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UNIT-er hat neulich die Revitalisierung des Büro- und Geschäftsgebäudes an der Ecke Breitenweg/Bahnhofstraße vorgestellt. Auf der Seite von LPR Architekten, von denen der Entwurf stammt, findet sich dazu nun eine neue Visualisierung (anstelle der alten). Erst noch mal die alte vorweg, um den dirketen Vergleich herzustellen:

Vorher:



Jetzt:

Kurzes Update: Eben gesehen, dass das Haus nun eingerüstet ist, zumindest die Seite zum Breitenweg hin und rechts daneben waren voll, die Seite zur Bahnhofstraße bis zur zweiten Etage eingerüstet. Hier tut sich dann auch endlich mal was.
 

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Ist, meine ich, komplett eingerüstet.

Ich finde, es gewinnt deutlich durch die geteilten Fenster und die hoffentlich auch tatsächlich dezenteren Farben.
 

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Ja. diese eleganteren Gebäude aus den späten 50er Jahren haben durchaus die Chance, zu Klassikern zu werden. Das Problem ist meist nicht so sehr das Gebäude an sich, sondern seine nachträgliche Verhunzung durch unpassende Wärmedämmung, weiße Plastikfenster oder einfach mangelnde Investitionen.

Der zentrale Bereich des Breitenwegs am Bahnhofsplatz (also der ältere Teil) ist gar nicht so schlimm, die Probleme liegen eher Richtung Gewoba-Hochhaus, dieser Teil ist aus meiner Sicht auf beiden Seiten unrettbar und müsste eigentlich abgerissen werden in weiten Teilen, wie natürlich auch die elende Hochstraße. Überall in Deutschland werden diese Dinger abgerissen, in Hannover und Düsseldorf (der "Tausendfüßler"), und in Bremen bleibt die Straße einfach stehen.
 

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Der zentrale Bereich des Breitenwegs am Bahnhofsplatz (also der ältere Teil) ist gar nicht so schlimm, die Probleme liegen eher Richtung Gewoba-Hochhaus, dieser Teil ist aus meiner Sicht auf beiden Seiten unrettbar und müsste eigentlich abgerissen werden in weiten Teilen, wie natürlich auch die elende Hochstraße. Überall in Deutschland werden diese Dinger abgerissen, in Hannover und Düsseldorf (der "Tausendfüßler"), und in Bremen bleibt die Straße einfach stehen.
Spätestens wenn die Hochstraße so marode ist das sie grundlegend saniert werden muss dürfte sich das Elend auch erledigt haben. Ist dann auch einfacher für die beteiligten zu erklären. Sobald auch dieser Bereich von dem elenden Autoverkehr befreit bzw entlastet ist kann sich auch der Bereich um das Gewoba-Hochhaus endlich mal entwickeln und Bremen bekäme eine Schmuddelecke als Überbleibsel der Autogerechten Stadt weniger. Ich höre aber auch schon die üblichen Verdächtigen in der Stadt unken wie wichtig diese Hochstraße doch sei :eek:hno::nuts:.
 

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Osterdeich 31

Zu diesem Post gibt's weitere Details.

Projekt: Buena Vista
Straße: Osterdeich 31
Bauherr: JB Immobilien GmbH
Vermarkter: GERLACH Investments + Properties GmbH
Architekt: gruppeomp Architektengesellschaft mbH BDA
Eckdaten: 15 Eigentumswohnungen in 1 Gebäude zu 6 Etagen (1 davon im Dachgeschoss) plus 5 Tiefgaragenstellplätze

Visualisierung:



Quellen:
Verkauft! Buena Vista! Drei-Zimmer-Wohnung im DG/Neubau von 15 Wohnungen am Osterdeich: Elegante und lichte Architektur in herrlichster Lage an der Weser – Gerlach Investments + Properties GmbH
Weserblick-Apartments: Mehrfamilienhaus in Bremen auf Engel & Völkers Capital
 

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^^ Mit der bestehenden Architektur des Gebäudes über dem Erdgeschoss habe ich persönlich gar kein Problem, aber eine Auffrischung ist sinnvoll und die Visualisierung gefällt mir erstmal ganz gut. Es scheint jedenfalls wertiger zu werden, als die völlig vergurkte Vitalisierung des benachbarten Büroriegels an der Ecke zur Contrescarpe - WDVS in der Innenstadt geht meiner Meinung nach gar nicht!

Viel wichtiger finde ich allerdings die Aufwertung der Erdgeschosszone(n). Als Passant erlebt man hier bisher ein wirklich gruseliges Umfeld - und das am Eingang zur Innenstadt.
In dem Zuge der Renovierung würde ich mir auch eine grundlegende Überarbeitung des zweigeschossigen Verbindungsbaus zwischen den beiden vorgenannten Büroriegeln und dem Siemenshochhaus wünschen. Mich würde sehr interessieren, wie die Eigentumsverhältnisse bei diesem Gebäudeensemble sind...ein Gesamtkonzept ist jedenfalls nicht erkennbar.
Aber die Richtung ist durch die aktuelle Entdeckung von Piacenea positiv!
 

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^^ Interessant, danke fürs Posten des Projekts @Piacensa!

Ich habe auch noch ein Projekt in Bremen-Mitte gefunden:

Helle Neubauwohnungen mit Terrassen, Balkonen und Loggien in der beliebtesten Wohnlage des Viertels: Milchquartier/Deichstraße bei immowelt.de



Es handelt sich um die Bebauung eines Garagenhofs in der Deichstraße im Viertel:

Google Maps 3D

Zum Glück kein Abriss eines Bremer Hauses, wie mich das Rendering zunächst befürchten ließ. Doch macht das den Entwurf auch nicht besser. In einer Umgebung wie der Deichstraße solche gestaltungsarmen Quader zu bauen, finde ich wirklich traurig.
 

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^^
Zu obigem Post gibt's weitere Details.

Für das Projekt zeichnet derselbe Bauherr verantwortlich, der auch das Buena Vista am Osterdeich 31 realisiert.

Straße: Deichstraße 1
Bauherr/Vermarkter: JB Immobilien GmbH
Architekt: Hilmes Lamprecht Architekten BDA
Eckdaten: 5 Eigentumswohnungen in 1 Gebäude zu 4 Etagen (1 davon im Dachgeschoss) plus 8 Tiefgaragenstellplätze
 

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Weiter geht es ins Faulenquartier.

Letztendlich können wir lange darüber diskutieren, was man auf dem Sparkassen-Areal bauen sollte. Wenn man weiterhin so etwas im Faulenquartier baut, wird die Tristesse dort nie weichen:





Auch am Kontorhaus am Wall geht es voran. Man ist bereits auf Straßenniveau angekommen - auf dem Bild daran zu erkennen, dass der Bauzaun bereits überragt wird:

 

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Und schließlich war ich noch an der Ostertorstraße. Dort wurde eine der größten innerstädtischen Bausünden in ihrer Brutalität abgemildert, indem der Waschbeton nun weißem Putz gewichen ist. Wir hatten uns ja lange gefragt, was hinter den Gerüsten dort passieren soll:





 

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Discussion Starter #457
Es ist zwar nur ein formaler Akt, dennoch lassen die zuständigen Planer ein wenig tiefer in deren Pläne blicken. Auch wenn sonst in dem Artikel für uns keine wirklich neuen Nachrichten enthalten sind .

Bebauungsplan für die Innenstadt: Startschuss für Bremens neue Mitte

Der Standort solle sich zu einer neuen Visitenkarte der Bremer Innenstadt entwickeln – mit architektonisch ambitionierten Bauprojekten und besonderen Nutzungen. „Eine differenzierte Höhenentwicklung der neuen Stadtbausteine soll sich an dem Profil der heutigen Bremer Innenstadt orientieren. Wichtige Positionen können und sollen baulich akzentuiert werden“, postulieren die Planer.
Auch sonstige Beschreibungen in dem Artikel lesen sich sehr gut. Schade, dass wir noch so lange Geduld aufbringen müssen.
 

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Ja, das weiß zu gefallen. Durch die beschleunigte Entwicklung bei Karstadt/Kaufhof besteht nun natürlich die Chance, den elenden Kauhofklotz wegzubekommen. Der vergiftet das gesamte Viertel und jede Lösung ohne einen Abriss oder zumindest eine massive Umgestaltung/kleinteiligere Außengestaltung würde das ganze Projekt letztlich zur halben Sache reduzieren. Schön auch das Bekenntnis dazu, dass die beiden Straßen Pelzer- und kleine Hundestraße in voller Länge wiederhergestellt bzw. das Dach weg soll - das geht nämlich nur mit einem Teilabriss des hässlichen Kastens ;).
 

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Ja, die gesetzten Rahmenbedingungen klingen recht gut. Es wäre allerdings sehr wünschenswert, wenn da etwas mehr Tempo rein käme: "mindestens" 2 Jahre bis zum Bebauungsplan ist schon etwas ernüchternd.

PS: Die letzten Beiträge gehören eigentlich zum separaten Thread "City Galerie".
 
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