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Das war natürlich zu erwarten. Vielleicht können wir uns dann organisieren als Befürworter für den Bau? ;)
Qualitativ finde ich dieses Hochhaus mit das Beste was momentan in Planung ist, darf also von mir gerne auch an anderer Stelle gebaut werden. Würde aber meiner Meinung nach gut an der geplanten Stelle passen.
 

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Man darf diese Menschen auch nicht überfordern - wir sollten Ihnen entgegenkommen und behutsam einen Kompromiss unterbreiten: Damit eine Art Treppengiebel entsteht, drei jeweils gestaffelte Stockwerke aufstocken (würde dem ansonsten netten Kasten ohnehin gut tun ;-)

Hat jemand mal ein "Rendering" versucht, wo der Standort dieses Gebäudes zusammen mit den anderen Häusern der Bahnhofsvorstadt zu sehen ist? Diese Ecke ist ja schließlich z.Z. noch die dichteste in Sachen hochbauten - und sieht auch auf Bilder oft nicht schlecht aus:
https://medien.bremen.de/media/1900/511/bremen-von-oben.jpg
 

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Discussion Starter · #24 ·
So gaaaaaaanz weit hergeholt ist die Perspektive auf dem Flyer aber nicht, wenn man sich das mal bei Google Earth anschaut:

Man muss quasi nur den ganzen Bestand zwischen Salvador-Allende-Str. und Heinrichstr. abreißen samt Bäumen und dann könnte es hinkommen. :nuts:
Die beiden Bilder von Evoreal sind da doch besser zum Veranschaulichen:


Aus der Kohlhökerstr. sieht man das Wohnhochhaus nur, wenn man an der Stelle des ersten Renderings steht. Davor und danach wird das Haus verdeckt sein, das kann man drehen und wenden wie mal will.
Das BLG Haus dahinter hat auch 8 Stockwerke und ist wesentlich hässlicher, da können die dankbar sein, dass das noch mehr verdeckt wird.
 

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Ich kann nur hoffen, dass diese Typen das nicht noch kippen. Es wirkt aber von der Machart ehrlich gesagt nicht unbedingt "bedrohlich", technisch sieht das ja aus wie ein Flugblatt aus den 1970er Jahren.... hat fast schon wieder etwas.
 

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Pläne gehen Anwohner zu hoch

Weser Kurier said:
In einer Resolution lehnen die Anwohner „die geplante Hochhausbebauung an der Kohlhökerstraße mit großer Entschiedenheit ab. Nach dem Sturz der Mozart-Trasse sehen wir das als einen erneuten Angriff auf die hoch verdichtet gewachsene Struktur unseres Viertels. Wir wollen nicht, dass die Struktur der typisch bremischen Bauweise durch eine überdimensionierte Architektur schrittweise ersetzt wird.“
Frei nach dem Motto: "Es soll hier gefälligst alles so bleiben, wie es ist!" Natürlich vor allem dann, wenn es in unmittelbarer Nähe geplant ist. Ich wohne selber im Ostertor und habe dafür großes Unverständnis. Da bietet sich die Chance, einen hässlichen, leerstehenden Klotz inklusive 70-er Charme abzureißen und das Gelände anspruchsvoll zu entwickeln, und die Leute gehen auf die Barrikaden.
 

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Manchen Leuten ist einfach nicht mehr zu helfen. :eek:hno: Das Bauprojekt ist nun wirklich nicht der Untergang des Viertels und kann es auch garnicht sein! Der Weser Kurier befördert wie immer aber derartige Mücken zu Elefanten. :bash::nuts:
 

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Manchen Leuten ist einfach nicht mehr zu helfen. :eek:hno: Das Bauprojekt ist nun wirklich nicht der Untergang des Viertels und kann es auch garnicht sein! Der Weser Kurier befördert wie immer aber derartige Mücken zu Elefanten. :bash::nuts:
Das stimmt, echt ärgerlich ab und zu. Ich war gerade aber sehr positiv überrascht, als ich mir die Kommentare auf Facebook unter dem Beitrag durchgelesen habe. Es scheint tatsächlich so, als stehen die meisten dem Projekt wohlwollend gegenüber.
 

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Eigentlich wird die Situation für das Stadtbild viel besser. Der Blockrand wird an der Kohlhökerstraße und an der Salvador-Allende-Straße im Maßstab der Bremer Häuser geschlossen. Das Hochhaus sitzt im Inneren des Blocks und ist nur aus der Fernsicht zu erkennen. Selbst für die direkten Anwohner entsteht ein deutlich größerer Abstand zum Neubau im Vergleich zum Bestandsbau. Inwiefern das nicht zu ertragen ist, kann ich nicht nachvollziehen.
Die Lebensqualität wird doch nicht eingeschränkt, wenn irgendwo weit weg ein Gebäude zu sehen ist.
Zum Teil geht es hier sicher um die egoistische Sorge, dass sich die Parkplatzsituation weiter verschärft. Oder man ist einfach hobbymäßig „dagegen“.

Eine Homepage haben die Hochhausgegner jetzt übrigens auch:

https://www.keinhochhaus.org/impressum
 

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Discussion Starter · #30 ·
Eine Homepage haben die Hochhausgegner jetzt übrigens auch:
https://www.keinhochhaus.org/impressum
:cripes: Aua meine Augen, da gehört ne Warnung hin vorm Besuch der Homepage!
Verantwortlich für den Auftritt übrigens eine Frau aus der Gertrudenstraße, die dürfte das "Hochhaus" kaum aus dem Dachfenster raus sehen. Und mittendrin auch der Vertreter der grauen Panth ähhhh Freien Wähler, Olaf Dinné, 83 Jahre jung und immer noch bereit dagegen zu sein. Wogegen ist egal, Hauptsache der Tag wird nicht langweilig und die alten 68er Gefühle keimen wieder auf. Schön eingeschworen die Versammlung und gleich mal mit dem Bau der Mozarttrasse und dem damaligen erfolgreichen Widerstand verglichen, absurder geht es kaum.
Von der Homepage auch:
Weiterer Lockvogel sind dabei versprochene 25 % Sozialwohnungen, wobei derzeit noch unklar ist, wie viele Wohneinheiten es geben wird, und worauf sich die 25 % beziehen werden, auf die bewohnbaren Quadratmeter, oder auf die Anzahl der Wohneinheiten.
- aus dem WK Artikel, den sie selber verlinkt haben: Der Hamburger Projektentwickler Evoreal will auf dem Gelände der ehemaligen Niederlassung der Deutschen Bundesbank in der Kohlhökerstraße etwa 170 Wohnungen errichten.
- nach kurzer Google Suche zur Sozialwohnungsquote: Höhe der Sozialwohnungsquote : 25 % der Wohnungen auf den betroffenen Flächen
● davon 20 % für Haushalte, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind
● Es wird jeweils abgerundet.

Zum Glück geht professionell anders, hoffe das wird nicht auch noch als Wählerstimmenfang enden und man knickt ein.
 

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Hab mir den Thread nochmal durchgelesen und muß schon sagen, daß da in diversen Beiträgen einiges an Polemik und Kleinrednerei dabei ist, die manch platten Äußerungen der Gegner nicht nachsteht.


Angesichts der jetzigen Bebauung und anderer höherer Einzelgebäude vom Staatsarchiv bis zum Breitenweg ist die Kohlhökerstraße durchaus ein Platz, um etwas mehr in die Höhe zu gehen. Das ehemalige Bankengebäude hat sich überlebt und ist ja auch schon kein Zwerg, aber der Neubau ist gestalterisch nun ebenso wahrlich kein wirklicher Schönling. Die Höhe finde ich auch etwas übertrieben, 1-2 Etagen weniger würde ich befürworten. Die Ecke ist allerdings nicht z.B. der Ziegenmarkt, wo die unsägliche Wirth-Gedankenspielerei zeigt, was da gerade absolut nicht hingehört und den Charakter eines Viertels tatsächlich zerstören würde. Die Gefahr sehe ich bei der Kohlhökerstr. letztlich nicht.
 

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Discussion Starter · #32 · (Edited)
Hab mir den Thread nochmal durchgelesen und muß schon sagen, daß da in diversen Beiträgen einiges an Polemik und Kleinrednerei dabei ist, die manch platten Äußerungen der Gegner nicht nachsteht.
Sicherlich ist das so. Wenn jemand sachlich fachlich argumentiert versuche ich das auch. Wenn allerdings jemand unsachlich, falsch und überspitzt argumentiert (wie die Bebauungsgegner auf ihrer Homepage) verlasse ich auch mal den Pfad (ohne hoffentlich beleidigend zu werden!). Wer austeilt muss auch einstecken können, das gilt für mich wie auch für andere.

P.S.: Ich empfinde das in einem Forum auch nicht als schlimm oder unlesbar, das gehört manchmal einfach dazu wenn man seine Position vertritt. Selbst im Stadtbildforum, wo die User sich siezen und normalerweise ein sehr gepflegter Umgangston herrscht, meiner Meinung nach, passiert dies bei Reizthemen oft das polemisiert wird. Alles gut und möglich solange nicht persönlich beleidigt wird.

Ich hatte anfangs des Threads ja mal die Frage in den Raum gestellt, ob man das Hochhaus bei stadteinwärtiger Fahrt über den Rembertikreisel über das IBIS Hotel sehen würde. Nachdem ich dort nun öfter vorbeifahre kann ich das mit ganz klar "Ja" beantworten, da man selbst den Klotz der Bundesbank schon sieht.
Ob 1-2 Etagen weniger da noch viel helfen würden wage ich zu bezweifeln, die Gegner hätten wohl am liebsten (bzw. neben gar keinem Bau) ein maximal 7-stöckiges Haus.
Überrascht hat mich heute morgen ja der Leserbrief (nachzulesen im Brill Areal Thread) wo die Aussage fällt, das selbst der Investor Bedenken gegen das Hochhaus hatte aber letztlich von der Senatsbaudirektorin Reuther überzeugt wurde. Wo das herkommt würde mich ja interessieren.
 

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Mittlerweile hängen im Ostertor an jeder dritten Haus/Geschäftstür Plakate gegen das Hochhaus. Zugegeben, die Plakate sehen gestalterisch schön aus. Entsprechen aber überhaupt nicht der Wahrheit. Zu sehen sind kleine Häuser, und dahinter ein Hochhaus das bis in den Wolken zu ragen scheint. Diese Art von übertreiben, ja eine Art des Populismus, kommt heutzutage gut an. Ich frage mich tatsächlich, wieviele von denen dieses Plakat in die Hände gedrückt bekommen haben, ohne genau zu wissen wie die Planungen jetzt aussehen. Naja, ich habe mich schon längst damit abgefunden dass dieses Hochhaus nicht kommen wird, damit die Enttäuschung sich nachher in Grenzen hält.
 

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Discussion Starter · #34 ·
Das ist wohl der Zettel den Hardhill angesprochen hat:

Laut buten un binnen könnten die Gegner sogar Erfolg haben.
https://www.butenunbinnen.de/nachri...ochhaus-ostertor-bundesbankgelaende-100&pid=1
"Nach Informationen von buten un binnen hat der Investor gegenüber der Baubehörde inzwischen die Bereitschaft signalisiert, bei dem Hochhaus auf Etagen zu verzichten."

Wohnungen? Brauchen wir nicht!
Studentenbuden? Brauchen wir auch nicht!
Grünflächen (wertlose Äcker) erhalten? Dafür!
Wachsende Stadt Bremen? Moment mal, klappt ja gar nicht, Huch!
 

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Kohlhökerstraße: Höhenvergleich Bremer Hochhäuser - Reduzierung Geschosse Hochpunkt

"Nach Informationen von buten un binnen hat der Investor gegenüber der Baubehörde inzwischen die Bereitschaft signalisiert, bei dem Hochhaus auf Etagen zu verzichten."
Das Projekt hat jetzt auch einen eigenen Internetauftritt.
Siehe: https://www.projekt-kohlhoekerstrasse.com

Die evoreal GmbH zeigt auf diesem Internetauftritt zum einen einen Höhenvergleich mit anderen Bremer Hochhäusern und zum anderen eine Reduzierung der Geschosse beim geplanten Hochpunkt als aktuellen Bearbeitungsstand.
Der wird darin um 2 Vollgeschosse gekürzt dargestellt; sprich nunmehr 12 statt 14 Etagen.
 

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Discussion Starter · #36 ·
:cripes:
Da hat man aber schnell nachgegeben, 2 Etagen und 6m niedriger also.
6 Meter, ehrlich Leute? Und dafür der ganze Stress? Hatte gehofft das wird mal gegen den Widerstand durchgesetzt, so macht man sich doch bei ähnlichen Projekten leicht angreifbar.
"Mozarttrasse verhindert, Wohnwolkenkratzer um 6m gekürzt, das schaffen wir auch!" :eek:hno:
 

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Discussion Starter · #38 · (Edited)
https://www.weser-kurier.de/bremen/...l-kein-hochhaus-im-viertel-_arid,1818456.html
Die Bürgerinitiative lehnt ein Hochhaus kompromisslos ab!
Dann kann es ja der erste Entwurf mit 14 Stockwerken werden, da sie auch keine 9,10 oder 11 gutheissen würden.
Feuer frei! :storm:

/edit: Sowohl die Kommentare im WK als auch die zu diesem oder vorherigen Artikeln auf Facebook sind diesesmal zu 95% gegen die Bürgerinitiative und für das Hochhaus. Sonst ist das bei entsprechenden Projekten meist geteilt. Bin gespannt wie sich das entwickelt.
 

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Für totales Abblocken habe ich nun auch kein Verständnis mehr.

Zusammenfassend mal die Forderungen der Initiative dem Planungsstand gegenübergestellt:

eine dem Umfeld tatsächlich angepaßte Bebauung
1. Ich weigere mich, diesen Bereich wirklich noch "Viertel" zu nennen, es ist der absolute auslaufende Rand mit bereits existierenden mehreren Zweckbauten. Am Dobben muß man sich deutlich mehr Sorgen um die Wahrung des Viertelcharakters machen.
2. Die Bebauung direkt an Salvador-Allende-Str. und Kohlhökerstr. paßt sich als Reihenhäuser und in der Höhe dem Bestand an.
Fazit für mich: Forderung grundsätzlich erfüllt

kein Hochhaus, die Oberkante des Staatsarchivs muß als absolute Obergrenze gelten
1. Der neue Entwurf liegt mit 3,50 m im höchsten Teil nur noch geringfügig über dem jetzigen Bankengebäude, der Rest ist deutlich niedriger
2. Warum das Staatsarchiv als reinster Zweckbau als Höhenmaßstab? Es ist doch nur gut, wenn auch nach oben ein paar Teile anderer Gebäude hervorluken und so die Archivfront relativieren.
Mein Fazit: Forderung weitgehend erfüllt bzw. grundsätzlich fragwürdig

Schaffung von Infrastruktur, die den neuen und alten Anwohnern gerecht wird
1. große Tiefgarage
2. deutlich mehr Grünfläche als Quasierweiterung der Wallanlagen, öffentlich, und auch von der Kohlhökerstr. aus zugänglich
Mein Fazit: keine Mehrbelastung, deutlicher Zugewinn für jetzige Anwohner. Was sonst soll da an Infrastruktur passieren, wir sind hier ja schon voll in der Stadt?

Tatsächliche Transparenz bei Planung und Entwicklung
1. Direkt betroffen sind im Grunde nur wenige Anwohner
2. evoreal hat früh Entgegenkommen bei der Höhe signalisiert
3. jetzige Bebilderung/Darstellung auf der Homepage empfinde ich als detailliert
Mein Fazit: Forderung wurde aufgegriffen

Schlußfazit:
Insgesamt könnte in diesem Fall die Ecke (und die Öffentlichkeit) so mehr gewinnen als durch einfache Reihenhausbebauung für dann nur einige wenige neue Anwohner möglich wäre.
 
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