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neutrum
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Discussion Starter #1
youtube hat ja vor geraumer zeit endlich auf "unendliche" laenge gestellt (oder jedenfalls alltagstauglichere). dadurch werden endlich immer mehr komplette videos/filme geupped, instead of die vielen fragmentations ...

 

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Berlin glänzt -NZZ

Zitat:
Berliner Busfahrer, die nachts an der Haltestelle vorbeifahren, ohne anzuhalten, und einen im Regen stehen lassen, und schnippische Verkäuferinnen, die einem schon frühmorgens beim Bäcker die Laune verderben, haben seit meinem ersten Aufenthalt in Berlin merklich an Boden verloren; wenn man ihnen hier und da noch begegnet, kann man sie getrost unter «Lokalkolorit» verbuchen, und das ist sicher nicht, was derjenige sucht, der sich hier niederlässt. Auch wenn noch längst nicht alles Gold ist, was glänzt, schimmert die Zukunft Berlins trotz Finanzkrise und Prekariat (auch unter den Künstlern), trotz steigenden Mieten und zunehmenden Touristenströmen hell in der Düsternis. Was er findet, ist eine Stadt, in der man bei Bedarf in die Anonymität abtauchen, mit einer der zahlreichen Subkulturen verschmelzen oder einfach mit dem Mainstream schwimmen kann. Je nachdem, wonach einem ist, kann man diese diversen Identifikationsmöglichkeiten auch mischen, wechseln oder gleichzeitig leben. Wo könnte man das sonst mit solcher Leichtigkeit?

Plus:

Berlin vs Bombay - Indian Blogger Perspective
 

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neutrum
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Discussion Starter #5
let's globalize it!

Der Titel sollte in deutsch sein.
wieso sollte ich? war doch absicht.
zudem zieht er international noch mehr via google an (ich denke naemlich oefter mal vielschichtig).

du kannst aber an dir erkennen, warum oeko-sozialisten immer auch nationialisten sind, egal ob sie sich selbst als links oder rechts veraeussern...

wer mal auf die ganzen oeko-sozialistisch gefaerbten cafe-bar- oder sonstigen projekte und begriffe jedweger art achtet, der entdeckt neben dem weltstandard English und diversen fremdsprachigen geschichten jede menge Retro-Naiv-Deutsch.

'xxx-Fabrik'/'xxx-Manufaktur' (auch wenn es vorher keine waren), 'Sexarbeiterin', 'Cafe Bilderbuch', 'Kaffeeladen', 'Brotladen', 'Kinderladen', 'Fotowerkstatt', Cafe 'Bürgeramt', Cafe 'Kulturzeit', 'Projektwerkstatt', 'Kulturwerkstatt', 'Saftladen' ...

wie unschwer zu erkennen, werden oft die einfachen proletarischen arbeits-, kultur- und kindergarten-welten ueberbetont ... es swingt die defizitaere verarbeitungswelt (in die sie sich selbst kuenstlich reingesteigert haben wohlgemerkt) mit ...

im unterschied zum echten einfacheren mainstream, der naemlich eher sachlich-gewachsen oder unideologisch trivial-romantisch-spassig klingt: 'Inge's Bierkneipe', 'Gasthof zur Post', 'Cafe Morgenland', '1001 Nacht - Solarium', 'Woelfchens Goldgrube', oder alt-neudeutsch forsch: 'Petra's Klamottenladen' ...

uebrigens finde ich die falsche apostrophierung aus drei gruenden vernuenftig ...

1. weil sie unter dem aspekt der kunstfreiheit gar nicht falsch ist
2. weil rein assoziativ eine trennung durch ein apostroph wie im englischen tatsaechlich besser lesbar ist (obwohl mal natuerlich gestalterisch auch das 's' verkleinern koennte, wuerde man es richtig und lesbar halten wollen, taet ich so machen)
3. weil sich hier eher zufaellig international und german deckt, daher im grunde bereits erste profunde (naja gut) Englisch-kenntnisse zur anwendung kommen. schon mal was gelernt hehe ...
(entstanden ist das aber eher weniger wegen des Englishen denn mehr als typischer vorstellungsfehler des mainstreams wie das wohl auf deutsch geschrieben sein koennte. in dem falle wie ich finde, gar nicht schlecht geraten, macht sinn;) ).
 

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The Telegraph

Quote:

Berlin is the coolest place to move to these days if you’re young, creative and broke – as glamorous as London but infinitely cheaper. Young people started going in the early 1990s after the fall of the Wall, taking over flats abandoned by East Berliners as jobs disappeared with the collapse of communism. More recently, it is fledgling designers, young creatives with no hope of affording the stratospheric rents at home in London, Paris, Stockholm or New York, who have been drawn to Berlin, to revel in some of the lowest shop and flat rents in Europe.

As a result, the city is packed with pop-up cafes and clubs, gallery spaces in old factories, and more small fashion and design stores than you might find in Hoxton, the Marais, Söderholm and Williamsburg put together.


Source
 

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Germany, Europe's reluctant Goliath, is hiding its true strength

Quote:
Everyone agrees: the future of Europe lies in German hands. Berlin is now the de facto capital of the European Union, the place where the crucial decisions are taken. They speak about this shift in Brussels and Paris and certainly in Athens, Rome and Madrid. Everywhere in fact – except Germany.
 

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Berlin makes you want to dance - Montreal Gazette

Quote:
She also took note of unaccustomed liberties (in Berlin) - drinking alcohol in the metro, dogs running unleashed, barbecues and nudity in the parks. Such freedom is all the more remarkable in a country where crossing on a red light at an empty intersection is considered social anarchy (Berlin is not Germany as New York is not the United States).
 

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neutrum
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Discussion Starter #15
Vorher war die Torstasse im Grunde ne normale Hauptstrasse mit eher zoeglichem Kreativambiente. Es gab immer mal hier und da ein paar Versuche, die aber eingingen. Grosse Fluktuation. Mit der Zeit verfestigten sich aber tatsaechlich immer mehr besondere Strukturen. Inzwischen rennt sie ...

Dort ueberlappen sich ansonsten verschiedene Szenen ...

Auf alle Faelle ist sie bzw. der Bereich tatsaechlich der Brennpunkt der IT-Startup-Szene, was sogar inzwischen extrem in einem ziemlichen Lokalpatriotismus muendet, so dass es fuer viele Involvierte total unvorstellbar waere, etwas weiter weg zu wohnen. Sie kaemen sich dann vor als waeren sie total out.

Vor Eroeffnung des in der Tat bekannten Cafe Oberholz versuchten uebrigens zwei andere Cafes zunaechst ihr Glueck (vor diesen war dort ein Burger King, der heute dort inzwischen auch recht gut gehen wuerde) ... das Cafe, das vor dem Einzug des Oberholz dort war, hatte ein cooles luxurioeseres Boheme Salon Pluesch Ambiete mit Springbrunnen, etwas darker at night - sehr atmosphaerisch. Fand ich doof, dass das schloss und stattdessen das Oberholz reinkam, obwohl dessen Konzept zweifellos passender ist ...

Ein merkbarer Unterschied zu anderen Bezirken ist uebrigens der Kleidungsstil. Der ist tendenziell gehoben-hipper und stylischer als etwa in XBerg, Friedrichshain, Neukoelln usw. ... und auch anders als etwa Charlottenburg, wo es eher klassisch-eleganter, gediegener und luxurioeser zugeht ...
 

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Die kreative Expat Szene im Gespräch - Musik in Berlin - 60 min - Soundcloud

"Hey, Berlin is such an awesome city; I’m going to move there for the summer and do some arty stuff.” People have been coming to Berlin to make music for many years. Just recently it’s a real international run on the city. What does this growing stream of people coming in from all over the world actually contribute to the cultural and music scenes? What is the influence? Is there something like an expat music scene? With a particular sound?
Speaking of music scenes, are there some typical Berlin sounds anyway? And, is the current, say “cultural migration” and the impact it has on Berlin music scenes different from the past?
 
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