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Die Vogelschau zeigt wirklich wunderschön wie gut sich das Projekt dort aus städtebaulicher Sicht machen würde um die bestehenden Hochhäuser sinnvoll zu ergänzen! :cheers:
würde ja wirklich gerne mal eine Straßenansicht der Planung sehen.
Wie berichtet dürfen jetzt wohl doch max. zwei Hochhäuser errichtet werden. Diese sollen sich an den Höhen der bestehenden Hochhäuser (Upper West & Europa-Center) orientieren.

Karstadt in Berlin: Diese Berliner Filialen bleiben erhalten
 

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es werden über 2 hh gesprochen, allerdings stehen in der Visualizierung 3. Ist das kleinere von beiden nicht als hh definiert? war eins schon lange vorgesehen und es werden jetzt 2 neue dazu gebaut?

Es sind tatsächlich gute nachrichten! ich hoffe ich alle 3 skizierte Türmen werden realiziert.
 

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Die Visu ist die der ursprünglichen Planung mit 3 bis zu 150m hohen Türmen. Zuspruch hat man jetzt für 2 Türme, die sich am Bestand orientieren.
 
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Wer Lust und Zeit hat und sich damit auskennt, kann hier gerne mal die unterschiedlichen, maßstabsgetreuen Varianten für ein mögliches, künftiges und ansprechendes Ensemble einzeichnen. Gerne auch eine Variante mit allen bisher vorgeschlagenen Landmarken (Hardenbergturm, Jahn - Turm, Peper-Turm, die Benko Türme, usw.).

Meine Bilder von vor einigen Tagen
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meine/gemeinfrei
 

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"Am Bestand orientieren" heißt also: genau so hoch wie das "Upper West"?
Ich finde eine Höhennorm für Hochhäuser - sagen wir - spießig! :rolleyes:
Wie sieht das denn aus? Je nach Blickwinkel kann das wie eine Mauer wirken.
Das wirkt dann schlicht idiotisch! :poop:
 

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Stimmt, aber genau das würde für die Hauptstadt unseres Landes genau passen.
 
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Ich verstehe diese Einheitshöhe auch nicht. Nach dem Alex jetzt auch noch in der City-West. Gibt es so eine 'Vorgabe' sonst noch irgendwo in einer anderen Stadt?
Ich finde die Baumassenstudie mit den 3 Hochhäusern zeigt eine tolle Höhenvarianz im Zusammenspiel mit der bestehenden Bebauung im näheren Umfeld: UW, Zoofenster, Huthmacher Haus, Europa Center und Kant-Dreieck erzeugen jetzt schon eine schöne Spannung. Wenn jetzt aber nochmal zwei 120m Türme kommen, könnte es langweilig werden. Dann wahrscheinlich auch wieder als rechteckige Box ohne Rücksprünge, um die maximale Geschossfläche aus der Höhe rauszuholen. Aber gut, besser als keine neuen HH... auch wenn das schon eine bedauernswerte Einstellung ist.
 

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Es braucht eben einen politischen Wechsel. Lüscher hat vor einiger Zeit mal in einem Interview gesagt, dass sie die Hochhäuser in der Leipziger Str. mit ihrer Einheitshöhe, aufgereiht wie in einer Perlenkette, als Vorbild für den Alex sieht. Very nice... Warum sollte es hier also anders sein? Lüscher sollte man den bad taste Award verleihen, sie hat ihn sich verdient.
 

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Ich verstehe diese Einheitshöhe auch nicht. Nach dem Alex jetzt auch noch in der City-West. Gibt es so eine 'Vorgabe' sonst noch irgendwo in einer anderen Stadt?
Ähm....München? Da wird doch seit Jahren alles, was 99m überschreitet grundsätzlich abgelehnt. Köln - da darf nichts den Blick auf den Dom behindern, sonst ist der Weltkulturerbetitel futsch. In Washington D.C. darf kein Gebäude höher als 49m sein, Singapur hat die Höhe der Gebäude auf 290m beschränkt, Montreal auf 200m, Athen 27m, in Rom darf kein Gebäude höher als der Petersdom sein. Beispiele für Höhenbeschränkungen gibt es mehr als genug - in Deutschland und der Welt.
 

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Es braucht eben einen politischen Wechsel. Lüscher hat vor einiger Zeit mal in einem Interview gesagt, dass sie die Hochhäuser in der Leipziger Str. mit ihrer Einheitshöhe, aufgereiht wie in einer Perlenkette, als Vorbild für den Alex sieht. Very nice... Warum sollte es hier also anders sein? Lüscher sollte man den bad taste Award verleihen, sie hat ihn sich verdient.
Guck mal hier im Forum die Projekte in Zürich an...das sieht fast alles so langweilig aus wie das, was unter Lüscher in Berlin gebaut und geplant wird. Europaallee ZH oder Europacity/Mediaspree BLN, sieht alles sehr ähnlich aus.
 

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Du listest Städte mir einer Höhenbeschränkung auf, diese gibt es in so einer Form in Berlin nicht. In diesen Städten werden Höhen auch gerne mal variirt. Ich meine allerdings eine Einheitshöhe, bei der ein Großteil der Hochhäuser eines Clusters die gleiche Höhe aufweist. Natürlich werden hier und da mal Projekte nochgezogen, bei denen 2 oder 3 Türme die gleiche Höhe aufweisen, allerdings ist mir keine Stadt bekannt, in der alle HH in einem bestimmten Bereiche die exakt gleiche Höhe haben (Grundstücke die von unterschiedlichen Investoren entwickelt werden).
 

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Laut einem Bericht der Berliner Zeitung (s.Link) hat der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg die Einigung des Senats mit Signa juristisch bewerten lassen. Diese habe ergeben, dass die Einigung möglicherweise gegen geltendes Baurecht verstößt. Frau Lüscher lehnt die Signa-Pläne auch selbstverständlich weiterhin ab.


Ist der Senat so dilettantisch vorgegangen, dass dieser evt. Verstoß gegen Baurecht nicht bedacht wurde oder versucht der Baustadtrat nur nach jedem sich bietenden Strohhalm zu greifen?
Mir fällt dazu nichts mehr ein.
 

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Man sollte den Spieß umdrehen und die üblichen Verdächtigen wegen Sabotage der wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklung Berlins anklagen. Nur noch bettelarme Menschen unterwegs am Alex und in Berlin - seit Corona hat sich das Stadtbild, im ohnehin bereits sehr armen Berlin, nochmal deutlich verschlechtert. Es ist wirklich zum Haare raufen!
 

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Wer die letzten drei bis vier Absätze (in denen Lüscher zitiert wird) liest wird merken, dass hier unter diesem Senat weitere (echte) Hochhäuser in der City West eine Realisierungschance von exakt 0, 00000% haben. Ich könnte nur noch kotzen.
 

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Es wird sich nichts ändern solange Entscheidungsträger Investoren grundsätzlich für den Feind halten (oder zumindest wissen, dass ihre Wähler so denken). Man sieht doch auch in Frankfurt ganz deutlich wie sich das Klima komplett geändert hat - durch nur eine neue Person. In Berlin gibt's gleich mehrere Mike Josefs.

Das was für uns als Architektur- und Hochhausfans so bitter ist ist dass es noch nicht mal um/gegen Hochhäuser per se geht. Es ist eine Art Stellvertreterkrieg gegen das böse Kapital.
 

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Berlin kann sich diese Wirtschaftsfeindlichkeit vor allem überhaupt nicht leisten.

Ich kann verstehen, dass die Geberländer, allen voran Bayern, keine Lust mehr haben für das Nichtstun, für die durch und durch antikapitalistische, zunehmend sozialistische Wirtschafts-/ und Investorenfeindlichkeit Berlins regelmäßig erhebliche Millardenbeträge zu überweisen. Schließlich geht es hier nicht nur um tausende, neu entstehende Arbeitsplätze, sondern eben auch um erhebliche wegfallende Steuereinnahmen für die Hauptstadt.
Berlin ist wie ein dauerbekiffter junger Erwachsener, der keine Lust auf nichts hat. Wäre ich sein Vater oder das Jobcenter, würde ich ihm den Geldhahn zudrehen und ihn zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung zwingen. Ohne den Länderfinanzausgleich würden in Berlin von heute auf morgen alle Lichter ausgehen. Berlin hätte nicht einmal genug Geld, um seine eigene Verwaltung zu bezahlen. Dann würde ich gerne eine Fr. Lüscher und Hr. Schmidt sehen, wie sie sich nach wie vor hinstellen und Investitionen in Millardenhöhe blockieren und ablehnen.

In Frankfurt entsteht die kommenden Jahre Four (228m,...), Hamburg bekommt seinen Elbtower (245m), in Warschau entsteht gerade einer der höchsten Türme Europas und in Berlin... ?
 

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Also Warschau ist aber eher ein Argument dafür, es mit den Hochhäusern ganz sein zu lassen.

Frankfurt ist ein Relikt aus dem geteilten Deutschland, eine geschichtliche Anomalie, ein Zombibankenstädtchen in der Provinz.

Normalerweise wäre das Finanzentrum natürlich in der Haupstadt und dann gäbe es auch mehr Hochhäuser.
 
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