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Morjen zusammen,

ich wundere mich eben bei der Suche nach einem Ausflugsziel im südlichen Umland über Bremens Selbstdarstellung. Auf der Seite der Stadt findet man nämlich die Erlebnis-Card, und auf der, siehe da, wirbt Bremen mit seiner Skyline:
https://www.bremen.de/tourismus/reiseplanung/erlebniscard

Dass die Stadtsilhouette ikonisch ist (überall), wusste ich. Dass damit sogar unmittelbar geworben wird, und die Proportionen des Gewoba Häuschens oder Hafenstummels auf urban gezoomt werden, das überrascht mich schon.
Schade, dass die vielen Anleihen in diese Richtung vor ein paar Jahren überhaupt nicht zogen...
 

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Interessant, diese Darstellung kannte ich noch gar nicht.
Schon amüsant wie man das Gewoba Haus abbildet, hat es doch auch farblich nichts mit dem Original zu tun sondern geht eher Richtung Zwillingstürme Deutsche Bank.
Marketingtechnisch will man also auf urban und großstädtisch machen, in der Realität kürzt man dagegen jeden möglichen Bau und verhindert wiedererkennenswerte Gebäude.

Deinen letzten Satz verstehe ich nicht, magst du den erläutern?
 

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Aaah, das alte IBM Gebäude in der Vahr, genau!
Ich denke an der blauen Fläche war vorher das IBM Logo. Dieses blau vom Foto erreicht das Gebäude aber auch wirklich nur bei guter Beleuchtung und Winkel, ansonsten ist das eher gräulich.
Aber das ist dann ja noch lustiger, man zieht dieses 9-stöckige Gebäude auf der Karte in ungewohnte Höhen und lässt sogar das Aalto Hochhaus mickrig erscheinen. :lol:
Was ich mich schon mal gefragt hab, wenn Zech dann 2021 in den Europahafen zieht, wird das Gebäude dann frei? Er wollte ja alle seine Unternehmen an einem Ort bündeln, wenn ich mich richtig erinnere!?

/edit: Post Nummer 1000, ich geb einen aus. :drunk:
 

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Tauri, sorry, dass es mit der Antwort etwas dauerte.
Ich meinte oben die öffentlichen Diskussionen um Hochhäuser in Bremen, die bis vor vllt. zwei Jahren immer wieder geführt wurden. Ich habe nicht viel gefunden. Aber da gab es einmal dieses Projekt der Uni Kassel
https://www.uni-kassel.de/fb06/fileadmin/datas/fb06/fachgebiete/StadtUndRegionalplanung/Staedtebau/stud_arbeiten_pdf/Projekte_Studenten/Material/HR_EXPO_PC_end_ohne-Marken.pdf

Und dann hatte ich einige Interviews gesehen und gelesen, die ich leider nicht mehr zusammen bekomme. Eines war mit einem damals neuen Baurat oder so... auch er sprach sich für eine ernsthafte Erwägung von Hochhäusern und ich meine, auch für einen Rahmenplan aus.
Und auch B&B berichtete mehrfach in diese Richtung, zuletzt hier. Wobei das natürlich keine politische Gangrichtung, sondern erstmal nur eine öffentliche Debatte bzw. mediale Analyse ist.
https://www.butenunbinnen.de/videos/hoch-gebaut102.html

Ich hatte in dieser Zeit bzw. bei meiner Ankunft und dem Einlesen ins Thema das Gefühl, dass Hochhäuser viel diskutiert, in Erwägung gezogen und auch von verschiedenen Seiten her erwogen werden. Aber womöglich lag ich auch falsch (?).
 

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^^ Ja jetzt weiß ich was du meinst.
Hab ich auch so empfunden, vor ca einem Jahr war das Thema "Hochhausbau" deutlich präsenter. Mag auch mit den damaligen Entwicklungen des Europahafenkopfs und Libeskind am Brill zusammenhängen.
Der Artikel den du meinst war ein Gastkommentar von Eberhard Syring, aus dem folgende Passage kam:

Gegenwärtig zeichnet sich ein erneuter Hochhausboom in Bremen ab. Da stellt sich die Frage: Haben wir aus den Fehlern der letzten Hochphase gelernt? Zu befürchten ist: nein – beziehungsweise nicht ausreichend. Not täte ein Hochhausrahmenplan, wie ihn andere Städte haben, der festlegte, wo und in welcher Form hohe Bauwerke im Stadtbild verträglich sind. Eine solche Planung sei in Arbeit, hört man.
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-urbanitaet-ist-eine-komplexe-angelegenheit-_arid,1809734.html

Mittlerweile glaube ich nicht daran, dass ein Plan in Arbeit ist. Die Stadtbaudirektorin ist eh seit der Wahl abgetaucht oder hat man seit dem Sommer nochmal was von ihr gehört?
 

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Neee, nicht Syring - der war mir auch bewusst, aber auch der Name bekannt. Es war, meien ich, sowas wie ein neuer Stadtbaurat oder so, der erst vor vllt. zwei Jahren den Dienst aufnahm und von außerhalb kam. (im Kopf hab ich jetzt auch Kassel, aber das wäre wohl zu viel der Documenta-Stadt auf einmal - Lohse war ja auch mal dort)
 

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Es war, meien ich, sowas wie ein neuer Stadtbaurat oder so, der erst vor vllt. zwei Jahren den Dienst aufnahm und von außerhalb kam. (im Kopf hab ich jetzt auch Kassel, aber das wäre wohl zu viel der Documenta-Stadt auf einmal - Lohse war ja auch mal dort)
Der einzige der mir jetzt spontan einfällt der neben Lohse noch aus Kassel kam ist Gunnar Polzin. Nur ist er schon deutlich länger in Bremen und hat mit Hochhäusern als Verkehrsplaner nicht wirklich was zu tuen. :lol:

Zur Diskussion: Mit dem steigenden Bauboom kamen natürlich auch vermehrt Hochhäuser auf die Agenda und in die öffentliche Diskussion. Das löste dann irgendwann bei denen die sich daran stören Gegenbewegungen aus. Das finde ich aber alles ganz normale Prozesse die absehbar sind. Viele verbinden mit Hochhäusern in Bremen noch die alten grauen Betonklötze aus den 60ern und 70ern. Das dieser Brutalismus heute nicht mehr gewollt ist, insbesondere mit der desolaten strikten Trennung von Wohnen und arbeiten dürfte eigentlich keinen überraschen. Die Autogerechte Stadt ist überholt und kommt nicht mehr wieder!
Nur das Hochhäuser auch anders gehen, das hat sich bei vielen vielleicht noch nicht im Oberstübchen rumgesprochen. PROF. Ulrike Mansfeld sagt dazu oben im Buten un Binnen Video meiner Meinung nach richtig wie es geht und wie eben nicht.
Wenn die Menschen sehen das es auch anders geht, dann verlieren sie auch ihre Scheu, hoffentlich bestes Beispiel dafür ist der Europahafenkopf.
Im Grunde ist es doch so, man kann jedes Gebäude grottenschlecht bauen oder eben der Umgebung entsprechend ansehnlich und funktional. Dabei spielt die höhe überhaupt keine Rolle sondern einzig der Wille desjenigen der baut.
Schauen wir uns aber jetzt mal die Diskussionen in Bremen in den letzen Jahren zu Hochhäusern und die Entwicklung an, dann lässt sich doch erfreut sagen, das im Grunde alles was geplant war auch gekommen ist oder kommen wird. Die Entwicklung geht also weiter und es gibt noch reichlich interessante Orte wo es in den nächsten Jahren in die höhe gehen kann. Einzig das Hochaus im Viertel wurde um ein paar Etagen gestutzt und der Brill ist nach wie vor offen.
Wenn das der Kompromiss für die anderen Projekte ist dann kann ich damit sehr gut Leben.
 

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Ineteressante Diskussion! Dass man das IBM-Hochhaus zu Werbezwecken heranzieht, ist wirklich bemerkenswert.

Die von dir, UliHD, gesuchte Person könnte Jens Deutschendorf sein, ehemaliger Staatsrat für Bau und Verkehr. Nahm sein Amt 2017 auf und sprach sich für dichtere und höhere Bebauung aus, ist nun aber schon seit über einem Jahr wieder in Hessen.

Hardhills Beitrag dazu vom 2. August 2017, auf Seite 1 dieses Threads:
Bremen hat einen neuen Staatsrat für Bau und Verkehr. Jens Deutschendorf: "Ja, warum nicht mehr (Hochhäuser) davon, wenn man die Stadt verdichten und kostbare Fläche schonen will."


Link zum Interview im Weser-Kurier
 

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Japp, an das Interview von Deutschendorf musste ich dann auch noch denken.
Hat zumindest bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen nach knapp 1,5 Jahren der gute Mann, war dann ja auch recht schnell wieder in der hessischen Heimat wo ein besseres Pöstchen gerufen hat.
Da kann man sich dann bei nem Interview auch mal auf dem Dach ablichten lassen und paar Phrasen raushauen, an denen man später eh nicht mehr gemessen wird. Durchgangsposten halt.
 

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Neuer Hochhausleitfaden: Wo in der Stadt noch viel gebaut werden könnte


Man merkt, Hinrichs ist darum bemüht, nicht zu viele Aktivisten gegen sich aufbringen zu lassen. Deshalb wählt er seine Worte behutsam, und spricht lieber von 'viel', statt 'hoch'. Insgesamt aber nichts neues. Die Gebiete, die als potenzielle Hochhaus-Standorten identifiziert wurden, haben wir schon mal thematisiert. Airport-Stadt, Hohentorshafen, Universität.. die Idee am Hemelinger Hafen im Rahmen der Stadtentwicklung mit dem neuen Bahnhof ist allerdings interessant. Ob sich Hemelingen zeitgemäß entwickeln lässt steht aber auf einem anderen Blatt.
 

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Das ist er nun also der langerwartete Leitfaden, den das Ressort der in Auftrag gegebenen Senatsbaudirektorin gleich mal an sich abprallen lässt und sagt "Wir orientieren uns nicht daran sondern prüfen jeden Fall einzeln!"

Naja, im Weser Kurier Artikel vor bummelig 1 bis 1,5 Jahren standen auch nicht mehr Infos als man jetzt bekommt.
Nie höher als der Dom, nicht in der Altstadt sondern Bahnhofsvorstadt, Wesernähe, Airport, Uni, Überseestadt.

Da hätten wir in einem Bruchteil der Zeit was Besseres hingekriegt, günstiger wärs wohl auch noch geworden.

Was eine Zeit- und Ressourcenverschwendung.
 

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Moin Forum,
nur ein Hinweis: In letzter Zeit ist ja vieles durch BIs gestoppt oder verändert worden, B&B hat sich dessen nun mehrfach angenommen.Ohne aber, dass ich eine Haltung von B&B da implizit heraushören zu können meine (außer anhand der nicht unwichtigen Tatsache, DASS sie nun verstärkt über die Inititativen und ihre Vor- und Nachteile berichten).
Allgemein zu Bürgerinititativen
https://www.butenunbinnen.de/videos/buergerintiative-platanen-100.html

Das bekannte Interview mit Maike Schäfer
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/buergerbeteiligung-bremen-schaefer-100.html

Und Klaus Wedemeier, der auch kein Fan der derzeitigen Situation ist
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/klaus-wedemeier-zu-buergerinitiativen-100.html

[edit] und noch eines (zusammengeschnitten aus den obigen) - vielleicht gibt´s grad wenig sonst zu berichten.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/buergerinitiativen-in-bremen-im-kommen-100.html

Wie gesagt, ich finde es sehr schade, dass nicht über Stadtraum, -Planung und Architektur diskutiert wird... Selbst für mich ist die Höhe dann ggf. zweitrangig.
Na gut... ich schwelge:
ich radelte heute Mittag aus der Stadt die Weser entlang und dann ins Viertel. Richtung Klinikum-Mitte kam ich an Vor dem Steintor vorbei. Das ist für mich eine Ecke, die Aussieht, wie kaum eine andere Stadt es wohl bietet. Auch wenn sie mit dem Kiosk, der Bausubstanz und auch den Straßen nicht sonderlich schick oder "repräsentativ" ist - irgendwie etwas gedrungen, ein unförmiger Platz: dort fühle ich mich richtig wohl und irgendwie "bremisch". Altbauten sind da und also Variation, Ecktürme (und -eingänge), Farbe. Auch das Klinikum hat noch ein paar schöne Häuser an der St. Jürgen-Straße (die selbst furchtbar ist und sich, wie vieles hier, völlig unter Wert präsentiert). Und von dort bin ich in die Straßburger Straße weiter - was für ein tolles Panorama, die Straße macht eine Biegung und man schaut schon aus der Entfernung auf die (wiederum bunten) Altbauten des französischen Viertels... ich mag ein Nostalgiker sein, aber da erkenne ich Bremen sofort und fühle mich mittler Weile etwas heimisch.
Das muss doch auch in moderner Architektur fortführbar sein, so man sich darauf verständgt, was genau eben diese besonderen Charakteristika sind, die man dann eben auch erhalten, ausbauen, vielleicht verstärken möchte. Sorry, dass ich keine Zeit hatte für Fotos, vielleicht hole ich das bei schönem Wetter mal nach.
[und vergesst nicht, ich fänd bspw. bis um die Domshöhe reichende Häuser um den Wesertower herum oder ind er Bahnhofsstadt fantastsich!]
 

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Auch durch Heinzers Post im Europahafenthread habe ich mir Gedanken gemacht was mit all den begonnenen und in der Pipeline wartenden Bauprojekte passieren könnte.

Dieser Artikel gibt einen ganz guten Einblick, wobei ich von den beiden vorgestellten Szenarien ein wenig aus dem pessimistischen weil realistischen Szenario zitieren möchte:

In so einem Fall würde die Bauwirtschaft ebenfalls mit leicht negativen 2020er-Ergebnissen kämpfen müssen, wie die Prognose der BauInfoConsult zeigt. [...]
Auf der einen Seite werden Investitionen in Bauten wahrscheinlich teilweise zurückgefahren und die zuletzt stark gestiegenen Baupreise nehmen wieder normale Dimensionen an. [...]
Jedoch hat die Bauwirtschaft – z. B. im Vergleich zur Automobilindustrie – drei wichtige Trümpfe in der Hand, die vor einem länger anhaltenden Schock schützen sollten.

Zum einem wird die Bauwirtschaft aus dem Ende einer Boomphase heraus mit der Coronakrise konfrontiert. Damit hat der deutsche Bau ein solides Polster – sowohl an Umsätzen und Auftragsreserven. Dies sollte einen kompensierenden Effekt haben. Zum anderen ist die heimische Baubranche nicht ganz so stark exportfixiert – auch industrieseitig ist Deutschland einer der Hauptabsatzmärkte. Somit führt eine zurückgehende Nachfrage aus dem Ausland nicht sofort zu größeren Problemen hierzulande – zumindest nicht kurzfristig.

Darüber hinaus ist der Neubaumarkt ein Investitionsmarkt, in dem eher langfristige Überlegungen die Hauptrolle spielen. Damit ist dieser Markt nicht ganz so schnell zu verunsichern wie beispielsweise klassische kurzfristige Konsummärkte.
Alles nicht schön derzeit. :( (Nicht nur auf die Baubranche sondern ganz allgemein bezogen)
 

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Ich kann in dem Artikel nicht viel pessimistisches erkennen? Der Neubaumarkt ist also nicht ganz so schnell zu verunsichern, man ist nicht so stark exportfixiert, und die Baupreise könnten wieder normale Dimensionen annehmen. Ich denke, die Baubranche dürfte Glück haben, denn sie werden wohl von dieser Krise weniger hart getroffen als andere. Natürlich spüren auf längere Sicht alle Unternehmen die Auswirkungen, aber die Projekte die in der Pipeline sind, werde auch kommen denke ich. Auf den Baustellen in Bremen wird bisher noch fleißig weitergearbeitet.
 

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Ich schwanke zwischen halb so schlimm und katastrophal. Problematisch dürfte es für die ganzen neuen Hotels werden, denn der Tourismus dürfte sich nur allmählich erholen. Das wiederum könnte auch einen der großen Investoren in Bremen nachhaltig beschädigen, nämlich Kurt Zech. Ich hoffe, dass seine Projekte auf jeden Fall zu Ende geführt werden in der Überseestadt. Einfach seltsame Zeiten.
 

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So, wie stehen wir drei Wochen später zu diesem Thema?

Auf meiner Radtour gestern im Innenstadtbereich stellte ich erleichtert fest, dass immer noch auf allen Baustellen gearbeitet wird: Tiefbauarbeiten am Grünen Haus in der Neustadt, das Jacobs Haus nähert seiner Fertigstellung,der Loydhof ist komplett eingerüstet. Sorgen mache ich mir aber ein wenig um den neuen ZOB mit dem Hotelgebäude. Ich merke jetzt auf der Arbeit auch, wie Softwareprogramme wie Zoom die Welt der Geschäftsreisen usw. Post-Corona nachhaltig verändern könnten. Es bedarf schon sehr viel Mut, jetzt in Bremen in neuen Hotels zu investieren. Gestern waren auf dem Gelände übrigens noch Mitarbeiter einer Kampfmittelbergungsfirma unterwegs.

Die heutigen Verkündungen über die Verlängerung der aktuellen Maßnahmen bedeuten wohl auch das Aus oder zumindest erhebliche Schwierigkeiten für viele Betriebe in der kulturellen und gastronomischen Branche. Nicht zuletzt auch ein wichtiger Faktor des öffentlichen/urbanen Lebens. Wobei ich merke, dass uns für solche Themen noch ein Bremer Subforum fehlt. ;)Ich befürchte, dass so einige Lokale der Vergangenheit angehören werden. Aber hoffentlich sehe ich das alles ein wenig zu pessimistisch.

@Heinzer: Im Moment habe ich das Gefühl, dass man beim Europahafen ein wenig das Tempo anzieht. Da sind immer sehr viele Arbeiter beschäftigt, von morgens früh bis relativ spät abends (und oft auch an Samstagen). Vielleicht fehlt dafür im Umkehrschluss ein wenig Kapazität bei Großprojekten wie das Europaquartier, wo ich letzte Woche keine Aktivitäten erkennen konnte.
 

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Fernsehtipp: Gerade lief im ZDF die Doku "Deutschland von oben - 1945".
Auch Bremen war Thema.

 

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B&B berichtet über den Geburtstag Klaus Hübotters, den ich noch nicht kannte - aber gemäß dieser Eulogie verdanken wir ihm ein paar der beachtenswerteren architektonischen Bestände Bremens - etwa das renovierte Bamberger-Hochhaus, den Speicher XI oder den umgebauten Schlachhof. So weit aus dem kleinen Bericht samt Gallerie hervorgeht, sind unter seiner Federführung tatsächlich einige der "Erhaltungsprojekte" realisiert worden, die einem (naja- mir) ziemlich positiv erscheinen.
Es wäre doch eine schöne Sache, wenn alte, altverdiente und schwerreiche Bremer(*innen?) an ihrem Lebensabend diejenigen sind, die punktuell Bremens Stadtbild für die Zukunft so viel mehr entwickeln (die einen erhalten - Hübotter, die anderen entwickeln und bauen neu - Zech oder Jacobs) als ein Großteil der sehr aktiven "investment"-Player (wie Grosse et al)...
 
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