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Toller Post, Kesselflicker!

Und @matthias23: Du hast das natürlich sehr pauschal gesagt, aber grundsätzlich stimmt das leider.
In Bremen hat sich die Politik das Ziel gesetzt, "wachsende Stadt" zu sein. Das ist man, wenn man jetzt mal ausschließlich die Einwohnerzahl betrachtet, in den letzten Jahren tatsächlich gewesen, aber zunehmend knapper und vor allem wegen des Flüchtlingszuzugs, der ja langsam abebbt. Von 2016 auf 2017 war es zuletzt nur noch ein Wachstum von etwa 2000 Einwohnern. Eines von mehreren Problemen, die dieses nur sehr langsame Vorankommen zur Folge haben, ist auf jeden Fall der Wohnungsbau, der noch deutlich ausbaufähig ist. Viele Großprojekte verzögern sich (z. B. Hulsberg-Viertel, Gartenstadt Werdersee) und das allerwichtigste Projekt mit den meisten Wohneinheiten, die Galopprennbahn, wird womöglich durch einen Volksentscheid komplett gekippt. Die 170 Wohneinheiten an der Kohlhökerstraße werden also dringend gebraucht - wenn man nicht "Dorf mit Straßenbahn" bleiben möchte, wie Bremerinnen und Bremer ihre Stadt gerne und zu Recht beschreiben. Für mich klingt alleine die Bezeichnung schon nach etwas, das es in einer Halbmillionenstadt zu überwinden gilt. Für viele andere ist das aber genau das, wie sie Bremen auch in 20 Jahren noch sehen möchten.

Ich hoffe daher sehr, das Projekt an der Kohlhökerstraße scheitert nicht, aber ich mache es wie Hardhill: Ich verabschiede mich innerlich schon mal und freue mich, wenn es doch noch kommt.

Mit dem aktuellen Planungsstand könnte ich mich übrigens auch noch ganz gut anfreunden, allerdings sollte es aus meiner Sicht nicht noch tiefer werden, wenn dafür die umliegenden Gebäude weiter erhöht werden müssten. Ich hatte hier mal die drittplatzierten Entwürfe im Wettbewerb vorgestellt: LRW und Winking Froh. Der Siegerentwurf konnte sich von den beiden dadurch abheben, dass er die 170 Wohneinheiten so verteilt, dass kein Klötzchen-Feeling aufkommt wie bei den anderen beiden. Stattdessen lässt er eine Wiese übrig, passt die Gebäudehöhen am Rand des Grundstücks in etwa an den Bestand an - und gleicht das durch ein Hochhaus aus, das ich für verhältnismäßig elegant halte, weil es doch ziemlich hell, luftig und schlank ist, und das in der Mitte des Areals platziert ist, in der es von außen nur teilweise sichtbar ist. Das halte ich für eine sehr gute Lösung. Ich fände es deswegen schade, wenn nun alles weiter in Richtung des Mittelwerts der Gebäudehöhen angeglichen würde und dadurch das, was den Entwurf ausmacht, verloren geht. Sonst können dort auch gleich acht sechsgeschossige Kisten hingestellt werden. Stattdessen sollte man einfach mal den Mut zu einer etwas anderen Lösung haben, weil ein Hochhaus dort meiner Meinung nach absolut Sinn ergibt, ob nun 15- oder meinetwegen nur 12-geschossig - aber nein, not in my backyard!
 

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Überraschend fand ich die überwiegend positiven Kommentare unter dem aktuellen WK-Artikel (also pro Bebauung und contra BI), die zudem auch wesentlich mehr "Likes" bekamen als die paar üblichen "Alles doof"-Poster. Relativ fies wurde wiederholt daraufhingewiesen, dass hier wohl großenteils sehr etablierte Immobilienbesitzer in Bestlage Stimmung gegen die Planungen machen... ich denke auch, dass der jetzige Kompromiss in Ordnung gehen sollte. Warum der Neubau niedriger als die Bestandsimmobilie sein sollte, wird man denn hoffentlich auch niemandem mehr erklären können.
 

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Discussion Starter · #43 · (Edited)
Von der Homepage der Bebauungsgegner:
Es geht weiter... auch wenn zwei Stockwerke weniger in Planung sind...
Podiumsdiskussion am 23.04.2019 um 19:00 Uhr im Gemeindesaal der Christengemeinschaft in der Heinrichstraße.
Auf dem Gelände der Landeszentralbank zwischen Kohlhökerstraße und Imre Nagy Weg soll eine neue Wohnanlage gebaut werden. Bestandteil dieser Wohnanlage sollte zunächst ein Hochhaus mit 14 Stockwerken sein. Dieses Hochhaus wäre dann ungefähr so hoch wie das GewobaHochhaus geworden. Inzwischen wurde die Planung angepasst und aus 45 Metern wurden 36,9 Meter. Gleichwohl sieht die Planung eine Verdichtung vor, die das Maß gesunder Wohnbebauung und auch den Rahmen bremischer Urbanität sprengt.
Man kann nur hoffen, dass den Gegnern diese kompromisslose Blockadehaltung krachend auf die Füße fällt und im Endeffekt doch der ursprüngliche Entwurf gebaut wird.
 

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Discussion Starter · #44 · (Edited)
Heute gibt es im Weser Kurier einen Artikel über die schon oben angesprochene Podiumsdiskussion:
https://www.weser-kurier.de/bremen/...investor-stellt-plaene-vor-_arid,1824969.html

Auf dem Podium sitzen neben Moderatorin Sabine Hummerich von der Initiative auch Eberhard Syring vom Bremer Zentrum für Baukultur, der Architekt und Stadtplaner Gottfried Zantke, Chefreporter Jürgen Hinrichs vom WESER-KURIER sowie Frank Petersen, Geschäftsführer der „Evoreal GmbH“.
Während Herr Syring und Herr Zantke gegen das Hochhaus bzw die dichte Bebauung dort sind vertreten Herr Hinrichs und natürlich Herr Petersen die Seite der Befürworter.
Was Neues erfährt man nicht, die Positionen sind ja eigentlich klar.

/edit: Ein Zitat muss ich nochmal bringen:
Der Vergleich des zu Anfang der 1970er-Jahre verhinderten Baus der Mozarttrasse wird auch an diesem Abend gezogen: „Ich will nicht, dass mein mühsam gerettetes Viertel wieder gerettet werden muss“, sagt Ingo Kramer, einer der Sprecher der Bürgerinitiative. „Ich will, dass unser Viertel so bleibt, wie es ist. Da passt kein Hochhaus rein. Über Verdichtung muss man sprechen, doch dort passen keine 170 Wohnungen hin.“
Erinnert mich an den hier: https://www.youtube.com/watch?v=TDEpLi-9WU8 :D
 

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War gerade am Ulrichsplatz und habe da einen "Infostand" gesehen von der BI "kein Hochhaus im Viertel". Wer gerne mal mit denen diskutieren möchte (insofern möglich), hat noch bis heute 18 Uhr oder morgen am Kennedyplatz von 10 bis 14 Uhr die Gelegenheit dazu.
 

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Discussion Starter · #46 ·
Danke für den Hinweis Hardhill, ich helfe dann beim Standabbau morgen um 09.55h. ;)

Von deren Homepage:
"Seit Januar formiert sich die Bürgerinitiative, und seit unserer ersten Infoveranstaltung am 12. Februar haben 747 Unterstützerinnen und Unterstützer durch ihre Unterschrift kund getan, dass sie das Bauvorhaben LZB Kohlhökerstraße in der jetzigen Form ablehnen."

Ob das ähnlich läuft wie bei der Galopprennbahn? Panikmache, Gentrifizierung und Verschattung des ganzen Viertels, inklusive Ängste schüren auf ein zweites Tenever im Viertel? (Denn wo erstmal eins steht folgen ganz schnell viele!!) Ob wirklich ALLE 747 auch die verkleinerte Variante ablehnen?

"Buten und Binnen hat eine Umfrage am Laufen.
Beteiligt Euch zahlreich, jede/r nur einmal, sagt es weiter. Sprecht mit Euren Nachbarn, das Thema Verdichtung der Stadt, Überschreitung von baurechtlichen Vorgaben angesichts knapper Wohnungen, ohne dass daraus bezahlbarer Wohnraum entsteht, geht über das für uns wichtige Projekt hinaus."

Dort war ein Link zur b&b Meinungsmelder Umfrage, die nun leider schon beendet ist. Aber gut zu wissen, dass dort gar kein bezahlbarer Wohnraum entsteht, ich dachte immer 25% Sozialwohnungen, war wohl Fake-News!? :eek:hno:
 

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Dort war ein Link zur b&b Meinungsmelder Umfrage, die nun leider schon beendet ist. Aber gut zu wissen, dass dort gar kein bezahlbarer Wohnraum entsteht, ich dachte immer 25% Sozialwohnungen, war wohl Fake-News!? :eek:hno:
Natürlich werden 25% der Wohnungen geförderter Wohnraum sein. So steht es auch weiterhin auf der Evoreal Homepage.
Aber vielleicht stören sich die Hochhausgegner daran, dass 25% der Wohnungen und nicht 25% der Grundfläche geförderter Wohnraum sein wird. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll...
 

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Discussion Starter · #48 ·
Am Dienstag fand eine Podiumsdiskussion auf Einladung der Bürgerinitiative mit Vertretern der SPD, CDU, Grünen und Linken statt:
https://www.weser-kurier.de/bremen/...s-geplante-viertelhochhaus-_arid,1861343.html

Zusammengefasst sind sich die Vertreter der Politik recht einig, dass dort Wohnraum entstehen muss und teilweise auch in die Höhe gehen sollte. Die Angst der Bürgerinitiative vor einem Effekt der Mietpreissteigerung des ganzen Viertels durch diesen Bau konterte Robert Bücking:
"Niemand bezweifle, dass das teure Wohnungen werden würden, sagt daraufhin Robert Bücking, nimmt jedoch die Überseestadt als Beispiel: „Dort waren das anfangs auch zehn bis zwölf Euro Miete pro Quadratmeter, doch wenn diese Mieter wieder ausziehen, ist das schon ein Euro weniger."

Die BI hätte am liebsten ein Gutachten, einen Wettbewerb zur Umnutzung des jetzigen Gebäudes und ist sauer, dass diesem Punkt nie Beachtung geschenkt wurde.
Der Landesdenkmalpfleger hatte auch noch etwas anzumerken:
"„Wir sind gegen den vorgelegten Entwurf, das Hochhaus muss niedriger werden. Wir können zähneknirschend mit elf Geschossen leben, mehr verträgt dieser Standort nicht. Und wir denken auch, dass Bremen das Ganze nicht vielleicht komplett in Frage stellen sollte.“"#

Schlusswort von der BI:
"Ingo Kramer von der Bürgerinitiative schlägt dann einen Wettbewerb für die Umnutzung des Gebäudes vor. „Wenn man in der Lage ist, aus Bunkern Wohnraum zu machen, dann kann man das auch aus Bankgebäuden.“"
 

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So ein ödes Gedöns! Pardon...
Der Bestandsbau ist nun sicher nicht schön, andererseits waren es die geplanten Neubauten auch nur moderat - vielleicht ist es ok so. Das mit dem Hochhaus ist aber mir immernoch vollkommen unverständlich, wo es doch aus praktisch keiner Perspektive überhaupt sichtbar gewesen wäre - und eben schlicht etliche weitere Wohnungen (mit grandiosem Blick) gebracht hätte.
Dass sich der Denkmalpfleger (Skalecki?) für dieses Areal aufregt, weiß der Geier.
Danke für die Info, Tauri!
 

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Was auch nicht schön ist, ist dass im ganzen Ostertorviertel wirklich penetrant viele "Kein Hochaus im Viertel"-Sticker aufgeklebt wurden. Egal wo man hinguckt. Wenn wir dann über die Verschandelung des Stadtbildes reden..


Der Bestandsbau ist nun sicher nicht schön, andererseits waren es die geplanten Neubauten auch nur moderat - vielleicht ist es ok so.
Bei der Blockrandbebauung gebe ich Dir ja absolut recht, aber das Hochhaus war auf den Renderings meiner Meinung nach recht anspruchsvoll gestaltet. Aber wie kommt man in einen Diskurs, wenn jedes "Hochhaus" (wir reden mittlerweile über 11 Stockwerke, also bitte) mit Beispielen aus Tenever oder Grohner Düne gleichgesetzt wird.
 

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Discussion Starter · #51 ·
Aber wie kommt man in einen Diskurs, wenn jedes "Hochhaus" (wir reden mittlerweile über 11 Stockwerke, also bitte) mit Beispielen aus Tenever oder Grohner Düne gleichgesetzt wird.
Gar nicht, ist scheinbar auch nicht gewünscht. Da wird jedes Gegenargument immer als "Quatsch" abgetan oder ignoriert.
Vor allem das Argument, dass 170 Wohnungen am äußersten Rand des Ostertorviertels für dramatische Mietpreissteigerungen des ganzen Quartiers sorgen sollen ...
Und ich denke zwischen einem Bunkerumbau in ein Wohnhaus und einem gesamten ehemaligen Bundesbankgebäude mit entsprechend dicken Wänden und Böden gibt es auch noch einen Unterschied.
Aber es gibt ja immer nur schwarz oder weiß, in dem Fall alles schwarz.
 

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Discussion Starter · #52 ·
Bundesbankhaus kann nicht umgebaut werden

Aus dem Weser Kurier:
Das Bundesbankgebäude in der Kohlhökerstraße kann nicht umgebaut werden. Das hat ein Gutachten ergeben, das das Ortsamt Mitte in Auftrag gegeben hatte. Demnach ist die Schadstoffbelastung in der Bausubstanz sehr hoch, außerdem wäre mit einem Umbau ein hoher technischer und wirtschaftlicher Aufwand verbunden. Insgesamt würden Umbauarbeiten zu höheren Kosten führen als das Gebäude abzureißen und neu zu bauen.
Nachdem Plan B (oder C) der Bürgerinitiative damit vom Tisch ist kann man gespannt sein, wie es im neuen Jahr nun weitergeht.

Mein Dank an die BI und das Ortsamt Mitte für eine weitere Steuermittelverschwendung für das Gutachten.
 

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Discussion Starter · #53 ·
11-stöckiges "Hochhaus" kann gebaut werden

https://www.weser-kurier.de/bremen/...s-am-bremer-ostertor-kommt-_arid,1894431.html
Man hat sich nun doch geeinigt, es wird die gekürzte 11-stöckige Version, das Gesamtvolumen bleibt jedoch gleich, da dann bei den niedrigeren Häusern aufgestockt wird. Zudem wird die Sozialbauquote von 25 auf 30% angehoben, damit hatte man dann wohl die Linke auch im Sack.
Ob sich die BI das so vorgestellt hat? :lol:

Interessanter am Ende des Artikel folgende Passage, die gleich mehrere meiner kürzlich gestellten Fragen beantwortet:
Die Senatsbaudirektorin hat für Bremen einen Hochhausleitfaden in Auftrag gegeben, der im Entwurf vorliegt. Darin wird über verschiedene Standorte nachgedacht. Reuthers Ressort will sich den Entwurf aber nicht zu eigen machen. „Wir orientieren uns nicht an Leitfäden, sondern werden stattdessen jedes Bauvorhaben individuell prüfen“, heißt es aus der Behörde.
Wozu dann noch der Leitfaden? :eek:hno:
 

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Danke für die Info, Tauri. Das hat die BI ja wirklich doll gemacht - aus einem (ohnehin auch von Straßenseite her kaum sichtbaren) Stumpen wird ein Moppel, entlang der Straßen und Sichtachsen der Bebauung entsteht dafür ein höherer Sicht- und Lichtblock. Echt dufte... mal sehen, ob es neue Renderings dazu geben wird.
(ich fänd´ zum Glauben, wenn die Zusatzfläche durch Ecktürme, Giebel und Schrägdächer erschlossen würde ;-)
 

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Auch auf Buten und Binnen:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/protest-gegen-hochhaus-viertel-100.html

Herr Bücking ist natürlich ein relativ "prominenter" Fürsprecher der BI. Absolut übel finde ich, dass diese Leute erstaunlich einäugig schauen (vom Fehlen einer halbwegs differenzierten Argumentation, Tauri erwähnte es, mal ganz abgesehen): Bücking bekomme Schmerzen, je näher er dem Hochhaus (fiktiv, natürlich) komme. Dass aber hier rechtwinklige Kisten in Blockrand praktisch ohne begrünten Umlauf und mit den üblichen Rastergitter-Balkonen davor kredenzt werden sollen, schafft mir persönlich weitaus größeren Schmerz.
Und so dreht sich die Debatte selten mal um Gestaltung und Stadtraum, sondern allenfalls um Höhe. Die wiederum nur um die Chimäre jedes Meters über einer imaginierten Traufhöhe.
(anders: die Höhe der Gebäude ist nicht notwendiger Weise das, was m.E. an der Idee einer lebenswerten Stadt und eines Aufenthalts-freundlichen Stadtraumes am dringendsten zu überarbeiten wären. Ihr wisst, ich würde oft mehr Höhe geben. Aber eben auch die Verteilung [Rahmenplan? Oh ja, entscheiden wir aber individuell] über die Stadt, die Ausrichtung der Gebäude und, vor allem, ihre Proportion -auch hier ind er Kohlhökerstr.- wären doch wesentlichere Punkte, an denen massiv verbessert werden könnte)
 

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Vollste Zustimmung, Uli. Ich schrieb es schon oft seit Veröffentlichung der Pläne. Das Hochhaus ist das geringste Problem. Man wird es von der Straße kaum sehen, nur von hinten/Imre-Nagy-Weg. Dabei hat die BI in ihrem Hochhauswahn anscheinend vollkommen übersehen, dass die Gestaltung des Neubaus zur Kohlhökerstraße, immerhin eine der schönsten Straßen Bremens in ihrem Ostteil an Banalität und Ödnis kaum zu überbieten ist. Selbst für die Überseestadt wäre das alles andere als ein ambitionierter Entwurf, aber an diesem Ort ist es einfach nur ärmlich.
 

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Discussion Starter · #58 ·
aus einem (ohnehin auch von Straßenseite her kaum sichtbaren) Stumpen wird ein Moppel, entlang der Straßen und Sichtachsen der Bebauung entsteht dafür ein höherer Sicht- und Lichtblock. Echt dufte... mal sehen, ob es neue Renderings dazu geben wird.
Gibt es zumindest fast passend auf der Evoreal Homepage, dort wurde das HH auf 12 Stockwerke gekürzt und die umstehenden Gebäude aufgestockt. Ob es durch die weitere Kürzung nun rundum auf 7 Etagen plus 11 im "Hochhaus" kommt wird man abwarten müssen.

Ich hab die beiden Renderings mal nebeneinander gestellt:



Kann jeder selber entscheiden was stimmiger und wohnlicher wirkt.
Als Mitglied der BI kann man sich sowas eigentlich nicht gewünscht haben und den jetzigen Kompromiss befürworten, das kann mir keiner erzählen.
 

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:picard:

Das wird natürlich eine chaotische Veranstaltung heute Abend. Ich habe kurz überlegt, mir das mal anzutun, aber ich glaube, ich habe dafür keinen Nerv und verliere dann ein Stück weit mein Vertrauen in die Menschheit. Dann gucke ich mir sogar lieber Werder an.
In diesem Fall tun mir die Politikerinnen und Politiker und Investor mal Leid, weil das Publikum in diesem Fall eher kein repräsentativer Querschnitt sein wird. Diese Arroganz, womit man meint alles verhindern zu können; in diesem Fall mehrere hundert Leute die Chance auf eine Wohnung in einer beliebten Lage zu nehmen. Währenddessen steht man im Regen vor dem endlos traurigen Bundesbank-Gebäude, eine architektonische und stadtplanerische Fehlplanung der seinesgleichen sucht.
 
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