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Nochmal was aus dem Weserkurier: Anscheinend sind die Grundstückspreise für das Gebiet seit Planungsbeginn deutlich gestiegen, was nun v.a. für die nichtkommerziellen Interessenten zum Problem wird. Jetzt soll nochmal Erbpacht diskutiert werden.

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-was-bis-jetzt-im-hulsbergviertel-passiert-ist-_arid,1868863.html

Sonst geht es seinen Gang, der Bunkerabriss steht wohl relativ direkt bevor, auch andere Grundstücke stehen kurz vor Vergabe... bin mal gespannt.
 

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Dazu passt dann auch noch dieser Artikel, aus dem ich die schöne Übersicht mal kopiert habe (Quelle: Weser Kurier)
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-quartier-soll-vorzeigeprojekt-im-staedtebau-werden-_arid,1868860.html


Daraus:
Der Senat hatte sich aber damals auch darauf geeinigt, dass die Grundstücke zu maximalen Preisen verkauft werden. Ein Kompromiss zwischen dem Geldbedarf des Krankenhauses und den Ambitionen für eine attraktive Stadtplanung. Doch damals rechnete niemand mit dem starken Anstieg der Preise.
Damals vielleicht nicht so vorhersehbar, aber die Entwicklung ist nun auch nicht von heute auf morgen passiert.

„Es ist eine ganz ungute Entwicklung, die die Mischungsziele gefährdet“, sagt Robert Bücking, in der Grünen-Fraktion für Stadtentwicklung und Baupolitik zuständig. Was die Preise der Grundstücke angehe, sei man an der „allerobersten Grenze“ angelangt, die Verkehrswerte der Areale hätten sich seit dem Start der Planungen für das Quartier verdoppelt. „Familien haben kaum noch die Chance, hier etwas zu bekommen“, so Bücking. Das widerspreche einer vernünftigen Stadtentwicklungspolitik, „aber Abhilfe zu schaffen ist schwer.“
Abhilfe zu schaffen würde ja bedeuten genügend bezahlbaren Wohnraum zu bauen, um den Preisanstieg zumindest zu verlangsamen. Aber das geht natürlich nicht, vor allem nicht in hohen Häusern, da dort ja 75% ausschließlich hochpreisige Spekulationsobjekte geplant sind, das weiß jede Bürgerinitiative.

Nebenan wird das Klinikum Bremen-Mitte respektive die GENO wiederholt mit Millionensubventionen am Leben gehalten und ein paar Meter weiter denkt man drüber nach, wie man jedem Heiopei eine der besten innenstadtnahen Lagen finanzieren kann.
 

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Betriebsratfordert Stopp des Grundstücksverkaufs am Klinikum Mitte


Es gebe mehrere Gründe, die dafür sprächen, dass Gelände zu halten. Bereits jetzt würden nicht alle Institute in den Neubau des Klinikums passen, sagt der Betriebsrat. Deshalb brauche das Klinikum die alten Flächen, um auf bestimmte medizinische Entwicklungen reagieren zu können.
Damit dürfte sich das Projekt wieder um weitere Jahre verzögert haben. ^^
 

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Zumindest die Fertigstellung, wobei ein Teil der Grundstücke und hier v.a. das "Sahnegrundstück" Nummer 5 (St.-Jürgen-Quartier ja bereits verkauft sind, das dürfte kaum rückgängigmachbar sein. Es ist natürlich sehr traurig, dass die eine Kinderklinik ohne Spielplatz planen und keinen Platz für die kleineren Institute haben... vielleicht kann man z.B. die alte Kinderklinik noch halten, renovieren und für diese Nutzungen vorhalten, anstatt sie zu veräußern?
 

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Es geht voran:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/st-juergen-quartier-bremen-100.html

Das St. Jürgen Quartier ist in der Übersicht weiter oben die rot schraffierte Fläche mit der "5", der südliche Zipfel des Areals.
Es sollen 300 barrierefreie Wohnungen (30% davon gefördert), eine Markthalle, zwei Hotels (eines für Eltern und eines für Kinder) sowie möglicherweise ein Schwimmbad entstehen.
In 5 Jahren könnten die ersten Bewohner einziehen.

Update: Nun auch im WK https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-zukunftsmusik-auf-knapp-drei-hektar-_arid,1889966.html

Daraus:
"Unser Ziel ist ein auch optisch heterogenes Quartier mit unterschiedlichen Bau- und Dachformen.“
Auch Gewerbe und Ladeneinheiten in den Erdgeschossen der Wohnhäuser sind gewünscht.
 

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Nur ganz kurz und fast fotofrei: Im Moment wird ein Lagergebäude im Südosten des Geländes abgerissen, das neben dem "Friedrich-Karl"-Bunker steht. Dieser ist jetzt eingerüstet, die daneben liegende Container-Kita abgebaut. Das neue Hauptgebäude wirkt optisch (Licht etc.) nun recht weitgehend bezogen. Insgesamt geht es nun auch optisch doch voran.

Den neuen Haupteingang vor dem Altbau finde ich übrigens richtig gelungen. Hier ein älteres Foto:



Mittlerweile voll in Betrieb und sehr elegant...
 

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2 Fotos vom Abriss des Lagergebäudes zwischen der alten Dermatologie (links angeschnitten, auch ein ganz schöner Oschi) und dem "Eislabor", das vielleicht einige kennen und dessen völlig unbekannte Rückseite hier quietschegelb im Hintergrund zu sehen ist. Noch weiter hinten übrigens der Kran des Tektum-Projekts an der Hemelinger Straße (Wirth Architekten):



Eine andere Perspektive zwischen abzureißendem Lager und Dermatologie Richtung eingerüsteter Bunker an der Friedrich-Karl-Straße, bei dem wohl nun auch die Abrissvorbereitungen laufen:



Insgesamt ist es schon faszinierend, welche neue Perspektiven sich durch die Räumung ergeben, man entdeckt plötzlich Wege und Blicke, die es vorher nicht gab oder die man nicht sehen konnte. Die Öffnung Richtung Peterswerder/Hulsberg wird dem Areal definitiv guttun, auch wenn viele dieser Sicht- und Wegeachsen natürlich mit der Neubebauung wieder verschwinden oder sich noch einmal ändern werden.
 

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Nochmal ein paar verschmierte Handyfotos vom Gelände. Als erstes das Ärztehaus an der St. Jürgen-Straße, hier hat die "Verklinkerung" mit bräunlichroten Spaltriemchen begonnen:



Der Zustand mancher der alten Klinikgebäude ist grenzwertig, ich befürchte hier doch mehr Abrisse als "geplant", die Gebäude sind zu nicht unerheblichen Teilen noch im Erbauungszustand, also mit Einfachverglasung:





Aber nicht nur Wirtschaftsgebäude, auch echte Klinikgebäude, die heute noch in Benutzung sind, haben einen massiven Sanierungsstau, weil hier seit mindestens 30 Jahren nur noch das nötigste gemacht wurde, weil schon seit langem ein Neubau geplant war:



Zuletzt der zum Abriss vorgesehene, seit ein paar Wochen eingerüstete Bunker neben dem mittlerweile vollkommen abgerissenen Lagergebäude (s.o.):

 
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