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Seid ihr für ein neues altes Schloss in Berlins Mitte?

  • Ja, ich bin für einen Wiederaufbau

    Votes: 535 81.8%
  • Nein, ich bin gegen den Wiederaufbau

    Votes: 99 15.1%
  • (keine Meinung / Enthaltung)

    Votes: 20 3.1%
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Wie erwartet und befürchtet stört der Dachcafe-Aufbau enorm, vor allem wenn man von Unter den Linden kommt … Wer das erdacht und genehmigt hat, der gehört gefoltert. ^^
Stört mich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil - schon der Blick von Unter den Linden drauf stiftet eine Vorfreude, da oben sitzen zu können und den Blick über die Stadt mit Kaffee und Kuchen genießen zu können.
 

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Der Dachcafe-Aufbau stört mich nicht so sehr - wenn man vom Dom her schaut oder von Unter den Linden - selbst mit einiger Entfernung ist es erst mal ein interessanter Zusatz der für mich die Wirkung des Gebäudes nicht trübt. Nein da kann ich mich nicht anschließen.
 

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Der Dachcafe-Aufbau stört mich nicht so sehr - wenn man vom Dom her schaut oder von Unter den Linden - selbst mit einiger Entfernung ist es erst mal ein interessanter Zusatz der für mich die Wirkung des Gebäudes nicht trübt. Nein da kann ich mich nicht anschließen.
Mir ist er letztens ehrlich gesagt auch gar nicht aufgefallen ^^
Denke das ist für jemanden der drauf achtet vielleicht störend aber für einen Touristen oder nicht mit der Materie vertrauten Berliner eher unrelevant.
Bin gespannt wenn das Teil aufmacht :D
 

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Hier auch noch ein paar Fotos von mir, war bisher zu faul zum hochladen ^^











Hatte es unverhüllt (ohne Baugerüst) und mit Kuppel zum ersten Mal so gesehen und war beeindruckt. Es ist schön geworden!
Ich bin mir sicher wenn das Museum öffnet, also das Humboldtforum inkl. Restaurant wird es ein Besuchermagnet!
 

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Na ja. Es ist ambivalent. Ich empfinde das Restaurant schon als Problem. Das ist einfach eine unnötige Enthistorisierung. Vielleicht hätte man die Sache noch etwas entschärfen können durch eine andere Lage.

Ich meine, man baut ja auch kein Dachrestaurant auf die Nationalgalerie. Da hätte man schon gucken müssen, wie man das besser integriert oder vielleicht einen Hybrideffekt erzielt, indem man einen exzentrischen Glasbau auf‘s Dach stellt, der zwar mehr auffallen würde, aber durch den Kontrasteffekt die Würde des Schlosses besser bewahren und den Gesamtbau sogar attraktiver und einzigartiger, spannender machen könnte.

So wie jetzt ist es halt nur ein schnöder geduckter Zweckbau, der nichts aussagt und irgendwie Dissonanz erzeugt.

Seit einiger Zeit sind die Innenräume des Schlosses abends bzw. nachts beleuchtet, was dem Ganzen viel mehr Flair verleiht und erahnen läßt, wie schön das Schloß mal in der Stadt wirken wird.

Ich war vor ein paar Wochen zufällig vor Ort, als das riesige Kuppelkreuz erst mal vor dem Hauptportal abgestellt wurde bzw. da stand. Das war schon etwas surreal.

Weiß jemand, wie es mit den Brandschlieren an dem Portal nahe dem Rondell weitergeht? Das muß ja irgendwann wieder ausgebessert werden.

Ohne die beiden Laternen an der Frontseite sieht das Schloß ein bißchen blutleer und unwilhelminisch aus. Die Laternen würden dem Bau noch mehr Aura verleihen.
 

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Ja, die beiden "Uhrentürmchen" / Laternen fehlen auch mir.
Der Schloßförderverein hat - bei Anstecknadeln über Poster und anderen Renderings - immer mit der Westfassade samt Kuppel und Uhrentürmchen geworben.
Das war auch so richtig, den so wirkt die Westansicht am besten.
Heute wären diese Türmchen allein deshalb gut, weil sie etwas von Schloßcafé und Dachtechnik ablenken würden!
 

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Moin Moin
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Der Schlossförderverein hat ja mittlerweile eine eigene Spendenuhr "fuer die Rekonstruktion der Balustradenfiguren über den Portalen, der Kuppel und dem Ausbau des Portaldurchgangs IV"


Ob die Türmchen Teil dessen sind weiß ich allerdings nicht.
 

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Ja, von allen Metern Humboldtforum/Schloss-Fassade sind das die schlechtesten!
Wenn Stella wenigstens ein, zwei Fensterachsen des östlichen Schlüter-Baus aufgenommen hätte! :rolleyes:
 

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Ja, von allen Metern Humboldtforum/Schloss-Fassade sind das die schlechtesten!
Wenn Stella wenigstens ein, zwei Fensterachsen des östlichen Schlüter-Baus aufgenommen hätte! :rolleyes:
Das wäre vielleicht eine Option, sähe meiner Meinung nach aber schlechter aus als die ganze "Fascho-Fassade". :)

Das ist nun mal ein geiler Bombasteffekt, der ziemlich kultig aussieht.

Ich hätte mir eher einen sanften, smarten Übergang an den beiden Längsfassaden gewünscht. Daß die Fassade also Richtung Spree ohne Bruch in den Sichtbetonteil übergeht und man auch noch eine historische Fensterachse auf selbigem unterbringt. Also Sichtbeton plus historische Fensterrahmen. Das wäre ein weiterer ironischer Effekt, der beide Ästhetiken vielleicht besser miteinander versöhnen würde.

Das jetzige Konzept wirkt ein bißchen künstlich und unharmonisch, die Fascho-Fassade wirkt eher wie drangesetzt. Wie toll könnte das Ganze aussehen mit einem harmonischen Übergang? Der Bau würde dann architektonisch irgendwie eigenständiger wirken, finde ich.

Aber wir müssen uns wahrscheinlich größere Sorgen wegen der Einheitswippe machen. :) Die ist doch ziemlich würdelos und eine unverhoffte Metapher unseres verkorksten Nationalgefühls.
 

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Ja, von allen Metern Humboldtforum/Schloss-Fassade sind das die schlechtesten!
Wenn Stella wenigstens ein, zwei Fensterachsen des östlichen Schlüter-Baus aufgenommen hätte! :rolleyes:
Das wäre vielleicht eine Option, sähe meiner Meinung nach aber schlechter aus als die ganze "Fascho-Fassade". :)

Das ist nun mal ein geiler Bombasteffekt, der ziemlich kultig aussieht.

Ich hätte mir eher einen sanften, smarten Übergang an den beiden Längsfassaden gewünscht. Daß die Fassade also Richtung Spree ohne Bruch in den Sichtbetonteil übergeht und man auch noch eine historische Fensterachse auf selbigem unterbringt. Also Sichtbeton plus historische Fensterrahmen. Das wäre ein weiterer ironischer Effekt, der beide Ästhetiken vielleicht besser miteinander versöhnen würde.

Das jetzige Konzept wirkt ein bißchen künstlich und unharmonisch, die Fascho-Fassade wirkt eher wie drangesetzt. Wie toll könnte das Ganze aussehen mit einem harmonischen Übergang? Der Bau würde dann architektonisch irgendwie eigenständiger wirken, finde ich.

Aber wir müssen uns wahrscheinlich größere Sorgen wegen der Einheitswippe machen. :) Die ist doch ziemlich würdelos und eine unverhoffte Metapher unseres verkorksten Nationalgefühls.
 

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Eindrücke von gestern
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(c) dubaibobby
Könnte mich weiterhin tierisch über diese Rasenverunstalter aufregen … Das dort ist eindeutig ein Zierrasen und dort ständig drauf rumzulatschen und rumzusitzen und sich mit banalsten Dingen wie instagram zu beschäftigen resultiert halt in diesem katastrophalen Rasenzustand. Im Zwinger in Dresden gibts auch Zierrasenflächen, da geht aber niemand rauf und dann sieht das dort auch eben nicht so ranzig aus:
https://img.fotocommunity.com/zwinger-dresden-blick-zum-wallpavillon-42e34b7b-9a12-4644-9503-8e763664a426.jpg?height=1080
 

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Könnte mich weiterhin tierisch über diese Rasenverunstalter aufregen … Das dort ist eindeutig ein Zierrasen und dort ständig drauf rumzulatschen und rumzusitzen und sich mit banalsten Dingen wie instagram zu beschäftigen resultiert halt in diesem katastrophalen Rasenzustand. Im Zwinger in Dresden gibts auch Zierrasenflächen, da geht aber niemand rauf und dann sieht das dort auch eben nicht so ranzig aus:
Das war genau auch mein erster Gedanke beim traurigen Anblick. Vielleicht sollte man den Lustgarten in Luststeppe umbenennen. Gibt es in Berlin noch den Beruf des städtischen Landschaftsgärtners? Oder wurde das in der Sparorgien-Zeit alles radikal weggespaart, weil nicht systemrelevant, wie man heute sagt?
 
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