SkyscraperCity Forum banner

Berlin | Friedrichshain | Kleinere Projekte im Stadtteil

234623 Views 622 Replies 61 Participants Last post by  dubaibobby
In einigen Berliner Stadtteilen werden in den letzten Jahren ziemlich viele Stadtwohnungen gebaut. Außer Friedrichshain auch in Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Charlotttenburg. Meistens sind es keine Projekte die einen eigenen Draht verdienen, aber wenn einfach alle Wohn- und kleinere Projekte in einem Thread zusammengefasst sind verliert man schnell den Überblick. Daher diesen Draht zu Friedrichhain.

Um die Projekte ein wenig orten zu können und um ein Eindruck zu bekommen von der Menge habe ich eine kleine Karte erstellt. Die Karte ist weit davon entfernt vollständig zu sein. Hinweise zu weiteren Projekte sind willkommen, die füge ich dann ein.

Planversion 17.02.2014

(c)VictorJ
41 - 60 of 623 Posts
"Im Jahr 2012 wurde in Berlin der Bau von 9941 Wohnungen genehmigt (Vorjahr: 7358)"

ca. 10.000 neue Wohnungen und ca. 40.000 neue Berliner im letzten Jahr. Einige andere Bezirke leisten auch einen Beitrag, für Prenzlauer Berg, Schöneberg oder Kreuzberg könnte man auch so einen Draht machen.
Sieht so aus, als wolle Friedrichshain die Wohnungsproblematik in der Berliner Innenstadt ganz alleine lösen. Ein paar gute Projekte sind dabei.
  • Like
Reactions: Ludi
Jungstraße 30

In der Jungstraße auch ein Bau aus holzartigem Material. Was es ist, keine Ahnung, vielleicht Trespa. Das Haus ist schon eine Weile fertig.

Bilder von heute:

01.


02.


03.


04.
Pettenkoferstraße 31 (B-code)

Schön ist anders, dafür sind es mal keine Eigentums-, sondern Mietwohnungen.
Projektseite.

Fotos von heute:

01.


02.
Dolziger Bogen

Projektseite

Angefangen haben sie noch nicht. Fotos von heute:

01.


02.
Heute noch nichts zu sehen...

01.


02.
Und weiter geht es im Laufschritt!

In der Pettenkoferstraße 12-15, Friedrichshain entstehen 132 Eigentumswohnungen. Name des Projektes: Polygondgarden.

Visualisierungen:


(C) Archigon Projektentwicklung & Baubetreuung GmbH


(C) Archigon Projektentwicklung & Baubetreuung GmbH


(C) Archigon Projektentwicklung & Baubetreuung GmbH



(C) Archigon Projektentwicklung & Baubetreuung GmbH


Projektseite
Dafür ist bei dem Projekt umso mehr los, sogar im Schnee wird gearbeitet:
Fotos von heute:

01.


02.


03.


04.
Vielleicht kann Ludi da mal vorbei fahren? Er hat ja einen Wünschethread für so etwas im Talk Bereich!


Weiter gehts mit der Berlinale des Wohnens:

In der Bänschstraße 85, Berlin Friedrichshain entsteht das sogenannte Bänsch Quintett - ein Neubau von 82 Eigentumswohnungen in 5 Gebäuden.

Visualisierungen:


(C) ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH


(C) ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH


(C) ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH

Projektseite
danke, gute Arbeit! :)

Da tut sich ja ziemlich viel, bin zu wenig im F-Hain scheinbar unterwegs, tolle Projekte dabei!
  • Like
Reactions: VictorJ
Beim Quartier am Pettenkofer Garten wird bei diesem Wetter überigens auch gearbeitet. Das gilt nicht für alle Projekte in der Gegend. Tagsüber klingt es in letzter Zeit im Friedrichshainer Nordkiez wie eine Großbaustelle, weil an jede zweite Ecke gebaut wird. Heute war es relativ ruhig.

Gürtelstraße 28

Auf diesem Grundstück ist der Autohändler verschwunden und die beiden Hinterhäuser sind saniert worden, ich meine, dass die Häuser komplett entkernt wurden.

Ob noch Vorderhäuser gebaut werden ist mir unklar, ich habe keine Projektseite finden können. Die Vorderhäuser hätten die schönere Lage. Die Hinterhäuser stehen nämlich direkt an der Ringbahn.

Wenn die ganzen Brachen an der Ostseite der Gürtelstraße bebaut wären, wäre die Straße auch um einiges angenehmer. Mal schauen.

Fotos heute:

01.


02.
Das Haus Jungstraße 30 aus diesem Post hat ein Geschwisterhaus. Auch schon fertig und in der Kreuzigerstraße 8.

Projektseite

Zur weiteren Bebauung an der Revaler Straße:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/revaler-strasse-in-friedrichshain-feiern-bis-der-bagger-kommt/8070172.html

Feiern, bis der Bagger kommt
Clubs und Vereine an der Revaler Straße sollen einem Immobilienprojekt weichen – doch sie weigern sich.

So ein Baukran kann ziemlich beklemmend wirken. „Bedrohlich“, sagt Ute Güldag und sieht zu dem 40 Meter hohen Gerät aus Stahl hinauf. Noch steht der Kran auf dem Nachbarareal, wo gerade das edle Immobilienprojekt „Revaler Spitze“ entsteht. Bald aber sollen auch auf Güldags bis 2020 gemieteten Grundstück die Bauarbeiter anrücken – und das Morlox, ein in der Technoszene beliebter Treffpunkt, dem Erdboden gleichmachen.

Denn an der Ecke Revaler Straße/Haasestraße entsteht bis Mitte 2015 ein Neubauten-Komplex mit rund 80 Eigentumswohnungen. Anvisierter Quadratmeterpreis laut Baugemeinschaft: 2300 Euro. Das Morlox und auch die benachbarte Diskothek Lovelite müssen dafür weichen.

Das jedenfalls ist der Plan der Investoren. Betreiberin Güldag will ihn verhindern. „Es geht um private Existenzen, die vernichtet werden sollen“, klagt die 43-Jährige. „Und um ein Lebensgefühl.“

Für dieses Lebensgefühl steht die Revaler Straße in Friedrichshain. Hier reiht sich Club an Club, jedes Wochenende sind unzählige Partygänger unterwegs. Hinzu kommen etliche andere Kulturadressen, die ein buntes Völkchen anziehen: Skaterhalle, Flohmarkt, das Kulturhaus Astra oder der RAW-Tempel mit Töpferwerkstatt und Kinderzirkus. Die Revaler Straße ist einer der Hauptschlagadern der Berliner Subkultur – Probleme wie Lärmbelästigung, Müll und Urinpfützen inklusive.

Doch jetzt stehen die Zeichen auf Veränderung. So liegt für das riesige Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW), über dessen Zukunft seit Jahren gestritten wird, offenbar ein Bebauungsplan vor. Das bestätigte Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) auf einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). „Gibt es Planungen, den östlichen Teil des RAW-Geländes massiv mit hochwertigen Wohnungen zu bebauen?“, fragte ein Anwohner. Ja, die gebe es, sagte Schulz.

Danach wird das mehr als 71 000 Quadratmeter große RAW-Gelände endgültig geteilt. Die Westseite bleibt bei den isländischen Mehrheitseignern, die bisher nichts gegen einen Fortbestand von Subkultur und Kleinbetrieben hatten. Die Ostseite geht dagegen an deutsche Investoren, die auf dem Areal Wohnungen und Geschäfte bauen wollen. Für Adressen wie das Kulturzentrum M.I.K.Z. wäre es das Ende. Aber auch große Flächen für Aktivitäten im Freien würden verschwinden. „Dann wird hier einiges fehlen“, sagt M.I.K.Z.-Betreiber Tobias Grause.

Vorgestellt werden die Pläne am morgigen Mittwoch im Planungsausschuss der BVV. RAW-Mieter und Anwohner haben schon Proteste angekündigt. Der Planungsausschuss tagt öffentlich, laut Bezirksbürgermeister Schulz haben auch Bürger Rederecht. Einen Tag später, am 18. April, geht es vor dem Landgericht um die Zukunft des Morlox. Weil Ute Güldag das Lokal nicht schließen und das Grundstück nicht freigeben will, hat die Baugemeinschaft Haasestraße GbR sie auf Herausgabe und Räumung verklagt. „Ich würde ja verstehen, wenn ich für sozialen Wohnungsbau gehen muss“, sagt Güldag. „Aber hier wird Kultur für Luxuswohnungen kaputt gemacht.“

Andreas Stahl von der Haasestraße GbR kann die Kritik nicht nachvollziehen. Die Bebauungspläne seien bald 20 Jahre alt, sagt der Architekt, der Büros in Berlin und Tübingen hat. „Allen Pächtern der Grundstücke war mit Mietbeginn klar, dass es sich um eine zeitlich befristete Nutzung handelt und dort mittelfristig Wohnungsbau vorgesehen ist.“ Das Lovelite habe die Kündigung auch akzeptiert. Die Diskothek soll sogar bleiben dürfen, wenn sie mit einem „neuen Konzept“ in das neue Gebäude einzieht. Laute Tanzmusik ist in diesem Konzept allerdings nicht vorgesehen. Aber für Kulturschaffende gebe es ja auch noch „ausreichend Ersatzflächen“ in der Stadt, meint Stahl: außerhalb des S-Bahn-Rings.

Die Weichen für diese Stadtentwicklung wurden tatsächlich schon vor Jahren gestellt – nicht von Investoren, sondern von der Politik. Bezirksbürgermeister Schulz sagt, er sei ziemlich sicher, dass die Kulturmeile Revaler Straße in fünf oder zehn Jahren noch so aussehe wie heute. Viele Anwohner sind da weniger optimistisch. Sie fürchten, dass ihr Kiez in Kürze dieselbe Entwicklung nehmen wird wie der Prenzlauer Berg vor zehn Jahren.
Es geht um dieses Gebiet: GOOGLE MAPS
Um das Rosis ist es eigentlich nicht schade. Komischer Schuppen. Schade ist eher, dass nun eine weitere Bastion der Berliner Kultur fallen wird. Ausgerechnet Eigentumswohnungen an dieser Stelle? Im Artikel steht ja eigentlich alles was dazu zu sagen ist.
Traurig ist es trotzdem ein wenig. Die Veränderung wird sich auch hier nicht aufhalten lassen. Hatte wirklich einige schöne Nächte und Wochenenden in der Gegend.
Bleibt nur zu hoffen, dass die in nächster Zeit vertriebenen CLubs eine neue Bleibe nicht allzu weit weg finden.
Oh nein, nicht die Revaler Straße. Die Ecke unten beim RAW Tempel etc. ist genial. Allerdings geht es glaube ich um den hinteren Teil oder? Also wäre RAW Tempel, Cassopaia, CK99, Astra Kulturhaus etc. nicht bedroht wenn ich das richtig verstehe oder?
  • Like
Reactions: erbse
^^ Naja, ganz so klingt das nicht als ob auf dem RAW Gelände nichts passieren wird...

So liegt für das riesige Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW), über dessen Zukunft seit Jahren gestritten wird, offenbar ein Bebauungsplan vor. Das bestätigte Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) auf einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). „Gibt es Planungen, den östlichen Teil des RAW-Geländes massiv mit hochwertigen Wohnungen zu bebauen?“, fragte ein Anwohner. Ja, die gebe es, sagte Schulz.
Gürtelstraße 28

Scheint mir ziemlich viel gebuddele für nur einen Garten, vielleicht die Vorbereitung für Vorderhäuser?

01.


02.
Pettenkofer Garten

Von der Frankfurter Allee:

01.
Dolziger Straße 20-21

Warten bis die Gerüste fallen...

01.
Gürtelstraße

HIER sah es vor nicht al zu langer Zeit so aus:



Jetzt wird wohl gebaut. Was? Keine Ahnung...



Um die Ecke überigens ein Beispiel von einem Grundstückeigentümer der auf hässliche weise schnell Geld verdienen will. Seine hässliche Brache will er als hässlicher Parkplatz vermieten. Ich hoffe, dass dort bald mal jemand was schöneres machen will, ist in prinzip ein super Grundstück für Wohnungen.

  • Like
Reactions: Schaps and Cager
Dolziger Straße 25

Hier gehts schon oberirdisch los...

01.


02.
41 - 60 of 623 Posts
Top