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Fast schon beängstigend, was nun plötzlich alles gehen soll, was 10 Jahre nicht ging. Naja, immerhin ein Architektenwettbewerb und die Senatsbaudirektorin spricht von der Bezugnahme auf die Altbebauung, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Der Europahafen hatte nämlich von den drei Handelshäfen das schönste Kopfgebäude, dagegen sind die Feuerwache (als Kopfgebäude des Holzhafens) und das Hafenhaus (als Kopfgebäude des zugeschütteten Überseehafens) etwas blass....

Zech allerdings bisher mit ziemlich umambitionierter Architektur, bleibt zu hoffen, dass er den aktuellen Trend zu qualitativ etwas überzeugenderer Architektur mit Ortsbezug mitgeht....
 

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Discussion Starter · #7 · (Edited)
Geil, wenn ich das mal so sagen darf. Alleine, dass "Bremen" und "Skyline" in einem Satz genannt werden...
Mit dem Wesertower, Bömers Spitze, dem Europaquartier-Hochpunkt und diesen neuen Gebäuden entsteht jetzt scheinbar ein richtiges Hochhausquartier in der südöstlichen Überseestadt. Welch ein Segen, dass es mit dem Bremium, das zuvor auf dem Areal der geplant wurde, nichts geworden ist.

Die Entwürfe gefallen mir auch sehr gut. Meiner Meinung nach auf keinen Fall einfallslos oder standardmäßig, aber auch nicht zu verspielt. Sogar ein wenig Regionaltypik ist durch die Backsteinoptik gegeben, wenn ich mich nicht irre. Diese hat sich im "hinteren" (nordwestlichen) Teil der Überseestadt ja mittlerweile etabliert, wird nun erfreulicherweise wohl auch den vorderen (südöstlichen) Teil dominieren (zusammen mit dem B&B-Hotel).

Klasse auch, dass die Verlängerung des Hilde-Adolf-Parks nicht bebaut wird, sondern als Platz oder Grünfläche vorgesehen ist. So bleibt die wichtige Sichtachse Europahafen-Wesertower bestehen.
 

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Insgesamt natürlich eine großartige Sache, wobei ich die bisherige Visualisierung doch etwas detailarm finde... so richtig vorstellen kann man sich die Fassaden noch nicht. Bin auch auf die Alternativentwürfe gespannt, selbst Herr Zech hatte diesen anfangs auf dem letzten Platz gesehen, wie in einem der verlinkten Artikel zu lesen war.

Auf den ersten, groben Blick wirken die Gebäude für mich ziemlich "zeitgeistig", man ahnt z.B. die jetzt überall gebauten zu einer Seite schrägen Fensterumfassungen, auch dieses "Fabrikdachdesign" wirkt auf mich gewöhnungsbedürftig. Wie gesagt, erstmal weitere Details/Renderings abwarten und kann auch sein, dass man sich da etwas "einkucken" muss... aber so sehr mich die Bebauung dieses Grundstücks auch freut, zumindest diese eine Visualisierung reißt mich nun noch nicht wirklich mit.
 

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Discussion Starter · #9 ·
So euphorisch ich auch ob der großen Pläne bin, muss ich dir natürlich auch zustimmen, Heinzer. Interessant wäre auch noch mal zu sehen, wie man sich das vierte Gebäude vorstellt. Es ist komischerweise auf keinem Rendering zu sehen. Es soll scheinbar ja auch Schrägdächer bekommen. Diese gefallen mir persönlich sogar sehr gut; ich finde, sie passen wunderbar in die Überseestadt, die ihren Charme zum Großteil ja auch dem Beibehalten von Hafenarchitektur zu verdanken hat. Um sich ein richtiges Urteil über die Fassaden zu bilden, sollte man in der Tat wohl besser noch weitere Renderings abwarten.
 

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Ich bin begeistert. Auch ohne weitere Renderings. Hier übrigens ein Bild vom Modell, auf dem man alle 4 Gebäude erkennen kann.


Quelle: Kreiszeitung https://www.kreiszeitung.de/bilder/...7a5-3c1c-4e0b-a9cc-12c9403cb5db-1bjToX4ef.jpg

Auf die anderen Entwürfe bin ich ebenfalls gespannt, mal sehen, wann und wo diese veröffentlicht werden. Einen habe ich bereits gefunden, von Westphal Architekten aus Bremen



Ganz in der Nähe soll noch ein weiterer Hochpunkt errichtet werden: das "Utbremer Tor". Leider habe ich keine weiteren Infos gefunden außer dem Bild, ein genauer Standort wird nicht genannt.



Beide Entwürfe kommen von Westphal Architekten in Bremen
 

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Diese Sheddächer sind eine gute Idee, schön nordisch und zugleich modern!

Die Fensteranordnung sollte aber regelmäßig sein, diese "Schüttelfenster" sind sowas von 2005. Und sehen einfach blöd aus, nehmen dem Bau die Eleganz und das Höhenstreben.
 
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@Bremennorder: Dass das vierte Gebäude keine Rolle spielt in dieser ersten Visualisierung liegt einfach daran, dass es ein Parkhaus sein wird. Obwohl das ganze Areal auch eine unterirdische Garage bekommen soll, musste angesichts hunderten von Arbeitsplätzen und 400 geplanten WE wohl noch mehr Parkraum geschaffen werden, was jetzt die etwas unglückliche Situation schafft, dass der erste Anblick auf das Projekt, wenn man vom Hansator her unter der Eisenbahnbrücke hindurchfährt, eben ein Parkhaus sein wird.

Städtebaulich war der Kopenhagener Entwurf wohl u.a. wegen der besten Lösung des Autoproblems und der halböffentlichen/-offenen Nutzung der Erdgeschosszonen am Europahafen sehr früh Favorit, musste aber gestalterisch noch einmal nachsitzen: Der erste Entwurf soll dem Vernehmen nach deutlich klassischer dahergekommen sein und u.a. auf dieses grandiose Speichergebäude der Rolandmühle:



im Art-Déco-Stil mit klaren Anleihen an die frühe amerikanische Wolkenkratzerarchitektur Bezug genommen haben. Das war der Gestaltungskommission dann aber wohl leider nicht modern genug, so dass die Kopenhagener dann entsprechend nachgebessert haben, wie ich persönlich fürchte, in die falsche Richtung, auch wenn man im Erdgeschoss eine Bezugnahme auf die Stahlbetonskelettstruktur des Schuppens 1 zu erkennen meint. Anstatt der 20er scheinen nun also die 60er Hauptanknüpfungspunkt zu werden.

Die Idee mit den Sheddächern finde ich auch ganz ok. Diese stilisierten Giebel des links liegenden Wohngebäudes hingegen erinnern mich irgendwie an zahlreiche 60er-Jahre-Gebäude, bei denen der Architekt dann nochmal im Sinne der Stadtbildverträglichkeit von seinem geplanten Flachdach Abstand nahm um des lieben Friedens willen (bestes Beispiel: Bremer Bürgerschaft). Je höher ein Haus ist, desto lächerlicher wirkt imho der Versuch, dem Haus ein "echtes" Dach anzuflicken. Ab 7 oder 8 Stockwerken darfs dann auch einfach mal ein Flachdach sein, meinetwegen abgestuft oder so.

Ist aber wie gesagt nur mein erster Eindruck und nur eine Meinung, vielleicht fehlt mir hier einfach noch die Fantasie und das ganze begeistert mich dann in der Realität oder in hoffentlich weiteren veröffentlichten Visualisierungen auch noch richtig.

@Foggia: Westphal Architekten haben ja auf ihrer Seite wahnsinnig viel tlw. cooles Zeug, allerdings hört man von Realisierungen dann bisweilen wenig. Gibt auch so ein Wohnheim am Hohentor und das Bürogebäude Abbentor/Ecke Wall, die Du schonmal gezeigt hast und von denen man nichts hört. Das Utbremer Tor sieht -soweit erkennbar- auch ganz gut aus, nur fragt man sich natürlich, wo genau das stehen soll und wie realistisch eine Realisierung ist.
 

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Discussion Starter · #13 ·
Danke, dass du mir auf die Sprünge geholfen hast, Heinzer. Das mit dem Parkhaus hätte mir natürlich selbst auffallen müssen.

Das Thema Mobilität in der Überseestadt ist auch so eine Sache. Ich denke, davon werden wir auch noch einiges zu hören bekommen - spätestens, wenn im nordwestlichen, innenstadtfernen Teil der Überseestadt die nächsten größeren Projekte abgeschlossen sind oder angekündigt werden. Denn bereits jetzt gestaltet sich das Ein- und Ausfahren in die bzw. aus der Überseestadt schwierig wegen der wenigen Zufahrtsstraßen. Gegen eine weitere Zufahrt in Höhe des Waller Wieds gibt es große Anwohnerproteste. Immerhin an Parkmöglichkeiten wurde früh gedacht - es gibt bereits drei Parkhäuser und einen Brepark-Parkplatz in der Überseestadt.

Was dieses Projekt betrifft, hat Bremen Glück, insofern, als dass es, was den ÖPNV betrifft, nicht unmittelbar in Zugzwang gerät; hier liegt eine Straßenbahnhaltestelle direkt vor der Tür. Aber schon vom anderen großen Vorhaben in der Überseestadt, dem Europaquartier, wird sich wohl nur ein Bruchteil der Leute zur 1000m entfernten Straßenbahn aufmachen. Dort fährt wie überall im großen innenstadtfernen Teil der Überseestadt noch immer nur die Buslinie 20 alle halbe Stunde. In Zukunft müssen sowohl neue Zufahrtswege als auch ein deutlich besseres ÖPNV-Angebot für die Überseestadt zur Verfügung stehen, zumal im innenstadtfernen Teil immer mehr Leben einkehrt. Langfristig wäre meiner Meinung nach eine Straßenbahnstrecke bis zum Waller Sand sinnvoll, wenn ich mir den Boom in der Überseestadt so anschaue - aber die steht nur irgendwo ganz weit hinten auf der Könnte-man-mal-machen-wenn-noch-Geld-übrig-ist-Liste.
Auch ein Regio-S-Bahn-Haltepunkt im Weserquartier sollte m.E. langsam mal geplant werden, bevor es zu spät ist.

Nett finde ich, dass für dieses Projekt eine Car-Sharing-Station, eine E-Tankstelle und ein Fahrradverleih mitsamt Fahrradwerkstatt vorgesehen sind. Fahrradtechnisch geht in Bremen echt was - und Hauptstadt des Car-Sharings sind wir hier sowieso.
 

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Dem kann ich mich nur anschließen. Letztlich wird die Überseestadt Opfer ihres eigenen Erfolgs, bei der Verkehrsleitplanung Anfang der 0er Jahre konnte sich wohl noch niemand vorstellen, wie es hier mal losgehen würde. Für den MIV am wichtigsten ist in der Tat eine weitere Verbindung zur Nordstraße.

Beim ÖPNV wäre der S-Bahnhaltepunkt am Weserquartier verdammt praktisch und sinnvoll, um diese blöde Hauptbahnhofabhängigkeit für S-Bahnpendler mal loszuwerden. Gerade für Einpendler aus OL/DEL ist es ja ein Hohn, am Arbeitsplatz (auch einem in der Innenstadt) quasi direkt vorbeizufahren und dann vom Hbf sogar mit dem Bus (!) wieder zurückfahren zu müssen. Der Bahnhof Neustadt ist irgendwie die entscheidenden ca. 400-500 m zu weit weg, um eine interessante Alternative zu sein, v.a für Leute, die dann nochmal umsteigen müssten in die Straßenbahn. Die Realisierung hängt an der Eisenbahnbrücke, wenn die ersetzt wird, wird auch der Bahnhof gebaut... allerdings ist dieser Ersatz noch nicht notwendig, so dass das Projekt leider auch im Verkehrsentwicklungsplan unter "irgendwann mal" firmiert.

Auch der andere Punkt, die Verlängerung der Linie 3 Richtung Hafenkante, ist wichtig und zumindest auch durch Trassenfreihaltung jederzeit möglich. Im Moment ist es aber wohl so, dass das Projekt sich ohne eine (teure) Brücke über den Holzhafen Richtung Waterfront kaum lohnen würde, Crux bleibt anscheinend die zu geringe Auslastung der Bahn auf den letzten Stationen Richtung Hafenkante, was mich in der letzten Ausbaustufe des Hafenkantegebiets allerdings etwas wundert, denn dort könnten dann durchaus 5-8000 Menschen wohnen und zusätzlich noch reichlich Büroarbeitsplätze entstanden sein. Hamburg hat es ja beim ungleich teureren Bau der U-Bahn in die Hafencity vorgemacht, da in Vorleistung zu gehen, der Rest kommt dann schon im Verlauf und würde die Entwicklung sogar noch einmal beflügeln.

Als Alternative käme a.e. noch eine Verlängerung der Schleife der Linie 3 durch die Überseestadt in Frage, in dem man diese über die Konsul-Smidt-Straße bis zum Europaquartier/Ecke Überseetor führt und dann zwischen Hafenpassage und Marcuskaje wieder Richtung alten Streckenverlauf der Nordstraße anschließt. So hätte man zumindest den Entwicklungsbereich Europahafen (ggf. inkl. Südseite, wenn die Fußgängerbrücke über den Europahafen gebaut wird) gut angebunden. Nachteil an dieser Variante ist, dass man die hintere Überseestadt inkl. Hafenkante wieder nicht richtig erschließen würde und dass man anders als bei der ersten Erweiterung 2006 den alten Streckenteil weiter irgendwie bedienen müsste, da die 2 in diesem Bereich nicht mehr fährt. Daraus ergäbe sich aber umgekehrt vielleicht doch die Chance einer eigenständigen Überseestadtlinie, die Bahnhof, Überseestadt und die Innenstadt in einer Art Ringverkehr verbinden würde. Die 3 (für die ja an ihrem anderen Ende auch einiges an Veränderungen ansteht) könnte dann auf die alte Trasse zurückgehen.
 

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Dem kann ich mich nur anschließen. Letztlich wird die Überseestadt Opfer ihres eigenen Erfolgs, bei der Verkehrsleitplanung Anfang der 0er Jahre konnte sich wohl noch niemand vorstellen, wie es hier mal losgehen würde. Für den MIV am wichtigsten ist in der Tat eine weitere Verbindung zur Nordstraße.

Beim ÖPNV wäre der S-Bahnhaltepunkt am Weserquartier verdammt praktisch und sinnvoll, um diese blöde Hauptbahnhofabhängigkeit für S-Bahnpendler mal loszuwerden. Gerade für Einpendler aus OL/DEL ist es ja ein Hohn, am Arbeitsplatz (auch einem in der Innenstadt) quasi direkt vorbeizufahren und dann vom Hbf sogar mit dem Bus (!) wieder zurückfahren zu müssen. Der Bahnhof Neustadt ist irgendwie die entscheidenden ca. 400-500 m zu weit weg, um eine interessante Alternative zu sein, v.a für Leute, die dann nochmal umsteigen müssten in die Straßenbahn. Die Realisierung hängt an der Eisenbahnbrücke, wenn die ersetzt wird, wird auch der Bahnhof gebaut... allerdings ist dieser Ersatz noch nicht notwendig, so dass das Projekt leider auch im Verkehrsentwicklungsplan unter "irgendwann mal" firmiert.

Auch der andere Punkt, die Verlängerung der Linie 3 Richtung Hafenkante, ist wichtig und zumindest auch durch Trassenfreihaltung jederzeit möglich. Im Moment ist es aber wohl so, dass das Projekt sich ohne eine (teure) Brücke über den Holzhafen Richtung Waterfront kaum lohnen würde, Crux bleibt anscheinend die zu geringe Auslastung der Bahn auf den letzten Stationen Richtung Hafenkante, was mich in der letzten Ausbaustufe des Hafenkantegebiets allerdings etwas wundert, denn dort könnten dann durchaus 5-8000 Menschen wohnen und zusätzlich noch reichlich Büroarbeitsplätze entstanden sein. Hamburg hat es ja beim ungleich teureren Bau der U-Bahn in die Hafencity vorgemacht, da in Vorleistung zu gehen, der Rest kommt dann schon im Verlauf und würde die Entwicklung sogar noch einmal beflügeln.

Als Alternative käme a.e. noch eine Verlängerung der Schleife der Linie 3 durch die Überseestadt in Frage, in dem man diese über die Konsul-Smidt-Straße bis zum Europaquartier/Ecke Überseetor führt und dann zwischen Hafenpassage und Marcuskaje wieder Richtung alten Streckenverlauf der Nordstraße anschließt. So hätte man zumindest den Entwicklungsbereich Europahafen (ggf. inkl. Südseite, wenn die Fußgängerbrücke über den Europahafen gebaut wird) gut angebunden. Nachteil an dieser Variante ist, dass man die hintere Überseestadt inkl. Hafenkante wieder nicht richtig erschließen würde und dass man anders als bei der ersten Erweiterung 2006 den alten Streckenteil weiter irgendwie bedienen müsste, da die 2 in diesem Bereich nicht mehr fährt. Daraus ergäbe sich aber umgekehrt vielleicht doch die Chance einer eigenständigen Überseestadtlinie, die Bahnhof, Überseestadt und die Innenstadt in einer Art Ringverkehr verbinden würde. Die 3 (für die ja an ihrem anderen Ende auch einiges an Veränderungen ansteht) könnte dann auf die alte Trasse zurückgehen.
Ich hab mich schon immer gefragt, warum man nicht einfach eine S-Bahn über die Hafenbahngleise fahren lässt, welche ja quasi quer durch einen großen Teil der Überseestadt führen und man so zumindest relativ kostengünstig und schnell einen ÖPNV-Anschluss für den Bereich des Überseetors einrichten könnte.
 

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Discussion Starter · #16 ·
Das ist auch mal eine gute Idee! Ich hätte da auch noch eine, die sich schnell und günstig umsetzen lassen sollte: eine neue Straßenbahnlinie (sagen wir mal Linie 11), die alleine zur Anbindung der Überseestadt dient und die sie mit dem HBF und dem Bahnhof Walle verbindet - alles auf bereits bestehenden Straßenbahngleisen! Ihr Verlauf wäre:

Waller Friedhof - Bf Walle - Haferkamp - Lloydstraße - Hansator - Überseestadt/Europahafen - Doventor - Daniel-von-Büren-Straße - Hauptbahnhof - Messe-Zentrum

Nun müsste nur noch eine auf diese Straßenbahnlinie perfekt abgestimmte Ringbuslinie durch den noch nicht durch die Straßenbahn angebundenen Teil der Überseestadt verkehren und schon wäre es das. Eine Umsteigeanlage auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Konsul-Smidt-Straße oder der Haltestelle Europahafen wäre dazu sicher noch eine gute Idee. Dafür sollte sich recht einfach ein Platz finden lassen.

Zugegebenermaßen ist die Streckenführung der Linie 11 nicht ganz glücklich durch Utbremen, sie fährt ja quasi einen Umweg. Aber ich hoffe, sie könnte die von dir, Heinzer, beschriebene Hauptbahnhofabhängigkeit etwas reduzieren, da sie die Überseestadt wenigstens mit dem Waller Bahnhof verbinden würde. Pendler aus OL und DEL müssten nach wie vor an ihrem Arbeitsplatz vorbeifahren, könnten größtenteils aber nun immerhin mit der Straßenbahn und nicht mit dem Bus wieder zurückfahren. Den größten Vorteil bietet mein Konzept für Pendler aus dem Norden. Diese müssten nun gar nicht mehr "vorbeifahren", sondern könnten direkt ab Bahnhof Walle mit der Straßenbahn in die Überseestadt.

Die Straßenbahnstrecken bestehen ja alle, einzig an der Haltestelle Hansator gibt es für die Linie 11 noch keinen Bahnsteig und fraglich wäre auch, ob und wo sie im Bereich Doventor hält. Damit es in Walle und Utbremen nicht zu einer Überlastung des Netzes kommt, könnte man vielleicht ein paar Fahrten der 10 an die 11 abgeben und dann die 11 nach Sebaldsbrück weiterführen statt zum Messe-Zentrum, oder oder oder... Da ließen sich aber sicher Lösungen finden.

Gibt es einen Denkfehler oder habe ich maßgebliche Nachteile übersehen?

Ich freue mich auf eure Meinungen zu meiner Idee, wobei ich langsam nicht mehr so recht weiß, ob hier der richtige Strang für dieses Thema ist.
 

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Die Fensteranordnung sollte aber regelmäßig sein, diese "Schüttelfenster" sind sowas von 2005. Und sehen einfach blöd aus, nehmen dem Bau die Eleganz und das Höhenstreben.
Jo, diese Fensteranordnung ist ein frequentiert geworfener Rettungsanker, wenn dir für deine Fassade nichts besseres einfällt, oder du nichts besseres machen darfst (Money talks). Aber von der Art der Visus glaube ich nicht, dass wir hier schon finals haben. dafür ist die Fassadengestaltung zu schwammig dargestellt.
 

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Man kann nur hoffen, dass Du recht behältst, Ji-Ja-Jot. War ja auch mein Eindruck, dass da noch einiges an Detailtiefe fehlt und bzgl. der Fassadengestaltung das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Immerhin, Baukörper und Fassadenmaterial sind schonmal gelungen.... hoffe, dass die Gebäude dann noch einen "classic touch" kriegen bei der Fassadengestaltung.

@Bremennorder: Eröffne doch einen Verkehrsstrang für die Überseestadt, dann können wir nach Herzenslust planen.... macht mir auch Spaß, sowas. Die Idee mit der "11" wäre sicherlich v.a. deshalb gut, weil sie sofort zu realisieren wäre.... die BSAG ist aber traditionell sehr kritisch mit der Einführung neuer Linien, die auf alten Strecken verkehren. Ist eben eher ein auf zentrales Umsteigen als auf "durchfahren" konzipiertes System.
 

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Sehr spannendes Projekt, die Brachfläche die dort bisher war hat mich beim Vorbeifahren jedesmal wieder genervt. Man kann wirklich froh sein, dass das Bremium, ein einfallsloser 5-stöckiger 0815 Bau damals nicht realisiert wurde. Das Ding hätte so auch auf der Wiese an der A1 stehen können.

Die Immobilenzeitung hat das schon bekannte Bild des Ensembles so untertitelt:
"In der Mitte das 18-geschossige Bürogebäude, flankiert von zwei Wohngebäuden mit bis zu elf und 13 Geschossen"

Bin sehr gespannt auf neue Fotos und Planungsdetails, da kann es mir nicht schnell genug gehen. Bei Cobe Architekten habe ich leider nichts gefunden, aber allgemein gefallen mir die Arbeiten sehr, z.B. Urbane Mitte am Gleisdreieck in Berlin: http://www.cobe.de/project/urbane-mitte-am-gleisdreieck

Da Zech ja 2020 schon in die ersten Gebäude einziehen will muss ja bald Näheres bekannt werden.
 
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