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Discussion Starter #3
Einen Schrottbericht!!!! der von einem völlig falschen Standort !!! ausgeht gibt es hier:

Der Alex will hoch hinaus: Für rund 50 Millionen Euro soll in der Berliner City-Ost ein neues Hochhaus gebaut werden. Nahe dem Einkaufszentrum Alexa soll auf dem Grundstück Alexanderstraße/Ecke Stralauer Straße ein 65 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Das ist allerdings eine abgespeckte Version des Ursprungsplan.

Der Alexanderplatz soll nach den Plänen des Senats der Ort in Berlin sein, an dem die Häuser künftig so hoch aufragen, dass sie den Titel Wolkenkratzer verdienen. Zehn bis zu 150 Meter hohe Türme könnten demnach einmal das Bild der Ost-City bestimmen. Doch bislang scheiterten alle Hochhaus-Träume am Desinteresse der Investoren. Das ändert sich jetzt: Auf dem Grundstück an der Alexanderstraße Ecke Stralauer Straße will der Projektentwickler Porr Solutions Deutschland bis Ende 2012 ein Hochhaus bauen. Doch statt der einst geplanten 150 Meter wird der Porr-Tower lediglich 65 Meter hoch.
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Ein Preisgericht unter Vorsitz des Berliner Architekten Hans Kollhoff hat am Donnerstag den Entwurf des Berliner Architekturbüros Kuehn Malvezzi für den Standort gegenüber der Jannowitzbrücke prämiert. Das Büro Kollhoff/Timmermann hatte 1993 den Wettbewerb für das Areal um den Alexanderplatz mit ursprünglich sogar 13 Hochhäusern geplant. Doch obwohl für zwei davon die Vorplanungen schon geleistet sind, wie die unattraktiven Brandwände an den Shopping-Malls „Die Mitte“ und „Alexa“ an der Grunerstraße weithin sichtbar machen, ist ein Baubeginn dort noch nicht in Sicht.
Das Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi, das im Wettbewerb um den Bau des Humboldt-Forums den vielbeachteten Sonderpreis gewonnen hatte, setzte sich im Hochhaus-Wettbewerb gegen sechs weitere Bewerber durch. Nach ihrem Entwurf soll nun auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück ein kompakter Block mit einem abgestuften Turm an der südwestlichen Ecke entstehen. Die Geschossfläche von rund 20.000 Quadratmeter verteilt sich auf ein Hotel mit etwa 250 Zimmern und rund 5700 Quadratmeter Bürofläche. Der Baubeginn ist für 2010 vorgesehen, die Fertigstellung könnte Ende 2012 erfolgen. Porr Solutions wird nach Angaben ihres Geschäftsführers Christian Berger am Standort rund 50 Millionen Euro investieren. „Das Preisgericht hat einstimmig die überzeugendste Lösung ausgewählt“, sagte Berger.
Wie viel das Unternehmen für das Baugrundstück an die Verkäuferin, das städtische Wohnungsunternehmen Degewo, zahlen musste, darüber wurde Stillschweigen vereinbart.
„Mit diesem Projekt ist die Degewo nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sie wird auch ihrer Verantwortung gegenüber der Stadt gerecht“, sagte Christoph Beck, Vorstandsmitglied der Degewo.
Die Degewo hatte lange auf diesen Vermarktungserfolg warten müssen. Das Wohnungsunternehmen hatte das rund 4,5 Hektar große Gesamtareal 1999 erworben und städtebaulich entwickelt. Ursprünglich sollte das Grundstück sowie weitere Baufelder auf dem wegen seiner gekrümmten Lage „Banane“ genannte Areal östlich des Alexanderplatzes in einem Zug neu gestaltet werden. Doch nach dem Verkauf des Filetgrundstücks direkt am Alexanderplatz an die portugiesisch-französischen Alexa-Investoren Sonae Sierra und Foncière Euris ging die Entwicklung nur schleppend weiter.
Das Einkaufszentrum Alexa eröffnete 2007. Für das Baufeld 2 B (Hotel, Wohnen Büro), das direkt an das Kaufhaus grenzt, wird noch immer ein Käufer gesucht, ebenso wie für das Areal 3 B (Hotel, Büro, Wohnen). Verkauft dagegen ist mittlerweile auch das 6500 Quadratmeter große Grundstück 3 A. Dort plant die Chez Voltaire GmbH eine Mischung aus Einzelhandel, Büro sowie ein Fitness-Center. Keines dieser Gebäude soll nach den aktuellen Planungen jedoch mehr als 30 Meter hoch werden. Insofern wird der Porr-Turm trotz seiner relativ geringen Höhe immer noch seine Wirkung entfalten können.
Kritiker hatten immer wieder gefordert, die im Masterplan vorgesehenen Hochhäuser zu streichen. So könnten die Brachen auf und um den Alexanderplatz schneller verschwinden. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte dagegen immer wieder betont, an diesen Plänen festhalten zu wollen – zumal sich die Investoren vertraglich verpflichtet hätten, den Bau der Türme spätestens 2013 zu beginnen. Allerdings weiß man in der Bauverwaltung auch, dass die Investoren nur dann bauen müssen, wenn dies wirtschaftlich zumutbar ist. Im Klartext heißt das: Ohne Mieter oder Käufer wird es keine Wolkenkratzer am Alex geben.
Alle Entwürfe werden vom 11. bis 18. September im Foyer der Degewo, Potsdamer Straße 60 (Tiergarten) ausgestellt. Geöffnet: werktags 9–18 Uhr, am Wochenende 10–14 Uhr.
http://www.morgenpost.de/berlin/article1162984/Investor_fuer_65_Meter_hohes_Haus_am_Alex_gefunden.html

Ein Glück hat Kollege Bato auch im Daf darauf hingewiesen, dass der Autor des Artikels von einem falschen Standort ausgeht! Dort wo das Hochhaus entsteht war vorher ein Entwurf von Klaus Neumann geplant, und niemals ein 150 Meter Entwurf. Schlimm diese Inkompetenz!
 

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Discussion Starter #4
Wieso werden die anderen Wettbewerbsbeiträge nicht mehr veröffentlicht? Wir leben doch nicht im Jahr 1986 :?

Hier ein neuer Artikel:
Erster Turm-Neubau am Alex
Freitag, 4. September 2009 02:43 - Von Isabell Jürgens
Der Alexanderplatz soll nach den Plänen des Senats der Ort in Berlin sein, an dem die Häuser künftig so hoch aufragen, dass sie den Titel Wolkenkratzer verdienen. Zehn bis zu 150 Meter hohe Türme könnten demnach einmal das Bild der Ost-City bestimmen.
Ein Preisgericht unter Vorsitz des Berliner Architekten Hans Kollhoff hat gestern den Entwurf des Berliner Architekturbüros Kuehn Malvezzi für den Standort gegenüber der Jannowitzbrücke prämiert. Das Büro Kollhoff/Timmermann hatte 1993 den Wettbewerb für das Areal um den Alexanderplatz mit ursprünglich sogar 13 Hochhäusern geplant. Doch obwohl für zwei davon die Vorplanungen schon geleistet sind, wie die unattraktiven Brandwände an den Shopping-Malls "Die Mitte" und "Alexa" an der Grunerstraße weithin sichtbar machen, ist ein Baubeginn dort noch nicht in Sicht.
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Das Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi, das im Wettbewerb um den Bau des Humboldt-Forums den vielbeachteten Sonderpreis gewonnen hatte, setzte sich im Hochhaus-Wettbewerb gegen sechs weitere Bewerber durch. Nach ihrem Entwurf soll nun auf dem 2200 Quadratmeter großen Grundstück ein kompakter Block mit einem abgestuften Turm an der südwestlichen Ecke entstehen. Die Geschossfläche von rund 20 000 Quadratmeter verteilt sich auf ein Hotel mit etwa 250 Zimmern und rund 5700 Quadratmeter Bürofläche. Der Baubeginn ist für 2010 vorgesehen, die Fertigstellung könnte dann Ende 2012 erfolgen. Porr Solutions wird nach Angaben ihres Geschäftsführers Christian Berger am Standort insgesamt rund 50 Millionen Euro investieren. "Das Preisgericht hat einstimmig die überzeugendste Lösung ausgewählt", sagte Berger.
Lang ersehnter Vermarktungserfolg
Wie viel das Unternehmen für das Baugrundstück an die Verkäuferin, das städtische Wohnungsunternehmen Degewo, zahlen musste, darüber wurde Stillschweigen vereinbart.
"Mit diesem Projekt ist die Degewo nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sie wird auch ihrer Verantwortung gegenüber der Stadt gerecht", sagte Christoph Beck, Vorstandsmitglied der Degewo.
Die Degewo hatte lange auf diesen Vermarktungserfolg warten müssen. Das Wohnungsunternehmen hatte das rund 4,5 Hektar große Gesamtareal 1999 erworben und städtebaulich entwickelt. Ursprünglich sollte das Grundstück sowie weitere Baufelder auf dem wegen seiner gekrümmten Lage "Banane" genannte Areal östlich des Alexanderplatzes in einem Zug neu gestaltet werden. Doch nach dem Verkauf des Filetgrundstücks direkt am Alexanderplatz an die portugiesisch-französischen Alexa-Investoren Sonae Sierra und Foncière Euris ging die Entwicklung nur schleppend weiter. Das Einkaufszentrum Alexa eröffnete 2007. Für das Baufeld 2 B (Hotel, Wohnen Büro), das direkt an das Kaufhaus grenzt, wird noch immer ein Käufer gesucht, ebenso wie für das Areal 3 B (Hotel, Büro, Wohnen). Verkauft dagegen ist mittlerweile auch das 6500 Quadratmeter große Grundstück 3 A. Dort plant die Chez Voltaire GmbH eine Mischung aus Einzelhandel, Büro sowie ein Fitness-Center. Keines dieser Gebäude soll nach den aktuellen Planungen jedoch mehr als 30 Meter hoch werden. Insofern wird der Porr-Turm trotz seiner relativ geringen Höhe immer noch seine Wirkung entfalten können.
Kritik an Senatsplänen
Kritiker hatten immer wieder gefordert, die im Masterplan vorgesehenen Hochhäuser zu streichen. So könnten die Brachen auf und um den Alexanderplatz schneller verschwinden. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte dagegen immer wieder betont, an diesen Plänen festhalten zu wollen - zumal sich die Investoren vertraglich verpflichtet hätten, den Bau der Türme spätestens 2013 zu beginnen. Allerdings weiß man in der Bauverwaltung auch, dass die Investoren nur dann bauen müssen, wenn dies wirtschaftlich zumutbar ist.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1163095/Erster_Turm_Neubau_am_Alex.html
 

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Discussion Starter #5
Das Baunetz freut sich, das "everybody's darlings" Kuehn Malvezzi den Wettbewerb gewonnen haben.

Alles Banane?
Kuehn Malvezzi bauen Turm in Berlin

Wer in Berlin einen Wettbewerb gewinnen will, tut gut daran, sich stilistisch der herrschenden Architekturdoktrin anzuschließen. Das erfuhr jetzt auch das eigentlich als kunst- und avantgardenah geltende Berliner Büro Kuehn Malvezzi, das spätestens mit dem hoch dotierten Sonderpreis beim Berliner Schloss-Wettbewerb ins allgemeine Bewusstsein aufgerückt ist. Kuehn Malvezzi haben am gestrigen Mittwoch den ersten Preis in einem städtebaulichen Wettbwewerb für ein Grundstück in Berlin-Mitte gewonnen. Den Juryvorsitz hatte Hans Kollhoff.

Für einen Teil der so genannten Banane, nämlich das Grundstück Alexanderstraße/Stralauer Straße gegenüber der Jannowitzbrücke, entwarfen die Architekten eine Blockrandbebauung, aus der ein 65 Meter hoher Hotel- und Büroturm wächst. Das Gebäude ist konventionell gestaltet und mit einer Natursteinfassade mit Lochfenstern verkleidet. Es grenzt mit einer Seite an das allgemein als unsäglich empfundene Einkaufszentrum „Alexa“ an, das seit zwei Jahren den anderen Teil der „Banane“ füllt.
Der Neubau soll 20.000 Quadratmeter Fläche aufweisen, darunter 250 Hotelzimmer und 5.700 Quadratmeter Bürofläche. Er soll 50 Millionen Euro kosten.

Mit der Bebauung der „Banane“ wird erstmals ein Block aus Hans Kollhoffs Alexanderplatz-Masterplan realisiert. Dieser Plan sieht einen Kranz von Hochhäusern rund um den „Alex“ vor, von denen bisher allerdings keines gebaut ist. Das soll sich ändern: Das Gebäude von Kuehn Malvezzi soll bis Ende 2012 fertig gestellt sein.
http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Kuehn_Malvezzi_bauen_Turm_in_Berlin_821640.html?source=google-news

Für die Berliner, Arsch hoch, Bilder machen!!
Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe: 11-18. September 2009, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-14 Uhr
Ort: Foyer der Degewo, Potsdamer Str. 60, 10785 Berlin
 

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Discussion Starter #6
^^ Bzgl. BauNetz-Artikel: Die Stimmungsmache gegen Kohlhoff ist ja mal wieder zum KOTZEN! Ja ja, der böse böse Kohlhoff zwingt die armen Architekten in die Knie! :nuts:
 

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Nun hat Berlin die Möglichkeit, an einem so tollen Ort die Möglichkeit Immobilien zu bauen und dem Alexanderplatz ein völlig neues Gesicht zu geben und dann setzten sie da ein so "kleines" langweilig aussehendes Gebäude hin.

Mich überzeugt das Konzept überhaupt nicht.

Gerade am Alex, sollte man sich nicht vor der Größe des Fernsehturmes fürchten. Man kann architektonisch tolle große Hochhäuser pflanzen. Der Büroleerstand wird sich in den kommenden Jahrzehnten schon legen. Berlin ist zwar noch in einem sehr rohem Neuzustand, aber genau deswegen gerade dabei wieder eine Weltstadt mit viel Zukunftspotenzial zu werden.
Da sollte man nicht mit eingezogenem Kopf auf Bedacht des Geldes und Ängsten kleine Häuser bauen, sondern auch voraus denken!!

LG

Robert Marschelewski
 

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Discussion Starter #8
Achtung, ich glaube du irrst über den Standpunkt des Gebäude. Das Gebäude ist zwar in der Nähe des Alexanderplatzes grenzt aber nicht an ihn. Das Gebäude ist ne ganze Ecke davon weg. Zur Erläuterung:
 

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Discussion Starter #11
^^ ist an dieser Stelle wohl nach dem Planungswerk Innenstadt wohl auch nicht erwünscht. Man möchte ja von dem Fernsehturm eine abfallende Höhenbebauung haben.
 

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Discussion Starter #13
Kühn Malvezzi sollten auf ihren Ruf aufpassen. Man ist nämlich ganz schnell nicht mehr Shooting Star!

Coophimmelb(l)au müsste endlich mal was in Berlin bauen.
 

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LIBERTINED
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Die Stararchitekten sollen sich dann lieber direkt in der Umgebung des Alexanderplatzes (nicht am! Alex, da gehört was Zeitloses hin) austoben. Ein Hadid, ein Rogers, ein Nouvel, ein Foster, ein Pei, ein Himmelblau, ein GRAFT und ein Piano - dann zieht endlich mal etwas Farbe in diese trostlose Einöde ein :yes:

Hier darf einfach nicht gekleckert werden. Und wenn man in 20 Jahren erst 2 Hochhäuser fertiggestellt hat - da gehören keine banalen Allerweltskisten hin, hier muss Berlin sich beweisen! Wenn nicht jetzt, wann dann?
 

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Ein Hadid, ein Rogers, ein Nouvel, ein Foster, ein Pei, ein Himmelblau, ein GRAFT und ein Piano - dann zieht endlich mal etwas Farbe in diese trostlose Einöde ein :yes:
'Farbe' ist hier wohl nur symbolisch gemeint. Vor allem eine Hadid kann doch nur Stahl, Glas und Sichtbeton. Auch Coop sind mit ihrem gezwungenen Dekonstruktivismus selten für geschlossene Blockbebauung geeignet. Profilierungssüchtige Architektur, die den Spagat zwischen Eigenständigkeit und harmonischer Interaktion mit der Umgebung nicht schafft. Oder anders gesagt, für mich die Paradebeispiele, wenn Stadtbauräte u.a. von 'autistischer Architektur' sprechen.

Da ist mir der klassische Berliner Stil deutlich lieber, auch wenn ihn viele als langweilig beschreiben.
 

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Zumal wir in Berlin bereits ein Frühwerk der guten Fr. Hadid haben - dafür schämt sie sich allerdings immernoch - ich möchte meinen durchaus zurecht :eek:hno:




Bilder von flickr.com
 

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Naja, das Bürogebäude gefällt mir auch nicht so besonders. Nicht dass es hässlich wäre, aber es ist vom Design her echt nichts Neues. Wieder ein Gebäude in diesem "Blockstil", sieht irgendwie aus, wie wenn ein Kind Bauklötze übereinander stapelt. Finde das etwas schade, wenn man schon so viel Kohle für große Immobilien wie Bürogebäude ausgibt, dann sollte man zumindest auch optisch etwas investieren, denn das Stadtbild wird so nicht schöner.
 
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