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Discussion Starter · #1 ·
Chippi schlägt wieder zu!!!!

Können seine Augen lügen :?

Der britische Architekt David Chipperfield wird die Neugestaltung des Kudamm-Karrees übernehmen. Das teilte der irische Immobilienentwickler Ballymore am Montag mit. Das Kudamm-Karree von David Chipperfield werde ein «architektonisches Highlight von Berlin», sagte John Mulryan von Ballymore.

Offen ist allerdings nach wie vor, in welcher Form das Karree gebaut werden soll. Streit gab es vor allem um die beiden Bühnen, die sich derzeit im Kudamm-Karree befinden. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bestand darauf, dass beide erhalten bleiben, der Investor wollte aus wirtschaftlichen Gründen lediglich ein Theater behalten. Der Investor und die Industrie- und Handelskammer Berlin teilten am Montag mit, dass sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit einer «Ein-Theater-Lösung» einverstanden erklärt habe.

Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) zeigte sich erstaunt: «Da scheint jemand den Antrag nicht richtig gelesen zu haben oder missverstehen zu wollen.» Alle Parteien in der BVV hatten in einem Antrag die Lösung mit einem Theater nur für zustimmungsfähig erklärt, wenn «die heutige Baumasse beibehalten» bleibe. Die ersten Entwürfe für die Neugestaltung würden jedoch eine höhere bauliche Dichte vorsehen, sagte Gröhler. In diesem Fall besteht die BVV laut Antrag weiterhin auf zwei Theatern.

Der Antrag wurde auf der BVV-Sitzung in der vergangenen Woche nicht verabschiedet, sondern an den Stadtplanungsausschuss am kommenden Mittwoch überwiesen. Am Montagabend wollte sich Gröhler außerdem zu weiteren Gesprächen mit Ballymore treffen. Der Entwickler beabsichtigt, rund 500 Millionen Euro in das Projekt zu investieren.
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2535420450.php
 

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Discussion Starter · #2 ·
Artikel auch im Property Magazin:
http://www.property-magazine.de/dav...des-neuen-kudamm-karrees-in-berlin-21519.html

Für die Neugestaltung des Ku’damm-Karrees mit dem Theater und der Komödie am Kurfürstendamm scheint der Weg nach langem Hin und Her geebnet. Der irische Investor Ballymore hat den britischen Stararchitekten David Chipperfield mit einer Überarbeitung der Entwürfe beauftragt, am Montag gab es dazu ein Gespräch mit Bezirksbaustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU). Vor allem der Streit um die Zukunft der Ku’damm-Bühnen hatte das 500-Millionen-Euro-Projekt gefährdet – bis Bezirkspolitiker aller Parteien ihre Forderung aufgaben, dass beide Theater unverändert erhalten bleiben müssen. Nun kommt es wohl zu dem Kompromiss, dass zumindest die Komödie im Originalzustand in die erste Etage verlagert wird. Ein Beschluss wird im BVV-Stadtplanungsausschuss am Mittwoch erwartet. Im Ku’damm-Karree sollen auch Geschäfte, Büros, Wohnungen und eventuell ein Hotel entstehen. Christian Wiesenhütter von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin sieht darin „eine große Herausforderung, aber auch eine der großen Chancen in der City-West“. Der Investor hält die Fertigstellung bis 2013 für möglich.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mitte-Charlottenburg-Humboldtforum-Zoobogen;art270,2905383

Was kocht Chippi diesmal für ein Süppchen??
Sowas:


Oder etwas grossartiges:


Er hatte ja schon Spuren in Berlin hinterlassen:
 

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Discussion Starter · #3 ·
Chippis legendärer Bau für die spanische Justiz:


Der Meister hinter seiner Treppe im Museum (in Berlin)


Stella, Chippi, Axel Schultes: während im Rest der Welt schnöde kleingeistige Architekten sich für ihre Investoren prostituieren, bauen in Berlin Intellektuelle. Nur sie können der Welt einen neuen Teil hinzufügen, ohne über die Banalität der Alltäglichkeit zu stolpern.
 

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LIBERTINED
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Danke für die Renderings Tyron! In der Tat, ein interessantes Projekt. Was besetzt denn die Baufläche bislang bzw. was stand dort?


Kann das gar nicht einordnen. Ebenso wenig wie dieses abstrakte Hochhaus. Gehört das etwa zum Bestand? Ich hoffe, dass das kein Neubau sein soll... Grässlichst. Der Blockrandbau hingegen beispielhaft für den Neuen Berliner Stil und eingepasstes Bauen. Schön auch das Theater. Gibt es davon ältere Aufnahmen?
 

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So viel wie ich weiß, besteht das Karree inkl. Hochhaus schon seit den 70ern. 1994 wurde letzteres mal vollständig entkernt, mit einer neuen Fassade aus Naturstein versehen und um zwei Geschosse aufgestockt. Beim ganzen Projekt handelt es sich wohl um eine hochwertige Neugestaltung und nicht um einen kompletten Neubau.

Standort




Quelle:www.dasneuekudammkarree.de
 

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Discussion Starter · #9 ·

David Chipperfield schlägt für das Kudamm-Karree vor, eine zehn Meter breite, offene Passage vom Kurfürstendamm bis zum Hochhaus im Gebäudeinneren zu ziehen. Kolonnaden sollen sie optisch verbreitern. Vor dem Hochhaus soll sich ein 80 Meter langer und 30 Meter breiter öffentlicher Platz zur Uhlandstraße öffnen. Die Idee: An diesem Max-Reinhardt-Platz soll das Theater einen neuen, attraktiven Standort finden

Star-Architekt David Chipperfield schlägt vor, die Komödie am Kurfürstendamm an einen anderen Standort zu verlagern. Er spricht von einem neu zu schaffenden Max-Reinhardt-Platz an der Uhlandstraße. Am Kudamm soll lediglich eine kleine Studiobühne entstehen. Der Vorschlag fand am Montag im Stadtplanungsausschuss von Charlottenburg-Wilmersdorf breite Zustimmung, gleichwohl sehen die Parteien noch Diskussionsbedarf. Nur die Linke lehnte den Vorschlag gänzlich ab. Scharfe Kritik kam auch von der Initiative ‚Rettet die Kudamm-Bühnen'.

Chipperfield will eine zehn Meter breite, offene Passage vom Kurfürstendamm bis zum Hochhaus im Gebäudeinneren ziehen. Kolonnaden sollen sie optisch verbreitern. Vor dem Hochhaus soll sich ein 80 Meter langer und 30 Meter breiter öffentlicher Platz zur Uhlandstraße öffnen. Die Idee: An diesem Max-Reinhardt-Platz soll das Theater einen neuen, attraktiven Standort finden.

Chipperfield: „Wir werten die Uhlandstraße auf, indem wir ein unattraktives Parkhaus abreißen und einen urbanen Platz schaffen. Außerdem werten wir das Hochhaus auf, das bislang gar keine Adresse hatte. Und vor allem werten wir das Theater auf, das durch Überbauung aus den 70er-Jahren von außen nicht mehr erlebbar ist.“

Die Ballymore-Gruppe plant den Baubeginn für 2011. Fertigstellung soll 2014 sein.
http://www.morgenpost.de/berlin-akt...e-sich-Chipperfield-den-Kudamm-vorstellt.html
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Das Hochhaus ist von der Strasse wirklich sehr schlecht sichtbar, es steckt einfach mittem im Block. Durch den freien Vorplatz könnte man eine ähnliche Wirkung wie an der Friedrichstrasse haben.
 

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Neue Entwürfe - Bezirk startet Planung für das Ku'damm-Karree

Aus dem heutigen 'Tagesspiegel':

Der britische Star-Architekt David Chipperfield hat überarbeitete Entwürfe für den Umbau des Ku'damm-Karrees vorgestellt. Jetzt soll das zuständige Bezirksamt mit der Planung beginnen.



Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf soll jetzt das Planungsverfahren für den Umbau des Ku’damm-Karrees mit dem Theater und der Komödie am Kurfürstendamm einleiten. Darauf einigte sich eine große Mehrheit im BVV-Stadtplanungsausschuss, wo der britische Architekt David Chipperfield am Mittwochabend überarbeitete Entwürfe vorstellte. Die alten Säle würden abgerissen, dafür erhielte Intendant Martin Woelffer eine neue Bühne mit 650 Plätzen in der dritten Etage und unten am Ku’damm einen "geräumigen Eingangsbereich mit Ticketverkauf".

Dieser Vorschlag ist im Prinzip seit Juni bekannt, doch die im Stadtplanungsausschuss der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf präsentierten Entwürfe enthalten auch Neues. So reagierten Chipperfield und der Investor Ballymore auf Forderungen, die Ausstellung "Story of Berlin" zu erhalten. Diese soll zwar einen alten Atombunker zu Gunsten einer Tiefgarage räumen, aber an einen neuen Stadtplatz an der Uhlandstraße ziehen. Die Betreiber der Schau fürchten allerdings, dass sie die auf drei Jahre geschätzte Umbauzeit im Ku’damn-Karree "finanziell nicht überstehen". Alternativ ist ein Umzug ins Amerika-Haus im Gespräch.

Eine Freiluftpassage soll vom Ku’damm zur Uhlandstraße führen, eine weitere Passage ist im Inneren geplant. Die geplanten 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche seien für Händler in der Umgebung kein Problem, sagte Gottfried Kupsch von der AG City. Vielmehr trage das Vorhaben "erheblich zur Aufwertung des Kurfürstendamms bei". Bezirkspolitiker forderten, der Neubau dürfe "nicht wie ein Shoppingcenter" wirken. Zum Projekt gehören auch Büros.

Theaterintendant Martin Woelffer lobte Chipperfields Pläne als "riesigen Schritt" und freute sich über den "repräsentativen Eingang". Die Ausschussmitglieder betonten, trotz ihrer positiven Haltung stehe nicht fest, ob es künftig nur noch eine Boulevardbühne gibt - zumal der Verein "Rettet die Ku’damm-Bühnen" einen Bürgerentscheid im Januar durchgesetzt hat und beide Theater unverändert lassen will. Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) sagte, durch den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vermeide man unnötige Verzögerungen. Änderungen nach dem Bürgerentscheid blieben jedoch möglich.
 

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Discussion Starter · #16 ·
Chippi hat jetzt seine Handschrift in Berlin gefunden (weil so oberintellektuelle Architekten wie er in GB nicht gerade beliebt sind (zuviel Idee, zuwenig Profit))
Betonstelen für die Ewigkeit. Ist das jetzt eine Transformation des Spreeathen-Gedankens?
 

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Die 500-Millionen-Euro-Frage: Was wird aus dem Ku’damm-Karree?

Zur geplanten Neugestaltung der maroden Passage mit den Ku'damm-Bühnen gehört jetzt auch der Bau von Wohnungen. Nach langem Stillstand hat sich der Investor mit dem Bezirksamt geeinigt.


Am 13. März will man geänderte Pläne im BVV-Stadtplanungsausschuss vorstellen. Seit einiger Zeit war auf Wunsch von Ballymore nur noch hinter den Kulissen verhandelt worden.

„Die Konflikte sind größtenteils ausgeräumt“, sagte Baustadtrat Marc Schulte (SPD).


Noch äußert sich Investorensprecher Ralph Bock weder zum Konzept noch zum Baubeginn, der wohl frühestens 2014 möglich wäre.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/s...e-was-wird-aus-dem-kudamm-karree/7774308.html
 

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Hier nochmal ein paar Visiualisierungen und eine Karte zur Übersicht von dem Projekt, dass in Vergessenheit geriet, nach Turbulenzen beim irischen Investor:



Foto: promo



Bildquelle: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/was-ist-denn-mit-den-kudamm-buehnen-article583839.html





Bildquelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1174585/Investor-kippt-Plaene-fuer-Glaspalast.html



Bildquelle und ©: http://www.lisney.com/Investment/recent-deals.aspx?ID=30

Ist der Baustadtrat aus dem Winterschlaf erwacht? Die City-West überrascht mit Schlagzeilen!
 
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