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Finde die Nachverdichtung durchaus positiv. Hoffe aber mal, dass der Umbau nicht so sparsam gestaltet wird, dass sich an den Fassaden nich viel ändert...
 

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Ich bezweifle, dass diese Projekt auch nur den geringsten Einfluss auf irgend ein Hochhaus am Alex haben wird...

Man kann damit eher noch begründen dort wenn nur hochwertiges Wohnen in Hohhäusern anzubieten, da sozialverträglicher innenstädtischer Wohnraum ja nun in großem Maße geschaffen wird... ;)

Außerdem bietet die Freifläche davor noch ausreichend Platz für ein historisierenden Wohnturm mit lusxuswohnungen als anständiger Auftakt für die Stalinallee. Kümmert dann auch keinen mehr was dahinter vor sich hin vegitiert :D
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Die Berliner Woche berichtet erneut in einem Artikel.

Demnach will die Initiative rund um Bürgermeister Christian Hanke aus dem Komplex ein Integrationszentrum machen, in dem sich Flüchtlinge, Künstler und sonstige Bürger für Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und co. treffen können.
Eigentlich war der Abriss und Neubau von vorallem Wohnungen geplant, der Bebauungsplan ist jedoch noch nicht verabschiedet. Die Initiative habe sehr konkrete Pläne, bereits mit Banken über die Finanzierung gesprochen und auch Architekten haben schon genau analysiert, was sich machen ließe. Demnach plant man 250 Ateliers und anfangs 400-500 Zimmer für bis zu 1000 Flüchtlinge. Später sollen im "Innenhofbereich" Flachbauten durch Neubauten ersetzt werden, sodass es dann bis zu 1500 Bewohner werden könnten.

Quelle und Artikel: Berliner Woche




Quelle und mehr: Initiative Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst und Kreative

Das ist wirklich Bullshit-Bingo der allerübelsten Sorte und zudem am Bedarf vorbei, insbesondere wenn dafür Wohnungen gestrichen werden - noch dazu in so einer Premiumlage. Meine Vermutung ist, dass Flüchtlinge (egal ob echte Kriegsflüchtlinge oder Wirtschaftsmigranten) etwas anderes wollen als ein integratives Kulturzentrum etc. Dieses Projekt mnag nützlich sein oder nicht, nur allein schon von der gewählten Sprache lässt sich eine ungeheuerliche Naivität und Weltfremdheit erahnen. Schade, dass dafür wohl öffentliche Gelder verschwendet werden.
 

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Ganz ehrlich, dieses Hippie-Projekt ist doch der Totengräber für jedes ambitionierte hochwertige Projekt in der Nähe. Den Hines-Turm können wir uns damit gleich nochmal abschmatzen...
Inwiefern?

Dem Alexanderplatz fehlt in der Tat ein wenig "Hippness". Solch ein alternatives Zentrum könnte dem Platz und der Umgebung vielleicht sogar einen positiven Schub geben. :dunno:
 

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Der Alexanderplatz hat halt wenig attraktives zu bieten. In der City West gibts den Zoo, Zoopalast, kleinere Bühnen, etc.

Der Alexanderplatz ist dagegen vergleichsweise homogen.
 

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Behörden statt Flüchtlinge...

Berlin will Haus der Statistik vom Bund kaufen.

In das seit Jahren leerstehende Haus der Statistik am Alexanderplatz sollen Behörden einziehen. Da die Sanierung zwei Jahre dauern würde, wäre das Haus als Flüchtlingsunterkunft nicht geeignet.

http://www.bz-berlin.de/landespolitik/berlin-will-haus-der-statistik-vom-bund-kaufen

Berlin will das Haus der Statistik kaufen, sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Das Gebäude in Mitte sei aber nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet, sagte Geisel auf entsprechende Nachfragen. Die notwendige Sanierung des alten DDR-Plattenbaus werde mehr als zwei Jahre dauern und sei deshalb nicht geeignet, die aktuellen Probleme bei der Suche nach Flüchtlingsunterkünften zu lösen, sagte der Senator.

Das neun- bis elfgeschossige Haus sei aber groß genug für noch andere Nutzungen. So seien Kultureinrichtungen, Gastronomie oder Künstlerateliers denkbar. Ob es später auch mal für Wohnungen genutzt werde, sei noch nicht entschieden. Als Behördenstandort sei es deutlich preiswerter vom Bund zu erwerben, sagte Geisel.
 

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^^ Zum Glücke haben wir auch Politiker die sich von die ideologische motivierte Vorschlagen sich distanzieren können.

Sicherlich eine Behördenstandort mit extra Einrichtungen ist sinnvoller als 2000 Flüchtlinge unter ein Bürohaus zu bringen. Allerdings es handelt sich immer um eine Kompromiss, die sich leider weit entfernt von der B-Plan 1-70a und seine moderne Städtebauliche Konzept sich befinden.
 

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Ich hatte ja auf eine Neugestaltung gehofft. Nun bleibt abzuwarten, wie der Bau nach der geplanten Sanierung aussieht. ^^
Das Haus der Statistik ist kein schlechter Bau. Eine Neugestaltung ist nicht grundsätzlich besser, in den meisten Fällen sogar eher schlechter.
 

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✪ DWF Generalsekretär
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Ich verstehe den Wunsch nach mehr "Qualität", allein machen mich die Erfahrungen der Vergangenheit mit Neubauten in Berlin stets skeptisch, was haben wir nicht alles schon für schöne Werbebilder gesehen und am Ende gabs doch nur wieder Eintopf.
 

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Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll die Initiative Haus der Statistik doch noch eine Chance haben. Bis Mitte März soll diese dem Finanzsenator einen Finanzierungsplan vorlegen, dann würde sich der Finanzsenator bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für das Vorhaben einsetzen.

Quelle und Artikel: Berliner Zeitung
 
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