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Schonma was von Suburbanisierung gehört? Du musst wenn dann schon das Metropolwachstum begutachten. Wobei eine steigende Bevölkerung sofort zu einer abnahme der Relation Schulden pro Kopf beiträgt! Aus diesem Grund darf man die ganzen Zahlen mit der Verschuldung pro Kopf in Euro nich ernst nehmen. Hamburg hat ein wesentlich höheres BIP pro Kopf und darf sich deswegen auch wesentlich höher Verschulden ohne das die Zinslast bei Wirtschaftswachstum steigt.
hast du mit mir gesprochen?
falls ja... yep....
aber derlei behauptete ich ja auch nicht und ansonsten aendert das an meinem gesagten ja wenig ...

wenn seit jahren tendenziell die bevoelkerung steigt (voellig egal ob moderat oder nicht) und gleichzeitig seit jahren die arbeitslosigkeit rueckgeht, ist das ein erfreulicher umstand ...

es ist beispielsweise erfreulicher als wenn die arbeitslosigkeit zurueckginge, aber die bevoelkerung auch ... da muesste/sollte man z.b. genauer hinsehen! da koennte ja die abwanderung an arbeitslosen die arbeitslosigkeit senken...

die aufschluesselung von umgekehrten effekten ist wiederum nicht so wichtig.
zur belegung einer seit jahren positiven entwicklung reichts ...
 

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Kannst du kein Deutsch?

Der Finanzstand is der Stand der Finanzen, sprich, die Situation des Haushalts.
Verstanden?
Oder muss ich nen Wikipedia Artikel für dich raussuchen? ^^
Ich glaube er meint, dass es das Wort "Finanzstand" als solches gar nicht gibt. Deswegen ist das so rot unterstrichen. Verstehst du?
 

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Discussion Starter #43
Aha. Was wird denn dann aus Brandenburg? Ein großes Naturschutzgebiet? Blühende Landschaften? Wüste?

Landwirtschaftliche Betriebe, WIndräder, Naturschutzgebiete und so^^
Das die Entwicklung so läuft ist aber nunmal nen Fakt, das kannst du dir mit deinen eigenen Augen angucken wenn du mal nen Tag durch Brandeburg fährst.
 

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Discussion Starter #44
Ich glaube er meint, dass es das Wort "Finanzstand" als solches gar nicht gibt. Deswegen ist das so rot unterstrichen. Verstehst du?

Jeder Mensch mit bissel Hirn weiss aber was das heisst.
Es gibt viele Wörter nicht im Duden, aber jeder weiss was es heisst, "Deswegen" ( was du eben gesagt hast) sagt man eigentlich auch nicht, da sagt man eher "Daher" unsere Deutschlehrerin würde dir dafür Abzug bei den Punkten im Bereich "Stil" geben :lol:
 

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Landwirtschaftliche Betriebe, WIndräder, Naturschutzgebiete und so^^
Das die Entwicklung so läuft ist aber nunmal nen Fakt, das kannst du dir mit deinen eigenen Augen angucken wenn du mal nen Tag durch Brandeburg fährst.
Ob man von Landwirtschaft und Windrädern leben kann, wage ich mal zu bezweifeln.

Wieso reagierst du wieder so gereizt? Habe ich deine Weisheiten etwa angezweifelt?

Findest du diese Entwicklung Brandenburgs gut?
 

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Jeder Mensch mit bissel Hirn weiss aber was das heisst.
Es gibt viele Wörter nicht im Duden, aber jeder weiss was es heisst, "Deswegen" ( was du eben gesagt hast) sagt man eigentlich auch nicht, da sagt man eher "Daher" unsere Deutschlehrerin würde dir dafür Abzug bei den Punkten im Bereich "Stil" geben :lol:
Ach komm...hör mir auf mit Deutschlehrern. Gib mal "Deswegen" in Google ein. Das sagt man schon so. Die Frau hat bloß keine Ahnung.

Demzufolge, folglich, demnach, deshalb, darum sagt man also auch nicht?

Auf solche Experten würde ich nicht hören.
 

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Discussion Starter #47
Ob man von Landwirtschaft und Windrädern leben kann, wage ich mal zu bezweifeln.

Wieso reagierst du wieder so gereizt? Habe ich deine Weisheiten etwa angezweifelt?

Findest du diese Entwicklung Brandenburgs gut?
Ja, ich finde sie gut, DIe region wächst ganz natürlich und logisch zusammen, Städte wie Madrid etc haben auch eine "Provinz"/ "Bundesland" rundherum die heissen sogar meist genauso wie die Stadt selber, sowas in der Art hat Berlin mit Brandenburg auch^^
Brandenburg stirbt ja ncith aus, aber die Bevölkerung zentriert sich an den Grenzen Berlins und andere Gegenden entwickeln sich dann eher etwas ländlicher, ist doch keine schlechte Entwicklung...
 

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Discussion Starter #48
Ach komm...hör mir auf mit Deutschlehrern. Gib mal "Deswegen" in Google ein. Das sagt man schon so. Die Frau hat bloß keine Ahnung.

Demzufolge, folglich, demnach, deshalb, darum sagt man also auch nicht?

Auf solche Experten würde ich nicht hören.
:lol: :lol: :lol: :lol:

Das mit google wollte ich auch gerade sagen^^

FInanzstand benutze nicht nur ich^^
Hab eben gesucht, selbst Seiten von Bund und Ländern benutzen dieses Wort^^
 

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Aha. Was wird denn dann aus Brandenburg? Ein großes Naturschutzgebiet? Blühende Landschaften? Wüste?
es gibt ja noch so kleine haeufchen um cottbus oder frankfurt/o etc...
hier und da diverse kleinstaedte ...
hier und da kleine haeufchen, auch wegen tourismus usw...
laengerfristig muss man mal sehen ...

ich haette im grunde gern einen raumhafen.....
aber wuerde wohl nichts werden, da immer noch in zu dicht besiedeltem gebiet ...

da ich gerade beim wuenschen bin: ich wuerde in einer art sonderaktion die naechsten 10 jahre (da muesste man gucken wielange) jedes jahr 5 mio. chinesen nach germany holen/reinlassen ... china moechte unbedingt seine bevoelkerung eindaemmen, wir koennten welche brauchen...
 

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Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 769 für Finanzstand.

:banana:
 

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Discussion Starter #51


Hier endlich mal so ne nice Kurve^^

Diepgen war von 1984-1989 und von 1991-2001 Bürgermeister von Berlin, in der zeit hat er sage und schreibe 37 Milliarden Schulden gemacht

32 Milliarden von 1991 - 2001 und 5 Milliarden von 1984-1989

Dazu kommen aber noch die Milliarden Zinsen dank seinen Schulden:

Dazu kommen Jährlich ca 1,5 Milliarden Schulden, das ist jetzt ein Schnitt von den Jahren, das stieg ja natürlich mit dem Schuldenberg immer mit, heute sind es 2,4 milliarden pro jahr, früher warens nur 0,7 oder so...

Das sind dann nochmal locker 15 Milliarden die dazu gehöhren dank der Schulden die er in seiner Zeit gemacht hat, dabei kommen wir auf 52Milliarden, bei 60 Milliarden heut zu Tage.


Was ich damit sagen will, ich verurteile Diepgen sehr scharf, seine Regierungszeit war eine Katastrophe, er hat kein BBI oder Hauptbahnhof oder sonste was auf die Reihe bekommen, kein Wirtschaftswachstum, nichts, gar nichts, nur Schulden hat er hin bekommen! erst Wowo und sein Team haben 2001 angefangen dem Wahnsinn ein ENde zu bereiten und Berlin macht ab 2008 wieder EInnahmen, aber die Last wird noch lange auf Berlin liegen.

Sicherlich kann man das nicht mehr ändern, aber kein Wunder das die CDU in Berlin auf 20 % von früher 45% gerutscht ist, bei so einem katastrophalen Bürgermeister.
Der Mann müsste dafür zur rechenschaft gezogen werden und das er ca 50- 55 milliarden Schulden in seiner Zeit zu verschulden hat von den 60milliarden ist nunmal Fakt.
 

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Schreibs ich in den Thread auch nochma.

Berlin muss sein Wirtschaftswachstum stimulieren, das geht nur indem es wirtschaftsfreundlicher wird. Durch das höhere Wirtschaftswachstum bekommt der Senat auch wieder mehr Geld. Dazu sollten die Immobilienbestände bzw. die Haushaltsüberschüsse zu Gewerbesteuerhebesatzsenkungen UND zur Einrichtung eines Venture Capital Funds verwendet werden. Berlin hat die höchste Gründerintensität nur leider kümmert sich der Senat nicht darum, er sollte sich mal die Studien durchlesen das z.B. im BioTOP Firmengründungen verhindert werden weil sie einfach nicht genug Risikokapital zusammenbekommen. Einige haben es durch Privatvermögen durch ausländische Venture Capital Funds geschafft und bilden heute das größte Biotechnologiecluster in Deutschland. Der Gewerbesteuerhebesatz lässt Berlin attraktiver für ausländische Headquater werden da die Abgabenlast geringen ist wie in anderen deutschen Großstädten, dazu müsste der Gewerbesteuerhebesatz auf umdie 350 gesenkt werden (derzeit 410). München hat 490.
Dazu muss man sich internationl noch stärker als bisher als Spitzenforschungstandort profilieren, Berlin ist der zweitattraktivste Standort für Forschung und Entwicklung in der EU, nur leider weis das keine Sau ...

Der Senat hat noch viel zu tun, und wenn er seine Sache ordentlich machen will braucht er die beste Sozialpolitik und die ist einfach Wirtschaftswachstum zu generieren. Denn nur der, der seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und nicht auf hilfen des Staates angewiesen ist, kann seine Träume verwirklichen und somit unseren Gesellschaft helfen!
 

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Discussion Starter #53
Schreibs ich in den Thread auch nochma.

Berlin muss sein Wirtschaftswachstum stimulieren, das geht nur indem es wirtschaftsfreundlicher wird. Durch das höhere Wirtschaftswachstum bekommt der Senat auch wieder mehr Geld. Dazu sollten die Immobilienbestände bzw. die Haushaltsüberschüsse zu Gewerbesteuerhebesatzsenkungen UND zur Einrichtung eines Venture Capital Funds verwendet werden. Berlin hat die höchste Gründerintensität nur leider kümmert sich der Senat nicht darum, er sollte sich mal die Studien durchlesen das z.B. im BioTOP Firmengründungen verhindert werden weil sie einfach nicht genug Risikokapital zusammenbekommen. Einige haben es durch Privatvermögen durch ausländische Venture Capital Funds geschafft und bilden heute das größte Biotechnologiecluster in Deutschland. Der Gewerbesteuerhebesatz lässt Berlin attraktiver für ausländische Headquater werden da die Abgabenlast geringen ist wie in anderen deutschen Großstädten, dazu müsste der Gewerbesteuerhebesatz auf umdie 350 gesenkt werden (derzeit 410). München hat 490.
Dazu muss man sich internation noch stärker als bisher als Spitzenforschungstandort profilieren, Berlin ist der zweitattraktivste Standort für Forschung und Entwicklung in der EU, nur leider weis das keine Sau ...

Der Senat hat noch viel zu tun, und wenn er seine Sache ordentlich machen will braucht er die beste Sozialpolitik und die ist einfach Wirtschaftswachstum zu generieren. Denn nur der, der seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und nicht auf hilfen des Staates angewiesen ist, kann seine Träume verwirklichen und somit unseren Gesellschaft helfen!
:applause: :applause: :applause:

Sehr nice text.
WIe gesagt, ich finde auch, der Senat kann noch vieles besser machen, aber Diepgen hat zuvor total versagt und darunter muss Berlin jetzt leiden, das kann einen wirklich ziemlich sauer machen.
 

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Dem :applause: kann man nur beipflichten.

Darum geht es und nicht um ein paar Hotelbetten und Promiveranstaltungen mehr - so schön es fürs Feuilleton sein mag.

Dem seinerzeitigen Trance habe ich dies lange aufopferungsvoll in bester Absicht für seine Stadt versucht beizubringen, doch der Berliner ist stolz. Bedauerlicherweise zu stolz , Ratschläge aus der überheblich beäugten Provinz anzunehmen.

Als hätte ich als Schwabe ihm als Berliner beibringen wollen, wie man Glamour produziert. Nein, es ging um Ratschläge hinsichtlich guter Wirtschaftspolitik. Aber auch da verläßt sich der Berliner mehrheitlich auf dunkelrot und eigene "Konzepte". Viel Spaß beim Neuerfinden des Rads. Intelligente Weiterentwicklung wäre jedoch besser.
 

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Berlin sagt: Besser als nichts. :applause:

Aber das musst du verstehen. Das liegt noch am zweiten Weltkrieg, der Mauer und dem Westen, der alle Firmen geklaut hat. Am schlimmsten von allen war der Diepgen. Der war noch schlimmer als der zweite Weltkrieg sag ich dir. :applause:
 

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^^ Träns, du bist ein kleiner Rosinenpicker.
genau umgekehrt ists ...


Wären die Berliner beim Arbeiten nur halb so eifrig,
du faellst auch auf jedes stammtischressentiment rein, nae?

____
artikel vom letzten jahr, wird sich kaum gross geaendert haben ...

Berliner arbeiten länger
68 Stunden über dem Bundesdurchschnitt

Yasmin El-Sharif
Die Berliner haben fast die Nase vorn, wenn es um die bundesweite Durchschnittsarbeitszeit geht. Im vergangenen Jahr arbeitete jeder Erwerbstätige in der Hauptstadt durchschnittlich 1503 Stunden – und damit 68 Stunden mehr als die durchschnittliche Pro-Kopf-Arbeitszeit in Deutschland beträgt, teilte das Statistische Landesamt Berlin mit.

Berlin steht damit in der Tabelle der Bundesländer an zweiter Stelle. Spitzenreiter ist Thüringen mit durchschnittlich 1515 Stunden jährlicher Arbeitszeit pro Erwerbstätigem. Am kürzesten wurde dagegen mit 1398 Stunden in Nordrhein–Westfalen gearbeitet.

Die Verteilung der Arbeitsstunden zeige deutlich, dass in allen neuen Bundesländern durchweg mehr gearbeitet werde als in den alten Ländern, hieß es beim Statistischen Landesamt. Hauptursache für die Unterschiede seien die tariflich festgelegten Arbeitszeiten in den neuen Ländern, die über denen der alten Länder liegen. (...)

_______

und bitte beachten: die tarife wurden u.a. von Wowi durchgesetzt...
nur schlichte gemueter glauben tatsaechlich, Wowi wuerde nur party machen...




wenn du die dir passenden Fakten aus einer Statistik rauspickst, wäre Berlin heute ganz oben. ^^
genau umgekehrt ...

du suchst dir statistiken raus, in denen berlin moeglichst schlecht dasteht ohne irgendwie sagen zu koennen, was daraus ueberhaupt resultieren sollte.

du scheinst aus lauter gewoehnung zu glauben nur "negative" statistiken seien realistisch? ;)

deine vergleiche und falschen schluesse besagen wenig, da unterschiedliche ausgangsbedingungen ...

man kann noch nicht einmal draus lesen, dass sich muenchen besser entwickelt hat, dazu muesste muenchen naemlich in die selben situation wie berlin versetzt werden (also, bmw weg, allianz weg, alle zulieferbetriebe weg, fast die haelfe der menschen verlieren auf einen schlag ihr meistes vermoegen, hundertausende arbeitslos, die halbe stadt und infrastruktur marode, aus bayern wird ein getrenntes bundesland, ueberall alte mehrfachstrukturen mit entsprechenden grabenkaempfen, den neuen flughafen gibts nicht, und und und )....

DANN kannst du langsam anfangen schluesse wie oben aus derlei vergleiche zu ziehen bzw. auch faehigkeiten von buergermeistern einschaetzen ...


daher: einen blick auf die eigene entwicklung und die tendenzen zu haben, macht in diesem falle am meisten sinn. der rest ist als "zusatzinformation" durchaus auch interessant, aber als einseitiges genoergel verfaelscht es eher. das erkennst du ja bereits an dir selbst. du bist bisher auf so ziemlich jedes unsinnige klischee reingefallen ... ;)


feststeht und bleibt: solange die tendenz in punkto arbeitslosigkeit, bevoelkerungswachstum und finanzentwicklung so bleibt (erst recht in kombination mit dem hoffentlich bleibenden oder zumindest immer mal zusaetzlichen umstand, dass sich das zunehmend beschleunigt), stimmt die richtung.....

es ist voellig unsinnig bei berlin so zu tun als muesste es PENG machen und die arbeitslosigkeit ist bei 5%... was soll der unsinn?

schon als, was Wowi uebrigens auch tat, die buerokratie massiv verschlankt wurde, bedeutet das nun einmal nicht einfach, dass der staat schlanker wird, sondern auch, dass die beschraeftigten teilweise arbeitslos, in dem falle aber sonstwie sozial aufgefangen werden muessen.... also zusaetzliche kosten, teilweise auf jahre hinaus. es macht nicht PENG und alles ist gut... genau solche vorstellungen scheinen manche zu haben ...

alle vorwuerfe, die auf solche unterbelichteten vorstellungen basieren, taugen nichts ...

eine allgemein gefuehlte mutmassung, dass irgendwas besser sein koennte, laesst sich immer aufstellen ... das muss aber schon differenzierter dargelegt werden ...



^^ Übrigens ist auch die Situation der letzten Jahre nicht so berauschend, als dass man sie erwähnen sollte, wenn man Argumente FÜR Berlin sucht.
wieso argumente "fuer"? weil du "gegen" bist?
es geht darum wie eine entwicklung ist in bezug auf das thema finanzstand ...
gewoehn dich dran, nicht alles muss gleich fuer oder gegen sein ...


Lugpaj hat dir eine Stastistik (die genau der Teil meiner Statistik darstellt, die du herauspicken willst) gepostet. ^^
Ergebnis:
Berliner Wachstum seit 2000: 21.868 oder 0,6% :banana:
Münchner Wachstum seit 2000: 84.385 oder 7,0 %
^^ Berauschend? ^^
muenchen hat nicht die selben ausgangsbedingungen, von daher ist das keine kunst...

waere muenchen in der situation wie berlin gewesen nach der wende, glaubt du im ernst, dass es so dastehen wuerde wie heute? glaubst du doch wohl nicht.

eigentlich muesstest du was ganz anderes fragen: was hat muenchen eigentlich aus seinen weit besseren ausgangsbedingungen gemacht? muesste es nicht eigentlich viel besser dastehen?

ich denke, weniger wegen Ude (der in berlin voellig versagen wuerde), sondern eher wegen Stoiber, hat sich muenchen durchaus gut weiter oben gehalten ... der tat eine menge sinnvoller dinge ...
ob der nachfolger von stoiber das so schafft, muss man sehen...
unfestgelegt halte ich das fuer unwahrscheinlich ...
aber da sowas ja nicht schwarzweiss ist, bedeutet das ja nicht zwingend gleich einen weltuntergang ...
 

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uebrigens ist ein ebenfalls bezeichnendes schema vieler antiberlin-postlinge, dass sie sich voellig willkuerlich aus dem gesamten bundesgebiet (und der welt) staedte raussuchen, die immer genau in einem thematisierten bereich besser sind oder sein sollen....

dabei vertreten sie die ganze welt und jede stadt, hauptsache nicht berlin.
das allein sagt schon viel aus ;)
 

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muenchen hat nicht die selben ausgangsbedingungen, von daher ist das keine kunst...
Es geht auch nicht um dieselben Ausgangsbedingungen. Aber wenn man dein Gerede hoert, dann scheinst du das mini-Bev.-Wachstum (Was eigtl eher ein Auf und Ab ist) in Berlin gleich so toll zu finden. Der Vergleich sollte nur, dass selbst in Deutschland wesentlich besseres moeglich ist.

eigentlich muesstest du was ganz anderes fragen: was hat muenchen eigentlich aus seinen weit besseren ausgangsbedingungen gemacht? muesste es nicht eigentlich viel besser dastehen?
Was willst du echt mehr? Muenchen und die Region Muenchen steht bei jedem Wirtschaftsforschungsinstitut als TOP-Standort da und es wird eine super Wachstumszukunft vorrausgesagt. Laut den staedtischen Bev. Zahlen, die monatlich herauskommen, hat Muenchen derzeit ein Bev. Wachstum von 2,4%. Und das innerhalb den letzten 12 Monaten.
http://www.mstatistik-muenchen.de/datamon/datamon.jsp?thema=C01

Und die Arbeitslosenzahlen gehen der Vollbeschaeftigung entgehen.

Ich mag hier auch kein Muenchen<->Berlin bashing anfangen. Dazu sind die Ausgangsbedingungen und Staedte sicherlich zu unterschiedlich. In Muenchen laeuft ausserdem auch einiges schief und der Reichtum verleitet auch nicht dazu, ein Vorreiter bei Reformen oder Gewagtem zu sein. (Die Muenchner Stadtverwaltung hat hier in meinen Augen noch viel vor sich)

ich denke, weniger wegen Ude (der in berlin voellig versagen wuerde), sondern eher wegen Stoiber, hat sich muenchen durchaus gut weiter oben gehalten ... der tat eine menge sinnvoller dinge ...
ob der nachfolger von stoiber das so schafft, muss man sehen...
unfestgelegt halte ich das fuer unwahrscheinlich ...
aber da sowas ja nicht schwarzweiss ist, bedeutet das ja nicht zwingend gleich einen weltuntergang ...
Was Ude in Berlin machen wuerde, wuesste ich nicht. Die Not verleitet ja oft bei Politikern dazu Prinzipien ueber Bord zu werfen (siehe PDS). Aber zumindest hier teile ich deine Auffassung. Ude hat sich mehr oder weniger in das gemachte Nest gesetzt, es allerdings auch verstanden, dass der Status Quo in etwa so bleibt wie er ist. Fuer viele Sachen ist eh die Landespolitik zustaendig und zumindest auf dem Finanz- und Wirtschaftsgebiet hat die CSU Bayern gut getan und das Land vom Agrarland zum Topstandort umgebaut.
 

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uebrigens ist ein ebenfalls bezeichnendes schema vieler antiberlin-postlinge, dass sie sich voellig willkuerlich aus dem gesamten bundesgebiet (und der welt) staedte raussuchen, die immer genau in einem thematisierten bereich besser sind oder sein sollen....
Hab ich jetzt nicht so beobachtet. Viel offensichtlicher ist Dein Schema:
Berliner Vorzüge liegen am tollen Berlin und seinem vielfältig-kreativen Personenmix, an Nachteilen sind hingegen das Land und die provinziell-defizitäre Gesamtbevölkerung schuld.


dabei vertreten sie die ganze welt und jede stadt, hauptsache nicht berlin.
das allein sagt schon viel aus ;)
Richtig. Denk darüber am besten ausgiebig nach. Darin zeigt sich nämlich der immaterielle Wertverlust Berlins, weil eine derart überhebliche, mit den Steuern anderer über ihre Verhältnisse lebende Hauptstadt immer weniger mögen.
 

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