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Discussion Starter · #1 ·
Das Telekom Gebäude gegenüber dem Rathaus gelgen soll nicht abgerissen werden. Es gibt wohl bereits einen Entwurf, der eine neue Gestaltung der historischen Fassade des 1931 erbauten Telekomgebäudes vorsieht. Mit Rundbögen aus den 20er-Jahren und der alten Fassade will der Besitzer Baltz das alte Gebäude äußerlich wieder auf den historischen Stand bringen. Auch dort können dann neben Einzelhandel, städtische Einrichtungen angesiedelt werden.

Quelle: WAZ - Neues Viktoriaquartier wird deutlich abgespeckt gebaut

Mit Kritik hat die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet auf die Entscheidung das Telekomgebäude zu erhalten reagiert. ''Es würde nicht zum Konzept eines offenen Einzelhandels- und Dienstleistungsquartiers passen. Die Entscheidung sei sogar eine Gefahr für den gesamten Einzelhandelsstandort.''

Die Kritik über den Erhalt des Telekomgebäudes teile ich nicht. Ich sehe es sogar als Chance eine historische Mitte in der Bochumer Innenstadt zusammen mit dem Rathaus und Schlegel Areal wieder aufstehen zu lassen. Besonders gespannt bin ich auf die Wiederherstellung der alten Fassade. Hier ist eine Ansichkarte von 1935, wo man einen Teil der alten Fassade erkennen kann.
 

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Historische Fassade

Das sind tatsächlich gute Nachrichten.

Ich könnte mir vorstellen, dass es gut aussähe, im unteren Geschoß Ladenlokale einzurichten. Hierzu könnte die alte Fassade, also der Sandsteinsockel, aufgebrochen werden, und der Stil des Gebäudes zitiert. Notwendig wäre zwar das Versetzen des Erdgeschosses um etwa halbe Etage nach unten, aber das so etwas möglich ist, zeigt das Kortum-Karree. Hier ist nämluch für ebenerdige Ladenlokale genau das geschehen.

Andernfalls wirkt das Gebäude, historische Substanz hin oder her, etwas langweilig auf Passantenhöhe. Ausserdem stünde dem Rathausplatz etwas, dass die Leute anzieht, ganz gut zu Gesicht, da er sonst entvölkert wirkt.

Dennoch:

Ich hätte es schade gefunden, wäre dieser Bau abgerissen worden, um Platz zu machen für einen beliebigen Neubau (seien wir ehrlich, etwas Außergewöhnliches wäre nicht gebaut worden).
Jetzt sind Rundbögen angekündigt, und vielleicht gibt's ja auch wieder (träumen wird erlaubt sein!) Sprossenfenster!:cheers::banana:
 

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Kann mich euch nur anschließen. Der Erhalt mit eventueller Teil-"Rekonstruktion" wäre echt eine Wohltat. Hatte schon große Befürchtungen...

Bezüglich des für das Justiz-Areal geplanten EKZ frage ich mich allerdings schon, wer da am Ende einkaufen soll... Oder eher, wer nachher noch die bereits bestehenden EKZ's besuchen soll oder ob sich durch das aufteilen der Kunden am Ende keins der EKZ's mehr wirklich rechnet.
 

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Discussion Starter · #4 ·
Telekom-Block wird Geschäfts- und Bürohaus

Im Telekom-Block plant Baltz ein Geschäfts- und Bürohaus mit maximal 5000 qm Verkaufsfläche. Dazu soll das historische Eingangsportal gegenüber dem Rathaus wiederbelebt und der Innenhof bebaut werden. Bodentiefe Fenster und Schaufensterfronten, Eingänge an den Ecken und ein überbauter Innenhof: So soll wohl ein erster Entwurf des Architekturbüros Farwick und Grote für den Telekom-Block gegenüber dem Rathaus aussehen. Zu den 5000 m² Verkaufsfläche könnten weitere 10 000 m² für Büronutzungen im Gebäudekomplex entstehen. Eines ist aber jetzt schon klar, die Handelsfläche soll zum gleichen Zeitpunkt fertig werden wie die im Viktoria-Karree, also 2020.

Quelle: WAZ - Investor will Bochums Viktoria-Karree bis 2020 bauen
 

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Discussion Starter · #6 ·
Neubau Markthalle

In der Bochumer Innenstadt könnte eine Markthalle entstehen. Im Innenhof des Telekomblocks, wo zu Zeit noch Parkplätze für etwa 150 Pkw angelegt sind, könnten bis zu 2000 der insgesamt etwa 3000 Quadratmeter für ein Gebäude mit Marktständen und Gastronomie untergebracht werden. Die Stadtverwaltung hat sich bereits im Planungsausschuss den Auftrag für eine Änderung des Bebauungsplans für das Areal geben lassen, damit dort künftig auch andere Nutzungen möglich werden. Gespräche mit den Besitzern der Immobilie über einen Kauf würden bereits geführt. Als Eigentümer würde sich der Stadt die Chance eröffnen, Fördergelder für den Stadtumbau zu erhalten.

Quelle: WAZ - In Bochum wird laut über Markthalle in der City nachgedacht

Hier auf dieser Parkplatzfläche zwischen Schlegel-Haus und dem Telekom-Block könnte die Markthalle entstehen.


Foto: Frank Vincentz, auf wikipedia
 

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Discussion Starter · #7 ·
Ich finde die Idee einer Markthalle in der Innenstadt gut. Bochum könnte sich so stärker von anderen Städten in der Region absetzen. Zudem würde die Lebensqualität der Bewohner in der Innenstadt verbessert. Ich hoffe auf eine hochwertige architektonische Umsetzung des Projekts. Am besten eine zusammenhängende Gesamtentwicklung mit dem Telekom Gebäude, das bekannlich zum Büro und Geschäftshaus umgebaut werden soll.
 

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Discussion Starter · #8 ·
Zukunftsweisende Entscheidung für Innenstadt

Heute wurde entschieden, dass die Stadtbücherei und Volkshochschule im Telekomblock gegenüber dem Rathaus untergebracht werden. Die Immobilie wird sehr wahrscheinlich von Balz an die Stadt verkauft. In den Telekomblock eingebunden werden soll zudem eine Markthalle.

Die darüber hinaus benötigten Büros aus dem BVZ sollen im Viktoria-Karree angemietet werden, das auf dem Gelände der Justiz, die zum Ostring umgezogen ist, entstehen soll. Die Rede ist von bis zu 15 000 Quadratmetern. Investor HBB (Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft) garantiere im Gegenzug die gewünschte Gebäudehöhe zu errichten. Bei den letzten Planungen war ein Gebäude mit 4 Geschosen geplant. Nun sind bis zu sieben Geschosse möglich.

Am Willy-Brandt-Platz 8 soll ein städtischer Neubau entstehen. Dafür wird ein Bestandsgebäude abgerissen.

Quelle: SPD und Grüne beschließen Abriss des BVZ in Bochum
 

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Discussion Starter · #9 · (Edited)
Telekomblock + Markthalle + Viktoria Karree

Heute hat der Rat der Stadt beschlossen den Telekomblock zu erwerben. Im Erdgeschoss wird die geplante Markthalle (mit Gatronomie und Lebensmittelverkauf) entstehen. In die oberen Geschosse werden städtische Einrichtungen wie die Bücherei und VHS einziehen. Die Kosten für den Kauf des Gebäudes sollen bei rund 6 Mio Euro liegen. Es wird im nächsten Schritt ein Architektenwettbewerb für den Umbau des Gebäudes folgen.

Außerdem wurde offiziell beschlossen 15.000 qm Fläche für die Bochumer Verwaltung im Viktoria Karree anzumieten. Der Investor hat nun Planungssicherheit und kann mit dem Projekt loslegen.

Quelle: WAZ - Stadtrat in Bochum macht Weg für Viktoria-Karree frei
 

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Discussion Starter · #10 ·
Telekomgebäude + Markthalle

Ein „Haus des Wissens“ will die Stadt Bochum in dem aktuell wenig genutzten Telekom-Gebäude gegenüber dem Rathaus errichten. In dem stadtbildprägendem Gebäude aus rotem Ziegel sollen die Stadtbücherei und die Volkshochschule einziehen. Im Erdgeschoss soll im künftig überdachten Innenhof eine Markthalle entstehen, die täglich frische hochwertige Lebensmittel anbietet und durch kleinere gastronomische Angebote ergänzt wird. Dazu soll der offene Innenhof des Telekom-Komplexes, der aktuell als Parkplatz für dienstliche wie private Fahrzeuge vor allem von Stadtbeschäftigten genutzt wird, ein Dach erhalten. Das Obergeschoss möchte die Stadt überwiegend für die Volkshochschule und Stadtbücherei nutzen.

Der Umbau soll außen optisch an alte Qualität des stadtbildprägenden Gebäudes anknüpfen – dies nicht historisierend, sondern im Sinne einer zeitgemäßen Weiterentwicklung. So könnten die ehemaligen Bogengänge, über die das Gebäude einst verfügte und die mit den Bogengängen des Rathauses korrespondierten nachempfunden werden. Auch sollte der nachträglich geschaffene linke Seiteneingang, für den eine Ecke des Gebäudes entfernt wurde, wieder ausgemauert und als Innenfläche genutzt werden, damit das Haus mit seiner starken baulichen Substanz wieder optisch „geerdet“ wirkt.

Bis Ende 2018 will die Stadt ein inhaltliches Gesamtkonzeptes für das „Haus des Wissens“ und die Bibliothekszweigstellen der Stadtbücherei erstellen. Bis 2019 sollen die Bau-, Raum- und Finanzplanung sowie ein Architektenwettbewerb für die Gestaltung folgen. Bauzeit könnte von 2020 bis 2023 sein. Die Eröffnung ist somit 2023 realisierbar.



Quelle + Bild: https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W2AY8D6X966BOCMDE
 

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Discussion Starter · #11 ·
Telekomblock

Die Stadt hat jetzt offiziell den Telekomblock erworben. Der Weg für den Umbau des Gebäudes für VHS, Bücherei und Markthalle bis 2023 ist nun frei. Der Kaufpreis beträgt nach WAZ-Informationen rund 6,5 Millionen Euro. Vorübergehend werden im geplanten „Haus des Wissens“ aber erst einmal 90 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Büros belegen, um im historischen Rathaus Platz zu schaffen für die anstehende Sanierung des Ostflügels.

Quelle: WAZ - Kaufvertrag für den Telekomblock in Bochum ist unterzeichnet
 

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Discussion Starter · #12 ·
Kaufvertrag für Telekom-Block unterzeichnet

Die Pressemitteilung dazu ^^

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Belebung der Innenstadt ist erreicht: Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke und Andor Baltz, Geschäftsführer des Modehaus Baltz, haben mit ihrer Unterschrift den Verkauf des Telekom-Blocks beurkundet. Damit gehört das zukünftige „Haus des Wissens“, in dem auch eine urbane Markthalle Platz finden soll, nun offiziell der Stadt.

„Mit dem Kauf der Immobilie erhalten wir die Gelegenheit, eine große Fläche in der Innenstadt im Ganzen als Handels-, Arbeits- und Freizeitbereich weiterzuentwickeln“, so Dr. Markus Bradtke. „Das wird ein bedeutender Schritt nach vorne, durchaus auch ästhetisch.“ Für Andor Baltz ist die Übernahme der Immobilie durch die Stadt „ein gutes Signal dafür, dass die Innenstadt klar im Fokus ist und die erhoffte Aufwertung nun erfolgen kann.“

Auch das Stadtbild wird merklich von der anstehenden Umnutzung und Neugestaltung des Telekom-Blocks geprägt werden. Das Telekomgebäude bildet mit dem historischen Rathaus am Willy-Brandt-Platz ein wichtiges städtebauliches Ensemble. Vis-à-vis zum Rathaus steht das Telekomgebäude an sowohl architektonisch als auch topographisch markanter Stelle in der Innenstadt. Mit seinem Innenhof kann es nun zu einem „Haus des Wissens" umgebaut werden. Bibliothek und VHS können hier ihre neue Heimat finden und als lebendiger Baustein zur Wissenskultur beitragen. Ergänzt wird das „Haus des Wissens“ durch eine Markthalle, die zu einem Treff- und attraktiven Anziehungspunkt für Bochumerinnen und Bochumer, aber auch für auswärtige Gäste werden soll.

Der Rat der Stadt hatte dem Kauf der Immobilie in seiner Sitzung im April zugestimmt. „Der Planungswettbewerb hat bereits begonnen“, so Dr. Bradtke. „Wir streben an, im nächsten Jahr einen Architekturwettbewerb starten zu können.“ Ein projektbezogener Beirat begleitet die Entwicklung. Seine Mitglieder sind: Antje Baltz, Unternehmerin; Andor Baltz, Unternehmer; Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum; Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D.; Aysel Osmanoglu, Vorstandsmitglied der GLS-Bank; Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin Ruhruniversität Bochum; Ute Schäfer, Staatsministerin a.D. für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie drei Ratsmitglieder, die im September vom Rat gewählt werden.

Stetige Gäste im Beirat sind: Dietmar Dieckmann, Stadt Bochum, Dezernent für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Markus Bradtke, Stadt Bochum, Dezernent für Bauen, Umwelt und Mobilität und Ralf Meyer, Bochumer Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, Geschäftsführer.

Seit mehr als zehn Jahren wird über die Entwicklung der Innenstadt intensiv diskutiert. Die Erwartungen der Einzelhändler, Investoren, der Beschäftigten der Stadt, kurz: der Öffentlichkeit insgesamt sind sehr hoch. Nach einem intensiven Beratungsprozess hat der Rat der Stadt Bochum entschieden, auch das Umfeld des Historischen Rathauses baulich neu zu ordnen. Dort steht das stark sanierungsbedürftige Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ). Statt für eine aufwändige Kernsanierung hat sich der Rat der Stadt für den Abriss der Immobilie ausgesprochen - und damit für eine große bauliche Neugestaltung und starke Aufwertung der Bochumer Innenstadt.

So soll mit dem Telekom-Block und auf dem freiwerdenden Areal des ehemaligen Justizzentrums das neue Viktoria-Karree entstehen. Es will die dort bisher wenig frequentierte Viktoriastraße beleben und die Bochumer Innenstadt in ihrem Einkaufs- und Dienstleistungsangebot sowie mit einer Markthalle sinnvoll und hochwertig ergänzen.

Ziel ist es, den gesamten Bereich entlang der westlichen Seite der Viktoriastraße - zwischen Appolonia-Pfaus-Park, Technischem sowie Historischem Rathaus und Husemannplatz – mit Einzelhandel, Dienstleistungen, Verwaltungsangeboten, Bildungseinrichtungen, Wohnen und einer Markthalle neu zu beleben. Eingebettet werden diese verschiedenen Nutzungen in grüne „Inseln“ mit Verweilplätzen. Die neu gestaltete Viktoriastraße soll so zu einem starken Rückgrat für die Innenstadt werden und diese gegenüber der wachsenden Konkurrenz durch den jederzeit verfügbaren Online-Handel stärken.


Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
 

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Discussion Starter · #13 ·
Haus des Wissens + Markthalle

Es liegen nun erste Kostenschätzungen für das geplante Haus des Wissens mit integrierter Markthalle im Telekom-Block vor. Demnach belaufen sich die Baukosten auf ca. 90 Mio Euro. Diese sollen zu einem großen Teil über Fördermittel aus den Töpfen von Bund und Land finanziert werden.

Noch in diesem Jahr soll der EU-weite Realisierungswettbewerb mit maximal 25 Architekturbüros auf den Weg gebracht werden. Im Jahr 2023 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Die Eckdaten für den Umbau:

  • Markthalle mit 2000 m² Fläche im Innenhof
  • „Open Space“ als Eingangs-/Aufenthalts- und Aktionsbereich mit 5000 m² Gruppenarbeitsbereiche (1300 m²)
  • offene Werkstätten (600 m²)
  • ein Beratungsbereich (400 m²)
  • Büroflächen (1050 m²)
  • Nebenräume (500 m²).
  • ca. 11.000 Quadratmeter beträgt die gesamte Nutzfläche

Gutachten über den Zustand des Daches, des Bodens, der Statik und möglicher Schadstoffe im Gebäude sind beauftragt. Die Projektsteuerung ist an zwei Büros vergeben, eines davon an die Bochumer Convis. Auch der Auftrag für die Ausarbeitung des Konzepts wurde an zwei Büros vergeben.

Quelle: WAZ - Bochumer Haus des Wissens wird etwa 90 Millionen Euro kosten

Weitere Informationen zum Konzept gibt es hier: https://session.bochum.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7073418&voselect=11487
 

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Discussion Starter · #14 ·
Haus des Wissens + Markthalle

Die Stadt hat den Bau der Markthalle + Haus des Wissens nun offiziell besiegelt und hat nun einen EU-weiten Realisierungswettbewerb ausgelobt. Insgesamt 350.000 Euro stehen zur Verfügung. Allein der Siegerentwurf wird mit 175.000 Euro prämiert. Bereits am 6. Dezember soll der Sieger des Wettbewerbs feststehen.

Teilnehmen können maximal 25 Architekturbüros, die über Erfahrung im Bereich Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie mit dem Bauen im Bestand haben. Acht Büros sind auf Einladung der Stadt an dem Wettbewerb dabei.

Quelle: Stadt Bochum lobt 350.000 Euro für Haus des Wissens aus
 

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Discussion Starter · #15 ·
Das „Haus des Wissens“ bekommt ein Gesicht

Das „Haus des Wissens“ (Arbeitstitel) ist eines der herausragendsten und spannendsten Projekte der nächsten Jahre in Bochums Innenstadt. Herzstück bilden die Stadtbibliothek, Volkshochschule, UniverCity und eine Markthalle im historischen Postgebäude vis à vis zum Rathaus. Im so genannten „Telekomgebäude“ sollen sie in einer einmaligen Kombination neu verortet, gedacht und etabliert werden, um so an zentraler Stelle einen attraktiven Treffpunkt lebenslangen gemeinsamen Lernens, Erlebens und Erfahrens entstehen zu lassen.

Nachdem der Rat im Sommer den Beschluss zum Realisierungswettbewerb für das geschätzt 90 Millionen Euro umfassende Bauprojekt gefasst hat, lobte die Stadt Bochum Anfang August für diese architektonisch und konzeptionelle einzigartige Bauaufgabe einen EU-weiten, beschränkten Architektenwettbewerb aus. Jetzt erreichen die Planungen den nächsten Meilenstein. Am Freitag, 6. Dezember, tagt das Preisgericht zum Architekturwettbewerb. [...]
Pressemitteilung: Stadt Bochum
 

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Discussion Starter · #16 · (Edited)
Haus des Wissens + Markthalle

Das Aachener Architekturbüro ''Cross Architecture'' hat den Wettbewerb für das neue Haus des Wissen mit Markthalle gewonnen. Ein repräsentativer und klar strukturierter Eingang gegenüber dem Rathaus, die Hervorhebung der historischen Fassade und ein großzügiger, lichtdurchfluteter Baukörper im Innenhof, wo die Markthalle entstehen wird, gehören zu den markanten Elementen des Entwurfs des Architekturbüros aus Aachen.

Unter den 23 teilnehmenden Büros, von denen am Ende 15 einen Entwurf eingereicht haben, waren auch drei Büros aus dem Ausland – aus Kopenhagen, Rotterdam und Wien. Im Jahr 2021 soll der Bauantrag eingereicht werden. Ende 2023, so die derzeitige Planung, „soll der veredelte Rohbau stehen“.








Bilder: Lutz Leitmann / Stadt Bochum


Quelle: WAZ - Bochum: Aachener Büro gewinnt Architekturwettbewerb
 

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Discussion Starter · #17 ·
Hier noch die offizielle Pressemitteilung der Stadt Bochum. Außerdem habe ich im vorherigen Beitrag höher aufgelöste Visualisierungen hinzugefügt.

Heute (Freitag, 6. Dezember) wurde der von der Stadt Bochum ausgelobte Architektenwettbewerb für das „Haus des Wissens“ (Arbeitstitel) entschieden. Das Herzstück des Haus des Wissens, das im historischen Postgebäude vis à vis zum Rathaus am Willy-Brandt-Platz entstehen soll, bilden der bisherige Zentralstandort der Stadtbibliothek, die Volkshochschule Bochum, UniverCity und eine Markthalle. Es ist eines der ambitioniertesten Projekte der Bochum Strategie 2030 und Teil einer Gesamtstrategie für die Bochumer Innenstadt, im Rahmen derer der gesamte Bereich westlich der Viktoriastraße mit Einzelhandel, Dienstleistungen, Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen, Wohnen und Markthalle neu belebt werden soll.

Unter dem Vorsitz des Architekten Till Schneider aus Frankfurt a. M. hat das Preisgericht insgesamt 15 Entwürfe diskutiert. Die Arbeit von CROSS Architecture aus Aachen wurde mit dem ersten Preis prämiert. (In der Ausstellung im Ratssaal der Entwurf mit der Nummer 1007).

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch ist begeistert: „Es sind unglaublich viele tolle Entwürfe dabei gewesen. Die Jury hat sich für einen mutigen Entwurf entschieden. Ich bin sicher, dass das „Haus des Wissens“ der place to be in Bochums City werden wird. Ganz besonders hat beeindruckt, dass in dem Entwurf die Verschränkung der verschiedenen Nutzungen optimal gelöst wird.“

Alle Wettbewerbsarbeiten werden vom 10. bis 20. Dezember 2019 im Foyer des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Str. 19, öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung kann montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden.
 

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Discussion Starter · #18 ·
Haus des Wissens + Markthalle

Auf einer Fläche von rund 11.400 qm BGF im l-förmigen Bestandsgebäude und zusätzlicher Innenhofnutzung sollten Stadtbibliothek, VHS, UniverCity und Markthalle zusammengebracht werden. CROSS ging es darum, eine Architektur zu schaffen, die sich als einladende Geste zum Verweilen versteht, für Jedermann. Um die Herausforderung der Topografie für den Innenraum zu lösen, wurden die unterschiedlichen Niveaus von zwei Seiten ebengleich in das Gebäude „geschoben“: Der Stadtraum erweitert sich unmittelbar in das Gebäude.

Außerdem öffnet CROSS die Fassade des Bestandsgebäudes im Bereich der Zugänge durch eingeschossige, breite Einschnitte, die den Blick in einen großzügigen, weiten Innenraum freigeben, Aufmerksamkeit auf sich lenken und die Öffentlichkeit einladen. Im Innenbereich wird die neue Raumkonzeption in die vorhandene Struktur integriert – der Bestandserhalt ist hier für CROSS auch unter Nachhaltigkeitsaspekten zwingend notwendig.

Eingriffe beschränken sich auf punktuelle Interventionen, wie das Öffnen von Deckenfeldern, die Ergänzung von Rettungswegen und die Integration einer neuen Dachkonstruktion. Das große Gestaltungsthema lautet Interleaving: Nutzungen werden räumlich verschränkt und übereinander geschoben. Mit großer Wirkung: Es entsteht ein facettenreicher Open Space, der sich bis in die obere Etage erstreckt. Manchmal werden zwei Etagen zu einem großen, offenen Bereich und wechseln sich mit kleineren Räumen und niedriger Deckenhöhe ab. So bilden sich immer wieder spannende und neue Sichtachsen, von denen der Besucher sämtliche Nutzungen im Blick hat. Er wird eingeladen und inspiriert, alle Bereiche des Gebäudes zu erkunden. Im Erdgeschoss bieten sich direkte Durchgänge zwischen dem Open Space und der Markthalle.

Der Innenraum im Neubauteil entwickelt sich über großzügige und einladende Treppen in mehreren Leveln nach oben und geht schließlich in die offene Dachlandschaft über, die einen neuen urbanen Freiraum für die Bochumer bietet – mitten in der Stadt! So schafft CROSS einen Ort, der gemeinsames Lernen, Erleben und Erfahren in einer digitalen Welt sinnlich zelebriert.
Hier noch eine Visualisierung der Markthalle.


Quelle: https://www.cross-architecture.net/...nationalen-wettbewerb-haus-des-wissens-bochum
 
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