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Berlin | Friedrichshain | Kleinere Projekte im Stadtteil

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In einigen Berliner Stadtteilen werden in den letzten Jahren ziemlich viele Stadtwohnungen gebaut. Außer Friedrichshain auch in Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Charlotttenburg. Meistens sind es keine Projekte die einen eigenen Draht verdienen, aber wenn einfach alle Wohn- und kleinere Projekte in einem Thread zusammengefasst sind verliert man schnell den Überblick. Daher diesen Draht zu Friedrichhain.

Um die Projekte ein wenig orten zu können und um ein Eindruck zu bekommen von der Menge habe ich eine kleine Karte erstellt. Die Karte ist weit davon entfernt vollständig zu sein. Hinweise zu weiteren Projekte sind willkommen, die füge ich dann ein.

Planversion 17.02.2014

(c)VictorJ
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Danke für die Updates Victor :)


Das zuletzt gezeigte Projekt sagt mir aufgrund der bemüht-modernistischen Fassaden wenig zu... Naja. Berlin hat zum Glück viele deutlich klassischer orientierte & edlere Projekte auf Lager derzeit.
^ Nichts für ungut, aber wir haben doch eine Suchfunktion. Wenn die nichts ausspuckt, erledigt sich die Frage eigtl. (zumal das ja in Charlottenburg ist, augenscheinlich). ;)
Super Update, vielen Dank Victor! :eek:kay:


Die Brandanschläge in der Rigaer sind unter aller Sau. Vielleicht sollte man den Spinnern mal so ein brennendes Ei in die eigene "Luxus"wohnung legen, nachdem man sie auf frischer Tat ertappt... Mitunter wünscht man sich glatt eine Bürgerwehr für Berlin. :|

Die Mehrkosten für die Sanierung sollte sich der Investor glatt über den Bezirk wieder reinholen. So würde dem Handlungsbedarf entsprechend vielleicht endlich mal jemand Maßnahmen ergreifen.
Muss auch sagen, diese Bauten erinnern mich stark an diverse (Sozial)Wohnbauten der 70er in Kreuzberg. Materialität, Formen, Farben... Viel gelernt hat man seitdem nicht. Betonkopfmodernisten eben.

Die Revaler Spitze ist aber sehr erfreulich geraten. :) Auch wenn ich wohl einen rötlicheren Klinker gewählt hätte, eine harmonische Wohltat für die Augen.
Das ist ja fast pink. ;)

Hatte eher sowas im Sinn (hätte wohl "bräunlich/erdig" sagen müssen):

(Cantianeck)


Aber wie gesagt, gefällt mir auch so.
der gelbe klinker passt eigentlich sehr gut zum Bau. Rotklinker ergiebt zusammen mit den hellen querstreifen einen unfreiwilligen Leuchturmlook.
http://abload.de/img/3jtz7mz6iedv4.jpg
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Das ist doch vollkommene Bullenscheiße. Sollen sie meinetwegen Mietpreisbremsen einführen - aber wozu soll es dienlich sein, die Ausstattung von Wohnungen im Detail vorzuschreiben? Das sollte mir in einer Eigentumswohnung doch gefälligst frei stehen. Ich würde nach Abnahme einfach eigenmächtig bauen.

Willkommen im Ökofaschismus! :eek:hno:
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Alles fein. Du bleibst mir aber die simple Antwort schuldig: warum ideotische, völlig ideologische, beschränkende (und damit mE faschistische) Einschränkungen im Baurecht - statt einer Preisbremse, die unmittelbar wirken würde? Darum soll es doch gehen. So können die Bauherren doch weiter willkürlich die Preise treiben - und das auch noch bei schlechterer Ausstattung. Total irre.

Oder habe ich etwas falsch verstanden? :dunno:
Victor: TLDR. Fasse dich kürzer, dann steig ich womöglich noch mal ein. :)

Habe selbst in Erwägung gezogen, mir neben einem gewerblichen auch ein Wohnobjekt in Berlin zuzulegen. Aber die zahllosen Beschränkungen in den für mich interessanten Lagen machen mir das Ganze einfach madig. Da will ich mich nicht einmal tiefergehender mit beschäftigen, es schreckt einfach ab.
Grundgütiger, welch abgestumpfte arme Seele entwirft so etwas? :cripes:
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Ludi, das sind Gesimse. ;)

Die Fensterformate sehen etwas merkwürdig aus, aber mal abwarten. Immerhin Fassadengliederung. Das ist mehr, als man von ~90% zeitgenössischer Architektur gewohnt ist.
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Was für ein Kontrast gegenüber der ansprechenden, harmonischen "Casa Onda". "City Cubus" triffts. :| Beides selten bescheuerte Namen, aber der "Cubus" ist auch noch elendig langweilige Bauhaus-Retromodernisten-Kitscharchitektur, während die "Casa" immerhin die Sprache der Streamline Moderne fließend und überzeugend spricht, statt sie zu verkitschen.
Das was "Kitsch" eben bedeutet. Überzeichnung - in der Hoffnung, Kunst zu schaffen, wird nur ein comichafter Abklatsch erschaffen, ob der Unfähigkeit des Entwerfenden. Der Architekt denkt sich, "ich nehme einfach das, was assoziativ so mit dem Bauhaus verknüpft ist - grau und weiß, ein paar versetzte Ebenen, Flachdach, fertig." So einfach ist das nicht. Zu einem guten Retrobau gehört mehr. Der "City Cubus" ist einfach nur überzeichnet, billig und schlecht.


Rigart 67
hingegen hat schon was vom Shell-Haus. Schöne Remineszenz.

Auch das hier ist deutlich bessere Retromoderne als der "Cubus".

Mich stört nur ein wenig, dass viele der Bauten im Neuen Berliner Stil (ja so nenne ich den weiterhin) bzw. dieser gut gemachten Retromoderne anhängen, eher farblos daherkommen. Ein Farbband hätte dem Bau Rigart 67 auf jeden Fall gut getan, und vllt. ein edles beige statt weiß. Dann wirkt es auch im Berliner Matschwetter noch herzerwärmend. :lovethem:
Was meinst du denn in diesem Zusammenhang mit Kitsch?
Wessen provinzielle Landei-Vorstellungskraft wird denn hier gesprengt? :dunno:
Da werden wohl wieder irgendwelche albernen Postwachstumsfantasien empfindlich tangiert.
Insgesamt sollen nach den Vorstellungen der Investoren und des Bezirksamtes sagenhafte 791 Wohnungen für rund 2.400 neue BewohnerInnen auf dem gemeinsamen Planungsbereich “Block 74″ entstehen. Das sprengt alle Vorstellungskraft und kann eigentlich nicht ernst gemeint sein.
http://block74.traveplatz-berlin.de/neue-zahlen-rund-800-wohnungen-geplant/

Super Sache, Querschießer können zuhause bleiben und weinen!
60er Jahre, lebet hoch...



:picard:
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Wenn ich diese Beiträge mit einem "Like"-Danke versehe, dann nur um deinen Dokumentationsaufwand zu würdigen, Victor. Denn architektonisch ist das leider alles zum vergessen. Was will man da große Worte verlieren...
Die Fassadenfront von dem "weißen Riesen" würde ich einfach als Laubenganghaus bezeichnen. Sowas habe ich an einem Neubau länger nicht mehr gesehen, denke ich. Sieht in dieser Nicht-Architektur nicht so prall aus, etwas mehr Gestaltungsanspruch wäre schön - allein durch verschiedene Farben hätte man gut gliedern können. dennoch sicher besser als eine tote Brache.
Ok.

Danke für die ausführlichen Berichte! Ist ja gut was los in F-Hain.
Ich wünsche mir, dass man noch mehr der entstuckten Altbaufassaden künftig wiederbestuckt, so wie man dies in Leipzig vorbildlich gemacht hat (beeindruckende Galerie dazu).
Das mit der Wiederbestuckung muss Berlin aber erst noch lernen... ;)
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