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Band des Bundes

Annette Ahme schreibt in ihrem Samstags-Rundbrief:

Bundestagsgebäude, Kanzleramt (verdammt, kann mal jemand eine gute Bezeichnung für diese "Gegend" erfinden?):
Endlich meldet sich der Planverfasser vom "Band des Bundes", Architekt Axel Schultes zu Wort:
Er ist sauer, sagt: "Der Bundestag bricht sein Versprechen".
Daß das Bürgerforum aufgegeben wird – für eine Straße! – ärgert ihn gewaltig; sein Vorschlag "zur Güte":
einen großen Platz, durch den der Verkehr (langsam) auch durchfahren kann, als shared place, ohne Bordsteine und übliche Straßengestaltung
(Tagesspiegel, Bilder, Plan, Luftbild; S. 13)
(man könnte doch wirklich sehr gut die WIPPE hierher stellen, warum wird das nicht stärker favorisiert?)

Ich finde: Sowohl Ahme als auch Schultes haben recht! :banana:
 

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^^ Stimmt. Die Wippe wäre dort eigentlich ganz gut aufgehoben. In den Kommentaren im Tagesspiegel steht auch etwas, an was ich gar nicht dachte: Wozu muss man dort Autos langführen? Wozu gibt es denn den Tiergartentunnel? Für die paar Anlieger reicht shared space locker aus.
 

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Ja lustig, natürlich lautet die richtige Antwort e! Die anderen Antwortmöglichkeiten sind aber leider auch gut und sehr kreativ bzw. könnten passen. :lol::smug:
 

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Richtig, so sehe ich das auch. Und wer trotzdem meckert sollte wenigstens dazuschreiben was er sich stattdessen vorstellt. Was sollte denn da hin?
Bäume? Pflaster? Altbaurekos, mittelalterlich oder gründerzeitlich? Die Siegessäule? Ja was denn bloß?
 

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^^ Vlt. was gepflegteres, wo die Leute eben nicht den Rasen zerlatschen. Ehrlich, wenn die Leute bissl rumturnen wollen, dann sollten die lieber anderes als Zierrasen dafür benutzen. Sportplatz und Zierrasen sind für mich grundsätzlich verschiedene Dinge. Zierrasen zum rumlungern oder rumtoben zu benutzen ist für mich das gleiche wie einfach mal Graffiti an fremde Häuser zu machen oder Blumen aus Blumenbeeten rauszurupfen und dann auch noch zu sagen, dass Malen oder Blumenpflücken ja nicht verboten sei. Meiner Ansicht nach ist der Rasen dort eben NICHT ein Rasen für lustige Freizeitaktivitäten, sondern ein Zierrasen, was die Bepflanzung ja anzeigt.

Meiner Ansicht nach sollte man vor dem Parlamentsgebäude zumindest diesen ovalen Platz wieder errichten:

Meinetwegen ohne die Bäume und der Skulptur in der Mitte und komplett gepflastertwenn mans geschickt macht, kann man links und rechts der Treppe auch die Kassenhäuschen für die Besucher irgendwie in den Boden einlassen). Allein das würde dem Gebäude weit besser zu Gesicht stehen als eine weitgehend eintönige Riesenwiese, die aussieht wie ein unbebautes Einfamilienbaugebiet am Stadtrand einer Kleinstadt, dazu noch dauernd zerlatscht. Meinetwegen kann man auch die ganze Platzstruktur (also mit Kreis in der Mitte) wieder herstellen, ohne Siegessäule, dafür mit einem anderen schönen Kriegsopfergedenkmal, das auch dann viel besser wahrgenommen wird oder einem Brunnen mit großer Fontäne. Alles besser als diese öde Wiese … Wenn Berliner auf nem Rasen abchillen wollen, dann sollen die doch bitte richtige Parks dafür benutzen oder raus aufs Land fahren, da gibts weit schönere und größere Wiesen.
 

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Der Rasen wurde in den letzten Jahren immer wieder für viel Geld instand gesetzt, kann verstehen, dass man dieses Jahr die Schnauze voll hat. Bin auch dafür zumindest den zertrampelten Bereich zu pflastern. Es sieht einfach schäbig aus.
 

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Eingeborener
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Es ist doch klar, dass die eine Seite zertrampelt ist und die andere nicht. Schließlich verläuft rechts der kürzeste Weg zwischen Brandenburger Tor bzw. Reichstag und Hauptbahnhof. Und wir suchen uns eben auch immer den direktesten Weg. Vor allem bei einer so großen Fläche, die zudem auch viel Pflege bedarf. Ein paar richtige, gepflasterte oder "gesandete" Wege und Büsche würden dies verhindern bzw. erschweren.

Ich fand ja den Maria-Theresia-Platz in Wien klasse. Strukturiert und doch weitläufig, dekorativ und trotzdem haben die Leute auf den Grünflächen zwischen den Buchbäumen "gechillt". Und durch das Denkmal gibt es einen Mittelpunkt, zu dem man sich als Tourist vielleicht "hingezogen" fühlen würde, und deswegen nicht quer über den Rasen läuft. Naja, im Grunde wie der hist. Platz der Republik...

Man könnte meinen, hier wären - anders als vor 100 Jahren - Amateure am Werk gewesen oder/und die falschen Prioritäten in den Vordergrund gestellt, wie miau schon sagte.
 

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LIBERTINED
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Beim Platz der Republik hat man leider null verstanden, worauf es in der Parkpflege ankommt. Zeit, das zu ändern!

Meines Erachtens gehört das Freiheits- und Einheitsdenkmal genau dort hin, vor den Hauptsitz des Bundestages, wo die Parlamentarier das Volk im Blicke haben, das durch die Waage symbolisiert wird. Dies gäbe auch gleich die Chance, den ganzen Bereich davor neu zu ordnen und das Besucherzentrum gestalterisch einzubetten, statt dieser ollen Container dort.

Drüben im Stadtbild-Forum werden gerade konkrete Entwürfe dafür entwickelt:

https://www.stadtbild-deutschland.o...464-einheitsdenkmal/&postID=292915#post292915

Eine Entwurfsskizze von Forumer "Werderhof" zur Einheitswaage vor dem Reichstagsgebäude, ergänzt um zwei Zugangsrampen und ein dekoratives flaches Wasserbecken:


Urheber: Forumer Werderhof. https://www.stadtbild-deutschland.o...17/2018-05-17-Einheitsdenkmal-Skizze-1.md.jpg

Zwei Fotomontagen mit dem bisherigen Entwurf: https://www.stadtbild-deutschland.o...464-einheitsdenkmal/&postID=292929#post292929

3D-Modelle: https://www.stadtbild-deutschland.o...464-einheitsdenkmal/&postID=293039#post293039
 

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ausgewachsene mörderkatze
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Discussion Starter #556
^^ Egal was dort ensteht, es müsste dauerhaft gepflegt werden. Aktuell sind die meisten Grünanlagen oder Plätze recht verwahrlost.
 

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^^ Vlt. was gepflegteres, wo die Leute eben nicht den Rasen zerlatschen.
Beim Platz der Republik geht es aber vor allem um die Symbolik.

Und wenn man vor der Frittenbude, auf der in fetten Lettern "DEM DEUTSCHEN VOLKE" geschrieben steht ein "Betreten Verboten" Schild aufstellen würde, nur um den optischen Eindruck aus dem Weltraum zu wahren...merkste selbst, ne?
 

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Es geht nicht nur um Ästhetik. Im Grunde ist der Zustand für alle Beteiligten unangenehm. Für Besucher ist es ebenfalls wenig erbaulich, bei Nässe bspw. vor einer Schlammwüste zu stehen.
Offensichtlich ist insbesondere der Bereich direkt vor dem Reichstag betroffen. Die gepflasterte Vorfläche ist einfach zu klein. Mit den dauerhaften Absperrungen bis hin zum Einlasscontainer hat sich das nochmal verschärft. Diese Absperrungen sind nebenbei der wahre unhaltbarer Zustand, nichts erzeugt ein größeres Gefühl des Ausgesperrtseins als das.
Wenn großer Besucherandrang ist, haben die Leute bisweilen gar keine Wahl als auf dem nicht mehr vorhandenen Grün zu stehen. M.E. müsste der Bereich bis zum letzten Steinstreifen gepflastert werden. Ansonsten zeigen ja Beispiele wie der Lustgarten, dass auch eine stark beanspruchte Grünfläche bei guter Pflege nicht in die Knie gehen muss.
 
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Kann es schlichtweg sein, dass die Pflege der Grünfläche noch immer in der Hand eines klammen Bezirks liegt? Das Thema ist jedenfalls nicht ganz neu, wie man hier nachlesen kann:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verwahrloste-gruenflaeche-vor-dem-reichstag-das-haelt-kein-grashalm-aus/10080362.html

Vor vier Jahren sah der Bezirk (Mitte?) drei Möglichkeiten, die Situation zu verbessern:

  1. Finanzielle Unterstützung durch den Bund
  2. Komplette Finanzierung durch den Bund
  3. Finanzierung durch Sponsoren

Was ist daraus geworden? Immerhin werden die Hecken wohl regelmäßig geschnitten, wie man auf dem Bild von Berliniér sehen kann.
 
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