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Discussion Starter #1
Senat will Bezirk Zuständigkeit für das Spreeufer entziehen

Der rot-rote Senat hat dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bei der Entwicklung des Spreeufers offenbar ein schriftliches Ultimatum gestellt. Sollten die Vorgaben nicht umgesetzt werden, könnte der Bezirkt die Entscheidungsgewalt über das Gebiet verlieren.

Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) sagte, "damit setzt uns der Senat die Pistole auf die Brust". Nach dem Motto "friss oder stirb" müsse der Bezirk nun entscheiden, ob er den Zielen des Bürgerbegehrens nicht folge oder am Spreeufer in Zukunft "nichts mehr zu entscheiden habe". Bei dem Bürgerentscheid Mitte Juli vergangenen Jahres hatte sich die deutliche Mehrheit der knapp 35.000 Teilnehmer für eine Eindämmung der geplanten Bebauung beidseitig des Flusses ausgesprochen.

:eek:hno::eek:hno::eek:hno:

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat 270.000 Einwohner, 35.000 haben am lächerlichen Bürgerbegehren teil genommen, davon 87% gegen Media Spree.

Die Mehr heit?! lol, 1:10 ist gegen Media Spree, der Rest der Bürger ist sicherlich eher für MediaSpree, neue Investitionen und Arbeitsplätze, hilten dieses Bürgerbegehren wohl eher für einfach zu "arm" und wollten dieses Volkbegehren der Antiwirtschaft-Ökos wohl eher einfach ignorieren.

Viele Investoren verlangen Antworten, wie mit dem Bürgerbegehren umgegangen wird.

Endlich wird dort mal ein wenig aufs Tempo gedrückt, go Senat, go Wowo^^

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Spreeufer-Kreuzberg-Senat;art124,2740118

Hier nochmal einige Bilder/Infos zu dem Projekt MediaSpree:



Einige Projekte die in Planung/ Bau sind:

Anschutz-Gelände
Im Umfeld der O2 World entsteht das sog. Anschutz-Gelände, ein Stadtviertel mit rund 520.000 m² für Freizeit-, Sport- und Erholungsflächen sowie für Einzelhandel, Büros und Wohnungen.

-Park an der Spree, Mühlenstraße, öffentlicher Park
-East-Side-Tower
-East-Side-Gallery, Mühlenstraße, 1,3 km langer Abschnitt der Berliner Mauer, größte "Open Air" Galerie der Welt
-East-Side-Park, Mühlenstraße, Park an der East-Side-Gallery


-Quartier in Orange( BSR-ServiceCenter/Zentrale)
-nH-Hotel
-Fortress Multi Service Center
-Labels Berlin 2
-Fernsehwerft
-Hochhaus an der Elsenbrücke
-AquaDomi Z Hotel

etc...
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Ich verstehe die MS-Gegner nicht wirklich. Die geplante Bebauung lässt einen Streifen Grünanlage entlang der Spree. Bisher hat die Gegend dort Null Aufenthaltsgualität - ein vergammelter Uferstreifen und eine Brache dahinter. M.E. geht es einfach nur darum dem Investor (=böse) eins auszuwischen.
 

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Skyscraper!
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Ja, 1) um den bösen Mächtigen etwas auszuwischen, 2) weil dort viele günstig wohnen bleiben wollen und 3) weil viele Deutsche einfach gegen Veränderungen sind, leider.

Wenn das Projekt Mediaspree nicht umgesetzt wird, ist das sehr schlecht für Berlin und das ganze Viertel wird wohl für immer unattraktiv bleiben.
 

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Ich verstehe die MS-Gegner nicht wirklich. Die geplante Bebauung lässt einen Streifen Grünanlage entlang der Spree. Bisher hat die Gegend dort Null Aufenthaltsgualität - ein vergammelter Uferstreifen und eine Brache dahinter. M.E. geht es einfach nur darum dem Investor (=böse) eins auszuwischen.
Du warst aber schon irgendwann auch mal da und hast Dir ein reales Bild gemacht?

Natürlich ist es "alternativ", aber die Strände sind doch die Adressen im Sommer. Die Cocktailbars, Boote und so weiter. Das wird alles nicht mehr möglich sein. Ich glaube nicht, dass ich mit meinem Besuch aus Oslo, London oder so werde ich abends nicht zum "Media-Spree" gehen. Vielleicht mal dran vorbeilaufen um "die glitzernden Großstadtlichter" zu bewundern und dann irgendwo hinfahren, wo die Szene ist.

Ich habe nichts gegen Veränderungen. Im Gegenteil. Gerade dort hätte man unbedingt was machen müssen, weil sehr viel Fläche frei war. Aber man kann sich ja dem Kiez anpassen und nicht umgekehrt.

Es ist in erster Linie schade für Berlin. Die meisten Touristen und ausländischen Studenten finden Berlin schön, weil es diese alternativen Viertel hat. Die alles andere als "unattraktiv" sind!!! Weil in den alten Fabrikhallen geile Parties stattfinden. Open-Air-Kino, Kletterwand, Biergarten und Skate-Halle auf einem ehemaligen Industriegelände. Im Sommer einfach traumhaft. Die Simon-Dach-Straße ist auch jetzt schon ein Touristen-Magnet. Dafür brauchte der Kiez keinen Masterplan. Dieses Lebensgefühl kann kein glitzernde Fassade ersetzen. Natürlich kann man dort günstig wohnen, aber das ist doch auch gerade der Vorteil, den Berlin im internationalen Vergleich hat. Studenten aus aller Welt kommen aus diesem Grund. Welche andere (westliche) Großstadt kann das von sich behaupten? Es kommen kreative, junge Menschen von überall. Aber das wird sich einstellen, sobald hier das Zentrum überteuert ist. Dabei buhlen andere Städte momentan genau um diese innovativen Menschen.
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Ich sehe dieses von dir beschriebene Lebensgefühl nicht wirklich durch die Planungen der Mediaspree gefährdet, aber ich teile die allgemeine Befürchtung, solche Nischen würde es zukünftig nicht mehr geben. Aber was ist die Alternative? Soll diese Gegend so bleiben wie sie ist? Früher oder später wird sich die 'Partyszene' von dort wegbewegen, ganz einfach, weil es spannender ist, sich neue Nischen zu erschliessen, anstatt auf der Stelle zu verharren. Das Viertel wird sich verändern, ja. Aber ich sehe nicht, dass dies etwas Schlechtes ist.
 

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Oh, wie schon gesagt, ich bin absolut für Veränderungen zu haben. Besonders da wo Platz ist.

Das war dort zwar der Fall, ist es aber anderswo auch!

Ich sehe da eine leichte Provokation gegenüber der typischen Bevölkerung der Bezirke K'berg und F'hain. Die O2 Arena ist schon ein bombastisches, kommerzielles Flaggschiff inmitten zweier traditionell alternativen Viertel. Der einzige Wahlkreis in dem ein Grüner (Fundi noch dazu) direkt in den Bundestag gewählt wird. Mich hätte die Arena ja nicht einmal gestört, wenn es da nicht auch noch diesen hässlichen O2-Anleger für das O2-Schiff geben würde. Ganz abgesehen davon, dass ich es ohnehin eine schreckliche Entwicklung finde, dass neue Gebäude nach Sponsoren benannt werden.

So ein extrem kommerzielles Gebäude hat eigentlich kein anderer Stadtteil zugemutet bekommen. Auch dieses Projekt hätte neben dem Hauptbahnhof einen Platz gefunden. Wäre für die Besucher auch sehr praktisch gewesen.

Dann hätte man die Galerien die hinterm Hauptbahnhof geplant sind nach F'hain und K'berg verlegen können. Das hätte zum Kiez gepasst. Das wäre authentisch gewesen. Aber diese Kommerzialisierung eines alternativen Stadtteils ist eine Provokation und so unsensibel wie der erste X'berger McDonald's, der auch noch in direkter Nähe einer Schule gepflanzt wurde.

Ich kann verstehen, wenn zwei Bezirke um ihre Identität bangen. Dabei bin ich theoretisch für Media Spree sehr zu begeistern. Nur stelle ich den Ort dafür in Frage.

Aber ist ja eh zu spät. Von daher ... sollen sie es wenigstens schön machen und mit der East Side Gallery vorsichtig umgehen.
 

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Sorry, ich habe versucht in Deutsch zu schreiben aber, ich bin so schlecht dass ich im Englisch schreiben muss.

So, here it comes.

I allways thought that last year referendum couldn't really stop the Mediaspree Projekt. I had in mind that it's aimed was mostly to sanctuarised parts of the city along the Spree.

That said, I totally agree with ecotecture. There is no reason or need to build these buildings in Friedrichshain-Kreuzberg Bezirk where they don't really belong. Before expanding like it could be good to finish, complete or renovate over parts of the city like Alexanderplatz or around the Hauptbahnoff. Places that looks for me far better suited to accomodate offices than the heart of the entertainment/alternativ culture of Berlin.
 

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Der Osthafen ist komplett verplant
Aller Kritik zum Trotz: Die Bebauung des Osthafens soll weiter gehen. Der Labels-Chef will das Modezentrum ausbauen, Hochtief mehr Bauland. Am Donnerstag feiert Hotel-Neubau Richtfest.

Der Berliner Unternehmer Stefan Sihler plant nach dem Erfolg der beiden ersten Modezentren Labels 1 und 2 zwei weitere Neubauten am Osthafen. Sihler sagte auf Anfrage, er verhandle mit dem Senat über den Erwerb von zwei benachbarten Grundstücke. Für ein weiteres Grundstück am nördlichen Ufer der Spree, hat der Baukonzern Hochtief eine Baugenehmigung beim Bezirksamt eingereicht. Und auch Hochtief will weiteres Bauland dazukaufen. Dann wären fast alle Flächen am Ufer der Spree zwischen Elsen- und Oberbaumbrücke vergeben, wo der Rohbau des spanischen „NH-Hotels“ Donnerstag Richtfest feiert.

Sihler will mit einem Neubau „auf dem Nachbargrundstück von Labels 2 das Internationale Modezentrum am Osthafen fertigstellen“. Was er auf dem vierten Grundstück plant, das er kaufen möchte, verrät er nicht. Die Verhandlungen mit dem Senat, dessen Tochtergesellschaft Behala Eigentümerin der Liegenschaften ist, liefen „sehr gut“. Die Ergänzung des historischen Speichers (Labels 1) und des Neubaus (Labels 2) sei notwendig, weil fast alle Flächen dieser beiden ersten Häuser vermietet sind. Die Nachfrage sei aber unverändert groß. Seit der Rückkehr der Messe „Bread and Butter“ nach Berlin entwickle sich die Stadt zum deutschen Modestandort Nummer eins.

Die Bürgerinitiative „Mediaspree versenken“ kritisiert die Pläne für die Labels-Neubauten: „Es gibt einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung, dass diese Flächen zum Spree-Ufer für alle werden“, sagte Carsten Joost. Der Bezirk sei mit einer Veränderung des Bebauungsplans beauftragt worden. Doch bisher sei nichts geschehen.

Ein paar Meter weiter westwärts hat der Konzern Hochtief den Antrag für den Bau eines Geschäftshauses beim Bezirk eingereicht. Dies sagte der Baustadtrat von Kreuzberg-Friedrichshain Franz Schulz (Grüne). Er bestätigte auch, dass der Konzern noch ein weiteres Grundstück erwerben will. Mit Hochtief herrsche Einigkeit darüber, dass dort dann Wohnungen gebaut werden müssten.

Schulz sagte weiter: „Wir haben auch den korrigierten Bebauungsplan fertig gestellt für das letzte Grundstück am Ufer des Osthafens unmittelbar vor der Elsenbrücke.“ Das gehört der Behala, die dort ein Hochhaus bauen wollte. Dieser Plan wurde zum Symbol für die Veränderung des Gebiets, gegen die die Bürgerinitiative „Mediaspree versenken“ mit einem erfolgreichen Bürgerentscheid mobilisierte. Der neue Bebauungsplan sieht kein Hochhaus mehr vor.

Zurzeit wird dieser korrigierte Bebauungsplan mit dem Land abgestimmt. Abteilungsleiter Städtebau Manfred Kühne wollte sich dazu nicht äußern, sieht aber die „wesentlichen strategischen Ziele des Landes am Osthafen erfüllt.“ So sei zum Beispiel das Ufer öffentlich zugänglich. An den Becken des Osthafens wird der Uferstreifen bis zu 16 Meter breit sein: Eine zehn Meter breite Promenade sowie sechs Meter breite Südterrassen vor den Neubauten. Viele Eigentümer werden dort Stühle und Tische aufstellen und Cafés und Restaurants öffnen, so dass am Osthafen im Sommer mediterrane Stimmung aufkommen dürfte.

Das hatte die Betreiber der spanischen „NH-Hotels“ an der Friedrichshainer Wasserlage mit Anbindung an den Boxhagener Kiez auch so gereizt: „Die kennen das von den Ramblas in Spanien, wo sich das Leben abends draußen abspielt“, sagt Peter Sauter. Er ist der Entwickler des Hotelneubaus zwischen Universal und MTV, der am Donnerstag Richtfest feiert. Zwei Restaurants, eins betrieben von einem Starkoch, große Räume für Kongresse und einen weiten großzügigen öffentlichen Bereich sind auf dem fast 30 000 Quadratmeter großen Baufeld geplant. Die drittgrößte Hotelkette Europas baut ihr „Flaggschiff“ in Berlin. Und schöne Aussichten garantiert ein spektakulär über die Spree greifender Gebäudekörper, so dass 60 Prozent der 307 Zimmer Spreeblick bieten.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 13.10.2009)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mediaspree-Osthafen;art270,2922137
 

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✪ DWF Generalsekretär
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Die East-Side-Gallery am Spreeufer bekommt einen neuen Nachbarn - und der präsentiert erstmals sein Gesicht. Daimlers gläsernes Hochhaus lässt einige Anwohner um das Kiezklima fürchten.

Der Kampf um die Nutzung der Grundstücke im Gebiet der Mediaspree in Friedrichshain flammt wieder auf. Anlass sind die Pläne von Investor Vivico für einen Neubau, den der Mercedes-Konzern nutzen will. Am Montagabend hatte der Entwickler zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen, um mit Nachbarn und Bürgern die Pläne zu diskutieren. „Hochhauspläne“ nennt sie der „Initiativkreis Mediaspree versenken!“ – und lud auf seiner Website dazu ein, den Investor „daran zu erinnern, dass rund 30.000 Menschen beim Bürgerentscheid am 13. Juli 2008“ gegen die Errichtung neuer Hochhäuser im Spreeraum gestimmt hatten.

Die Vivico hatte sich für die Auseinandersetzung gewappnet – und zu der Gesprächsrunde im Fritzclub Dimitri Hegemann eingeladen.

Der Kampf um die Nutzung der Grundstücke im Gebiet der Mediaspree in Friedrichshain flammt wieder auf. Anlass sind die Pläne von Investor Vivico für einen Neubau, den der Mercedes-Konzern nutzen will. Am Montagabend hatte der Entwickler zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen, um mit Nachbarn und Bürgern die Pläne zu diskutieren. „Hochhauspläne“ nennt sie der „Initiativkreis Mediaspree versenken!“ – und lud auf seiner Website dazu ein, den Investor „daran zu erinnern, dass rund 30.000 Menschen beim Bürgerentscheid am 13. Juli 2008“ gegen die Errichtung neuer Hochhäuser im Spreeraum gestimmt hatten.

Die Vivico hatte sich für die Auseinandersetzung gewappnet – und zu der Gesprächsrunde im Fritzclub Dimitri Hegemann eingeladen.

Verhindert der kleine Riegel aber nicht wie eine Barriere den Austausch der Luft in dem Quartier? Nein, sagt die Vivico, der Neubau sei der einzige 40 Meter hohe Bau auf einer Breite von 1000 Metern und habe deshalb keine Auswirkung auf das Mikroklima des Quartiers. Darüber liege ein Gutachten vor, das Grundstücksverkäufer Anschutz verfassen ließ. Dass sich Asphalt und Hausfassaden im Sommer über Gebühr aufheizen, sei eher noch der East-Side-Gallery zu schulden: Denn die Mauer verhindere, dass verdunstendes Wasser von der Spree in das Quartier hinüberzieht.

Und muss der Bezirk nicht auch um das bunte Leben an den Spreeufern fürchten? Sie werden gar nicht erst bebaut, kontert der Entwickler – denn die Grundstücksgrenze ende an der Straße, weit vor dem Uferweg.

Clubbetreiber Dimitri Hegemann wollte den Standpunkt der Kreativwirtschaft vertreten. Hegemann hofft, dass das Quartier durch die Ansiedlung von Mercedes-Benz belebt und in Friedrichshain ein „kultureller Dialog“ in Gang kommt, wie er vorab auf Nachfrage erklärte. Die Kreativwirtschaft sei ein Motor, dessen Kraft oftmals unterschätzt werde. Wer eine Brücke in den Kiez schlagen wolle, käme nicht umhin, die ansässige Kulturszene einzubinden, sagte der Chef des legendären Technoclubs Tresor weiter. Im besten Fall könnte der Ort zu einer „Begegnungsstätte mit Seele“ werden. Denkbar wären zum Beispiel regelmäßige Zukunftskongresse mit Kulturschaffenden und Anwohnern, bei denen unter anderem Aspekte ökologischer und sozialer Verantwortung diskutiert werden. Dass Hegemann selbst auf dem Areal aktiv wird, ist bislang noch nicht im Gespräch.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/daimler-zeigt-seine-neue-berlin-zentrale/4181860.html
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Nein. Das passt sehr gut dahin! Die Gegend entwickelt sich zu einer Bürostadt am Wasser, was positive ist. Bisher gibt es dort gar nichts. Später können die Börosklaven sich in der Mittagspause am Wasser entspannen. Ist doch schön. :)

Die Gegner der Media-Spree sind konservativ-linksideologische Nimbys, die sich jedem Dialog verweigern und glauben, dass sie das alleinige Nutzungsrecht für dieses Stück Stadt haben.
 

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LIBERTINED
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Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass ich in der Alex-Umgebung lieber etwas wie dieses Hochhaus sehen würde - und in der Mediaspree eher lebendige, aber niedrigere Quartiere. Nicht solche monotonen Bürolandschaften. Dafür ist das Spreeufer zu schade.
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Ist doch besser, als wenn da irgendwelche komischen 'Townhouses' entstünden.

Außerdem will ich den dicken Mercedes-Stern auf dem Dach, am Besten beleuchtet, so dass er den Hausbesetzern auf der anderen Spree-Seite immer ins Gesicht scheint.
 

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^ Ähhm also ein 50 Meter-Türmchen ist doch nun wirklich kein Hochhaus. Hier wird lediglich der Beginn des neuen Quartiers am Ostbahnhof betont. So etwas Kleines hat imho am Alex nix verloren. Alles, was dort entsteht, sollte mindestens 100 Meter haben.

Eure feuchten Mercedes-Stern-In-Your-Face-Fantasien lassen im Übrigen mal wieder tief blicken :nuts:
 

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LIBERTINED
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Ich sagte doch bewusst Umgebung des Alex. Hinter dem Alexa-Einkaufszentrum entstehen ja beispielsweise auch 40-70m Türmchen. Gerne auch als Ersatz für die verzichtbaren Platten in der Gegend.

Die "Hochhäuser" sind schon genügend in der Stadtlandschaft verstreut, es wird mal Zeit für ein wenig Verdichtung.
Alles zusammengenommen, könnte Berlin unlängst eine recht ansehnliche Hochhaus-Silhouette haben.
 

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Hoodoo Operator
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Hier ist der Entwurf noch mal in grosser Auflösung.

Da sind dann auch die Details zu erkennen. Mir gefällt es, wie die Streben an der Westseite von der Vertikalen Ausrichtung in die Horizontale wechseln.

Das Gebäude erinnert an eine etwas modernere Variante vom Industrie und Handelszentrum, welches an der Friedrichstrasse steht.
 

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Gefallen mir grundsätzlich, die Pläne. Die Gegend um die O2-world braucht dringend eine anständige bauliche Nutzung. Dass Daimler dort sein Quartier aufschlägt finfe ich jedenfalls nicht schlecht.

Verhindert der kleine Riegel aber nicht wie eine Barriere den Austausch der Luft in dem Quartier?
Alleine diese Frage ist unfassbar dämlich.
"Oh noez, die wollen bei uns ein neues Haus bauen!!!! Da bekommen wir doch garkeine Luft mehr ab!!! Und Sonne erst recht nicht! Nicht in meiner Nähe!!!!"
 
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