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Was sind denn die großen Unternehmen OWLs, was dann auch Rückschlüsse auf größere anspruchsvolle Projekte zuläßt.
Große Unternehmen habe ich jetzt mal anhand des Umsatzes definiert. Was mir nach einem Tag Überlegung alles in den Sinn gekommen ist...

Bertelsmann (16,95 Mrd.€), Gütersloh
Oetker (11,704 Mrd. €), Bielefeld
Benteler AG (7,42 Mrd. €), größter Standort des Unternehmens ist Paderborn, der Sitz allerdings seit 2010 Salzburg
Tönnies (6,3 Mrd. €), Rheda Wiedenbrück, Kreis GT
Miele (3,93 Mrd. €), Gütersloh
Arvato (3,84 Mrd.€), Gütersloh
Claas (3,838 Mrd.€), Harsewinkel, Kreis GT
Diebold Nixdorf (2,58 Mrd.€), Paderborn
Goldbeck (2,45 Mrd. €), Bielefeld
DMG Mori (früher Gildemeister) (2,29Mrd. €), Bielefeld
Phoenix Contact (1,97 Mrd. €), Blomberg, Kreis Lippe
Gauselmann-Gruppe (1,719 Mrd. €), Espelkamp, Kreis Minden-Lübbecke
Schüco (1,460 Mrd. €)
nobilia (1,089 Mrd. €), Verl, Kreis GT
Hettich (913 Mio.€), Kirchlengern, Kreis Herford
Beckhoff Gruppe (762 Mio.€), Verl, Kreis GT ->hier könnte es demnächst noch sehr interessant werden: Das Unternehmen plant auf 13 Hektar einen Campus mit mehren Gebäuden 3-4 geschossigen Gebäuden und einer Parklandschaft. In dem Zusammenhang ist auch schon der Name Norman Foster gefallen. Es wurden allerdings noch keine genaueren Pläne veröffentlicht....Freunde des exponentiellen Wachstums können sich auch mal die Umsatzentwicklung der letzten Jahre anschauen ;)
->nach unten geht es munter weiter aber ich ziehe hier mal die Grenze.



Wie ihr seht ist das Ganze jetzt ziemlich auf den Raum Gütersloh, Paderborn, Bielefeld konzentriert. Es ist zwar im Wesentlichen auch der Fall, dass hier die umsatzstärksten Unternehmen sind, aber mit den anderen Kreisen bin ich weniger vertraut, daher ist es möglich, dass ich dort Unternehmen vergessen habe.

Ich fasse mal zusammen. Für eine überwiegend ziemlich ländliche Region mit ca. 2 Mio. Einwohnern ist das eine enorme Dichte solcher Unternehmen. Wer sich diesen Artikel der Wirtschaftswoche durchliest, erfährt einiges mehr über das enorme wirtschaftliche Potenzial der Region, nicht zuletzt da Industrie 4.0 und Clusterbildung hier schon fast gängige Praxis waren bevor es eines der Lieblingsthemen der Politiker geworden ist. In dem Artikel heißt es sogar:
Nirgendwo sonst in Deutschland machen so viele Unternehmen jährlich einen Milliardenumsatz.

Demnächst werde ich (unter anderem) noch von einigen vor kurzem fertiggestellten, in Bau oder Planung befindlichen Bauvorhaben dieser Unternehmen berichten. Eines, nämlich der Schlachtbetrieb Tönnies mit seiner recht neuen Unternehmenszentrale, fand gestern ja schon Erwähnung in diesem Beitrag im Thread zum Kreis Gütersloh.


Und jetzt zurück nach Bielefeld, gleich zu einem der größten Unternehmen: Dr. Oetker.
Die Unternehmenszentrale darf man auch ruhig mal gesehen haben:

Quelle:nw.de


Zuletzt hat man vor etwa einem Jahr ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, in welches man ca. 30 Mio.€ investiert hat, im Bielefelder Stadtteil Gadderbaum eröffnet.


Beide Bilder:Radio Bielefeld

Weitere Infos und Bilder.
 

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Das Bauunternehmen Goldbeck erweitert derzeit seinen Stammsitz im Bielefelder Stadtteil Ummeln.


Quelle:nw.de

Auf 9400qm Nutzfläche entstehen Büro- und Schulungsräume. Den aktuellen Stand der Dinge kann man anhand der Webcam verfolgen. Die Fertigstellung liegt schon in greifbarer Nähe.
Jetzt sucht man nur noch das Personal, die die neuen Büros auch füllen ;) Laut einem anderen Zeitungsartikel aus dem September hat/hatte man allein in Bielefeld 110 offene Stellen, darunter viele Architekten/Ingenieure.

Auch abseits des Neubaus hat das Unternehmen schon eines der auffälligeren Verwaltungsgebäude der Region.

Quelle:wikipedia.org/Goldbeck


Kleiner Nachtrag: Der Entwurf wurde im Rahmen eines Architektenwettbewerbs ermittelt. Ich habe keine Ahnung ob es nur eine Spielerei war oder ob es da irgendwelche Bestrebungen gibt, aber ein anderer Architekt hat noch ein kleines Hochhaus mit 14 Etagen an anderer Stelle des Unternehmensgeländes (glaube zumindest, dass sich das Grundstück im Besitz des Unternehmens befindet) in den Entwurf eingebracht. Hier der Link zu dem Entwurf, das Hochhaus sieht man auf der letzten Visualisierung.
 

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Habe mal ein wenig in der Vergangenheit des Bielefeld-Threads geguckt und gesehen, dass der Adenauer Platz schon öfter Thema war, wie z.B. in diesen beiden Beiträgen aus 2007 (Wahnsinn wie die Zeit vergeht) bzw. 2013:

360° Bürogebäude | Fertig

Am Adnauerplatz. Schon länger fertig getellt. Sollte ursprünglich 14 Stockwerke haben, wurde aber Reduziert, um den Blick von der Sparrenburg nicht zu verstellen,.... Leider!
Und hier das fertige Haus am Platz.


Ich denke das ist ein guter Anfang um diesen Bereich, ein zentraler Verkehrsknotenpunkt am südlichen Eingang von Bielefeld, ein wenig mehr vorzustellen. Auch weil sich aktuell ein weiterer Neubau anbahnt, aber dazu später.

So hat das 360°-Haus einen neuen Nachbarn bekommen. Ein siebengeschossiges Bürogebäude mit 25m Höhe wurde auf einem 2400qm großen Grundstück, welches zuvor als Parkplatz genutzt wurde, errichtet. Etwa 7 Mio.€ wurden investiert, der Kaufpreis des Grundstückes kommt noch dazu.

Quelle:nw.de



Schräg gegenüber steht ein markantes fünfstöckiges Gebäude (weiteres Foto von der Straßenwirkung des Gebäudes) einer Kanzlei:

Quelle:nw.de


Und wie man dem Bild schon ansieht soll auf dem Nachbargrundstück, auf welchem 2016 zwei kleine recht alte Wohnhäuser abgerissen wurden, auch etwas Neues entstehen.
Und zwar ist das 3000 qm große Grundstück nun im Besitz der Eigentümergemeinschaft Goldbeck/Streitbörger. Goldbeck ist das Bauunternehmen aus meinem letzten Beitrag hier im Thread, Streitbörger, die benachbarte Kanzlei. Geplant ist laut dem Artikel aus dem das Bild stammt, ein Bürogebäude mit "hohem architektonischen Anspruch".
Bei meiner Recherche was aus dem Projekt geworden ist bin ich jetzt auf einen Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2017/18 in Kooperation mit der Goldbeck GmbH für Studierende der Universitäten Braunschweig, Darmstadt, Dortmund, Hamburg und der Hochschule Düsseldorf gestoßen.
Leider finde ich dazu nichts in der Lokalpresse, sodass ich nicht weiß wie maßgebend dieser Wettbewerb, dessen Jurierung im März erfolgt, für das Projekt sein wird.
Nichtsdestotrotz geht aus der Aufgabenstellung die Richtung des Projekts hervor. Hier die wesentlichen Punkte:
  • der Titel der Aufgabenstellung: Bürohaus der Zukunft ein STADTTOR für Bielefeld
  • Baurecht nach §34 BauGB möglich, B-Plan soll vermieden werden, Genehmigungsbehörde signalisiert Zustimmung
  • Bürogebäude der Zukunft als ein deutlich sichtbares Zeichen am südlichen Stadteingang von Bielefeld
  • in Systembauweise zu gestalten
  • Referenz Objekt der Firma Goldbeck
  • Büroflächen eine effiziente Flächennutzung undhohe Flexibilität bzgl. der Anpassung
  • Nutzung für Anwaltskanzleien, juristische Forschungsinstitute oder verwandte wirtschaftliche Einrichtungen wie Wirtschaftsprüfer, Verbände, Interessensgemeinschaften u.ä. denkbar und gewünscht.
  • nochmal als eines der Beurteilungskriterien: markante Hervorhebung als Stadttor
Bleibt zu hoffen, dass man die Chance nutzt. Weiteres zu diesem Projekt folgt dann vermutlich im März.
 

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Johannisberg-Carree

An einer der besseren Adressen der Stadt (so würde ich als nicht Bielefelder die Gegend zumindest bezeichnen) entstehen 40 Wohnungen mit Größen zwischen 40 bis 220qm in dem Neubau und eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen.
Zudem wird ein denkmalgeschütztes Gebäude auf dem Grundstück saniert und ausgebaut.
Das Investitionsvolumen beträgt ca. 9 Mio. €.


Quelle:nw.de

Laut den Informationen aus dem Zeitungsartikel müsste das Ganze in Bau sein und im Herbst fertiggestellt werden.
 

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LIBERTINED
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^ Die Mansarddächer wirken angenehm! :) Dies in Kombination mit hochwertig wirkenden Fassaden macht schon ein recht annehmbares Gebäude. Die Region würde davon sehr profitieren, wenn man sich auf solche Qualitäten als "Mindeststandard" einigen könnte.
 

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^seh ich auch so. Etwas Sorge macht mir die Tiefgarage, wobei ich mir derzeit nicht sicher bin ob diese zur Straße oder aber zu dem Bestandsgebäude, welches ja auch saniert wird, ausgerichtet wird...hoffen wir auf letzteres. Wie die Fassade ausfällt bleibt abzuwarten, bin aber zuversichtlich, dass das hochwertig wird. Gegenüber steht im übrigen auch ein recht repräsentatives Gebäude. Wenn der Fertigstellungstermin naht werde ich mir das bestimmt mal anschauen und bei Gefallen vielleicht auch mal ein paar Fotos machen. In der Gegend kann man ohnehin mit einen ganz schön Blick über die Stadt schlendern.
Und auch das folgende Projekt wird man in Zukunft von dort hoffentlich wachsen sehen:

Ich habe im vorletzten Beitrag auf den studentischen Architekturwettbewerb mit dem Titel TRANSFORMATION: Bürohaus der Zukunft - ein STADTTOR für Bielefeld hingewiesen. Mittlerweile hat die Jury getagt und das ist der 1. Preis:

Green(pre)View

Quelle:nw.de/Kulturkreis im BDI

Im Folgenden verlinkt: Zwei Zeitungsartikel: (1) (2) und ein Rendering, weitere Skizzen sowie der 2./3. platzierte Preis und eine Anerkennung bei competitionline.

Ob der Entwurf in der Form umgesetzt wird ist noch offen. Die Preisverleihung findet im Oktober statt.

Meiner Meinung nach bräuchte man den Entwurf des 1. Preises kaum noch ändern. Den anderen bei competitionline einsehbaren Entwürfen kann ich nicht so viel abgewinnen. Höhe und Gestaltung gefällt mir eigentlich gut. Eine Begrünung an der Fassade würde dem Standort, der sich ja doch unmittelbar an den Teutoburger Wald grenzt sicher gut stehen und auch die Höhe wäre gut verträglich mit den Nachbargebäuden und würde der Sparrenburg, als Wahrzeichen von Bielefeld, sicher auch noch lange nicht schaden. Nicht ganz so sicher bin ich mir wie gut die Gestaltung der Fassade mit den anderen Gebäuden in der Nachbarschaft harmoniert.
Ich hoffe mal, dass der erste Entwurf auch der erste Entwurf ist weil der Investor sich so eine Höhe als Stadttor vorstellt. Die anderen Entwürfe sind zum Teil ja deutlich niedriger. Inwieweit die Planungsbehörde überhaupt mitspielt bleibt natürlich auch noch abzuwarten.
 

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Freue mich, dass Bielefeld wieder ein architektonisches Schmuckstück bekommt. Allerdings sollte man sich mal trauen und in die Höhe bauen.
Bei dem Entwurf frage ich mich, wo da die Etagen sind? Sehe da nur Treppen...
 

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Allerdings sollte man sich mal trauen und in die Höhe bauen.
Sollte man. Aber in meinen Augen nicht unbedingt an genau dieser Stelle, sondern in der Nachbarschaft ein kleines Stück weiter in Richtung Innenstadt.

Alternativ könnte ich mir auch im Bereich des Kesselbrinks städtebaulich 2-3 zusätzliche Hochhäuser vorstellen welche zusammen mit den Telekom-Hochhaus ein kleines "Cluster" bilden könnten. Aber auch dort würde ich sagen, dass 25 Etagen voll ausreichen würden.

Letztlich mag man das als Bielefelder aber alles anders sehen.


Zum Telekom-Hochhaus gibt es darüber hinaus Neuigkeiten.

So liegt der Stadt eine Bauvoranfrage für eine Umnutzung des 18 geschossigen Bürohauses als Hotel mit 400 Betten, sowie Büros vor, welche wohl positiv beantwortet wird.
Die Hülle des Gebäudes bleibt wohl vorhanden, eine Öffnung in den unteren Geschossen sei aber denkbar und die Farbe wird das Gebäude wohl auch wechseln.
Ein ebenfalls schon mal angedachter Abriss ist damit wohl vom Tisch.
Bin gespannt wie das Endresultat aussieht.

Die Stadt hatte sich eigentlich dringend benötigten Wohnraum erhofft. Dazu gab es auch schon ein Konzept. Einige Visualisierungen sind noch auf der Website des Architekten einsehbar.
 

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Coole Sache das mit dem Umbau des Hochhauses. Dieses scheint neben den Kirchentürmen zu Zeit der einzige Hochpunkt im Stadtbild zu sein. Zumindest wenn man die bekanntesten Fotos der Stadt sieht.
 

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^
Ja, dürfte das höchste Gebäude dieser Art sein und kann diese Wirkung dort auch stärker entfalten im Gegensatz zu anderen höheren Gebäuden wie z.B. das hier schon gezeigte 360°-Haus am Adenauer-Platz, welches praktisch zwischen den Bergen des Teutoburger-Walds steht.
Umso mehr bleibt zu hoffen, dass die Umnutzung/Umgestaltung gut gelingt.

Ein weiterer Hochpunkt, der aus einer anderen auch noch recht bekannten Perspektive Perspektive auffällt ist das Klinikum Mitte. Bild: (vorne rechts 360°-Haus / rechts neben dem Doppelturm der Kirche das Klinikum)[/URL]
Auch dort könnte eine modernere Fassade nochmal eine ganz andere Wirkung erzielen. Baulich tut sich dort aber auch so aktuell und weiterhin so einiges.

Schon im September wird ein neues Ärztehaus offiziell eingeweiht.
Das Gebäude bietet ca. 4.000qm Platz für bis zu 18 Praxen und beherbergt ein Parkhaus mit 250 Plätzen.
Kosten: rund 21 Mio.€. (2016 wurde noch von 15,5 Mio. € ausgegangen)
Zeitungsartikel


Quelle:nw.de



Möglichst Ende nächsten Jahres soll mit dem Bau einer neuen Zentralen Notaufnahme und einer neuen Intensivstation begonnen werden.
Bis zu 40 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt.
Anfang nächsten Jahres sollen konkrete Planungen vorliegen, welche ich dann wahrscheinlich hier auch vorstelle.
 

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Ein weiteres Mal gibt es Neuigkeiten zum Telekom-Hochhaus.

Heute wurde bekannt, dass das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck das Hochhaus, ein benachbartes Parkhaus und eine Freifläche gekauft hat.

Zuletzt lag der Stadt ja wie zuvor hier im Thread erwähnt eine Bauvoranfrage für eine Umnutzung des 18 geschossigen Bürohauses als Hotel mit 400 Betten, sowie Büros vor.
Nach dem überraschenden Verkauf ist die spätere Nutzung (Büro/Hotel/Wohnraum) wohl wieder offen. Laut dem Geschäftsführer von Goldbeck wird aktuell ein Nutzungskonzept für die Immobilie mit "Leuchtturm-Charakter für Bielefeld" erarbeitet.

Ich verlinke hier mal ein Zeitungsartikel.


Für mich grundsätzlich eine erfreuliche Entwicklung, dass sich nun ein mit der Stadt und Region sehr verbundenes Unternehmen um die weitere Entwicklung kümmert.
Für Goldbeck ist es aktuell das zweite städtebaulich sehr relevante Projekt in Bielefeld. Auch auf einem Grundstück am Adenauerplatz will man ein Bürogebäude mit "hohem architektonischen Anspruch" realisieren. Zuletzt wurde ein studentischer Architekturwettbewerb mit dem Titel "TRANSFORMATION: Bürohaus der Zukunft - ein STADTTOR für Bielefeld", bei dem der Entwurf eines 13-geschossigen Hochhaues den ersten Platz belegte, durchgeführt. Alles weitere dazu hier im Thread in den Beiträgen #86 und #83
Bleibt zu hoffen, dass sie bald vielversprechende Entwürfe liefern und realisieren.
 

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Weiterer interessanter Zeitungsartikel zum Thema in der Neuen Westfälischen.

So steht der neue Besitzer, das Bauunternehmen Goldbeck wohl auch schon mit dem Architekturbüro Wannenmacher + Möller in Kontakt.
Das Architekturbüro Wannenmacher + Möller hatte zuvor ohne konkreten Auftrag einen Entwurf zur Transformation des Hochhaues zum Wohngebäude erarbeitet, welcher auch für den German Design Award 2019 nominiert ist.

Bilder von dem Entwurf findet man im oben verlinkten Artikel oder auf der Website der Architekten.
 

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Die Bielefelder "Borchard Group" errichtet an der Herforder Straße zurzeit ein sechsgeschossiges Gebäude.
Es entstehen 126 Gästezimmer und 1400qm Bürofläche in den oberen Etagen.
Im Erdgeschoss stehen zudem noch 600qm für (vorzugsweise) Gastronomie zur Verfügung.
Die Investitionssumme liegt bei rund 20 Mio. €.
So soll es einmal aussehen:

Quelle:nw.de


Weitere Infos in der nw.de


Auch in direkter Nähe des Hauptbahnhofs soll demnächst ein viergeschossiges Hotel mit ca. 190 Zimmern, betrieben von der Kette Intercity, entstehen.
Bilder eines Entwurfs finde ich dazu aktuell nicht.

Weiteres auch hier in der nw.de
 

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Fertigstellung: Lenkwerk Plaza

Im Lenkwerk Quartier sind in den letzten Jahren bereits mehrere neue Büro- und Wohngebäude entstanden.

Zuletzt wurde Oktober wurde mit dem Lenkwerk Plaza ein weiteres Bürogebäude, dessen Flächen überwiegend schon vor dem Baubeginn an mehrere Unternehmen vergeben waren, eröffnet. Unter dem Gebäude befindet sich zudem eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen. Das Investitionsvolumen belief sich auf ca. 16 Mio.€.


Quelle:westfalen-blatt.de

Einen ganz guten Eindruck von der Fassade bekommt auf der Facebook-Seite des Architekten:

Quelle:facebook/Stopfel-Architekten-BDA




Kurz vor der Fertigstellung befinden sich gegenwärtig noch 4 Mehrfamilienhäuser mit jeweils 7 Wohneinheiten. Insgesamt entstehen in dem Quartier ca. 60 Wohneinheiten.

Quelle:nw.de


Insgesamt sollen rund 60 Millionen Euro an Investitionen in das Quartier fließen und Hunderte Arbeitsplätze entstehen. Laut eigenen Angaben arbeiteten und lebten schon Ende 2017 rund 1000 Menschen in dem Quartier auf der Fläche einer ehemaligen Kaserne. Seinen Namen hat das Quartier dem Old- und Youngtimer-Zentrum mit großzügigen Ausstellungs- und Eventflächen, welche in den renovierten Kasernen-Gebäuden Platz finden, zu verdanken.
In diesem kurzen Video sieht man, zwar noch in Form einer Animation, ganz gut was in den letzten Jahren alles entstanden ist.
 

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Fertigstellung: Ortwin-Goldbeck-Forum

Zu Beginn eine kleine Leseempfehlung aus der FAZ: Hier macht Dr. Oetker selbst das Licht aus
Stellt an einigen Stellen die Lebensart in Ostwestfalen, sowie Chancen und Probleme ganz gut heraus und blickt auf ein mögliches weiteres Aufstreben Bielefelds und der Umgebung, so heißt es unter anderem:
„Es klingt vielleicht vermessen, aber hier sind so große Budgets, dass die Region bei der Entwicklung von Start-ups den Vergleich mit Berlin, Tel Aviv und London nicht mehr scheuen wird, hier sind Kreativität und Kapital.“
Bin zu der Start-Up-Szene erstmal ostwestfälisch verhalten, der anstehende Aufbau einer medizinischen Fakultät wird der Stadt (und Region) aber sicher weitere Impulse geben.


Passend zum Thema Start-Up-Szene: Das Ende letzten Jahres fertiggestellte Ortwin-Goldbeck-Forum im Zusammenspiel zum Hermann Stenner Kunstforum in der frisch sanierten Altbau-Villa.

Hier noch als Visualisierung:

Quelle:wb.de


An durchaus prominenter Stelle der Stadt ist ein viergeschossiges Gebäude mit 1.600 Quadratmetern Bürofläche und im Erdgeschoss ein Saal mit etwa 200 Sitzplätzen + Café entstanden. Die Kosten werden auf 12Mio.€ beziffert.
In den Neubau ist die Founders Foundation, eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, welche junge Unternehmer und Talente mit der heimischen Wirtschaft und Forschung vernetzen und fördern will, eingezogen. Die Mieteinnahmen des Neubaus sollen dem Betrieb des Museums zukommen.

Bild zur Eröffnung:

Quelle:nw.de

Weitere Impressionen des Neubaus zB hier: weber-montageservice

Quellen:
nw.de
nw.de



Wiederum passend dazu (und weil der Name in den OWL-Threads schon mehrmals fiel) zwei Artikel zum 80. Geburtstag von Ortwin Goldbeck und über seinen Weg von „nichts“ zum 3 Mrd. € Umsatzmilliardär mit 6500 Mitarbeitern.

Westfalen-Blatt: Ortwin Goldbeck: »Meine Frau musste für mich bürgen«

Neue Westfälische: Vom Schlosser zum Großunternehmer - Ortwin Goldbeck wird 80
 

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Neubau: Studentenwohnungen, Bielefeld

An bezahlbaren Wohnraum (für Studenten) mangelt es schon lange, mit Blick auf den anstehenden Aufbau der medizinischen Fakultät wird sich das Problem wohl weiter verschärfen, allerdings kommt seitdem auch wieder mehr Bewegung in das Thema:

40 Studenten-Wohnungen auf dem Bültmannskrug-Gelände

Auf dem 1500qm Areal einer ehemaligen Gaststätte entstehen in einem Gebäude mit 3 Geschossen + Staffelgeschoss 40 Studentenwohnungen mit je 30-40qm.


Quelle:westfalen-blatt.de

Investor: R.A.T. Wohnprojekte GmbH
Investitionsvolumen: ca. 4,5 Mio.€
Fertigstellung: frühestens Mitte/Ende 2020

Zeitungsartikel:westfalen-blatt.de


An anderer Stelle entstehen derzeit 235 Studentenwohnungen.
Dort stand auch zuvor ein Studentenwohnheim, welches mittlerweile eine so schlechte Bausubstanz aufwies (und hässlich war es auch :D ), dass man sich für Neubau statt Modernisierung entschied.

Die 235 Wohnungen verteilen sich auf 5 Gebäude mit bis zu 4 Geschossen + Staffelgeschoss. Die Fassade bekommt ein Verblendmauerwerk, geheizt wird mit Erdwärme.
Bauherr: Studierendenwerk Bielefeld
Investitionsvolumen: rund 20 Mio.€
Fertigstellung: Erstes Gebäude im Mai bezugsfertig gewesen, der Rest zum Wintersemester (bzw. Oktober)

Da es ohnehin keine mir bekannte Visualisierung aller 5 Gebäude gibt, hier ein Foto vom ersten fertiggestellten Gebäude.
Macht einen ganz guten Eindruck.


Quelle:nw.de


Zeitungsartikel:nw.de
 

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Umbau: Telekom-Hochhaus

Kurze Zwischenmeldung:

Wie verschiedene Zeitungen berichten, wurde mit ersten Umbaumaßnahmen begonnen.
Nach Auskunft des Projektleiter von „Goldbeck Bauen im Bestand" gegenüber der Neuen Westfälischen handelt es sich um Maßnahmen im Innenbereich, welche nach Abstimmung mit Baubehörden vor Erteilung der eigentlichen Baugenehmigung erfolgen.
Die Planungen zu Nutzungskonzept und Fassade laufen in Absprache mit verschiedenen "Institutionen" weiter, in wenigen Wochen soll der Öffentlichkeit ein "tragfähiges Ergebnis" vorgestellt werden.


Auch wenn ich die Erwartungshaltung zuletzt runtergeschraubt hatte, wächst nun wieder die Spannung.
Hoffentlich wendet man sich nach dem überraschenden Kauf des Hochhauses im Herbst letzten Jahres wieder dem Projekt am Adenauerplatz zu. Dort möchte das Unternehmen Goldbeck dem Vernehmen nach ebenfalls ein repräsentatives Büro(hoch)haus realisieren.(siehe #86).

Quelle: nw.de
 

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Umbau: Telekom-Hochhaus

Heute kommt dann doch mehr und mehr Licht ins Dunkle.
Dem Stadtentwicklungsauschuss wurden die Entwürfe bereits Anfang Juli präsentiert.
Fügt man die Informationen der Neuen-Westfälischen und dem Westfalen-Blatt zusammen ergibt sich folgendes Bild:

  • Bauantrag sieht eine reine Büronutzung vor
  • Geringfügig veränderte Gebäudeaußenkanten im Erdgeschoss
  • bisher durch das erste Obergeschoss überdeckte Außenfläche wird eingehaust
  • Erste Entwürfe: Glasfront mit vertikalen Mauerblenden
  • Veränderte Zuschnitte der Räume
Laut nw.de hat die ebenfalls am Kesseldrink ansässige Polizei einen Blick auf die Räumlichkeiten geworfen, da ihre aktuelle Wache sanierungsbedürftig ist.

Quellen:
nw.de
wb.de



Gibt es eigentlich das Stadttor-Projekt noch ?
Offiziell nichts Neues.
Ist ja ebenfalls ein Projekt des Bielefelder Unternehmens Goldbeck. Schätze, dass das Projekt nach dem überraschenden Kauf des Telekom-Hochhaues einfach zurückgestellt wurde.
 
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