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Wer die letzten drei bis vier Absätze (in denen Lüscher zitiert wird) liest wird merken, dass hier unter diesem Senat weitere (echte) Hochhäuser in der City West eine Realisierungschance von exakt 0, 00000% haben. Ich könnte nur noch kotzen.
Man könnte meinen, du hast den Artikel überhaupt nicht gelesen, und wenn doch, ihn nicht verstanden. Ich erlaube mir mal, eine äußerst gelungene Zusammenfassung des Artikels inklusive Analyse aus dem DAF vom User ElleDeBE zu verlinken:

Und dein anhaltendes und sogar schlimmer gewordenes Hochhaus-Tourette nervt nur noch. So viel Engstirnigkeit und mangelende Differenzierfähigkeit (ständig deine Städtevergleiche, in denen Berlin schlecht abschneidet, seht her Warschau schaffst doch auch, gähn...) ist ja fast schon chronisch.
 

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Dann zitier doch bitte auch die hervorragende, differenziertere Antwort direkt darunter.

Das wiederholen von Fakten ist weder chronisch noch langweilig, wer Probleme mit der Realität hat wird sich daran jedoch natürlich zwangsläufig stoßen.

A propos Fakt: Die Stadt Berlin existiert nicht in einem Vakuum und kämpft im wahrsten Sinne des Wortes um das Überleben seiner Lebensweise. Es wird sich nichts einfrieren lassen und während hier Klientelpolitik gemacht und das Geld verteufelt wird werden wirtschaftliche, Städtebauliche und kulturelle Fakten geschaffen die alles sein mögen, ausser hilfreich, durchdacht oder geplant. Und das völlig unabhängig jedweder Ideologie. Über alle Parteien sind sich alle einig daß Berlin lebenswert und ein gutes zu Hause für seine Bürger sein soll. Nur die folgerichtige Schlüsse werden in Klientelpolitik, ideologisierung, egoismus und Schwachsinn erstickt.

Berlin ist deutsche Hauptstadt. Berlin ist eine der drei größten Städte Europas. Berlin ist weit über die Landesgrenzen hinweg Anziehungspunkt und Sehnsuchtspunkt. Berlin wie es vor 20 Jahren war, war eine aus Krieg elend und Teilung bedingte Anomalie die weder erhaltbar noch jemals wiederkehrend ist.

Man sollte sich überlegen wie oft man die Hand die einen füttert beissen kann und den Frieden mit der Welt machen in der wir leben. Eine andere bekommen wir nicht.
 

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Dann zitier doch bitte auch die hervorragende, differenziertere Antwort direkt darunter.
Ich entscheide gerne selber, was ich zitiere, danke. Aber es steht dir natürlich frei, das von dir gewünschte Zitat hier einzufügen. Nicht immer nur fordern, sondern mal selber machen.

Das wiederholen von Fakten ist weder chronisch noch langweilig, wer Probleme mit der Realität hat wird sich daran jedoch natürlich zwangsläufig stoßen.
Welche Fakten? Und seit wann legst du fest, was Fakt und Realität ist? Oder ist deine Selbstwahrnehmung mittlerweile so weit in den Himmel geschossen wie die Gebäude, die einige hier gerne in Berlin sehen würden?

Und all die von dir aufgezählten Berliner Attribute sind genau welche Rechtfertigung dafür, dass man ständig Hochhaus, Hochhaus über alles rufen muss? Also bitte...
 

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Nett. Allgemein recht entspannter, unpersönlicher Ton.

Fakten sind Fakten, die werden von niemandem definiert. Deshalb ja auch Fakten. Und zu wiederholen das anderswo nicht mal halb so große weit weniger finanzstarke Städte (!) zielgerichtet bauen (lassen) ist eben nunmal einfach wahr. Jemandem Tourette vorzuwerfen (stark übrigens) ändert daran nichts.
Warschau baut und sieht heute moderner und beeindruckender aus als vor 10 Jahren. Nebenbei wurde nicht unerheblich Nutzfläche geschaffen. Hochbauten mögen viele nicht mögen, Warschau auch nicht. Argumentiert man aber damit dass sich diese Hochbauten "nicht rentieren" oder "nichts nutzen" ist das nun einmal schlicht und ergreifend faktisch falsch, Berlin ist nicht so viel anders als mehr als genug zitierte Städte um Berlin herum.

Zur Frage ob die aufgezählten Attribute begründen ständig Hochhaus zu rufen: Nein. Hochhäuser wären EINE von mehreren möglichen Lösungen. Nur eines begründen sie definitiv: Stillstand gibt es nicht und wird es nicht geben. Und Verhinderung ohne überzeugenden Plan B verschärft so gut wie alle Probleme anstatt Lösungen anzubieten.

Wo sind denn die Alternativlösungen die man diskutieren könnte? Wo sind denn die Alternativen zu den Hochhäusern und Investoren die ständig abgelehnt werden? Wie geht man das Problem denn an ohne weiter zu verknappen?
 

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Normalerweise wäre das Finanzentrum natürlich in der Haupstadt und dann gäbe es auch mehr Hochhäuser.
Also ich finds ganz gut, dass gewisse Dinge etwas verteilter im Land ist. In Hamburg das große Handelszentrum, in Berlin die Bundespolitik und in Frankfurt der Bankensektor. München hat von allem ein bisschen was, der Pott oder Stuttgart Industrie und Kölle wenigstens irgendwas mit Medien, andere wie Dresden gewisse Kultursachen. Wäre alles zusammen an einem Fleck, dann wäre vor allem die Infrastruktur extrem belastet würde ich meinen, was zu Staus oder übel fetten Verkehrswegen führen würde.
 

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Die Vogelschau zeigt wirklich wunderschön wie gut sich das Projekt dort aus städtebaulicher Sicht machen würde um die bestehenden Hochhäuser sinnvoll zu ergänzen! :cheers:
würde ja wirklich gerne mal eine Straßenansicht der Planung sehen.
Ich finde ebenfalls, dass sich die Hochhäuser sehr ästhetisch ins Umfeld einpassen und Upper West sowie Zoofenster hervorragend ergänzen. Wo wenn nicht in City West und City Ost passen Hochhäuser wunderbar hin? Upper West und Zoofenster haben der City West eine neue Urbanität verliehen, die offensichtlich vielen Menschen gefällt, siehe die vielen Darstellungen der beiden Gebäude in Film und Werbung.

Ein anderer Punkt: Sollte die Überschrift nicht in "Karstadt-Areal Ku'damm" geändert werden? Schließlich ist der Bau der ursprünglich mal geplanten Mall of Ku'damm längst abgesagt worden: Wohl doch keine Mall am Ku'damm Zum Glück ist man sich mittlerweile weitgehend einig, dass es in Berlin definitiv keinen Bedarf an weiteren Shoppingcentern gibt, aber z.B. an Büroflächen in der City West.
 

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Heute in der Anhörung meinte Signa, wenn ich mich recht erinnere, dass sie die beiden Türme mit 160.000 qm planen (dazu kommen ca. 40.000 für das Kaufhaus im Sockel). Das ist allerdings die Verhandlungsmasse und kann sich noch ändern. Wenn ich von 80.000 pro Turm ausgehe, dann werden das auf 120m gequetscht ziemlich fette Brummer werden. Zum Vergleich: Der 140m East-Side-Tower, der gerade an der Warschauer entsteht, hat ebenfalls etwa 80tsd und wir wissen ja, was für ein dicker Brocken das wird. Frage mich ernsthaft, wie man das elegant hinbekommen will.
 

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Ich fände es unweigerlich einigermaßen befremdlich, würden in dieser exponierten Lage zwei zusätzliche (fette und triviale) 120m Türme realisiert. Dann hätten wir vier gleich hohe Türme, ganz fantastisch! Bei stolzen 160.000 qm bietet es sich mE vielmehr an höher zu bauen, um eben auch der Stadtlandschaft genüge zu tun. Warum also nicht, nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen, 1x etwa 140m und 1x sportliche, schlanke 170m - 190m in die Höhe streben, oder bekommt da Lüscher wieder Höhenangst?

Es ist ein Irrglaube und der größte Quatsch ever, dass angeblich 120 - max. 150m in einer Flächenstadt und Millionenmetropole wie Berlin das höchste der Gefühle sein soll, das sieht naturgemäß sofort jedes Kind.
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(c) dubaibobby
 

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Senatsbaudirektorin Regula Lüscher (parteilos, für Linke) spricht sich weiter gegen die Errichtung von Hochhäusern auf dem Grundstück des Karstadt-Kaufhauses am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg aus. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "nd.DerTag" (Freitagsausgabe). Im Dezember 2018 hatte das unter ihrem Vorsitz tagende Baukollegium entsprechenden Vorstellungen der Signa-Group des österreichischen Milliardärs René Benko eine Absage erteilt. "Städtebaulich und architektonisch beurteile ich die Situation heute nicht anders", sagte Lüscher am Dienstagabend bei einer Online-Diskussion auf Einladung der Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Sichtachse der Gedächtniskirche würde beeinträchtigt, außerdem sei der südliche Kudamm noch sehr stark gründerzeitlich geprägt und habe eine einheitliche Traufhöhe, so Senatsbaudirektorin Lüscher. "Wenn es Projekte gibt, die weitere Hochhäuser stricken, wird das einen enormen Druck auf diese südliche Substanz auslösen. Das wollten wir auf keinen Fall", sagte Lüscher.
Der Senat hatte mit Signa im August in einer Absichtserklärung vereinbart, einen Bebauungsplan aufzustellen. "Dazu wird ein Masterplan erarbeitet, der unter Berücksichtigung des Hochhausleitbildes die Entwicklung von ein bis zwei Hochpunkten vorsieht", heißt es weiter in dem Papier, in dem der Senat im Gegenzug für den Erhalt Berliner Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof Zusicherungen für den Fortgang von drei Immobilienprojekten machte. Auch nach dem negativen Votum von 2018 habe es weitere Gespräche mit Signa gegeben, berichtete Lüscher. Dabei sei deutlich gemacht worden, dass an dem Standort weiter verdichtet werden könne, "aber dass man bitte nicht zu stark in die Höhe geht". Sie sieht in der Absichtserklärung Interpretationsspielraum. Die "Hochpunkte" könnten auch nur leichte Erhöhungen sein. Geeignete Hochhausstandorte seien der Hardenbergplatz sowie die Hertzallee.
 

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Irgendwie war das zu erwarten. Ich bin gespannt, wie diese Konfrontation geklärt werden kann. Und ob Signa den Druck auf den Senat erhöht und die Karte Karstadt ausspielt. Das würde den Gegnern von Signa auf parteipolitischer Ebene sicher noch mehr Argumente liefern.

Aber wenn ich ehrlich bin, liegt mir die Entwicklung des Hochhaus-Standortes am Alex deutlich mehr am Herzen.
 

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Was soll man dazu noch sagen. Das ist mir wirklich suspekt. Der Standort für weitere Hochpunkte könnte besser nicht sein. Stattdessen benennt Lüscher den Hardenbergplatz nun plötzlich doch wieder zum HH-Standort, exakt den Ort, an dem sie vor sechs Jahren den Hardenbergturm abgelehnt hat. Zitat Lüscher:"Ein Hardenbergturm löst die Probleme in der City West nicht." Bezeichnend, dass sie hohe Häuser direkt mit irgendwelchen Problemen (welche Probleme?) in Verbindung bringt. Kein Turm löst also alle Probleme oder wie? Die Frau ist doof.
 

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Reden wir hier nicht auch über Vertragsbruch? Soweit ich mich erinnere, haben der Berliner Senat und Benko erst kürzlich einen Vertrag ausgehandelt der vorsieht die Arbeitsplätze am Alexanderplatz, am Hermannplatz sowie am Kudamm zu sichern. Im Gegenzug darf Benko seine Bauvorhaben an eben diesen Standorten in vollem Umfang realisieren, oder nicht?
 

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Ihr zieht das Neue Deutschland als journalistische Quelle heran? Was ist denn mit euch los? Glaubt Ihr ernsthaft, vom Neuen Deutschland neue 'Fakten' zum Berliner Baugeschehen zu gewinnen? Dann konnt Ihr auch gleich aus der neusten Ausgabe der Mickey Maus zitieren.
 

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Die Frau labert so viel Scheiße, das macht mich echt aggro.

Mal ein kurzer Überblick, Grün ist Bestand mit deutlich über gründerzeitlicher Traufhöhe, Rot die Gedächtniskirche, Blau ungefähr Signas Pläne. Es wird weder die Gedächtniskirche verstellt (im Gegenteil, sie wird sogar EINGERAHMT), noch ist die Gegend dort gründerzeitlich geprägt. Es kann doch nicht sein dass diese Frau immer wieder den selben Mist erzählt, das grenzt fast schon an "alternative Fakten" denen sich eine andere Partei am anderen Ende des Spektrums so gerne bedient. Soll sie doch ihre wahren Beweggründe einfach sagen, die Meinung darf sie bestimmt gerne haben. Weniger angreifbar als ihre aktuellen Pseudoargumente dürften die sicherlich nicht sein. Boah, das macht mich echt sauer. Das ist unabhängig vom Gegenstand der Debatte einfach unschöne Politik.

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