Hannover | STADTBAHN | Projekt Zehn Siebzehn / Oberirdischer Ausbau der D-Linie | In Bau - Page 868 - SkyscraperCity
 

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Old April 23rd, 2019, 07:04 PM   #17341
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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Werden Möpse noch erhältlich sein?
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Old April 24th, 2019, 09:26 AM   #17342
tetaro
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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Werden Möpse noch erhältlich sein?
Ja, werden aber nicht mehr an Männer verkauft.
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Old April 24th, 2019, 09:36 AM   #17343
Tunnelblick
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Dann nehme ich Melonen. Und anderes Obst, das gut in der Hand liegt.
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Old April 24th, 2019, 11:52 AM   #17344
Pianissimo
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Originally Posted by Nixblicker View Post
Die Zielvorstellung 2,90m breiter und 103m langer Züge wurde auf auf 2,65m mal 75m geändert, vielleicht ist es auch nur ein Etappenziel, eine neue Übergangslösung.
TW2000/2500 und TW3000 entsprechen diesem Etappenziel, sind also die nächste Übergangslösung.
2,65 m x 75 m ist keine Übergangslösung mehr, sondern die auf sehr lange Sicht gesehene Lösung. Das sehr lange Festhalten an breiteren (2,90m) und längeren Zügen (100m) wurde deshalb als Ziel ausgegeben und wird vermutlich auch in Zukunft so vertreten, um für kostspielige Tunnelbauwerke Fördergelder zu erhalten. An die kommt man nämlich leichter ran, wenn man einen Tunnel für eine Voll-U-Bahn beabsichtigt zu bauen, als wenn man von vornherein "nur" für einen Stadtbahntunnel plant.
Wenn die verantwortlichen Verkehrsplaner endlich daran gehen, sukzessive den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren, anstatt immer neue Autoverkehre zuzulassen (Uber, Movia), dann ist dort auch genug Platz für oberirdischen Stadtbahnverkehr und es braucht keine weiteren Stadtbahntunnel, oder nur sehr kurze punktuell.
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Old April 24th, 2019, 12:00 PM   #17345
Tunnelblick
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Ja, würde man endlich die Mobilität der Leute einschränken und den Autoverkehr verbieten, ohne den ÖPNV auszubauen, dann könnte man viel Geld sparen.
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Old April 24th, 2019, 12:11 PM   #17346
tetaro
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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Ja, würde man endlich die Mobilität der Leute einschränken und den Autoverkehr verbieten, ohne den ÖPNV auszubauen, dann könnte man viel Geld sparen.
Keine Sorge: Die weiterhin zunehmende Bedeutung des Internet wird lästige Bewegung bald überflüssig machen.
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Old April 24th, 2019, 01:17 PM   #17347
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Originally Posted by Pianissimo View Post
2,65 m x 75 m ist keine Übergangslösung mehr, sondern die auf sehr lange Sicht gesehene Lösung.
Die Einwohnerzahl der Stadt wächst, der ÖPNV-Anteil am Modal Split wächst, die Nachfrage nach ÖPNV wächst. Wie kann man nur glauben, daß 2,65m mal 75m für alle Zeit ausreichen wird?! Wie kann man nur annehmen, daß irgendetwas nicht dem Wandel unterliegt?! Alles verändert sich, alles ist im Fluss. Und so reiht sich eine Übergangslösung an die nächste.
Wenn die Nachfrage auf der Stadtbahn jedes Jahr um 1% steigt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann 2,65m mal 75m nicht mehr ausreicht. So viel ist klar.
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Old April 24th, 2019, 01:29 PM   #17348
Tunnelblick
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Zumal ein System den Spitzenbedarf abfangen muss. Ich habe mich verschiedentlich zu vielen Schülern auf der B-Strecke in die Bahn gequetscht oder auch mal auf die nächste gewartet. Ich sehe da bereits eine Grenzbelastung.

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Originally Posted by Nixblicker View Post
Wenn die Nachfrage auf der Stadtbahn jedes Jahr um 1% steigt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann 2,65m mal 75m nicht mehr ausreicht. So viel ist klar.
Dann kann man die Bahn doch durch Busse entlasten. So wie auf dem modernsten Abschnitt der Stadtbahn, der Limmerstraße.
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Last edited by Tunnelblick; April 24th, 2019 at 01:44 PM.
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Old April 24th, 2019, 01:32 PM   #17349
Oststädter
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Originally Posted by Pianissimo View Post
2,65 m x 75 m ist keine Übergangslösung mehr, sondern die auf sehr lange Sicht gesehene Lösung. Das sehr lange Festhalten an breiteren (2,90m) und längeren Zügen (100m) wurde deshalb als Ziel ausgegeben und wird vermutlich auch in Zukunft so vertreten, um für kostspielige Tunnelbauwerke Fördergelder zu erhalten.
Deshalb also die Tunnel der Straßenbahn in Augsburg und der Innenstadt-Tunnel der Stadtbahn in Karlsruhe.

Deshalb hat man vermutlich auch in Stuttgart die Hochbahnsteige für 1-Wagen Züge auf der U3 gefördert.

Ja, ergibt ein schlüssiges Bild. </Ironie>
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Old April 24th, 2019, 02:47 PM   #17350
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Originally Posted by Pianissimo View Post
Das sehr lange Festhalten an breiteren (2,90m) und längeren Zügen (100m) wurde deshalb als Ziel ausgegeben und wird vermutlich auch in Zukunft so vertreten, um für kostspielige Tunnelbauwerke Fördergelder zu erhalten. An die kommt man nämlich leichter ran, wenn man einen Tunnel für eine Voll-U-Bahn beabsichtigt zu bauen, als wenn man von vornherein "nur" für einen Stadtbahntunnel plant.
... und die erde ist eine scheibe!
__________________
gruß andreas
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Old April 24th, 2019, 03:06 PM   #17351
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Originally Posted by Nixblicker View Post
alles ist im Fluss.
Siehe hohes Ufer:
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Old April 24th, 2019, 03:36 PM   #17352
Nixblicker
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Was hast Du wieder gemacht?!

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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Zumal ein System den Spitzenbedarf abfangen muss. Ich habe mich verschiedentlich zu vielen Schülern auf der B-Strecke in die Bahn gequetscht
Du schreckst aber auch vor gar nichts zurück. Die armen Schüler...

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Originally Posted by Tunnelblick View Post
Ich sehe da bereits eine Grenzbelastung.

Dann kann man die Bahn doch durch Busse entlasten.
Ein paar gut gemachte tangentiale Buslinien können die Stadtbahn durchaus entlasten. Düsseldorf könnte hier vielleicht ein positives Beispiel geben, Stuttgart eher ein negatives.
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Old April 24th, 2019, 03:40 PM   #17353
tetaro
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Originally Posted by IPimpYourFahrrad View Post
Siehe hohes Ufer:
[
Das war bestimmt nur ein Test für die Wassersporttauglichkeit der neuen Uferpromenade. Fahrräder für Wassergymnastik waren vielleicht gerade aus.
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Old April 24th, 2019, 10:18 PM   #17354
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Originally Posted by Pianissimo View Post
2,65 m x 75 m ist keine Übergangslösung mehr, sondern die auf sehr lange Sicht gesehene Lösung. Das sehr lange Festhalten an breiteren (2,90m) und längeren Zügen (100m) wurde deshalb als Ziel ausgegeben und wird vermutlich auch in Zukunft so vertreten, um für kostspielige Tunnelbauwerke Fördergelder zu erhalten. An die kommt man nämlich leichter ran, wenn man einen Tunnel für eine Voll-U-Bahn beabsichtigt zu bauen, als wenn man von vornherein "nur" für einen Stadtbahntunnel plant.
Wenn die verantwortlichen Verkehrsplaner endlich daran gehen, sukzessive den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren, anstatt immer neue Autoverkehre zuzulassen (Uber, Movia), dann ist dort auch genug Platz für oberirdischen Stadtbahnverkehr und es braucht keine weiteren Stadtbahntunnel, oder nur sehr kurze punktuell.
Diese Haltung ignoriert den zunehmenden Platzbedarf in einer alternden Gesellschaft. Herr P. versucht auch hier wieder Breite der Fahrzeuge mit Tunnelabneigung zu verbinden. Mehr Breite hiesse auch mehr Komfort und prinzipiell mehr und weniger enge und auch mehr Sitzplätze zu Lasten von Stehplätzen. Dass man damit natürlich in einer historisch gewachsenen innenstadt und mitten im Straßenverkehr (wie das 08/15-Projekt) Probleme bekommt, ist offensichtlich. Breitzere fahrzeuge brauchen dann auch weitere Kurvenradien. Die BoStraB hat nicht umsonst eine Grenze für Straßenbahnen gesetzt. Wer auch nur an wenigen Stellen im Verkehr mitschwimmt, darf eben keine Überbreite haben. Busse (außer auf Flughäfen) dürfen auch nicht breiter als 2,5m sein. Ab einem bestimmten Ausbaugrad (Breite und Länge der Fahrzeuge) gehören solchen Riesendinger eben nicht auf die Straße und Entflechtung ist die Wahl. An Engstellen muss es dann eben mal in die Tiefe gehen. Vor der E-A Galerie wäre z.B. eine solche. Insofern wäre der D-Tunnel nur ein Weg der Vernunft und eine Wohltat für Fußgänger vor und im Bereich der Galerie. Natürlich auch fü die Üstra, die sich mit der Einhaltung von Fahrplänen auf der neuen 08/15-Bimmelstrecke nach eigenem Bekunden schwertut.
__________________
Stefan Harcke von der Infrastrukturgesellschaft voller Stolz zur D-Linie, "Ja, wir dürfen Quietschen!"

Last edited by reini; April 24th, 2019 at 11:20 PM.
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Old April 25th, 2019, 08:10 AM   #17355
Oststädter
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Originally Posted by Nixblicker View Post


Ein paar gut gemachte tangentiale Buslinien können die Stadtbahn durchaus entlasten. Düsseldorf könnte hier vielleicht ein positives Beispiel geben, Stuttgart eher ein negatives.
Stuttgart hat leider deutlich größere geografische Herausforderungen als Hannover. Trotzdem haben die da sogar mehrere tangentiale Stadtbahnlinien. Das Netz ist sicher auch nicht perfekt, aber viel Leistungsfähiger als in Hannover.
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Old April 25th, 2019, 09:48 AM   #17356
tetaro
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Originally Posted by Oststädter View Post
Stuttgart hat leider deutlich größere geografische Herausforderungen als Hannover. Trotzdem haben die da sogar mehrere tangentiale Stadtbahnlinien. Das Netz ist sicher auch nicht perfekt, aber viel Leistungsfähiger als in Hannover.
Ich habe mal versucht, mit dem ÖPNV von Ahlem nach Badenstedt zu kommen.
Mit dem Auto 5 Minuten, mit ÖPNV unwesentlich länger.

Ohne bessere Tangentiallinien wird es schwer sein, eingefleischte Autofahrer vom ÖPNV zu überzeugen, insbesondere diejenigen, die sich vorwiegend im eigenen Stadtbezirk bewegen.
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Old April 25th, 2019, 12:47 PM   #17357
Oststädter
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Originally Posted by tetaro View Post
Ich habe mal versucht, mit dem ÖPNV von Ahlem nach Badenstedt zu kommen.
Mit dem Auto 5 Minuten, mit ÖPNV unwesentlich länger.

Ohne bessere Tangentiallinien wird es schwer sein, eingefleischte Autofahrer vom ÖPNV zu überzeugen, insbesondere diejenigen, die sich vorwiegend im eigenen Stadtbezirk bewegen.
Mein Reden. Ohne attraktive Alternativen geht es nur mit Zwang.

Leider macht man die Alternativen derzeit vor allem dadurch attraktiver indem man den Autoverkehr verteufelt.

Würde man mehr Energie darauf verwenden gute Alternativen zu schaffen von denen die breite Masse der Bevölkerung sich angesprochen fühlt würde man meiner Meinung nach mehr erreichen.

Leider glauben noch zu viele das Lastenfahrräder, Rentner auf E-Bikes weil sie für das normale Rad zu schwach sind und weniger Fahrspuren auf Ein- und Ausfallstraßen auf wundersame Weise die Verkehrswende bringen werden.
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Old April 25th, 2019, 12:51 PM   #17358
Pianissimo
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Originally Posted by reini View Post
Diese Haltung ignoriert den zunehmenden Platzbedarf in einer alternden Gesellschaft. Herr P. versucht auch hier wieder Breite der Fahrzeuge mit Tunnelabneigung zu verbinden. Mehr Breite hiesse auch mehr Komfort und prinzipiell mehr und weniger enge und auch mehr Sitzplätze zu Lasten von Stehplätzen. Dass man damit natürlich in einer historisch gewachsenen innenstadt und mitten im Straßenverkehr (wie das 08/15-Projekt) Probleme bekommt, ist offensichtlich. Breitzere fahrzeuge brauchen dann auch weitere Kurvenradien. Die BoStraB hat nicht umsonst eine Grenze für Straßenbahnen gesetzt. Wer auch nur an wenigen Stellen im Verkehr mitschwimmt, darf eben keine Überbreite haben. Busse (außer auf Flughäfen) dürfen auch nicht breiter als 2,5m sein. Ab einem bestimmten Ausbaugrad (Breite und Länge der Fahrzeuge) gehören solchen Riesendinger eben nicht auf die Straße und Entflechtung ist die Wahl. An Engstellen muss es dann eben mal in die Tiefe gehen. Vor der E-A Galerie wäre z.B. eine solche. Insofern wäre der D-Tunnel nur ein Weg der Vernunft und eine Wohltat für Fußgänger vor und im Bereich der Galerie. Natürlich auch fü die Üstra, die sich mit der Einhaltung von Fahrplänen auf der neuen 08/15-Bimmelstrecke nach eigenem Bekunden schwertut.

In einer vollgestopften U-Bahn ist auch nicht mehr Platz als in einer vollgestopften Stadtbahn. Gegebenenfalls muss der Takt erhöht und das Liniennetz ausgebaut werden. Der Einsatz von U-Bahnen macht Sinn bei großem Haltestellenabstand und großen Entfernungen zwischen den Haltestellen. Damit kann man zum Beispiel weitab von der Stadtmitte gelegenen einwohnerstarke Trabantenstädte mit der Innenstadt verbinden. (Beispiel Mühlenberg, in der Größe wie es ursprünglich mal geplant war, nämlich mit drei- bis viermal so viel Einwohnern).

Haltestellendichte und Taktdichte sind zwei wichtige Faktoren, die in deinem Beitrag nicht erwähnt werden. Auf der Linie 10 sehen diese beiden Faktoren so aus, dass die Haltestellendichte sehr hoch ist und der Takt dichter als auf vielen anderen Linien, jeweils von den außen liegenden Endstationen aus betrachtet. Von Ahlem aus besteht zum Beispiel ein dichterer Takt als von Anderten aus oder von Roderbruch usw. Beim bisherigen Streckenausbau würde eine weitere Verdichtung des Taktes aus Richtung Ahlem zu Hbf/ZOB vermutlich mit einer Endstation Glocksee für die Linie 17 verknüpft werden müssen.

Sinnvoller wäre es allerdings, zuzsätzliche Stadtbahnstrecken zu bauen. Das macht allemal mehr Sinn als die vorhandene oberirdische Verkehrsfläche für das extrem uneffektive Mobilitätssystem Auto zu vergeuden.

Auch dieser Aspekt fehlt gänzlich in deiner Betrachtung! Statt darauf hinzuweisen, wie extrem ungünstig die Effizienz des MIV ist, versuchst du oberirdische Stadtbahnen gegen U-Bahnen auszuspielen.

Last edited by Pianissimo; April 25th, 2019 at 01:09 PM.
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Old April 25th, 2019, 01:02 PM   #17359
Pianissimo
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Originally Posted by Oststädter View Post
Leider glauben noch zu viele das Lastenfahrräder, Rentner auf E-Bikes weil sie für das normale Rad zu schwach sind und weniger Fahrspuren auf Ein- und Ausfallstraßen auf wundersame Weise die Verkehrswende bringen werden.
Der Satz ist unverständlich. Meinst du damit Lastenräder und Rentner auf Fahrrädern werden die Verkehrswende herbeiführen? Oder meinst du damit es ist ein falsche Annahme, dass Lastenfahrräder und Rentner auf E-Bikes die Verkehrswende herbeiführen? Wer sagt denn so was?

Oder geht es dir nur darum, Autofahrer-Vorurteile zu verbreiten? Da gibt es ja einige Autofahrer, für die Radfahrer insgesamt und Lastenfahrräder sowie Rentner auf E-Bikes insbesondere grundsätzlich Fahrverbot bekommen müssten auf den Fahrbahnen, von denen viele Autofahrer gleuben, dass sie nur von KFZ benutzt werden dürften.

Die Radverkehrsführung im Rahmen von Projekt Zehn Siebzehn hat jedenfalls die Verkehrssituation für Radfahrer verbessert.
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Old April 25th, 2019, 01:37 PM   #17360
Nixblicker
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Das Negativbeispiel aus Stuttgart:
https://www.ssb-ag.de/kundeninformat...llbuslinie-x1/
Eine Buslinie, die an einer Stadtbahnlinie entlang fährt. Sie wird kaum genutzt.
In Stuttgart fahren überwiegen 39m-Züge, es gibt aber auch 78m-Züge. Letztere können auf den meisten Linien nicht fahren. Es gibt sogar eine Tunnelstation, die für 78m-Züge zu kurz ist. Ich glaube nicht, daß das Stuttgarter System leistungsfähiger wäre.
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