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Discussion Starter #1
Ein weiteres der Bremer Prestigeprojekte aus der Sonderzulagenzeit 1995-2004, das Einkaufszentrum Haven Höövt von 2003 (!) ist endgültig gescheitert und an einen Investor verkauft worden, der das gesamte, sehr schön am Hafen und an der Weser gelegene Gelände neu entwickeln will und u.a. Wohnraum für 600 Menschen schaffen will. Große Teile des Komplexes sollen nach nur 15 Jahren wieder abgerissen werden, nur der Teil Richtung Bahnhof soll als Einkaufszentrum weitergenutzt werden. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für einen Architektenwettbewerb, der bis zum Sommer abgeschlossen sein soll:

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-haven-hoeoevt-ade-quartier-fuer-600-menschen-geplant-_arid,1698634.html#comments

Insgesamt sicher eine gute Nachricht für den leider immer etwas aus dem Blickfeld gerückten Stadtteil Bremen-Nord und sein Zentrum Vegesack.
 

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Ein weiteres der Bremer Prestigeprojekte aus der Sonderzulagenzeit 1995-2004, das Einkaufszentrum Haven Höövt von 2003 (!) ist endgültig gescheitert und an einen Investor verkauft worden, der das gesamte, sehr schön am Hafen und an der Weser gelegene Gelände neu entwickeln will und u.a. Wohnraum für 600 Menschen schaffen will. Große Teile des Komplexes sollen nach nur 15 Jahren wieder abgerissen werden, nur der Teil Richtung Bahnhof soll als Einkaufszentrum weitergenutzt werden. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für einen Architektenwettbewerb, der bis zum Sommer abgeschlossen sein soll:

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-haven-hoeoevt-ade-quartier-fuer-600-menschen-geplant-_arid,1698634.html#comments

Insgesamt sicher eine gute Nachricht für den leider immer etwas aus dem Blickfeld gerückten Stadtteil Bremen-Nord und sein Zentrum Vegesack.


Ein großer Teil des Haven Hööfts wird abgerissen. Allerdings wird der Teil Richtung Bahnhof nicht weitergenutzt, sondern der Teil rechts neben dem Schulschiff Deutschland. Der von Heinzer angesprochene Teil wird abgerissen, ebenso die Brücke, die beide Teile verbindet (nicht die Hafenbrücke).


Quelle: Weser-Kurier.de - https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-haven-hoeoevt-ade-quartier-fuer-600-menschen-geplant-_arid,1698634.html
 

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Tja, nun wird das "Haven Höövt" nach etwa fünfzehn Jahren schon wieder abgerissen. Ich kann mich noch bestens daran erinnern, wie ich als kleines Kind stundenlang den Baufahrzeugen beim Bau des Komplexes zugeschaut habe.
Für Vegesack könnte man es natürlich schade finden, dass ein so großes Projekt wie das Haven Höövt scheitern musste, übrigens genau wie die Markthalle auf dem Sedanplatz.

Ich hingegen freue mich für Vegesack riesig, dass es das Haven Höövt ist, das nun in einem trostlosen, heruntergekommenen Zustand dasteht - und nicht etwa die Fußgängerzone (die übrigens echt schön ist, da sollte man als Bremer mal gewesen sein, finde ich). Parallel zum Niedergang des Haven Höövts ist diese nämlich enorm aufgeblüht und an manchen Tagen so belebt wie nie zuvor. Es wäre sicher schade gewesen, wenn das Haven Höövt als großes Einkaufszentrum die Fußgängerzone quasi leergesaugt hätte - vergleichbare Situationen gibt es überall, zum Beispiel direkt im benachbarten Blumenthal - aber glücklicherweise ist es andersherum gekommen.

Ich bin guter Dinge, dass die neugeplante (Wohn-)Bebauung dem Quartier wieder etwas Leben einhauchen wird.
 

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Haven Höövt 2.0 - Wohnen Am Alten Speicher: Architekturwettbewerb - Siegerentwürfe

Der Wettbewerb rund um das Einkaufszentrum "Haven Höövt" ist entschieden.
Dabei wird ein Flügel des Einkaufszentrums abgerissen und durch ein Gewerbe- und Wohnquartier ersetzt; der andere Flügel wird saniert und umgestaltet.
Den Teilwettbewerb "Haven Höövt 2.0" zur Sanierung und Umgestaltung des Einkaufszentrums hat die archis Architekten + Ingenieure GmbH gewonnen.
Den Teilwettbewerb "Wohnen Am Alten Speicher" zur Schaffung eines neuen Gewerbe- und Wohnquartiers hat die Wirth Architekten BDA Partnerschaftsgesellschaft mbB für sich entschieden.

Projekte: Haven Höövt 2.0 und Wohnen Am Alten Speicher
Straße: Zum Alten Speicher
Architekten: archis Architekten + Ingenieure GmbH (Haven Höövt 2.0) und Wirth Architekten BDA Partnerschaftsgesellschaft mbB (Wohnen Am Alten Speicher)
Eckdaten:
- Haven Höövt 2.0: Sanierung und Umgestaltung des Einkaufszentrums Haven Höövt
- Wohnen Am Alten Speicher: Schaffung eines Quartiers mit geringer Gewerbe- (u.a. (ambulante) Dienstleistung; Gastronomie; Praxen) und überwiegender Wohnnutzung sowie einer eventuellen Polizeidienststelle

Visualisierung:

Haven Höövt 2.0:



Wohnen Am Alten Speicher:



Quellen:
http://www.deal-magazin.com/news/3/74410/Wettbewerb-zum-Haven-Hoeoevt-in-Bremen-entschieden
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/haven-hoeoevt-planungen-100.html
https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-siegerentwurf-fuer-das-haven-hoeoevt-steht-fest-_arid,1745900.html
 

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Sieht doch ganz in Ordnung aus! Mir gefällt besonders die Kleinteiligkeit der Bebauung. Nett auch, dass man versucht, durch die vielen Giebel einen maritimen Altstadt-Flair zu erzeugen. Ich denke, der Entwurf passt ganz gut zu seiner Umgebung und wird der schönen Lage einigermaßen gerecht. So weit ich das erkennen kann, sind die Fassaden selbst dann aber nur standardmäßig und einfallslos. Außerdem fehlt mir ein Hingucker wie ein etwas höheres fünf- bis siebenstöckiges Gebäude. Das Hochhaus im Hintergrund steht dort doch wohl nur zur Zierde, oder? Das kann ich mir kaum vorstellen, dass das tatsächlich geplant wird, geschweige denn umgesetzt wird - wie Vegesacker auf Hochhausplanungen reagieren, wissen wir ja bereits.

Schön auch, dass der bestehende Gebäudeteil noch mal ein "Fecaelift" bekommt, das wusste ich noch gar nicht. Wäre doch eigentlich gar nicht nötig gewesen. Aber einfach mal so eben eine ganzheitliche optische Aufwertung auch des hinteren Gebäudes? Ich würde mal sagen, da habe ich nichts gegen. :)

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Wer das Bild noch mal in gaaaaanz groß haben will, schaut hier vorbei: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/haven-hoeoevt-planungen-100.html
 

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Haven Höövt 2.0: Renderings

Zu diesem Post gibt's weitere Details.

Die Sanierung und Umgestaltung des Einkaufszentrums "Havens Höövt" wird wie folgt aussehen.

Projekte: Haven Höövt 2.0
Straße: Zum Alten Speicher
Architekten: archis Architekten + Ingenieure GmbH
Eckdaten: Sanierung und Umgestaltung des Einkaufszentrums Haven Höövt

Visualisierung:

Außen:



Innen:



Quelle:
http://www.bpg-bremen.de/index.php?page=Aktuell&projectID=93
 

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Das ist von innen ja ganz hübsch. Wie das "Haven Höövt 2.0" jetzt aber von außen aussehen soll, verstehe ich nicht.

Das hier...

...ist derselbe Gebäudeteil wie dieser hier aus dem vorigen Post:

Haven Höövt 2.0:

Gut zu erkennen an der Parkgarageneinfahrt auf der linken Seite.

Es kann ja nur einer von beiden Entwürfen verwirklicht werden. Entweder eine komplette Neugestaltung oder das Anbauen dieses kleinen bräunlichen Eingangsportals. Ich würde natürlich Ersteres begrüßen...
 

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Heute im Weser-Kurier ist zu lesen, dass das Hochhaus, das auf den Renderings zu sehen ist ursprünglich von den Architekten tatsächlich so gedacht ist - aber alleine schon wegen der Bodenbeschaffenheit nicht realisiert werden kann. An der Stelle soll nach wie vor ein Gebäude entstehen, allerdings mit maximal sechs Stockwerken.

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-siegerentwurf-fuer-das-haven-hoeoevt-steht-fest-_arid,1745900.html

Schade, das wäre eine der sehr wenigen Stellen Vegesacks gewesen, die m. E. tatsächlich ein Hochhaus hätte vertragen können. Denn hier gibt es keine Altbauten, die erdrückt werden würden, und der alte Speicher steht eigentlich so selbstsicher da, dem würde das Hochhaus wohl kaum etwas wegnehmen. Dieses gefiele mir übrigens durchaus, sieht ja fast so aus wie das eine der Zechgebäude am Europahafen. Kann man den Vegesacker Entwurf nicht nehmen und in der Überseestadt an anderer Stelle realisieren, gerne auch im Hohentorshafen? :lol:

Ich habe unterdessen übrigens gefunden, was mich an der Bebauung zum Vegesacker Hafen hin stört. Als Erstes missfällt mir am Gebäude in der Bidmitte die Anordnung der Fenster, die mir fast willkürlich erscheint. Das erinnert mich ja fast an den Entwurf für die Hemelinger Straße 45. Außerdem, finde ich, fehlen bei den zum Hafen hin giebelständigen Gebäuden Fenster in den Giebeln. Würden sich da nicht so kleine Bullaugen ganz gut machen?
 

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Neuplanung Haven-Hööft-Gelände

Ich war am Freitag nachmittag zur Ausstellung zur Neuplanung des Haven-Hööft-Geländes im Alten Speicher in Vegesack. Insgesamt wurden 5 Entwürfe eingereicht, und ich muß sagen: der Beste hat tatsächlich gewonnen. Ich bin ja immer skeptisch, wenn eine Jury, bestehend aus Politikern, Investoren und Behördenmitarbeitern "sich einstimmig für einen Entwurf entschieden haben". Hier allerdings hat wirklich der mit Abstand beste Entwurf gewonnen.

Hier der Siegerentwurf:









Die Präsentation habe ich leider nicht mitbekommen, aber in diesem Artikel stellen die Architekten Ihr Projekt vor. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Projekt so kommt, wie vorgestellt, gerne auch mit mehr Stockwerken. Das Hochhaus auf dem Gelände wird wohl den üblichen Vegesacker Kritikern zum Opfer fallen, zumindest deuten die ersten Reaktionen und Antworten der Beteiligten darauf hin. Ich finds an der Stelle gar nicht schlecht.

https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-so-wird-das-neue-quartier-am-vegesacker-hafen-aussehen-_arid,1746600.html
 

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Weiter Entwürfe Haven Hööft

Hier mal die anderen Entwürfe. Teilweise hab ich die Namen mit drauf bekommen, aber ich bin sicher, die Entwürfe werden früher oder später auf den entsprechenden Webseiten auftauchen.


Hilmes Lamprecht


Spengler Wiescholek


... hab ich nicht parat im Moment


Angelis + Partner

Alle Fotos... selbst gemacht. Die Ausstellung läuft noch für einige Tage, der Eintritt ist frei.
 

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Cool, danke für die vielen Fotos und die ausführliche Berichterstattung! Das Hochhaus wird gekürzt werden, aber nicht nur wegen der kritischen Stimmen, sondern scheinbar auch wegen des für ein Hochhaus nicht geeigneten Untergrundes. Meine Meinung zu dem Siegerentwurf ist ja schon vorherigen Posts zu entnehmen, aber ich kann nun noch einmal betonen, dass es mich echt freut, dass dieser Entwurf gewonnen hat. Akzeptabel hätte ich noch den von Hilmes und Lamprecht gefunden - alle anderen gefallen mir kaum. Es MÜSSEN dort an den Museumshafen einfach Giebel hin und eine kleinteilige Bebauung. Kästen sind zwar nicht zwangsweise schlecht, aber passen nicht an diesen historischen Ort in der Mitte eines lebendigen Stadtteils. Sonst kann das Haven-Hööft-Gebäude auch einfach stehen bleiben.
 

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Das Hochhaus wird gekürzt werden, aber nicht nur wegen der kritischen Stimmen, sondern scheinbar auch wegen des für ein Hochhaus nicht geeigneten Untergrundes.
Die Menschheit hat einen 828 Meter hohen Turm in die Wüste gestellt, eine Brücke gebaut, die zwei japanische Inseln 1991 Meter stützenfrei überspannt und einen 57,1 Kilometer langen Tunnel durch die Schweizer Alpen gebohrt. Und dann kommt ein Vegesacker Ortsamtsleiter und sagt, das ein 12-stöckiges Gebäude am Vegesacker Hafen unmöglich ist. Neben der Grohner Düne. :weird:

Ich habs auch gelesen, daß der Untergrund angeblich nicht trägt. Da möchte ich doch bitte mal das Bodengutachten sehen für genau diese Stelle... Der Investor hat zwar hoch und heilig versprochen, "das zu bauen, was als Entwurf gewinnt", aber ich fürchte, die Vegesacker werden das Gebäude schon kleinkriegen, aus welchen Gründen auch immer. Doch auch ohne Hochhaus bleibt das Projekt echt toll, Ich freu mich drauf.
 

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Discussion Starter #14
Auch hier mal wieder vielen Dank für die Doku... in der Tat hat der beste Entwurf gewonnen.... wenn man sich überlegt, dass wir noch vor 3-4 Jahren diese einfallslosen Kisten der anderen Entwürfe wahrscheinlich gefeiert hätten (mangels Alternativen), so zeigt auch dieses Projekt, wie weit wir doch gekommen sind in den letzten Jahren. Für Vegesack wohl das wichtigste Projekt seit Jahrzehnten.... nun müsste nur noch die elende Grohner Düne weg und das Hochhaus dort auch tatsächlich gebaut werden....
 

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Wie wurde das Haven Hööft eigentlich damals nach der Eröffnung in Bremen-Nord aufgenommen? Stimmte die Mischung der Geschäfte von Anfang an nicht, gab es einen Ankermieter, einen großen Lebensmittelmarkt oder war das alles nur klein klein?

Es hätte ja durchaus so eine Art Weserpark für Bremen-Nord werden können, stattdessen is es eher eine Art Walle-Center geworden ohne Erfolg. Ich war nur ein einziges mal im Haven Hööft da es diesen einen Elektronikmarkt damals nur dort gab, Namen vergessen, und wir den Küchenherd dort direkt abholen konnten. (Tootal oder so?)
Das Walle Center habe ich ebenfalls vor etlichen Jahren mal besucht, kam mir leider schmuddelig und total austauschbar von den Läden vor. Glaube aber so unbeliebt ist das Center bei den Anwohnern nicht, vielleicht hat sich dort auch was getan.
 

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Das Haven Hööft war seinerzeit etwas umstritten, aber nicht generell auf Ablehnung gestoßen. Natürlich gab es auch damals schon Quertreiber, die generell alles verhindern wollten, aber sowohl die Bürger als auch die Einzelhändler in Vegesack waren insgesamt eher abwartend bis positiv eingestellt.

Die Planungen begannen Anfang der 90er, damals noch mit erheblichem Wohnungsbauanteil, dazu gab es auch einen Wettbewerb. Im Buch "Für Bremen geplant...", was hier im Forum bereits mehrfach angesprochen wurde, gibt's einen Artikel dazu



Der Wohnungsbau wurde dann irgendwann an den Rand gedrängt (vier Deichgrafen; Seniorenwohnungen mit Blick auf die Lesum und aufs Schulschiff), der Handelsanteil in den Vordergrund gestellt. Das Ergebniss ist nun das, was jetzt dasteht. Es gab dort den sehnlichst erwarteten großen Diskounter (Marktkauf) als Ankermieter, und der war auch von allen gewünscht. Endlich mal ein großer Supermarkt für Vegesack, und der fehlt jetzt auch in Vegesack. Jetzt gibt es dort nur noch den Nett am Sedanplatz, viel zu klein, immer überlaufen (ist ja der einzige), und irgendwie find ich den auch teuer.

Die Mischung stimmte am Anfang, aber dann fing das große austauschen/ausziehen/umziehen an, und irgendwann wurden die Leerstände immer mehr im Hauptteil.
 

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Discussion Starter #18
Das Walle-Center läuft aber auch nicht mehr so gut. Der EDEKA zieht halt, sonst ist das auch ein ziemlich deprimierendes Sammelsurium an Billigketten, wie man sie aus diesen Dingern in Bremen auch kennt. In letzter Zeit durchaus auch Leerstand und ich bin vielleicht nicht der fairste Bewerter, da ich Einkaufszentren generell gruselig finde.

Aber anders als beim Hafen Höövt sind immer Leute da, es ist zumindest gelungen, die lokale Bevölkerung in die paar Cafés und einen Mini-McDonalds zu locken. Trotzdem müssen die auch investieren, ein Vorteil dürften auch die zahlreichen Arztpraxen und anderen Büros in der Front zur Waller Heerstraße sein.

Nachdem das Walle Center den restlichen Einzelhandel nach Eröffnung ziemlich platt gemacht hatte, kommt es jetzt auch zu einer gewissen Renaissance der traditionellen Einzelhandelslagen in der Vegesacker und Bremerhavener Straße. Dort öffnen Cafés und Kneipen, in die man auch gehen würde und die nicht Prösterchen oder Fernet Branca heißen.
 

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Vielleicht war das HavenHööft damals auch zu klein geplant. Ich habe bei Einkaufszentren das Gefühl dass diese erst ab einer bestimmten Größe funktionieren und überleben, too big too fail quasi.
Wobei es natürlich auch die Beispiele Walle Center (wie Heinzer auch schrieb, kein schönes seiner Art) oder die Berliner Freiheit gibt. Es ist wohl immer der Mix aus Größe, Angebot und Mischung der verschiedenen Läden. Wobei die Berliner Freiheit vor dem Bau als EKZ ja schon vorher Bestand hatte und etabliert war.
Wie es um die Aufenthaltsqualität im HavenHööft bestellt war kann ich leider nicht beurteilen, das Einzugsgebiet Grohner Düne hat vielleicht auch seinen Teil dazu beigetragen plus das Online Shopping.
 

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Abriss Haven Höövt

Die Abrissarbeiten für das "Haven Höövt" haben begonnen. Als Erstes kommt die Brücke weg, die die beiden Gebäudeteile verbindet.

Hier das Buten-un-Binnen-Video dazu:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/havenhoeoevt-abriss-bremen-100.html

Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass es jetzt schon losgeht. Im Frühjahr folgt dann auch der Abriss des Einkaufszentrums, auf dessen Grundstück neu gebaut werden soll. Gefühlt war ich gestern noch bei Marktkauf einkaufen, aber den gibt es ja auch schon ewig nicht mehr...

Ich freue mich schon auf die Bebauung, den Entwurf finde ich überwiegend sehr gelungen. Mal sehen, ob dadurch auch die Probleme als sozialer Brennpunkt etwas gemäßigt werden können im Bereich rund um den Vegesacker Hafen und den Bahnhof, der ja künftig stark videoüberwacht werden soll. Wie auch immer, die Grohner Düne bleibt natürlich die Grohner Düne, da müsste dringend mal eine Umgestaltung her, wie sie in Tenever ja auch zum Großteil erfolgreich war.
 
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