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... ein wenig schade ist es um diesen Monolithen der DDR Moderne m.E. schon. Ich weiß nicht, ob man den nicht zu einem Wohnhaus umbauen hätte können, wenigstens teilweise. Das HdS Areal könnte zur Nagelprobe für zahlreiche Berliner Innenstadtbereiche werden, die noch zu reaktivieren sind.
Wird hier das bisher übliche, weitgehend ambitionslose innerstädtische Planen & Bauen fortgesetzt, d.h. die üblichen Blockrandbauten mit relativ geringer Höhe oder wagt Berlin hier ein Ausflug in höhere Gefilde ? Höhere Gefilde heisst nicht unbedingt 100 + x Meter, sondern meinetwegen Höhen zwischen 50-100m. Für solche Bauten würden sich mittelfrisitg sicherlich Interessenten finden. In Bekanntheit der Wohnungsmarktsituation und eines stabilen Büromarktes bin ich gespannt, ob die Berliner Politik und Verwaltung zu einem Umdenken fähig sind. Eignen würde sich dieses Areal dazu m.E. ausgezeichnet. Nur mir fehlt der Glaube.
 

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Seit Jahren sehne ich herbei, das man dieses Gebäude entfernt. Am besten mit viel Dynamit und einem großem Bumm. Warum macht man sowas in Berlin eigentlich nicht? Selbst in Kleinstädten wie Maastricht habe ich sowas schon gesehen, halbe Stunde Verkehr anhalten, fertig.

Man muß nicht jeden Haufen erhalten, den mal irgendwer irgendwo hingesetzt hat. Egal ob Ost oder West, der Dreck muß weg. Kann nur besser werden, egal wie hoch, aber je höher desto besser an dem Ort. Ich prognostiziere 68 Meter. Immerhin 46 Meter über Traufhöhe und klein genug, um den Fernsehturm groß erscheinen zu lassen.
 

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Da ist überhaupt nichts schade drum. Es ist ein Kasten mit versiffter, runtergekommener Uraltfassade. Klar könnte man den Kasten ausweiden und eine moderne Fassade dranklatschen, aber es bleibt von der Kubatur her ein höchst simpler Kasten. Und wenn man sich anschaut, mit was weniger überdimensionale Kästen z.B. am Hbf so behängt werden, dann bin ich überaus froh darüber, dass uns hier eine "zweite Charite" in billig-raster-optik erpart bleibt.
 

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Momentan definitiv der größte Schandfleck am Alexanderplatz und für mich auch deutlich weniger erhaltenswert als das Haus des Lehrers oder Haus des Reisens.
Vor allem stört der recht barbarische Übergang zum Nachbargebäude an der alten Straßenfront der Landsberger Straße (ehem. Arbeitsamt glaube ich). Da wurde einfach etwas hingeklatscht und deshalb reicht es nicht aus, diese Kubatur zu retten. Da muss was Besseres hin.
 

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neutrum
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Ich finde den Bau eigentlich etwas DDR-untypisch. Koennte auch ein alt-moderner Bau in Tokyo oder ... Erinnert mich auch irgendwie so an Urlaub in derlei Gefilden. Besser als so das meiste aus der DDR, da irgendwie fuer so einen Bau immerhin ein aesthetischerer Minimalismus (ausser die unteren zwei Fensterreihen) ... aber klar, brandneu wirkt er nicht ...
 

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Beim Workshop heißt es zum Areal des Hauses der Statistik, dass der Bebauungsplan von einem privaten Investor umgesetzt werden solle.

Alternativ prüfe die BIM Nutzungsmöglichkeiten für öffentliche Zwecke im Bestandsgebäude. Was auch immer das heißen soll...
 

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Discussion Starter #49
Momentan definitiv der größte Schandfleck am Alexanderplatz und für mich auch deutlich weniger erhaltenswert als das Haus des Lehrers oder Haus des Reisens.
Das ist kein schlechter Bau aus der Zeit. Mit etwas Budget könnte man den wieder gut herrichten. Wir kennen ja alle die mittelmäßigen Alternativen von heute :(
 

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Das ist kein schlechter Bau aus der Zeit. Mit etwas Budget könnte man den wieder gut herrichten. Wir kennen ja alle die mittelmäßigen Alternativen von heute :(
Ach was, das kann man so schön und günstig sanieren. Mit Rasterfassade und Doppelgeschossverglasung. Ganz modern und individuell halt :lol:
 

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Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Christian Hanke (SPD), will künftig 700 bis 1000 Flüchtlinge am Alexanderplatz unterbringen. Er unterstütze den Plan mehrerer Berliner Initiativen, das leerstehende „Haus der Statistik” in eine Art Flüchtlings-Künstler-Haus zu verwandeln, sagte Hanke am Freitag.
:nuts:"Wohn"hochaus am Alex....


http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/bis-zu-1000-fluechtlinge-sollen-am-alexanderplatz-leben

Neues Wort des Jahres "Flüchtlings-Künstler" Haus.
Denke, das hat potential für viel gegenseitige.."befruchtung"...
 

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Ich kann nicht mehr. :nuts::lol:

"Flüchtlings-Künstler" Haus.!!!
 

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Der Bezirksbürgermeister von Mitte spricht ja auch von "Anti-Gentrifizierungsinsel". Hier scheint also noch lange nichts entschieden zu sein und die Bima würde hier wohl sogar mitspielen, wenn man sich in Berlin auf eine Position einigt.
Unser Finanzsenator will ja sogar ein Verwaltungsgebäude für die überlasteten Behörden.
 

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Ich WILL eine Umnutzung in eine Flüchtlingszentrum nicht, weil:

-Existiert schon der Bebauungsplan der 1-70a für diese Areal, ein Plan mit hochwertige Städtebauliche Lösungen der kommt aus eine Jahreslang Bearbeitung von Profis, ein Plan der wegen sein Komplexität hat selbstverständlich schon für den Stadt Berlin viel gekostet, und jetzt einfach verschwunden werden soll.

-Die Umnutzung der Haus der Statistik statt sein Abriss kann die Grabstein für die positive städtebauliche Veränderung für den Gebiet zwischen der Karl-Marx-Allee und Mollstrasse werden.

-Alle die Investitionen für die neue Gebäude, mit den Anbringung von Menschen die richtig Steuer bezahlen können in eine sozialschwache Umgebung werden gestoppt.

-Die Anbringung von 1000 arme Menschen unter des Haus der Statistik, die nicht eine Wohngebäude ist, sondern eine Bürogebäude, kann zum Spannungen und sozial Probleme bringen.


Für die die Interesse haben, ich habe auf den Folgende online Ordner die Unterlagen zum der Bebauungsplan der 1-70a hochgeladen, die entsprechen Begründung zum B-Plan, Textliche Festsetzungen und Karten.

https://drive.google.com/folderview?id=0B0yEcZCOozgkVEFBdzRHdzdnWkU&usp=sharing
 

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Die Berliner Woche berichtet erneut in einem Artikel.

Demnach will die Initiative rund um Bürgermeister Christian Hanke aus dem Komplex ein Integrationszentrum machen, in dem sich Flüchtlinge, Künstler und sonstige Bürger für Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und co. treffen können.
Eigentlich war der Abriss und Neubau von vorallem Wohnungen geplant, der Bebauungsplan ist jedoch noch nicht verabschiedet. Die Initiative habe sehr konkrete Pläne, bereits mit Banken über die Finanzierung gesprochen und auch Architekten haben schon genau analysiert, was sich machen ließe. Demnach plant man 250 Ateliers und anfangs 400-500 Zimmer für bis zu 1000 Flüchtlinge. Später sollen im "Innenhofbereich" Flachbauten durch Neubauten ersetzt werden, sodass es dann bis zu 1500 Bewohner werden könnten.

Quelle und Artikel: Berliner Woche




Quelle und mehr: Initiative Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst und Kreative
 
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