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neutrum
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Hier alles zur dynamischen IT- und Startup-Szene in Berlin. Umzüge, Neugründungen, allgemeine Meldungen / News, Statistiken, Umfragen, Berichte, etc.pp...


VentureCapital Unternehmen Earlybird zieht von Hamburg nach Berlin!
NTERNETFIRMEN
Ex-Chef von Xing: "Berlin ist sexy, Hamburg nicht"
21.01.2012, 06:48 Uhr Bob Geisler

Junge Internetfirmen zieht es wegen niedriger Mieten und des internationalen Flairs in die Hauptstadt. Auch Earlybird wechselt an die Spree.



Lars Hinrich will zwar mit seiner Firma HackFwd, die junge IT-Firmen unterstützt, in Hamburg bleiben. Ein "Silicon-Valley-Gefühl" verspürt er aber nicht an der Elbe, sondern in Berlin
Foto: web


HAMBURG. E-Commerce-Hochburg, Hauptstadt der Software-Gründungen, Top-Standort für Firmen der Online-Spielebranche: Hamburg gilt seit Längerem als einer der wichtigsten Standorte für Firmen aus der Informations- und Technologiebranche in Deutschland. Doch die Anzeichen mehren sich, dass Berlin der Hansestadt den Rang ablaufen könnte.

Mit dem IT-Investor Earlybird (englisch für "früher Vogel") ist gerade einer der wichtigsten deutschen Finanziers von Internet-Start-ups dabei, von der Elbe an die Spree zu wechseln. 420 Millionen Euro an Beteiligungskapital verwaltet das Unternehmen, das auch in junge Medizintechnikfirmen investiert. "Wir haben uns zu dem Umzug entschlossen, weil Berlin heute der wichtigste Standort für Start-ups in Europa ist", sagt Christian Nagel, Managing Partner und Mitbegründer des Risikokapitalgebers. "In Hamburg gibt es zwar auch eine lebendige Gründerszene, die aber nicht so schnell wächst wie in der Hauptstadt."

+++Hamburger Internet-Firma Xing schafft 100 neue Stellen+++

Drastischer formuliert es der Gründer und Ex-Chef des sozialen Netzwerks Xing, Lars Hinrichs. "Berlin ist sexy, Hamburg nicht", sagt Hinrichs, der heute mit seiner Firma HackFwd (sprich: Hackforward) junge IT-Unternehmen unterstützt: Zwar trägt sich der eingefleischte Hanseat derzeit nicht mit dem Gedanken, sein eigenes Unternehmen vom Mittelweg nach Berlin Mitte zu verlagern, doch wenn die Hamburger die Chefs ihrer über ganz Europa verstreuten Firmen zum Gedankenaustausch zusammentrommeln, geschieht dies immer an der Spree. "Internationale Top-Leute als Gastredner bekomme ich nur nach Berlin", meint Hinrichs. Die Hauptstadt sei der einzige Ort in Europa, wo er so etwas wie ein "Silicon-Valley-Gefühl" verspüre.

Den subjektiven Eindruck der Finanzinvestoren bestätigen auch die jüngsten Zahlen der Handelskammern in Berlin und Hamburg. Danach entstanden in der Hauptstadt im vergangenen Jahr 509 neue Firmen, die sich mit Softwareentwicklung, Telekommunikation oder dem Bau neuer Hardware beschäftigten. In der Hansestadt kamen mit 199 IT-Spezialisten deutlich weniger Firmen hinzu, wobei die Statistik hier allerdings nur bis August 2011 reicht und die Kammern die Branchen etwas anders abgrenzen.

Bei Earlybird ist das Verhältnis zwischen den beiden Städten jedenfalls eindeutig. Sieben Firmen betreuen die Risikokapitalgeber in Berlin, null in Hamburg. Zu den Investments in der Hauptstadt zählen die Onlinefirma Crowdpark, die sich auf Sportwetten in sozialen Netzwerken spezialisiert hat, oder auch die Firma Madvertise, die sich mit Werbung auf Smartphones und anderen mobilen Geräten beschäftigt. Daneben gehört die Medizintechnikfirma EBS Technologies zum Portfolio, die neue Verfahren zur Behandlung neurologischer Erkrankungen entwickelt.

In Hamburg ist Earlybird hingegen zuletzt beim Immobilienportal Yoom ausgestiegen, weil sich dieses nicht wie erwartet entwickelt hatte. Auch bei dem Wettanbieter Tipp24 waren die Geldgeber engagiert, trennten sich allerdings schon 2005 von ihren Anteilen.

"Berlin zieht im Augenblick jede Menge junge Firmen an, weil die Mieten günstig sind und auch schon viele potenzielle Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern in der Stadt leben", sagt Earlybird-Partner Nagel. "Dies macht insbesondere die Gründung von international operierenden Unternehmen einfacher als in jeder anderen europäischen Stadt." Selbst London habe Berlin mittlerweile als Start-up-Hochburg den Rang abgelaufen. Daher sei es für Earlybird wichtig, direkt vor Ort zu sein und möglichst enge Verbindungen mit den Firmen aufzubauen.

Mit einer besseren Förderung junger Unternehmen hat die Abwanderung von Earlybird allerdings nichts zu tun. "Die positive Entwicklung in Berlin findet eher trotz als wegen der Politik statt", sagt Nagel. Versäumnisse in Hamburg kann Nagel nur bedingt erkennen. "Die Unterstützung junger Firmen in Hamburg ist gut, allerdings lassen die universitären Rahmenbedingungen zu wünschen übrig", sagt er.

HackFwd-Chef Hinrichs wird auch hier deutlicher: "In Berlin gibt es fünfmal so viel preiswerte Büroflächen in Form von Co-Working-Arbeitsplätzen als in Hamburg", sagt der Experte. "Was uns an der Elbe fehlt, ist ein Leuchtturmprojekt für junge Internet- und Medienunternehmen." In Hamburg betreut HackFwd derzeit unter anderem das erfolgreiche Start-up Yieldkit, das anderen Internetfirmen hilft, mit ihren Seiten Geld zu verdienen. In Berlin sitzt die Firma Watchlater, die ein Programm für das iPad entwickelt hat, mit dem sich Filme von Videoportalen wie YouTube speichern lassen.

Bei der Medieninitiative [email protected] sieht man hingegen keine Gefahr, dass künftig mehr Firmen von der Hansestadt nach Berlin abwandern könnten. "Hamburg verfügt über eine vitale und vor allem wirtschaftlich erfolgreiche Start-up-Szene", sagt Esther Conrad, die für die Bereiche Medien und IT bei der Initiative verantwortlich ist. Die dynamische Entwicklung in Berlin kommt aus ihrer Sicht auch Hamburg zugute - zum Beispiel durch die internationalen Kreativen und IT-Spezialisten, die es jetzt nach Deutschland ziehe. "Ein Teil davon wird früher oder später in Hamburg landen - allein schon weil die Wirtschaftskraft hier bedeutend höher ist."

Finanzinvestor Earlybird will zumindest von Berlin aus auch weiterhin interessante Neugründungen in Hamburg unterstützen. "Mit dem Zug ist die Hansestadt schließlich nur eineinhalb Stunden entfernt", sagt Partner Nagel.
source: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2165363/Ex-Chef-von-Xing-Berlin-ist-sexy-Hamburg-nicht.html
 

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neutrum
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Discussion Starter #2
TUI - Internetsparte "TUI Interactive" zieht vom Stammsitz Hannover nach Berlin

UMBAU BEI TUI
TUI - Internet-Geschäft zieht nach Berlin um
30.08.2011, 22:03 Uhr

TUI macht mit dem Umbau seines Deutschland-Geschäfts ernst. In Berlin will der Reisekonzern zukünftig seine Internet-Portale koordinieren - und sieht große Wachstumschancen für die nächsten Jahre



TUI-Prospekte: Einen Großteil seines Geschäfts macht TUI immer noch über Reisebüros.
Quelle: dpa/dpaweb


TUI macht mit dem Umbau seines Deutschland-Geschäfts ernst. Als einen der ersten Schritte wolle der Reisekonzern seine Internet-Tochter TUI Interactive vom Stammsitz Hannover nach Berlin verlegen, sagte Deutschland-Chef Volker Böttcher am Dienstagabend. Die 60 Mitarbeiter seien bereits informiert und sollten bald ein Angebot für den Umzug bekommen. Das MDax-Unternehmen bündelt bei TUI Interactive seinen Internet-Vertrieb, der vorrangig über die Seiten TUI.com, 1-2-FLY.com, Robinson.com, Discount-Travel.com sowie Airtours.de läuft.

Wie viele deutsche Reisekonzerne hinkt auch die TUI im Internet reinen Online-Anbietern wie Expedia oder Opodo hinterher. Derzeit buchten erst 15 Prozent der TUI-Kunden ihren Urlaub online, sagte Böttcher.

Branchenweit sind es 24 Prozent und in den nächsten vier Jahren dürfte der Anteil noch um weitere zwanzig Prozentpunkt steigen. Angesichts der hohen Wachstumsraten setzt TUI sich ehrgeizige Ziele und peilt die Marktführerschaft im Internet an.

TUI hatte Anfang des Jahres wegen des scharfen Wettbewerbs auf dem deutschen Reisemarkt ein Sparprogramm und Stellenstreichungen angekündigt. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat in Hannover laufen - Details sollen in einem Monat vorgestellt werden. Medienberichten zufolge könnten 400 Jobs wegfallen.

Nicht nur der harte Preiskampf macht der TUI zu schaffen, sondern auch die politischen Umwälzungen in den Urlaubsländern Ägypten und Tunesien. „Die Buchungszahlen im Nordafrika-Geschäft haben sich noch nicht erholt“, sagte Böttcher. Auch wenn das Land am Nil so langsam wieder auf die touristische Landkarte zurückkehre, sei noch keine generelle Trendwende zu erkennen. „Die Erfahrungen zeigen, dass solche Probleme sich erst binnen von zwölf Monaten lösen.“
rtr
source: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/internet-geschaeft-zieht-nach-berlin-um/4558294.html
 

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Discussion Starter #3 (Edited)
Amazon plant neues Service-Zentrum in Berlin

Der stete Trek nach Berlin ueber die Jahre in bezug auf Verbaenden, Organisationen, Verlagen/Medien, Schauspieler, Bands, Kuenstler/Galeriesten/Ateliers, Brands, Autoren und sonstige Prominente samt oft mitziehender Familienmitglieder erhoeht natuerlich permanent neben dem Bevoelkerungswachstum auch Dinge wie Fokus, Kaufkraft, den Flugverkehr usw... sowie immer weiter den Stellenwert und Sogkraft Berlins, was wiederum zu erneuten Zuzuegen inspiriert ...


ansonsten: schon bekannt, aber trotzdem immer noch erfreulich (so wie auch die Aktivitaeten wie das Engagement von Google oder der Telekom in Berlin) ...

Amazon plant neues Service-Zentrum in Berlin

Amazon plant neues Service-Zentrum in Berlin: Amazon schafft 500 neue Arbeitsplätze in Berlin


Der Online-Händler Amazon will in Berlin offenbar ein neues Service-Zentrum ansiedeln. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Berliner Morgenpost hervor. An dem neuen Standort sollen bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Die Tageszeitung beruft sich auf Informationen aus Wirtschaftskreisen, wonach das sogenannte Customer Relation Centre von Amazon im Dom Aquarée im Berliner Stadtteil Mitte angesiedelt wird. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft habe die Information bereits bestätigt.

Bis Ende 2011 sollen dort bereits 150 Menschen arbeiten, die sich in einem Call-Center vor allem um Kundenanfragen kümmern. Mittelfristig könnten 400 bis 500 Mitarbeiter an dem neuen Standort tätig sein, heißt es. Neben Berlin sei auch Edinburgh in Schottland als Standort im Gespräch gewesen, die deutsche Hauptstadt habe sich dann aber durchgesetzt.

"Das ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Berlin! Ich freue mich, dass Amazon sein Engagement in Berlin ausweitet und mit dem neuen Customer Service 500 neue Arbeitsplätze schaffen will", erklärte Wirtschaftssenator Harald Wolf gegenüber der Morgenpost.

Amazon hat den Bericht noch nicht bestätigt. Der Online-Händler hat aber für den morgigen Dienstag zu einem Pressetermin mit dem amtierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eingeladen. In der Einladung wird die "Präsentation eines geplanten Amazon-Großprojekts in Berlin" angekündigt.

Das in Seattle ansässige US-Unternehmen hat derzeit bereits fünf Standorte in Deutschland, zwei weitere sind in Planung. Berlin wäre damit Amazons achter Standort in Deutschland. Der weltgrößte Online-Einzelhändler, der 1995 mit dem Verkauf von Büchern über das Internet startete, beschäftigt eigenen Angaben zufolge mittlerweile knapp 38.000 Mitarbeiter.
source: http://www.big-screen.de/deutsch/pages/news/allgemeine-news/2011_06_27_6825_amazon-plant-neues-service-zentrum-in-berlin.php
 

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Discussion Starter #4 (Edited)
Fujitsu eroeffnet europaeisches Telesales-Center in Berlin und schafft bis zu 400 neue Arbeitsplätze in der Hauptstadt

Unternehmensnachrichten
Fujitsu schafft bis zu 400 neue Arbeitsplätze in Berlin



Im Oktober eröffnet der japanische Technologiekonzern Fujitsu sein zweites europäisches Telesales-Center in Berlin. Zunächst schafft Fujitsu rund 150 qualifizierte Arbeitsplätze. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen es bis zu 400 werden.


Berlin konnte sich gegen 20 europäische Städte durchsetzen. Ausschlaggebend war neben der Infrastruktur vor allem die Attraktivität der Stadt für potenzielle Mitarbeiter, die geeignete Fähigkeiten wie Sprach- und Sales-Know-how mitbringen. Fujitsu lobt ebenso die hervorragende Unterstützung der Berliner Behörden und der Wirtschaftsförderung.
source: http://www.berlin-partner.de/fileadmin/newsletter_bereich/UnS/Unternehmensservice_aktuell_08-11.pdf
 

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Discussion Starter #5 (Edited)
Deutsche Telekom Aktivitaeten in Berlin, e.g. "Telekom School of Transformation"

Die Deutsche Telekom zieht es nach Berlin
Die Deutsche Telekom orientiert sich bei der Wahl wichtiger Standorte zunehmend weg von ihrem Konzernsitz in Bonn.
Berlin als Hauptstadt rückt hingegen stärker ins Visier des Unternehmens.



source: http://www.inform-software.de/fileadmin/images/logos/telekom.gif / http://www.ad-hoc-news.de/bilder/dapd--in-bester-lage-623126_145_145.jpg

Hier soll im kommenden Jahr die "Telekom School of Transformation" ihre Pforten öffnen. Das geht aus einem Bericht der 'Berliner Morgenpost' hervor, die sich auf Telekom-Sprecher Christian Fischer beruft. Die Einrichtung soll ein wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung des Konzerns werden.

Entsprechend seiner Bedeutung ist das Entwicklungszentrum direkt dem Vorstand der Telekom unterstellt. Fischer gab zwar noch keine detaillierten Angaben zu den Plänen ab, erklärte aber: "Es wird aber etwas sein, was in dieser Art einzigartig in Europa sein dürfte."

Berlin soll auch der Standort für weitere Niederlassungen der Telekom werden. Der Vorstand rechnet damit, dass die Stadt gerade auf internationale Fachkräfte eine größere Anziehung haben wird, als das vergleichsweise beschauliche Bonn.

Dies spielt insbesondere für die Pläne der Telekom, ihr Internet-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen, eine wichtige Rolle. Immerhin will der Konzern bereits 2015 mindestens die Hälfte seiner Umsätze in dem Bereich erzielen.
source: http://winfuture.de/news,61423.html
 

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Discussion Starter #6 (Edited)
Antec verlegt Marketing Headquarter von Kalifornien nach Berlin

Antec verlegt Marketing Headquarter von Kalifornien nach Berlin

(yourPR) - Antec produziert Computer-Hardware und -Zubehör für den Upgrade- und DIY-Markt, darunter ebenso innovative wie hochwertige Gehäuse, Netzteile und LED-Lüfter. Um die europäischen Kunden noch intensiver betreuen zu können, hat Antec nun sein Marketing Headquarter von Fremont in Kalifornien nach Berlin verlegt.


Hier kümmern sich ab sofort neu eingestellte Marketingspezialisten um die einzelnen europäischen Regionen.


right: Berlin - Leipziger Strasse ...
source: http://www.fotolibrary.de/fotos/n/nusshw6j33w.jpg

Antec wurde bereits 1986 gegründet. Das amerikanische Unternehmen gehört inzwischen zu den weltweit führenden Herstellern von Computer-Hardware und Zubehör – und zwar vor allem im Bereich des Upgrade- und DIY-Marktes. Antec genießt einen ausgezeichneten Ruf im indirekten Vertrieb unter den System-Assemblierern und -Integratoren, den VARs und Distributoren.
Der Name Antec ist oft zu hören, wenn es um moderne Computer-Gehäuse gibt. Hier hat das Unternehmen gleich mehrere Serien im Angebot. Die Serie “Performance One” ist hochperfomant und zugleich klassisch elegant. Die Serie “New Solution” hingegen präsentiert sich kosteneffektiv und zeitlos. Die Gamer nutzen gern die innovativen Gehäuse der “Hundred” Serie.” Hinzu kommen leistungsfähige MiniITX Gehäuse der “ISK”-Serie und elegante HTPC Gehäuse der “Veris”-Serie.

Ebenfalls zur Antec-Produktpalette gehören die innovativen Netzteile. Die Netzteile der beiden Serien “Current Pro” und “High Current Gamer” sind ebenso leistungsfähig und hocheffizient wie leise. Die Produkte der Reihe “EarthWatts” gehören zu den umweltfreundlichsten Netzteilen, die zurzeit auf dem Markt verfügbar sind.

Mafalda Cogliani-Kunze, Global Marketing Director bei Antec: “Eins ist klar: Die PC-Gamer haben höchste Ansprüche an ihren Rechner und stellen demnach den größten Kundenanteil bei unseren Hochleistungskomponenten. Viele Antec-Produkte sind direkt auf die Bedürfnisse und technischen Anforderungen von Computer-Spielern zugeschnitten.”

Abgerundet wird das Antec-Portfolio der Computer-Accessoires u.a. mit den patentierten LED-Lüftern, den hocheffektiven Notebook Cooling-Lösungen und einer Kollektion mit hochwertigen CPU-Kühlern.

soundscience ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Antec. Sie produziert Audio- und Video-fähige Lifestyle-Produkte sowie Zubehör für PCs und für das Home Entertainment. Bekannt geworden ist soundscience mit dem 2.1 Lautsprechersystem rockus 3D, das für ein erlebnisechtes 3D-Klangbild sorgt.

Antec: Marketing Headquarter zieht von Kalifornien nach Deutschland
Europa ist ein gewaltiger Markt und von enormer Wichtigkeit für Antec. Seit acht Jahren vermarktet Antec die eigenen Produkte in Europa. In Deutschland ist das Unternehmen u.a. bei den Distributoren Actebis, Ingram Micro, Jet Computer, Wave Computer und Tech Data gelistet. Außerdem sind Antec-Produkt im Einzel- und Fachhandel zu finden.

Antec hat seinen Firmensitz in Fremont, Kalifornien. Die europäische Hauptniederlassung ist in Rotterdam, Niederlande, angesiedelt. In Deutschland gab es bislang ein Vertriebsbüro in München. Nun verlegt Antec sein Marketing Headquarter für Europa von Fremont in Kalifornien nach Berlin.
Andreas Garke ist bei Antec als Marketing Manager D/A/CH tätig. Er arbeitet bereits seit vielen Jahren als Projekt- und Marketing-Manager in der Medienbranche und war so bereits für bhv Software und Frogster aktiv. Er kommentiert den Umzug nach Berlin wie folgt: “Auf diese Weise können wir nun unsere europäischen Kunden von Berlin aus noch intensiver betreuen. Für die Arbeit in Berlin sind extra ausgewiesene Marketingspezialisten eingestellt worden, die für die einzelnen europäischen Regionen zuständig sind.
Ein Grafik Designer vervollständigt das Team. Er verantwortet die Erstellung sämtlicher grafischer Werbematerialien für Europa.

Mafalda Cogliani Kunze hat vor Ort die Position des Global Marketing Directors übernommen. Sie steuert nun die weltweiten Marketing-Aktivitäten von Antec von Berlin aus.
source: http://www.yourpr.de/2011/11/21/antec-verlegt-marketing-headquarter-von-kalifornien-nach-berlin-62174527.html
 

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Discussion Starter #7
... bit older: The Incubator known as Springstar moved to Berlin

Wirtschaft
Neustart in Berlin
30.08.2011 20:51 Uhr
Von Jahel Mielke

Der Dienstleister Springstar zieht in die Hauptstadt, um Internetfirmen weltweit beim Wachstum zu unterstützen


Berlin - Es sind bekannte Namen, die hinter der Firma Springstar stehen. Der Investor Klaus Hommels etwa, der sein Geld in Firmen wie den Internettelefondienst Skype oder das Business-Netzwerk Xing steckte. Oder Oliver Jung, der den in Berlin ansässigen Online-Shoppingclub Brands4Friends mitgründete. Gemeinsam mit ihrem Partner Harish Bahl haben die beiden Investoren nun einen neuen Dienstleister namens Springstar gegründet, mit Hauptsitz am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte.

Springstar ist ein sogenannter Inkubator. Die Firma unterstützt junge Internetunternehmer bei der Gründung – zum Beispiel durch Büroräume – und berät sie, etwa bei der Software-Entwicklung, im Online-Marketing und im Management.

...
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View over Berlin ...
source: http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00272/b_luft_BM_Berlin_Be_272927b.jpg / http://media.auvito.de/images/cache/2f/c9/5b/2fc95b782bd8b390c83143bdeb45b3c5.jpg?http://auto-aufkleber.eu/.media/603293987688.png,400,400,,,,-1,-1,-1,-1,-1,-1,0,0,0

Zudem wird den Firmen geholfen, sich international aufzustellen. „Springstar ist ein Dienstleister für Start-ups, investiert aber nicht direkt in diese“, sagt Felix Kreyer, einer der Geschäftsführer des Unternehmens.

Die drei Investoren Hommels, Jung und Bahl haben bereits ein Netzwerk an Firmen bei Springstar eingebracht. Seit 2007 halfen sie rund 20 Unternehmen weltweit bei der Gründung, die mittlerweile zusammen 2000 Mitarbeiter beschäftigen und insgesamt mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz im Jahr erwirtschaften. Der Schwerpunkt lag bisher auf Shoppingclubs und Couponing-Seiten, doch das soll nicht so bleiben. „Wir sind künftig auch für andere Geschäftsmodelle offen“, sagt Kreyer.

In Berlin gehören fünf Firmen dem Netzwerk an, drei davon sitzen mit insgesamt 80 Mitarbeitern im 1000-Quadratmeter-Büro von Springstar in Mitte. In den nächsten Monaten soll die Zahl auf 150 Mitarbeiter steigen. Dazu kommt das vergleichsweise kleine Springstar-Team: Derzeit arbeiten rund zehn Experten für den Inkubator. Über seinen Umsatz und Gewinn verrät das Unternehmen nichts.

Nach Berlin zog es die drei Investoren schon 2010. Damals eröffneten sie in der Torstraße die Firma Lempa 7, den Vorläufer von Springstar. „Berlin bietet für uns die perfekten Bedingungen: Ein internationales Umfeld, viele Fachkräfte aus IT und Online-Marketing und junge Entrepreneure“, sagt Kreyer. Springstar unterhält auch Büros in Delhi und São Paulo. „Brasilien und Indien sind Zukunftsmärkte der Internetbranche“, sagt Kreyer. Bald sollen weitere Büros hinzukommen. Die Firma will auch stärker in den USA aktiv werden. Die wohl bekannteste deutsche Firma, an deren Gründung Oliver Jung beteiligt war, ist nicht mehr unter dem Dach von Springstar in Mitte zu finden: Brands4Friends wurde 2010 an Ebay verkauft. Jahel Mielke
source: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neustart-in-berlin/4557544.html
 

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IT-Riesen fördern Startups – IBM SmartCamp kommt nach Berlin

Auch etablierte IT-Unternehmen können sich nicht ausruhen. Sie benötigen ständig neue Ansätze und investieren deshalb in Forschung und Entwicklung. Viele von ihnen gehen den Weg, unbekannte Startups zu unterstützen, die noch ganz am Anfang stehen. Sie versprechen sich davon frische Impulse.

So pumpte der Chiphersteller Intel bisher knapp 10 Milliarden Dollar in ca. 1100 Firmen. Microsoft und IBM setzen dagegen auf eine andere Strategie: Statt der monetären Unterstützung den Vorzug zu geben, gründete IBM die „Global Entrepreneur Initiative“ und versorgt auf diesem Weg ausgewählte Startups mit nützlichen Kontakten, Know-how, Software und einer Cloud-basierten Infrastruktur. Ein spezielles IBM Startup-Programm heißt „SmartCamp“. Dazu kann sich jedes Startup bewerben, das nicht älter als drei Jahre ist und entsprechende Software (kompatibel zur IBM Smarter Plant Initiative) entwickelt. Bei einem internationalen Wettbewerb wird außerdem der „Entrepreneur des Jahres“ gekürt. In diesem Jahr (voraussichtlich Herbst) plant IBM ein „SmartCamp“ in Berlin. Eine entsprechende Initiative soll noch während der CeBiT gestartet werden.

Das individuell auf Startups zugeschnittene Förderprogramm von Microsoft nennt sich „BizSpark-Programm“. Ebenfalls sitzt hier der Fokus auf der Know-How-Vermittlung statt auf Direktinvestition. Nur im Networking macht Microsoft Unterschiede: Wo IBM mit Wettbewerben das Interesse von Investoren auf Startups und auf die eigene Software-Abteilung lenkt, verbindet Microsoft über 2000 Partner, die sich extra für eine Unterstützung der jungen Unternehmer registriert haben.

http://www.blog.gruenderplus.de/news/startup-trends/item/it-riesen-foerdern-startups-ibm-smartcamp-kommt-nach-berlin
 

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ARD-Mediathekbericht über den Start-up-Boom in Berlin:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9471936




5 Gründe warum eine Gründung in Berlin vorteilhafter ist als im Sillicon Valley


Deutschland ist besonders als Standort in der Computer- und Videospielwirtschaft angesehen: Nach Angaben des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) verteilen sich 125 Unternehmen aus diesem Bereich auf die Ballungsgebiete Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Sebastian Funke, Gründer und CEO des 3D Social Chat Games Anbieters Smeet, hat sich bewusst für den Standort Berlin entschieden. Er ist davon überzeugt, dass er an keinem anderen Ort bessere Startchancen als in Berlin vorgefunden hätte. Warum eine Gründung in Berlin vorteilhafter ist als im Silicon Valley, dafür nennt er fünf Gründe:



Vormittags Asien, nachmittags USA: Die geografische Lage von Berlin begünstigt es, hier Geschäfte zu machen. Die Metropole liegt genau in der Zeitzone zwischen den USA und Asien. So kann man vormittags mit Geschäftspartnern in Hongkong und nachmittags oder in den Abendstunden mit denen in New York oder Los Angeles telefonieren.

Geringe Betriebskosten: Die Mieten und Kosten für Mitarbeiter sind in Berlin deutlich niedriger als in vergleichbaren Städten im In- und Ausland, wodurch sich die Gesamtkosten für Startups erheblich senken lassen.

Hohe Lebensqualität:
In Berlin wohnt man in den angesagtesten Stadtteilen für kleines Geld, kann internationale Küche für wenige Euro genießen und aus einem reichhaltigen kulturellen Angebot schöpfen. Nationale und internationale Künstler aus den Bereichen Musik, TV, Fashion, Malerei, sowie Schriftstellerei geben sich in Berlin die Klinke in die Hand, so dass man beim Abendessen in Berlin Mitte schon mal neben Brad Pitt sitzt oder in einem Club Quentin Tarantino trifft. Heute werden wieder Erinnerungen an das Berlin der goldenen 20er Jahre wach. Gleichzeitig gibt es mit dem Mauerpark, dem Tiergarten und dem Grunewald genügend Freiräume für die Erholung, Sport und zum Relaxen.

Vielfalt an Fachleuten: Berlin bietet durch sein hoch entwickeltes Web-Ökosystem eine große Bandbreite an Entwicklern, Designern, Marketing-Professionals, innovativen Gründern und Investoren - vom Business Angel über verschiedene Inkubatoren bis hin zu internationalen Venture Capitalists. Auch andere Branchen profitieren davon: Die Stadt offeriert eine bunte Vielfalt verschiedener Unternehmen und ermöglicht es so, sich auch aus anderen Geschäftsbereichen Anregungen zu holen oder Partnerschaften einzugehen.

Nationaler und internationaler Anziehungspunkt: Während die Metropolen in anderen Ländern seit ihrem Bestehen zentrale Anziehungspunkte waren, gilt diese Entwicklung für Berlin erst wieder seit dem Mauerfall. Damit hat eine einzigartige Entwicklung der Stadt eingesetzt, an der insbesondere junge, innovative Menschen Teil haben und sich inspirieren lassen wollen. Mit der Folge, dass Menschen aus München, Hamburg, Köln etc. ihre Koffer packen und in die Metropole ziehen.
Aber auch auf internationaler Ebene genießt die Stadt inzwischen höchstes Ansehen, so dass sie West-, Ost- und Nordeuropäer gleichermaßen in ihren Bann zieht. In Europa ist es fast selbstverständlich, dass man mindestens zwei Sprachen beherrscht. Diese Multikulturalität wird besonders in Berlin offen und frei gelebt. Jedes Jahr kommen Millionen Touristen in die Stadt; viele internationale Geschäftsleute entschließen sich dazu, ihren Arbeits- und Lebensschwerpunkt nach Berlin zu verlagern. Ein Grund dafür ist die gute globale Erreichbarkeit von Berlin.



Das Silicon Valley kam für das Smeet-Team als Gründungsstandort nicht in Frage. Stattdessen fiel die Wahl auf Berlin, wo die Gründer all das vorfanden, was sie suchten: die Internationalität, ein gut entwickeltes Netzwerk an Investoren, Agenturen und Wirtschaftsverbänden, geringe Kosten sowie eine hohe Lebensqualität. Die Geschäftsführung von Smeet haben seit Beginn 2009 die Mitgründer Sebastian Funke und Reinhard Köhn inne.
http://www.computerwoche.de/karriere/freiberufler/2505866/





Firmengründungen in Berlin boomen

Die Zahl der Firmengründungen in der Hauptstadt ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bundesweit ist der Trend hingegen rückläufig. Die IHK sieht die Gründe unter anderem im "innovativen Potenzial der Stadt".
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1897389/Firmengruendungen-in-Berlin-boomen.html





Start ups - Berlin überholt London

Wow, „Berlin Valley“ ist nach Neugründungen und Firmenfinanzierungen im IT Sektor die Nummer 2 nach San Francisco/Palo Alto und noch vor der #3 London. Immer mehr internationale Venture Capital Gesellschaften wie Kleiner Perkins, Index, Accel, Sequoia engagieren sich.
Die Dachreregion im Herzen Europas – Deutschland, Österreich und die Schweiz – bietet mit mehr als 100 Millionen zahlungskräftigen und internetaffinen Konsumenten einen optimalen „Launch Pad“ für neue Ideen und B2C-Angebote. Von hier aus können Unternehmen schnell und mit überschaubarem Aufwand ihre Expansion in andere Länder der Europäischen Union sowie in neue Märkte in Osteuropa, Asien und Lateinamerika organisieren. Angetrieben werden die Gründer und ihre Finanziers dabei vom Geld, Gier und Exits an strategische Käufer aus Übersee, die häufig im dreistelligen Millionenbereich lagen. Beispiele sind der Verkauf von Brands4Friends an Ebay oder von Daily Deal an Google. Während der deutsche Kapitalmarkt im Vergleich zu den USA oder England weiterhin unterentwickelt erscheint, zieht das gute Klima für grenzübergreifende M&A-Transaktionen und Exits hierzulande weiter an…
Keep goin.
http://www.berlinstartup.com/?p=538
 

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Fab.com - Die am schnellsten wachsende E-Commerce-Website der Welt eröffnet Europa-Zentrale in Berlin

http://www.morgenpost.de/web-wissen/web-technik/article1910116/Was-US-Firma-Fab-mit-Berliner-Start-up-vorhat.html

http://www.golem.de/news/fab-com-die-am-schnellsten-wachsende-e-commerce-website-der-welt-1203-90628.html





Twitter zieht nach Berlin

Twitter wird seine deutsche Niederlassung nicht in Hamburg oder München, sondern in Berlin eröffnen. Twitter-Aufsichtsratschef Jack Dorsey traf sich bereits mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
http://www.golem.de/news/mikrobloggingdienst-twitter-zieht-nach-berlin-1203-90722.html

Jo erzähl mal Mutti was hier abgeht, die kann ruhig mal etwas fördern. :)






Und weils gar so schön ist noch ne Zugabe :cheers:

“Auf vielen Internet- und Gründerkonferenzen wurde Berlin auffällig oft als das europäische Gründerzentrum der Branche gehandelt. Dabei stammen die Stimmen dazu sowohl von VCs und Business Angels als auch von Gründern und Medien. Das beeindruckt mich nicht nur, sondern das unterstütze ich auch. Eine Gründungskultur in Deutschland kann optimaler gedeihen, wenn ein solches Start-up Hub vorangetrieben wird. Der Vorteil eines Hubs ist offenkundig: Das Netzwerk, seine Kontakte und die Infrastruktur sind für Start-ups in Berlin ideal.” (Quelle: Internet World Business)
http://www.deutsche-startups.de/2012/02/19/zitiert-lukasz-gadowski-ueber-die-start-up-hauptstadt-berlin/
 

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Discussion Starter #11
Berlin, the new Silicon Valley of the Universe welcomes new IT-Startups

OrdiFy sammelt Geld ein und zieht nach Berlin um
von Yvonne Ortmann Montag, 26. März 2012 Kein Kommentar
App, OrdiFy, Venture Capital

Das noch junge Start-up OrdiFy (www.ordify.net), mit dessen App Nutzer im Restaurant per Smartphone bestellen können, freut sich über Cash: Ein ungenannter, privater Kapitalgeber steckt eine sechsstellige Summe in den kleinen Softwareanbieter. Im Zuge der Finanzierung verlegt OrdiFy seinen Firmensitz von Göttingen nach Berlin – auch wenn „wahrscheinlich auch in Berlin nicht alles Gold ist, was glänzt“, wie Geschäftsführer Marcel Daake betont. Jetzt geht es dem Team darum, den Vertrieb auf eine solide Basis zu stellen und Design sowie Usability zu verbessern.

Noch nicht einmal ein Jahr alt und doch ist schon viel passiert: Erst der Namensswechsel von Orderpass zu OrdiFy – Mitbewerber Orderbird (www.orderbird.com) klang einfach zu ähnlich –, nun eine erste Finanzierung samt Ortswechsel nach Berlin. Man wolle näher am Kunden sein und die Vorzüge der europäischen Gründermetropole genießen, erklärt Daake in einem Blogbeitrag: „Wir möchten am Puls der Szene sein, uns einen Namen machen, Menschen für OrdiFy begeistern und Leute kennenlernen, die ähnlich denken. Da ist Berlin derzeit ideal. Innovative Gründer zieht es scharenweise in die Silicon Allee (die Torstraße in Berlin) und es gibt tolle Möglichkeiten zum Netzwerken. Wahrscheinlich ist auch in Berlin nicht alles Gold was glänzt, aber dieses Risiko gehen wir ein. Wir freuen uns auf einen neuen Abschnitt in unserer jungen Geschichte. Es bleibt und ist spannend.“

“Wir möchten am Puls der Szene sein”

Mit frischem Geld im Gepäck soll sich die Aufmerksamkeit in den nächsten Monaten auf den Vertriebsaufbau und die Überarbeitung von Design und Nutzerfreundlichkeit richten. „Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck vor allem an dem Interface für unsere Kunden, also den Gastwirten. Wir haben praktische neue Funktionen eingeführt, unter anderem eine Angestelltenverwaltung: Der Gastwirt kann jetzt auf einen Blick alle Schichten seiner Kellner organisieren und getätigte Umsätze einsehen.“ Nun müssen sich die Wahlberliner beeilen, ihre Smartphone-Version auf den Markt zu bringen, denn Mitbewerber Orderbird ist schon gut dabei: Eigenen Angaben zufolge nutzen bereits über hundert Restaurants die Kassensystem-App, im Juni soll die entsprechende App für Gäste herauskommen. Das dürfte ein spannender Wettbewerb werden!
source: http://www.deutsche-startups.de/2012/03/26/ordify-sammelt-geld-ein-und-zieht-nach-berlin-um/
 

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Discussion Starter #12 (Edited)
The Document Foundation moves to Berlin

The Document Foundation, creators of the LibreOffice office suite, have announced in a press release that they will be moving to Berlin, in the legal form of a German Stiftung.



A "Stiftung" is a German Foundation established with an endowment and supervised by state authorities, according to The Document Foundation.

"For the first time in 12 years, the development of the free office suite finally takes place within an entity that not only perfectly fits the valuesand ideals of the worldwide community, but also has this very same community driving it."

"The future home of the best free office suite is built and shaped by everyone who decides to participate and join." - said Florian Effenberger, Chairman of the Board at TDF in the press release.
source: http://news.softpedia.com/news/The-Document-Foundation-Moves-to-Berlin-250012.shtml

wikipedia: LibreOffice
(...)

Geschichte
Die Geschichte von LibreOffice und der Document Foundation beginnt mit der Veröffentlichung der ersten Beta-Version des Office-Pakets am 28. September 2010, die Ursachen für die Abspaltung vom OpenOffice.org-Projekt und damit die Vorgeschichte reicht jedoch bis in das Jahr 1999 zurück, da OpenOffice.org aus StarOffice (zwischenzeitlich Oracle Open Office) entstanden ist. Da sich LibreOffice als legitime Fortführung von OpenOffice.org bezeichnet, wird zum Teil auch deren Geschichte als Teil des LibreOffice-Projekts verstanden.[6][2]

Vorgeschichte
Nachdem 1999 das ursprüngliche Unternehmen hinter dem Projekt, Star Division, von Sun Microsystems übernommen worden war, wurden im darauf folgenden Jahr die Quellen des proprietären StarOffice freigegeben – OpenOffice.org entstand. Im Zuge dieser Freigabe regte Sun Microsystems bereits im Jahr 2000 die Gründung einer Stiftung an.[7][8] Das Ziel hinter diesem Vorhaben hat sich mit der Gründung der Document Foundation nicht verändert: Die Entwicklung des Office-Pakets soll unabhängig von Firmeninteressen weitergeführt und die Freiheiten sowohl von Entwicklern als auch von Anwendern gestärkt werden.[6][2]

Nachdem Sun Microsystems im Januar 2010 von Oracle übernommen worden[9] und daraus folgend auch die Entwicklung von OpenOffice.org in deren Verantwortung übergegangen war, entstand innerhalb der OpenOffice.org-Gemeinschaft Unzufriedenheit. Kritisiert wurde insbesondere, dass Oracle die Zukunft von OpenOffice.org offen ließ und die Unterstützung des Projektes immer spärlicher ausfiel.[10] Im September 2010 entschieden sich schließlich führende Mitglieder der OpenOffice.org-Gemeinde,[5] die neue Document Foundation zu gründen.[2]
Abspaltung von Oracle [Bearbeiten]

Die Abspaltung und unabhängige Weiterführung des Office-Pakets ist möglich, da OpenOffice.org als freie Software entwickelt wird.[11] Anders als bei der Software selbst besitzt Oracle am Namen „OpenOffice.org“ jedoch das ausschließliche Verwendungsrecht. Aus diesem Grund wäre eine Weiterführung des Projekts unter dem Namen OpenOffice.org nur mit Zustimmung von Oracle möglich. Die Document Foundation hat Oracle bei ihrer Gründung dazu eingeladen, sich an der Stiftung zu beteiligen, und darum gebeten, die Namensrechte an diese zu übergeben.[6][2] Anfang Oktober 2010 erklärte Oracle jedoch, OpenOffice.org wie bisher weiterführen zu wollen und die Namensrechte zu behalten.[12] Oracle betrachtete darüber hinaus LibreOffice als Konkurrenzprodukt und versuchte, die bestehenden Verflechtungen beider Projekte zu lösen.[13][14] In Ermangelung der Markenrechte an OpenOffice.org führt die Document Foundation folglich die Entwicklung unter dem Namen LibreOffice weiter.

Am 16. Februar 2011 veröffentlichte die Document Foundation einen Spendenaufruf, um eine Stiftung nach deutschem Recht gründen zu können.[3] Das Ziel war es, der Document Foundation den Status einer juristischen Person zu geben. Die zur Gründung benötigten 50.000 Euro waren acht Tage nach Veröffentlichung des Spendenaufrufs erreicht.[15]

Oracle zieht sich zurück
Im April 2011 erklärte Oracle, das OpenOffice.org-Projekt der Open-Source-Community übergeben zu wollen. Dies bedeutete zunächst lediglich, dass die kommerzielle Variante von OpenOffice.org, StarOffice, eingestellt werden sollte.[16] Beobachter äußerten in diesem Zusammenhang jedoch die Vermutung, dass die Oracle-Entwickler vom Projekt abgezogen werden würden und der Tatsache geschuldet, dass die Community bereits nahezu vollständig zu LibreOffice abgewandert sei, was zusammen einer Einstellung von OpenOffice.org gleichkäme. Gleichwohl sei der Schritt wenig überraschend gewesen.[17] Der maßgeblich für die Abspaltung des LibreOffice-Projekts mitverantwortliche OpenOffice.org Deutschland e. V. erklärte kurz darauf, sich in Freies Office Deutschland e. V. umbenennen zu wollen. Er betonte hierbei, dass sie sich satzungsgemäß der Unterstützung aller freien Office-Suiten verpflichtet fühlten.[18] In die gleiche Richtung äußerte sich auch die Document Foundation und betonte, dass sie jederzeit neue Mitglieder aufnähme und einer Wiedervereinigung der Projekte positiv gegenüberstehe.[19]

Im Juni 2011 erklärte Oracle schließlich, dass das OpenOffice.org-Projekt der Apache Software Foundation übergeben werden solle.[20] Die Document Foundation begrüßte diesen Schritt und wiederholte nochmals ihr Ziel, beide Projekte wieder vereinen zu wollen. Gleichzeitig betrachtete sie diesen Schritt als nicht wahrgenommene Chance: Die Apache Software Foundation habe andere Erwartungen an das Projekt und gebe abweichende Normen hinsichtlich Lizenzierung und Mitgliedschaft vor. Dennoch eröffne die Lizenzierung des OpenOffice.org-Projekts unter der Apache-Lizenz neue Möglichkeiten des Codeaustauschs zwischen beiden Projekten.[21] Trotzdem empfahl die Free Software Foundation nur wenig später, auf LibreOffice und nicht auf OpenOffice.org zu setzen.[22]

The Document Foundation
Stand der Document Foundation auf der OpenRheinRuhr 2010
Die maßgebliche Entwicklung und Pflege von LibreOffice leistet die am 28. September 2010[2] gegründete Organisation[3][4] The Document Foundation (Abkürzung: TDF).[1] Sie fördert und koordiniert die Weiterentwicklung des Office-Pakets und beteiligt sich an der Weiterentwicklung des offenen Dateiformatstandards OpenDocument bei der OASIS. Die Document Foundation bekennt sich dabei zu freier Software und bewirbt so auch keine proprietären Zusatzmodule oder ähnliches. Sie ist meritokratisch organisiert und verpflichtet sich zur vollkommenen Transparenz.[23] Sie möchte auf die Erfolge der zehnjährigen Geschichte des OpenOffice.org-Projekts in der Überzeugung aufbauen, dass nur eine unabhängige Stiftung in der Lage ist, sowohl den Entwicklern die bestmöglichen Voraussetzungen als auch den Benutzern ein exzellentes Produkt zu bieten.[24] Bis 2012 handelte es sich bei The Document Foundation nicht um eine rechtsgültig gegründete Stiftung. Vielmehr wurde die "Foundation" bis zur Gründung einer Stiftung nach deutschem Recht von Mitgliedern des Vereins Freies Office Deutschland e. V. getragen.
Dass Oracle im April 2011 erklärte, jegliche kommerziellen Interessen am OpenOffice.org-Projekts aufzugeben,[16] und das Projekt Anfang Juni 2011 an die Apache Software Foundation übergab,[20] ändere nach Verlautbarungen der Stiftung nichts an ihrem Vorhaben. Sie zeigte sich im Gegenteil eher enttäuscht darüber, dass Oracle die Chance nicht genutzt habe, beide Projekte wieder zu vereinen.[19] Sie betonte nochmals, dass die Stiftung jederzeit für neue Mitglieder offen stehe und einer Wiedervereinigung positiv gegenüberstehen würde, dennoch würden formale Differenzen zwischen der Document Foundation und der Apache Software Foundation dies erschweren.[21] Bereits kurze Zeit später, Mitte Juni 2011, besetzte die Document Foundation ihr Advisory Board. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf Herstellerunabhängigkeit gelegt, sind in ihm doch alle Sponsoren unabhängig von ihrem Beitrag jeweils mit einem Sitz vertreten. Zu den Mitgliedern zählen Google, SUSE, Red Hat, Novell, Canonical, Intel,[25] die Vereine Freies Office Deutschland e. V. und Software in the Public Interest (SPI) sowie die Free Software Foundation.[26]

Die Document Foundation teilte am 1. Februar 2012 mit, dass sie eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts in Berlin gründen will.[27] Durch die Rechtssicherheit wolle die Document Foundation die langfristige Weiterentwicklung der Community und der Software sicherstellen. Vorstandsvorsitzender der neuen Stiftung soll Florian Effenberger werden. Als Stifter werde der Verein Freies Office Deutschland e. V. (früher OpenOffice.org Deutschland e. V.) fungieren. Der gemeinnützige Verein wird sich bis zu erfolgten Gründung weiter, wie bisher, um den Betrieb der Document Foundation kümmern. Am 17. Februar 2012 erfolgte in Berlin die Anerkennung der Stiftung.[28][29]

Unterstützer und Kooperationen
Die Stiftung arbeitet eng mit anderen Organisationen der OpenOffice.org-Gemeinde wie dem deutschen Freies Office Deutschland e. V. und dem brasilianischen BrOffice.org zusammen und erhält Unterstützung von Projekten wie NeoOffice, von Organisationen wie der Free Software Foundation, der GNOME Foundation und der Open Source Initiative und von Firmen wie Google. Die Linux-Distributoren Canonical (Ubuntu), SUSE (openSUSE, SUSE Linux Enterprise Desktop, zur Zeit der Verlautbarung noch unter dem Dach von Novell) und Red Hat (Fedora, Red Hat Enterprise Linux) haben neben ihrer Unterstützung auch die Aufnahme von LibreOffice in die nächsten Versionen ihrer Betriebssysteme zugesagt.[6] Auch die Regierungen verschiedener Länder, darunter Brasilien, Indien, China und Russland, haben sich wegen ihres intensiven Einsatzes von OpenDocument für eine von Firmeninteressen unabhängige Entwicklung ausgesprochen und die Gründung der Document Foundation begrüßt.[30] Inzwischen haben sich große Teile der OpenOffice.org-Community neu organisiert und LibreOffice zugewandt.[31][32] Die Document Foundation betonte seit ihrer Gründung wiederholt, dass sie die Beteiligung neuer Mitglieder und Partner ausdrücklich begrüße.[24] Ende September 2011, ein Jahr nach Gründung des Projekts, zählte die Document Foundation 136 registrierte Mitglieder.[33]

Die Document Foundation ist Mitglied im Open Invention Network und SPI[34] und präsentierte sich bereits im ersten Jahr auf Messen wie der CeBIT und FOSDEM. Sie nimmt beim Google Summer of Code teil[35] und veranstaltete, in Anlehnung an die jährlich stattfindenden OpenOffice.org-Konferenzen, im Oktober 2011 einen Kongress, die „LibreOffice Conference“.[36]

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source: http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice
 

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neutrum
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Discussion Starter #13 (Edited)
ResearchGATE, the world’s largest social network for scientists, moves from Boston to Berlin

ResearchGATE moves to Berlin
ResearchGATE, the world’s largest social network for scientists, is going to move its headquarters from Boston to Berlin. U.S. investor (Matt Cohler) advised the young company to prefer the German capital as an alternative to Silicon Valley.



source: http://view.stern.de/de/picture/1346237/Berlin-Gegenlicht-Panorama-Planet-planet-berlin-Schwarz-510x510.jpg

ResearchGATE, the world’s largest social network for scientists, is going to move its headquarters from Boston to Berlin. A well-known U.S. investor (Matt Cohler) advised the young company to prefer the German capital as an alternative to Silicon Valley. One third of the ResearchGATE-members are physicians and biologists, followed by information technology, chemistry, physics and social sciences. According to recent press reports, there are 2.000 new scientists that are signing in every day.
source: http://www.openideo.com/open/web-start-up/inspiration/researchgate-the-world-2019-s-largest-social-network-for-scientists-moves-to-berlin
 

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notorious C.A.T.
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Zalando

Inspiriert vom Niedergang von Leiser habe ich mal Zalando genauer angeguckt :) und habe folgenden Artikel über das Berliner Start-Up in der Süddeutschen Zeitung gefunden. Internet-Modehändler Zalando - Im Hauptquartier der Frauenversteher


Ausschnitte aus dem Artikel:

Vor kaum mehr als drei Jahren gegründet, ist Zalando Marktführer im Online-Schuhhandel, eine wachsende Macht im Internet-Modehandel - und bekannt für die schrillen Werbespots mit dem Slogan "Schrei vor Glück". Zalando ist beliebt bei Frauen, die über das Netz Waren bestellen, sowie bei Investoren, die hier den nächsten großen Börsencoup wittern, das deutsche Facebook.
Als Rubin Ritter, 30, vor gut zwei Jahren zu Zalando kam, hatte die Firma etwas mehr als 50 Mitarbeiter. Inzwischen sind es weit über 1000 Angestellte. Das Personal in Erfurt wird bald dazukommen. Die Umsätze sind nach dem Start des Portals Ende 2008 sprunghaft gewachsen: "2010 haben wir 160 Millionen Euro Nettoumsatz gemacht. Im ersten Halbjahr 2011 waren es 200 Millionen Euro - in nur sechs Monaten", rechnet Ritter vor. "Das ist der Wachstumspfad, auf dem wir uns befinden." Da das Tempo in der zweiten Jahreshälfte nicht nachgelassen hat, dürfte Zalando 2011 etwa 500 Millionen Euro umgesetzt haben.

Zalando lässt ein neues Warenlager errichten. Erst Anfang Dezember wurde der Grundstein gelegt, jetzt steht schon der Rohbau. Noch in diesem Jahr soll das Lager in Betrieb genommen werden. Zalando investiert in Erfurt etwa 100 Millionen Euro und will dort 1000 Mitarbeiter einstellen.
Längst geht das Geschäft über Deutschland hinaus. In sieben Ländern ist Zalando mittlerweile aktiv, darunter in Italien, Holland und Großbritannien. Und international habe der Onlinehändler "noch viel vor", sagt Mit-Geschäftsführer Schneider.


Die drei Gründer von Zalando:


http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1290041.1329842124!/image/image.jpg_gen/derivatives/560x315/image.jpg
 

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Den Zeitgeist haarscharf analysiert und in ein perfektes Geschäftsmodell umgesetzt, bravo für die Leistung. Die sind wohl kaum noch aufzuhalten. Weitergedacht, haben solche Modelle das Potenzial, nahezu alle bisherigen Kleidungshändler abzulösen. Ob das gut für unsere Einkaufsinnenstädte mit starkem Kleidungsschwerpunkt ist, steht auf einem anderen Blatt. Ohnehin wird sich im Einzelhandelssegment in den nächsten Jahren vieles sprunghaft verändern.

Schade ist's dabei natürlich schon um den einen oder anderen traditionsreichen Anbieter. Aber wer nunmal den Wandel verpasst, muss in den sauren Apfel beißen... Auch das fördert Innovationskultur hierzulande. Ideen sind künftig der größte Wirtschaftsfaktor schlechthin.

Berlin ist glänzend aufgestellt mit all seinen innovativen, zukunftsorientierten und zugleich pragmatischen (IT-)Startups. Man spricht zurecht von einem neuen Silicon Valley.

Silicon-Allee, der durch diesen Blog ins Leben gerufene Ausdruck, passt da doch ganz gut.
 

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Den Zeitgeist haarscharf analysiert und in ein perfektes Geschäftsmodell umgesetzt, bravo für die Leistung. Die sind wohl kaum noch aufzuhalten. Weitergedacht, haben solche Modelle das Potenzial, nahezu alle bisherigen Kleidungshändler abzulösen. Ob das gut für unsere Einkaufsinnenstädte mit starkem Kleidungsschwerpunkt ist, steht auf einem anderen Blatt. Ohnehin wird sich im Einzelhandelssegment in den nächsten Jahren vieles sprunghaft verändern.
Ja das halte ich auch für eine sehr spannende Entwicklung. Ich denke auch, dass die Tage des Textil-Einzelhandels gezählt sind.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Lücke Kunst- und Kultureinrichtungen (--> sinkende Ladenmiete), könnte mir also auch mehr von so etwas wie dem Aufbauhaus am Moritzplatz vorstellen. Oder auch von Bildungseinrichtungen wie z.B. das Science Center am Potsdamer Platz gefüllt werden (--> also in diesem Falle Institution die ihr Konzept auf haptischen Erleben aufbauen)

Auch hier gilt wieder: es gibt keinen schlechten Wandel (für Berlin grundsätzlich nie) und die Welt wird insgesamt immer besser




Schade ist's dabei natürlich schon um den einen oder anderen traditionsreichen Anbieter. Aber wer nunmal den Wandel verpasst, muss in den sauren Apfel beißen... Auch das fördert Innovationskultur hierzulande. Ideen sind künftig der größte Wirtschaftsfaktor schlechthin.
In der Tat. Man braucht sich nur mal den Niedergang der Hugendubel-Filialen anzugucken. Erst vor kurzem musste der Buch-Discounter die größte Filiale in Berlin an der Tauentzien schließen.

Das hat 3 Gründe:
  • der allgemeine Druck durch den Online-Handel
  • die zu junge Laufkundschaft in der Umgebung, sind ja nur hippe Modeschuppen dort (Die Filliale in der Fußgängerzone Charlottenburg-Wilmersdorf wird sich hingegen aufgrund der gutbürgerlichen, älteren Laufkundschaft noch für eine gewisse Zeit über Wasser halten können)
  • Das Discounter-Prinzip bei den Büchern funktioniert einfach nicht mehr. Der neue 'Discounter' ist der Online-Handel.
    Davon profitieren die kleinen Buchläden besonders jene die sich auf die Zielgruppe Familien spezialisieren. Die Kinder werden in der Spiel- und Leseecke unterhalten, während Mutti mit der Ladeneigentümerin bei Kaffe + Kuchen die Kiez-Bunte verbalisiert und sich hier von ihrem Halbtagsjob erholen kann. Die persönliche Beratung und das familiäre, gemütliche Flair wird viele Familien locken um hier Kinderliteratur für ihre Sprößlinge zu finden.



Berlin ist glänzend aufgestellt mit all seinen innovativen, zukunftsorientierten und zugleich pragmatischen (IT-)Startups. Man spricht zurecht von einem neuen Silicon Valley.

Silicon-Allee, der durch diesen Blog ins Leben gerufene Ausdruck, passt da doch ganz gut.
Zitat Miau (im DAF-Forum: Necrokatz):
Silicon Valley... ich kann's echt nicht mehr hören. Was für ein Unsinn! Natürlich gibt es eine Menge Potential hier, aber sowas wie das Silicon Valley mit seinen milliardenschweren Universitäten, den Hochtechnologiekonzernen und der der Industrie und Forschung entgegenkommenden Politik gibt es in Deutschland nicht und in Berlin erst recht nicht.

Was wohl gemeint ist, ist dass es genügend supertoll kreative Leute gibt, die aus einer Idee Geld machen könnten - die Betonung liegt hier auf dem Konjunktiv, weil die man in Deutschland nun mal eher behäbig ist, was die kommerzielle Nutzung von Ideen angeht.
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost.php?p=316504&postcount=124

Miau muss noch lernen, dass hier nichts unmöglich ist...
 

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notorious C.A.T.
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Ich denke mal, die Aussage ist, dass es deutliche Unterschiede in den Größenordnungen gibt. Ein paar Klitschen, die vielleicht mal groß werden, mit den technoloigschen Schwergewichten im Silicon Valley gleichzusetzen, zeugt von Naivität.
 

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Den Zeitgeist haarscharf analysiert und in ein perfektes Geschäftsmodell umgesetzt, bravo für die Leistung.
Du weißt schon, dass Zalando eine 1 zu 1 copycat von Zappos.com ist, die genau dieses perfekte Geschäftsmodell bereits Jahre zuvor in den USA umgesetzt haben? Finanziert von den ekelhaften Samwer-Brüdern, die überhaupt noch eigene Ideen umgesetzt haben und Berlins ursprünglich schlechten Ruf als Copycat-Hauptstadt im Startup-Bereich hauptsächlich verursacht haben, gegen den sich die Stadt erst seit kurzem erfolgreich emanzipieren konnte?

@ Flyn: bis aus einem innovativen Startup mal ein milliardenschwerer Konzern geworden ist, dauert es eine Weile. Der Vergleich Berlins mit dem Silicon Valley ist momentan völlig absurd und wird es auch noch eine Weile bleiben.
 
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