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Schönausteg


Der Schönausteg ist eine kleine Fussgängerbrücke über der Aare in der Stadt Bern. Sie verbindet die Siedlung Lindenau mit dem unteren Kirchenfeld. Bevor die Kettenbrücke 1906 errichtet wurde, nutzte man die im Jahre 1868 eingeführte Dählhölzlifähre, um die Aare zu überqueren.

Die Überquerung der Brücke mit Fahrzeugen ist untersagt. Im Sommer ist der sich zwischen dem Freibad Marzili und dem Naherholungsgebiet Eichholz gelegene Steg ein beliebtes Ziel von Aarebadenden. Da sich die Kettenbrücke nur gerade 2 m über dem Wasser befindet, bildet sie einen optimalen Ort, um in den Fluss zu springen.




Monbijoubrücke


Die Monbijoubrücke verbindet das Berner Monbijouquartier über die Aare hinweg mit dem Kirchenfeldquartier.

Das Monbijouquartier hat seinen Namen vom 1775 erbauten und 1820 umgestalteten Landhaus Mon Bijou (französisch für "mein Schmuckstück") an der heutigen Monbijoustrasse 5/7 und dem gleichnamigen Landgut. Die Betonbrücke wurde in zweijähriger Bauzeit von Härtenbach und Wenger errichtet und am 8. August 1962 eingeweiht. Sie ist 337,5 m lang und 23,5 m breit.

Von der Monbijoubrücke aus hat man eine prächtige Sicht auf die Südfassade des Bundeshauses und die Berner Altstadt.




Kirchenfeldbrücke



Die Kirchenfeldbrücke verbindet den Casinoplatz in der Altstadt von Bern über die Aare hinweg mit dem Helvetiaplatz im Kirchenfeldquartier.

Die fein ziselierte elegante Eisenkonstruktion wurde von der englischen Baufirma Berne Land Company nach den Plänen der Firma Gottlieb Ott & Co. in 21 Monaten gebaut und am 24. September 1883 eingeweiht. Sie ist 229 m lang und besitzt zwei Bogen, die je 87 m messen und 37 m hoch sind.

Da bereits zahlreiche Berner durch einen Sprung von der Kirchenfeldbrücke Suizid begangen haben, sind heute bei den Brückenköpfen Informationstafeln der Telefonseelsorge-Organisation Die Dargebotene Hand angebracht.




Nydeggbrücke



Die Nydeggbrücke verbindet die Gegend der Nydeggkirche in der Altstadt von Bern mit dem gegenüberliegenden Ufer der Aare beim Bärengraben.

Sie wurde parallel zur nahe gelegenen Untertorbrücke aus dem Mittelalter, die bis dahin die einzige Berner Aarebrücke gewesen war, ab August 1840 in dreijähriger Bauzeit nach Plänen von Karl Emanuel Müller (dem Architekten der zweiten Teufelsbrücke) und einem Projekt von Joseph Ferry unter Leitung Rudolf von Wurstembergers errichtet. Am 15. September 1843 wurde unter Kanonendonner der Schlussstein eingesetzt, und am 23. November 1844 fand die feierliche Eröffnung statt, nachdem noch vier Zollhäuschen gebaut worden waren. Weniger als zehn Jahre später, nach der Aufhebung der Brückenzölle am 1. März 1853, hatten diese Häuschen bereits ihre Funktion verloren.

Die Nydeggbrücke ist insgesamt 190 Meter lang, wobei das Mittelstück 124,3 Meter misst. Während der Nebenbogen 16,5 Meter weit ist, ist der Hauptbogen 46 Meter weit und war bis 1890 der grösste Steinbogen Europas.




Untertorbrücke


Die Untertorbrücke ist die älteste noch bestehende Brücke in der Stadt Bern.

Möglicherweise existierte bereits in gallo-römischer Zeit ein temporärer Holzsteg in der Nähe. Die erste Untertorbrücke – mehr ein Steg denn eine Brücke – wurde 1256 fertiggestellt. Ein Hochwasser schwemmte sie 1460 weg. Bereits im Jahr darauf wurde mit dem Bau der heutigen Brücke begonnen. Der Bau dauerte knapp 30 Jahre. Im Laufe der Zeit wurde die Brücke mehrmals restauriert. Nachdem 1844 die Nydeggbrücke eröffnet worden war, nahm der Verkehr über die Untertorbrücke stark ab.

In unmittelbarer Nähe der Brücke befindet sich das Ländtetor. Das Tor ist der einzige freigelegte Rest der ehemaligen Nydegg-Befestigung. Das Ländtetor war einst der einzige direkte Zugang zur unteren Stadt. 1873 wurde es zugemauert. 1959 wurde es bei Renovationsarbeiten wieder freigelegt und zwei Jahre später restauriert.

Am Fusse der Altstadt bei der Untertorbrücke entstand das Berner Mattequartier.




Kornhausbrücke






Die Kornhausbrücke verbindet die Altstadt von Bern über das Flusstal der Aare mit dem nördlich gelegenen Breitenrainquartier.

Erbaut wurde sie auf einen Beschluss der Gemeinde Bern vom 13. Januar 1895 hin vom Berner Ingenieur Paul Simons und der Theodor Bell & Cie. AG Kriens in Verbindung mit der Gutehoffnungshütte in Oberhausen. Die Arbeiten begannen im September 1895, und eröffnet wurde die Brücke am 18. Juni 1898.

Sie ist benannt nach dem Berner Kornhaus, führt vom Kornhausplatz, an dem neben dem Kornhaus unter anderem das Stadttheater Bern liegt, zum Viktoriaplatz, und ist 382 m lang. Die Hauptöffnung misst 115 m, die fünf kleinen Bogen je 34 m.

Im Jahr 1931 nahm sich dort Karl Tellenbach das Leben.




Lorrainebrücke



Die Lorrainebrücke verbindet die Innenstadt von Bern über das Flusstal der Aare mit dem nördlich gelegenen Lorrainequartier.

Sie wurde in den Jahren zwischen 1928 und 1930 als Ersatz für die Fahrstrasse der roten Eisenbrücke, dessen Fahr- und Fussweg nach der Eröffnung gesperrt worden sind, erbaut. Die Firma Losinger wurde mit der Ausführung betraut, der Baubeginn ist auf Februar 1928 datiert. Die Ingenieure Eugen Losinger und Simon Mann betreuten den Bau. Die Lorrainebrücke wurde am 17. Mai feierlich eröffnet. Die eigentlichen Baukosten beliefen sich auf 2'563'000 Schweizer Franken. 293'000 Schweizer Franken mussten aber noch in die Zufahrt und in sonstige angefallenen Umgebungsarbeiten investiert werden.

Die Bogenbrücke ist 178 m lang, 18 m breit und die Fahrbahn ist 37,5 m über dem Wasser. Der ellipsenförmige Hauptbogen mit 82,0 m lichter Weite und einem Stich von 31,0 m wurde nach einem Entwurf von Robert Maillart aus unbewehrtem Beton errichtet. Am südlichen Brückenkopf stehen zwei vom Künstler Paul Kunz entworfene Plastiken aus Muschelkalk.

Ende der vierziger Jahre kam es infolge eines Pfeilerbruches zu einem zwanzig Meter langen und sieben Meter breiten Einbruch der Strasse und des Trottoirs. Vier Pfeiler knickten ein und ein fünfter blieb schief stehen. Auslöser waren Bauarbeiten an einem neuen Gewächshaus im Botanischen Garten, das sich direkt unterhalb der Lorrainebrücke befindet. Die Pfeilerfundamente wurden aufgrund von Aushubarbeiten nahezu unterhöhlt.





Eisenbahnviadukt



Das Lorraineviadukt (alternativ auch Eisenbahnviadukt Bern) ist ein 1092 m[1] langes Viadukt in der Stadt Bern, das 1941 dem Verkehr übergeben wurde. Es führt unter anderem die Bahnstrecke Bern–Olten zwischen dem Hauptbahnhof Bern und Bern-Wylerfeld über die Aare. Die bahnamtliche Bezeichnung der Brücke lautet Lorraine, ohne den Zusatz Viadukt[2]. Bei der Inbetriebnahme war das Lorraineviadukt die längste Eisenbahnbrücke der Schweiz, dieser Titel ging mit der Eröffnung der Käferberglinie 1969 an das 1126 m lange Hardturmviadukt.

Das Viadukt wurde in den Jahren zwischen 1936 und 1941 im Rahmen der viergleisigen Neutrassierung der Bahnstrecke errichtet. Unter anderem ersetzte das Bauwerk auch die als Aarequerung dienende Rote Brücke von 1858, die zum Schluss nicht mehr von zwei Zügen gleichzeitig befahren werden durfte.

Das Bauwerk besteht aus einem Brückenzug mit vier hintereinander folgenden Brücken, die größtenteils mit Stahlbeton hergestellt wurden und ein durchgehendes Schotterbett besitzen. Dies sind das 400 m lange Viadukt Talwegmulde, das als Bauwerkssystem eine Rahmenkonstruktion mit Regelstützweiten von 27,07 m aufweist. Es folgt das 199 m lange Viadukt Lorraineplateau mit einer Pilzdeckenkonstruktion und Stützweiten zwischen 7,5 m und 11,06 m. Die 327 m lange Aarebrücke ist als Hauptbrücke eine Bogenkonstruktion. Das abschließende Viadukt Schützenmatt überspannt die Schützenmattstrasse und Schützenmatte sowie die Neubrückstrasse und ist 199 m lang. Die Trennung der einzelnen Brücken erfolgt an den Widerlagern oder Trennpfeilern, wo die Längsdehnung der Brücken aufgefangen wird.

Die 327 m lange Hauptbrücke über der Aare ist eine reine Stahlbetonkonstruktion. Sie besteht aus einer 150 m weit spannenden Bogenbrücke aus Stahlbeton sowie beidseitigen Zufahrtsrampenbrücken mit Regelstützweiten von 27 m. Der eingespannte Bogen hat einen Stich von 33 m. Er weist einen dreizelligen, 13,35 m breiten Hohlkastenquerschnitt auf, der im Kämpfer 5,0 m und im Scheitel 3,2 m hoch ist. Die 17,4 m breite Fahrbahn besitzt einen vierstegigen Plattenbalkenquerschnitt mit zirka 3,5 m Konstruktionshöhe. Der Bogen wurde mit einem freitragenden hölzernen Lehrgerüst hergestellt, das eine Spannweite von 146 m besass und aus zwölf Fachwerkbindern mit Konstruktionshöhen von bis zu 3,6 m bestand.




Felsenaubrücke


Die Felsenaubrücke im Norden der Stadt Bern ist mit einer maximalen Spannweite von 156 Metern eine der bedeutendsten Brücken in der Schweiz. Sie ist Bestandteil der Autobahn 1 und liegt zwischen der Anschlussstelle Bern-Neufeld und der Verzweigung Bern-Wankdorf. Der Viadukt überquert in 60 Meter Höhe das Tal der Aare. Die Brücke wurde zwischen 1972 und 1974 gebaut und kostete ungefähr 27 Millionen Schweizer Franken.[1]

Die Spannbetonbrücke wurde von Christian Menn entworfen und hat eine Gesamtlänge von 1116 Metern bei 17 Feldern mit Spannweiten von 38 m + 5x48 m + (94+6) m + 2x(144+12) m + (94+6) m + 6x48 m + 38 m. Die östlichen 200 Meter der fugenlosen Brücke haben im Grundriss einen Radius von 800 Metern, in Richtung Wankdorf besteht ein mittleres Längsgefälle von 1,8 %, Fahrbahnübergänge für 42 cm Verformungsweg sind an den Widerlagern vorhanden. Der Überbau ist ein relativ schmaler einzelliger Spannbetonhohlkasten mit geneigten Stegen bei einer Gesamtbreite von 26,2 Meter und beidseitig 7,6 Meter auskragender Fahrbahnplatte. In den Nebenfeldern hat der Überbau eine konstante Konstruktionshöhe von 3,5 Meter, in den Abschnitten mit den grossen Spannweiten ist er gevoutet und besitzt in Feldmitte eine Querschnittshöhe von 3,0 Meter und über den Doppelpfeilern von 8,0 Meter. Alle Pfeiler sind nur 7,46 Meter breit, mit einer Dicke von 2,4 Meter bei den Doppelpfeilern, welche im Abstand von 12 Metern stehen, und 1,8 Meter bei den Regelpfeilern.

Die Herstellung der Zufahrtsviadukte erfolgte auf Lehrgerüsten, wobei zuerst abschnittsweise der Hohlkasten und nachlaufend die weit auskragende Fahrbahnplatte betoniert wurde. Die vier Hauptfelder wurden im Freivorbau errichtet.




Tiefenaubrücke


Die Tiefenaubrücke ist eine Strassenbrücke und überspannt die Aare unterhalb von Bern. Sie ist Teil des Staatsstrassennetzes des Kantons Bern, und verbindet Tiefenau (Gemeinde Bern) mit Worblaufen (Gemeinde Ittigen). Sie ist sowohl ein Teil der Hauptstrasse Nummer 6 die Bern mit Biel verbindet, als auch der Hauptstrasse Nummer 12, die Bern mit Solothurn verbindet.

Die Brücke wurde zwischen 1846 und 1851 im Auftrag der Stadt Bern erbaut. Die Pläne stammen von Johann Rudolf Gatschet, und Carlo Colombara war der Bauunternehmer. Die konventionelle Bogenbrücke besteht aus drei Bögen, welche jeder einen Weite von 28 m hat. Sie ist als Hochbrücke ausgeführt, d.h. sie überspannt das gesamte Tal der Aare. Der Grundstein wurde am 28. März 1846 gelegt. Am 11. Juni 1847 stürzte das Baugerüst ein, wobei 26 Menschen starben. Nach Aufhebung des Brückenzolls wurde die Brücke 1853 vom Kanton übernommen.

Die Bern-Zollikofen-Bahn und später die Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn benutzen zwischen 1909 und 1969 auch diese Brücke. Die Bahn benutzt seit dem 20. November 1965 die unmittelbar daneben erstellte doppelspurige Eisenbahnbrücke mit der bahnamtlichen Bezeichnung Aare Worblaufen. Im Volksmund tragen aber beide Brücken den Namen Tiefenaubrücke.

Mit dem Bau der Eisenbahnbrücke als Spannbetonbogen-Brücke wurde 1965 begonnen. Deren Bogen hat eine Spannweite von 97 m, während der Trog mit den Schienen 200 Meter lang ist.

Im Sommer 2008 wurde die Brücke saniert.
 

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Discussion Starter · #2 ·
Die Infos sind von Wikipedia, die Bilder grösstenteils auch.

Ich habe dieses Thema eröffnet, weil uns in naher Zukunft wieder das eine oder andere Brückenprojekt erwartet.

Wenn man sich durch Bern bewegt überquert man fast zwangsläufig eine dieser Brücken. Die Aare die sich 40 Meter tief um die Altstadt schliesst lässt das nicht anders zu.

Bei den Stadterweiterungen nach der Wahl zur Bundesstadt wurden mit der Kirchenfeldbrücke und der Kornhausbrücke neue Quartiere erschlossen. Diese beiden Brücken gefallen mir architektonisch ausserordentlich gut und haben meiner Meinung nach einen Platz in diesem Forum verdient.
 

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Discussion Starter · #3 ·
Neue Velobrücke

Kanton plant Velobrücke Breitenrain–Länggasse
Von Daniel Vonlanthen. Aktualisiert am 06.07.2009


Die für Velofahrende gefährliche Strecke zwischen Länggasse und dem Nordquartier soll mit einer Velobrücke entschärft werden.

Velofahrende in der Stadt Bern müssen auf dem Weg zwischen Länggasse und dem Nordquartier Höhenunterschiede überwinden und gefährliche Verkehrsknoten passieren. Nach den Plänen von Bund und Kanton soll diese Strecke bald entschärft werden – mit dem Bau einer Velobrücke über die Aare. Im Agglomerationsprogramm sind hierfür sechs Millionen Franken vorgesehen; der Bund hat dem Projekt höchste Priorität eingeräumt.

Mitglieder des Berner Stadtrats wollen das Projekt vorantreiben: In einem interfraktionellen Postulat verlangen Stefan Jordi (sp/juso), Aline Trede (gb/ja), Daniel Klauser (gfl/evp) und Michael Köpfli (glp) ein klares Bekenntnis der Stadt zur neuen Fuss- und Velobrücke. «Die Haltung der Stadt ist unklar», sagt Erstunterzeichner Jordi, der Präsident von Pro Velo Bern ist. Jordi wundert sich, dass die Velo fahrende Gemeinderätin Regula Rytz (gb) als Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün bislang keine klare Stellungnahme abgegeben hat. Im ersten Entwurf des Richtplans Veloverkehr der Stadt Bern war die Brücke zunächst nicht aufgeführt.

Lücke im Verkehrsnetz

Der Gemeinderat soll gemäss der parlamentarischen Forderung darlegen, «wie sich ein solches Projekt in den Aareraum integrieren lässt» und welchen Anteil an den Kosten die Stadt zu übernehmen habe. Mit dem Bau der Brücke würde «eine der grössten Lücken im städtischen und regionalen Veloverkehrsnetz» geschlossen, schreiben die Postulanten. Die Velofahrenden könnten die gefährlichen Abschnitte Lorrainebrücke, Schützenmatte und Henkerbrünnli umfahren. Mit der Inbetriebnahme des Neufeldtunnels werde das Unfallrisiko beim Henkerbrünnli noch zunehmen. «Eine sichere Alternative ist dringend nötig.»

Die kantonale Fachstelle Velo unter dem damaligen Leiter Oskar Balsiger (sp) hatte die Schliessung der Netzlücke durch die erwähnte Hochbrücke vorgeschlagen; die Idee wurde im kantonalen Richtplan Veloverkehr aufgenommen. Der Nutzen wurde als gross bezeichnet: Im Umkreis von zwei Kilometern der Brückenköpfe leben insgesamt gegen 60000 Einwohner. Daraus errechneten die Planer ein Nachfragepotenzial von rund 7000 Fahrten pro Tag.

Ein Projekt des Kantons

Ulrich Seewer, Leiter Gesamtmobilität bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, bestätigte auf Anfrage, der Kanton treibe die Planung der Hochbrücke voran. Die Behörde werde nach den Sommerferien darüber informieren. Es seien keine Beiträge der Stadt vorgesehen. Der Bau der Brückenköpfe in der Länggasse und in der Lorraine sei mit den Quartierplanungen sowie mit der geplanten SBB-Brücke neben dem Lorraineviadukt kompatibel.

Die Hochbrücke wäre ein Instrument zur Förderung der nachhaltigen Mobilität, zeigt sich Jordi überzeugt. Andere Regionen hätten es vorgemacht: Basel etwa habe mit der Dreiländerbrücke die längste Fuss- und Radwegbrücke der Welt gebaut. (Der Bund)
 

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Naja, ein paar weitere Brücken über die Aare gibt es schon noch auf Stadtgebiet.
Im Zentrum denke ich da an die Dalmazibrücke und den Altenbergsteg.
Und im Norden die Brücken bei der Fährstrasse, Neubrückstrasse und Eymattstrasse, den Seftausteg, die Halenbrücke.
 

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Discussion Starter · #5 ·
Hängebrücke am Thunersee

Von Marco Zysset. Aktualisiert vor 10 Minuten

An der Delegiertenversammlung von Thunersee Tourismus zeigte Präsident Peter Dütschler zwei Hängebrücken für den Thunersee. Sie sollen 2010 gebaut werden. Und: Die Marketingkooperation Berner Oberland wird konkret.


So soll sie aussehen, die Brücke über den Guntenbach. Der 345 Meter lange Bau soll Aeschlen und das Schulhaus Sigriswil verbinden.
Bild: zvg


345 Meter lang und mehr als 170 Meter hoch soll sie werden: die Brücke vom Schulhaus Sigriswil über den Guntenbach nach Aeschlen. «Das wird die längste mir bekannte Hängeseilbrücke – in Europa, wenn nicht auf der Welt», sagte Peter Dütschler gestern Abend zu den Delegierten von Thunersee Tourismus (TST) an ihrer Versammlung. Dütschler ist nicht nur Präsident von TST, sondern auch des Vereins Panorama Rundweg Thunersee. Ziel des Vereins: mit dem Neubau von sechs Brücken (und mit einer bestehenden bei der Strättligburg ob Gwatt) einen durchgehenden Höhenweg rund um den Thunersee zu eröffnen.

2010: Zwei neue Brücken

Jetzt ist die Finanzierung der ersten beiden Brücken gesichert, die Jury hat bestimmt, welche der eingegebenen Projekte ab Februar 2010 ins Baubewilligungsverfahren gehen sollen. Die erste Brücke soll in Leissigen den Graben über den Spissibach überwinden, die zweite den Guntenbach. «Ziel ist, die Brücken im Juni und im September 2010 einzuweihen», sagte Dütschler. Er hofft, dass der Bau der beiden grössten Brücken Geldgeber für die weiteren anlockt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf gut fünf Millionen Franken; die ersten beiden Brücken kosten mehr als eine Million. «Da ist die Finanzierung bereits gesichert», verkündete Dütschler, «unter anderem dank der AEK Bank in Thun.»

Kooperation startet

An der Delegiertenversammlung im Hotel Belvedère in Spiez zeigten der TST-Präsident und sein Direktor Beat Anneler zudem, wie die Marketingkooperation Berner Oberland von TST, Adelboden-Frutigen, Lenk-Simmental und Lötschberg (Kandersteg) ab dem Start am 1.Januar konkret aussieht. «Hotel- und Ferienwohnungskataloge werden für alle vier Partner im einheitlichen Design unter der Dachmarke Berner Oberland publiziert», erklärte Anneler. Auch die «Momente»-Broschüre von TST soll künftig für die ganze Region publiziert werden. Insgesamt stehen der Marketingkooperation pro Jahr 520000 Franken zur Verfügung. Jede Destination steuert 80000 Franken bei, der Kanton 200000 Franken jährlich. Dieses Geld ist vor allem für Messeauftritte und Werbeaktionen im Raum Mittelland, Nordwestschweiz, Süddeutschland und Elsass vorgesehen.

2012 gemeinsame AG?

Die Marketingkooperation ist vertraglich bis 2011 vereinbart. Dann soll eine Erfolgskontrolle aufzeigen, ob im selben Rahmen weiter gearbeitet wird, oder ob der Weg hin zu einer gemeinsamen Marketing-AG gegangen werden soll. «Wir wollen bis dahin auch die Zusammenarbeit mit der BLS und ihrem ‹Lötschberger› vertiefen», sagte Beat Anneler. Ein erster Schritt in diese Richtung passiert bereits nächstes Jahr, wenn die BLS-Schifffahrt, die Niesenbahn, die Niederhornbahn und die Stockhornbahn ihre Frühlingsrabattaktion gemeinsam mit dem «Lötschberger» lancieren.

Für 2010 rechnet TST bei Gesamtausgaben von gut 1,52 Millionen Franken mit einem kleinen Gewinn. Die Delegierten segneten das Budget ab und wählten Daniel Steffen, Marketingleiter des Flughafens Bern-Belp, neu in den Vorstand. (Berner Oberländer)
 

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Discussion Starter · #7 ·
ja, das ist erstaunlich günstig für solche komplexen bauwerke. auch wenn es nur fussgängerbrücken sind.

ein schönes projekt auf der richtigen seeseite, und mit höhen von bis zu 170 metern. da geh ich bestimmt mal hin.
 

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Velobrücke Länggasse - Breitenrain

Gibt es schon genauere Angaben über den Bau der neuen LV-Brücke Längasse - Breitenrain:
zum Beispiel über den Standort der beiden Brückenköpfe der ? auf dem neuen Velorichtplan des Kanton Bern verbindet sie die Tiefenaustrasse auf Höhe Ausfahrt Neufeldtunnel und die Polygonstrasse bei der SBB Brücke, mit dem Vermerk "Lage nicht abschliesend geklärt"
Baubeginn?
Art der Brücke?
 

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Zur LV-Brücke Längasse - Breitenrain gibt es noch keine genauere Angaben. Da es wohl noch unklar ist wo die Brücke genau gebaut wird. Das Projekt geht sicher bald in die entscheidende Phase, da vom Aggloprogramm vom Bund nur Geld kommt, wenn die Brücke bis 2012 im Bau ist.
 

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Dalmazibrücke

Dalmazibrücke - Die Vorgängerin von der Kirchenfeldbrücke. Heute wird sie vor allem für das Marziliquartier und LV rund um die Aare benutzt.

 

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3 Weitere Brücken

Neubrügg

Die alte Holzbrücke wurde im Jahre 1466 erbaut. Sie hat 5 Öffnungen mit Sprengwerken. Das nördliche Feld ist leicht abgeknickt.

1535 wurden die Holzpfeiler durch steinerne Pfeiler ersetzt. Den vier sechseckigen Pfeilern wurden rechteckige Auflagerköpfe aufgesetzt.

Der stadtseitige Brückenkopf ist seit 1765 mit einem Tor aus Sandstein befestigt.

Länge 92 m, Weiten 18,7 - 19,2 - 20,9 - 16,5 - 15,9 m, Höhe 3,4 m, Breite 6,4 m.



Halenbrücke

Brücke zur Gemeinde Kirchlindach. Zur bekannten Halensiedlung.



Kappelenbrücke

Verbindung nach Wohlen.

 
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