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... ich weiss nicht, ob an dieser Stelle Hochhäuser das Richtige wären. Ich vermisse dort kein Hochhaus. Würde da eher das 200+ x Meter Projekt in der Nürnberger Straße umgesetzt sehen wollen bzw. eine metropolitanere Bebauung auf dem Riesenradgrundstück und rund um den ERP.
 

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LIBERTINED
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Wäre jetzt auch nicht traurig, wenn dort keine Hochhäuser gebaut würden. Architektonisch erwarte ich da auch nichts Überragendes. Der KuDamm kann ruhig Traufhöhen-Boulevard mit klassischer Grandeur bleiben oder wieder stärker werden.

Andererseits, wenn man die Hochhäuser klassisch gestaltet, könnte es genial werden.
 

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Hätte ich nicht gedacht, dass das Baukollegium die Vorschläge so brutal abbügelt. Selbt der grüne Charlottenburger Baustadtrat hat schon von Hochhäusern an der Stelle gesprochen.

Ich finde den Standort eigentlich perfekt und eine natürliche Weiterentwicklung. Ganz davon abgesehen das es eine historische Chance ist, weil da eh neu gebaut werden muss.

Das Ganze mutet wie ein Erpressungsversuch an. Nach dem Motto "Wenn am Alex keiner Hochhäuser baut, dann nirgendwo".

Man sollte aus der City West einen Freistaat machen und sein eigenes Ding durchziehen. :grumpy:
 

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walkin crétin
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doch keine Türme


Baukollegium lehnt Hochhaus-Pläne von Karstadt-Eigentümer ab

Berlin. Die Pläne des österreichischen Karstadteigners René Benko für die City West sind gewaltig. Mit seinem Unternehmen Signa Real Estate will Benko aus dem 70er-Jahre -Warenhaus am Kurfürstendamm 231 und angrenzenden Gebäuden ein Stadtquartier mit drei Hochhaustürmen der Größenkategorie 100, 120 und 150 Meter machen. Am Montag stellte Signa-Vorstand Timo Herzberg die Pläne erstmals im Baukollegium von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vor. Und kassierte eine deutliche Absage: „Städtebaulich müssen wir sagen: so nicht“, sagte Lüscher nach der nicht öffentlichen Beratung des Kollegiums.

Zuvor hatte Signa vehement für das Projekt geworben. „Es ist in der Stadt ja bereits bekannt, dass wir uns von der Idee einer Shopping-Mall verabschiedet haben“, erläuterte Herzberg. Dieses Konzept, für das Signa bereits einen Bauvorbescheid hat, sah eine Bebauung des Areals zwischen Kurfürstendamm, Ranke- und Augsburger Straße mit einer Nutzung überwiegend als Einkaufscenter vor.
 

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Na immerhin bekommen wir bald eine 100m Wand anstelle des Hutmacher-Hauses. Die Mauer gegen den Westen kommt damit dann zum Abschluss...
 

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Hoffentlich gilt das "Nein" der Drei-Turm-Version, welche ich persönlich auch als etwas zu überladen erachte. Zwei wiederum am jeweiligen Blockrand - sind m.E. völlig ausreichend.
Vielleicht ist die Drei-Turm-Version als reiner Verhandlungspuffer angesetzt, um letztendlich beim, von vorneherein, gesetzten Ziel von zwei neuen Türmchen zu landen. :)
 

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Hach, man kann sich auf die aber auch wirklich auf die hier anwesenden verlassen wenns um Stellungnahmen in den Kommentaren geht :lol: :cheers:
 

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✪ DWF Generalsekretär
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Egal ob ein Hardenbergturm (209m), ein Jahn Turm (240m) oder jetzt dieser Vorschlag (3x 100 - 150m), echte Hochhäuser und Wolkenkratzer werden von Lüscher und ihrem Hinterstübchen Baukollegium kategorisch abgelehnt :tongue::baeh3:, mittlerweile reden wir über Sabotage.
Vielleicht kann man ja doch endlich mal das Kantdreieck aufstocken?
Diese Idee geistert doch seit Jahren durch die Welt.
 

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Ich spreche über echte Wolkenkratzer (150m+). Die Planungen für das Kantdreieck wurden, wie sollte es anders sein, vor über drei Jahren verworfen - siehe hier:https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/stadtentwicklung-in-der-city-west-berlin-kant-dreieck-darf-kein-hochhaus-werden/11999356.html ...aber Lüscher wäre offensichtlich selbst diese Aufstockung von rund 60 auf 72m (Wow!!) zu "aufgeblasen". Um aus Berlins weitläufiger Stadtlandschaft herauszuragen, braucht es zwischendurch eben auch mal die 150m, noch besser wären 170m+. Lüscher sollte man zurück in die Schweiz, oder noch besser auf den Mond schießen, sie hat nun wirklich oft genug bewiesen, dass sie maßlos überfordert ist die aufstrebende Metropole aus städtebaulicher/ästhetischer Sicht nach vorn zu bringen. Über Geschmack lässt sich streiten, nicht aber über Sabotage und schlechten Stil. Bis heute hat Lüscher kein einziges Mal erklärt, wo genau sie sich HH in der City West vorstellen kann, man hört immer nur wie bzw. wo es nicht geht. Tatsächlich schadet diese schon fast trotzig anmutende Verhinderungspolitik nicht nur dem Städtebau, sondern mittlerweile auch ganz massiv der wirtschaftlichen Entwicklung Berlins. Wir reden hier über ein Volumen von knapp einer Milliarde Euro.
...



meine
 

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Discussion Starter #93
Sag mal, an wen berichtet die Lüscher eigentlich? Sie ist ja hoffentlich nicht auf Lebenszeit in ihrer Funktion. ... vielleicht sollte man mal ihren Chef beschimpfen....
 

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keep calm
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^^

Du meinst Frau Lompscher? Die wird doch auch von allen Seiten kritisiert. Ich finde aber auch, dass auch abseits der Kritik, einfach mal Zeit für ein Positionswechsel ist. Aber hier läuft das System falsch, sitzt man im Sattel und hat es sich gemütlich gemacht, ist man da nicht mehr so leicht runterzubekommen. Erschwerend kommt wohl hinzu, dass die betroffenen Personen auch nichts anderes in Aussicht haben bzw. sie wohl sonst niemand will.
 

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Ich finde es eine Sauerei, dass man die Benko Pläne mit einem Gesamtvolumen von rund 900 Millionen ablehnt und blockiert und die städtebauliche Entwicklung dieser zentralen Lage dadurch auf Jahre und Jahrzehnte sabotiert. Der Standort für Hochhäuser könnte mE besser kaum sein, zumal der gegenwärtige Zustand unbefriedigender kaum sein könnte.

Hier ein Bild von heute - einfach wunderschön!


Und nochmal die abgelehnten Pläne

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article215933261/Baukollegium-lehnt-Hochhaus-Plaene-von-Karstadt-Eigentuemer-ab.html
 

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Warum Benkos Pläne abgelehnt werden ist auch einfach nicht verständlich. Im selben Block (!)und direkt daneben sind bereits Gebäude die deutlich von der Traufhöhe abweichen, außerdem kommt gerade da an der Kreuzung Ku'damm/Joachimsthaler Str. auch durch den riesigen LED-Screen ein enormes Metropolenfeeling auf. Die ganze Ecke da könnte sich ruhig zu einem größeren Cluster entwickeln.

Es ist und bleibt reine Klientelpolitik der Linken (und teils auch der Grünen), möglichst sämtliches Kapital aus der Stadt fernzuhalten und Stadtentwicklung zu bremsen um den Status Quo möglichst zu erhalten. Und das schlimme ist ja, dass ich nicht glaube dass diese Parteien zwingend wegen dieser Politik gewählt werden. Das kommt halt so einfach in dem Paket der Berliner linken Politik, und man akzeptiert es.
 
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