt arbeitende, gut verdienende Eltern -> erst Karriere, dann Kinder -> keine Zeit für große Familien. Früher hat man als Student 24 Monate Erziehungsgeld bekommen, jetzt nur noch 12. Da hakts doch, denn junge Eltern werden ohne Grund diskriminiert.
Weil´s mich gerade betrifft, interessieren mich hier Details:

Wie sehen Elterngeldmodelle und Familienbeihilfe in DE derzeit aus? Wie hoch sind die Unterstützungen und wie lange die Bezugsdauer?
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Old March 7th, 2011, 09:28 AM   #131
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kompliziertes Thema... ich seh da auch nicht durch.

Die Höhe hängt von deinem bisherigen Gehalt ab und es gibt maximal 12 Monate.
__________________
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Old March 7th, 2011, 09:45 AM   #132
matheking
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Originally Posted by pumpikatze View Post
Weil´s mich gerade betrifft, interessieren mich hier Details:

Wie sehen Elterngeldmodelle und Familienbeihilfe in DE derzeit aus? Wie hoch sind die Unterstützungen und wie lange die Bezugsdauer?
Ich hatte bei den bisherigen Kindern das Glück, dass wir noch das alte Erziehungsgeld bekommen haben.
Beim Elterngeld bekommt derjenige der vom Beruf aussetzt einen bestimmten Anteil (~60%) der vorherigen Gehalts (gemittelt über ein Jahr) vom Staat. Wenn Du viel über Provisionen, Weihnachtsgeld etc. verdienst, ist das schlecht, denn das wird nicht mit einberechnet. Gezahlt wird das ganze 12 Monate, sollte der andere Partner auch mind. 2 Monate aussetzten gibts das für 14 Monate. In den ersten Wochen wird das aber noch gegen das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse gegengerechnet.
Prinzipiell berechnet sich die Höhe des Elterngeldes daher nach Deinem vorherigen Einkünften. Allerdings gibt es Höchstgrenzen und einen Basisbetrag (300€). Solltest Du ALG2 beziehen, wird das aber als Einkommen angerechnet.
Ansonsten gibt es die nächsten Jahre noch Kindergeld vom Staat (167€)/Kind.

Alle Angaben ohne Gewähr!
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Old March 7th, 2011, 09:49 AM   #133
miau
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Das jetzige Modell gibt 60-67% des bisherigen Gehaltes, mit maximal 1800€.
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Old March 7th, 2011, 09:50 AM   #134
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Das jetzige Modell gibt 60-67% des bisherigen Gehaltes, mit maximal 1800€.
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Old March 7th, 2011, 10:09 AM   #135
George W. Bush
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Originally Posted by Dr_Cosmo View Post
Die Deutschen sind sowas wie die Pandabären unter den Völkern, sie brauchen eine ideale Umgebung für ihren Fortpflanzungswunsch, wenn nur wenige Details nicht stimmen lassen sie´s bleiben.
Treffend beschrieben. Deswegen sind Beamte wahrscheinlich die einzige Mittelschichtsgruppe, die sich in der Nähe der Erhaltungsrate fortpflanzt. Lebenslang gesichertes Einkommen, Familienzuschlag, welcher sich mit jedem Kind erhöht (ab dem dritten lohnt es sich so richtig, dann gibt es 308 EUR extra pro Monat und Nase), hochsubventionierte Krankenversicherung für den Nachwuchs (nur 20% der Kosten müssen versichert werden, den Rest übernimmt Vater Staat), Eltern können jederzeit in den Beruf zurück, haben freie Wahl zwischen Voll- oder Teilzeiterwerb, daneben Zugang zu allen Leistungen, die dem nichtbeamteten Pöbel auch zustehen (Kinder- und Elterngeld).
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Old March 7th, 2011, 10:18 AM   #136
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Hast du Zahlen dazu? Wieviele Beamtenkinder gibt es?
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Old March 7th, 2011, 10:31 AM   #137
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Ja, ich hatte mal Zahlen dazu gelesen, aber ich speichere nicht jede Webseite, die ich lese. Google steht dir zur freien Verfügung, falls du der Sache nachgehen willst.
Ansonsten liefert mein Projektteam zusätzliche "anekdotische Evidenz", denn bislang ist innerhalb der über 10 Jahre Laufzeit dieses Projekts noch jede der teilnehmenden Beamtinnen wegen Schwangerschaft ausgestiegen, die zwei Ältesten haben mittlerweile drei bzw. zwei Kinder. Die anderen Frauen sind noch jung, da kommt bestimmt was nach.
Was noch hinzukommt ist, daß alle Beamten in meinem Team wiederum mit Beamten verheiratet sind, also pure Pandabärinzucht.
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Old March 7th, 2011, 10:55 AM   #138
pumpikatze
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Originally Posted by matheking View Post
Ich hatte bei den bisherigen Kindern das Glück, dass wir noch das alte Erziehungsgeld bekommen haben.
Beim Elterngeld bekommt derjenige der vom Beruf aussetzt einen bestimmten Anteil (~60%) der vorherigen Gehalts (gemittelt über ein Jahr) vom Staat. Wenn Du viel über Provisionen, Weihnachtsgeld etc. verdienst, ist das schlecht, denn das wird nicht mit einberechnet. Gezahlt wird das ganze 12 Monate, sollte der andere Partner auch mind. 2 Monate aussetzten gibts das für 14 Monate. In den ersten Wochen wird das aber noch gegen das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse gegengerechnet.
Prinzipiell berechnet sich die Höhe des Elterngeldes daher nach Deinem vorherigen Einkünften. Allerdings gibt es Höchstgrenzen und einen Basisbetrag (300€). Solltest Du ALG2 beziehen, wird das aber als Einkommen angerechnet.
Ansonsten gibt es die nächsten Jahre noch Kindergeld vom Staat (167€)/Kind.

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Originally Posted by miau View Post
kompliziertes Thema... ich seh da auch nicht durch.

Die Höhe hängt von deinem bisherigen Gehalt ab und es gibt maximal 12 Monate.

Ok, noch komplizierter als bei uns in Ö.
Hier habe ich die Auswahl zwischen folgenden Modellen:

30+6 Monate € 436,-/Monat

20+4 Monate € 624,-/Monat

15+3 Monate € 800,-/Monat

12+2 Monate € 1000,-/Monat

oder einkommensabhängig:

12+2 Monate 80% des letzten Nettoeinkommens, jedoch max. € 2000,- netto

Die erste Monatsanzahl bezieht sich darauf, wenn die Karenzzeit nur von einem Elternteil konsumiert wird, die "+ Monate" kommen dazu, wenn die Karenzzeit geteilt wird (wobei die Karenzzeiten dann variabel geteilt werden können).
Das Kinderbetreuungsgeld wird übrigens auch gezahlt, wenn die Eltern nach Ablauf des Mutterschutzes (8 Wochen nach der Geburt) beide wieder berufstätig sind. Als Zuverdienstgrenze für den Leistungsbezieher gelten 12.000 Euro/Jahr.

Zusätzlich bezieht man eine bescheidene Familienbeihilfe von anfangs gerade mal 105 Euro monatlich.

Komplizierte Geschichte...ich grüble noch nach, welche Variante da am intelligentesten wäre.
pumpikatze no está en línea   Reply With Quote
Old March 7th, 2011, 02:23 PM   #139
matheking
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Originally Posted by George W. Bush View Post
... hochsubventionierte Krankenversicherung für den Nachwuchs (nur 20% der Kosten müssen versichert werden, den Rest übernimmt Vater Staat),...
Naja. Die Bemerkung kann ja nur teilweise als Kritik verstanden werden. Außer bei selbstständigen, die sich privat versichern müssen, sind Kinder und nichtarbeitender Ehepartner bei der gesetztlichen Familienversicherung eingeschloßen, kosten also keinen Cent!!
Von daher ist die private Krankenversicherung für kinderreiche Beamte schlechter als die gesetztliche bei Angestellten.
Theoretisch ist es auch einem Beamten freigestellt, sich gesetztlich versichern zu lassen und damit die Vergünstigungen der Familienversicherung einzuheimsen. Da die Beihilfe als Arbeitgeber aber ihren Anteil nicht übernimmt, sind die Beiträge da recht hoch!
matheking no está en línea   Reply With Quote
Old March 7th, 2011, 02:29 PM   #140
pumpikatze
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Originally Posted by matheking View Post
sind Kinder und nichtarbeitender Ehepartner bei der gesetztlichen Familienversicherung eingeschloßen, kosten also keinen Cent!!
Nichtarbeitende Ehepartner, sofern keine Kinder da sind, verursachen doch beim Hauptversicherten sicher höhere Beiträge, oder?
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